Bernward Schneider Todeseis

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Inhaltsangabe zu „Todeseis“ von Bernward Schneider

Die Flucht vor dem Mörder ihres Geliebten führt die schöne Gladys auf die Titanic, als diese am 10. April 1912 von Southampton aus zu ihrer Jungfernreise nach New York in See sticht. An Bord des mondänen Schiffes begegnet Gladys einer illustren Reisegesellschaft aus Bankiers und Millionären, Aristokraten und Prominenten, für die die Jungfernfahrt des Meeresgiganten einen der gesellschaftlichen Höhepunkte des Jahres darstellt. Doch für ihre Feinde ist Gladys eine gefährliche Zeugin und selbst auf dem Schiff nicht sicher …

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  • Rezension zu "Todeseis" von Bernward Schneider

    Todeseis

    saba

    07. March 2013 um 16:27

    London 1912. Die schöne Gladys verkehrt in halbseidenen Kreisen der Londoner Unterwelt. Als ihr Geliebter Phil einem Mordanschlag zum Opfer fällt und sie selbst seinen Mördern nur knapp entkommen kann, beschließt sie mit der kurze Zeit später in Richtung New York auslaufenden Titanic zu fliehen. Die ersten Tage auf dem Luxusdampfer wirken auf Gladys wie ein schöner Traum. Doch unter die illustren Passagiere aus Politik und Wirtschaft mischen sich auch dunkle Gestalten, die Gladys keinesfalls wohlgesonnen sind. Bald muss Gladys erneut um ihr Leben fürchten. Als die Titanic dann in der Nacht vom 14.April auf den 15. April 1912 mit einem Eisberg kollidiert, steuert Gladys‘ Kampf mit ihren Verfolgern auf seinen Höhepunkt zu. Bernward Schneider siedelt die Handlung seines dritten Kriminalromans vor dem Hintergrund der Ereignisse während der Jungfernfahrt der Titanic an. Von den Mythen und Geschichten rund um die schicksalsträchtige Fahrt lassen sich viele Menschen auch mehr als einhundert Jahre später noch in ihren Bann ziehen. Die Idee des Autors in seinem Buch reale Ereignisse und Personen auf dem Schiff mit Fiktion zu verbinden und daraus einen Krimi zu konstruieren, klang äußerst vielversprechend. Bereits im ersten Drittel des Romans wird deutlich, dass der Autor sich bei der Recherche der historischen Hintergründe Mühe gemacht hatte und so manches unbekannte Detail konnte mich tatsächlich überraschen. Leider war die Krimihandlung an sich aber zu keinem Zeitpunkt wirklich fesselnd. Dies lag vor allem daran, dass die Protagonisten überwiegend hölzern blieben. Selbst die Handlungen der real existierenden Passagiere, wie z.B. John Jacob Astor, wirkten doch sehr konstruiert und realitätsfern. Auch das Ende der Geschichte, das letztlich aus einer komplett anderen Perspektive wie der Rest geschrieben ist, ließ mich doch etwas ratlos zurück. Von Beginn an ist klar, dass die Geschichte auf den Untergang der Titanic zusteuert. Da das Ende ja damit in irgendeiner Art bereits bekannt ist, hätte ich mir ganz einfach noch ein paar Überraschungsmomente gewünscht, damit die Geschichte nicht in der Masse der soliden Krimis untergeht.

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  • Rezension zu "Todeseis" von Bernward Schneider

    Todeseis

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. February 2012 um 18:41

    Oh, ich bin ja noch ganz alleine hier. Keine Leser weit und breit zu sehen und das, obwohl in diesem Jahr der 100. Jahrestag des Titanicunterganges ist und mit "Todeseis" pünktlich ein zum Ereignis passender Roman erschienen ist. Vielleicht wird er in den nächsten Wochen noch von den Lesern entdeckt, schließlich ist er gerade erst herausgekommen. Die Geschichte der Titanic zieht mich seit gleichnamigem Film, in welchem Kate Winslet und Leo die Caprio so bildgewaltig untergingen, magisch an und tatsächlich, beim Lesen des Buches kommen genau diese Bilder wieder hoch. Sogar einige Bekannte begegnen dem Leser wieder, so der alte Kapitän Smith, der mit seiner letzten Atlantiküberquerung noch einmal Geschichte schreiben will (was ihm, anders als gedacht, ja auch wirklich gelungen ist), des weiteren Mr. Ismay, der arrogante Reeder, der Mitschuld am Untergang der Titanic trägt, aber einer der ersten ist, der sich auf die Boote rettet. Auch eine schöne junge Frau spielt im Buch die Hauptrolle, doch steuert sie nicht wie einst Kate Winslet in den Hafen einer Zwangsehe hinein, sondern befindet sich auf der Flucht vor dem Mörder ihres Geliebten. Vor denen sie allerdings auch auf dem Schiff nicht sicher ist. Ich will hier nicht viel vom Inhalt verraten, zumal der Lauf der Dinge durch die historischen Ereignisse sowieso klar ist und den meisten bekannt sein dürfte. Ich habe das Buch mit großem Vergnügen gelesen, zwei Nachmittage reichten dafür aus. Der Autor führt uns in die Welt der Reichen und Schönen an Bord, die teilweise ausgesprochen geheimnisvolle Personen sind. Gladys, die Hauptfigur, nimmt ihr Leben beherzt in die Hand. Ein unbändiger Wille zur besseren Gesellschaft zu gehören, hat sie aus einfachsten Londoner Verhältnissen bis ganz nach oben geführt. Sie ist eine Siegertype und ihr makelloser Körper, ein bildschönes Gesicht und ein ausgeprägtes sexuelles Verlangen halfen ihr dabei (der Autor gerät hier mächtig ins Schwärmen). Den Punktabzug gibt es für die in meinen Augen unglaubwürdige Wendung dieser starken Frau, denn plötzlich entdeckt sie (wie weiland Kate Winslet) auf der Titanic die wahre Liebe. In einem Tempo! Puh! Da kam ich nicht mit, und das ging auch nicht ohne Anleihen vom Kitschroman über die Bühne ("Heute Nacht bist du wieder bei mir. Mein Liebster!") Irgendwie ist es ja so, dass man als Leser immer ein bisschen "mitdichtet" und sich für bestimmte Personen eine bestimmte Geschichte wünscht. Von daher hat mich der Schluss enttäuscht, was aber natürlich Geschmachssache ist. Ich kann das Buch, auch angesichts des Jahrestages, als interessanten Zwischendurchschmöker durchaus empfehlen.

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