Bert Sieverding

 3.7 Sterne bei 23 Bewertungen

Alle Bücher von Bert Sieverding

Die IT-Intrige

Die IT-Intrige

 (3)
Erschienen am 03.05.2017
Spätzünder

Spätzünder

 (0)
Erschienen am 06.11.2014
Mitbewohner

Mitbewohner

 (7)
Erschienen am 02.09.2015

Neue Rezensionen zu Bert Sieverding

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Rezension zu "Das Geheimnis meines Vaters, von dem er selbst nichts wusste" von Bert Sieverding

schöner Titel
Lesenodernichtvor 8 Monaten

Der neueste Roman von Bert Sieverding beschreibt die Auseinandersetzung eines Mittvierzigers mit der Beziehung die er zu seinem Vater hatte und mit sich selbst. Das Thema fand ich wirklich sehr interessant und mir gefiel die Idee, dass sich nach dem Tod ein neuer Blick auf den Verstorbenen, dessen Persönlichkeit und vielleicht auch die Beziehung, die man zu ihm hatte, ergibt. Dies war zumindest die Erwartung, die ich an den Roman hatte. Möglicherweise hatte ich auch von dem Titel darauf geschlossen.

Die Geschichte hat wirklich ein großes Potenzial. Es gibt immer wieder Analepsen im Rahmen von Erinnerungen des Protagonisten oder der Nebenfiguren. Die Art wie diese aufgebaut wurden ist sehr plastisch und nah am Leser gehalten. Der Schreibstil von Bert Sieverding ist wirklich großartig, mir gefällt die Wortwahl und der Satzbau! Der Leser weiß nur das, was auch der Protagonist erfährt. Er kennt dessen Innenwelt, sowie die Welt wie er sie sieht und die Informationen die er selbst erhält.

[...]

Auch gibt es weitere Hinweise auf das Geheimnis. Die Auflösung als solche nimmt allerdings kaum Raum ein und wird sehr schnell „abgefrühstückt“. Es gibt verschiedene mögliche Auslegungen, der Leser erhält aber kaum Informationen. Der Protagonist scheint entsprechende Gedanken nicht zu haben und erscheint fast uninteressiert an einer Aufklärung und einem tieferen Informationsgewinn. Das fand ich sehr enttäuschend.

die komplette Rezension gibt es auf meinem Blog unter: http://www.lesenodernicht.de/2018/05/15/schoener-titel/

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Rezension zu "Das Geheimnis meines Vaters, von dem er selbst nichts wusste" von Bert Sieverding

Das Geheimnis meines Vaters, von dem er selbst nichts wusste
Anni84vor 9 Monaten

Klappentext:

Seit seiner Jugend leidet Karl Siemer unter speziellen Berührungsängsten. Die Gründe dafür kennt er nicht. Vergraben in seine Arbeit in einem Großunternehmen hat er nach dem Tod der Mutter den Kontakt zu seinem Vater fast vollständig abreißen lassen. Über zwei Jahrzehnte ist er nicht mehr im Elternhaus gewesen, einem kleinen Bauernhof im Oldenburger Münsterland. Mitten in der wichtigsten Besprechung des Jahres erreicht ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters. Widerwillig kehrt er in das Dorf seiner Kindheit zurück, um seinen Vater zu b eseerdigen und schnellstmöglich den Nachlass zu regeln. Dort angekommen trifft er auf Natalia und muss einsehen, dass sich die Beisetzung des Vaters nicht so einfach abwickeln lässt, wie er es geplant hat. Am Tag der Beerdigung überschlagen sich die Ereignisse, in deren Nachgang er sowohl das dunkelste Erlebnis seiner Jugend, als auch ein Geheimnis seines Vaters rekonstruiert, dessen Entschlüsselung ihn bis nach Polen führt.

Meinung:
Das Buch war gut zu lesen, dennoch hat es an Spannung gefehlt.
So für zwischendurch aber war es toll. 

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Rezension zu "Das Geheimnis meines Vaters, von dem er selbst nichts wusste" von Bert Sieverding

Außergewöhnliches Buch über eine außergewöhnliche Lebensgeschichte.
dieschmittvor 10 Monaten

Zum Inhalt:

Karl möchte nicht berührt werden, er reagiert auf Berührungen mit Ekel und körperlichen Symptomen. Er weiß aber nicht woher das kommt. Er stürzt sich in die Arbeit und in den Sport, viel mehr gibt es nicht in seinem Leben, aber er möchte auch nicht mehr.

Der Kontakt zu seinem Vater ist auch abgebrochen. Nun stirbt Karls Vater und er muss ich um die anstehende Dinge kümmern. Er reist in seine eigene Vergangenheit und einiges kommt in Gang.

 

Meine Meinung:
Karl lebt in seiner Routine, er möchte sie, braucht sie und gräbt sich in ihr ein. Der Autor schildert ihn sehr anschaulich und detailliert, so dass seht gut zu spüren ist, dass Karl doch an für sich ein sehr eigener Mensch ist, der Kontakt und Kampf scheut.

Er lebt für seine Arbeit und möchte keinen Kontakt zu Menschen haben.

 

Seine Routine wird jedoch komplett über den Haufen geworfen und so funktionieren auch Karls Muster nicht mehr wie gewohnt.

Der Autor zog mich von Beginn des Buches an direkt in den Bann der Geschichte. Durch seinen sehr detaillierten und bildhaften Schreibstil sah ich die Szenen des Buches direkt vor Augen.

Die Geschichte selbst ist sehr ungewöhnlich und überhaupt nicht vorhersehbar. Ich war des öfteren verblüfft über die Geschichte und ich mag auch das eher offene Ende des Buches sehr gerne. Wer so etwas nicht mag, wird hier vielleicht ein wenig unzufrieden zurückbleiben.

 

Der Autor greift in diesem Buch einige gesellschaftliche Themen auf, die anhand der Vergangenheit Karls und dessen Vater betrachtet werden. Dieser Ansatz ist interessant und hat mir gut gefallen.

 

Für mich ein außergewöhnliches Buch mit außergewöhnlichen Charakteren, Wendungen und Ideen.

 

Fazit:

Außergewöhnliches Buch über eine außergewöhnliche Lebensgeschichte.

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Gespräche aus der Community

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Liebe Leserin, lieber Leser,

"man muss erst 700 Seiten geschrieben haben, um ein Buch in eins runterschreiben zu können", sagte kürzlich ein Prof. der Kunsthochschule zu mir. Er hat Recht! Das Buch, um das es in dieser Leserunde geht, habe ich 'so runtergeschrieben', kaum Pause gemacht und kaum korrigiert. Es ist mein bisher bester Roman. Bewerben Sie sich – jetzt!

In dieser Leserunde geht es um mehr. Denn ich suche für die Vorder- oder Rückseite des Covers ein Leserzitat, also einen prägnanten kurzen Satz, der das Buch treffend charakterisiert. Falls du Interesse hast, kannst du in der Leserunde ein Zitat vorschlagen. Das Zitat, welches die höchste Zustimmung erhält, wird dann eine Neuauflage des Buchs zieren. Der Gewinner erhält als Dankeschön drei meiner abstrakten Malereien im Format 13x13 cm (siehe Foto) und ein signiertes Exemplar des Buchs mit Zitat. 

Verlost werden 10 Taschenbücher.

Um an der Leserunde teilzunehmen, beantworte bitte eine der folgenden Fragen:

  • Welche Bezug hast du zu Norddeutschland, z.B. der Gegend zwischen Bremen, Oldenburg und Osnabrück oder dem Leben auf dem Bauernhof oder zu Masuren (Polen)?
  • Alternativ: Gibt es ein Ereignis in deiner Kindheit, welches dich dein ganzes Leben "verfolgt" hat oder hast du etwas geerbt, was du wirklich nicht haben wolltest?
  • Alternativ: Was erkennst du auf dem Cover des Buchs und an welches Material erinnert es dich?
  • Hast du Lust das Buch zu besprechen? Wenn ja, auf welchen Plattformen oder Blogs wirst du deine Besprechung veröffentlichen?
Herzliche Grüße,

Bert Sieverding


Zum Inhalt: Geheimnisse gibt es in fast jeder Familie. Doch was sich bei Siemers ereignet hat, kann schon als einmalig bezeichnet werden. Karl (55) ist Einzelkind und hat immer noch viele Hemmungen gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Auch hat er nach dem Tod der Mutter den Kontakt zu seinem Vater fast vollständig abreißen lassen und war über zwei Jahrzehnte nicht im Elternhaus, einem kleinen Bauernhof im Oldenburger Münsterland (so nennt man die Gegend zwischen Bremen und Osnabrück).

Mitten in der wichtigsten Besprechung des Jahres, erreicht ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters. Widerwillig kehrt er in das Dorf seiner Kindheit zurück, um möglichst schnell die Beerdigung zu organisieren und den Nachlass zu regeln. Doch das Elternhaus ist leer und statt der Verwandtschaft triff er auf Natalia. Am Tag der Beerdigung überschlagen sich die Ereignisse, in deren Nachgang er sowohl das dunkelste Erlebnis seiner Jugend, als auch ein Geheimnis seines Vaters rekonstruiert. Ein Geheimnis, von dem sein Vater selbst nichts wusste.

p.s.: mehr Infos auch unter BertSieverding.de

Letzter Beitrag von  dieschmittvor 10 Monaten
Zur Leserunde
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Gerade ist mein neues Buch erschienen. Es heißt: "Das Geheimnis meines Vaters, von dem er selbst nichts wusste". Ich bin Selfpublisher und habe im Vorfeld ein Manuskript des Buches drucken lassen. Das Manuskript hat keine ISBN, man kann es nicht kaufen. Es handelt sich also um eine einmalige Rarität, zumal es einen ganz anderen Arbeitstitel trägt. Klar, ist das Manuskript nicht perfekt und es hat in Summe ca. 80 Fehler. Aber: es ist etwas Einmaliges. Das "richtige" Buch ist eine Überarbeitung des Manuskripts und enthält ein zusätzliches Kapitel. Bevor ich in ein paar Wochen mit einer Leserunde des "käuflichen" Buchs starte, verschenke ich zwei Exemplaren des Manuskripts, rechtzeitig zu Weihnachten.
Herzlichst,
euer Bert Sieverding
Zur Buchverlosung
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Ich bin Selfpublisher und habe ein Problem. Klar, werden Sie jetzt denken, wieder so einer, der Lovelybooks als Verkaufsplattform für sein unbekanntes Werk nutzten möchte! Nein – so ist es nicht. Meinen zweiten Roman "Mitbewohner", um den es in dieser Leserunde geht, ist nämlich in gedruckter Form nicht mehr erhältlich. Ich habe das Buch vom Markt genommen, weil ich es "schlecht" finde, obwohl es ein paar sehr positive Kritiken erhalten hat. Aus meiner Sicht ist es typografisch schlecht, hat zu viele Absätze, ist zu dialoglastig und die Story ist zu ortsspezifisch (spielt in Braunschweig und dem Wendland), zudem dünn und gerade mal 200 Seiten lang.
Drei Print-Exemplare stehen noch bei mir im Regal und zwei E-Books würde ich ebenfalls zu einer besonderen Leserunde beisteuern. Ziel der Leserunde ist:
 1. Lohnt sich eine Überarbeitung? 
 2. Macht es überhaupt Sinn eine Story aus dem Jahr 1979 zu erzählen?
 3. Welchen neuen Titel sollte es erhalten?
 4. Sollte die Story oder Erzählstil verändert werden?
 5. Ist es mit 200 Seiten zu kurz?
 6. Ist die Story zu sex-lastig? Wäre weniger mehr?


Falls Sie an der Leserunde teilnehmen möchten, so notieren Sie bitte, ob Sie ein Print- oder E-Book erhalten möchten.


Herzlichen Dank!
Bert Sieverding


p.s.:
ich stelle jetzt insgesamt 12 Exemplare des Buchs zur Verfügung. Zwei Originale, fünf Nachdrucke und 5 E-Books. Die Nachdrucke sind absolut identisch, haben jedoch ein neutrales Cover. 
E
Letzter Beitrag von  ElfriedeKohlhasevor einem Jahr
Zur Leserunde

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