Bert Wagendorp Ventoux

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Inhaltsangabe zu „Ventoux“ von Bert Wagendorp

Fragen, die wichtig sind. Antworten, die sich gewaschen haben. Und alles vor der Kulisse des Mont Ventoux.
Bart ist Journalist, liebt Radrennen und ist fast fünfzig, als seine Jugendfreunde André, Joost und David unerwartet wieder in seinem Leben auftauchen. Und mit ihnen der Sommer des Jahres 1982. Ein Sommer, in dem sie alle in die schöne Laura verliebt waren, ein Sommer der großen Gefühle – und eines tödlichen Unglücks auf dem Mont Ventoux. Die Freunde waren achtzehn, als sie zu fünft die legendäre Etappe der Tour de France hinauffuhren – und zu viert zurückkehrten. Als auf einen Schlag ihre Träume zerplatzten. Und Laura, die mit ihnen in der Provence war, spurlos verschwand. Dreißig Jahre später, im Sommer 2010, will Laura die vier Männer am Ventoux wiedertreffen. Sie will darüber sprechen, was damals wirklich geschah. Und die Freunde folgen ihrer Einladung: die Rennräder auf dem Autodach, ihren Krempel im Anhänger und jede Menge Fragen auf dem Rücksitz …

Ein Buch über Freundschaft, Vergangenheit und die Zeit. Mich hat es sehr nachdenklich gemacht!

— YvetteH

Ein Ausflug zum Mont Ventoux und in die Vergangenheit, die einen nicht mehr so schnell aus dem Bann lässt ...

— AntoniaGuender-Freytag

Eine Hommage an den Radsport und die Freundschaft.

— miss_mesmerized

Eine Hommage an Freundschaft und Kameradschaft ... fesselnd, emotional, humorvoll und mit wunderbaren Charakteren!

— angi_stumpf

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    Ventoux

    YvetteH

    29. June 2017 um 19:43

    Klappentext:Fragen, die wichtig sind. Antworten, die sich gewaschen haben. Und alles vor der Kulisse des Mont Ventoux. Bart ist Journalist, liebt Radrennen und ist fast fünfzig, als seine Jugendfreunde André, Joost und David unerwartet wieder in seinem Leben auftauchen. Und mit ihnen der Sommer des Jahres 1982. Ein Sommer, in dem sie alle in die schöne Laura verliebt waren, ein Sommer der großen Gefühle – und eines tödlichen Unglücks auf dem Mont Ventoux. Die Freunde waren achtzehn, als sie zu fünft die legendäre Etappe der Tour de France hinauffuhren – und zu viert zurückkehrten. Als auf einen Schlag ihre Träume zerplatzten. Und Laura, die mit ihnen in der Provence war, spurlos verschwand. Dreißig Jahre später, im Sommer 2010, will Laura die vier Männer am Ventoux wiedertreffen. Sie will darüber sprechen, was damals wirklich geschah. Und die Freunde folgen ihrer Einladung: die Rennräder auf dem Autodach, ihren Krempel im Anhänger und jede Menge Fragen auf dem Rücksitz …Meine Meinung:Dieses Buch habe ich auf Empfehlung eines befreundeten Buchhändlers gelesen und habe es nicht bereut.  Es ist ein wunderbares Buch über die Zeit und was sie mit uns macht. Wie entwickeln wir uns zwischen 18 und 48? Welche Umstände beeinflussen uns und wie?Der Schreibstil ist leicht zu lesen und flüssig mit vielen tiefsinnigen Gedanken und Überlegungen zur Zeit, zu Freundschaft und zum Menschen. Durch den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart bekommt der Leser einen guten Eindruck von den Protagonisten und lernt sie kennen.Mit der Handlung kommen die Unterschiede von damals und heute zutage und der Autor erzählt die Geschichte aus seiner Sicht, so dass einige Geschehnisse zwar bis zum Ende ein Geheimnis bleiben, den Leser aber nicht unzufrieden zurücklassen.Mein Fazit:Ein absolut lesenswertes Buch, dass ich gern weiterempfehle. Von mir gibt es dafür 5 Sterne.

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  • Zeitlos spannend

    Ventoux

    AntoniaGuender-Freytag

    20. June 2017 um 17:22

    Ich habe Bert Wagendorp auf seiner Lesung in München kennengelernt und natürlich sofort sein Buch gekauft. Ich habe es nicht bereut. Zunächst haben wir es eigentlich nur gekauft, da wir die Örtlichkeiten am Mont Ventoux und den Campingplatz an dem die Geschichte zum Teil spielt, selbst kennen und auch schon dort waren. Ich lese sehr gern Bücher, die an Orten spielen, die ich liebe und so kaufte ich das Buch und es blieb zunächst sehr lange auf meinem SuB liegen, respektive wanderte immer mal wieder ein Buch nach unten. Zu unrecht, wie ich später, ich hatte auf gar kein Genre richtig Lust, feststellen durfte. Die ersten Seiten fielen mir schwer ... Ich bin kein Rennradprofi und ich fragte mich, was der Unsinn sollte, da ich eigentlich kein Wort verstand ... Mein Mann, der es bereits gelesen hatte, meinte, ich solle dran bleiben, es lohne sich wirklich. Da mein Mann ein Lesemuffel ist, blieb ich erstaunt am Ball. Und siehe da .... Die Charaktere sind so blitzsauber gezeichnet, die Geschichte so spannend und schlussendlich zu Herzen gehend, dass ich sagen muss, dass es das beste Buch ist, das ich in der letzten Zeit gelesen habe. Ich möchte wirklich jedem empfehlen, den das Thema Entwicklung zwischen 18 und 40 interessiert, der gern Menschen Studien und Schicksale liest, dieses Buch zu lesen. Ich hatte die Charaktere vor Augen, ich brauchte nicht zu lesen, wer was sagte, weil man es bei dem Schreibstil des Autors von allein erkennt - ein Zeichen wahrer Kunst. Aber nicht, dass das Buch gekünstelt oder hochtrabend ist. Nein, es ist von herzerfrischender Ehrlichkeit, von der Grausamkeit des Alltag, der Freundschaft der Liebe und des Ruins die Rede. Die paar eingestreuten Radprofidinge kann man getrost überlesen, oder auch was dazulernen. Ich freue mich diesen sehr symphytischen Autor kennengelernt zu haben und bin schon gespannt, was er sich als nächstes einfallen lässt. Beeindruckend finde ich zum Beispiel, dass er zu Recherchezwecken den Mont Ventoux selbst hochgeradelt ist und ihn seine Freundin begleitete ... Das nennt man Freundschaft :) Klare Leseempfehlung!    

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  • Freundschaft, Verrat und das Bezwingen eines Berges

    Ventoux

    storiesonpaper

    01. September 2016 um 09:35

    Mit dem langsam wieder abklingenden Olympiarausch im Hintergrund liest sich„Ventoux“ von Bert Wagendorp aus dem btb Verlagfast als kleine Begleitlektüre zum Rennradsport. Dennoch bestimmt nicht die Liebe zum Sport den Roman, sondern die Konflikte um die einstigen besten Freunde André, Joost, Bart und David, die sich erneut dazu entschließen, den Mont Ventoux in der französischen Provence mit dem Rennrad zu bezwingen. 30 Jahre ist es her, dass der erste Ausflug auf den Berg mit dem Tod ihres Freundes Peter endete und sie ihre Freundin Laura zum letzten Mal gesehen haben. Sie alle sind keine 18 mehr und leben ihr eigenes Leben, dennoch konnte keiner von ihnen mit der Vergangenheit abschließen. Unterschiedlicher könnten die Wege der 4 bis dahin nicht sein – der eine ist gefeierter Physiker, der andere Drogendealer. In Rückblenden erfahren die Leser von der festen Gruppe, die nach der Beerdigung des Freundes nicht mehr existierte. In der Gruppe hatten sie alle einen festen Platz und keine Verpflichtungen. Natürlich waren sie alle in Laura verliebt und natürlich hätte scheinbar jeder den anderen für eine Nacht mit dieser verraten. Selbst 30 Jahre nach dem Außeinanderbrechen der Freundschaft gelingt es Laura mit nur einer kurzen Nachricht sie alle wieder zu versammeln. Viele Fragen sind offen, viele Dinge ungeklärt. Der Weg zum Berg soll endlich alle Antworten bringen – warum Peter sterben musste, warum Laura verschwand und warum sie nach der Beerdigung alle ihre eigenen Wege gingen. Der Mont Ventoux ist auch für jeden der 5 eine Chance, zu sich selbst zu finden und die Stimmung des jugendlichen Leichtsinns wieder auferstehen zu lassen. „Ventoux“ ist die Geschichte einer großen Freundschaft und des Erwachenwerdens. Mit viel Leichtigkeit verknüpft Wagendorp die ernsten Passagen mit den humorvollen und schafft eine realistische und intime Atmosphäre. Er mutet dem Leser nicht zu viel zu, wenn er auch die Feinheiten des Radsportes einbringt und im Rahmen dieser Ikonen und Begriffe einwebt. Dennoch wird nicht richtig klar, was der Roman eigentlich sein soll. Eine Coming-of-Age-Geschichte? Ein Thriller oder doch ein Drama? Wagendorps Uneinigkeit scheint immer ein wenig durch und häufig ist man sich als Leser nicht sicher, welche Stimmung eigentlich hervorgerufen werden soll. Der Klappentext verspricht einen Mystery-Thrill, der leider nicht richtig geliefert wird. Am Ende ist doch alles leicht auflösbar, doch die neu gewonnene Freundschaft bleibt bestehen und was die 5 einst getrennt hat, bringt sie nun wieder zusammen. Wagendorps Roman hat mich unterhalten – mal mehr, mal weniger. Mich konnte die angedachte Mischung der verschiedenen Genres leider nicht überzeugen und ich denke, dass „Ventoux“ einem mit zunehmendem Alter und mehr Lebenserfahrung immer besser gefallen könnte, daher gebe ich 3 von 5 Sternen.

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  • Bert Wagendorp - Ventoux

    Ventoux

    miss_mesmerized

    26. July 2016 um 17:41

    Sommer 1982. Voller Übermut brechen die 5 Freunde auf, um den berühmten Mont Ventoux zu bezwingen. David, aus Surinam stammend und bald das Reisebüro seines Vaters übernehmend; Joost, das Physik-Genie, dem eine bemerkenswerte Uni-Karriere bevorsteht; André, dessen Karriere sich im Zwielichtigen Milieu abspielen wird; Peter, der Dichter und neue Stern am niederländischen Literaturhimmel und Bart, der als Journalist seine Freunde im Auge behalten wird. Dabei ist auch Laura, in die alle fünf gleichermaßen verliebt sind. Doch ein Unglück geschieht und nur vier von ihnen kehren heim. Dreißig Jahre später erst ist der Moment gekommen, die Geschehnisse von damals aufzuarbeiten und nicht nur zu schauen, was aus den Freunden geworden ist, sondern auch festzustellen, was und wie viel sie noch verbindet. Genau wie damals wird auch dieses Mal die Besteigung des Berges ihrem Leben eine neue Wendung geben.Scheinbar ein Buch übers Radfahren, dem Titel und Cover nach wird es passionierte Radler vermutlich direkter ansprechen. Doch welch ein Trugschluss, drückt sich durch das gemeinsame in die Pedale treten nur das aus, was zwischenmenschlich die Freunde bewegt: gemeinsames Leiden, Konkurrenzkampf, gemeinsame Ziele, individuelle Erfolge und Misserfolge, die sich nur schwer planen lassen. Ein mysteriöser und sagenumwobener Berg, an dem schon viele Große gescheitert sind, nicht weniger ist drin für diese Freundschaft, die etwas Besonderes ist und die Zeit überdauern kann, deren Erhalt jedoch erkämpft werden muss. Die eine Etappe, die sie fahren, als junge Männer wie als Erwachsene – Sinnbild für den Weg, den sie im Leben teilen, der hart und steinig ist und den man nicht allein bewältigt. All dies erzählt Wagendorp in einem unterhaltsamen Plauderton, der die Zwischentöne erkennen lässt und so eine beim Aufschlagend es Buches nicht zu erahnende Tiefe erreicht. Oftmals spielt es keine Rolle, ob man als Leser eine gewisse Altersnähe zum Protagonisten hat, hier würde ich aber sagen, dass man jenseits der 40, wenn man ein paar Jahre zurückblicken kann, mehr von dem Buch hat.

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  • Eine Hommage an Freundschaft ...

    Ventoux

    angi_stumpf

    20. July 2016 um 23:36

    Die Geschichte: Fünf Jungs lernen sich während ihrer Schulzeit kennen und werden zu besten Freunden. An einem schönen Sommertag im Schwimmbad treffen sie zum ersten Mal auf Laura, die fortan zum festen Bestandteil der Gruppe wird. Irgendwie sind alle Fünf in das hübsche Mädchen verliebt, doch trotzdem klappt das freundschaftliche Zusammensein bestens. Als sie ihre Abschlussprüfungen hinter sich haben, beschließen Bart und Joost auf den Spuren berühmter Rennradfahrer den Mount Ventoux in der Provence zu bezwingen. Peter, der in seiner Freizeit wundervolle Gedichte schreibt, ist zwar gänzlich untrainiert, aber er will die Tour auch mitmachen. André, David und Laura begleiten sie mit dem Auto. 30 Jahre später treffen sich die Freunde wieder, doch einer von ihnen fehlt: er hat den Mount Ventoux damals nicht überlebt. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit, um zu ergründen, was damals eigentlich passierte … Meine Meinung: Trotz der Tatsache, dass ich mich für Radsport eher weniger begeistern kann, fand ich dieses Buch sehr unterhaltsam und gelungen. Bert Wagendorp hat einen wundervollen Schreibstil, dem man leicht folgen kann und der zwar sehr detailreich ist, aber niemals ausschweifend wirkt. Seine Charaktere beschreibt er realitätsnah und so individuell, dass man bald das Gefühl hat, man würde sie selbst kennen. Und so wunderbar bunt gemischt und humorvoll wie diese Truppe ist, möchte man auch am liebsten dazugehören. Peter ist ein begnadeter Dichter, der schon während seiner Schulzeit mit einigen seiner Werke bekannt wird. Bart wird später Journalist, Joost ist ein kleines Genie und wird zum berühmten Professor, André gerät nach der Schulzeit etwas auf die schiefe Bahn, David übernimmt das Reisebüro seines Vaters und Laura wird Regisseurin. Das Buch wechselt sehr locker zwischen Gegenwart und Rückblicken in die Vergangenheit. Bart lässt uns an seinen Erinnerungen teilhaben und erzählt uns, wie damals alles begann. Sehr schön untermalt dies der Autor mit entsprechenden Musikstücken und anderen typischen Dingen der 80er-Jahre. Witzige Dialoge und Szenen sind dabei noch das i-Tüpfelchen auf einem wundervoll gelungenen Ambiente. Für Leser, die etwa in diese Altersklasse fallen, ist das Buch wohl zwangsläufig auch eine kleine Reise in die eigene Jugend. Es erinnert an eigene Streiche in der Schulzeit, an die aufregenden Gefühle der ersten Liebe, an Zeltlageratmosphäre und gemeinsames Abhängen mit Freunden. Eine Hommage an Freundschaft und Kameradschaft; eine Erinnerung daran, dass man die Vergangenheit wirklich ein Stück weit wieder aufleben lassen kann und dass es niemals zu spät ist für einen Neubeginn. Jeder in der Gruppe hat so seine Probleme, mit denen er fertig werden muss. Vor allem aber wollen sie gemeinsam das schreckliche Ereignis von damals endlich aufarbeiten, um damit abschließen zu können. Laura ist danach einfach gegangen und war 30 Jahre lang verschwunden. Umso überraschender ist es, dass sie diejenige ist, die nach Jahrzehnten wieder ein Treffen am Mount Ventoux vorschlägt. Am Ende entwickelt sich die Story in eine Richtung, die ich nicht erwartet habe, die aber einen wundervoll runden Abschluss bildet und dafür sorgt, dass man das Buch irgendwie unwillig, aber mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht zuklappt. Die sympathischen Figuren werden mir ein bisschen fehlen, aber der Geschichte ist nichts mehr hinzuzufügen. Ein gelungenes Ende mit vielen Emotionen und wundervollen Szenen. Fazit: Besonders für Radsportfans und Leser Ü40 dürfte dieses Buch genau die richtige Sommerlektüre sein. Fesselnd, humorvoll, emotional und zwangsläufig auch irgendwie eine Reise in die eigene Vergangenheit.

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