Leserpreis 2018
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BertSieverding

vor 11 Monaten

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Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Ich bin Selfpublisher und habe ein Problem. Klar, werden Sie jetzt denken, wieder so einer, der Lovelybooks als Verkaufsplattform für sein unbekanntes Werk nutzten möchte! Nein – so ist es nicht. Meinen zweiten Roman "Mitbewohner", um den es in dieser Leserunde geht, ist nämlich in gedruckter Form nicht mehr erhältlich. Ich habe das Buch vom Markt genommen, weil ich es "schlecht" finde, obwohl es ein paar sehr positive Kritiken erhalten hat. Aus meiner Sicht ist es typografisch schlecht, hat zu viele Absätze, ist zu dialoglastig und die Story ist zu ortsspezifisch (spielt in Braunschweig und dem Wendland), zudem dünn und gerade mal 200 Seiten lang.
Drei Print-Exemplare stehen noch bei mir im Regal und zwei E-Books würde ich ebenfalls zu einer besonderen Leserunde beisteuern. Ziel der Leserunde ist:
 1. Lohnt sich eine Überarbeitung? 
 2. Macht es überhaupt Sinn eine Story aus dem Jahr 1979 zu erzählen?
 3. Welchen neuen Titel sollte es erhalten?
 4. Sollte die Story oder Erzählstil verändert werden?
 5. Ist es mit 200 Seiten zu kurz?
 6. Ist die Story zu sex-lastig? Wäre weniger mehr?


Falls Sie an der Leserunde teilnehmen möchten, so notieren Sie bitte, ob Sie ein Print- oder E-Book erhalten möchten.


Herzlichen Dank!
Bert Sieverding


p.s.:
ich stelle jetzt insgesamt 12 Exemplare des Buchs zur Verfügung. Zwei Originale, fünf Nachdrucke und 5 E-Books. Die Nachdrucke sind absolut identisch, haben jedoch ein neutrales Cover. 

Autor: Bert Sieverding
Buch: Mitbewohner

Biest2912

vor 11 Monaten

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Ich würde es gerne lesen. Würde mich über ein Print feuen.
Rezensionen würde ich auf Lovelybooks, Instagram, meinem Blog und Amazon Posten

Biest2912

vor 11 Monaten

Plauderecke

Also das Cover finde ich mal interessant. Des ist mal anderst. Irgendwie schaut man es an

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jam

vor 10 Monaten

4. Sollte die Story oder der Erzählstil verändert werden?

Schwer, hier noch viel zu schreiben, es wurde schon das Meiste hier oder in den anderen Unterteilungen gesagt.

Der Einstieg mit Anna am Flussufer war total gelungen (bis auf das Kotzen, aber damit hab ich persönlich immer ein Problem). Und ab da hatte ich etwas Schwierigkeiten mit Berts Charakter. Wenn er diese Anna so liebt, warum lässt er sie so fallen und ziehen, gerade wo sie ihn vielleicht als Stütze gebraucht hätte? Diesen Handlungsstrang würde ich auf jeden Fall noch ein Mal aufnehmen.

Die Selbstmordmusik und die erwähnten Platten und Lieder fand ich erfrischend, ich gehöre zu den Lesern, die dann gleich mal auf Youtube das passende Lied zum Buch raussuchen und dadurch eintauchen. Das hätte ruhig ein bisserl mehr sein können.

Schwer tu ich mir mit den dargestellten Frauen. Ich bin keine Studentin Ende der 70iger, ich weiß nicht, wie freizügig, umtriebig frau sich da verhalten hat... Ich nehme an, es ist halt so wie jetzt, die eine so, die andere so. Die Geschichte mit Lisa fand ich interessant, dass sie sich dann als Trostpflaster anbietet hat mir etwas aufgestoßen.
Generell waren mir die Frauen etwas zu anbiedern, für Schulunterlagen eine heiße Liebesnacht versprechen? Kann ich mir heute nicht vorstellen, aber vielleicht liegt das halt wirklich daran, dass es eine andere Zeit war.

Mir fehlte eine Andeutung, was zwischen Helmut und Jule schiefgelaufen ist. Wie man am Schluss erfährt, scheint er schwul zu sein, also nehme ich an, dass sich kaum etwas gerührt hat. Aber als ich die entsprechende Passage las, hatte ich eher den Eindruck, dass es zu grob und übergriffig war.

Bei den Straßen und Wegen hat mir eine kleiner Stadtplan in Worten gefehlt, ich hab da dann halt einfach drübergelesen weil ich nicht durchblicken konnte, was geografisch wo liegt.

Die Zeit bei Jules Eltern und die Arbeiten mit dem Bruder habe ich gerne gelesen. Auch die Gedanken zu Endlagern (oder zur Massentierhaltung bei Berts Eltern zu Hause) haben mich innehalten lassen.

Um etwas Pep reinzubringen, hätte die Architektenparty ruhig etwas später enden können, den Glühwürmchenheimweg fand ich süß. Dass Bert als Junge vom Land die nicht kannte, hat mich gewundert.

Und nein, ich habe die technischen Details des Lautsprecherbaus absolut nicht verstanden, als alte Handwerkerin mochte ich aber die Beschreibung der durchgeführten Arbeiten und Berts Hartnäckigkeit beim Versuch, die perfekte Box zu bauen! Und das bTon Wortspiel liebe ich! Es gibt tatsächlich eine Firma die so heißt und Lautsprecher aus Beton anbietet!

BertSieverding

vor 10 Monaten

1. Lohnt sich eine Überarbeitung?
@jam

"Was ich mich frage: Ist das Buch autobiografisch? "
Mein erstes Buch, Spätzünder ist zur Hälfte autobiografisch. Mitbewohner ist frei erfunden, auch wenn a. ich in diesem Wohnheim gewohnt habe, b. ich einige Charaktere von realen Mitbewohnern geklaut habe. Allerdings war mein Sommersemester dort viel, viel langweiliger.

BertSieverding

vor 10 Monaten

Plauderecke

Hiermit möchte ich die Leserunde abschließen. Vielen Dank für die vielen ujnd ausführlichen Kommentare und Anregungen. Mein Ziel war es herauszufinden, was am Buch nicht stimmt und warum ich gespaltene Rückmeldungen von Lesern erhielt. Dieses Ziel wurde erreicht und gleichzeitig die Spaltung nochmals bestätigt. Auch wurde von euch klar aufgezeigt, wo die Schwächen liegen. Um die beiden wichtigsten Punkte aufzugreifen: Die Geschichte mit Anna wird angerissen, doch nicht zu Ende erzählt. Das Buch ist zu techniklastig, womit die Zielgruppe unklar ist. Für Lautsprecher interessiert sich wirklich niemand mehr.

Wie geht es weiter? Ich bin vor ein paar Tagen angefangen, das Buch umzuschreiben. Die neue Struktur steht grob fest und auch, welche Teile ich aus dem alten Buch übernehmen werde. Der aktuelle Arbeitstitel lautet: "Mein Sommersemester 79".

Ich werde sicher nicht alle Anregungen aufgreifen können, doch einige werden es schon sein. Wer in etwa drei bis vier Monaten die Vorabversion probelesen möchte, darf sich gerne per privater Nachricht bei mir melden.
Herzliche Grüße
Bert Sieverding

dieschmitt

vor 10 Monaten

Plauderecke

BertSieverding schreibt:
Wie geht es weiter? Ich bin vor ein paar Tagen angefangen, das Buch umzuschreiben. Die neue Struktur steht grob fest und auch, welche Teile ich aus dem alten Buch übernehmen werde. Der aktuelle Arbeitstitel lautet: "Mein Sommersemester 79".

Das finde ich einen sehr guten Titel.

Danke nochmal für die Leserunde, sie hat viel Spaß gemacht.

ElfriedeKohlhase

vor 10 Monaten

1. Lohnt sich eine Überarbeitung?

Es lohnt sich eine Überarbeitung. um die Hintergründe besser zu kennen.

ElfriedeKohlhase

vor 10 Monaten

4. Sollte die Story oder der Erzählstil verändert werden?
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Nein. Mir gefällt der Stil von Bert Sieverding.

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