Beth Lewis Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

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Inhaltsangabe zu „Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus“ von Beth Lewis

Nahezu alles, was Elka über die Welt weiß, hat sie von Kreagar Hallet gelernt, einem einsamen Trapper. Elka ist bei ihm groß geworden, nachdem sie ihre Großmutter bei einem schweren Unwetter verloren hat. Viele Jahre lang hat er ihr gezeigt, wie man in einer gesetzlosen und zerstörten Zivilisation, in der die Menschen auf die Gnade der Elemente hoffen müssen, überleben kann. Doch der Mann, den Elka zu kennen glaubte, birgt ein schreckliches Geheimnis. Er ist ein Killer. Ein Monster. Und jetzt, da Elka die Wahrheit kennt, könnte sie sein nächstes Opfer sein. Sie muss vor ihm durch die Wildnis fliehen – und ihre wahren Eltern finden.

Spannender und überzeugender Roman vor postapokalyptischer Kulisse

— ech

Ein Thriller, der an die Psyche geht.

— KiddoSeven

Verstörend und emotional sehr heftig. Habe das Buch teils nur mit Grauen lesen können.

— Wildpony

Verfolgungsjagd auf Leben und Tod

— mannomania

Abenteuer Wildnis

— Lieschen87

Interessanter Genre-Mix: Thriller, Dystopie und Abenteuer.

— Forti

Der Anfang war etwas mühselig, aber dann kam ordentlich Spannung auf und das Ende war überraschend.

— Linker_Mops

Überraschend anders: tiefgründige Mischung aus Abenteuerroman, Psychothriller und Dystopie

— FrauSchafski

Eine Mischung zwischen Thriller und Drama, die mich trotz des unerwarteten Endes nicht gänzlich überzeugen konnte.

— catly

Thriller/Dystopie/Drama/psychologische Studie

— calimero8169

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  • Spannender und überzeugender Roman vor postapokalyptischer Kulisse

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    ech

    16. October 2017 um 16:16

    Die Autorin Beth Lewis hat mit ihrem Erstlingswerk einen beeindruckenden Roman geschaffen, der die üblichen Grenzen des Genre Thriller allerdings deutlich sprengt, mich aber dennoch bzw. gerade deshalb auf ganzer Linie überzeugen und sogar begeistern konnte. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Elka, die bei einem Trapper namens Kreagar aufwächst und von ihm alles lernt, was sie zum Überleben in der Wildnis einer postapokalyptischen Welt benötigt. Im Alter von 17 Jahren realisiert sie dann aber, was tatsächlich hinter Kreagar steckt: ein Serienmörder, der mehrere Frauen und den Sohn der Magistratin Jennifer Lyon getötet hat. Panisch ergreift sie die Flucht und begibt sich auf die Suche nach ihren Eltern, die sich vor vielen Jahren auf die Goldsuche begeben und sie zurückgelassen haben. Doch so schnell wird sie Kreagar und auch die Magistratin nicht los ... Die Bezeichnung Thriller halte ich für dieses Buch für nicht ganz zutreffend und könnte beim einen oder anderen Leser vielleicht auch falsche Erwartungen wecken.  Das Buch enthällt zwar einen ordentlichen Anteil an Thrillerelementen, zugleich sind aber auch deutliche Einflüsse aus den Bereichen Western und Science-Fiction bzw. Dystopie nicht von der Hand zu weisen. Elkas Reise zu ihren Eltern wird zudem zu einer Art Selbstfindungstrip, einem "Road Movie" in Buchform.Das Setting einer postapokalyptischen Welt, die nach mehreren Atombombenexplosionen bzw. dem Einsatz von chemischen Kampfstoffen um mehrere Jahrzehnte in die Vergangenheit zurückgeworfen wurde, funktioniert hier wunderbar und passt perfekt zur Geschichte des Buches. Die genauen Hintergründe werden aber bis zum Ende nur angedeutet, dies lässt reichlich Raum für Spekulationen. Für das Verständnis der Geschichte sind diese Angaben allerdings auch nicht unbedingt erforderlich.      Die Autorin erzählt die Geschichte konsequent aus der Perspektive von Elka. So können wir die für sie komplett neue Welt außerhalb der Wälder zusammen mit ihr erkunden und kennenlernen, ohne hier einen Wissenvorsprung zu haben. Der Schreibstil ist eindringlich und flüssig zugleich. Die gelungenen und sehr bildhaften Beschreibungen kurbeln das Kopfkino mächtig an und lassen es durchgehend auf Hochtouren arbeiten. Die Charaktere sich überzeugend gezeichnet, insbesonde die junge Penelope, die im Laufe der Geschichte zu Elkas Begleiterin wird, bildet einen perfekten Gegenpart zur Hauptfigur. Konsequent und mit hohem Tempo treibt die Autorin die Geschichte voran, weiß dabei mit einigen überraschenden Wendungen zu überzeugen und liefert schließlich die lang erwartete finale Auseinandersetzung zwischen Elka und Kreagar, die sich im Prolog bereits andeutet und die Geschichte zu einem überzeugenden Ende führt.

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  • Leserunde zu "Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus" von Beth Lewis

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    NetzwerkAgenturBookmark

    Die Angst ist immer einen Schritt voraus Herzlich willkommen zu einer Leserunde des Arctis Verlags.Diesmal nehmen wir euch mit  in die Wildnis Amerikas. Bewerbt euch direkt für eines von 20 Büchern "Wolf Road" von Beth Lewis.Nahezu alles, was Elka über die Welt weiß, hat sie von Kreagar Hallet gelernt, einem einsamen Trapper. Elka ist bei ihm groß geworden, nachdem sie ihre Großmutter bei einem schweren Unwetter verloren hat. Viele Jahre lang hat er ihr gezeigt, wie man in einer gesetzlosen und zerstörten Zivilisation, in der die Menschen auf die Gnade der Elemente hoffen müssen, überleben kann. Doch der Mann, den Elka zu kennen glaubte, birgt ein schreckliches Geheimnis. Er ist ein Killer. Ein Monster. Und jetzt, da Elka die Wahrheit kennt, könnte sie sein nächstes Opfer sein. Sie muss vor ihm durch die Wildnis fliehen – und ihre wahren Eltern finden.Beth Lewis wuchs in Cornwall auf, hat viele Orte dieser Welt bereist und ist dabei Bären, Schwertwalen und weißen Haien begegnet. Zwischendrin war sie abwechselnd Bankkassiererin, Schauspielerin und Jongleurin. Derzeit arbeitet sie als Lektorin bei einem großen Londoner Buchverlag. »Wolf Road« ist ihr erster Roman.Wir suchen nun mindestens 20 Leser, die gerne in spannenden Thrillern versinken und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Bewerbungsaufgabe: Schreibt uns, warum ihr gerne diesen Thriller in der Leserunde mitlesen möchtet *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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  • Ein Thriller, der an die Psyche geht.

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    KiddoSeven

    17. September 2017 um 19:03

    Diese Rezension findet ihr auch auf meinem Blog. Schaut gerne mal vorbei :)Zum InhaltNachdem die kleine Elka sich bei einem Unwetter im Wald verlaufen hat nimmt sie Kreagar Hallet bei sich auf. Er bringt ihr alles bei, was er weiß, von der Jagd bis zum Räuchern. Als Elka erfährt, wer Kreagar wirklich ist und was für ein Monster in ihm lauert, weiß sie, dass es nur noch einen Weg gibt. Fliehen. Denn sie könnte sein nächstes Opfer sein.Meine MeinungDas Cover von "Wolfs Road" finde ich sehr gelungen. In großen Lettern steht der Titel auf dem Umschlag und darin erkennt man einen Wolf, dessen Augen gelb Leuchten. Ich finde es toll, dass das gelb nochmal im Namen der Autorin aufgegriffen wurde. Das Cover passt perfekt zum Inhalt und hätte in der Buchhandlung mein Interesse geweckt. Die deutsche Version gefällt mir hier viel besser, als die englische - und das kommt nicht oft vor!Der Schreibstil und die Art wie Beth Lewis ihre Charaktere einsetzt, hat mir sehr gut gefallen.Elka fand ich als Charakter super interessant und ich hätte nicht gedacht, dass es sich so entwickelt. Diese Geschichte hatte eine Wendungen, die ich nicht erwartet habe und am Ende war ich einfach nur geschockt.FazitMir hat es wirklich sehr gut gefallen und ich kann euch dieses Buch wirklich empfehlen. Es ist zwar kein richtiger Thriller, da die Verfolgungsjagd, die man erwartet, sehr kurz kommt und eher aus bleibt...jedoch lohnt sich dieses Buch auf ganz anderer Ebene, da es mehr auf die Psyche geht, als an den Thrill. Wenn ihr versteht was ich damit sagen will :DLest es einfach selbst, ich bin gespannt, was ihr davon haltet.

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  • Verstörend und emotional sehr heftig

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    Wildpony

    12. September 2017 um 09:01

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus   -  Beth Lewis Kurzbeschreibung Amazon: Nahezu alles, was Elka über die Welt weiß, hat sie von Kreagar Hallet gelernt, einem einsamen Trapper. Elka ist bei ihm groß geworden, nachdem sie ihre Großmutter bei einem schweren Unwetter verloren hat. Viele Jahre lang hat er ihr gezeigt, wie man in einer gesetzlosen und zerstörten Zivilisation, in der die Menschen auf die Gnade der Elemente hoffen müssen, überleben kann. Doch der Mann, den Elka zu kennen glaubte, birgt ein schreckliches Geheimnis. Er ist ein Killer. Ein Monster. Und jetzt, da Elka die Wahrheit kennt, könnte sie sein nächstes Opfer sein. Sie muss vor ihm durch die Wildnis fliehen – und ihre wahren Eltern finden. Mein Leseeindruck: Dieses Buch hat mich sehr verstört. Ich bin normalerweise nicht der empfindliche Leser, aber dieser "Thriller" geht wirklich unter die Haut. Ich würde ihn eigentlich gar nicht als Thriller betiteln, denn es gibt viele psychologische Grausamkeiten, die mich tief getroffen haben und die mich mehr als berührt haben. Es gab Zeiten da musste ich das Buch einfach zur Seite legen, da ich emotional nicht damit mehr klar kam. Die Hauptprotagonistin Elka war von Anfang an eine undurchsichtige junge Frau, die viele Qualen in ihrem Leben schon erlebt hat und auch der "anfangs nette Trapper" hat sie zu einem gefühllosen Menschen - fast zu einer leeren Hülle erzogen. Sie hat kaum Gefühle und agiert einfach um zu überleben. Und auch auf der Flucht vor diesem Trapper, der sich als Mörder heraus stellt, erlebt Elka Grauenvolles. Das Leben in der Wildnis ist sehr rau und das Überleben von Elka hängt am seidenen Faden, obwohl sie von ihrem "Ziehvater" gut darauf vorbereitet wurde. Sie gerät in die Fänge eines brutalen und durchgeknallten Reverend und überlebt dies nur ganz knapp. Ihr einziger Freund ist ein junger Wolf mit dem sie zaghaften Kontakt aufnimmt. Durch eine schlimme Intrige eines scheinheiligen "Gentleman" trifft sie auf Penelope und diese junge Frau ist ihr zuerst auch nur ein weiterer Klotz am Bein. Wird sie es schaffen ihrer beider Leben zu erhalten und weiter dem Ziel folgen können um ihre Eltern zu finden? Fazit: Dieses Buch ist sehr heftig und auch das Ende hat mich ziemlich entsetzt. Man muss schon eine dicke Haut haben um manche blutigen Details dieses Buches zu verkraften. Es ist unbarmherzig und teils sehr grausam. Für ein Erstlingswerk ist der Schreibstil flüssig und man kann es gut weg lesen, wenn man die Heftigkeit des Inhaltes verkraftet. Von mir gibt es 3,5 Sterne - aufgerundet auf 4 Sterne. Es ist nicht schlecht, aber ich bin wohl zu empfindlich für dieses Buch.

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  • Verfolgungsjagd auf Leben und Tod

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    mannomania

    05. September 2017 um 23:00

    Wolf Road von Beth LewesEin Thriller mit 412 Seiten und diversen Kapiteln (mit passenden Überschriften)Zum Inhalt:Ein kleines Mädchen, namens Elka, hat bei einem schweren Unwetter ihre Großmutter verloren. Sie lebte ihr ihr, weil ihre Eltern vor Jahren in eine andere Gegend gezogen waren, um Gold zu schürfen.Als Klein-Elka fast verhungert war, nahm sie ein in der Wildnis lebender Mann auf. Er war jetzt ihre Familie, sie nennt ihn "Trapper" und lernt von ihm zB das Erlegen von Tieren und sie war nicht mehr allein, sie hatte einen Beschützer und wuchs heran.Doch dann, eines Tages erfährt Elka, dass der Trapper ein Mörder ist, der Frauen und Kinder ermordert hat und gesucht wird. Aus Angst und Enttäuschung flieht Elka und muss von nun an alleine mit sich  und der Wildnis zurechtkommen.Aber, der Trapper verfolgt sie, die Jagd beginnt...Der Leser begleitet Elka auf der Jagd, es ist eine ungewöhnliche Geschichte. Die Charaktere sind gut beschrieben. Elke als sehr mutig und kämpferisch, man kann sagen, ein wirklich außergewöhnlicher Charakter!Fazit:Eine ungewöhnliche Geschichte, ein fesselnder Schreibstil, sehr lebendig und spannend geschrieben.Für einen Abenteurer gewiß der passende Lesestoff!

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  • Abenteuer Wildnis

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    Lieschen87

    05. September 2017 um 08:52

    Die kleine Elka verliert bei einem Sturm ihre Großmutter und findet sie sich allein in der Wildnis wieder. Im Wald trifft sie auf den allein lebenden Kreagar,  der Elka bei sich aufnimmt. Er bringt ihr das Überleben in der Wildnis bei, doch die Idylle trügt. Als Elka herausfindet, dass Kreagar ein Mörder ist, flieht sie. Doch Kreagar ist ihr dicht auf den Fersen.Das Cover passt sehr gut zur Geschichte. Die Darstellung der einsamen Wildnis mit einer schneebedeckten Landschaft und der einsamen Elka. Beth Lewis hat einen sehr bildhaften Schreibstil, ob es um Landschaftsbeschreibungen oder die Ermordung von Menschen geht. Das Buch hat einen gleich bleibenden Spannungsverlauf. Es kommt nur zur kurzen Verschnaufpausen, in denen man denkt,  alles wird gut. Jedoch täuscht das. Die Charaktere sind vielseitig. Gefühlt ist es aber so, dass Elka nicht auf viele gute Menschen trifft.Elka selbst hat viele schlimme Erfahrungen gemacht und hat keine gute Menschenkenntnis. Durch das einsame Aufwachsen bei Kreagar fehlen ihr soziale Kontakte sowie eine schulische Ausbildung. Das einzige was sie gelernt hat, ist wie man in der Wildnis überlebt. Gefühlt ist sie immer auf den Stand eines kleinen Kindes geblieben, durch fehlenden Zuneigung eine Bezugsperson.Fazit: Ein außergewöhnlicher Thriller mit interessanten Persönlichkeiten. 

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  • Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    nellsche

    31. August 2017 um 15:25

    Die kleine Elka hat in einem schweren Unwetter ihre Großmutter verloren, bei der sie lebte. Ein einsamer Trapper hat das kleine Mädchen entdeckt und sich ihrer angenommen. Er hat ihr alles beigebracht, was sie für das Überleben im Wald und in der Wildnis benötigte. Das Töten und Häuten von Tieren war etwas selbstverständliches für sie, damit sie überleben. Doch dann findet Elka heraus, dass der Trapper ein Mörder ist. Er hat mehrere Frauen und Kinder ermordet und wird gesucht. Elka flieht, doch der Trapper ist ihr auf den Fersen.Dieses Buch hat mir gut gefallen, da es eine ungewöhnliche Geschichte ist.Der Schreibstil ist bildhaft und lebendig und ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen.Die Charaktere sind anschaulich beschrieben und ich hatte sie alle sehr gut vor Augen.Elka war mir durchgängig sympathisch, denn sie ist mutig und kämpferisch, einfach ein ungewöhnlicher Charakter. Sie hat ihre Großmutter durch ein Unwetter verloren, so dass sie in jungen Jahren bereits auf sich alleine gestellt war. Als Elka dann auf Trapper stieß, war es für viele Jahre ein Segen, weil sie nicht mehr alleine war und er ihr alles Wichtige beibrachte. Doch die wahre Identität und die Taten vom Trapper brachten sie dazu abzuhauen, um ihre Eltern zu finden, die vor vielen Jahren in eine andere Stadt gingen, um dort mit dem Goldschürfen ihr Glück zu versuchen. Auf ihrem Weg ist Elka stets in Sorge, dass der Trapper ihr folgt und sie findet.Es war spannend, Elka auf ihrem Weg zu begleiten und mitzuerleben, auf welche Tiere und Menschen sie dabei stieß und was sich daraus ergab.In welcher Zeit die Geschichte spielt, kann ich nicht wirklich sagen. Das empfand ich aber auch nicht als sehr wichtig, um mich in die Geschichte einzufinden.Ein interessantes und spannendes Buch, das für mich eine Mischung aus Thriller und Abenteuerroman ist. Ich wurde sehr gut unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Nicht meins

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    bookgirl

    29. August 2017 um 14:15

    Inhalt Elka wächst bei dem Trapper Kreagar Hallet auf, nachdem ihre Großmutter bei einem schweren Unwetter stirbt. Viele Jahre lang hat er sie gelehrt, wie man abseits der Zivilisation überleben kann. Doch muss Elka nun feststellen, dass Kreagar ein Killer ist und sie sein nächstes Opfer sein könnte. Sie flieht vor ihm und versucht ihre wahren Eltern wiederzufinden. Meine Meinung "Wolf Road" lebt von seiner Hauptfigur Elka. Sie ist es die uns durch eine Handlung führt, die hart, nüchtern und teilweise sehr brutal geschildert wird. Mir persönlich hat das Gelesene nicht gefallen. Ich konnte weder Zugang zu der Protagonistin finden, noch hat mich die Geschichte wirklich fesseln können. Was anfangs noch recht spannend begann, wurde im Verlauf immer blutiger und zum Ende hin leider nur noch ekelhaft. Beth Lewis hat für mich keinen reinen Thriller geschrieben. Er weist Elemente eines Westerns auf die mit dystopischen Szenarien kombiniert werden. Alles in allem ein Buch, welches ich – hätte ich dies gewusst – wahrscheinlich nicht in die Hand genommen hätte, weil mich weder Cowboy-Geschichten noch Dystopien interessieren und ich von einem Thriller etwas andere erwarte. So leid es mir auch tut, aber ich kann nicht mehr als 2 Sterne vergeben, weil ich mich irgendwann nur noch durch die Handlung durchgequält habe. Fazit "Wolf Road" ist ein Buch, welches mich enttäuscht hat. Es ist bedingt spannend, dafür aber umso blutiger und zum Ende hin alles andere als lesenswert.  

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  • Genre-Mix

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    Forti

    29. August 2017 um 10:26

    Beth Lewis hat mit "Wolf Road" eine interessante Mischung aus Dystopie, Thriller und Abenteuerroman geschrieben. Die 17-jährige Ich-Erzählerin Elka lebt in einer dystopischen Welt. Sie hält sich vorwiegend in der freien Natur bzw Wildnis auf, wo sie das eigenständige (Über-)Leben perfektioniert hat. Schließlich gerät sie in eine Jagd durch die Wälder, bei der sie sowohl Gejagte als auch Jägerin ist. Die Genre-Mischung macht für mich den großen Reiz dieses Buches aus. Die Autorin kombiniert aus den verschiedenen Aspekten einen guten Unterhaltungsroman. Leider steht die eigentliche Story dahinter zurück. Diese finde ich etwas lang gezogen mit einigen Wiederholungen. Ich finde das Buch aufgrund seiner ungewöhnlichen Hauptdarstellerin und des interessanten Genre-Mixes aber dennoch lesenswert.Manchmal mutet der Text sprachlich und inhaltlich wie ein Jugend- oder All-Age-Buch an. Dort würde ich es aufgrund der Gewaltszenen allerdings nicht einordnen und auch nicht für Jugendliche empfehlen. 

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  • Der Mensch ist des Menschen schlimmster Feind

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    calimero8169

    28. August 2017 um 21:01

    InhaltIn einer verwüsteten Welt hat Elka beinahe alles, was man zum Überleben braucht, von einem Mann gelernt, den sie nur Trapper nennt. Ein einsamer Jäger, der sie bei sich aufgenommen hat, als Elka noch ein Kind war. Jahrelang hat er vor ihr verbergen können, dass er ein Killer ist und wie sein tatsächlicher Name lautet: Kreagar Hallet. Und jetzt, da Elka erwachsen ist und die Wahrheit kennt, könnte sie sein nächstes Opfer sein. Sie flieht nach Norden, um ihre richtigen Eltern zu finden. Aber an ihre Fersen heften sich Hallet und die Gesetzeshüterin Lyon, die noch eine persönliche Rechnung offen hat. Es kommt zu einer VerfolgungsjagdEindruckDer Mensch ist des Menschen schlimmster Feind !Als erstes vorweg geschickt, es handelt sich um keinen reinen Thriller mit mega Spannungsfaktor, sondern ist eine Mischung aus Thriller, Dystopie und Drama um ein gesellschaftliches Tabuthema, dass bei weitem nicht für die Nerven von Jedermann geeignet ist. Wer einen nervösen und sensiblen Magen hat, sollte die Finger von "Wolf Road" lassen und sich nicht komplett an den Klappentext hängen.Die Idee und Umsetzung der Geschichte hat mich fasziniert. Bis zum Schluss ist nicht klar, wo die Reise eigentlich hingeht. Gar nicht aufgeklärt wird, um was für eine "Apokalypse" es sich handelt und wann sie sich eigentlich ereignet hat. Es könnte jederzeit zwischen Ende 1800 und jetzt stattgefunden haben oder sich in der Zukunft ereignen, klar ist nur, dass es sich um einen Bombenangriff gehandelt hat, beim dem chemische Kampfstoffe eingesetzt wurden, die Teile der Natur vergiftet haben. Ebenso ist lange Zeit nicht klar, in welchem Land man sich befindet. Dieses Verwirr- und Ratespiel hat mich persönlich richtig abgeholt, weil ich nicht nur das gesamte Buch über immer wieder am nachdenken war, sondern das Ganze nachhaltigen Eindruck bei mir hinterlassen hat.Das Tabuthema, welches die Autorin aufgegriffen hat, macht deutlich wie die kindliche und jugendliche Psyche verdängt, wie Selbstschutz funktioniert um in Stadien der Abhängikeit von Erwachsenen keinen sichtbaren Schaden zu nehmen. Die Dynamik die sich im Laufe des Erwachsen werdens zwischen der Protagonistin und ihrem Ziehvater entwickelt ist höchst interessant. Allerdings muss man sich auf die Erzählweise aus der Egoperspektive einlassen können um den Bezug zu finden. Wenn man sich in die Protagonistin hinein finden konnte, hat man eine intensive, sehr interessante psychologische Studie bekommen. Die handelnden Personen allgemein konnten mich für sich einnehmen. FazitEin weiteres faszinierendes Buch aus dem Arctis Verlag, was mich begeistert und schockiert, angezogen und abgeschreckt hat. Ich kann es an alle weiterempfehlen, die sich nicht scheuen, sich mit Tabuthemen auseinander zu setzen. Mich hat es zum nachdenken angeregt und wird mich lange Zeit nicht loslassen und mit Sicherheit nicht nur einmal gelesen im Schrank versauern und schon gar nicht wieder das Haus verlassen.

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  • Rezension zu "Wolf Road"

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    Linker_Mops

    27. August 2017 um 20:21

    "Wolf Road" - ein Thriller, der von Seite zu Seite sich vom Lese"vergnügen" steigert. Waren die ersten 50 Seiten eher schleppend und langatmig kam dann viel Spannung auf, überraschende Wendungen und ein fulminantes Finale. Eine Warnung muss ich aber geben: Für zartbesaitete ist dieser Roman nichts. Einige Stellen sind mehr als brutal.Die Autorin hat einen guten Schreibstil und lässt die Charaktere lebendig erscheinen. Die Kapitel haben eine gute Länge. Eine Kritik muss ich aber anbringen: Der Roman hat dystopische Züge. Leider lässt die Autorin nur kleine Brocken immer wieder fallen, warum die Menschen eine "Riesendummheit" begangen haben und die Welt in großen Teilen zerstört ist. Ich hatte hier mehr Klarheit gewünscht, aber man kann nur vermuten was es letztendlich war. Ich tippe ja auf Atombomben, aber es kann auch etwas anderes sein. Mein Fazit: Wer auf Thriller mit maximal brutalen Stellen steht, Dystopien und Charaktere, die weit vom "Guten" entfernt sind, mag, der ist hier richtig.

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  • In jedem wohnt ein Raubtier

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    FrauSchafski

    27. August 2017 um 12:34

    Manche Bücher sind ganz anders, als man es zunächst erwartet. „Wolf Road“ ist eines dieser Bücher und es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Elka nimmt uns mit auf eine Reise, eine Reise durch ihre eigene Geschichte. Es ist eine Geschichte geprägt von Entbehrungen, Verlusten und Einsamkeit. Von den Eltern verlassen wächst sie zunächst bei ihrer Großmutter auf, die bei einem Unwetter ums Leben kommt, als Elka sieben Jahre alt ist. Halb verhungert und erfroren nimmt sie ein in der Wildnis lebender Mann, „Trapper“, wie Elka ihn nennt, auf, der zu ihrer Familie wird und sie großzieht. Von ihm lernt sie, wie man in der Wildnis überlebt, und wächst sozial völlig isoliert auf. Etwa zehn Jahre später taucht eine Frau auf, Lyon, in ihrer Funktion eine Art Sheriff, und behauptet, Trapper wäre ein Mörder und hätte unzählige Frauen und Kinder auf dem Gewissen. Elkas Welt bricht zusammen und sie begibt sich Hals über Kopf auf die Flucht durch die Wildnis. Doch Trapper ist ihr ebenso wie Lyon immer dicht auf den Fersen. Was mich anfänglich verwirrt und später dann absolut überzeugt hat, ist die zeitliche Dimension der Handlung. Nach und nach wird deutlich, dass wir es hier mit einem dystopischen Hintergrund zu tun haben, der die Welt nach der partiellen Zerstörung durch die „Riesendummheit“ zeigt. Die Menschheit ist um Jahrhunderte in ihrem Fortschritt zurückgeworfen und kämpft täglich ums Überleben. Insgesamt wirkt das Setting eher, als würde es zu Zeiten des Goldrausches spielen. Die Autorin entwirft so eine fiktive Realität, die der unseren zwar nah erscheint, jedoch in vielen Punkten abweicht und dadurch eine Art experimentellen Raum für Verhalten, Entwicklung und Handlung der Figuren bietet. Das macht diesen Thriller so tief- oder eher noch abgründig. Psychologisch gesehen lässt sich hier über vieles nachdenken und spekulieren. Der Leser begibt sich mit Elka auf die Wolf Road, wird konfrontiert mit dem inneren Raubtier und dem schmalen Grad, der ausreicht, um es herauszulassen. Fazit: Dieses Buch hat mich fasziniert und gefesselt. Eine Allegorie zur Natur des Menschen, der immer auch ein Raubtier innewohnt. Ein Abenteuer mit Tiefgang. Etwas mehr Aufklärung zu den Hintergründen der „Riesendummheit“ hätte ich mir gewünscht. Aber dennoch gibt es von mir verdiente 4 Sterne.

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  • Die Wahrheit hinter der Lüge

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    Betsy

    22. August 2017 um 10:38

    „In der Wildnis trat ich einem Bären gegenüber und lieferte einem einsamen Wolf oder einem Berglöwen einen guten Kampf, aber in der Welt der Menschen war ich das schwarze Schaf.“Mit 7 Jahren verlor Elka bei einem Sturm ihr Zuhause sowie ihre Großmutter und stößt auf Trapper, einem Mann der wenigen Worte, der wenig Gefühl zeigt, sie aber dennoch bei sich aufnimmt und ihr alles beibringt was sie über das Jagen und das Überleben in der Wildnis braucht. Dennoch gibt es Dinge die er vor ihr verbirgt und erst 10 Jahre später wird sie auf die Wahrheit gestoßen, nämlich, dass ihr Trapper ein unbarmherziger Killer ist, der gesucht wird. Wieder verliert sie ihr Zuhause und muss fliehen. Sie macht sie entgegen aller Wahrscheinlichkeit auf die Suche nach ihren wahren Eltern, findet Freunde, lernt mehr über die Natur der Menschen und die Welt und ist sich nur allzu bald bewusst, dass das Monster Kreagar Hallet, wie Trapper in Wirklichkeit heißt, nun auf der Jagd nach ihr ist und sie sich langsam an so einige Dinge aus ihrer Zeit mit ihm erinnert, die sie zuvor erfolgreich verdrängt hatte.Die Geschichte beginnt am Ende der Verfolgung mit dem Aufeinandertreffen von Kreagar und Elka und geht dann zurück zu der Zeit als sich ihre Wege erstmals trafen. Aus Elkas Sicht erfährt man wie sie plötzlich alleine in der Welt ist und auf diesen seltsamen Fremden trifft, der scheinbar keinen Namen hat und alleine in der Wildnis von seiner Jagd lebt. Er nimmt sie bei sich auf, obwohl er scheinbar wenig mit anderen Menschen zu tun haben will und bringt ihr alles bei was er weiß, während sie ihm im Gegenzug eine Hilfe bei allen anfallenden Arbeiten ist. Trotz der Distanz und seinem teils sehr rohen Verhalten, zeigt er durch kleine Gesten, dass ihm etwas an ihr liegt und Trapper, wie Elka ihn nennt, wird bald im Geheimen zu ihrem Daddy, bis sie ihn von Heute auf Morgen plöztlich verliert und dieser einem Monster weicht. Elka versucht diese beiden Persönlichkeiten zu trennen und unterscheidet zwischen dem geliebten Trapper und dem Killer Kreagar, um sich selbst zu schützen und zugleich die Erinnerungen an ihren geliebten Trapper dennoch nicht zu verlieren. Auf ihrer Reise macht sie neue Bekanntschaften und es zeigt sich wie naiv sie in Punkto Menschenkenntnis und dem Leben unter Menschen ist, während sie in der Wildnis zu Hause ist und ihr dort niemand so leicht etwas vormachen kann.Zwar ist die Verfolgung immer im Hintergrund spürbar, doch vorrangig geht es um Elka und ihre Vergangenheit bei Trapper und vielen verschütteten Erinnerungen, die nun nach und nach ans Licht kommen, sowie ihrer Hoffnung ihre echten Eltern noch zu finden. Die Spannung bleibt leider teilweise hinter den Erwartungen zurück, wohl auch weil man sich teilweise fast mehr auf das dystopische Szenario fixiert, dass eine Welt nach einem großen Krieg zeigt, wo es eine „Riesendummheit“ gab, bei der Bomben zum Einsatz kamen und nun eine Welt zeigt, die eine Mischung aus Wilder Westen, samt Goldrausch und einer unwirtlichen Wildnis ist. Man erhält dazu immer ein paar neue Ansätze, allerdings auch nicht mehr, und bleibt bis zuletzt im Ungewissen über die tatsächliche Zeit und wo genau es spielt, hierüber kann man nur Vermutungen anstellen. Es ist alles sehr bildlich und gut vermittelt, allerdings wenn man es genau nimmt, wäre es nicht wirklich nötig gewesen diese Geschichte mit dystopischen Elementen auszustatten, besonders weil diese dann unnötig die Aufmerksamkeit ablenkt.Ansonsten gibt es einzelne Szenen die einen bis zum Schluss beschäftigen und teilweise auch dann nicht wirklich Sinn ergeben. Was mir fehlte war die Sympathie für die Charaktere, die hier alle so ihre Geheimnisse haben und vielschichtiger sind als man zu Beginn glauben würde, was einerseits sehr gut war, andererseits mich aber eher als stiller Beobachter mitlesen ließ, den das Schicksal der Personen jetzt nicht so berührte, weil man deren Verhalten dann teilweise auch nicht nachvollziehen konnte. Dafür kann es stellenweise doch gekonnt überraschen und einen neugierig machen, was da noch kommen mag.Das Ende war dann leider für mich etwas enttäuschend, auch wenn es noch so einiges rausholen konnte aus der Handlung und für Schockmomente sorgte, doch letzten Endes war es ein sehr ruhiger Abschluss, ohne spektakulären Showdown und einem Ende das zwar einerseits sehr stimmig ist, aber fast schon zu simpel für diese komplexe Geschichte mit ihren Figuren. Besonders die Figur von Trapper alias Kreagar blieb mir fast zu blass und ich hätte mir mehr Einblicke in ihn gewünscht. Punkto Glaubwürdigkeit hatte ich dann auch so meine Probleme mit Elka, aber wer weiß, was alles möglich sein kann in außergewöhnlichen Situationen. Generell war es für mich kein typischer Thriller, sondern eher eine Lebensgeschichte mit viel psychologischen Trauma, dem Überleben in der Wildnis und einigen dramatischen Sequenzen, aber die Verfolgungsjagd nahm weniger Raum ein als gedacht und verlief auch weit weniger spannend als erwartet.Fazit: Definitiv eine andere Geschichte als ich es erwartet habe und hier eine Mischung aus dystopischen Elementen, Vergangenheitsbewältigung, Verfolgungsjagd, Drama und dem Überleben in der Wildnis bildet. Leider tritt die erwartete spannende Verfolgungsjagd zu sehr in den Hintergrund und auch die Spannung ist teilweise für einen Thriller zu schwach. Das Ende kann überraschen und punktet mit grausigen Elementen, allerdings ist der Showdown zwischen Elka und ihrem Aufzieher weniger dramatisch und spektakulär als gedacht und so manches wirft am Ende immer noch Fragen auf oder fällt einem als Leser einfach schwer zu verstehen. Dennoch kurzweilig und man taucht regelrecht in diese zerstörte und wilde Welt ein, sowie Elkas Weg zu einem neuen Leben.

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  • Blutige Verfolgungsjagd

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    catly

    21. August 2017 um 17:41

    Inhalt:Elka, ein wildes, unzähmbares Kind von sieben Jahren, wächst bei ihrer Großmutter auf. Ihre Eltern zogen in den Norden, um ihr Glück bei der Goldsuche zu finden - Elka hat sie nie kennengelernt. Bei einem schrecklichen Sturm wird sie von zu Hause weggeweht und wächst bei einem Trapper Namens Kreagar Hallet auf, der ihr alles über das Jagen und das Überleben in der Wildnis lehrt. Als sie mit siebzehn in die Stadt geht, sieht sie überall Zeichnungen von ihrem "Daddy" und erfährt, dass dieser mit diversen Morden an zahlreichen Frauen und Kindern in Verbindung gebracht wird. Kurzerhand beschließt sie, ihn zu verlassen und in den Norden aufzubrechen, um ihre leiblichen Eltern zu suchen. Doch sie weiß zu viel über Kreagar und er kann sie nicht einfach so gehen lassen.. Gelingt ihr die Flucht? Wird sie ihre Eltern finden und mit ihnen glücklich werden? Wer wird schlussendlich gewinnen - Elka oder Kreagar?Meine Meinung:Die Handlung wird aus der Sicht von Elka erzählt; nüchtern und hart, so wie es ihrer Persönlichkeit entspricht. Sie ist einerseits in manchen Situationen ein naives Kind, andererseits auch sehr misstrauisch und weiß oft nicht, wie sie sich unter anderen Menschen verhalten soll. Leider konnte ich mich nur teilweise in sie hineinversetzen. Dass einige der Szenen in meinen Augen unrealistisch und übertrieben ekelhaft dargestellt waren, verbesserte meinen Eindruck leider nicht. Außerdem konnte ich mich mit der dystopischen Welt, deren Zusammensetzung und Geschichte nur teilweise stückchenhaft erklärt wird, nicht ganz anfreunden.Gut gefallen hat mir allerdings die genaue Beschreibung der Wildnis bzw. des Waldes. So konnte ich mich etwas mehr in die Szenerie hineinversetzen.Der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge, weshalb das Buch relativ rasch gelesen werden kann.Bis zu den letzten Seiten wusste ich nicht genau, worauf die Geschichte hinauslaufen würde, auch wenn ich so eine gewisse Vorahnung hatte. Das Ende des Buches lässt viel Spielraum für Interpretationen und lässt noch einige Fragen offen.Einige Kapitel über Kreagars Sichtweise und Geschichte hätten meiner Meinung nach dem Buch noch eine gewisse Würze verliehen. Da diese jedoch fehlten, blieb so manches für mich nicht nachvollziehbar.Fazit:Konnte mich leider nicht gänzlich packen, da ich mir auch etwas anderes erwartet hätte.. Wer dystopische Elemente nicht mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall links liegen lassen.

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  • Blutige Irrfahrt

    Wolf Road - Die Angst ist immer einen Schritt voraus

    Rees

    18. August 2017 um 08:31

    Nachdem Elkas Eltern in den Norden gezogen sind um ihr Glück bei den Goldgräbern zu suchen, wächst Elka bis zu ihrem siebten Lebensjahr bei ihrer Nana auf. Sie ist ein widerspenstiges Kind und lässt sich nur schwer bändigen. Bei einem gewaltigen Sturm verliert  Elka auch noch ihre Nana und damit alles was sie noch hat und wird schwer verletzt von einem fremden Mann im Wald aufgefunden. Von da an wächst sie bei diesem Trapper auf , fernab von der Zivilisation und lernt von ihm alles was sie wissen muss um in der Wildnis überleben zu können. So vergehen die Jahre und aus dem Kind wird eine junge Frau, die so einiges erlebt hat und sich mit dem wortkargen und seltsamen Trapper arrangiert hat und ihn ihm ihren Daddy sieht. Doch da erfährt sie plötzlich schreckliche Dinge über ihren Ziehvater und muss erkennen, dass sie eigentlich gar nichts über ihn weiss und sich all die Jahre in ihm getäuscht hat. Sie flieht und wird nicht nur von ihm gejagt , sondern auch von ihren Alpträumen und Dämonen, die sie jahrelang verdrängt hat. Eine abenteuerliche Odyssee führt sie meilenweit gen Norden und ihr einziges Ziel ist es, ihre Eltern zu finden....doch auf diesem Weg wird viel Blut vergossen ... Der Erzählstil ist nüchtern und hart , es spiegelt die Person die erzählt, ...Elka. Doch leider kam sie mir nicht nahe und auch die Geschichte verlief schon bald in eine Richtung, die mir nicht behagte. Zeitweise wurde die Geschichte zäh und langatmig und das Ende liess mich angewidert zurück. Ich kann leider keine Leseempfehlung abgeben .Meine Bewertung liegt zwischen zwei und drei Sterne.

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