Berte Bratt Marions glücklicher Entschluß

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Inhaltsangabe zu „Marions glücklicher Entschluß“ von Berte Bratt

Illustr. 178 S. (Quelle:'Sonstige Formate/01.01.1975')
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  • Rezension zu "Marions glücklicher Entschluß" von Berte Bratt

    Marions glücklicher Entschluß
    Steffie220

    Steffie220

    22. December 2009 um 18:20

    Meine Meinung: In Norddeutschland auf dem Seehundrücken lebt Britte gemeinsam mit ihrem Vater und ihren Katzen. Sie hat sich im letzten Jahr verlobt und plant eine baldige Hochzeit, als ihr Vater, ein Kunstmaler, einen Auftrag im Saarland annimmt und ihr untersagt für dieses Jahr Sommergäste aufzunehmen. Doch er hat die Rechnung ohne seine Tochter gemacht, die dem Ansinnen einer jungen Frau mit ihrer kleinen Tochter nur zu gern nachkommt. So kommt es, dass nicht nur Tante Edda zu Besuch kommt, sondern auch die junge Mutter Bernadette mit ihrer kleinen Tochter und die Kusine Ellen aus Dänemark. Der Vater sieht es nach seiner Rückankunft gelassen und sie erleben eine fröhliche Zeit, bis Marion auftaucht, die ihr Leben auf den Kopf stellt und der geholfen werden muss. Bei Berte Bratts Roman handelt es sich um eine Erzählung aus den 60er Jahren. Es ist ein klassisches Mädchenbuch, das zu dieser Zeit sicher in keinem Regal fehlen durfte. Demnach kann man das Buch nicht aus dem Blickwinkel der heutigen Zeit betrachten. Britta ist verständig und ordentlich, liebt es den Haushalt zu führen und steht auf der Schwelle ins Erwachsenenalter. Sie macht keine großen Dummheiten und schafft es ihrem Vater in jeder Hinsicht unter die Arme zu greifen. Das Mädchen Marion hingegen ist ein Antityp und das genaue Gegenteil von Britta. Sie ist ein einsames Mädchen, aufgewachsen ohne viel Liebe bei Onkel und Tante und durch unglückliche Umstände in schlechte Gesellschaft gelangt. Bei Brittas Familie wird sie mit Zuneigung förmlich erdrückt und lernt langsam aber sicher, dass das Leben nicht nur schlechte Seiten hat und es schön ist, wenn man jemanden hat, der sich um einen kümmert. Auf knapp 160 Seiten schafft es Berte Bratt die Geschichte wirklich interessant zu erzählen, aber man sollte keinen Tiefgang erwarten. Marions Probleme lösen sich recht schnell in Luft auf, ohne dass man sonderlich viel getan hat. Auf der anderen Seite finde ich den Gedanken, dass man mit ein wenig Zuneigung so viel erreichen kann sehr schön. Das Buch ist eine schöne kurzweilige Unterhaltung, man muss nicht viel nachdenken und bekommt einen kurzen Einblick in die damalige Zeit.

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