Bert E. A. Klag

 5 Sterne bei 2 Bewertungen
Autor von Xingurou und art arid.

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Xingurou

Xingurou

 (2)
Erschienen am 25.03.2011
art arid

art arid

 (0)
Erschienen am 26.10.2010

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Rezension zu "Xingurou" von Bert E. A. Klag

Rezension zu "Xingurou" von Bert E. A. Klag
Wir-Lesenvor 7 Jahren

Handlung
Sie wollten schon immer ein richtiges Abenteuer erleben? Kein Problem, die Agentur Abercrombie & Kent, mit einer Zweigstelle in Deutschland hilft ihnen gerne weiter. So dachten auch 7 Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts in und um Karlsruhe. Sie buchen einen Abenteuerurlaub nach Amazonien.
Gemeinsam mit ihrem Führer Dr. Aureliano Possuebo fliegen sie einmal um die halbe Welt und landen in Brasilien. Nach einer Nacht in der Stadt Belém, in einem heruntergekommenen Hotel, beginnt schließlich ihre Reise durch das weite und zum Großteil unerforschte Amazonien. Zuerst erlebt die Gruppe Land und Leute in der Stadt und den weltberühmten Ver-O-Peso Markt, wo es alles zu kaufen gibt, was das Herz begehrt oder auch nicht. Anschließend führt sie ihr Weg auf das Forschungsschiff ‚Explorer’ und gemeinsam mit den Wissenschaftlern weiter über den Amazonas, wo sie einige Indianerstämme, sowie seltene Pflanzen und Tiere näher in Augenschein nehmen können. Nach erlebnisreichen und lehrreichen Tagen kehrt die Gruppe wieder zurück und von da an übernimmt wieder Aureliano die Führung.
Der nächste Ort den die 7 Abenteuerurlauber besuchen wollen ist der Parque Nacional de Xingu, um dort die Txukaramai näher kennenzulernen. Die Indianer teilen mit ihnen ihr Essen, Trinken und tauschen sich mit den Weißen aus Deutschland auch kulturell aus, denn sie leben diese Tage im Indianerdorf. Der Häuptlingssohn Xingurou ist sogar eine Seltenheit, denn er beherrscht die englische Sprache.
Schließlich ist der Tag der Abreise von den Txukaramai gekommen. Noch eine Nacht im Hotel und schon ist der Abflug nicht mehr fern. Da eröffnet einer der 7 Badener, Eddie Kronberg, er hätte ein sehr schönes Souvenir bei den Txukaramai mitgenommen. Natürlich hatte er es heimlich gestohlen. Es handelt sich um eine so genannte Jakui-Flöte, die den Indianer heilig ist.
Von da an kommt es wie es kommen muss. Die Indianer entdecken den Diebstahl und schwören Rache, besser gesagt, sie müssen versuchen die Flöte zurückzubekommen, um die Ahnen nicht zu erzürnen. Schnell wird ein Abgesandter gefunden, es ist der Sohn des Häuptlings: Xingurou. Seine Aufgabe ist es den Dieben zu folgen und sie zu töten.
Von da an beginnt Xingurous Abenteuer nach und in Deutschland und ob er seine Aufgabe erfüllt oder nicht müsst ihr selbst herausfinden.

Zusammenfassend
Der Autor beweist mit seiner lockeren Art zu Schreiben viel Humor, selbstverständlich schwarzen Humor. Der Schluss ist überraschend und ich habe das Buch mit einem Lächeln zugeklappt.
Es ist gelungen auf nur 118 Seiten eine spannende Geschichte zu schreiben, die trotz der Kürze alles beinhaltet, was man als Leser wissen muss.
Ob die Geschichte nur erfunden ist, oder ob sie tatsächlich so oder so ähnlich stattgefunden hat, darf sich am Ende jeder selbst denken. Auf jeden Fall ist die Idee sehr gut umgesetzt.
Kurzum, ich kann die Novelle nur weiterempfehlen.

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