Bert Wagendorp

 4.2 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Ventoux, Ventoux und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Bert Wagendorp

Ventoux

Ventoux

 (13)
Erschienen am 10.04.2018
Ventoux

Ventoux

 (1)
Erschienen am 01.08.2016
Vader-en-Dochterboek / druk 1

Vader-en-Dochterboek / druk 1

 (0)
Erschienen am 26.02.2015

Neue Rezensionen zu Bert Wagendorp

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Hellena92s avatar

Rezension zu "Ventoux" von Bert Wagendorp

Eine Geschichte, die das Leben so hätte schreiben können.
Hellena92vor einem Monat

1982 
Der junge Bart Hoffmann verliebt sich mit 16 in das Fahrradfahren und steckt gleich auch seine Freunde damit an. Zusammen möchten sie (mehr oder weniger trainiert) den Ventoux in Frankreich erklimmen. Doch das was hätte schön werden können endet in einer reinen Katastrophe, die die 5 Freunde auseinander treibt. Dinge bleiben ungesagt, Schweigen ist das einzige, was die damaligen Freunde noch verbindet. 

Heute
Bart ist mittlerweile fast fünfzig und liebt Radrennen noch immer. Doch heute sieht er lieber zu, als noch groß selber zu fahren. Als seine Jugendfreunde André, Joost und David unerwartet wieder in seinem Leben auftauchen kommen die Erinnerungen an das Jahr 1982 unweigerlich wieder. Und kurz darauf verabreden sie sich mit Laura, die damals allen fünf Freunden den Kopf verdrehte und ebenfalls beteiligt war, als es zur Trennung kam. Sie konnte ebenfalls nicht mit dem Unglück, das auf dem Ventoux vor so vielen Jahren passierte ohne Worte weiterleben und möchte endlich aufklären, was damals wirklich passierte.

Mein Fazit
Ein dickes Danke an Frank Stieren, der wieder so unglaublich gut liest, dass ich vergessen habe, dass ich nur zuhöre und nicht wirklich in der Geschichte zu Hause bin.
Die Erzählung von Bert Wagendorp ist fantastisch. So flüssig, spannend und gefühlvoll. Ich habe unglaublich gerne der Geschichte gelauscht. 
Die Geschichte an sich ist sehr tiefgründig und wirft immer mehr Fragen auf. So dass ich kaum mehr aufhören konnte zuzuhören. 
Ich kann dieses Hörbuch wirklich jedem empfehlen, der Lust hat einem Roman zu lauschen, der über Liebe und Freundschaft erzählt, der die Schönheit des Lebens beleuchtet und eine Geschichte erzählt, die so gewesen sein könnte.

Eine ganz eindeutige Empfehlung!

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T

Rezension zu "Ventoux" von Bert Wagendorp

Leichte Urlaubslektüre für Fans von Radtouren in der Provence
TaHavor 4 Monaten

Ventoux

Bert Wagendorp

Erschienen im April 2018 bei

btb

10 Euro

 

Klappentext:

Bart ist Journalist, liebt Radrennen und ist fast fünfzig, als seine Jugendfreunde André, Joost und David unerwartet wieder in seinem Leben auftauchen. Und mit ihnen der Sommer des Jahres 1982. Ein Sommer, in dem sie alle in die schöne Laura verliebt waren, ein Sommer der großen Gefühle – und eines tödlichen Unglücks auf dem Mont Ventoux. Die Freunde waren achtzehn, als sie zu fünft die legendäre Etappe der Tour de France hinauffuhren – und zu viert zurückkehrten. Als auf einen Schlag ihre Träume zerplatzten. Und Laura, die mit ihnen in der Provence war, spurlos verschwand. Dreißig Jahre später, im Sommer 2010, will Laura die vier Männer am Ventoux wiedertreffen. Sie will darüber sprechen, was damals wirklich geschah. Und die Freunde folgen ihrer Einladung: die Rennräder auf dem Autodach, ihren Krempel im Anhänger und jede Menge Fragen auf dem Rücksitz …

 

Meinung:

Das schöne Cover und der Klappentext haben mich wirklich neugierig gemacht auf den Roman. Mal was anderes, dachte ich. Und so war es dann auch:

Dieser Roman bietet eine Sprache an, die ich bislang von btb nicht gewohnt bin. Vermutlich trifft es trivial noch am besten. Wenn ich eine solche Sprache über 320 Seiten lesen soll, muss die Story ungemein mitreisend sein. Ist sie meiner Meinung nach nicht, daher habe ich das Buch nach etwa der Hälfte und drei Lese-Anläufen beiseite gelegt.

Inhaltlich widmet sich die Ich-Erzählung der Aufarbeitung eines Pubertätstraumas eines Jungen. Und dem Rennradfahren. Der Plot um die fünf  Männer ist gespickt von Analepsen, die den Leser ins Jahr 1982 führen, einem Wechsel zwischen Ernstem und Trivialem und allerhand Lokalkolorit, den ich zugegebenermaßen nicht wirklich verstanden habe. So vertraut bin ich mit den Niederlanden nicht. Da man zumindest zu Beginn des Romans nicht abschätzen kann, ob diese Infos für den Handlungsverlauf wichtig sind, ist das unbefriedigend. Nachdem ich mich mit Lesern ausgetauscht habe, die den Roman zu Ende gelesen haben, weiß ich nun: Es war nur schmückendes Beiwerk.

Die Figuren bleiben sehr blass, und zwar im jugendlichen Alter wie auch in der Jetzt-Zeit. Die sexuellen Erlebnisse sind einfach nur plump geschildert und benannt. Es mangelt nicht an unlogischen Handlungen und die sprachliche Umsetzung ist oft haarsträubend, denke man an die Situation, als der Leichnam überführt wird und die ganze Szene endet mit: „alles geregelt“. Das ist mir zu wenig! Die Erzählte Zeit überspannt mehrere Jahrzehnte – mit diesem Plot hätte etwas richtig Gutes daraus werden können.

 

 

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YvetteHs avatar

Rezension zu "Ventoux" von Bert Wagendorp

Was Zeit mit uns macht ...
YvetteHvor einem Jahr

Klappentext:

Fragen, die wichtig sind. Antworten, die sich gewaschen haben. Und alles vor der Kulisse des Mont Ventoux. Bart ist Journalist, liebt Radrennen und ist fast fünfzig, als seine Jugendfreunde André, Joost und David unerwartet wieder in seinem Leben auftauchen. Und mit ihnen der Sommer des Jahres 1982. Ein Sommer, in dem sie alle in die schöne Laura verliebt waren, ein Sommer der großen Gefühle – und eines tödlichen Unglücks auf dem Mont Ventoux. Die Freunde waren achtzehn, als sie zu fünft die legendäre Etappe der Tour de France hinauffuhren – und zu viert zurückkehrten. Als auf einen Schlag ihre Träume zerplatzten. Und Laura, die mit ihnen in der Provence war, spurlos verschwand. Dreißig Jahre später, im Sommer 2010, will Laura die vier Männer am Ventoux wiedertreffen. Sie will darüber sprechen, was damals wirklich geschah. Und die Freunde folgen ihrer Einladung: die Rennräder auf dem Autodach, ihren Krempel im Anhänger und jede Menge Fragen auf dem Rücksitz …

Meine Meinung:

Dieses Buch habe ich auf Empfehlung eines befreundeten Buchhändlers gelesen und habe es nicht bereut.  Es ist ein wunderbares Buch über die Zeit und was sie mit uns macht.
Wie entwickeln wir uns zwischen 18 und 48? Welche Umstände beeinflussen uns und wie?

Der Schreibstil ist leicht zu lesen und flüssig mit vielen tiefsinnigen Gedanken und Überlegungen zur Zeit, zu Freundschaft und zum Menschen.

Durch den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart bekommt der Leser einen guten Eindruck von den Protagonisten und lernt sie kennen.

Mit der Handlung kommen die Unterschiede von damals und heute zutage und der Autor erzählt die Geschichte aus seiner Sicht, so dass einige Geschehnisse zwar bis zum Ende ein Geheimnis bleiben, den Leser aber nicht unzufrieden zurücklassen.

Mein Fazit:

Ein absolut lesenswertes Buch, dass ich gern weiterempfehle. Von mir gibt es dafür

5 Sterne.

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