Das Jakoberhaus

von Bertram Schacher 
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Das Jakoberhaus
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Ein mitreissender Roman, der den Bogen spannt von der Nazizeit bis zur Frage - kann so etwas heute noch einmal passieren?

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Inhaltsangabe zu "Das Jakoberhaus"

Jeder Mensch soll frei sein!
Als im April 1942 die Gestapo, die SS und die örtlichen Helfershelfer der NSDAP im österreichischen Kärnten mehr als 1.100 Kärntner Slowenen zusammentrieben und zur Zwangsarbeit ins Altreich, vor allem nach Franken deportieretn, nahm man ihnen alles: Ihre Heimat, ihre Würde, ihre Freiheit und manchmal auch ihr Leben.
Dieses Buch erzählt die Geschichte eines Jugendlichen, der im Jahr 1942 in das kleine, mittelfränkische Örtchen Hagenbüchach verschleppt wurde und dem – für immer gezeichnet – erst 1945 die Rückkehr in seine Heimat gelang.
Vieles hat sich tatsächlich so oder so ähnlich ereignet. Es ist dies ein Buch, das Fragen aufwirft über Schuld und Unschuld. Verantwortung und Verantwortungslosigkeit. Über Gut und Böse. Die Frage ist nicht, kann so etwas im heutigen Europa wieder geschehen – die Frage ist, was können wir tun, damit so etwas nie wieder passiert!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783877071106
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:248 Seiten
Verlag:Schmidt, Philipp
Erscheinungsdatum:26.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein mitreissender Roman, der den Bogen spannt von der Nazizeit bis zur Frage - kann so etwas heute noch einmal passieren?
    sehr lesenswert

    Ein toprecherchierter Roman, der auf zwei Ebenen spielt. Zum einen transportiert er sehr mitfühlend das Schicksal der zwangsweise ausgesiedelten Kärntner Slowenen im Dritten Reich und zieht zudem immer wieder Parallelen zur heutigen Zeit. So werden die Fragen nach Recht und Unrecht, Gut und Böse und der Verantwortung für das individuelle, aber auch das staatliche Tun oder Unterlassen gestellt, allerdings nicht vollumfänglich beantwortet. Hier darf sich der Leser getrost seine eigenen Gedanken machen. Interessant ist, dass der Autor seine beiden Hauptprotagonisten im Präsens erzählen lässt. So bekommt die Vergangenheit eine hohe erzählerische Spannung und verbindet sich fließend mit der Jetztzeit.

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