Die IT-Intrige

von Bert Sieverding 
3,3 Sterne bei3 Bewertungen
Die IT-Intrige
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Wirtschaftskrimi für Informatiker!

Kritisch (1):
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kurzweilige, langamtige und für 'Branchenfremde' schwer zu verstehene Lektüre, die nicht überzeugt...

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Inhaltsangabe zu "Die IT-Intrige"

Hannes Macke ist Softwareentwickler in einem deutschen Großunternehmen. In seiner introvertierten und ehrgeizigen Art übererfüllt er gerne die Anforderungen seiner Kunden, sehr zum Leidwesen des Managements, welches das von Hannes entwickelte System gerne durch Standardsoftware ersetzen möchte. Doch Hannes legt nach: Sein Internet-Ausschreibungsmodul verspricht hohe Einsparungspotentiale und gefährdet gleichzeitig Tausende von Arbeitsplätzen. Hannes erhält eine letzte Chance sein System zu retten: Er soll mit der neuen Software die Effizienz der brasilianischen Niederlassung verbessern. Dort trifft er auf verkrustete Strukturen, eingefahrene Abläufe und auf Regina, die ihm bereits bei seinem letzten Besuch vor 17 Jahren den Kopf verdrehte. Nach einer ereignisreichen Nacht kommt es zu einem Vorfall. Bereits nach 29 Stunden wird er zur Zentrale zurück beordert ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783743101678
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:03.05.2017

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wirtschaftskrimi für Informatiker!
    Raffiniert eingefädelt!

    „...Straßendienste wie Google Maps oder Suchmaschinen kosten dem Anwender kein Geld. Er zahlt mit Daten, merkt es nicht und ist auch noch stolz darauf...“


    Hannes Macke, 55 Jahre alt, ist auf den Weg nach Brasilien. Seine Aufgabe ist es, in der Zweigstelle seines deutschen Konzern eine Software vorführen, die dort aus Effizienzgründen eingeführt werden soll. Die Geschichte beginnt mit einer ausführlichen Beschreibung des Fluges.

    Der Autor hat einen spannenden Wirtschaftskrimi geschrieben. Hannes Macke, Softwareentwickler, erzählt detailgenau die Vorgänge.

    Hannes ist Perfektionist. Die Entwicklung neuer Programme und Schnittstellen betreibt er selbst in der Freizeit. Doch seine technischen Neuerungen haben eine Schattenseite. Sie führen zur Freisetzung von Arbeitskräften. Das wird nicht von allen gern gesehen.

    Die Geschichte spielt auf zwei Ebenen. Zum einen berichtet Hannes von seiner gegenwärtigen Reise nach Brasilien, zum anderen schweifen seine Gedanken häufig 17 Jahre zurück.

    Der Schriftstil ist über weite Teile sachlich geprägt. Neben Hannes spielt eine Frau eine entscheidende Rolle. Vor 17 Jahren hat sie sich als Vitoria vorgestellt, nun will sie mit ihrem zweiten Namen Regina angesprochen werden. Sehr deutlich wird herausgearbeitet, wie sich die Verhältnisse geändert haben. Wurde Hannes bei seinem ersten Besuch in der Zweigstelle, noch höflich in Empfang genommen und hofiert, fühlt er sich jetzt wie eine ungebetener Gast. Die Fabrik selbst zeigt erste Zerfallserscheinungen im äußeren Bild.

    Detailgenau werden die technischen Seiten von Hannes` Projekt erklärt. Wer nicht über ein Mindestmaß an Grundkenntnissen in der Informatik verfügt, könnte hier schnell Verständigungsschwierigkeiten bekommen. Im Kern geht es um die Effizienz von Softwarelösungen und gleichzeitig um die Verbesserung der Sicherheit in IT-Bereich. Die praktische Umsetzung und Anwendung dagegen wird sehr allgemeinverständlich erklärt.

    Hannes hat vorwiegend gearbeitet und kaum gelebt. Dass führt zu einer gewissen Naivität gegenüber Frauen. Die wird von Renate eiskalt ausgenutzt. Da Hannes aber immer den Dingen auf den Grund geht, erfahre auch ich als Leser nach und nach, was alles im Hintergrund gelaufen ist.

    Detailgenau werden die Orte, an denen Hannes sich aufhält, und Personen, denen er begegnet, beschrieben.

    Spannend für mich sind vor allem Hannes` Gedankengänge nach der Rückkehr. Natürlich hatte er sich abgesichert und die Intrige ist teilweise ins Leere gelaufen. Was macht er mit seinem Wissen? Welche persönlichen Risiken ist er bereit, für die Geheimhaltung einzugehen? Was bringt es, wenn er seinen Code offenlegt?

    Das Cover mit den wenigen hellen Punkten auf dunklem Untergrund wirkt geheimnisvoll.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. In einer abwechslungsreichen Handlung werden die Verstrickungen und mögliche Intrigen im Wirtschaftsleben gekonnt thematisiert. Der zukünftige Leser sollte wissen, dass das Buch trotz aller Spannung sehr informatiklastig ist und sich fragen, ob er sich darauf einlassen will und kann.


    Kommentare: 5
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    widder1987s avatar
    widder1987vor einem Jahr
    Kurzmeinung: kurzweilige, langamtige und für 'Branchenfremde' schwer zu verstehene Lektüre, die nicht überzeugt...
    Konnte mich nicht nicht erreichen...

    Klappentext: Hannes Macke ist Softwareentwickler in einem deutschen Großunternehmen. In seiner introvertierten und ehrgeizigen Art übererfüllt er gerne die Anforderungen seiner Kunden, sehr zum Leidwesen des Managements, welches das von Hannes entwickelte System gerne durch Standardsoftware ersetzen möchte. Doch Hannes legt nach: Sein Internet-Ausschreibungsmodul verspricht hohe Einsparungspotentiale und gefährdet gleichzeitig Tausende von Arbeitsplätzen. Hannes erhält eine letzte Chance sein System zu retten: Er soll mit der neuen Software die Effizienz der brasilianischen Niederlassung verbessern. Dort trifft er auf verkrustete Strukturen, eingefahrene Abläufe und auf Regina, die ihm bereits bei seinem letzten Besuch vor 17 Jahren den Kopf verdrehte. Nach einer ereignisreichen Nacht kommt es zu einem Vorfall. Bereits nach 29 Stunden wird er zur Zentrale zurück beordert ...

    Fazit: 'Die IT-Intrige' von Bert Sieverding ist eine Mischung von Wirtschaftsthriller und Liebesgeschichte.

    Der Autor schreibt aus der Sicht der Hauptperson, Hannes Macke, in der 'Ich'-Erzählform sehr detailliert und emotional, was während der knapp 300 Story um und mit den 'älteren' Softwareentwickler passiert und geschieht. Was am manchen Stellen des Schriftwerkes den Leser als langatmig und langweilig vorkommt, denn der Handlungsverlauf besitzt eine durchhängenden Spannungsbogen und bringt mit fachlich Hintergrundwissen der IT-Branche zwar den Thementiefe, die leider nicht für den Laien verständlich genug erklärt ist. Außerdem wird auf zwei Handlungszeitebenen berichtet, was das Lesen und den Storyverlauf nur mal verwirrender macht. und den 'nicht kenntnisreichen' und 'branchenfremden' Leser diese Lektüre als kurzweiliges und oberflächliches Geplauder erschein, wo außer 'rauschendes Bla-Bla-Bla' ankommt. Das Einzige was im 'IT-Intrige' heraussticht ist, dass die Lokalität von allen Schauplätzen mit präziser Genauigkeit beschreiben und die Handlungen beinah in Echtzeitmodus gefühlsecht und hautnah geschildert werden.

    Zwischen der Gegenwart mit der Aktualität im Bereich 'der Globalen Digitalisierung' und einer seit über eine Jahrzehnt bestehende Gefühlskarussell wie menschlicher Analyse einen zynischen Hauptakteures beschert der dritte Roman von Bert Sieverding den Leser kein wirkliches Leseglück. Auch wenn der Autor ein flüssigen und einfachen Schreibstil anwendet, kann der Leser keine 'Kernaussage' herauskristallisieren...2,0 Sterne

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    classiques avatar
    classiquevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut geschriebener Roman, dessen Protagonist ein "Zyniker" ist...
    "Enfant terrible"

    Der Protagonist Hannes Macke arbeitet als Softwareentwickler... er ist ein Workaholiker durch und durch, d. h. er arbeitet noch, wenn andere schon längst Feierabend machen...

    Hannes wird wegen seiner Fähigkeiten von den Kollegen "gedultet", ist aber nicht sonderlich bei ihnen beliebt. Außerdem ist Hannes ein "Zyniker"! Man merkt ihn manchmal seine "Bitterkeit" an, die aber mit Humor gemischt ist, und immer auf einer intelligenten Ebene erzählt.

    Die Geschichte beginnt am Flughafen Amsterdam... Hannes soll im Auftrag seiner Firma nach Sao Paulo fliegen, um dort in der Niederlassung der Firma "sein Projekt" vorzustellen... doch nach 29 Stunden wird er von seinem Chef zurückbeordert...

    Während der Erzählung gibt es immer mal "Rückblicke" in die Vergangenheit... genau gesagt, 17 Jahre vorher...

    Dort erzzählt er von seiner Ehe, und von "Vitoria", heute "Regina", die für Hannes damals schon eine tragende Rolle gespielt hat...

    Welche Rolle spielt "Regina" jetzt, und warum sind plötzlich 1492 Dateien verschwunden... !?! Hannes weiß, "Gefühl und Wissen" sind oft zwei paar Schuhe"!

    Fazit:
    Die Figur Hannes Macke, finde ich vom Anfang bis zum Ende des Buches sehr unterhaltsam.

    Außerdem bietet das Buch interessante Hintergrundinformationen über den IT - Bereich.. z. B. wie eine Zusammenarbeit und Weiterentwicklung in dieser Branche funktioniert.

    Ich gebe gute 4 Sterne!

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    BertSieverdings avatar

    Liebe Leser!

    Eine Vorabversion meines dritten Romans "Die IT-Intrige" schickte ich als dicken Stapel Papier an den Chefredakteur einer bekannten Computerzeitschrift. Nach ein paar Tagen erhielt ich folgende Antwort: 

    "Hallo Herr Sieverding, gestern Abend habe ich Ihren Roman gelesen, in einem Rutsch. Was doch schon einmal ein gutes Zeichen ist - spannend ist er in der Tat." 

    Nun ist nicht jede LeserIn ComputerexpertIn und der Protagonist Hannes hat mit seinen 55 Jahren eine gewisse "Reife" erreicht. Folgende Frage würde ich u.a. gerne in der Leserunde klären:
    Ist Hannes Frauenbild genauso kaputt, wie das von Michel Houellebecq? 


    ich stelle bis zu drei Freiexemplare zur Verfügung. Diese werden unter denjenigen verlost, die sich bis zum 31. Mai anmelden.

    Mehr Infos unter: www.die-IT-Intrige.de

    Dies ist meine allererste Leserunde. Es ist für mich wahnsinnig spannend, wie der Roman ankommt.

    Nach dem Windhundprinzip sind die ersten 3 Bücher vergeben. Ich erhöhe die Anzahl auf 4. Das letzte Exemplar wird per Los vergeben!


    mabuereles avatar
    Letzter Beitrag von  mabuerelevor einem Jahr
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