Bertel O. Steen CETERVM CENSEO

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Inhaltsangabe zu „CETERVM CENSEO“ von Bertel O. Steen

Zwischen dem Alten Rom und dem Jahr 2010: Zwei Männer tragen über die Jahrhunderte einen alten Konflikt aus, der sie über eine Vielzahl an Leben aneinander bindet. Auf welche Weise ist es ihnen gelungen, den Tod zu überwinden und vermeintlich ewig zu leben? Wie wurden sie unsterblich?
2. Jahrhundert vor Christus: Ein der Nachwelt nicht weiter bekannter Schriftsteller aus Karthago namens Mago verfasst ein Werk über die Landwirtschaft. Es ist das einzige Buch, das die Römer nach der Vernichtung Karthagos im 3. Punischen Krieg retten und durch eine Übersetzung ins Lateinische weiter bestehen lassen.
150 v. Chr.: Marcus Porcius Cato beschließt wieder einmal eine seiner Reden im Senat mit den berühmten Worten 'Ceterum censeo Carthaginem esse delendam'. Er möchte einen ganzen Staat vernichtet sehen – und mit ihm seinen Führer Hasdrubal.
Über 2000 Jahre später: Der tunesische Präsident Zine el-Abidine Ben Ali treibt durch seine bürokratischen Schikanen den jungen Gemüsehändler Mohamed Bouazizi in den Selbstmord. Kurz darauf stürzt er und sein Land erfährt grundlegende Umwälzungen. Was haben Cato, Hasdrubal, Bouazizi und Ben Ali gemeinsam? Was ist das Geheimnis, das diese Personen miteinander verbindet? Und: Wie hängt das alles mit dem Buch des Mago zusammen?

Geschichte mit Fantasy gepaart

— Sonne1960

Ein ganz ungewöhnliches Buch

— karin66

Ein interessanter Mix aus Historie und Fantasy

— Huschdegutzel

Historischer Roman gepaart mit Fantasy - spannend und interessant

— KatalinMaerz

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  • Geschichte mit Fantasy gepaart

    CETERVM CENSEO

    Sonne1960

    29. March 2015 um 22:31

    Ich übersetze erst mal ganz kurz die Worte ceterum censeo, „ceterum“ – ‚außerdem‘, ‚übrigens‘ „censeo“ – ‚ich meine‘, ‚ich rate‘, ‚ich beantrage’ „Ceterum Censeo“ Cato soll all seine Reden mit diesem Ausspruch beendet haben. Heute spricht man von Ceterum censeo, wenn eine Forderung beharrlich wiederholt wird. Ich habe schon Latein in der Schule geliebt und lese auch gerne historische Geschichtsbücher. Dieses Buch ist sehr interessant, da es doch eine Ideenvorstellung beschreibt,  was denn passiert sein würde, wenn diese Herrscher die Zeiten irgendwie überlebt hätten und als HEUTIGE HERRSCHER ihre Ziele verfolgen würde. Und Cato würde als Gegner auch noch leben bzw. existieren. Eine interessante Vorstellung. Man muss sich schon sehr auf den Wechsel zwischen den zeitlichen Erzählsträngen konzentrieren, was das Buch aber sehr spannend macht, da die Charaktere sehr gut beschrieben sind. Das Buch ist ein Mix aus Historie gepaart mit Fantasy, so wie ich bisher noch kein Buch gelesen habe. Doch gerade das macht das Buch so spannend. Mehr erzählen möchte ich her nicht.   Von mir bekommt das Buch 4 Sterne, da ich persönlich finde, eine Chronologie wäre hier doch nicht schlecht gewesen.  

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  • Rezension zu "Ceterum Censeo"

    CETERVM CENSEO

    Zsadista

    27. January 2015 um 10:37

    2. Jahrhundert vor Christus. Der Schreiber Mago verfasst ein Werk über die Landwirtschaft. Das Buch überlebt die Vernichtung Karthagos und findet sogar seine Übersetzung ins Lateinische. Die Geschichte wandert weiter zu 150 vor Christus und endet über 2000 Jahre später in Tunesien. Dort herrscht nun der tunesische Präsident Zine el-Abidine Ben Ali nicht mindert despotisch, wie Marcus Porcius Cato anno dazumal. Doch was hat das alles mit dem Buch über Landwirtschaft zu tun? „Ceterum Censeo“ hat mich optisch und inhaltlich interessiert. Allerdings muss ich im Nachhinein gestehen, dass ich mir beim Lesen sehr schwer tat. Ich dachte nicht, dass ich dann doch so sehr über diese Namen holpere. Ich fand auch, dass es für mich sehr lange dauerte, bis die Geschichte interessant wurde. Am Anfang dümpelte ich einfach nur dem Text nach. Ich muss aber auch sagen, dass die Verknüpfung von Fantasy und historische Begebenheiten mir sehr gut gefallen hat. Das Buch ist allerdings nicht so einfach nebenher zu lesen. Es ist schon eine schwere Kost, die man langsam genießen sollte. Der Roman war nicht so ganz meine Wellenlänge, aber für Liebhaber solcher Geschichten bestimmt ein Leckerbissen. 

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  • Leserunde zu "CETERVM CENSEO" von Bertel O. Steen

    CETERVM CENSEO

    Steen

    „Ceterum Censeo“ erzählt die Geschichte mächtiger Politiker und ihrer Gegner. Über zweitausend Jahre trennen die Lebens- und Herrschergeschichten des römischen Senators Marcus Porcius Cato von dem tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali. Beide sind mächtig, beide haben große Gegner, beide treffen Entscheidungen, deren Konsequenzen schwer auf dem Volk und auf dem Einzelnen lasten … Doch wie genau hängen Cato und Ben Ali zusammen? Und welche Rolle spielt dabei das sagenumwobene Buch des Mago, ein Buch über die landwirtschaftlichen Verhältnisse im alten Rom, das bis heute nur fragmentarisch überliefert ist? Ist es das Buch, das ihnen hilft den Tod zu überwinden und vermeintlich ewig zu leben? Mit „Ceterum Censeo“ zeigt Autor Bertel O. Stehen, wie eng Geschichte und Gegenwart miteinander verknüpft sind, indem er sich in die tiefe Verwobenheit der Menschheitsgeschichte begibt. Episodenhaft wechseln Erzähler und Perspektive und es entsteht ein Kaleidoskop an historischen Ereignissen und Fiktion, das auf einen spannenden Höhepunkt zusteuert. Bertel O. Steen, geboren 1967 in Wien, ist ein Pseudonym. Der Autor ist seit vielen Jahren auf einem ganz anderen Gebiet tätig, wo er auch publizistisch auftritt. Im Koῖos Verlag ist bisher von ihm erschienen: Der Großkanzler von Ostár (Zeiten der Wandlung, Band 1).

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    • 85
  • Cetervm Censeo

    CETERVM CENSEO

    karin66

    23. December 2014 um 09:58

    Es fällt mir nicht gerade leicht, dieses Buch zu bewerten. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Der Roman ist eine Mischung aus Geschichte und Fantasy. Ich liebe Fantasy und Geschichte, na ja, geht so. Die Handlung dreht sich hauptsächlich um ein wichtiges Schriftstück. Darüber möchte ich nicht mehr verraten, um die Spannung zu erhalten. Für mich war es manchmal schwierig, der Geschichte zu folgen, da sie recht häufig und abrupt in Ort un Zeit springt. Aber vielleicht liegt das ja auch an meinen mangelnden Geschichtskentnissen. An manchen Stellen wiederum kam richtig Spannung auf, so dass ich dann echt dachte, jetzt kommt es. Erst am Schluss des Buches wird alles mehr oder weniger aufgelöst, ganz anders, als ich dachte. Doch das Ende fand ich dann auch ziemlich abrupt. Ein Buch das bestimmt seine Freunde unter Geschichtsliebhabern finden wird.

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  • Was wäre wenn ...

    CETERVM CENSEO

    buecherwurm1310

    07. December 2014 um 11:26

    Das Buch knüpft Verbindung zwischen der Zeit ungefähr 200 Jahre vor Christus, indem es über römischen Senators Marcus Porcius Cato berichtet, und der Zeit um die Jahrtausendwende, als der tunesischen Präsidenten Zine el-Abidine Ben Ali sehr autokratisch sein Land regierte. Rund zweitausend Jahre liegen zwischen diesen Politikern, die mächtig waren, aber auch Gegner hatten. Warum wird dieses in einem einzigen Buch beschrieben? Die Verbindung schafft das Buchfragment des Mago, ein Buch über die landwirtschaftlichen Verhältnisse im alten Rom. „Ceterum Censeo“ erzählt uns Historie verbunden mit Fiktion. Der Wechsel zwischen den unterschiedlichen Erzählsträngen geschieht nicht chronologisch und auch die Perspektiven innerhalb der Zeiten wechseln sehr häufig. Das erschwert ein wenig das Lesen. Im Wesentlichen geht es darum, zu beleuchten, was wäre geschehen, wenn die Geschichte anders verlaufen wäre und Herrscher die Zeitspanne überlebt hätten. Eine interessante Perspektive, die einem hier geboten wird. Man sollte nicht nur Historische Bücher mögen, sondern auch ein Faible für Fantasy haben, dann wird einem das Buch zusagen. Die Charaktere sind gut beschrieben. Auf den Inhalt des Buches näher einzugehen, würde dem Lesen die Spannung nehmen. Und spannend ist die Geschichte. Ein ungewöhnliches Buch.

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  • Kein bisschen verstaubt

    CETERVM CENSEO

    KatalinMaerz

    Ich gestehe, ich liebe Latein und römische Geschichte. Deshalb bin ich auch sofort auf den Titel „ceterum censeo“ angesprungen.  Das ist der Anfang  von Catos berühmtem Ausspruch, mit dem er  seine römischen Senatskollegen jahrelang genervt hat: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Cartago zerstört werden muss.“ Und schon sind wir mittendrin in der Geschichte, die historischen Roman  mit Fantasy paart. Hört sich schräg an, ich fand´s aber klasse. Was wäre, wenn die skrupellosen Feldherren der Antike die Zeiten – auf geheimnisvolle Weise – überlebt hätten und nun als heutige Diktatoren ihr Unwesen in der Welt (speziell in Tunesien) treiben würden? Und Cato als ihr Gegenpol auch irgendwie noch existent wäre. Eine interessante Idee. Und so wechselt sich spannend geschriebene Historie mit auf der Gegenwart basierender Fiktion ab und wird mit ein paar fantastischen Einsprengseln gewürzt.  Interessant zu lesen, man lernt auch etwas dabei oder erinnert sich an Zeitungsmeldungen und Geschichtsstunden. Auch die Sprünge von 2000 Jahren hin und her sind kein Problem. Allerdings werden die Zeiteinheiten innerhalb des Altertums bzw. der Neuzeit auch kräftig gemischt; das fand ich anstrengend und auch nicht überzeugend. Da wäre mir Chronologie lieber gewesen. Noch ein Hinweis: es sind sehr viele Druckfehler drin. Das sollte vor der nächsten Auflage dringend überarbeitet werden.    

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    • 3
  • Ein interessanter Mix aus Historie und Fantasy

    CETERVM CENSEO

    Huschdegutzel

    2. Jahrhundert vor Christus: Ein der Nachwelt nicht weiter bekannter Schriftsteller aus Karthago namens Mago verfasst ein Werk über die Landwirtschaft. Es ist das einzige Buch, das die Römer nach der Vernichtung Karthagos im 3. Punischen Krieg retten und durch eine Übersetzung ins Lateinische weiter bestehen lassen. 150 v. Chr.: Marcus Porcius Cato beschließt wieder einmal eine seiner Reden im Senat mit den berühmten Worten "Ceterum censeo Carthaginem esse delendam". Er möchte einen ganzen Staat vernichtet sehen und mit ihm seinen Führer Hasdrubal. Über 2000 Jahre später: Der tunesische Präsident Zine el-Abidine Ben Ali treibt durch seine bürokratischen Schikanen den jungen Gemüsehändler Mohamed Bouazizi in den Selbstmord. Kurz darauf stürzt er und sein Land erfährt grundlegende Umwälzungen. Was haben Cato, Hasdrubal, Bouazizi und Ben Ali gemeinsam? Was ist das Geheimnis, das diese Personen miteinander verbindet? Und: Wie hängt das alles mit dem Buch des Mago zusammen? So besagt es der Klappentext. Auf den näheren Inhalt kann ich hier leider nicht eingehen, ich würde einfach zu viel verraten. Ich mag historische Romane und ich mag Fantasy Bücher. Dazu interessiert mich das aktuelle Zeitgeschehen.In "Ceterum Censeo" wurde dies alles gemischt und zwar auf eine bis dato für mich vollkommen neue Weise, die mich allerdings nicht restlos überzeugen konnte. Zugegebenermaßen war ich beim Lesen mehr als einmal verwirrt - bedingt einmal durch die nicht chronologisch verlaufenden Zeitsprünge, zum anderen dadurch, dass einige Hintergründe erst sehr spät erkennbar werden. Allerdings hält genau dies die Spannung aufrecht. Dennoch begleitete mich ein etwas ungutes Gefühl bis zum Ende dieses Romans.Hier wird ein Kapitel der jüngeren Geschichte verarbeitet, das in meinen Augen zu ernst ist, um es auf die Art zu behandeln, wie dies hier geschieht. Aber darüber bilden Sie sich am besten selbst ein Urteil.

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    • 4
  • Interessante Idee gut umgesetzt

    CETERVM CENSEO

    cyrana

    26. November 2014 um 17:02

    Ceterum censeo Carthaginem esse delendam. Wer kennt diesen Ausspruch Catos nicht, an dem wohl keiner vorbeikommt, der Latein gelernt hat. Aber wer ist der Schriftsteller Mago, der angeblich das umfassendste Werk über die Landwirtschaft geschrieben hat, was hat Cato mit Hannibal und Hasdrubal zu tun außer dieser sich wiederholenden Forderung vor dem römischen Senat? Und was haben wiederum diese antiken Personen mit dem (ehemaligen) tunesischen Präsidenten Zine el-Abdine Ben Ali und dem jungen Gemüsehändler Mohamed Bouazizi zu tun, der sich selbst angezündet hat und so die Jasmin-Revolution in Tunesien ausgelöst hat, die der Beginn des Arabischen Frühlings war. Bertel O. Steen hat mit „Ceterum Censeo“ ein spannendes Buch verfasst, das Elemente des historischen Romans mit einigen Fantasy-Motiven verbindet und Fragen im Stile von „was wäre wenn?“ aufwirft. Die Kapitel werden aus der Perspektive der Hauptpersonen geschrieben, wobei es weder eine strikte Chronologie noch einen konsequenten Wechsel der Perspektive gibt. Doch dies macht die Lektüre gerade so spannend; dem Leser stellen sich immer neue Fragen und so bleibt die Spannung erhalten. Lediglich am Ende ging es mir mit der Auflösung zu schnell und ich hätte mir weitere Details gewünscht.

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