Bernie Rieder Österreichische Küche

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Inhaltsangabe zu „Österreichische Küche“ von Bernie Rieder

Zu Hause schmeckt’s am besten! Das findet auch Spitzenkoch Bernie Rieder und begibt sich auf eine kulinarische und historische Spurensuche quer durch Österreichs Küchen - nicht ohne innovative Zugänge aufzuzeigen. Dass der Kreativität beim Kochen keine Grenzen gesetzt sind, zeigt Bernie Rieder mit seinen frischen Varianten der traditionellen österreichischen Küche. Denn aus dem Tafelspitz oder dem überall beliebten Wiener Schnitzel ergeben sich modern interpretierte Variationsmöglichkeiten. So lädt das neue Standardwerk der österreichischen Küche einerseits mit klassischen Rezepten wie dem burgenländischen Bohnensterz oder dem Grünen Apfel mit Blunzen und Kraut, andererseits mit Kreationen im unverwechselbaren Rieder-Style wie Karamellisierter Kürbis mit gerösteten Pinienkernen und Salbei oder einem Dim-Sum von der Regenbogenforelle zum Nachkochen ein. Ein umfassendes Kochbuch mit Rezepten für jeden Anlass, für Anfänger, Profis und besonders für jene, die immer schon gewusst haben, dass die österreichische Küche neben dem Schnitzel noch viel mehr zu bieten hat. Ein Muss für jeden Haushalt!

Gute Bodenständige Küche mit extravaganten Varianten!

— Silbendrechsler

Beeindruckende Rezepte und ansprechende Bilder

— Fiara

Küche reloaded - richtig gut !

— oztrail

Kein bißchen langweilig, aber unfassbar lecker!

— MissStrawberry

Sehr dickes Buch mit großer Auswahl an Rezepten, auch für Vegetarier ist einiges dabei!

— angi_stumpf

Auch für Nordlichter lecker!

— Nachtschattenpflanze

Schönes, modernes Standardwerk

— raven1711

Ein modernes Kochbuch mit tollen Grundrezepten und raffinierten Speisen, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt.

— sherly

Wie Bernie Rieder im Vorwort schreibt - Zitat: "...Aber Vorsicht: Suchtgefahr!..."

— Gudrun67

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  • Lecker, lecker, lecker

    Österreichische Küche

    Weithum

    25. November 2015 um 17:33

    Mit ganzen 439 Seiten ist "Österreichische Küche - Reloaded" eine wahre Fundgrube für jeden Österreich Fan. Hier sollte jeder etwas finden, was ihm schmeckt. Traditionelle Rezepte aus Österreich werden modern abgewandelt und man ist erstaunt was man aus guten alten "Hausmannskostrezepten" nicht so alles zaubern kann. Zu jedem Rezept gibt es ein tolles Foto, so dass man schon vorher sieht wie es am Ende aussehen soll. Alles was ich bisher nachgekocht habe fand in der Familie großen Anklang. Die Unterteilungen finde ich sehr schön, weil man sich schnell und einfach tolle Menüs zusammen stellen kann. Selbst für Vegetarier lassen sich ausreichend Rezepte finden. Gut finde ich auch, dass sich im Anhang ein Österreichisch - Deutsch Wortverzeichnis befindet, denn einige Begriffe sind einem dann doch nicht so ganz geläufig. So ist es jedoch kein großes Problem. Man kann dieses Kochbuch jedem einfach nur weiter empfehlen. Es macht Spaß die Rezepte nachzukochen oder auch einmal einfach nur im Buch zu schmökern.

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  • Wundervolle österreichische Rezepte

    Österreichische Küche

    Fiara

    31. October 2015 um 17:10

    Bernie Rieder hat mich „Österreichische Küche“ ein außergewöhnliches und besonders umfangreiches Kochbuch geschrieben. Es enthält viele der kulinarischen Besonderheiten, die Österreich zu bieten hat. Von ungewöhnlichen Vorspeisen, über eine Vielzahl unterschiedlicher Hauptgerichte, bis hin zu fantastischen Nachspeisen. Viele der Gerichte im Buch werden durch ansprechende Bilder noch interessanter. Als ein witziges Detail empfand ich das kleine Österreichisch-Deutsch-Wörterbuch, welches für Köche ohne Vorkenntnisse in diesem Bereich sicher nützlich sein kann. Dieses Kochbuch hat mich bisher zu hundert Prozent überzeugt. Da ich für mich allein nur selten so umfangreich Koche, habe ich jedoch erst ein paar Rezepte ausprobiert. Besonders toll fand ich die „Gratinierten Schinkenfleckerl mit Parmesan“ und überraschend den „Topfenschmarrn mit Minz-Zucker und Heidelbeeren“. Auch auf die traditionellen Semmelknödel hab ich mich gefreut, seit ich das Buch erhalten habe. Dazu gab es bei mir zartes Hühnchenfleisch und meine selbstgemachte Mayo-Sauce. Insgesamt war es super lecker. Und da die meisten der Rezepte für mehr als eine Person sind, blieb auch immer noch was zum Einfrieren und später erneut genießen übrig. Alles in allem ist dies ein gelungenes Kochbuch mit einigen wunderbaren Rezepten. Ich freue mich schon darauf noch weitere auszuprobieren und werde noch lange Freude an dem Buch haben.

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  • Kochbuch aus Österreich

    Österreichische Küche

    Isabell47

    29. August 2015 um 08:53

    In dem Kochbuch "Österreichische Küche - Reloaded" gibt es tolle Rezepte, die mit vielen Variationsmöglichkeiten dargestellt werden. Die BIlder sind sehr ansprechend, so dass ich zunächst einmal aus dem Staunen nicht herauskam, wenn mir die Namen so gar nichts sagen wollten. Wichtig für mich war die "Übersetzungshilfe" hinten im Buch und das ist der einzige Wermutstropfen dieses Buches, denn ich hätte mir die Übersetzung auf der selben Seite des jeweiligen Rezepts gewünscht. Ansonsten ist das Buch ein Augen- und Gaumenschmaus, welches mich sehr begeistert.

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  • Die österreichische Küche

    Österreichische Küche

    Islaender

    21. July 2015 um 21:23

    Dieses Kochbuch ist schon ziemlich speziell mit seinen österreichischen Rezepten. Während ich mit speziellen österreichischen Begriffen, die glücklicherweise hinten im Buch erklärt werden, eher schwer getan habe, waren die Rezepte super gut strukturiert aufgebaut, so dass ich sie gut nachkochen konnte. Insbesondere die Abwandlungen der Gerichte und die Fotos haben mir es ziemlich angetan. Auch die äußere Optik des Buches spricht mich an, weil sie erst einmal keinem üblichen Kochbuch entspricht. Ein tolles Kochbuch auch für alle, die nicht aus Österreich kommen, jedoch einfach mal gerne Dinge ausprobieren.

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  • Nette Idee - Man hätte aber mehr draus machen können

    Österreichische Küche

    BadWolf

    22. March 2015 um 10:21

    Innovativ, peppig, kreativ - so soll kochen sein. Heißt es auf dem Buchrücken von Bernie Rieders - "Österreichische Küche – reloaded". Nur ist einfach nur Schwarz leider nicht peppig und kreativ. So kommt das Cover nämlich daher. Es wirkt nicht mal edel und stilvoll auf mich, denn das verhaut die langweilige Farbgestaltung des Titels. Innovativ und modern kann man wirklich anders ausdrücken. Erst recht peppig. Vermutlich wäre ich in einer Buchhandlung einfach dran vorbei gelaufen. Oder ich hätte gedacht, "Oh ein Kochbuch für Gothics?" ^^ Gewichtig ist das Buch auch noch, denn es wiegt mal eben knappe 1,6 Kg. Die Seitenanzahl beträgt 440 an der Zahl und neben den vielen vielen Rezepten enthält es ebenfalls zahlreiche Fotos. Man muss nicht denken dass es freundlicher im inneren des Buches zu geht. Die teilweilse farbigen Fotos haben irgendwie einen alten Grauschleier drüber gelegt bekommen und passen sich somit dem dunklen Cover an. Natürlich findet man auch schwarz weiß Abbildungen und etliche Fotos die mit einem unnatürlichen Filter versehen wurden. Ansprechend und appetitlich finde ich das nicht. Also ich meinen, das bekannte Wasser im Mund beim betrachten der Fotos bekam ich nicht. Ob das vielleicht auch am Geruch beim aufschlagen des Buches lag? Diese ganzen Druckfarben zollen nämlich seinen Tribut. Denn es reicht ja nicht das Buch mit Illustrationen voll zu knallem, nein denn teilweise haben auch die Rezepte einen kompletten schwarzen oder grauen,blauen, roten Hintergrund. Vereinzelt sogar mal weiß. Und was soll dieser rote Stern eigentlich bedeuten der aussen auf dem Cover und ab und an auf den Doppelseiten des Buches erscheint? Na wer weiß, vermutlich ist das Teil des Peppig Konzepts. Nun gut, kommen wir zum eigentlichen Sinn eines Kochbuches. Der Inhalt und die Rezepte. Blätter,blätter..da erscheint auch schon das Inhaltsverzeichnis auf 7 Seiten verteilt. Vorspeisen, Suppen, Salate, Gemüse, Knödel, Nockerl und Nudeln, Fisch & Co, Hendl, Reis und Co, Schwein, Rind, Erdäpfel, Süsses und der Anhang. Die jeweiligen Kategorien werden im Buch mit einer Doppelseite getrennt. Schön finde ich, das grad bei Hendl, Schwein, Fisch und Rind jeweils ein traurig drein blickendes Tier abgebildet wurde. Als Vegetarier blutet einem da schon das Herz. Unsere Omnivoren Freunden werden die seichten Fotos die doch eher transparent gehalten wurden, einfach übersehen und somit überblättern. Makaber finde ich es aber trotzdem. Es sei denn es bewirkt bei einigen Leuten etwas, und sie denken über ihr Verhalten nach, dann war das natürlich ein genialer Schachzug. Ich bezweifel aber das es von Bernie Rieder genau so gewollt war. Aber apropos Vegetarier. Das Kochbuch ist natürlich für den Ominvoren gedacht. Aber man findet sogar reichlich vegetarische Gerichte. Vermutlich ungewollt, aber man kann ja nun auch nicht an jedes Gericht Fleisch dran schmeissen. Ein Pluspunkt für das "peppige" Kochbuch. Die Rezepte an sich sind übersichtlich gestaltet und leicht verständlich geschrieben. Die Zutaten findet man eigentlich in fast jedem gut sortierten Supermarkt oder noch besser im Bioladen. Was ein weiterer Vorteil ist. Denn oft passiert es ja, das man ein Rezept liest und dann die Zutaten nicht ran bekommt oder sie so ungeheuerlich überteuert sind. Der Titel verspricht ja, das traditionelle Gerichte modernisiert wurden. Oft hatte ich aber den Eindruck das einzig der Rezepttitel einen neuen Namen bekam und das Essen auf dem Foto dem heutigen Standard angepasst wurde.Super toll arrangiert und Miniportiönichen. Mein gesamtfazit des Buches ist durchwachsen. Von der Aufmachung her spricht es mich überhaupt nicht an. Die Rezepte hingegen sind durchaus gelungen, auch wenn ich noch keines davon nachgekocht habe. Ich würde hier 3 Sterne vergeben aber wohl auch keine Empfehlung aussprechen. Buchtitel:  Österreichische Küche - Reloaded Dem Autor eine Nachricht senden Neuen Kommentar schreiben Dein Name BadWolf Betreff Comment * Rich-Text aktivieren Benachrichtige mich, wenn neue Kommentare veröffentlicht wurden Mit dem Klick auf "Nachricht senden" akzeptierst du die Datenschutzerklärung von Mollom.

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  • Küche reloaded

    Österreichische Küche

    oztrail

    03. February 2015 um 18:32

    Wie genial. Rezepte die ich als Kind schon kannte, die gekocht und gegessen wurden. Hier Hat Bernie Rieder ein Kunstwerk geschaffen, alte Rezepte neu aufgepeppt. Die Fotos sind toll und machen Lust aufs Kochen, auch wenn die Speisen nicht ganz so aussehen werden, schmecken muss es. Das Cover gefällt mir, einfach und sieht nicht gleich aus wie ein Kochbuch. Ich habe das Buch erst durchgeblättert, die Rezepte werden nach und nach ausprobiert.

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  • Kein bißchen langweilig!

    Österreichische Küche

    MissStrawberry

    17. January 2015 um 13:20

    Bernie Rieder ist ein Koch nach meinem Geschmack: er ist kreativ und probiert immer wieder neue Ideen auf alten Grundlagen aus und genau das mag ich! Die Rezepte sind übersichtlich nach Gruppen sortiert. Das Inhaltsverzeichnis vorn im Buch teilt diese ein in Vorspeisen, Suppen, Salate, Gemüse, Knödel, Nockerl & Nudeln, Fisch & Co, Hendl, Reis & Co, Schwein, Rind, Erdäpfel und Süßes ein. Im Anhag finden sich dann ein wirklich hilfreicher Glossar (ich wusste z.B. nicht ohne Nachschlagen, was "Melanzani" sind!) und ein Register, über das man dann Rezepte finden kann (allerdings sind auch hier oft österreichische Ausdrücke verwendet worden, sodass man diese Rezepte vielleicht unter anderem Namen suchen würde). Sagenhafte 440 Seiten Buch liegen hier vor dem interessierten Hobbykoch. Und diese Seiten haben es echt in sich. Ein Rezept leckerer als das andere und macht Appetit aufs Nachkochen und Genießen. Weniger gelungen finde ich, dass bei manchen Gerichten die einzelnen Varianten zu sehr als eigenes Rezept dargestellt werden. Besonders fällt das bei den Spargelrezepten auf. Sehr schön aber die Aufteilung des Buches ansich. Die Rezepte sind immer übersichtlich gestaltet mit den Angaben für die Zutaten, einer einfachen Anleitung zur Zubereitung und hin und wieder kleinen hilfreichen Tipps. Süß finde ich den "Stempel", der sich bei manchen Rezepten findet und die Klassiker markiert. Zu (fast) jedem Gericht gibt es ein Foto, wie es am Ende aussehen soll - und das ist mir super wichtig! Ich mag es nicht, wenn in Kochbüchern nur ein Teil der Rezepte bebildert ist. Es finden sich komplett neu "erfundene" Klassiker, die mit dem Original nicht mehr viel zu tun haben, aber auch die originalen Klassiker aus der österreichischen Küche. Und die schmecken einfach immer super lecker! Sogar das Wiener Schnitzel ist im Buch verewigt – eins meiner allerliebsten Lieblingsgerichte überhaupt! Aber auch Vegetarier werden viele Rezepte finden. Super leckere Gemüsepfannen sind ebenso im Buch, wie Nudelgerichte ohne Fleisch. Auch bei den Reisgerichten werden Vegetarier fündig. Hach - was soll man schon sagen? Kochen können sie, die Österreicher! Für mich ist „Österreichische Küche reloaded“ von Bernie Rieder auf Anhieb zu einem meiner Lieblingskochbücher geworden. Im Kochbuchregal ist damit ein weiteres „Land“ eingezogen und ich genieße es, ohne viel Schnickschnack die österreichischen Leckereien zubereiten zu können. Von daher von mir vier Sterne!

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  • Klassisch & modern

    Österreichische Küche

    haubentaucher101

    26. December 2014 um 21:43

    Um es vorweg zu nehmen: Bernie Rieders „Österreichische Küche“ bekommt von mir 4 Sterne, obwohl sie – rein objektiv – wohl 5 verdient hätte. Aber Buchrezensionen sind nun mal nicht objektiv & das ist auch gut so. Zunächst zu dem, was toll ist an dem Buch: Auf über 400 Seiten finden sich jede Menge Rezepte, darunter Klassiker der Österreichischen Küche, aber auch viele „Neuheiten“, die z.B. von asiatischen oder italienischen Einflüssen inspiriert sind. Aufgeteilt sind die Rezepte in 13 Kapitel von Vorspeisen über Salate, viel Gemüse, aber natürlich auch Hendl und Rind bis zum Süßen. Zu wirklich allen Rezepten gibt es Fotos (zu diesen später mehr) und die Rezeptbeschreibungen sind knapp, aber übersichtlich und ausreichend. Wirklich toll ist die Vielseitigkeit der Rezepte, so gibt es bei den Vorspeisen im Abschnitt „Carpaccio“ nicht nur das klassische Rindercarpaccio, sondern auch Rote Rüben-Carpaccio mit Ziegenkäse und Walnüssen. Beeindruckend auch das Salat-Kapitel, in dem es bei einer überschaubaren Anzahl an Grundrezepten jede Menge spannende Varianten gibt, z.B. verschiedenste Kartoffel… eh, pardon, wir sind in Österreich… Erdäpfel- und Gurkensalatrezepte. Auch das Gemüsekapitel überzeugt mich als 90%-Vegetarier sehr. Nachgekocht habe ich bisher erst 2 Rezepte: sowohl die Herbstliche Kürbis-Orangen-Suppe mit Chili als auch der Gurkensalat mit Jamaika-Joghurt Maracuja waren überzeugende Bereicherungen unseres weihnachtlichen Speiseplans, beide bei überschaubarem Aufwand. Zusammengefasst: die Idee und die Rezepte des Buches sind wirklich toll. Warum trotzdem „nur“ 4 Sterne? Nun, weil das Buch gestalterisch leider nicht ganz auf meiner Wellenlänge liegt. Insgesamt sehr modern, ein wenig erinnert es mich an Tim Mälzer-Bücher. Sehr knallige Farben, zum Teil „verwaschene“ Schrift bei den Überschriften und auch die eigentlich tollen Fotos überzeugen mich nicht immer. Wie erwähnt, rein subjektiv… Sicher hat der Stil auch seine Liebhaber. Ich mag es etwas klassischer oder zumindest reduzierter und finde die Vorstellung interessant, wie wohl meine Urenkel ein solches Buch in 50 Jahren betrachten würden (ich selbst finde meine „Wiener Küche“ aus dem Jahr 1906 jedenfalls immer noch toll).

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  • Auch für Vegetarier gibt es einiges zu entdecken!

    Österreichische Küche

    angi_stumpf

    21. December 2014 um 19:25

    Der Buchrückentext: TRADITION RELOADED Bernie Rieder interpretiert die österreichische Küche vom perfekten Schweinsbraten bis zum Backhendl im Basilikum-Holunderteig, vom Feuerfleck mit Erdäpfeln und Eierschwammerln bis zum Regenbogenforellen-Dim-Sum, vom klassischen Kaspressknödel bis zum Kipferlschmarrn mit Lemon Curd. Innovativ, peppig, kreativ – so soll Kochen sein! Meine Meinung: Beginnen wir mal mit den Äußerlichkeiten, die hier auch recht bemerkenswert sind: fast 1,6 kg Gewicht bringt das dicke Buch auf die Waage. 440 Seiten, die durchgehend farbig bedruckt und mit zahlreichen Fotos versehen sind. Das Cover ist in schlichtem Schwarz gehalten, keine Glanzeffekte, kein Prägedruck, kein Firlefanz. Schön einfach. Was ich an den vielen Bildern sehr außergewöhnlich finde: es sind keine “auf perfekt getrimmten” Fotografien, bei denen man hinterher immer etwas verzweifelt bemerkt, dass die eigenen Ergebnisse nie so schön aussehen. Es sind authentische Bilder, auf denen auch mal ein leicht verkohltes Backpapier zu sehen ist oder ein paar eingebrannte Flecken in der Auflaufform. Auch toll finde ich die privaten Fotos von Bernie Rieder, teilweise mit seiner Familie. Das schafft irgendwie Nähe und Sympathie und lässt alles noch authentischer wirken. Was ich nicht so schön fand: normalerweise riechen neue Bücher immer sehr gut. Echte Bücherfreaks wissen, wovon ich spreche! Hier ist es leider eher so, dass das Buch (wohl durch die vielen verwendeten Druckfarben) eher unangenehm gerochen hat. Dann zum Inhaltsverzeichnis: es erstreckt sich über sieben Seiten und eine Sparte enthält tatsächlich nur Schmarrn! Ok, war Spaß … aber es stimmt sogar: in der Kategorie “SÜSSES” findet man nur Schmarrn-Rezepte, die Liebhaber eher herzhafteren Essens werden dagegen fündig bei “GEMÜSE”, “KNÖDEL”, “NOCKERL & NUDELN”, “FISCH & CO”, “HENDL”, “REIS & CO”, “SCHWEIN”, “RIND” oder “ERDÄPFEL”. Schon an diesem Inhaltsverzeichnis erkennt man leichte Unterschiede zwischen deutschem und österreichischem Sprachgebrauch: bei uns heißen die “Erdäpfel” natürlich Kartoffeln und das “Hendl” meistens Hähnchen. Aber auch hier gibt es keine Probleme, denn alle Unklarheiten beseitigt das Glossar Österreichisch-Deutsch am Ende des Buches. Für mich als Vegetarier sind auch relativ viele brauchbare Rezepte enthalten, aber insgesamt ist es doch eher ein Kochbuch für “Allesfresser”. Manches kann man auch etwas abwandeln, so dass es vegetariertauglich wird. Veganern dagegen würde ich vom Kauf eher abraten. Die verwendeten Zutaten sind meistens im normalen Haushalt vorhanden oder leicht zu beschaffen. Es sind alltagstaugliche Rezepte ohne großen “Schnickschnack”, aber trotzdem raffiniert. Sehr viele Gerichte sind einfach und schnell zuzubereiten. Sehr schön finde ich auch die vielen Grundrezepte, die man dann nach Belieben verfeinern und dem eigenen Geschmack anpassen kann. Fazit: Ein Kochbuch mit einer sehr großen Auswahl an Gerichten, für Vegetarier fallen einige Kategorien leider aus. Aber der Rest bietet noch genug gute Rezepte, die alltagstauglich und oft auch sehr schnell zuzubereiten sind.

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  • Österreichische Küche reloaded

    Österreichische Küche

    Nachtschattenpflanze

    10. December 2014 um 17:06

    Zugegeben, beim ersten Reinschnuppern in das Buch war ich ein wenig skeptisch, lebe ich doch eher im Norden Deutschlands und verband mit Österreichischer Küche erst mal nur Knödel und Kaiserschmarrn. Diese finden sich hierin auch, aber nicht in der langweiligen Gans-Knödel-Rotkohl-Variante sondern in vielen, modernen Varianten. Aber der Reihe nach: wie es sich gehört, entdeckt man zu Beginn des Buches die Vorspeisen, angefangen mit Salaten. Der Autor nennt dieses Kapitel „Salatvariationen mit Pep“ und das trifft den Nagel auf den Kopf, hier ist jede Menge Pep drin. Mein Liebling ist „Gebratener Paradais-Mozarella-Salat mit knusprigem Orangenbrot und Ingwerdressing“. Wer hier schon, so wie ich, über die österreichischen Ausdrücke stolpert, sei beruhigt: am Ende des Kochbuches befindet sich ein anständiges Glossar, in dem alle Begriffe ins Hochdeutsche übersetzt werden. Man lernt also nicht nur kochen, sondern erfährt gleich etwas über die Sprache unseres Nachbarlandes, ein dicker Pluspunkt. Im Vorspeisenkapitel entdeckt man weiterhin einige sehr tolle Saucen, Carpaccios (auch vegetarisch), Eiergerichte und einiges mehr. Wie die folgenden beinhalten diese Rezeptangaben eine genaue Zutatenliste und eine deutliche Zubereitungsanleitung. Nähwertangaben gibt es leider nicht. Im weiteren Verlauf bekommt der Leser sehr leckere Suppen präsentiert, bevor es mit reichhaltigeren Salaten weitergeht. Mein Favorit hier: „Gebratener Erdäpfelsalat mit Jungzwiebeln und Ruccola“ - super-lecker! (Man merkt vielleicht schon: ich liebe Salate ;-)) Danach folgt ein großartiges Kapitel mit Gemüsegerichten, ebenfalls mit schönen, neuen Ideen abseits der klassischen Küche. Vorab sei schon gesagt: auch Fleischrezepte folgen noch, aber dieses Buch bietet auch durchaus viele nachkochenswerte Rezepte für Vegetarier. Wie schon erwähnt, fehlen die Knödel nicht, der Autor bietet hier klassische Rezepte ebenso wie ganz neue Varianten, beispielsweise „Grünes Spinatknödelcurry mit Brokkoli, Gurke und Mandeln“. Als weitere Beilagen folgen noch Nockerln und Nudeln, bevor es an die Fischgerichte geht. Auch hier sind wieder schöne Ideen dabei. Die Fleischabteilung ist unterteilt auf die verschiedenen Tierarten, wie im gesamten Buch gut strukturiert und übersichtlich. Gut, warum sich die Reisgerichte zwischen Hähnchen und Schwein verstecken, weiß ich nicht, ist allerdings auch nicht störend. Die Kartoffeln, vielmehr Erdäpfel haben auch ein eigenes Kapitel für sich beansprucht und werden gekocht, als Gratin oder püriert gereicht... jetzt gerade im Moment, beim nochmaligen Durchblättern des Buches läuft mir tatsächlich das Wasser im Mund zusammen, auch, weil viele Rezepte sehr schön fotografisch in Szene gesetzt sind. Last, but not least mein Lieblingskapitel: der Bereich für die Süßschnäbel. Hier finden sich nur Schmarrn-Rezepte, dafür aber in ausreichender Anzahl. Und wer kann schon widerstehen, wenn er liest: „Flüssiger Schokolade-Kuchen-Schmarrn“? Ich definitiv nicht. Optisch ist das Ganze Buch sehr ansprechend, die Fotos sind modern und die Gerichte sehr schön inszeniert, so dass man auf jeden Fall Lust zum Nachkochen bekommt.   Insgesamt ein sehr schönes Kochbuch,mit innovativen Ideen plus Grundrezepten, einer modernen, jugendlich-punkigen Gestaltung und Rezepten, die für jeden Geschmack etwas bieten. Von mir gibt es eine ganz klare Kauf- und Kochempfehlung, das Buch ist sicherlich auch ein schönes Geschenk für Küchenbegeisterte.   Braumüller, 2014, Hardcover, 439 Seiten

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  • Österreichische Schmankerl-Küche

    Österreichische Küche

    AngiF

    Bernie Rieder, geboren 1975 im Burgenland, lernte bei den Spitzenköchen Reinhard Gerer in Wien sowie Roland Trettl und Eckart Witzigmann im Salzburger Hangar-7. Seine erste Stelle als Chefkoch trat er mit 21 in der ”Eselmühl” in St. Margarethen (Burgenland) an. In Wien kochte er im ”Graf Hunyady” und von 2006–2009 im ”Das Turm”, aktuell im Restaurant Österreicher im MAK. Er ist ein bekannter Koch und Kochbuchautor. Seit 2012 vertreibt die Brauerei "Rieder Bier" aus Ried im Innkreis eine von ihm entworfene Weißbier-Kreation. 2008 präsentierte Rieder im ORF seine eigene TV-Show "Wild Cooking". In seinem neuen Koch-Buch ”Österreichische Küche – reloaded” präsentiert Bernie Rieder nun tradionelle, österreichische Gerichte in modern interpretierten Variationsmöglichkeiten. Zu finden sind eigene Kapitel für Vorspeisen, Suppen, Salate, Gemüse, Knödel, Nockerl und Nudeln, Fisch, Hendl, Reis, Fleisch, Erdäpfel. Und auch die Naschkätzchen wurden bedacht mit einem eigenen Kapitel voll herrlicher Schmarrn-Kreationen. Wo einem bereits beim Lesen der Rezepte das Wasser im Munde zusammen läuft. Das Kochbuch bietet alles, was das Herz begehrt, es ist fast schon ein Grundlagen-Kochbuch, das jeder Hobbykoch zu Hause haben sollte. Mein persönlicher Favorit unter all den leckeren Rezepten ist der Gratinierte Schinkenfleckerl mit Parmesan, ein wunderbares, schmackhaftes und leicht nachzukochendes Rezept, wahre Hausmannskost, eben ein Schmankerl. Ganz klarer Pluspunkt: auch das Hochdeutsch sprechende Publikum wurde bedacht mit einer Übersetzungstabelle ”Österreichisch - Deutsch” im Anhang des Buches. Denn einige wenige Begriffe nur waren selbst mir als großer Österreich-Fan nicht geläufig so z.B. ”Karfiol”, den wir im Deutschen ”Blumenkohl” nennen. Gerne empfehle ich dieses hervorragend aufgemachte Kochbuch weiter, das sich im Hardcover-Format mit zahlreichen Farbfotografien, darunter Food-Fotos, aber auch private Fotos präsentiert, so dass der Leser ein wahres Schmuckstück in den Händen hält. Ich vergebe dem Koch-Buch 5 von 5 möglichen Sternen.

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    • 2
  • Schönes, modernes Standardwerk

    Österreichische Küche

    raven1711

    16. November 2014 um 14:30

    Inhalt: Zu Hause schmeckt’s am besten! Das findet auch Spitzenkoch Bernie Rieder und begibt sich auf eine kulinarische und historische Spurensuche quer durch Österreichs Küchen - nicht ohne innovative Zugänge aufzuzeigen. Dass der Kreativität beim Kochen keine Grenzen gesetzt sind, zeigt Bernie Rieder mit seinen frischen Varianten der traditionellen österreichischen Küche. Denn aus dem Tafelspitz oder dem überall beliebten Wiener Schnitzel ergeben sich modern interpretierte Variationsmöglichkeiten. So lädt das neue Standardwerk der österreichischen Küche einerseits mit klassischen Rezepten wie dem burgenländischen Bohnensterz oder dem Grünen Apfel mit Blunzen und Kraut, andererseits mit Kreationen im unverwechselbaren Rieder-Style wie Karamellisierter Kürbis mit gerösteten Pinienkernen und Salbei oder einem Dim-Sum von der Regenbogenforelle zum Nachkochen ein. Ein umfassendes Kochbuch mit Rezepten für jeden Anlass, für Anfänger, Profis und besonders für jene, die immer schon gewusst haben, dass die österreichische Küche neben dem Schnitzel noch viel mehr zu bieten hat. Ein Muss für jeden Haushalt!   Meinung: Mit über 400 Seiten erhielt ich hier ein sehr dickes Kochbuch, dass optisch ein toller Blickfang ist. Der Inhalt des Buches ist gut und übersichtlich gegliedert. Die Inhaltsangabe ist in verschiedene Kategorien eingeteilt, die Aufteilung logisch von Vorspeise, Suppe, Salat zu Gemüse und Beilagen über Fisch und Fleisch bis hin zu den Nachspeisen aufgegliedert. Im Anhang findet man dann noch ein Glossar für eine Österreichisch-Deutsch-Übersetzung und im Register kann man direkt die Gerichte nach den Zutaten suchen. Jedes Hauptkapitel ist schön präsentiert, immer wieder finden sich in dem Buch auch persönliche Bilder des Kochs und seiner Familie. Das lässt das Buch sehr nah wirken. Die Rezeptbilder sind sehr appetitlich präsentiert, wirken schlicht und authentisch, nicht also ob sie aus einer 5-Sterne-Küche kämen. Ich persönlich mag diese Anrichtung sehr gerne. Sie wirkt einfach näher und "wie bei Muttern", wenn die Anrichtung nicht 100% perfekt aussieht. Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet. Die Zutatenliste ist getrennt von den Zubereitung angeordnet. Dadurch ist es einfacher zu erfassen, was man für das Gericht benötigt. Die Zubereitung ist einfach und nachvollziehbar beschrieben, so dass auch Kochunerfahrene gut mit der Umsetzung zurecht kommen sollten. Der ein oder andere wird wahrscheinlich über manche Zutaten nachgrübeln müssen, was was ist. Dafür gibt‘s aber am Ende des Buches das bereits erwähnte Glossar. Insgesamt sind die Zutaten so gewählt, dass man diese normalerweise überall bekommen kann. Die Rezeptauswahl ist in diesem Buch sehr vielfältig. Besonders gut hat mir die Variationsvielfalt vieler Standart-Rezepte gefallen. Bernie Rieder hat sowohl die klassischen Rezepte mit sein Buch eingebunden, als auch viele eigene und erfrischen neue Versionen dieser. Die traditionellen Rezepte sind mit einem "Klassiker"-Stempel gekennzeichnet, so dass man sich entscheiden kann, welche Variante man gerne ausprobieren möchte. Einziges Manko an diesem Buch war für mich das Kapitel Süßes. Dort finden sich zahlreiche Variante des "Schmarrn", aber sonst keine anderen Rezepte. Das fand ich sehr schade, denn ich denke, dass die Österreichische Küche bestimmt mehr Nach- und Süßspeisen aufweisen kann, als nur den Kaiserschmarrn.   Fazit: Dieses Kochbuch ist ein tolles, erfrischendes und modernes Standardwerk für die Küche, dabei sowohl für Kocherfahrene wie auch -neulinge geeignet. Wäre das Kapitel "Süßes" Abwechslungsreicher ausgefallen, hätte es von mir volle Punktzahl gegeben. Deshalb gibt es von mir 4 von 5 Punkten.(Findet meine Rezensionen auch auf meinem Blog: vanessasbuecherecke.wordpress.com)

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  • Einfach lecker

    Österreichische Küche

    buecherwurm1310

    13. November 2014 um 15:00

    Das Kochbuch über österreichische Küche kommt im schlichten dunklen Cover daher. Da könnte man leicht auf die Idee kommen: „Traditionell, aus der Kaiserzeit, nichts Besonderes“. Weit gefehlt. Traditionelle Rezepte wurde aufgepeppt und internationale Gerichte werden integriert. Schwierig wird es manchmal, wenn man die Zutaten nicht kennt. Aber dafür gibt es eine Übersetzungsliste im Anhang. Eigentlich kann man das Buch erst wirklich beurteilen, wenn man alle Rezepte einmal durchprobiert hat. Doch das, was ich bisher ausprobiert habe, hat mich überzeugt. Es ist gut nach zu kochen und schmeckt vorzüglich. Auch gibt es immer wieder Tipps für Variationen und Tipps, damit das Ergebnis auch perfekt wird. Die Fotos der Gerichte sind einfach toll. Die Seiten sind abwechslungsreich und ansprechend gestaltet. Besonders gefallen hat mir, dass viele Rezepte auch für die vegetarische Küche geeignet sind. Ein sehr tolles Kochbuch.

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  • Bewährte Rezepte kreativ aufgepeppt

    Österreichische Küche

    solveig

    12. November 2014 um 14:37

    Ein schlichtes Buchcover –  aber was verbirgt sich dahinter!   Wer hier an die K.u.K.-Zeiten denkt und meint, die österreichische Art zu kochen sei leicht angestaubt, der irrt gründlich. Denn Starkoch Bernie Rieder gibt zwar Kochanleitungen zu bekannten österreichischen Gerichten (jeweils mit dem „Klassiker“-Stempel bezeichnet) weiter, so dürfen diverse Knödelvariationen und natürlich der Kaiserschmarrn nicht fehlen. Aber vor allem experimentiert er mit traditionellen Rezepten, verändert und modernisiert sie (oder „reloaded“ sie, wie es auf Neudeutsch heißt). Ungewöhnlich etwa ist das asiatisch angehauchte „Regenbogenforellen-Dim-Sum“ oder auch das „Rotweinrisotto mit Heidelbeeren und Blauschimmelkäse“. Rieder bietet dem Hobbykoch eine Fülle an kreativen, stets gut erläuterten Rezepten und zusätzlichen Tipps. Besonders appetitlich arrangiert und illustriert von Fotograf Kurt-Michael Westermann, locken sie den Betrachter, ausprobiert und nachgekocht zu werden. Immer wieder lockern auch humorvolle private Fotos das Kochbuch auf. So kann der Leser zum Beispiel verfolgen, wie der Koch selbst zu einem fangfrischen Fisch kommt. Und wer mit „faschierten Laibchen“ nichts anfangen kann oder glaubt, sportliche Anstrengungen machen zu müssen, weil er „Spagat“ braucht, der schaue einfach einmal in das österreichisch-deutsche Glossar, das der Autor wohlweislich angefügt hat.   Frisch, fröhlich und farbenfroh: ein modernes 5 Sterne-Kochbuch auf traditioneller Basis!

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  • Eine kulinarische Österreichreise

    Österreichische Küche

    sherly

    05. November 2014 um 17:01

    Mit diesem Kochbuch hat man ordentlich etwas in der Hand, auf 440 Seiten präsentiert Bernie Rieder Klassiker der österreichischen Küche im neuen Gewand. Das Buch ist gut aufgebaut und bietet eine Fülle an Rezepten mit jeder Menge Variationsmöglichkeiten. So findet sich zum Beispiel ein Grundrezept für Knödel und dann gibt es jede Menge Varianten mit denen man dieses Rezept abwandeln und aufpeppen kann. So kommt Abwechslung in die Küche. Das Kochbuch ist so umfassend, dass für jeden etwas dabei ist. Aufgeteilt in die Kategorien Vorspeisen, Suppen, Salate, Gemüse, Knödel, Nockerl&Nudeln, Fisch&Co, Schwein, Rind, Erdäpfel und Süsses finden sich alle beliebten Klassiker und aus den einzelnen Rezepten lassen sich leckere Menüs zusammenstellen. Die Fotos im Buch sind sehr eigenwillig und untypisch für Kochbücher. Es finden sich keine gut ausgeleuchteten Fotos von perfekt angerichteten Tellern im Buch, stattdessen geht es bei Bernie Rieder rustikal zu. Das macht das Ganze glaubwürdig und sehr sympathisch. Hier ist Kochen noch echtes Handwerk und man möchte sofort loslegen. Schön ist auch, dass die österreichischen Begriffe für die Lebensmittel verwendet wurden, das macht es umso authentischer. Wenn man mal nicht weiß, was sich hinter einzelnen Zutaten verbirgt, gibt es hinten ein Glossar mit allen wichtigen Begriffen. Einige Seiten sind leider in ihrer Gestaltung etwas dunkel geraten, dort ist der Text etwas schwer zu lesen. Aber da guckt man bei diesem schönen Gesamtkunstwerk gerne drüber weg. Ein modernes Kochbuch mit tollen Grundrezepten und raffinierten Speisen, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt und in dem es jede Menge zu entdecken gibt.

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