Bertolt Brecht Der kaukasische Kreidekreis

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Inhaltsangabe zu „Der kaukasische Kreidekreis“ von Bertolt Brecht

Zwei Spiele, zwei große Themen der Weltliteratur werden von Brecht hier zu einem geschlossenen Kreis geführt: Das Spiel von Grusche Vachnadze, der Magd, die mit übermenschlichen Opfern - selbst dem Opfer ihrer Liebe zu dem Soldaten Simon Chachava - in Zeiten der Revolte das Kind der harten Gouverneursfrau rettet, und das Spiel vom Azdak, dem Arme-Leute-Richter, der, betrunken und korrupt, dennoch das Chaos zu einer »kurzen, goldenen Zeit beinah der Gerechtigkeit« macht. (Quelle:'E-Buch Text/15.07.2013')

Habe ich als Buch geliebt und als Theaterstück noch mehr!

— sommerlese

Brechts Version von König Salomos Urteil. Hoffnungslos sozialromantisch, aber gut.

— Gulan

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    Der kaukasische Kreidekreis

    sommerlese

    16. June 2016 um 17:58

    "*Bertholt Brecht*" schrieb 1944 sein Theaterstück "*Der kaukasische Kreidekreis*". Die Handlung führt zu einer Kolchose von Ziegenbauern im Kaukasus, die der benachbarten Obstbauernkolchose ein fruchtbares Stück Land überlässt. Um sich dafür zu bedanken führen die Obstbauern ein Theaterstück auf. Ein Kind aus reichem Haus wird von seiner leiblichen Mutter inmitten von Kriegswirren verlassen. Die arme Magd Grusche kümmert sich um das Kind, beschützt es, weil sie es wirklich liebt. Als die Mutter nach Kriegsende zurückkehrt, will sie das Kind zurückhaben, um an sein Erbe zu kommen. Der Streit um das Kind wird im Kreidekreis vom Dorfschreiber und damit Armeleuterichter Azdak entschieden. Brecht ist ein begnadeter Autor, der seine Leser oder das Theaterpublikum durch seine erzählenden Stücke zum Nachdenken bringen wollte. Er hat eine überaus einnehmende Erzählkunst, die menschliche Fehler aufzeigt, den Eigennutz und die Selbstsucht anprangert und dennoch ein großartiges Stück Literaturgeschichte ist, dem man inhaltlich verfällt. Die fremd klingenden Eigennamen sind anfangs schwer zu fassen, man gewöhnt sich jedoch schnell daran und wird mit ihnen bekannt. Der einzigartigen Erzählung kann man sich nicht entziehen, sie ist das Herzstück dieses gelungenen Theaterstückes, das Emotionen weckt, aufwühlt und die Tragweite der menschlichen Art erkennen lässt. Die Charaktere stellen sich als Beispiele der menschlichen Gesellschaft dar, den Zuschauern wird regelrecht der Spiegel vorgehalten. In der Rahmenhandlung versteckt sich ebenfalls die Geschichte des Richters Azdak. Brecht bringt in diesem Stück seinen Wunsch zum Ausdruck, humanes Verhalten zur gesellschaftlichen Realität werden zu lassen. Wer wirklich liebt, verzichtet auf eigene Vorteile und gibt der geliebten Person Freiraum und auch Schutz. Ein Theaterstück, welches durch seine epische Form typisch für Brecht ist und mich immer wieder begeistert.

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  • Rezension zu "Der kaukasische Kreidekreis" von Bertolt Brecht

    Der kaukasische Kreidekreis

    Stevie

    10. November 2008 um 22:22

    Gutes Buch, Brecht halt, ne. Die Grusche mag ich :)

  • Rezension zu "Der Kaukasische Kreidekreis" von Bertolt Brecht

    Der kaukasische Kreidekreis

    Marry

    03. June 2008 um 08:14

    Ein wirklich tolles Stück, mit einem Stück in diesem Stück. Wirklich ganz toll und super geschrieben. Reißt einen emotional mit, obwohl die Geschichte an sich bekannt ist.

  • Rezension zu "Der Kaukasische Kreidekreis" von Bertolt Brecht

    Der kaukasische Kreidekreis

    Moni

    11. January 2008 um 21:27

    Ein Stück im Stück. Thema: "Gehören soll, was da ist, denen, die für es gut sind!" Die Ziegenbauernkolchose im Kaukasus überlässt der benachbarten Obstbauernkolchose ein fruchtbares Tal. Zum Dank führen die Obstbauern ein Theaterstück auf: Ein Kind aus wohlhabendem Haus wird von seiner leiblichen Mutter inmitten eines Bürgerkriegts verlassen. Die arme Magd Grusche, nimmt sich seiner an, beschützt, und liebt es. Als die Mutter nach den Kriegswirren zurückkehrt, will sie das Kind zurückhaben, um an sein Erbe zu kommen. Der Streit um das Kind wird im Kreidekreis („Die rechte Mutter wird die Kraft besitzen, den Knaben aus dem Kreis zu sich zu ziehn") vom Dorfrichter Azdak zugunsten der Grusche als der wahren Mutter entschieden. Als ich das Buch kürzlich wieder einmal in die Hand genommen habe - ich war in meiner Jugend ein glühender Brecht-Verehrer - musste ich schmunzeln über so viel kommunistische Sozialromantik. Die Zeiten ändern sich und trotzdem ist und bleibt Brecht einer der Größten des 20. Jahrhunderts.

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  • Rezension zu "Der Kaukasische Kreidekreis" von Bertolt Brecht

    Der kaukasische Kreidekreis

    Caro88

    04. June 2007 um 13:17

    Eine sehr interessante aber auch bekannte Geschichte,bei der ich nicht dachte, dass sie von Brecht ist. Sehr einfach zu lesen und empfehlenswert.Also: Eine Mutter verlässt ihr Kind, eine andere Frau pflegt es und am Ende muss der Richter entscheiden zu wem das Kind nun gehört!

  • Rezension zu "Der Kaukasische Kreidekreis" von Bertolt Brecht

    Der kaukasische Kreidekreis

    Jeanette

    11. April 2007 um 18:39

    Ein Spiel im Spiels. Brechts episches Theater in seiner vollsten Blüte!

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