Bertolt Brecht Mutter Courage und ihre Kinder

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Inhaltsangabe zu „Mutter Courage und ihre Kinder“ von Bertolt Brecht

Die vorliegende Ausgabe bietet neben dem Stücktext mit Kurzerläuterungen in der Marginalie eine Zeittafel zum Dreißigjährigen Krieg, eine Zeittafel zur Entstehungsgeschichte des Stücks, der Inszenierungen und zum Film. Außerdem gibt es die Vorlage, Johann Ludvig Runebergs Ballade von "Lotta Svärd", Dokumente der zeitgenössischen Wirkung (Uraufführung in Zürich von 1941, Brechts Berliner Erstaufführung von 1949), brechtsche Selbstaussagen und Reaktionen auf die Wirkung, weitere Literaturhinweise sowie ausführliche Wort- und Sacherläuterungen.

Ich weiß nicht, wieso ausgerechnet das Weltliteratur sein soll :(

— ChanelMademoiselle

war nicht besonders aufregend, meiner Meinung nach...

— ASchmiedi

Finde den Schreibstil nicht so gut und das Buch war für mich persönlich nicht interessant.

— dean_winchester

Die Aufzeichnung des Theaterstücks ist noch intensiver und eindrücklicher als der Film. Lässt einen leicht verstört zurück

— Leschen

Las es in meiner Schulzeit, war interessant.

— Nina__

Brechts bekanntestes Buch, eines der ganz großen Bücher, die man gelesen haben muss...

— Kay_Noa

Brecht, wie er leibt und schreibt.

— BoBennett

Fantastisches episches Theater!

— MadeleineSoe

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    Mutter Courage und ihre Kinder

    Aljoscha_Utermark

    09. January 2014 um 04:59

    Ein sehr gutes Buch mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhaeltnis. Sehr zu empfehlen.

  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    RogerSuffo

    17. March 2012 um 18:59

    Das Stück zum Verhältnis "kleiner Mann" und Krieg. Der "Kleine Mann" ist hier eben die Mutter Courage. Sie möchte ihr kleines Geschäft mit dem Handelswagen unterwegs mit der Truppe machen. Der Dreißigjährige Krieg eignete sich gut als Hintergrund: Die Fronten wechseln unübersichtlich, wer erst wie der sichere Sieger aussah, ist bald auf der Flucht und mit dem Prager Frieden scheint mittendrin schon alles zu Ende. Dies ist Brechts bestes Bild: Der Soldatensohn ist gewohnt zu plündern und zu morden. Weil e es an einem Tag tut, als gerade Frieden befohlen ist, wird er dafür hingerichtet. Fast wäre er freigekauft worden, aber das Plündern und morden geht weiter. Kind für Kind geht der Mutter verloren, jedes irgendwie "durch den Krieg" und jedesmal macht die Mutter weiter. Einzig die Tochter Kathrin stirbt wenigstens, weil sie menschlich handeln wollte, ein Gemetzel verhindern. Alle anderen eigentlich sinnlos. Und der Karren der Mutter zieht weiter. Das einfache Volk hat nichts zu gewinnen beim großen Krieg. Der Leser / Zuschauer sieht es, sieht die Frau ihren Lebensinhalt verspielen - und gerade das ist das Starke: Es gibt keine Läuterung der Heldin. Vielleicht erfolgt die bei dem, dem das 17. Jahrhundert furchtbar fern ist.

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  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    Gilfaen

    21. February 2011 um 20:13

    Mein erstes Werk von Brecht und gleich eines von seinem Steckenpferd - dem epischen Theater. Es ist vollkommen klar, dass die Aufführung enen ganz anderen Charakter hat als dieses gerade einmal 104-Seiten-Stück. Eingeordnet in die Geschichte des 30-jährigen Krieges fährt Mutter Courage (eigentlich Anna Fierling) mit ihren Kindern, die sie nach ihren Beziehungen benannte (Eliff, ein finnischer Name; Schweizerkas - Denkt es euch; Kattrin, ein ungarischer Name) mit einem Planwagen quer durch Deutschland und Italien immer den Truppen hinterher, immer etwas am Krieg verdienend und darum geht auch in diesem Stück: Um Geld. Und um Krieg. Und wie man beide "Leistungen" miteinander verbindet - Mutter Courage handelt, ist Oppurtunist, was den Glauben betrifft, empfindet den Krieg als durchaus lukrativ... Hauptsache allerdings, ihre Kinder werden davon nicht betroffen; und da bricht die Dramatik dieses Stückes dahin, sie will zugleich Geld mit dem Krieg verdienen und doch nimmt dieser ihr alles Heilige im Leben. Brecht selbst sagte zu seiner "Mutter Courage": "Was eine Aufführung von Mutter Courage hauptsächlich zeigen soll: Daß die großen Geschäfte in den Kriegen nicht von den kleinen Leuten gemacht werden. Daß der Krieg, der eine Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln ist, die menschlichen Tugenden tödlich macht, auch für ihre Besitzer. Daß er darum bekäpft werden muß." Kurzum, es ist ein interessantes, schnelles Stück ohne großartige Handlung; mehr geht es um die Charakteristik und um eine starke Anklage gegen den als anfangs lukrativ eingeschätzten Krieg. Ein gut lesbares, sehr fesselndes Stück, zumal man nicht umhin kommt den Brecht'schen Humor zu teilen und vor allem die Namen der Akteure belustigend zu finden (Schweizerkas). Fazit: Leichtlebige, schnelle Lektüre ohne großartige Handlung über den Krieg in all seiner Sinnlosigkeit - Ihr habt danach einen großen Zitatenschatz.

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  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. August 2010 um 21:10

    "Mutter Courage, die auf ihrem Wagen herumdüst." hat mal Jemand zu mir gesagt. Ich fand das Buch gut. Ich mag die lyrischen Texte von Bertolt Brecht. Es ist allerdings sicherlich bei dem einen so und bei dem anderen so. Wenn man Brecht lesen will, sollte man es tun. Das Theater sollte man mögen, dann ist es spannend.

  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    HomersEvil

    05. April 2010 um 19:30

    Brechts Drama spielt sich mitten im Dreißigjährigen Krieg ab. In einer Zeit, in der sich die Herrscher der europäischen Länder um Macht, Land und Annerkennung streiten. Unter dem Deckmantel eines „Glaubenskrieges“, also einer katholischen oder evangelischen Vormachtsstellung der Kirche in Europa, werden die machtpolitischen Interessen auf Kosten der immer weiter ausblutenden Bevölkerung ausgetragen. . Der fahrenden Händlerin Anna Fierling ist die religiöse Gesinnung jedoch einerlei, Brot und Wein braucht jedermann, egal ob Katholik oder Protestant. So folgt sie einem schwedischen Heer mit ihrem Wagen und ihren drei Kindern durch ganz Europa, immer auf der Suche nach einem guten Geschäft. Den Namen „Mutter Courage“ erhielt sie, da sie trotz Geschützfeuer mit ihrem Wagen Brot, das zu verschimmeln drohte, in eine belagerte Stadt fuhr. Eines schönen Tages verliert Mutter Courage ihre zwei Söhne aber an die Armee und somit aus den Augen. Während der ältere Sohn bald ein erfolgreicher und äußerst kühner Frontsoldat wird, ist dem Jüngeren ein verantwortungsvoller Posten als Regimentskassenwart beschieden. Mutter Courage zieht derweil allein mit ihrer stummen Tochter Kattrin dem Heer hinterher, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Hier beginnt nun das eigentliche Drama der fahrenden Händlerin über ihr Leben und ihr Wirken, innerhalb eines alles verschlingenden Kriegs und den Wirren einer zerstörerischen Zeit. . Brechts Werk entstand in den Jahren 1938/39 im schwedischen Exil. Da Brecht jedoch erst gegen Ende September 1939 mit der Niederschrift seines Stückes begann, sind auch unzählige Anspielungen zum Beginn des zweiten Weltkrieges und dem Polenfeldzug Nazi-Deutschlands zu sehen. Obwohl Brecht zur damaligen Zeit wohl kaum die Auswirkungen und den vollen Umfang durch Hitlers Zerstörungskrieg erahnen konnte, ist der getroffene Schauplatz seines Dramas mit dem Dreißigjährigen Krieg äußerst treffend gewählt. Seine „Chronik aus dem Dreißigjährigen Krieg“ setzt somit ein deutliches und mahnendes Zeichen gegen den Krieg und all das Unheil und die Grausamkeit, die dieser mit sich bringt. Auch die Begeisterung der Massen und die mangelnde Selbsthinterfragung des Einzelnen für einen fadenscheinigen Kriegsvorwand, werden von Brecht stark kritisiert und angegriffen. Genauso wie die Begebenheit, dass in Zeiten des Krieges die scheinbar guten, rechtschaffenen und friedfertigen Eigenschaften der Menschen, trotz allem, im negativen oder der sinnlosen Vernichtung enden. Ob man nun für die Protagonistin, „Mutter Courage“, Sympathie hegen kann, aufgrund ihrer teils schwer nachvollziehbaren Handlungsweisen, sei dahingestellt. Ihre Erlebnisse, als auch die ihrer Kinder und Begleiter in Europas bis dahin größter Katastrophe, sollten aber unbedingt einmal gelesen werden.

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  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    Poca Palomita

    25. February 2009 um 13:13

    Ein sehr anstrengendes Buch... wie man es von Brecht gewohnt ist. Trotzdem finde ich das Buch ganz gut, da es mich immer wieder überrascht hat wie hartherzig und stur Mutter Courage doch ist. Allerdings muss man eine Vorliebe für zeitgenössische Literatur haben... Ich würde es Lehrern nicht unbedignt für den Schulunterricht empfehlen, da das Buch die meisten meiner Mitschüler sehr gelangweilt hatte ...

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  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    Yummmmy

    23. December 2008 um 18:23

    Mein Vorbehalt gegen Herrn Brecht hat sich nach diesem Buch wieder einmal bestätigt. Lange schleppt es sich hin, trotz der teils kurzen Kapitel. Viel zeitgenössisches Verständnis wird abverlangt um das Buch nicht gleich wieder wegzulegen. Allerdings hilft dies nicht immer zum Verständnis der Handlungen gerade von Mutter Courage. Für Lehrer die dies lesen: "Suchen Sie ein anderes Buch um ihre lieben Schüler nicht ganz gegen Bücher aus früherer Zeit aufzuhetzen und ihnen schon in der 10.Klasse die Lust auf Kulturgüter zu nehmen." Echte Fans von Berthold Brecht werden dieses Buch warscheinlich trotzdem mögen. Leute die eh nicht gerne etwas von ihm lesen, können die paar Euros einbehalten und auf ein anderes Buch sparen.

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  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    Izzie

    20. September 2008 um 18:43

    Hat mir wirklich nciht gefallen.. ich bin nicht so der Brecht FAn.. ich fand die Story Idee eher Dämlich.. was soll das für ne Mutter sein, der es egal ist, dass ihre Kinder sterben?Merkt man, dass es von nem Mann geschrieben ist..ne Fra kä nie auf so ne Idee

  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    die_Helmut

    10. September 2008 um 11:20

    Mussten wir in der Schule lesen. Eigentlich ein sehr schönes Stück.

  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    pastry

    16. August 2008 um 19:00

    musste es in der schule lesen, nicht mein geschmack, war froh, als ich es durchhatte.

  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2008 um 17:04

    Das einzige Brecht-Stück, das ich wirklich toll finde. Es zeigt, wie schnell und auf wie viele Arten man im Krieg zum Opfer werden kann. Und dass wir Menschen nicht sehr lernfähig sind ....

  • Rezension zu "Mutter Courage und ihre Kinder" von Bertolt Brecht

    Mutter Courage und ihre Kinder

    LadyMarian

    21. July 2007 um 14:07

    Schullektüre

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