Bethan Roberts Köchin für einen Sommer

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Inhaltsangabe zu „Köchin für einen Sommer“ von Bethan Roberts

Das berührende Porträt einer wechselvollen, intensiven Liebe Sussex, Sommer 1936: Als die neunzehnjährige Kitty erfährt, dass die exzentrische Amerikanerin Ellen Steinberg im idyllischen Willow Cottage eine Köchin sucht, gibt sie sich als solche aus, obwohl es mit ihren Kochkünsten nicht weit her ist. So betritt die schüchterne junge Frau eine Welt, die so schockierend wie reizvoll ist: Ellen lebt das Leben mit allen Sinnen, badet nackt in der Sonne und liebt ihren Liebhaber George äußerst freizügig. Doch George scheint sich auch zu Kitty hingezogen zu fühlen. Das sich anbahnende Gefühlschaos droht allen zum Verhängnis zu werden, als Ellens Tochter Geenie Zeugin wird und einen Plan ausheckt ...

Ein Buch, das man sich getrost sparen kann ... das Langweiligste und Schlechteste, was ich bisher in diesem Jahr gelesen habe!

— Cellissima

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  • Rezension zu "Köchin für einen Sommer" von Bethan Roberts

    Köchin für einen Sommer

    WinfriedStanzick

    21. February 2013 um 11:24

    Nach ihrem beachtenswerten Romandebüt "Stille Wasser", das 2008 ebenfalls bei Kunstmann erschien, schrieb der Rezensent: "Der Roman ist ein kleines Meisterwerk, das in der Lage ist, kleine Gesten und Szenen so zu beschreiben, dass sie eine ganz eigene, unvergleichliche Wirkung erzielen. Und so wird der Roman, obwohl er das Ende ganz am Anfang erzählt, zu einem wahren Psychothriller, spannend bis zur letzten Seite mit einem Psychogramm einer ganz normalen Familie in einem ganz normalen Leben, das, ohne eine entsprechende Sprache dafür zu finden, von Anfang bis zum bitteren Ende erfüllt ist von einer tiefen und weitreichenden Sehnsucht nach eben diesem Leben.Bethan Roberts erzählt von einfachen Menschen und ihren Wünschen und Träumen, vor allem aber von ihrer Angst, das zu verlieren, was sie haben." Auch in ihrem neuen Buch beschäftigt sie sich in einer ihrer Hauptpersonen, der jungen Kitty, mit der Lebenswirklichkeit von einfachen Menschen aus der unteren Schicht. Doch von den Büchern über die Sammlerin Peggy Guggenheim und ihrem skandalösen und widersprüchlichen Leben fasziniert, hat sie dieser jungen Frau eine weitere Figur gegenübergestellt, die Amerikanerin Mrs. Steinberg und ihren Lover Mr. Crane, die im Sommer 1936 ein Cottage in Sussex gemietet haben, und bei der sich Kitty als Köchin verdingt. In der Gegenüberstellung dieser einfachen jungen Frau und den beiden Amerikanern, die sich wie Bohemiennes gerieren, ohne dass sie es wirklich sind, liegt die Faszination dieses leichten und lockeren Romans, der man für eine Sommerlektüre am Strand oder zuhause nur empfehlen kann.

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  • Rezension zu "Köchin für einen Sommer" von Bethan Roberts

    Köchin für einen Sommer

    Cibo95

    10. September 2012 um 15:02

    Ja, von diesem Buch weiß ich irgendwie nicht, was ich davon halten soll ... einerseits habe ich mich gut unterhalten gefühlt aber andererseits weiß ich gar nicht, um was es wirklich ging. Ein seltsamer Plot mit seltsamen Protagonisten ... mit einem noch merkwürdigeren Ende. Keine Ahnung ... komische Geschichte. England/Sussex? 1936? Diese Geschichte hätte überall und irgendwann spielen können. Völlig unwichtig für den Roman. Was wollte uns die Autorin eigentlich sagen? Das Kinder sich gern verkleiden und gern Theater spielen? Dass intellektuelle Dichter sich gern mit der Arbeiterklasse verbünden und sich lieber in die arme Köchin als in die reiche Erbin verlieben? Dass milliardenschwere Frauen ihre Zeit gern beim Friseur verbringen und von ihm auch sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nehmen? Ein Buch ohne Tiefgang und m.M.n. auch ohne Sinn ... da ich durchgehalten habe und das Buch zuende lesen konnte, ohne genervt zu sein, vergebe ich 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Köchin für einen Sommer" von Bethan Roberts

    Köchin für einen Sommer

    metalmel

    12. April 2010 um 16:03

    Ein kleines Juwel. Das Buch hätte wirklich viele Leser verdient. Klein, fein, dünn. Wunderbar zu Lesen mit all seinen Gerüchen, Düften und Gefühlen. Es ist ein Buch, das man förmlich schmecken kann und riechen. Einfach klasse. Kitty ist 19 Jahre alt, kommt aus einfachen Verhältnissen und ist auf der Suche nach einer Arbeit. Sie ergattert den Job als Köchin bei der unkonventionellen, reichen Ellen Steinberg, die erst vor Kurzem in das abgelegene Cottage auf dem Land in Sussex gezogen ist. Nun ist Kitty ganz sicher keine großartige Köchin, aber sie bemüht sich sehr, alles recht zu machen. Sie ist zugleich schockiert und fasziniert von der Freizügigkeit, die in Mrs. Steinbergs Haushalt herrscht. Ellen lebt hier mit George, ihrem Liebhaber. Außerdem gibt es noch die beiden Teenager Töchter aus früheren Beziehungen der beiden und Arthur, den Gärtner. Befremdet nimmt Kitty das offenherzige Leben der Bewohner wahr: eindeutige Geräusche aus dem Schlafzimmer am Nachmittag, Mrs. Steinbergs Sonnenbäder ohne Kleidung, die Freizügigkeit am Meer... Geenie und Diana, die beiden Teenager, merken schnell, dass sich hier ein Gefühlschaos anbahnt, schneller als alle anderen. Denn George ist alsbald von der jungen Köchin fasziniert. Kitty sträubt sich etwas, Ellen flüchtet zu einem neuen Liebhaber und die beiden Teenies führen ein Theaterstück auf, das keine Fragen offenlässt und alle Beteiligten beschämt und verwirrt zurücklässt. Die Banalität, mit der der Roman endet ist geradezu wunderbar und erschütternd zugleich. Denn auch auf dem Land ist die Idylle nicht so einfach zu haben, wie mancher das gerne hätte.

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