Bettina Belitz

 4 Sterne bei 4.336 Bewertungen
Autorin von Splitterherz, Scherbenmond und weiteren Büchern.
Bettina Belitz

Lebenslauf von Bettina Belitz

Bettina Belitz wird 1973 in Heidelberg geboren. Sie beschließt bereits mit 12 Jahren Autorin zu werden. Da beide Eltern Germanisten sind, wächst sie mit sehr vielen Büchern auf und liebt es zu lesen. Sie studiert Geschichte, Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft. Nach dem Studium arbeitet sie als Journalistin und Redakteurin. Entdeckt wird die Autorin durch eine Agentin, die ihren Blog besucht. Mit ihrer Splitterherz-Trilogie gelingt Belitz der literarische Durchbruch. Darüber hinaus ist sie für ihre Reihe um "Fiona Spiona" sowie "Luzie & Leander" bekannt. In ihrer Freizeit reitet sie gerne, was man auch in ihren Büchern wiederfinden kann. Sie lebt im Westerwald zusammen mit Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern.

Neue Bücher

Saphir - Ungezügelt in die Freiheit

 (1)
Neu erschienen am 14.03.2019 als Hardcover bei Kosmos.

Alle Bücher von Bettina Belitz

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Splitterherz

Splitterherz

 (1.713)
Erschienen am 12.11.2012
Scherbenmond

Scherbenmond

 (791)
Erschienen am 18.03.2013
Splitterherz – Dornenkuss

Splitterherz – Dornenkuss

 (486)
Erschienen am 21.10.2013
Vor uns die Nacht

Vor uns die Nacht

 (216)
Erschienen am 10.03.2014
Linna singt

Linna singt

 (162)
Erschienen am 10.09.2012
Luzie & Leander - Verflucht himmlisch

Luzie & Leander - Verflucht himmlisch

 (126)
Erschienen am 17.11.2014
Die Diamantkrieger-Saga - Damirs Schwur

Die Diamantkrieger-Saga - Damirs Schwur

 (148)
Erschienen am 22.02.2016
Mit uns der Wind

Mit uns der Wind

 (103)
Erschienen am 09.03.2015

Interview mit Bettina Belitz

Interview mit Lovelybooks April

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Mein erstes "Buch" habe ich mit zwölf Jahren angefangen und mit vierzehn beendet - und 2010 ist es nach etlichen Überarbeitungen und langen Jahren Schubladendasein bei Thienemann erschienen: "Sturmsommer". Ich schreibe also schon seit etlichen Jahren; allerdings habe ich bis 2010 mein Geld als Print-Journalistin und Texterin verdient.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Max Frisch - immer und immer wieder, obwohl er schon seit zwanzig Jahren tot ist. Seine Bücher haben nichts an ihrer Aktualität verloren. Mich beeindruckt seine Gabe, mit der Sprache umzugehen und in die Seele der Menschen zu blicken.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Das weiß ich gar nicht genau. Aber ich habe immer das Gefühl, dass ich meine Protagonisten und Geschichten nicht erfinde, sondern finde ... Und ich finde sie meistens, wenn ich Musik höre oder durch die Natur stromere.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Über meine Facebookseite, auf der meine Leser und ich eigentlich täglich plaudern und uns austauschen. Dieser rege Kontakt ist mir sehr wichtig und ich hoffe, dass ich ihn auch in Zukunft so beibehalten kann. Die Adresse: www.facebook.de/bettinabelitz

Wann und was liest Du selbst?

Ich suche meine Bücher sehr spontan aus. Fantasy, Romantasy und Krimis sind jedoch eher die Ausnahme. Momentan lese ich eine solche Ausnahme: den britischen Psychokrimi "Schlangenhaus". Warum ich das Buch mag? Weil die Heldin herrlich spröde und eigenwillig und gleichzeitig sehr sensibel ist. Sie hatte es mir von den ersten Zeilen an angetan. Dabei hatte ich eigentlich wegen der Schlangen zu dem Buch gegriffen ...

Neue Rezensionen zu Bettina Belitz

Neu

Rezension zu "Mein Date mit den Sternen - Rotes Leuchten" von Bettina Belitz

Band 2 steht seinem Vorgänger in nichts nach ...
Caterinavor 4 Monaten

Meine Meinung zum Buch

Gestaltung: Bettina Belitz hat mich bereits mit ihrem Auftakt der "Sterne" überzeugen können, so dass mehr als klar war, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde. Optisch ist Band 2 im selben Stil gestaltet wie sein Vorgänger, nur dass dieser hier durch kräftigere Farben hervorsticht. Auch die einzelnen Elemente auf dem Cover sind dem des ersten Teils recht ähnlich. Die Gestaltung ist einfach zu Verlieben. Da ich gar nicht wissen wollte, worum es hier geht, habe ich mir den Klappentext nicht näher angesehen, sondern direkt mit der Geschichte begonnen.

Einstieg: Anders als im ersten Band beginnt die Autorin mit einem kurzen Prolog, der den Leser weit in die Ferne entführt. Wer da genau spricht, und wo das ganze stattfindet, ist hier nicht ersichtlich. Aber das machte gerade den Reiz aus. Auf diesen ersten Seiten wird kurz über den kosmischen Auftrag gesprochen, den die Auserwählten zu erfüllen haben. Dieser Einstieg gefiel mir wirklich gut, denn so bekam ich gleich eine Ahnung, was mich hier eventuell erwarten würde.

Charaktere: Die Autorin bleibt hier ihrer Erzählart treu und der Leser taucht erneut in die Perspektive von Protagonistin Joss ein. Joss ist mir gerade in den letzten Kapiteln des ersten Bandes sehr ans Herz gewachsen, so dass ich mich sehr über die Rückkehr zu ihr und zu all den anderen einzigartigen Figuren freute. Die 14-Jährige muss in diesem Band einige Hürden überwinden und sich nebenbei mit den alltäglichen Problemen eines Teenagers herumschlagen. So muss sie sich gegen Liebeskummer und Eifersucht wehren, darf aber den kosmischen Auftrag nicht außer Acht lassen. Und das ist mitunter gar nicht so einfach - das sieht selbt Joss ein. Durch all die Komponenten wird Joss in diesem Buch um einiges reifer und sieht der Mission mit einer größeren Entschlossenheit entgegen. Mir gefiel die Entwicklung von ihr wirklich sehr, so dass es mir eine große Freude war, sie auch hier zu begleiten. Maks - ein weiterer Auserwählte - weiß in diesem Band gar nicht wie ihm geschieht. Manchmal kam er mir da wie ein kleines trotziges Kind vor. Je weiter ich jedoch las, umso verständlicher wurde mir sein Verhalten. Auch neue, sowie alte Figuren tauchen in diesem Buch auf, von denen ich mir erhoffe, dass diese im weiteren Verlauf der Bücher eine größere Rolle einnehmen. Selbst den schwarzen Männern gibt Bettina Belitz mehr Raum, was mir sehr gut gefiel. So bekam ich allmählich ein Gefühl, welche Rolle sie einnehmen und vor allem, welche Gefahr womöglich von ihnen ausgehen könnte. 

Handlung: Band zwei ist um einiges ruhiger als es noch sein Vorgänger war. Aber das gefiel mir gerade gut, denn trotz der Ruhe, habe ich mich zu keinem Moment gelangweilt gefühlt. In den knapp 300 Seiten werden von Bettina Belitz nicht nur Themen wie erste Liebe, Liebeskummer, Eifersucht, sondern auch Akzeptanz und Freundschaft angesprochen. Gerade letztere sind wichtige Werte, umso erfreuter war ich, dass die Autorin diese in ihrer Geschichte einfließen ließ. Wie ein roter Faden taucht auch hier der ominöse kosmische Auftrag hin und wieder auf der Bildfläche auf. Gerne hätte ich mir hier schon etwas mehr über diese Mission gewünscht, allerdings ließ mich Bettina Belitz noch etwas zappeln. Auch wenn das Buch überwiegend ruhig verläuft, so wird das Spannungslevel auf den letzten 50 Seiten enorm angezogen. Der Auftrag wird immer präsenter und eine düstere Atmosphäre macht sich langsam breit. Diese Wendung traf genau meinen Geschmack.

Schreibstil: Der Schreibstil von Bettina Belitz ist angenehm und flüssig zu lesen, so dass ich sehr zügig voran kam und schneller als gedacht am Ende des Buches angelangt war. Teils fand ich ihre Erzählart wirklich sehr poetisch, was mich stellenweise noch tiefer in die Welt von Joss und Maks eintauchen ließ. Neben Werten wie Akzeptanz und Zusammenhalt, erfährt der Leser auch ein klein wenig mehr über das Auserwähltendasein. Was den Auftrag selbst anbetrifft, hielt sich die Autorin noch etwas bedeckt. Hiermit schafft sie aber gleich eine gewisse Grundspannung für die nächsten Bände.

 

Mein Urteil 

"Mein Date mit den Sternen - Rotes Leuchten" steht seinem Vorgänger in nichts nach. Dieser zweite Band ist zwar überwiegend ruhig, dennoch zu keinem Moment langweilig oder langatmig. Sehr gut gelungen empfand ich, wie sich im Hintergrund der Geschichte etwas Dunkles anbahnt. Gerade das letzte Drittel bildet hier eine gute Basis für die Folgebände. Gerne hätte ich mir etwas mehr über den kosmischen Auftrag gewünscht, hoffentlich folgt da bald mehr. Ich vergebe 4 von 5 Welten.

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Rezension zu "Mit uns der Wind" von Bettina Belitz

Eine seltsam entrückt und abgehoben wirkende Geschichte.
wordworldvor 4 Monaten

Die Eindrücke:

Schreibstil: Bettina Belitz´ Stil kann man deutlich ansehen, dass sie ursprünglich aus dem Fantasy Genre kommt. Ihre reine, poetische Sprache, die oft auf sonderbare Art und Weise den Kern einer Situation trifft, macht das Leseerlebnis besonders intensiv gleichzeitig wirken die vielen Anspielungen auf esoterischer, metaphysischer Ebene und die zähfließende Erzählweise ein wenig abgehoben und deplatziert.

Charaktere: Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, die sich im Chaos des Festivals treffen: Zufall oder Schicksal? Mona will aus ihrem goldenen Käfig ausbrechen und endlich in die Welt ziehen und Abenteuer erleben trotz ihrer Narkolepsie. Auch Adrian hat einen tiefsitzenden Drang nach Drang nach Freiheit und Unabhängigkeit in sich, den er im gefährlichen Kitesurfen auslebt. Zwei spannende Charaktere die hier aufeinander treffen.

Setting: Die schöne, reale Rock-am-Ring-Atmosphäre, in der alles möglich scheint, mit netten Anspielungen auf Rockmusik (Closer to the Edge" von 30 Seconds to Mars ❤) steht kontrapunktisch zu dem Hauch Mystik, der durch die Han-Ryu-Anspielungen auf die japanische Mythologie und esoterische Traumsequenzen aufkommt. Die Mischung aus Liebe, Anziehungskraft, dem wilden Freiheitsdrang der Charaktere, Sehnsucht, Melancholie sorgt für eine dunkle, geheimnisvollen Grundstimmung und eine besondere Sogwirkung.

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Die Zitate:

"Er ist mir vertraut", sage ich leise. "Es ist wie eine tiefe Ahnung, die ich fühle, wenn ich seine Videos anschaue und von ihm träume. Und ich möchte diese Ahnung überprüfen."

"Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören."
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Das Urteil:

Eine seltsam entrückt und abgehoben wirkende Geschichte mit einer dunklen, geheimnisvollen Grundstimmung und eine besonderen Sogwirkung. Die aufkommende Esoterik und die handfeste Rock-am-Ring-Atmosphäre wollen nicht so ganz zusammen passend - ansonsten eine solide Liebesgeschichte!

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Rezension zu "Vor uns die Nacht" von Bettina Belitz

Eine exzentrische, düstere, rauschhafte Geschichte mit einigen groben Schwächen!
wordworldvor 4 Monaten

Auf diese Geschichte bin ich auf einem Flohmarkt gestoßen und habe das gut erhaltene Printexemplar vor allem wegen des wunderschönen Covers mitgenommen. Der Titel steht schmucklos und in geschwungenen weißen Lettern im Mittelpunkt des Covers und wird von krakeligen blauen und weißen Blumen umrankt. Zusammen mit dem dunkelblauen Grund wirkt die ganze Komposition sehr edel und gleichzeitig dezent und ansprechend. Ich bin total begeistert von der Gestaltung! Auch innerhalb des Buches sind die Kapitelanfänge immer liebevoll verziert und mit seltsamen aber immer passenden Kapitelüberschriften versehen.


Erster Satz: „Für einen Flügelschlag unserer Seelen halten wir inne.“

Mit diesem Satz beginnt diese seltsame Geschichte, von der ich ehrlich gesagt nicht so genau weiß, was ich von ihr halten soll. Sie ist auf jeden Fall sehr exzentrisch und mit ihrer düsteren, geheimnisvollen Grundstimmung und den ausschweifenden Metaphern oft knapp an der der Grenze zur Fantasy, sodass es mich zu keinem Zeitpunkt der Story gewundert hätte, wenn die Protagonisten plötzlich Flügel und Klauen bekommen hätten und weggeflogen wären. Dabei behandelt der Roman ein eigentlich reales Szenario. Die junge Archäologie-Studentin Ronia wird an Weihnachten von ihrem Freund Lukas verlassen - schon wieder - und muss nun ganz alleine das Fest in ihrer Pfarrerfamilie durchstehen. Als sie nach dem obligatorischen Gottesdienst zusammen mit ihrem besten Freund Jonas, den jeder für ihren perfekten Partner hält, von dem sie aber nichts will, in einer Bar einen jungen Typen trifft, schiebt sie ihre Faszination auf ihren Liebeskummer und den Drink, den sie sich auf den leeren Magen gegen den Kummer gegönnt hat. Doch je öfter sie ihm zufällig über den Weg läuft, desto größer wird die Anziehungskraft zwischen ihr und dem eigenartigen, wunderschönen Mann mit der eleganten Körperhaltung und den uralten Augen. Dass er, den alle nur River nennen, einen schlechten Ruf hat, in der Drogenszene unterwegs sein soll und angeblich als Callboy arbeitet, kann Ronia schon bald nicht mehr davon abhalten, jeden Freitag auf eine Begegnung mit ihm zu hoffen...


"Eigentlich ist es ganz einfach - ich werde nichts weiter tun, als wie bisher joggen zu gehen. Den Rest entscheidet das Schicksal. Das zwischen Jan und mir wird niemals eine Beziehung. Es ist Lichtjahre davon entfernt. Und ich werde mich nicht verlieben. Es wird allerhöchstens ein Abenteuer. Das erste meines Lebens!"


Um zu verstehen, weshalb die Geschichte so entrückt wirkt, ist es notwendig, die besondere Erzählweise zu verstehen. Erzählt wird hier nicht wirklich stringent mit klarer Handlung und rotem Faden sondern vielmehr in einem Rausch aus kurzen einzelnen Szenen, die sehr oft die selbe Situation zeigen. Manchmal werden riesige Sprünge im Plot vorgenommen und wir sind plötzlich ein paar Monate weiter und außer den Freitagen scheint es irgendwann keinen anderen Tag der Woche mehr zu geben, der erzählt wird. Doch trotz dass es kein wirklicher Spannungsbogen gibt, hat diese Geschichte einen besonderen Sog und es wird nicht langweilig.
Aufgebaut wird dieser Sog in erster Linie durch die reine, poetische Sprache, die oft auf sonderbare Art und Weise den Kern einer Situation trifft. Man kann an der Schreibart definitiv ablesen, dass die Autorin ursprünglich aus der Fantasy kommt. So viele Anspielungen auf esoterischer, metaphysischer Ebene habe ich lange nicht mehr bei einer Liebesgeschichte erlebt. Gleichzeitig hat die Geschichte durch die rasche, springende Erzählweise etwas Rauschhaftes, was auch gut damit zusammen passt, dass Ronia bald eine seltsame Abhängigkeit von River entwickelt. Dass sie sich wie an einer Droge berauscht, total von Sinnen ist, sich gleichzeitig immer weiter zurückzieht, alle anderen von sich stößt, Verpflichtungen, Freude, Familie vernachlässigt und es ihr auch gesundheitlich immer schlechter geht, hat dabei für viele Stirnrunzel-Momente bei mir geführt. Diese seltsame Mischung aus erotischer Anziehungskraft, Kontrollverlust, Rausch, Schmerz und Liebe las sich nicht gerade wie ein besonders gesundes Verhältnis.


"Ich bin anders. Aber es ist nicht nur Schmerz und Verzweiflung und Sehnsucht was mich um meinen Verstand bringt und jene Gesetze auf den Kopf stellt, die bisher ewige Gleichgültigkeit hatten. Es ist etwas Echtes, Wahres darin, das ich leben muss, weil ich sonst nie mehr glücklich werde. Ich muss diesen Weg gehen. Zu diesem Weg gibt es keine Alternative - selbst wenn er mich umbringt, sodass ich irgendwann nur noch existieren, aber nie mehr liebe und lebe. Ich bin vollkommen ausgeliefert."


Vielleicht mag das der Grund dafür sein, dass ich trotz meiner Faszination für die Düstere, Rauschhafte der Geschichte nicht ganz warm mit ihr werden konnte. Vielleicht liegt es aber auch an der Protagonistin, zu der ich die ganze Zeit über eine deutliche Distanz hatte. Ronia ist eine sehr eigensinnige Frau, deren viele abgefahrene Gedanken oft überspitzt, unreif, sehr sprunghaft wirken, sodass sie beim Leser nicht ganz ankommen. Auch wenn sie wirklich keinem Klischee entspricht und alles versucht um unabhängig und erwachsen zu sein, ist sie mir manchmal wirklich auf die Nerven gegangen und ich konnte an vielen Stellen verstehen, warum ihre Exfreunde sich immer von ihr getrennt haben. Sie ist exzentrisch, anspruchsvoll, anstrengend und definitiv ganz anders als andere Protagonistinnen, die ich schon begleitet habe. Sie war definitiv ein sehr spannender Charakter, gemocht habe ich sie aber nicht wirklich.


"Denkst du an mich?", flüstere ich in die Dunkelheit und lausche, als könne ich die Antwort hören, wenn ich nur leise und aufmerksam genug bin. "Denkst du jetzt auch an mich?" Erst im Morgengrauen glaubte ich ein Ja zu fühlen, irgendwo zwischen Wachen und Schlaf, und ergebe mich dankbar seinem süßen, beruhigenden Rausch."


Auch Jan ist irgendwie ein wenig seltsam und kein wirklicher Sympathieträger. Er ist sehr attraktiv, sich dessen aber auch bewusst und setzt seinen Körper als Waffe ein. Sein offener Umgang mit Drogen, sein selbstgerechtes Verhalten und die irgendwie nicht ganz stimmigen Umstände seines Lebens machten es mir wirklich schwer, ihn zu mögen.


"Jan umarmt mich - und in diesem Augenblick ist er alles für mich, Geliebter, Freund, Bruder, Engel. Seelengefährte. Zu viel und zu schön. "Ich liebe dich", denke ich, so aufrichtig und rein, dass ich nicht einmal erschrecke. Es ist so, ich kann nichts dagegen ausrichten. Ich habe es mir nicht ausgesucht aber es ist da. Schon wieder erleuchten die Worte meinen Kopf, mein Herz und meinen Bauch, schlicht und unmissverständlich. Ich liebe dich. Ahnt er es?"


Dazu kommt, dass ich die ganze Zeit über auf eine krasse Wendung gewartet habe, die die ganzen geheimnisvollen Anspielungen erklären und dann am Ende von der "großen Enthüllung" sehr enttäuscht war, da hier eine ganz neue Thematik mit rein gebracht wird, ohne dass sie wirklich für die Story genutzt wird. Sehr witzig ist, dass ich eben erst bemerkt habe, dass "Mit uns der Wind", welches ich vor Jahren ebenfalls mal gelesen habe, mit dieser Geschichte in Verbindung steht. Schon damals wusste ich nicht genau was ich von der Autorin und ihrem Stil halten soll, doch dieses andere Buch ist auf seine seltsame Art und Weise definitiv gelungener und stimmiger als diese Geschichte!



Fazit:

Die reine, poetische Sprache und der sprunghafte Erzählstil der Autorin haben einen starken Sog und eine Faszination für das Düstere, Rauschhafte der Geschichte bei mir ausgelöst. Aufgrund der eher unsympathischen Charaktere und einer eher schlechten als rechten Auflösung am Ende konnte mich diese exzentrische Geschichte aber alles in allem nicht überzeugen.

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Gespräche aus der Community

Neu

Hallo ihr Lieben, ich freue mich auf das gemeinsame Lesen meines neuen Herzens-Pferdebuchs und auf einen inspirierenden Austausch! :-)

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Ein Leben, um das es sich zu kämpfen lohnt

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Über die Autorin:
Bettina Belitz wurde 1973 in Heidelberg geboren. Sie beschloss bereits mit 12 Jahren Autorin zu werden. Da beide Eltern Germanisten sind, wuchs sie mit sehr vielen Büchern auf und liebte es zu lesen. Sie studierte Geschichte, Literaturwissenschaft und Medienwissenschaft. Nach dem Studium arbeitete sie als Journalistin und Redakteurin. Entdeckt wurde die Autorin durch eine Agentin, die ihren Blog besuchte. Mit ihrer Splitterherz-Trilogie gelang Belitz der literarische Durchbruch. Darüber hinaus ist sie für ihre Reihe um "Fiona Spiona" sowie "Luzie & Leander" bekannt. In ihrer Freizeit reitet sie gerne, was man auch in ihren Büchern wiederfinden kann.Sie lebt im Westerwald zusammen mit Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern.

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Um in den Lostopf zu hüpfen, müsst ihr nur eine Frage beantworten:

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Ich wünsche euch eine schöne Zeit und viel Glück!
Lasst euer Licht strahlen ...

Alles Liebe,
Bettina



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Zusätzliche Informationen

Bettina Belitz wurde am 20. September 1973 in Heidelberg (Deutschland) geboren.

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