Bettina Auer Rabenfluch

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Inhaltsangabe zu „Rabenfluch“ von Bettina Auer

»Sieben Federn und einen Fluchstein benötigt Ihr, um wieder der zu sein, der Ihr vorher wart. Ansonsten müsst Ihr Euer Leben in den Federn des Rabenkleides verbringen.« Seit Jahrhunderten lastet ein Fluch auf der Familie Estáre, der jeden ersten männlichen Nachkommen in einen Raben verwandelt, sobald dieser sein 17. Lebensjahr vollendet. Liyon, der auch unter diesem Fluch leidet, will sein restliches Leben auf keinen Fall als Rabe verbringen. Deshalb zieht er los, den Fluch zu brechen. Zusammen mit seiner Schwester Nyméria und ihrem Lehrling Tyron begibt er sich auf die Suche nach dem letzten Fluchstein. Den besitzt allerdings der dunkle Magier Ican, der bereits das Land der Elfen unterworfen hat und weitere dunkle Pläne verfolgt. Die Gefährten stürzen sich in ein unerwartetes Abenteuer, ohne zu wissen, dass Ican ihnen bereits einen Schritt voraus ist. Denn er schickt seinen treusten Krieger Felerion…

Tolle Thematik, solide Fantasy mit der richtigen Portion Romantik - kurzweiliges Lesevergnügen nach meinem Geschmack!

— Gwynny
Gwynny

Stark, fantastisch, spannend und geheimnisvoll!

— Meli1986
Meli1986

Starke weibliche Fantasy-Heldin und ein ungewöhnlicher Fluch - mit Fortsetzungspotential.

— Sabineva
Sabineva
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  • Nicht alles Schlechte entsteht aus einem bösen Ursprung. Zwischen Verrat und Liebe …

    Rabenfluch
    Gwynny

    Gwynny

    14. December 2016 um 09:19

    FAKTENDas Buch „Rabenfluch“ von Bettina Auer ist erstmals am 18.07.2016 im Isegrim Verlag erschienen. Es ist als eBook erhältlich. Bisher ist es ein Einzelband und liest sich auch als solches.INHALTAuf Liyon Estáre lastet der Rabenfluch. Verdammt dazu ab seinem 17. Lebensjahr auf immer in der Gestalt eines Raben zu leben. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer, eine Möglichkeit diesen Fluch zu brechen. Seine Schwester Nyméria und deren Lehrling Tyron machen sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach dem allerletzten Fluchstein. Doch dieser ist ausgerechnet in den Fängen des grausamen Magiers Ican. Auf Ihrer Reise begegnen sie dem Elfen Felerion. Jedoch hat dieser nicht halb so gute Absichten gegenüber seinen neuen Weggefährten, wie er diese glauben machen möchte. Tyron scheint als einziger seine Zweifel zu haben, während Nyméria sich immer weniger seinem Charme entziehen kann. Und umgekehrt scheint es Felerion nicht anders zu gehen. Wird sein Verrat sie alles kosten, haben sie den Hauch einer Chance den Fluch zu brechen? Oder ist ihr Schicksal bereits durch die niederträchtigen Machenschaften Icans besiegelt?SCHREIBSTILBettina Auer hat einen sehr fesselnden und flüssig zu lesenden Schreibstil. Gerade so wie es sein sollte, weder überzogen, noch zu einfach gestrickt. Die Dialoge sind witzig und ausgewogen. Das Lesen hat hier von der ersten bis zur letzten Seite Spaß gemacht. Die Reaktionen und Handlungen der einzelnen Charaktere sind lebensecht, nachvollziehbar und auch die Emotionen werden gut rübergebracht. Man fühlt sich eben mittendrin, statt nur dabei. Vor allem das Knistern zwischen Nyméria und Felerion, ebenso wie deren Zweifel und Ängste tragen dazu bei. Das berühmte „show, don’t tell“ hat die Autorin toll umgesetzt, ich glaube da kann ich mir gut was abschauen :) Nur eines möchte ich zu gern noch wissen - was ist eigentlich mit Amdir passiert? Hmmm… Ach ja, ich erwähne es nur selten, weil das Cover über den Inhalt so gar nichts aussagt. Aber ich liebe es, das ist eines der besten Cover, die ich dieses Jahr gesehen habe – und es passt mehr als gut zur Story.CHARAKTERENymériaObwohl es hier ja eigentlich um den zu brechenden Fluch von ihrem Bruder geht, ist sie für mich die Hauptprotagonistin. Und eine sehr gelungene, wie ich finde. Sie ist nicht auf den Mund gefallen und steht mit beiden Beinen im Leben. Allerdings hat sie auch ihre Zweifel und Ängste. Das macht sie sympathisch und authentisch.Liyon/ TyronAuch diese beiden habe ich ins Herz geschlossen. Vor allem Liyon. Er ähnelt mir ein bisschen, ich muss auch ständig vor mich hin singen und versuche gute Laune zu verbreiten :)Tyron ist in dieser Gruppe der Skeptiker und eher vorsichtig. Er hat gute Instinkte. Und er ist immer für die Geschwister da.FelerionHier haben wir den Krieger, der nach außen Souveränität ausstrahlt. Doch in seinem Inneren kämpfen seine widersprüchlichen Gefühle miteinander. Nicht alles ist Gold, was glänzt. Aber auch nicht alles Schlechte, entsteht aus einem bösen Ursprung heraus …IcanDieser Antagonist ist zwar eher eine Randfigur, aber er füllt diesen Posten besonders gemein und böse aus, bringt sich somit während des gesamten Lesens in den Vordergrund und schwebt wie ein Damoklesschwert über allem. Sehr gekonnt in Szene gesetzt!Die Charaktere agieren miteinander sehr stimmig und machen die Story für den Lesenden lebendig. Keiner ist perfekt, sie alle haben ihre Ecken und Kanten. Das trägt die Geschichte nicht nur sehr gut, sondern macht sie auch zu einem tollen Lesevergnügen.MEIN FAZITGelungene Fantasy mit der richtigen Portion Romantik, tollen Charakteren und zum Teil witzigen Dialogen. Ein spannendes und kurzweiliges Lesevergnügen. Eines ist sicher, ich werde die anderen Bücher von Bettina Auer nun auch auf meine Wunschliste setzen ;) Eine klare Empfehlung ab ca. 16 Jahren.MEINE BEWERTUNGHier gibt es 5 von 5 Zahnrädchen©Teja Ciolczyk, 14.12.2016Mehr rund ums Buch findet Ihr auf meinem Blog Gwynny's Lesezauber

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  • Fantastisch, spannend und geheimnisvoll!

    Rabenfluch
    Meli1986

    Meli1986

    17. July 2016 um 18:04

    Ich habe das Buch Rabenfluch von Bettina Auer sehr gerne und mit großer Begeisterung gelesen. Die Handlung ist stimmig, gut durchdacht und ließ mich nie mit einem Fragezeichen zurück. Mir hat es an nichts gefehlt. Die Charaktere reagieren auf die verschiedensten Situationen menschlich, logisch und nicht überhoben. Man wird sofort in die Handlung geschmissen, ich war sofort in der Geschichte drin und wollte da auch nicht mehr so schnell heraus. Das Cover finde ich total genial, das ist ein echter Hingucker. Der Schreibstil der Autorin ist sehr schön zu lesen, bildhaft, aber nicht übertrieben. Rabenfluch ist ein fantastisches, spannendes und geheimnisvolles Buch, das 5 Sterne auf jeden Fall verdient hat.

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  • Zwischen Liebe und Verrat: Starke weibliche Fantasy-Heldin

    Rabenfluch
    Sabineva

    Sabineva

    16. July 2016 um 11:56

    Nyméria ist eine junge Söldnerin - und unterwegs, um ihren Bruder Liyon von dem Fluch zu erlösen, der ihn an die Gestalt eines Raben fesselt. Zusammen mit Nymérias Lehrling Tyron machen sich die Geschwister auf den Weg in das Reich des dunklen Magiers Ican, der den letzten Fluchstein unter Verschluss hält. Außerdem gilt es, unterwegs noch sieben Federn anderer verfluchter Raben einzusammeln. Hilfe bekommen die drei ausgerechnet von dem kampferprobten Elfen Felerion. Dieser scheint Ican treu ergeben zu sein, obwohl der Magier das Volk der Elfen brutal unterworfen hat. Kann man Felerion trauen? Oder spielt er ein doppeltes Spiel? Tyron ist von Anfang an misstrauisch, während es zwischen Nyméria und dem attraktiven Elfen mehr und mehr erotisch knistert. Dann taucht auch noch die schöne, gefährliche Elfenfrau Alriel auf. Geschickt entfaltet Bettina Auer die parallelen Handlungsstränge um Nyméria und die Vorgänge in Icans Reich. Sie streut dezente Hinweise und Vorausdeutungen ein, bis sich schließlich alles zusammenfügt - zu einer fantastischen Geschichte von dunklen Mächten, drohendem Verrat und Liebe. Mehr will ich nun auch nicht verraten. Am Ende öffnet die Handlung noch ein kleines Schlupfloch für eine Fortsetzung, die Gefahr ist noch nicht gebannt bzw. könnte aus einer neuen Richtung kommen. Was mir an dem Buch besonders gefällt - neben dem gelungenen Spannungsbogen: Die Hauptfigur der Geschichte ist Nyméria (auch wenn der Klappentext vielleicht vermuten lässt, es sei der zum Rabendasein verfluchte Liyon). Sie ist die Meisterin, die Tyron ausbildet und für ihren Bruder sorgt. Auch wenn Felerion sie ganz schön durcheinanderbringt - die Liebe macht sie nicht blind. Und auch die Elfenkämpferin Alriel ist eine starke Figur. Die Frauen geben in diesem Fantasyroman gleichberechtigt den Ton an, und das gefällt mir.  

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