Bertrand Piccard

 4.1 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Mit dem Wind um die Welt, Spuren am Himmel und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Bertrand Piccard

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Bertrand PiccardMit dem Wind um die Welt
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Mit dem Wind um die Welt
Mit dem Wind um die Welt
 (7)
Erschienen am 01.01.2009
Bertrand PiccardSpuren am Himmel
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Spuren am Himmel
Spuren am Himmel
 (3)
Erschienen am 01.10.2004
Bertrand PiccardMit der Sonne um die Welt
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Mit der Sonne um die Welt
Mit der Sonne um die Welt
 (1)
Erschienen am 02.10.2017
Bertrand PiccardDie richtige Flughöhe: Wie wir Ballast abwerfen und ein besseres Leben führen können
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Die richtige Flughöhe: Wie wir Ballast abwerfen und ein besseres Leben führen können
Bertrand PiccardDie richtige Flughöhe
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Die richtige Flughöhe
Die richtige Flughöhe
 (1)
Erschienen am 01.08.2017
Bertrand PiccardMit der Sonne um die Welt
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Mit der Sonne um die Welt
Mit der Sonne um die Welt
 (0)
Erschienen am 02.07.2019
Bertrand PiccardBertrand Piccard erzählt
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Bertrand Piccard erzählt
Bertrand Piccard erzählt
 (0)
Erschienen am 16.10.2010
Bertrand PiccardMit dem Wind um die Welt
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Mit dem Wind um die Welt

Neue Rezensionen zu Bertrand Piccard

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Mit der Sonne um die Welt" von Bertrand Piccard

Einen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen
Buchraettinvor 8 Monaten

Rezi von Buchrättin Mann

Einen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen. Einen Traum etwas zu erreichen was für unmöglich angesehen wird. Ein Traum der in seiner Bedeutung über das hinaus geht was wirklich geschaffen wurde. Das ist das was Bertrand Piccard und Andre Borschberg in ihrem Buch über den Solarflieger Solar Impulse erzählen.
Die Welt umrunden mit einem Flugzeug das nur mit der Energie der Sonne angetrieben wird. Mit nur 50km in der Stunde, langsam, aber stetig und in Etappen die mehrere Tage dauern. Ein Vorhaben das zu dem Zeitpunkt als Bertrand Piccard versucht erste Partner zu finden von vielen belächelt wird. Aber er findet Gleichgesinnte, die dieser Traum in seinen Bann schlägt und sie das scheinbar Unmögliche überwinden lässt.
In den Berichten von Bertrand und Andre, die fast wie Tagebucheinträge wirken, wird dabei kaum von den technischen Details berichtet. Viel mehr schildern sie die Geschehnisse darum herum. Wie sie versuchen Partner für die Finanzierung zu gewinnen, wie sie das Team motivieren und wie beide ihre eigene Rolle im Vorhaben finden.
Piccard und Borschberg sind beides Führungsfiguren, für den Einen steht mehr die technische Herausforderung im Vordergrund, für den Anderen mehr die Symbolik der Nachhaltigkeit. Doch die gemeinsame Faszination dieses Traums begründet eine tiefe Freundschaft die beide immer wieder einen gemeinsamen Weg finden lässt.
Die Schilderungen der Autoren ließen das Geschehen lebendig werden und mich an diesem Traum teilhaben.
Sie zeigen, dass es sich lohnt einen Traum zu haben und zu versuchen ihn umzusetzen. Dass es dabei oftmals nicht so sehr um Geld geht, sondern viel mehr um die eigene Motivation etwas Neues zu wagen und eigene Wege zu gehen.
Abgerundet wird das Buch durch faszinierende Bilder in seinem Innern und einem sonnengoldenen Lesebändchen.
Wie passend für dieses Buch über den wahrgewordenen Traum namens Solar Impulse.

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R_Mantheys avatar

Rezension zu "Die richtige Flughöhe: Wie wir Ballast abwerfen und ein besseres Leben führen können" von Bertrand Piccard

Das Ungewisse annehmen und schätzen lernen
R_Mantheyvor 3 Jahren

Wäre nicht der auf dem Cover eingekreiste Untertitel dieses Buches, so könnte man vermuten, dass es sich um einen Bericht des Ballonfahres Bertrand Piccard handeln würde. Aber Piccard ist auch Psychiater, und so stellt dieses Buch eher seine Ansichten zur Gestaltung des Lebens dar, die auf seinen Erfahrungen fußen. Selbstverständlich auch auf denen seiner Weltumrundung im Ballon. Bei einer Ballonreise muss man sich von den Winden treiben lassen. Will man also ein bestimmtes Ziel erreichen, dann muss man Luftströmungen finden, die einen mitnehmen. Steuern kann man das nur über die Flughöhe.

Nachdem ich die ersten paar Seiten dieses Textes gelesen hatte, musste ich das Buch erst einmal beiseite legen, weil mir nicht ganz klar wurde, worum es eigentlich geht. Beim zweiten Anlauf ging es besser, denn plötzlich kamen ein paar höchst interessante Stellen. Dieses Wechselbad der Eindrücke setzt sich im ganzen Buch fort. Man findet relativ weitschweifige Passagen, die plötzlich in sehr intensive Betrachtungen übergehen, um dann erneut in etwas flacheres Fahrwasser zu münden. Und ob die tieferen Stellen für jeden gleich erscheinen, weiß man auch nicht. Am Ende jedenfalls blieben bei mir die Abschnitte eindrucksvoll im Gedächtnis, an denen ich Piccards Erkenntnisse oder Ansichten teilen oder von ihm lernen konnte.

Man merkt relativ schnell, dass Piccard ein Anhänger buddhistischer Sichtweisen auf das Leben ist, die er für sich zu seiner persönlichen Lebensphilosophie entwickelt hat, ohne dass er diese Quelle immer explizit nennt. Weiter verwunderlich erscheint das bei einem Psychologen nicht, denn Buddhas Lehre lässt sich auch als eine geniale Methode der Psychotherapie auslegen.

Das Buch beginnt mit der Frage, ob wir im Wind des Lebens gefangen wären, und befasst sich dann mit der Angst vor dem Ungewissen, die viele Menschen umtreibt. Das europäische Denken wurde weitgehend von Descartes geprägt, der mit seiner grundlegenden Aussage: "Ich denke, also bin ich.", postulierte, dass man alles allein mit dem Verstand erklären kann. Das Ungewisse erscheint in diesem Zusammenhang als eine Bedrohung, die man nicht hinnehmen kann. Doch Ungewissheit ist Teil unserer Existenz. Folglich müssen wir mit ihr umzugehen lernen.

Der Angst vor dem Ungewissen stellen wir gewöhnlich einen starken Hang zur Kontrolle entgegen. Piccard entwickelt in seinem Buch eine ganz andere Herangehensweise: "Wenn wir im Wind des Lebens unsere Richtung ändern wollen, müssen wir lernen, Ballast abzuwerfen. Und wir haben viel davon! Wenn wir einmal ein Inventar unseres alltäglichen Lebens anfertigen würden, was fänden wir dann unter dem Wort 'Ballast'? Sicherheit, Angewohnheiten, Vorurteile, Fixpunkte, Überzeugungen, Ausrufezeichen, Glaubenssätze, Paradigmen und andere Dogmen. Aber lernen wir, all das über Bord zu werfen? Ganz im Gegenteil! Die Gesellschaft legt uns ans Herz, daran festzuhalten, und tut so, als machte dieses Gewicht uns stärker. Doch das ist falsch. Es macht uns lediglich schwerer ..." Piccard entwickelt dieses Sichtweise dann weiter und erweitert sie durch zahlreiche Beispiele.

Dann folgen einige sehr interessante Abschnitte über Beziehungen und die Kommunikationen zwischen Menschen. Insbesondere vertieft Piccard hier seine Ansicht, dass wir alle in unserer ganz speziellen Realität leben und uns die Realität, in der andere sich befinden, nicht immer besonders gut vorstellen können, was zu erheblichen Missverständnissen und anderen Schwierigkeiten führen kann. Äußerst interessant sind dabei seine praktischen Herangehensweisen, die er an verschiedenen Beispielen (unter anderen aus seiner Weltumrundung) deutlich macht. Er hätte beispielsweise niemals über China fliegen dürfen, wenn er sich so verhalten hätte wie viele seiner Vorgänger.

An diesen sehr lehreichen Teil des Buches schließen sich Ausführungen zur Hypnose und Selbsthypnose an, die ihnen in nichts nachstehen. Danach befasst sich Piccard mit Krisen als einer Quelle von Veränderungen und mit der Frage, wie man mit Leid umgehen sollte. Insbesondere hier dringt seine buddhistische Sichtweise besonders durch.

Danach verflacht das Buch leider ein wenig, obwohl es sich auch weiter mit sehr interessanten Fragen auseinandersetzt. Piccard widmet sich nun dem Verhältnis zwischen Religionen und Spiritualität und der Suche nach einer Welt, die "über uns hinausgeht". Der Klimawandel, dem Piccard sein Projekt eines Solarflugzeuges entgegensetzt, stellt eines der letzten Themen dieses Buches dar.

Trotz der nach meinem Empfinden nicht gleichmäßig hochgehaltenen Spannung und Intensität dieses Buches, erweist sich dieser Text als eine sehr interessante Quelle der Inspiration. Abgesehen davon ist Piccard natürlich selbst ein ungewöhnlicher Mensch, von dessen hier weitergegebenen Erfahrungen und Erlebnissen man viel lernen kann.

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Buchperlentauchers avatar

Rezension zu "Mit dem Wind um die Welt" von Bertrand Piccard

Der Wind bestimmt den Weg
Buchperlentauchervor 4 Jahren

Jeden Tag verfolgte ich mit Spannung den Weg des Ballons rund um die Welt. Zu meiner Ueberraschung begeisterte mich auch das Buch der beiden Pioniere Brian Jones und Bertrand Piccard. Spannend und interessant wie unterschiedlich die zwei Menschen eine solche Fahrt beschreiben können. 40'000 km den Launen der Winde ausgesetzt zu sein, das ist ein Abenteuer pur. Bertrand Piccard ist zur Zeit mit der Solar Impulse 2 unterwegs. Er möchte in fünf Monaten nur mit einem von Solarenergie angetriebenen Flugzeug um die Welt fliegen. 

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