Leserpreis 2018
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BertSieverding

vor 10 Monaten

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Liebe Leserin, lieber Leser,

"man muss erst 700 Seiten geschrieben haben, um ein Buch in eins runterschreiben zu können", sagte kürzlich ein Prof. der Kunsthochschule zu mir. Er hat Recht! Das Buch, um das es in dieser Leserunde geht, habe ich 'so runtergeschrieben', kaum Pause gemacht und kaum korrigiert. Es ist mein bisher bester Roman. Bewerben Sie sich – jetzt!

In dieser Leserunde geht es um mehr. Denn ich suche für die Vorder- oder Rückseite des Covers ein Leserzitat, also einen prägnanten kurzen Satz, der das Buch treffend charakterisiert. Falls du Interesse hast, kannst du in der Leserunde ein Zitat vorschlagen. Das Zitat, welches die höchste Zustimmung erhält, wird dann eine Neuauflage des Buchs zieren. Der Gewinner erhält als Dankeschön drei meiner abstrakten Malereien im Format 13x13 cm (siehe Foto) und ein signiertes Exemplar des Buchs mit Zitat. 

Verlost werden 10 Taschenbücher.

Um an der Leserunde teilzunehmen, beantworte bitte eine der folgenden Fragen:

  • Welche Bezug hast du zu Norddeutschland, z.B. der Gegend zwischen Bremen, Oldenburg und Osnabrück oder dem Leben auf dem Bauernhof oder zu Masuren (Polen)?
  • Alternativ: Gibt es ein Ereignis in deiner Kindheit, welches dich dein ganzes Leben "verfolgt" hat oder hast du etwas geerbt, was du wirklich nicht haben wolltest?
  • Alternativ: Was erkennst du auf dem Cover des Buchs und an welches Material erinnert es dich?
  • Hast du Lust das Buch zu besprechen? Wenn ja, auf welchen Plattformen oder Blogs wirst du deine Besprechung veröffentlichen?
Herzliche Grüße,

Bert Sieverding


Zum Inhalt: Geheimnisse gibt es in fast jeder Familie. Doch was sich bei Siemers ereignet hat, kann schon als einmalig bezeichnet werden. Karl (55) ist Einzelkind und hat immer noch viele Hemmungen gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Auch hat er nach dem Tod der Mutter den Kontakt zu seinem Vater fast vollständig abreißen lassen und war über zwei Jahrzehnte nicht im Elternhaus, einem kleinen Bauernhof im Oldenburger Münsterland (so nennt man die Gegend zwischen Bremen und Osnabrück).

Mitten in der wichtigsten Besprechung des Jahres, erreicht ihn die Nachricht vom Tod seines Vaters. Widerwillig kehrt er in das Dorf seiner Kindheit zurück, um möglichst schnell die Beerdigung zu organisieren und den Nachlass zu regeln. Doch das Elternhaus ist leer und statt der Verwandtschaft triff er auf Natalia. Am Tag der Beerdigung überschlagen sich die Ereignisse, in deren Nachgang er sowohl das dunkelste Erlebnis seiner Jugend, als auch ein Geheimnis seines Vaters rekonstruiert. Ein Geheimnis, von dem sein Vater selbst nichts wusste.

p.s.: mehr Infos auch unter BertSieverding.de

Autor: Bert Sieverding
Buch: Das Geheimnis meines Vaters, von dem er selbst nichts wusste
1 Foto

dieschmitt

vor 10 Monaten

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Die Beschreibung spricht mich an, ich bewerbe mich für ein Printexemplar.

Welche Bezug hast du zu Norddeutschland, z.B. der Gegend zwischen Bremen, Oldenburg und Osnabrück oder dem Leben auf dem Bauernhof?
In Norddeutschland hatte ich in meiner Jugend eine sehr gute Zeit in einem Zeltlager in Kiel.

Hast du Lust das Buch zu besprechen? Wenn ja, auf welchen Plattformen oder Blogs wirst du deine Besprechung veröffentlichen?
Ja natürlich, sonst würde ich mich nicht für die Leserunde bewerben. Ich würde die Rezi hier, bei lesejury, bei wasliestdu, thalia, hugendubel und weiteren Portalen veröffentlichen.

Aischa

vor 10 Monaten

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Hmm, die Leseprobe finde ich nur bedingt aussagekräftig, den Epilog habe ich vorsichtshalber nicht gelesen, nicht dass ich unbeabsichtigt über einen Spoiler am Ende stolpere.
Aber ich finde das Thema des Buches sehr interessant, und vor allem sprechen mich die Bilder von Bert Sieverding an. Ich habe noch nie in einer Leserunde über abstrakte Kunst diskutiert und würde diese Chance sehr gerne ergreifen. Daher nun meine Antworten auf die Bewerbungsfragen:
1. Norddeutschland kenne ich nicht besonders gut. Ich war ein paar Mal in Hamburg, das ist jetzt nicht so wirklich meine Stadt, ich finde die Menschen dort extrem reserviert. Vergangenes Jahr durfte ich beim Besuch einer Freundin Emden kennenlernen. Das ist ein hübsches Städtchen mit netten Menschen, aber nicht meine Welt. Als Süddeutsche liebe ich die Abwechslung von Flachland und Bergen. Die Nordsee ist für einen Kurzurlaub ein Erlebnis, aber auf Dauer ist mir das Klima zu rauh und vor allem zu windig.
Zum Leben auf dem Bauernhof habe ich einen intensiveren Bezug. Als Kind war es für mich immer das Größte, verwandte Bauern zu besuchen. Putzige Katzenbabies, Hundewelpen, Kälbchen streicheln oder Schweine füttern - ein einziges großes Abenteuer. Nachdem ich nach dem Studium in München hängen geblieben bin, wo meine Tochter auch zur Welt kam, sind wir aufs Land gezogen, als sie vier Jahre alt war. Ins ausgebaute Dachgeschoß eines Bauernhofes! Sie konnte also auch Kälbchen und Kätzchen streicheln, und es gibt süße Fotos von ihr und dem geschätzt fünf Mal so schweren Hof-Bernhardiner.
Zur zweiten Frage (auch wenn dort "alternativ" steht): Leider ist die Bildschirmansicht nie so gut, wie das Buch in der Hand zu halten und das Cover anfassen zu können. Ich erkenne in der oberen Hälfte das Gesicht eines älteren Mannes. Die rostbraune Farbe erinnert mich an ein Kupferblech, die hellen Punkte waag- und senkrecht assoziiere ich wiederum mit Nieten, wie man sie oft an alten Stühlen mit gepolsterem Ledersitz und -lehne sieht. So etwas Schweres, Mächtiges, oft in Anwaltskanzleien zu finden.

Meine Rezension würde ich auf Lovelybooks, Amazon, Thalia und buecher.de veröffentlichen, auf besonderen Wunsch gerne auch auf einer weiteren Plattform.
Und ja, natürlich habe ich Lust zur Besprechung (und auf eine aktive Leserunde!), sonst würde ich mich ja nicht bewerben.
Im Gewinnfall würde ich mich über ein Printexemplar freuen, da ich keinen E-Reader habe (und auch keinen mag).

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dieschmitt

vor 9 Monaten

Kapitel 18 - Ende
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Puh was für eine Möglichkeit ergibt sich denn da hier aus der Auflösung.

Dann könnte letztlich hier der Vater mit der eigenen Tochter eine Liebschaft gehabt haben. Sehe ich das richtig? Auch wenn nie aufgelöst wird... ob das in der Tat so war. Wenn ja, dann hat sie ja doch irgendwie noch zu Recht geerbt.

Das würde für mich dann auch die Auflösung des Geheimnisses sein, von dem im Titel gesprochen wird, das so richtig dann aber nicht aufgelöst wird, sondern den Gedanken der Lesenden überlassen bleibt. Liege ich hier richtig?

Der arme Karl. da überdenkt er sein komplettes Leben und geht dann doch leer aus.

Danke dass ich mitlesen durfte. Mir hat das Buch gut gefallen... Rezi folgt, wenn ich nochmal drüber nachgedacht habe.

dieschmitt

vor 9 Monaten

Kapitel 18 - Ende
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camilla1303 schreibt:
So nun polarisiert Karl mir wirklich fast ein bisschen zu viel. Gutmütig hin oder her, fehlendes Selbstbewusstsein und ein fremdgesteuertes Leben allein sind doch nicht die Entschuldigung dafür, der Frau, die einem ums Erbe gebracht hat, auch noch bei der Renovierung des elterlichen Hofs zu helfen, um den man gebracht worden ist.

Also mir hat das gut gefallen... er ist ja auch im Job nicht gerade der Kämpfer, warum sollte das hier dann anders sein?

Vampir989

vor 8 Monaten

Kapitel 9 - 14
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Auch ich bin weiterhin sehr begeistert von der Lektüre.Karl tut mir irgendwie leid.Er weiss nicht so genau was er tun soll.So langsam kommen seine Erinnerungen wieder,Ich hoffe das wir bald ihinter die Geheimnisse kommen.

Vampir989

vor 8 Monaten

Kapitel 15 - 17
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Da war ich völlig überrascht von dem Testament.Das Karl nur den Pflichtteil bekommt,hätteich nicht erwartet.Und das gesamte Vermögen geht warscheinlich an Natalie.Aber Karl tut mir irgendwie so leid.

Waschbaerin

vor 8 Monaten

Leserzitate

Seite 116

"Verstehe, so von wegen ist ja nur ein kleiner Heuermann und ich bin Bauer. Ich Renault 16 und er nur Renault 4 und so, richtig?" Werner nickt.

Dieser Satz beschreibt recht treffend, wie sich die alteingesessene Menschen auf dem Land beäugten und die gegenseitige, sozial Einordnung ablief.

Vampir989

vor 8 Monaten

Kapitel 18 - Ende

Danke das ich dieses Buch lesen durfte.Es hat mir sehr gut gefallen.Hier ist meine Rezension die ich noch auf anderen Portalen gepostet habe.

https://www.lovelybooks.de/autor/Bert-Sieverding/Das-Geheimnis-meines-Vaters-von-dem-er-selbst-nichts-wusste-1512999545-w/rezension/1540674004/

dieschmitt

vor 8 Monaten

Kapitel 18 - Ende

Entschuldigung, ich bin sehr spät dran mit meiner Rezi: https://www.lovelybooks.de/autor/Bert-Sieverding/Das-Geheimnis-meines-Vaters-von-dem-er-selbst-nichts-wusste-1512999545-w/rezension/1542649374/

Danke, dass ich mitlesen durfte. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Ich werde die Rezi noch streuen.

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