Bethany Griffin

 3.5 Sterne bei 135 Bewertungen
Bethany Griffin

Lebenslauf von Bethany Griffin

Bethany Griffin wurde am 14. April geboren. Bereits als sie in die erste Klasse ging, verfasste sie ihr erste Geschichte über ihre verstorbenen Haustiere. Außerdem liebte sie schon immer das Lesen. Heute arbeitet sie als High School Lehrerin. Heute lebt Griffin mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Kindern in Kentucky und schreibt in jeder freien Minute. Mit dem Buch "Das Mädchen mit der Maske" erobert sie das Fantasy Genre.

Alle Bücher von Bethany Griffin

The Fall

The Fall

 (2)
Erschienen am 06.10.2015
Masque of the Red Death

Masque of the Red Death

 (1)
Erschienen am 24.04.2012
Dance of the Red Death

Dance of the Red Death

 (0)
Erschienen am 05.05.2015
Handcuffs

Handcuffs

 (0)
Erschienen am 09.02.2010

Neue Rezensionen zu Bethany Griffin

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Phoenicruxs avatar

Rezension zu "Das Lied des roten Todes - Das Mädchen mit der Maske" von Bethany Griffin

Guter zweiter Teil
Phoenicruxvor 3 Jahren

Der Rote Tod bittet zum Tanz – der atemberaubende zweite Teil von Bethany Griffins Saga um „Das Mädchen mit der Maske“

Inhalt:
In der Stadt, in der Araby lebt, tobt ein Bürgerkrieg, und zu der schrecklichen Seuche, die von jeher dort wütet, ist eine neue, noch tödlichere Krankheit gekommen. Mit einigen wenigen Freunden kann Araby gerade noch fliehen, doch sie hat alles verloren: Ihr Elternhaus ist zerstört, ihre Mutter wurde entführt und ihre beste Freundin ist infiziert. Zudem scheint ihre einstige große Liebe William sie betrogen zu haben. So bleibt Araby nur der Blick nach vorne: Sie stellt sich an die Spitze der Rebellion und kämpft für Gerechtigkeit, für ihr Volk, das so schrecklich leiden musste – und für eine neue Liebe, die von unerwarteter Seite entflammt …

Das Cover:
Der zweite Teil reiht sich optisch sehr gut zum ersten ein. Die vorherrschenden Farben sind wieder schwarz und rot. Nun sehen wir das Mädchen von der Seite, wie sie über ihre Schulter blickt. Bei genauerem hinsehen erkennt man wieder kleine Details, wie die Schnörkel am oberen und unteren Rand, sowie der Titel, der wieder eingestanzt ist und die Buchstaben fühlbar machen.

Zum Buch:
Gelungenes Design mit toller Farbgebung, auch auf den Innenseiten der Vorder- und Rückseite. Die Kulisse zieht sich darin fort. Das Buch geht nahtlos vom ersten in den zweiten Teil über, ohne lange Erklärungen was bisher geschehen ist. Die Geschichte spielt wieder aus mehreren Sichtweisen und besticht durch seinen leicht zu lesenden Schreibstil, ohne mit zu vielen Fremdwörtern um sich zu schmeissen.

Protagonisten:
Am Anfang ist Araby aufgrund der Ereignisse sehr melancholisch und nachdenklich. Sie fängt an die Dinge mehr zu hinterfragen und Fragen zu stellen, die ihr zunächst niemand beantworten will. Bald schon muss sie wieder unter Beweis stellen wie mutig sie ist und was sie bereit ist zu riskieren
Schnell merkt man das sie nicht mehr das hilflose naive Ding ist, das sie im ersten Buch war, sondern selbst nach Lösungen sucht.
Elliot ist genauso wie man ihn kennt, er verbirgt Dinge, rückt nur selten mit der Sprache raus, was seine Pläne sind und man kann ihn nur schwer einschätzen. Mal denkt man er hat etwas für Araby übrig und im nächsten ist man sich da nicht mehr ganz so sicher.
Will ist da genauso, er ist nicht einzuschätzen ob er sie nun leiden kann oder nicht. Immer an ihrer Seite um ihr zu helfen oder sie zu beschützen ist er zwar, doch irgendwas hält ihn zurück sich für sie zu entscheiden. Ansonsten ist er immernoch der Will aus dem ersten Teil, der bereit ist für seine Freunde und Familie sein Leben zu riskieren und für das zu kämpfen wofür er steht. Gerechtigkeit und keine Unterschiede zwischen den Menschen.

Meinung:
Es beginnt interessant und man ist zunächst wirklich gespannt, leider hält die Spannung nicht sehr lange und die Geschichte spielt so vor sich hin, ohne grosse Highlights. Es hat ein paar interessante Wendungen und das Ende war soweit auch ganz akzeptabel, obwohl für mich einige Fragen einfach zu offen blieben und nicht geklärt wurden. Es war toll zu lesen, hat mich aber nicht umgehauen im Vergleich zum ersten Teil.

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Phoenicruxs avatar

Rezension zu "Die Stadt des roten Todes - Das Mädchen mit der Maske" von Bethany Griffin

Spannung, Rebellion und mitten drin 3 junge Erwachsene
Phoenicruxvor 3 Jahren

Inhalt:
Eine junge Frau zwischen Licht und Schatten, zwischen Leben und Tod

Die Stadt ist von der Umwelt abgeschnitten, ganze Straßenzüge liegen in Ruinen. Der Regent feiert wilde Feste, während die Bevölkerung von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wird. Nur eine kleine Oberschicht kann sich durch kostbare Masken vor der Krankheit schützen. So auch die junge Araby. Doch unter der Last einer großen Schuld sucht sie Vergessen in den Nachtclubs der Reichen. Dort begegnet ihr der faszinierende, verführerische William. Und Elliott, tollkühn, ein Revolutionär. Beide werben um Araby. Und sie muss sich entscheiden, ob sie sich dem Leben stellen und kämpfen will. Um ihre Liebe. Um Vergebung für ihre Schuld. Und um die Zukunft.


Cover:
Düster, man sieht einen Frau von hinten in einem atemberaubend roten Kleid, die Innenseite des broschierten Umschlags ist liebevoll designed. Tolles, geheimnisvolles Cover das neugierig auf den Inhalt macht.

Zum Buch:
In diesem Buch herrscht überwiegend düstere bedrückende Stimmung und wer eine typische Liebesgeschichte sucht, wartet hier vergebens. Die Menschen müssen hier um ihr Überleben. Nur die Masken aus Porzellan schützen sie, doch nur die obere Schicht kann sich diese leisten. In diesem Zwei-Klassen-System wohnt Araby, Will, Elliott und mehr.

Protagonisten:
Araby gehört zu den Leuten aus der oberen Schicht und ist somit Trägerin einer der kostbaren Porzellanmasken, die ihr Überleben sichern. Sie lebt in einer oberflächlichen Welt mit oberflächlichen Freunden. Im Laufe der Geschichte entdeckt sie ein Gefühl das sie nicht oft spürt, Mitleid und ein Gefühl der Zugehörigkeit. Sie weiß wie es nichts haben und von ganz untendenziell zu kommen, deshalb hat sie wahrscheinlich auch gemischte Gefühle Will und Elliot gegenüber und weiß nicht, wenn sie mehr mag.

Will ist ein sehr liebevoller Bruder und sorgt sich rührend um seine Geschwister, er besitzt viel Empathie anderen gegenüber, wenn er es denn öfters zeigen würde. Er sagt was er denkt, auch wenn es dem gegenüber vielleicht nicht passt.

Das komplette Gegenteil ist Elliot, er ist nicht so gut einschätzbar, etwas unsympathisch und hält mit seiner Meinung nicht hinter den Berg. Seine Aussagen verwirren einen und man kann nicht hinter seine Fassade schauen.

Meinung:
Das Buch hat sehr viele überraschende Wendungen und immer mehr Verstrickungen kommen auf den Leser zu. An Spannung, Überraschung und Verwirrung fehlt es dieser Geschichte nicht. Man fühlt sich die ganze Zeit unterhalten. Wie oben erwähnt ist es keine typische Geschichte wo ein Mädchen sich in einen Jungen verliebt, ich konnte in einigen Momenten die Anziehung die Araby verspürt gegenüber Elliot überhaupt nicht verstehen. Sie war mir da etwas zu sprunghaft.

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LiehsaHs avatar

Rezension zu "Die Stadt des roten Todes - Das Mädchen mit der Maske" von Bethany Griffin

Düster, spannend, erschreckend, fesselnd!
LiehsaHvor 3 Jahren

Diese Buch steht schon eine Weile bei mir herum. Glücklicherweise gleich zusammen mit dem zweiten Band, an den ich mich als nächstes machen werde. Warum ich es gekauft habe? Ich habe doch so ein Faible für die Nevermore-Trilogie von Kelly Creagh... Was fällt einem zu „Roter Tod“ und „Prinz Prospero“ ein? Richtig, Edgar Allan Poe! Also eine weitere Poe-inspirierte Geschichte nach Nevermore, da konnte ich die Finger gar nicht bei mir behalten! Aber ich habe es bisher nicht bereut.
Insgesamt wird diese Geschichte in zwei Bänden erzählt. Zusätzlich hat Bethany Griffin eine 50-seitige Novelle über Arabys beste Freundin April geschrieben, welche bisher nicht übersetzt worden ist. 

Erster Satz: 

Kalter Regen fällt vom schiefergrauen Himmel, als wir an einer Kreuzung abrupt zum Stehen kommen.

Meinung: 

Die Farbgebung des  Covers ist nicht nur schön, sondern auch passend. Es lohnt sich auch, die Einbandlaschen einmal aufzuschlagen. ;)
Dieser Roman hat eine ganz  besondere Stimmung. Er ist so düster und die Stadt und die Menschen so trist. Doch der Hoffnungsschimmer leuchtet die ganze Zeit so stark, dass man nicht wegsehen bzw. das Buch aus der Hand legen mag. Die Geschichte ist durchdacht und spannungsgeladen, verwirrend, geheimnisvoll, niedlich, voller Liebe und Hass. Das hat  Blockbusterformat! Trotzdem geht es auch tiefer: Die kleine reiche Oberschicht, ein grausamer Herrscher, Leid, der Umgang mit Schuld...
Araby als  Ich-Erzählerin bringt die Emotionen gut zur Geltung, da sie selbst so gefühlsbeladen ist. Sie ist sympathisch, man empfindet Mitleid mit ihr, wenn man von ihrem Schicksal erfährt. Auch wenn sie anfangs nur kämpft, weil sie angeblich nichts zu verlieren hat, ändert sich das und sie wird eine treibende Kraft. Mir gefällt, wie sie von einer passiven zur aktiven Person wird, obwohl sie immer noch eine Marionette der Männer ist. Elliott ist undurchschaubar und verwirrend, aber ein Spannungsfaktor. William ist herzzerreißend gut - und sorgt dennoch für Überraschung. Seine beiden jüngeren Geschwister sind so niedlich und liebenswert!Zuletzt zu den Bösewichten: Nicht nur Prinz Prospero ist der Böse. Später kommt noch ein Rivale hinzu...
Der  Schreibstil ist einfach und schlicht, wie man es von Ich-Erzählern gewohnt ist. Dennoch ist der Roman stimmungsvoll geschrieben und wirklich gut zu lesen. Die Zeit vergeht wie im Flug – und dann ist es plötzlich schon vorbei.
Ein  Wermutstropfen: Arabys Name. Alle anderen Bürger haben einen normalen Namen, nur sie mysteriöserweise etwas Komisches.

Fazit: 

5*

Charakterentwicklung, Love Triangle, Revolution, Leid, Hoffnung. All das in einem Band. Wer will sich das schon entgehen lassen? Vor allem, wenn es zusätzlich gut geschrieben und spannend ist? 

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