Die Schachspielerin

von Bertina Henrichs 
4,0 Sterne bei145 Bewertungen
Die Schachspielerin
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

KasiaJaeckels avatar

Bertina Heinrichs stellt Traditionen leise in Frage! Emanzipation geht viele Wege!

Beusts avatar

Verhersehbar, aber so sympathisch!

Alle 145 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Die Schachspielerin"

Im Leben von Eleni ist eigentlich alles in bester Ordnung: Sie führt eine glückliche Ehe mit Panos, dem Besitzer der Autowerkstatt, hat zwei wohl geratene Kinder und liebt ihren Beruf als Zimmermädchen im Hotel Dionysos auf Naxos. Doch dann stößt Eleni eines Morgens bei ihrer Arbeit aus Versehen die Figur einer unbeendeten Schachpartie um. Wohin gehört die kleine Holzfigur? Eleni versteht nichts vom Schach und stellt den Springer verlegen neben das Brett.
In den Tagen darauf wird sie den Gedanken an das geheimnisvolle Spiel nicht mehr los, hinter dem sich für sie eine neue, ungeheuer aufregende Welt verbirgt. Aber gehört es sich für ein einfaches Zimmermädchen, das vielleicht älteste und komplizierteste Spiel der Welt zu lernen? Darf sich eine gewöhnliche Frau auf Naxos einen ungewöhnlichen Traum erfüllen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783455651027
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:208 Seiten
Verlag:Atlantik Verlag
Erscheinungsdatum:18.11.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.07.2006 bei Hoffmann und Campe erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne44
  • 4 Sterne62
  • 3 Sterne30
  • 2 Sterne7
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    KasiaJaeckels avatar
    KasiaJaeckelvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Bertina Heinrichs stellt Traditionen leise in Frage! Emanzipation geht viele Wege!
    Traditionen still und leise über den Haufen geworfen

    Wir beginnen auf Naxos (Griechenland) und begegnen Eleni.
    Eleni ist ein Zimmermädchen mit einem für diese kleine Urlaubsinsel traditionellem, unspektakulärem Lebenslauf.
    Sie ist vor Ort groß geworden, früh aus der Schule ausgeschieden und hat den ersten passenden Mann geehelicht, von dem ein Antrag kam. Mittlerweile ist Eleni zweifache Mutter von Teenagerkindern und hängt in ihrer täglichen Arbeit als Zimmermädchen in einem der lokalen Hotels gern ihren eigenen Gedanken über die Touristen und die weite Welt nach.

    Der bahnbrechende Impuls

    Ein unerwarteter Zwischenfall in ihrer exakten Routine lenkt sie aus der Bahn. Eleni fängt an, sich für ein scheinbar weltgewandtes Pariser Pärchen zu interessieren und stößt aus Versehen in deren Zimmer beim Bettenmachen eine Schachfigur auf einem Schachbrett um. Überfordert von der Situation, wohin sie nun diese Figur zurückstellen soll, lässt sie das Schachspiel und die damit verbundenen Phantasien immer mehr ihre Gedankenwelt beherrschen.
    Wir lernen bereits an dieser Stelle im Buch wie eingepfercht Elenis Gemüt in den Alltagstraditionen ihrer Heimat funktioniert. Ihr Interesse an dem Schachspiel ist anfangs nicht selbstbezogen. Um einen inneren Konflikt mit ihren Gewohntheiten und den Erwartungen anderer zu meiden, schmiedet sie zu Beginn den Plan, ihrem Mann ein Schachspiel zum Geburtstag zu schenken. So – das ist die herrliche Ausrede – könnten sie beide was Neues erlernen. Allein der Kauf eines Schachspiels wird zu einem Spießroutenlauf in dem Inselstädtchen, in dem jeder jeden und alles sieht.

    Der Trick ist ein Verbündeter

    Die Not, ihr Interesse am Schachspiel und den Kauf selbst zu verheimlichen, lässt Eleni nach einem Verbündeten Ausschau halten. Sie vertraut sich Kouros, ihrem alten Schullehrer in ihrem Heimatdorf an. Er erklärt sich bereit beim Kauf zu helfen und entscheidet sich – glücklicherweise – für ein computergesteuertes Schachbrett. Nun zeigt sich das für den Leser bereits Absehbare. Der Ehemann von Eleni – Panos, der Mechaniker – hat nicht das geringste Interesse an dem Spiel und hält die ganze Geschenkidee für einen Spleen.

    Das Spiel lässt Eleni aber nicht los. Sie beginnt an freien Nachmittagen im beiliegenden Lehrbuch zu blättern, Spielfiguren aufzustellen und erste Züge zu üben. Schnell entwickelt sich eine ganz eigene Welt für sie und so benötigt sie bald wieder einen Helfer. Nämlich als Spielpartner. Erneut wendet sie sich an den einsamen alten Lehrer.
    Zu ihrem Glück findet dieser in der Situation und dem unerwarteten Interesse der jungen, einfachen Frau ein gewisses Amüsement oder eine Abwechlung. So richten die beiden regelmässige Lehrtage ein.

    Emotionen beim Lesen

    Besonders hat mich über diese erste Hälfte des Buchs die mit maßgeschneiderten Worten beschriebene Wahrnehmung von Eleni und deren Umwelt eingenommen. Obwohl deutlich wird, dass es sich nicht um einen gebildeten Menschen handelt, findet die Autorin einen Weg nicht entwertend darüber zu schreiben und trotzdem Elenis Gedankenwelt und Talent herauszuarbeiten. Phantastisch erlebt man die emanzipatorischen Schritte von Eleni anhand deren Gedanken zum Schachbrett und den Figuren mit. Besonders ist mir im Gedächtnis die Szene hängen geblieben, in der Eleni darüber grübelt, dass die mächtigste Figur des Spiels die Dame ist und nicht der König…und wie unbeweglich und starr der König ist. Ganz wie ihr Ehemann…
    Wunderbar sind die ersten Begegnungen zwischen Eleni und Kouros – ihrem Lehrer. Die Wandlung, die Eleni in ihrer Leidenschaft für das Spiel vollzieht wird ab diesem Punkt auch immer wieder aus Kouros Sicht beleutet und man kann es geradezu vor Augen sehen, wie Eleni aus ihrer arbeitsamen Ehefrau & Mutter-Rolle in ihr geheimes zweites Ich schlüpft.

    Der Preis des Glücks?

    Natürlich bleibt es nicht aus und Elenis Geheimnis findet doch ans Licht. Nicht unerwartet ist die ablehnende Reaktion ihrer Umwelt. Eleni lässt sich nicht beirren. Wie sie es weiter schafft, dem Druck ihrer Gesellschaft zu trotzen und ihrem Weg der neu gewonnenen Leidenschaft zu gehen, möchte ich an der Stelle nicht verraten. Zu großer Spoiler...

    Ein Manko?

    Mir persönlich hat die Lektüre sehr gut gefallen. Eine Kritik? Man könnte es als unbefriedigend empfinden, dass die Charaktere des Kouros und seines Freundes (Costa, der Apotheker) nicht weiter ausgemalt werden und dass deren Beziehung zueinander stets in Anspielungen verbleibt und nicht vertieft wird. Das Subtile, welches diesem Stil zugrunde liegt, hat mich selbst jedoch nicht gestört. Sicher geschmackssache.

    Kommentare: 3
    11
    Teilen
    HerrDoerners avatar
    HerrDoernervor 4 Jahren
    Wer ist die weiße Dame?

    Wunderbare, warmherzige Geschichte, in der eine simple - aus Versehen umgeworfene - Schachfigur das Leben eines Zimmermädchens auf einer griechischen Insel nachhaltig ändert und auf den Kopf stellt.
    Gegen alle Widerstände ihrer Familie, Freunde, und mehr oder weniger der gesamten Insel beginnt sie damit, das Schachspielen zu lernen, und hat so viel Talent, daß ihr Mentor sie schließlich zu einem Turnier schickt.
    Wunderbar geschrieben, kann man sich beim Lesen schön Fragen, welche Person in der geschichte welche Figur auf einem gedachten Schachbrett darstellt.
    PS: Die Verfilmung ist gruselig, unbedingt NICHT sehen...

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    tigggers avatar
    tigggervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Das Leben einer Leidenschaft. War ganz nett, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen...
    Das Leben einer Leidenschaft.

    In diesem Buch entdeckt die Protagonistin ihre neue Leidenschaft Schach und lebt diese trotz Widerständen aus. Es ist schön mit zu erleben, wie sich Eleni nicht um die Gespräche ihrer Nachbarn und ihres Mannes kümmert, sondern ihre Leidenschaft ausleben möchte und dies auch tut. Sie steckt ihre Energie vollends in das Erlernen des schwierigen Spiels und kann letztlich einen privaten Erfolg verbuchen.

    Leider hat mich das Buch nicht mitgerissen, aber das Ende war ganz süß.  Den Schreibstil fand ich persönlich nicht so gut. Es lies sich nicht so flüssig lesen.

    **Achtung: Kleiner Spoiler!!**

    Plötzlich wurde sie doch akzeptiert, obwohl sie zwischendurch sehr einsam zu sein schien. Ihr Mann hat sich von ihr abgewandt und sie konnte sich keinem anvertrauen - immer aus dem Grund: Man handelt so nicht, Eleni. Das gehört sich nicht. Ihr war das egal. Sie ist eine starke Persönlichkeit und man könnte sich ein Beispiel an ihr nehmen.

    Denn das, was man wirklich mag, sollte man leben, dann kann das Glück kommen.

    3 von 5 Sternen, für die Kraft seine Leidenschaft zu leben.

    Kommentieren0
    17
    Teilen
    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 4 Jahren
    Schönes Buch für Schach-Fans!

    Inhalt: Eleni ist mit dem Automechaniker Panos Pannayotis verheiratet, der eine Werkstatt auf Naxos betreibt. Sie haben zwei Kinder. Im Alter von 42 Jahren stößt Eleni bei ihrer Arbeit als Zimmermädchen versehentlich eine Schachfigur um. Kurz darauf schenkt sie Panos einen Schachcomputer zum Geburtstag. Weil ihn das Spiel jedoch nicht interessiert, macht Eleni sich allein damit vertraut. Als Gerüchte darüber kursieren, fürchtet Panos um seinen Ruf. Er möchte nicht als Ehemann einer Verrückten verspottet werden ...

    Cover: Zum Cover kann und will ich nicht so viel sagen, da ich eine Ausgabe habe, die einfach das Filmplakat zeigt. Sowas ist für mich kein Cover, von daher: No comment.

    Schreibstil: Obwohl sich die Geschichte sehr auf Eleni fixiert, bin ich mit ihr überhaupt nicht warm geworden. Entsprechend kann ich dem Schreibstil nicht allzu viel positives abgewinnen. Er ist sehr einfach und sehr verständlich geschrieben, weckt aber bei mir keinerlei Emotionen.

    Die Story: Tja, Eleni möchte Schach spielen und lernt das bei ihrem ehemaligen Lehrer. Eine irgendwie nicht so spannende Geschichte, vor allem, wenn man nicht so viel Ahnung vom Schach spielen hat. Ich kann auch gar nicht sagen, was noch so passiert, naja Elenis Familie ist gegen das Schachspielen, aber leider erfährt man da kaum was vom Hintergrund, weil sich die Geschichte einfach so sehr auf Eleni konzentriert.

    Fazit: Irgendwie hatte ich mehr von der Geschichte erwartet. So richtig überzeugen konnte mich das Ganze nicht. Die Geschichte an sich ist eigentlich nicht schlecht, aber leider hat es die Autorin nicht geschafft, die Emotionen, die sie erzeugen wollte, bei mir wirklich auszulösen. Ich glaube, im Film wirkt das besser, aber das kann ich nicht beurteilen.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    S
    SueStarkvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Poetische Sprache, beeindruckende Protagonistin, herrlich strategisch und analytisch aufgebautes Werk, focussiert-konzentrierter und dennoch...
    Rochade des Lebens

    Wunderbar poetische Sprache (sehr gute Übersetzungsarbeit), strategischer Aufbau und Handlungsstrang, das Schachspiel als Metapher exzellent genutzt, so dass jede Aktion, Reaktion, Personen eine konkrete Rolle in der Rochade Elenis' Lebens einnimmt. Keine "volle Punktzahl", weil aus meiner Sicht die Übertragbarkeit zum Schachspiel nur jemandem klar ist, der Schach spielt/versteht und das Buch somit "nur" als wunderbare Erzählung wahrnimmt und diesem die brillanten Facetten verborgen bleiben.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Zandys avatar
    Zandyvor 5 Jahren
    Ausreissen erwünscht

    Eleni ist eine 42-jährige Frau, welche in einem Hotel als Reinigungskraft angestellt ist. Ihr Leben verläuft im Prinzip immer nach dem gleichen Schema, aufstehen, putzen gehen, nach Hause kommen und sich um die Familie kümmern. Da entdeckt sie in einem Zimmer, welches sie reinigt ein Schachspiel und ihr Interesse ist geweckt. Sie erlent das Spiel und wird so gut, dass sie an einem Turnier teilnehmen möchte. Aber das passt garnicht in ihr kleines Dorf hinein. Niemand darf aus dem Alltagstrott ausbrechen. Und vorallem was sagt ihr Mann dazu?

    Dieses Buch habe ich nur durch Zufall in die Finger bekommen und nach nicht mal zwei Stunden war es fertig gelesen. Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass man auch einmal aus seinem Alltag ausbrechen muss um glücklich zu sein. Es geht nicht immer nur darum was andere wollen, sondern was man selbst möchte.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Die Schachspielerin von Bertina Henrichs.

    Dieses Buch lässt sich flüssig und schnell lesen. Ich meiner seits, Schneckentempo-Leser erster Güte, habe dafür zwei Tage gebraucht.
    Die Geschichte um eine Frau, die ein ziemlich eintöniges Leben nach Schema F führt, und sich mittels des Schachspiels etwas einzigartiges aneignet, ist Herz erwärmend, heiter und macht Lust darauf auch mal Schachspielen zu lernen.
    Der Klüngel im Dorf, der sich zunächst gegen sie wendet machte mich als Leser oft wütend, Schachspielen ist schließlich nichts anrüchiges!
    Doch die Gemeinschaft der Schachspielerin, ihres Lehrers und dessen Studienfreund, sorgte immer wieder dafür dass ich auch mal schmunzeln konnte – besonders an der Stelle, wo Elenis Mann meint ihr hinterher spionieren zu müssen, weil er denkt sie hätte eine Affäre und dann am Ende ganz enttäuscht ist, da im Haus des Lehrers wirklich nur Schach gespielt wird und keine Orgien statt finden.
    Die Ausdrucksweise der Autorin, ihre Wortwahl, der Stil ihrer Sätze, derer sie sich in ihrem Roman bedient, ist so poetisch und voller sprachlicher Leichtigkeit und Finesse, wie die Charaktere, die sie beschreibt unbeholfen und grob sind. Vielleicht noch ein Grund, warum sich dieses Buch so schwungvoll lesen lässt.Klein, aber fein – es hat sich gelohnt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Lalapejas avatar
    Lalapejavor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Schachspielerin" von Bertina Henrichs

    Eleni ist Reinigungskraft in einem Hotel, in den 40ern, verheiratet und zwei Kinder im Teenager-Alter. Sie mag ihren Job und ist mit ihrer Familie glücklich. Eleni beobachtet gern die Hotelgäste, heimlich natürlich, und denkt sich Geschichten zu ihnen aus oder versucht zu erraten welche Gäste welches Zimmer haben. Eines Tages stößt sie im Zimmer eines französischen Paares, eine Schachfigur um. Sie weiß nicht, wo die Figur stand und kann mit dem Spiel leider nichts anfangen. Aber sie würde so gern! Sie verbindet das Schachspiel seitdem mit Frankreich und Eleganz. Ihr Traum ist es von nun an selbst Schach spielen zu können und sie macht sich sofort an die Arbeit diesen zu erfüllen.
    Das Buch ist wundervoll geschrieben und man kann es kaum aus der Hand legen und Eleni ist eine so beeindruckende Frau. Trotzdem gebe ich nur 4 Sterne, da mich zwei Dinge sehr gestört haben. Zum Einen ist es Elenis Mann und seine Starrköpfigkeit. Er hat mich manchmal so aufgeregt, dass ich das Buch am liebsten an die Wand werfen wollte. Und zum Anderen ist die Geschichte einfach viel zu kurz! Da hätte man noch so viel mehr erzählen können, aber leider war nach 175 Seiten Schluss. :( Sehr schade! Trotzdem auch sehr zu empfehlen. Eine Geschichte über eine Frau, die nichts abbringt ihren Traum zu erlernen.

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    LimaKatzes avatar
    LimaKatzevor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Schachspielerin" von Bertina Henrichs

    Eleni ist zweiundvierzig Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet als Zimmermädchen auf Naxos. Eines Tages wirft sie bei der Zimmerreinigung versehentlich eine Schachfigur um. Durch dieses zufällige Missgeschick wird bei ihr das Interesse am Schachspiel geweckt. Gegen alle Widerstände beginnt sie zunächst heimlich und mit immer größerer Leidenschaft dieses Spiel für sich zu entdecken und wächst dabei über sich hinaus. Sie verändert sich nicht nur selbst, sondern auch ihr bisheriges Leben und riskiert dadurch sogar ihre Ehe.
    Eine wunderbare Geschichte, sehr schön erzählt. Ein Buch über Zielstrebigkeit und den Mut zur Veränderung, aber auch über die Liebe.

    Kommentieren0
    37
    Teilen
    Booksmypassions avatar
    Booksmypassionvor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Schachspielerin" von Bertina Henrichs

    Eleni ist Zimmermädchen im Hotel Dionysos auf Naxos. Sie ist glücklich verheiratet, und hat zwei liebevolle Kinder. Eines Morgens stößt sie, beim Säubern eines Hotelzimmers, eine Schachfigur um. Dies ist der Moment, in dem sich ihr zukünftiges Leben verändert! Sie kann die Figuren des Spiels nicht mehr vergessen und beginnt, das Schachspielen zu lernen. Womit sie nicht gerechnet hat ist, dass sie durch ihre neue Leidenschaft die Ehe mit Panos und den guten Ruf der Familie aufs Spiel setzt.

    Ein wunderschöner Roman, der mich sehr beeindruckt hat. Eleni, eine warmherzige Mutter und Ehefrau, die täglich ihren Pflichten nachgeht, entdeckt eine neue Leidenschaft. Aus der kleinen Raupe wird auf einmal ein großer bunter Schmetterling. Ich glaube, diese Beschreibung passt am Besten. Gerne habe ich ihre Fortschritte verfolgt und gehofft, dass sie nicht kampflos aufgibt.

    Dieser zauberhafte Roman mit seinen gerade mal 175 Seiten ist ein kleiner Schatz im Bücherregal. Es zeigt uns, dass man an seine Träume/Leidenschaften glauben soll! Es ermutigt einen, sein Ziel zu verfolgen! Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt und es wird mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben!

    Kommentieren0
    5
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks