Beryl Bainbridge

 3.5 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Nachtlicht, Die Frau im gepunkteten Kleid und weiteren Büchern.

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Beryl BainbridgeNachtlicht
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Nachtlicht
Beryl BainbridgeDie Frau im gepunkteten Kleid
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Die Frau im gepunkteten Kleid
Die Frau im gepunkteten Kleid
 (2)
Erschienen am 26.03.2012
Beryl BainbridgeA Weekend with Claude
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A Weekend with Claude
Beryl BainbridgeThe Birthday Boys
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The Birthday Boys
The Birthday Boys
 (1)
Erschienen am 25.02.2011
Beryl BainbridgeAnother Part of the Wood
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Another Part of the Wood
Another Part of the Wood
 (1)
Erschienen am 23.03.2010
Beryl Bainbridge(The Girl in the Polka Dot Dress) By Beryl Bainbridge (Author) Hardcover on (May , 2011)
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(The Girl in the Polka Dot Dress) By Beryl Bainbridge (Author) Hardcover on (May , 2011)
Beryl BainbridgeMaster Georgie
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Master Georgie
Beryl BainbridgeThe Girl in the Polka-Dot Dress
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The Girl in the Polka-Dot Dress
The Girl in the Polka-Dot Dress
 (1)
Erschienen am 28.10.2011

Neue Rezensionen zu Beryl Bainbridge

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miss_mesmerizeds avatar

Rezension zu "The Girl In The Polka Dot Dress" von Beryl Bainbridge

Beryl Bainbridge - The Girl in the Polka Dot Dress
miss_mesmerizedvor 2 Jahren

Rose ist schon sehr aufgeregt, immerhin darf sie in die USA fliegen, was im Jahre 1968 keine Selbstverständlichkeit ist. Dort wird sie endlich Dr. Wheeler wieder treffen, der ihr Leben so nachhaltig geprägt und verändert hat. Washington Harold wird ihr dabei helfen und mit ihr eine Reise quer durch Nordamerika antreten, auf der Suche nach dem ominösen Dr. Wheeler, der ihnen jedoch immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Kuriose bis erschreckende Begegnungen machen sie dabei, bis sie schließlich in LA zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein scheinen.

Das Buch hat einen gewissen Reiz, weil man sich die ganze Zeit fragt, wer eigentlich dieser Dr Wheeler ist und was er für Rose getan hat. Gleichzeitig schwebt auch die Frage im Raum, welche Motive Washington Herold verfolgt, warum er Rose hilft und ober nun ein Guter oder ein Böser ist. Vieles bleibt jedoch diffus und seltsam, auch sind mir die Charaktere nicht glaubwürdig genug gezeichnet. Für den männlichen Protagonisten geht dies in Ordnung, immerhin entsteht so auch eine gehörige Portion Spannung, aber Rose ist ebenfalls mal der durchtriebene Vamp, der klar kalkuliert mit Männern spielt, dann ist sie wieder völlig naiv und unbedarft, bringt sie oftmals vieles durcheinander und versteht kaum etwas von den Gesprächen der Erwachsenen (sie selbst ist dabei ja auch kein Kind mehr), weiß sie dann plötzlich wieder sehr genau, wo der Hase langläuft. Man merkt dem Buch an, dass es unfertig ist und von der Autorin nicht nochmals überarbeitet werden konnte. Dennoch durchaus eine interessante Geschichte mit unerwartetem Ausgang.

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W

Rezension zu "Die Frau im gepunkteten Kleid" von Beryl Bainbridge

Rezension zu "Die Frau im gepunkteten Kleid" von Beryl Bainbridge
WinfriedStanzickvor 6 Jahren

„Scharfsinnig und herrlich böse führt sie eine Nation am Wendepunkt zur Tragödie vor.“ Mit diesem vielversprechenden Satz wird ein Buch der britischen Autorin Beryl Bainbridge, die zweifellos zu den wichtigsten Nachkriegsautoren ihres Landes gezählt werden muss.

Bissig und mit schwarzem Humor geschrieben, hat sie in vielen Romane der Gesellschaft den Spiegel vorgehalten. Im Juli 2010 ist sie verstorben und hat einen Roman hinterlassen, der unter dem Titel „Die Frau im gepunkteten Kleid“ nun posthum veröffentlicht wird.

Er erzählt die etwas verworrene Geschichte der Engländerin Rose, die sich im Sommer 1968 auf den Weg nach Amerika macht. Sie hat lediglich ein gepunktetes Kleid im Koffer. Zusammen mit dem sonderbaren Harold ist sie auf der Suche nach einem gewissen Dr. Wheeler, den sie aus ihrer Kindheit kennt.

Die beiden fahren durch ein krisengeschütteltes Amerika, voller Rassenunruhen, Attentaten. Dieser Teil ist gestaltetet wie ein Roadmovie, doch man quält sich regelrecht durch ein Buch, an dessen Ende die beiden Dr. Wheeler tatsächlich treffen, im Kreis um den Präsidentschaftskandidaten Robert Kennedy. Wer den dann folgenden Schuss abgegeben hat, wird hier nicht verraten, aber man muss schon eine lange Geduld mitbringen, bis man nach knappen 200 Seiten die Lösung erhält.

Ich kann persönlich die begeisterte britische Kritik, etwa die von Peter Kemp in der Sunday Times, nicht nachvollziehen. Ein eher schwaches Buch, dem man anmerkt, dass es die Autorin offenbar nicht mehr überarbeiten konnte.

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M

Rezension zu "Die Frau im gepunkteten Kleid" von Beryl Bainbridge

Rezension zu "Die Frau im gepunkteten Kleid" von Beryl Bainbridge
michael_lehmann-papevor 6 Jahren

Eine merkwürdige Suche im Amerika in den 60ern

Wer genau jener ominöse Dr. Wheeler ist, was vor allem er mit Harold und Rose, der „Wheeler Frau aus England“ zu schaffen hat, das gilt es tatsächlich als ein Detail von vielen in diesem Buch zu entdecken.

Irgendeine offene Rechung steht im Raum, so weit ist alles klar, als Harold in seinem alten Campingbus am Flughafen auf das Eintreffen von Rose, der Engländerin wartet. Der Frau, mit dem gepunkteten Kleid im Gepäck, die sich auf die Suche nach Dr. Wheeler begibt.

Ein äußerst ungleiches Paar, dass sich da auf die Reise quer durch die USA begibt, immer vagen Spuren hinterher. Einer USA, die durchaus auch eine Hauptrolle in diesem Buch spielen wird. Ein Land zwischen Kampf, Bürgerkrieg, Vietnamkrieg, aber auch Hoffnung. Ein Land voller Morde an Bürgerrechtlern, an getöteten Soldaten in Vietnam, an merkwürdigen Gestalten, in dem sich der Bruder John F. Kennedys anschickt, Präsident zu werden. Eine der letzten Politikergestalten, die einen aufrechten Ruf noch genießen.

Robert Kennedy, der auch mit Dr. Wheeler zu tun hat, wie sich später herausstellen wird.

Bis dahin aber begleitet der Leser, geführt vom trockenen, knappen Stil der Autorin, Harold und Rose auf ihrer Fahrt. Erlebt mit, dass Rose von Körperpflege wenig hält, an sich eher ein schlichtestes Gemüt in sich trägt und Harold kaum die Lippen auseinanderbekommt und außer einer düsteren kaum eine Wirkung entfaltet. Fast muss man die Fantasie abschalten, als es zum Sex zwischen beiden kommt, denn die Vorstellung, was da an mechanischem Getue, Gerüchen und innerer Distanz aufeinander prallt, ist fast schmerzlich. Eine Emotion, die Bainbridge ebenso lakonisch wie im Rest des Buches durchaus treffend auf den Punkt bringt. Die schonungslose Begleitung ihrer Protagonisten und das Offenlegen der vielfachen inneren und äußere Leere in und um diese, das ist die eigentliche Stärke dieses Romans.

Eine Szene, die einen der vielen, kleinen Wendepunkte im Buch und vor allem im Verhältnis der beiden darstellt (wie auch die Rasur Harolds späterhin, durch die er bei Rose dramatisch an Autorität verliert). Befreit fast wirkt Rose von einem unausgesprochenen Erwartungsdruck, den sie wohl generell im Leben in der Nähe von Männern verspürt, bis eben diese sich an ihr „gütlich“ getan haben. Bis zum Ende aber wird Harold nicht in ähnlicher Weise lockerer werden. Das und seine Pistole, die er besitzt, machen ihn aus und lassen ahnen, dass er an den Ereignissen am Ende des Buches maßgeblich beteiligt sein wird.

„Sie verließen Santa Ana und Harold ärgerte sich über seine Unfähigkeit, sich auszudrücken“. Aber hartnäckig ist er, der Mann mit der schwierigen Vergangenheit. Nichts weiter hat die beiden Protagonisten von Beginn an und bis zum Ende des Buches verbunden als die Suche nach Wheeler, einander wirklich näher kommen sie sich trotz der räumlichen Verbundenheit nicht. Eine Suche, die im Buch sich nicht wirklich klar auflösen wird, die mit Assoziationen, Fantasien vom Leser beendet werden muss, ein Ende, das daher durchaus auch als ein wenig unbefriedigend benannt werden kann.

Die genaue Zeichnung der Personen ist der eigentliche Reiz des Buches, nicht aber eine in sich logische und mit Anfang Ende versehene Geschichte. Viele Fragen bleiben offen und lassen unbefriedigt zurück, trotz des interessanten Stils und der genau dargestellten Handlungsweisen der Personen.

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