Beth Kephart

 3.1 Sterne bei 14 Bewertungen
Autor von Mein Ein und Alles, Nichts als Liebe und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Beth Kephart

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Mein Ein und Alles

Mein Ein und Alles

 (4)
Erschienen am 01.06.2014
Nichts als Liebe

Nichts als Liebe

 (4)
Erschienen am 01.06.2012
You Are My Only

You Are My Only

 (2)
Erschienen am 25.10.2011
Undercover

Undercover

 (1)
Erschienen am 01.06.2009
Nothing but Ghosts

Nothing but Ghosts

 (1)
Erschienen am 01.07.2009
House of Dance

House of Dance

 (0)
Erschienen am 30.03.2010
Still Love in Strange Places

Still Love in Strange Places

 (0)
Erschienen am 01.06.2003

Neue Rezensionen zu Beth Kephart

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abuelitas avatar

Rezension zu "Mein Ein und Alles" von Beth Kephart

Zwei Leben....
abuelitavor 4 Jahren



In zwei Handlungssträngen erzählen Emmy und Sophie von ihrem Leben. Dem aufmerksamen Leser ist bald klar, wie diese zusammengehören, aber natürlich dauert es lange, bis auch die Betreffenden das erkennen…..

Emmys Baby ist verschwunden –und bleibt es. Als sich Emmy selber auf die Suche macht, wird sie verdächtigt und ihr Mann lässt sie in die Klinik einweisen. Dort bleibt sie erst mal (nicht freiwillig) - von diesem Leben erzählt sie. Und immer wieder von ihrer Sehnsucht nach dem Baby….

Sophie, ein junges Mädchen, das klag-und fraglos bisher mit ihrer Mutter alles mitmachte, Heimunterricht – einer seltsamen Sorte – bekommt, mit anderen keinen Kontakt haben darf, immer auf der Flucht vor „dem Bösen“,   ist die zweite Erzählerin. Hier erlebt sie Familienleben einer anderen Art und macht sich auf die Suche – warum nur ist ihr Leben so anders?

Zwei junge Frauen, die erst eher dahinvegetieren , eingesperrt sind und dann doch den Weg in die Freiheit finden. Zwei verschiedene Zeiten – viele Jahre dazwischen – und doch zwei Leben, die eng miteinander verbunden sind.

Die Intensität der Erzählungen von Beiden nimmt einen mit. Wie gesagt, dem Leser ist die Lösung bald klar, aber darum geht es nicht. Sondern doch eher um das fast bis zum Schluss hin beklemmende Leben dieser zwei Frauen….ich finde es gut gemacht und eindringlich auch geschildert. 

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Buecherfee82s avatar

Rezension zu "Mein Ein und Alles" von Beth Kephart

Zwei Frauen die soviel verbindet
Buecherfee82vor 4 Jahren

Inhalt:
Eine junge Mutter ist mit ihrem Kind im Garten und will sich eine Decke aus dem Haus holen. Es sind nur ein paar Stufen, ein paar Sekunden bis sie wieder bei ihrem Baby ist, doch in der Zwischenzeit ist ihr Baby verschwunden.
Die Polizei sucht bis tief in die Nacht und danach macht sich Emmy selbst auf die Suche nach ihrem Kind. Ihr Freund gibt ihr die Schuld und lässt sie einweisen. Die Zeit vergeht, doch sie kann ihr Baby nicht vergessen.

Sophie ist ein junges Mädchen das von ihrer Mutter zuhause eingesperrt wird. Dauernd auf der Flucht vor dem Bösen wird sie sogar von ihr privat unterrichtet. Wenn das Böse näher kommt, ziehen sie um - solange, bis Sophie Joey und seine Tanten kennenlernt.

Meine Meinung:
Das Buch wurde aus zwei Perspektiven geschrieben.
Einmal bekommen wir Emmys Sicht zu lesen. 1990: Eine junge Mutter die verzweifelt auf der Suche nach ihrem Kind ist, die sich ohne Kind nicht zu ihrem gewalttätigen Freund nach Hause traut.
Unterwegs trifft sie Arlen der wie ein Obdachloser wirkt, etwas trottelig ist, aber trotzdem nett und besorgt. Er will Emmy helfen, doch dann wird sie eingewiesen und man bekommt das Gefühl, dass sie wirklich verrückt ist.
Natürlich kann ich den Schmerz und den Verlust einer Mutter verstehen, aber Emmy wirkt total wie durch den Wind, so dass ich mich manchmal gefragt habe ob der Anfang so richtig ist und sie wirklich ein Baby hat.
Was mich ein bisschen gestört hat ist, das das Baby auch einfach nur "Baby" hieß.
Egal wie lange Emmy weggesperrt war, sie hat ihre Kleine nie vergessen.

Die zweite Perspektive ist die von Sophie. 2004: Eingesperrt, beschützt vor dem Bösen. Sophie hört immer, dass sie ehrgeizig sein muss, sie soll ihrer Mutter keinen Ärger machen und ihr folgen. Genauso gut hätte sie Sophie im Keller einsperren können, denn sie darf nicht zur Schule gehen, kann nicht die Straße entlang laufen, hat keine Freunde und unterhält sich nur mit ihrer Mutter.
Das Leben, das keins ist ändert sich schlagartig, als sie sich heimlich mit dem Nachbarsjungen anfreundet. Er wird so etwas wie ihre erste Liebe. Sie erfährt was Familie wirklich bedeutet und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit. Obwohl Sophie immer lieb und anständig wirkt hätte ich sie viel jünger geschätzt. Ich fand es gut, dass sie (wenn auch spät) anfängt an ihrer Mutter zu zweifeln und sich auf die Suche macht um zu erfahren was mit ihrer Mutter passiert ist.
Dass sie dabei auf ihre eigene Wahrheit stößt, hätte sie niemals vermutet.

Fazit:
Zwei junge Frauen die auf der Suche sind. Zwei junge Frauen die erst eingesperrt sind und dann den Weg in die Freiheit finden. Zwei verschiedene Zeiten und zwei Leben die so eng miteinander verbunden sind.

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Rezension zu "You Are My Only" von Beth Kephart

You are my only von Beth Kephart.
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Emmy ist eine junge Mutter, die durch einen Unbekannten ihres Kindes beraubt wurde und nun in einer psychiatrischen Klinik untergebracht ist. Sophie ist ein junges Mädchen, das von ihrer Mutter vor der Welt versteckt gehalten wird und sich in den Nachbarsjungen verliebt. Beide Geschichten laufen parallel zu einander, zeitlich gesehen geschehen sie aber 15 Jahre von einander entfernt.

Eine gefühlvolle Geschichte, die mich vom Thema her etwas an Raum von Emma Donoghue erinnert hat. Aber vielleicht greife ich da zu weit vor, obwohl es eigentlich schon von Anfang an klar ist, wie die beiden Frauen miteinander verbunden sind, nur weiß der Leser eben noch nicht, ob es ein Happy End gibt und wie dieses aussieht.

Auch wenn das Buch so nur wenig spannend ist, hat es mich doch von Kapitel zu Kapitel mitgerissen. Die Autorin erzählte immer im Wechsel aus der Perspektive Emmys und Sophies, das bewegt den Leser dazu noch ein Kapitel und dann noch ein Kapitel zu lesen. Denn man ist einfach zu neugierig darauf, was mit Emmy oder respektive Sophie passiert. Geschickt gemacht und so hatte ich den Roman in nur drei Tagen förmlich verschlungen.

Der Ton des Buchs ist sehr ruhig und sentimental. Gefühle stehen im Vordergrund und Handlungspunkte gibt es wenige. Es ist die Liebe der Mutter zu ihrem Kind, und die erste Liebe, die ein junges Mädchen erlebt, die den Leser so anziehen. Kephart stellt in ihrem Roman viele Beziehungen dar, so gefühlvoll, dass man als Leser mitliebt, ob es nun um die Freundschaft Emmys zu ihrer Zimmergenossin Autumn geht, die Frauenfreundschaft der alten Nachbarinnen Sophies, welche selbst die Krankheit der einen nicht zerstören kann, zerstörerische Liebe, die durch eine neue selbstlose Liebe ersetzt wird. Das Buch ist voll davon und erinnerte mich beim Lesen an meine eigenen Beziehungen und wie viel mir diese bedeuten.

Schade ist es, dass Kephart sich nicht mehr Mühe gegeben hat, die Verbindung zwischen Emmy und Sophie zu verschleiern, so dass man als Leser nach und nach das Rätsel entschlüsseln hätte können. Aber egal wie gut der Roman, selten ist mal ein Buch vollkommen perfekt und dazu kommt schließlich noch die Perspektive des Lesers. Bei “You are my Only” geht es ganz klar nicht so sehr ums Ende, sondern mehr um den Weg dahin, um die Figuren, ihr Innenleben, ihre Geschichte und Persönlichkeitsentwicklung. Es ist diese Charakterzentrierung, die den Leser wahrlich in die Handlung hinein zieht. Und auch wenn bei Kephart selten großer Bahnhof ist, fühlt man sich doch von diesem Roman sanft umschlossen und aufgehoben, von der ersten bis zur letzten Seite.

Ein gefühlsschwangerer Roman für die sentimentale Leserin, quasi die Light-Version von Emma Donoghues Raum. Fließend zu lesen, voller liebenswerter Figuren und zärtlicher Momente.

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