Bettina Belitz Dornenkuss

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Inhaltsangabe zu „Dornenkuss“ von Bettina Belitz

Elisabeth Sturm hat am eigenen Leib erfahren, welche Gier, welche zerstörerische Kraft und welches Grauen in der Welt der Mahre lauern – und doch hält sie an ihrer Liebe zu Colin fest. Erschöpft und bis ins Mark verletzt, fürchtet und ersehnt sie den Tag, an dem er zurückkehrt und sie sich auf die Jagd nach Tessa machen, der uralten Mahrin, die ihr Glück bedroht. In Italien hoffen sie, Tessa auf die Spur zu kommen und Hinweise auf Ellies verschollenen Vater zu erhalten. Fast gegen ihren Willen findet Ellie in der Hitze, dem Meer und der Kargheit des Landes die Ruhe, nach der sie sich seit Monaten sehnt, und dankbar gibt sie sich diesem neuen, freien Leben hin. Als von unerwarteter Seite ein Verbündeter auftaucht, scheinen die Antworten auf Ellies Fragen plötzlich greifbar. Aber je tiefer sie in das Geheimnis der Mahre eindringt, desto größer werden Ellies Zweifel: Ist selbst ihre Liebe nicht stark genug, um gegen Colins Hunger zu bestehen? Mit der romantischen Liebesgeschichte von Elli und ihrem träumeverzehrenden Nachtmahr Colin gelang Bettina Belitz ein grandioses Debüt. Die Splitterherz-Trilogie ist All-Age Lesefutter vom Feinsten. Für alle, die gerne Paranormal Romances lesen, ein Muss. „Dornenkuss“ ist der dritte Band einer Trilogie. Die beiden Vorgängertitel lauten „Splitterherz“ und „Scherbenmond“. Mehr Infos rund um Buch und Autorin unter: www.bettina-belitz.de

Ein toller Abschluss der Trilogie, sollte man meiner Meinung nach gelesen haben.

— Lena-gwenny

Spannendes Finale mit überraschenden Wendungen und unerwartetem Ende.

— Brombeere

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  • Bester Teil der Trilogie

    Dornenkuss

    Julla92

    16. June 2017 um 23:38

    Ich muss sagen nachdem ich Teil eins und zwei eher etwas schleppend fand hat mich der dritte Teil dafür umso mehr überrascht. Ich fand es diesmal vom Schreibstil her nicht zu ausgeschmückt sondern ansprechender und auch von den Handlungen her war es spannender. Besonders gut gefallen haben mir die letzten 100 Seiten, weil es ab da zu klärenden Gesprächen kommt und man endlich versteht was mit Ellie überhaupt los ist. Alles in allem würde ich sagen hat das Ende meinen Gesamteindruck vom Buch gerettet.

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  • Ein düsteres, nervenaufreibendes und kluges Finale

    Dornenkuss

    buchstabentraeumerin

    05. January 2017 um 12:50

    „Ich setzte mich auf die Terrasse, vor mir ein Glas Rotwein, die nackten Beine auf die Brüstung gelegt, und fühlte, wie ich langsam losließ. Es war alles möglich.“ (Seite 511) Was für eine Reise! In Band 1 (Rezension zu „Splitterherz“), lernte ich den Westerwald in seiner wilden und abgeschiedenen Schönheit kennen. In Band 2 (Rezension zu „Scherbenmond“) reiste ich in eine meiner Lieblingsstädte, Hamburg. Und nun, im finalen Band, ging es nach Italien. Und als wäre ich tatsächlich dort gewesen und hätte alles hautnah miterlebt, fühle ich mich nach diesen über 800 Seiten etwas erschöpft. Sowohl geistig, als auch emotional, denn in „Dornenkuss“ führt die Autorin Bettina Belitz alle Fäden zusammen und treibt ihre Charaktere ein letztes Mal an ihre Grenzen. Puh. Am meisten hat mich dabei überrascht, dass die Geschichte eine komplett neue Wendung nimmt. Ich dachte, ich wüsste, was Ellie, Tillmann, Colin und Co. erwartet und worauf alles hinausläuft – doch Pustekuchen. Das vermeintliche Ziel war nur ein Zwischenstopp, bevor es so richtig losging. Inhaltlich entwickelt sich „Dornenkuss“ enorm weiter, greift dabei jedoch auch immer wieder auf Elemente aus den ersten beiden Bänden zurück, so dass sich ein schlüssiges Ganzes daraus ergibt. Mir wurde beim Lesen von Band 3 erst so richtig bewusst, wie komplex und originell diese Trilogie tatsächlich ist. Alles ergibt plötzlich einen Sinn. Darüber hinaus ist es diese spezielle Stimmung, die mich sehr gefangen nahm. Wie bereits angesprochen, fühlte ich mich hin- und hergerissen. Wie die Protagonistin Ellie genoss ich die Hitze in Italien, das Meer und das Essen. Doch über allem schwebte stets etwas Unheilvolles, es war wie der Moment, bevor ein Gewitter hereinbricht: atmosphärisch, energiegeladen, beklemmend, schwül, erdrückend. Teilweise jagten mir regelrecht Schauer über den Rücken. Ich kann mir vorstellen, dass man der Typ für diese Art Story sein muss. Nicht jedem gefällt die Protagonistin, nicht jedem gefällt die Stimmung. Auch die beachtliche Länge von Band 3 kann zu schaffen machen. Mich aber konnte Bettina Belitz vollkommen überzeugen, vor allem auch das Ende war für meinen Geschmack genau richtig.Charaktere„Oh, wie oft schon hatte mich das zum Weinen gebracht – dieses lähmende, erdrückende Gefühl, nicht zu genügen, den anderen nicht fröhlich und witzig und stark und oberflächlich genug zu sein. Sondern stets zu kompliziert und sensibel und schwierig.“ (Seite 155) Da die Protagonistin Ellie ein hochsensibler Mensch ist, und nicht nur ihre eigenen Gefühle und die anderer Menschen, sondern auch Sinneseindrücke wie Geräusche und Gerüche, intensiv wahrnimmt, kann das für den Leser anstrengend sein. Auch ich fand ihre Reaktionen bisweilen übertrieben und geradezu verstörend. Sie dramatisiert und ist, um es kurz zu sagen, ein nervliches Wrack. Das bleibt über weite Teile des Buches so, klare und ruhige Momente gibt es wenige. Nichtsdestotrotz mochte ich Ellie und ich konnte sie auch gut verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Sie leidet selbst unter ihrer Wahrnehmungsfähigkeit, versucht sich im Griff zu haben und sehnt sich danach, sich freier und sorgloser zu fühlen. Bettina Belitz hat das meiner Meinung nach feinfühlig zum Ausdruck gebracht und hervorragend in den Plot der Geschichte eingebaut. Colin tritt ein wenig in den Hintergrund in diesem Teil. Leider! Ich muss sagen, ich habe ihn vermisst. Er taucht zwar immer wieder auf, spielt aber keine wirklich gewichtige Rolle. Der Fokus liegt auf Ellie und dem neuen Verbündeten. Daher sehe ich bei Colin auch keine Entwicklung, seine Wünsche und Forderungen bleiben die gleichen. Tillmann hingegen nimmt mehr Raum ein. Ihn fand ich von Anfang an spannend und ich war froh, dass er weiterhin dabei ist und auch ein wichtiger Part im Leben von Ellie ist. Darüber hinaus entwickelt er sich als eigenständiger Charakter weiter und erlebt seine persönlichen Dramen, die ihn zeichnen. Überhaupt versteht es Belitz gut, ihre Charaktere voneinander abzugrenzen und ihnen ein eigenes Gesicht zu geben. Ich habe ein klares Bild von allen, auch von Gianna und Paul, vor Augen.Schreibstil„Mit klebrigen Fingern wirbelte ich Klamotten aus dem Schrank, restlos überfordert damit zu entscheiden, was ich für einen Mordurlaub in Italien brauchen würde.“ (Seite 119) Was soll ich sagen – der Schreibstil ist einzigartig, finde ich. Bettina Belitz  verliert sich in Beschreibungen der Natur, der Atmosphäre, der Charaktere und ihrer Verfassung ohne zu langweilen. Sie übertritt außerdem nicht wahrnehmbar die Grenzen zwischen Realität und Einbildung. Da die Geschichte aus Sicht von Ellie erzählt wird, ist diese Herangehensweise plausibel, denn der Leser ist gefangen in ihrer Wahrnehmung und erlebt ihre Verwirrung unmittelbar mit. Trotz allem verzichtet Bettina Belitz aber nicht auf den wunderbar ironischen und schlagfertigen Humor, der sich bereits in den Vorgängern gezeigt hat.Fazit Über Band 2 hatte ich gesagt, dass er Band 1 übertroffen hat. Das kann ich hier nur wiederholen, Bettina Belitz ist für mich eine der stärksten Erzählerinnen in Deutschland. „Dornenkuss“ bietet eine enorme Palette an Unterhaltung, von Mystery und Horror bis hin zu Freundschaft und Liebe. Allerdings ist Band 3 noch düsterer und nervenaufreibender, und so nicht jedermanns Sache.

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  • Das war schon ein harter Trip...

    Dornenkuss

    Buechergarten

    02. November 2016 um 17:09

    INHALT: Elisabeth Sturm ist mittlerweile tiefer in die Welt der Mahre eingetaucht als sie es je für möglich gehalten hätte und hat dabei grauenerregendes erlebt. An ihrer Liebe zu Colin, ihrem Plan Tessa zu vernichten und ihren Vater zu finden will sie dennoch um jeden Preis festhalten. So sehnt sie jenen Tag herbei an dem Colin zu ihr zurückkehren wird. In Italien soll Vorhaben Gestalt annehmen und fast gegen ihren Willen erfährt Ellie dort zum ersten Mal seit langer Zeit etwas Ähnliches wie Frieden und ein freies Leben. Doch kaum ist ein Problem aus der Welt geschafft stellen sich ihr und ihren Verbündeten ganz neue Probleme und diese scheinen ihr Ende zu besiegeln…   EIGENE MEINUNG: Die Cover dieser Trilogie wurden von Buch zu Buch farblich immer dunkler und bedrohlicher um hier beim Abschlussband in einem tiefen Schwarz zu enden. Wie bei den vorangegangenen Teilen ist die Gestaltung wieder sehr fein und mit vielen Details ausgestattet. Die Geschichte wird erneut aus Ellies Sicht erzählt und ist in vier Abschnitte (Philia, Mania, Eros und Agape) unterteilt. Handlungsort ist neben Kaulenfeld diesmal auch das sonnige Italien und sogar ein Stück Griechenland. Die Handlung setzt einige Woche nach dem Ende des letzten Bandes an. Ich muss nach wie vor sagen, dass ich hin- und hergerissen bin in wie weit ich diese Bücher als Jugendbuchreihe sehen kann (Die Angabe ab 16 – 17 Jahren schadet jedenfalls sicher nicht…). Auf eine bestimmte Art und Weise spielt Sexualität schon eine Rolle und irgendwie auf eine ungesunde Art… Ebenso Drogen… Überhaupt sind die Gefühle düster, dunkel, hart und teilweise mehr als bedrückend. Ganz klar: Diese Reihe ist etwas Besonderes, aber ob ich sie wirklich mag weiß ich selbst nach dem letzten Band noch nicht. Lesen würde ich sie jedenfalls nicht noch ein weiteres Mal. Aber die Geschichte geht tief und treibt einen als Leser teilweise selbst an den Rande der Belastbarkeit – sowohl mit der Handlung selbst als auch mit den vielen lang gezogenen Passagen in denen es nicht recht vorwärts zu gehen scheint. Auch Ellie ist oft wieder alles andere als erträglich – wer nach den ersten beiden Bänden denkt dies würde sich hier ändern liegt vollkommen falsch… Der besondere Schreibstil von Bettina Belitz bleibt hingegen erhalten und kann durchaus auch wieder bezaubern. Irgendwie war es für mich manchmal wie eine Hassliebe – und wenn das nicht zum Geschehen passt dann weiß ich auch nicht mehr! ;) Und das ist es für mich auch zum Thema Liebe: Keine Romanze, keine Schnulze, für mich auch keine große Liebe und kein Kampf darum, wenn ich ehrlich sein soll… Was mir an diesem Teil grundsätzlich gut gefallen hat war, dass Ellie theoretisch keine Einzelkämpferin mehr sein musste, sondern ihren Bruder Paul, dessen Freundin Giannaund natürlich Tillmann an der Seite hat. Allerdings haben die Ereignisse nicht durchgehend für große Nähe zwischen den Charakteren gesorgt und teilweise geschehen da – meiner Meinung nach – schon verstörende Dinge… Von Colin, muss ich sagen, sieht man bei weitem nicht so viel wie ich gedacht hätte. Wieder das ewige: Er ist da, er ist weg. Das hat mir das Ende vielleicht auch schwerer gemacht als nötig gewesen wäre. Diese Buchreihe lässt einen einerseits nicht aufhören zu lesen und andererseits macht einen das Lesen dann doch nicht glücklich. Ich verbinde damit wirklich komische Gefühle… Allerdings muss man sagen, dass die Charaktere sich treu bleiben und die Autorin sehr ungewöhnliche Wege geht! Auch kommen noch ganz andere Dinge ins Spiel als man nach dem letzten Band oder dem Klappentext glauben mag! Darauf muss man sich ganz klar einlassen – die Intensität dieser Geschichte kann man auch durchaus unter Umständen nicht in jeder Lebenssituation ertragen. Die Charaktere konnte ich nur in einzelnen Situationen mögen, wer allerdings Protagonisten wie in einfachen, mitreisenden, netten Jugendbüchern erwartet wird hier mehr als erschrocken sein. Moral kann man in der Geschichte sicher finden, aber auch sie ist anders verpackt als in netten kleinen Märchen. Wenn das Lesen des zweiten Bandes schon etwas her ist machen es einem kleine Rückblicke sicher einfacher und dann freut man sich vielleicht auch über alte Bekannte aus den Büchern davor. Was mich teilweise total verwirrt hat war das Verhalten oder Nicht-Erscheinen von Ellies Mutter. Überhaupt lief für mich mal wieder nichts wie erwartet – der Kampf gegen Tessa war dabei der erste Streich. Allerdings hatte ich auch gedacht das wäre der Höhepunkt dieser Reihe – falsch gedacht! Ich muss sagen, dass ich für die Länge der Bücher noch erstaunlich viel weiß, also hat es mich sicher auf eine Art und Weise berührt, aber mit einer anderen Reihe vergleichen kann ich es absolut nicht. Aber ich empfinde die Lesezeit nach wie vor als extrem anstrengend, aber vielleicht muss man Abstand davon nehmen die Personen in einem Buch mögen zu müssen. Auf jeden Fall kann man sagen, dass die losen Fäden (und einige neue oder welche von denen man gar nicht ahnte) im letzten Band gut verknüpft wurden und es für mich auch ein würdiges Ende war. Ein Teil der Geschichte zuvor war für mich allerdings wenig durchschaubar, teils verwirrend und wirkte wie ein Rausch.   FAZIT: Absolut keine leichte Kost! Melancholisch, extrem, anders…mit sehr anstrengenden Protagonisten, bei denen es mir schwer viel etwas rein Gutes für sie zu empfinden. (3,5 Sterne)

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    • 5
  • Spannend

    Dornenkuss

    Babaco

    27. September 2016 um 11:58

    Auch der letze Teil mit Elisabeth und Collin hat mich fasziniert. Es gab viele Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. Auch das Geheimnis um Grischa wurde endlich gelöst.

  • Das Ende einer tollen Buchreihe =)

    Dornenkuss

    Darkwonderland

    22. March 2016 um 14:10

    Der letze Teil, das Ende......ich bin sehr begeistert von dieser Reihe obwohl es sich teilweise und das, das erste mal sich etwas gezogen hat. Aber nur teilweise. Ich bin trozdem begeistert.

    Es lohnt sich =)

  • Gekonntes Ende der Trilogie

    Dornenkuss

    Farbwirbel

    30. January 2016 um 17:39

    Den ersten Teil der Trilogie durfte ich - von Bettina Belitz selbst vorgetragen – auf der Leipziger Buchmesse entdecken. Nun mehr habe ich es nach fünf Jahren geschafft, den letzten Band zu lesen. Aus diesem Grund sind die Erinnerungen an die ersten Teile etwas verschwommen. Im dritten Band der Geschichte um Ellie und den Cambion Colin geht es darum, die vielen bestehenden Probleme zu lösen, die es Ellie und Colin verwehren, in Harmonie zusammen zu leben. Überrascht hat mich dabei, dass dieses nach meiner Auffassung nicht für Teenager zwischen 13 und 17 Jahren zu empfehlen ist. Es geht häufiger um Sex und die Entwicklung der Hauptfigur bedarf einiger Reife, um sich nicht darüber lustig zu machen. Ansonsten hat mich dann doch die Stilistik des Werkes überrascht, hatte ich Belitz doch als einfach gestrickte Autorin abgespeichert, so wurde ich immer wieder durch wunderbare und wundersame Formulierungen eines besseren belehrt. „Immer weiter säbelte die Musik meine Haut vom Körper und mit Entsetzen sah ich, dass keine Knochen darunter hervortraten, sondern Schuppen, eine schillernde graue Schuppenschicht, die mich von Kopf bis Fuß bedeckte und mein Blut gefror. Meine Zunge durchtrennte sich von selbst in der Mitte. Sie war gespalten. Ich würde nicht mehr sprechen, nicht um Hilfe rufen können. Denn obwohl ich böse und schlecht war, giftig sogar, wollte ich leben, ich wollte für immer und ewig leben...“ - S. 333 Innerhalb der vorangegangenen Teile hat sich eine Gruppe gebildet, dich sich dem Kampf gegen die Probleme mit Mahren entgegen stellt. Dazu gehört die Protagonistin Elisabeth Sturm, Tillman Schütz, ein Freun Ellies, ihr Bruder Paul Sturm, der zuvor von einem Mahren angefallen wurde und Gianna Vespucci, die mit Paul zusammen ist und Ellie eine gute Freundin. Colin ist natürlich auch der Gruppe zugehörig. Der Vater von Ellie und Paul ist verschwunden, Colin fordert für sich die ersehnte Endlichkeit, Ellie ist von den vorherigen Abenteuern total erschöpft, Tessa, die 'Mutter' Colins muss um die Ecke gebracht werden und später dann kommt noch Angelo, der alles durcheinander bringt. Belitz hat sich in diesem Buch also ziemlich viel vorgenommen und meistert dies auch. Überraschender Weise schafft sie es dabei, nicht in den Friede-Freude-Eierkuchen-Modus zu fallen, den so viele Fantasybücher, die für Mädchen konzipiert sind, inne haben. Es bleibt stets kompliziert, die Charaktere bleiben sich treu und die Lösungen sind nicht leicht. Vor allem aber bleibt die Protagonistin von ihrer eigenen Denk- und Handlungsweise bestimmt und passt sich nicht nach anti-emanzipatorischem Maßstab an ihren Kerl an. Das gefiel mir tatsächlich sehr gut, denn das hat man nicht oft. Schön ist, wie gesagt, auch Belitz' Spiel mit den Worten. Als Ellie abzudriften droht, findet sie ganz wunderbare Worte, dies zu beschreiben und verrät dem Leser – der Innenperspektive gedankt – nicht, ob Ellie missverstanden wird oder sich selbst verliert. Mich hat das überrascht, weil ich mich an dieses Formulierungsgeschick nicht mehr erinnern konnte, ich glaube aber auch, dass Belitz sich einfach weiterentwickelt hat. Mir hat das sehr gut gefallen, denn ihr Schreibstil ist somit mit Ellies Reifeprozess mit gewachsen. Ich glaube aber auch, dass nicht jeder Leser so empfindet – man muss sich schon drauf einlassen. „Ich kann deine Augen nicht lesen... sie sind so schön, aber auch so entrückt.“ - S. 538 Das Buch fordert dazu auf – und das obwohl es genuin eine Liebesgeschichte ist – das Paar als zwei Individuen wahrzunehmen, mit all ihren persönlichen Wünschen und Trieben und das ist eine Perspektive, die man in diesem Genre nach meinem Kenntnisstand eher selten hat. „Als die Welt ihre Farben vergaß,[...]“ - S. 672 Generell muss man sich wohl auf die Geschichte mit den Mahren usw. einlassen und sich von vornherein klar darüber sein, dass es zwar eine Fantasy-Liebesgeschichte ist und würde man sie herunterbrechen, keine großen Unterschiede im Plot wahrnehmen, besähe man sich anderer Umsetzungen dieses Formats, doch ist eben die Stilistik, die Intensität und vor allem die Moral eine ganz andere.

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  • Etwas langamtiger Abschluss der Trilogie

    Dornenkuss

    _Sahara_

    Inhalt: Ellies Vater ist nach wie vor verschwunden. Nachdem sie sich von dem kräftezehrenden Kampf gegen Francois verholt hat, schmiedet sie Pläne um ihren Vater zu finden. Sie vermutet ihn in Italien und daher macht sie sich zusammen mit ihrem Bruder Paul, dessen Freundin Gianna und ihrem besten Tillmann auf den Weg dorthin. Giannas Vater besitzt ein Ferienhäuschen ganz im Süden von Italien und dort wollen sich die 4 einquartieren. Aber nicht nur die Suche nach Ellies und Pauls Vater beschäftigt das Quartett, sondern auch die Frage wie die Mahrin Tessa getötet werden kann. Denn solange Tessa lebt, werden Ellie und Colin nie glücklich zusammen leben können. Auch Tillmann wünscht ihren Tod, denn die Begegnung der beiden vor ein paar Monaten hat ihn sehr verändert. Doch nur mit Colins Hilfe kann Tessa besiegt werden und dieser sträubt sich zunächst dagegen sein Wissen preiszugeben. Meinung: Der letzte Teil der Trilogie geht so ziemlich da weiter, wo der Vorgänger geendet hat. Ellie kommt mit der Untätigkeit nicht zurecht und möchte unbedingt die Suche nach ihrem Vater vorantreiben. Sie ist unermüdlich und gibt nicht schnell auf. Doch manchmal möchte man sie am liebsten schütteln und ihr sagen dass es nicht okay ist, welches Verhalten sie an den Tag legt. Sie kann sich sehr gut in Selbstmitleid suhlen und ist oft sehr Ich-bezogen. Das hat mich ziemlich genervt. Die Geschichte hat sich ab der Mitte ziemlich gezogen. Es ist nichts nennenswertes passiert, was ein wenig Langeweile aufkommen ließ. Erst gegen Ende hin wurde es wieder interessanter, auch wenn mir da ein paar Szenen zu dramatisch dargestellt wurden. Im gesamten hat mir die Trilogie richtig gut gefallen. Sie ist spannend und es hat mir wirklich Spaß gemacht sie zu lesen. Von dem dritten Teil hatte ich mir ein wenig mehr erhofft. Aber das Ende lässt mich doch zufrieden zurück. Eine schöne Trilogie, für Fans von Jugendbüchern und Fantasy. ©_Sahara_

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    • 4

    KruemelGizmo

    20. December 2015 um 22:09
  • Am liebsten würde ich gar keinen Stern geben

    Dornenkuss

    Miia

    Inhalt: Elisabeth Sturm hat am eigenen Leib erfahren, welche Gier, welche zerstörerische Kraft und welches Grauen in der Welt der Mahre lauern und doch hält sie an ihrer Liebe zu Colin fest. Erschöpft und bis ins Mark verletzt, fürchtet und ersehnt sie den Tag, an dem er zurückkehrt und sie sich auf die Jagd nach Tessa machen, der uralten Mahrin, die ihr Glück bedroht. In Italien hoffen sie, Tessa auf die Spur zu kommen und Hinweise auf Ellies verschollenen Vater zu erhalten. Fast gegen ihren Willen findet Ellie in der Hitze, dem Meer und der Kargheit des Landes die Ruhe, nach der sie sich seit Monaten sehnt, und dankbar gibt sie sich diesem neuen, freien Leben hin. Als von unerwarteter Seite ein Verbündeter auftaucht, scheinen die Antworten auf Ellies Fragen plötzlich greifbar. Aber je tiefer sie in das Geheimnis der Mahre eindringt, desto größer werden Ellies Zweifel: Ist selbst ihre Liebe nicht stark genug, um gegen Colins Hunger zu bestehen? Meine Meinung: Ich habe mich wirklich noch nie so auf das Ende eines Buches gefreut. Ich fand dieses Buch leider einfach nur schlecht. Den ersten Teil der Trilogie mochte ich eigentlich noch recht gerne, den zweiten fand ich dann schon schlechter und der hier ist für mich persönlich einfach nur grottig. Ich hab ab der Hälfte im Endeffekt nur noch quergelesen, weil ich sonst das Buch hätte weglegen müssen. Ellie ist ein ganz schrecklicher Charakter - für mich ist die Geschichte viel zu emotionslos, zu weit hergeholt und es passieren zu viele kleine Sachen, die für die Geschichte einfach irrelevant sind. Man wird auch am Ende immer noch mit vielen Fragen allein gelassen und kann sich viele Sachen, die im Buch passiert sind, am Ende gar nicht erklären. Am Anfang fand ich Ellie noch sympathisch, aber mir ist sie zu sprunghaft und zu unliebevoll. Ich nehm ihr Liebe und Zuneigung nicht ab und kann mit ihr deshalb wenig anfangen. Die Liebesgeschichte ist nervig und überbringt einem kein Stück Gefühl. Mir tut es wirklich fast leid, dass ich das Buch so schlecht machen muss, aber ich kann einfach nichts gutes daran finden. Die Geschichte zieht sich auch einfach viel zu lang hin. Die wichtigsten Sachen könnte man in wenigen Sätzen erzählen. Insgesamt kann ich diese Trilogie nicht weiter empfehlen und bin einfach nur sehr enttäuscht.

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    • 7
  • Überraschendes Finale einer wirklich empfehlenswerten Trilogie!

    Dornenkuss

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. September 2015 um 12:54

    Zugegeben, der Einstieg in den dritten Band war mir zu langatmig, zu detailreich. Es dauerte mir zu lange bis die Autorin endlich da weiter schrieb, wo die Handlung in Band zwei gestoppt hatte.  Dann aber hat sie mit einigen unerwarteten Wendungen bis zum Schluss die Spannung aufrecht erhalten.  Was ich genial  fand war, dass die Story nicht so ausging, wie der Leser es eigentlich erwartet oder sich sogar gewünscht hätte. Das habe ich noch nicht erlebt. Es gibt zwar gewissermaßen ein Happyend aber eben nur gewissermaßen. Und obwohl ich das von der schriftstellerischen Leistung her genauso mutig wie super finde, hat es mich als Leser doch ein wenig enttäuscht. Fazit: Wegen der sehr lang gehaltenen, wiederholenden Einstiegs hier nur 4 Punkte. Insgesamt aber eine unbedingte Leseempfehlung!

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  • Die Trilogie wurde immer schwächer....

    Dornenkuss

    Emmy29

    13. July 2015 um 19:12

    Die trilogie hat super angefangen, und wurde immer schwächer. Ellie hat mir in diesem Buch überhaupt nicht gefallen,weil sie ein totales gefühlschaos hatte. und Collin hat mir auch nicht gefallen. Er war nur wütend und fast nur weg. Also diese Geschichte hat überhaupt nichts mit der überglücklichen Paargeschichte zu tun. Hier hat es mit viel streit und einer Beziehung zu tun, die in der Zukunft höchst wahrscheinlich nicht geben wird. Außderdem fand ich es schade, dass ihr Vater am Ende doch noch gestorben ist

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  • Zu lang und überzogen

    Dornenkuss

    Eldorininasbooks

    20. April 2015 um 14:41

    Ellie hat die Welt der Mahre nun bis ins Unerschütterliche kennengelernt. Sie weiß, welche Gefahren dort lauern und trotzdem liebt sie Colin immernoch. Sie machen sich auf die Suche nach Tessa, der uralten Mahrin, um  sie endlich zu besiegen und reisen nach Italien. Dort hoffen sie auch Ellies Vater zu finden. "Dornenkuss" war für mich wirklich sehr enttäuschend. Ellie ging mir persönlich nur noch auf die Nerven und das Buch an sich war auch viel zu lang und überzogen. Schon nach gut einem Drittel hätte für mich das Ende sein können, stattdessen passieren auf einmal noch Dinge, die schon gar nicht mehr zu der Geschichte selbst passen und es geht immer weiter und weiter und alles wird immer merkwürdiger und merkwürdiger. Ich habe mir nach dem grandiosen Start mit "Splitterherz" mehr von dieser Trilogie erhofft und wurde leider enttäuscht.    

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  • Leider nur 1 Stern!

    Dornenkuss

    lichtfantasie

    01. February 2015 um 20:44

    Leider muss ich sagen das ich für das Ende der Triologie nur 1 Stern geben kann. Das erste Buch Splitterherz fand ich sehr gut gelungen, das zweite Buch war schon etwas schwächer. Aber das dritte und letzte Buch der Triologie fand ich einfach nur schlecht. Es war einfach viel zu langatmig, eintönig und uninteressant.  Ich musste mich regelrecht quälen weiter zu lesen, deswegen gibt es nur Stern.   Und wo war eigendlich der gute Colin, ich fand ihn im ersten Teil so gut aber im dritten Band fand ich ihn einfach nur schlecht.

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  • Belitz, Bettina - Dornenkuss (Band 3)

    Dornenkuss

    Fjolamausi

    15. January 2015 um 13:55

    Cover und Titel Vom Stil her passt das Cover des 3. Bandes sehr schön zu seinen beiden Vorgängern. Ganz besonders die Abstufung der Farbe des Covers gefällt mir. Weiß - Grau - Schwarz. Gleichzeitig passt es nämlich auch sehr gut zum Geschehen hinter dem Buchdeckel. Auch der Titel ist dementsprechend passend gewählt worden. Ich habe sogar die bezugnehmende Stelle im Buch gefunden... :D Meine Meinung Ich habe lange für dieses Buch gebraucht. Das lässt sich gar nicht leugnen. Die 813 Seiten zogen sich über die Monate. Im Endeffekt waren jedoch einfach die Pausen so lang. Nicht das eigentliche Lesen. Immer wenn ich das Buch zur Hand nahm, griff der Suchtfaktor nach mir und zog mich in die Story hinein. Einzig die langen Kapitel (jaaaa, die waren manchmal wirklich übertrieben lang..) haben verhindert, dass ich mir die Nächte um die Ohren schlug. Wenn ich denn mal gelesen habe. Wer die ersten beiden Bücher bereits gelesen hat, wird wohl eine ungefähre Vorstellung von dem haben, was ihn in diesem dritten Band zu erwarten hat. Inhaltlich gesehen. Zumindest erging es mir so. Ich ging an dieses Buch heran und wusste.. das und das muss noch aufgeklärt und gelöst werden. Doch im Endeffekt geschah noch so viel mehr. Immer wieder war ich überrascht, dass bereits so viel passiert war und ich trotzdem noch hunderte Seiten vor mir hatte. Bettina Belitz besitzt eine unglaubliche Gabe des Ausschmückens von den "wirklich wichtigen Dingen". Gerade indem sie immer wieder das Hauptaugenmerk auf die wichtigen Fragen und die Dinge, die unser Leben reicher und schöner machen, legt, legt sie dem Leser eine Welt mit unglaublicher Tiefe vor. Dieses Talent und ihr wundervoller Schreibstil, lässt sie ihre Leser in den Bann ziehen. Doch natürlich haben wir hier nicht nur ein unglaubliches Buch vor uns liegen, sondern auch den Abschluss einer phantastischen Reihe. Das Ende einer Reihe ist wohl das Schwierigste. Denn wenn es den Leser nicht zufriedenstellt, kann es dessen Gesamteindruck trüben. Auch ich hatte große Angst vor diesem Ende... Letztendlich kann ich sagen, dass es mich nicht hundertprozentig zufrieden stimm. Ich habe es mir etwas anders vorgestellt beziehungsweise wäre mir ein etwas anderes Ende passender vorgekommen. Aber im Endeffekt ist es immer noch Geschmackssache. Und trotzdem handelt es sich im Großen und Ganzen um einen grandiosen Abschluss! :) Fazit Wenn ich so auf die ersten beiden Bände zurück schaue, hat mir der zweite Band immer noch am besten gefallen. Auch wenn mich das Ende nicht komplett überzeugen konnte, bietet dieser 3. Band dennoch einen tollen Abschluss der Trilogie, den ich auch gerne gelesen habe! :) Empfehlung Wer bisher schon mal Bücher von Bettina Belitz gelesen hat (und dem diese gefallen haben), darf sich auch gerne an diese Trilogie heranwagen. Und solltet ihr bereits die ersten beiden Bände gelesen haben... dann lest unbedingt weiter! :) http://fjolamausis-leseecke.blogspot.de/2014/10/rezension-belitz-bettina-dornenkuss.html

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  • Versöhnliches Ende

    Dornenkuss

    -Anett-

    25. October 2014 um 13:56

    Lange ist es her, dass ich Band 1 & 2 der Trilogie gelesen habe, aber nun endlich wollte ich diese beenden und habe mich an das über 800 Seiten starke Werk getraut. ich sollte nicht wirklich enttäuscht werden. Band 3 geht da weiter, wo Band 2 aufgehört hat. Ellie ist wieder zu Hause, völlig fertig und mit den Gefühlen am Ende, denn sie darf keine liebenden Gefühle zu Colin aufbringen um Tessa nicht auf den Plan zu rufen - vorzeitig zumindest nicht. Elli hat beschlossen nach Italien zu gehen und Tessa zu vernichten, damit sie endlich mit Colin glücklich sein kann. Mit dabei ihr bester Freund Tillmann, ihr Bruder Paul und dessen Freundin. Dabei sind die Vier nicht immer einer Meinung, denn ausserdem wollen sie auch noch Ellis und Pauls Vater finden, der ebenfalls in Italien ist - er gilt als verschollen. Mit der Geschichte selbst hatte ich keinerlei Probleme. Obwohl das letzte Buch schon recht lange her ist, habe ich sofort wieder reingefunden. Im Grunde lies diese sich auch sehr gut lesen, ich war nur manches mal nicht so richtig in der Stimmung dafür, vielleicht hatte das Buch deswegen ein paar Längen für mich. Aber der Schreibstil war toll: erwachsen, flüssig und manches mal mystisch und dunkel. Die Protagonisten fand ich ebenfalls sehr gut - einfach richtig passend. Ellie mochte ich eh von Anfang an, Colin blieb manches mal in diesem Band etwas unscheinbar, denn nun trat ein neuer Charakter auf. Auch die anderen Charaktere blieben in diesem band ein wenig farblos, einzig Tillmann hat hier wirklich richtig geglänzt. War er bereits in band 2 schon um Welten besser, so war er hier zum einzig wahren Helden mutiert und mir sehr sympathisch! Am Ende war ich wirklich versöhnt mit der Geschichte, die wie ich fand im Mittelteil seine Längen hatte, die man sicherlich kürzer hätte auf den Punkt bringen können. Aber das Ende lässt keine Fragen offen und ich bin froh, dass ich die Trilogie beenden konnte.

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  • Völlig verwirrt

    Dornenkuss

    stebec

    18. October 2014 um 20:27

    Dornenkuss ist der dritte Band einer Fantasy-Reihe. Es fällt mir schwer diese Bücher in dieses Genre einzuordnen, weil ich bei Fantasybüchern normalerweise etwas mehr phantastisches erwarte. Klar die magische Komponente wird durch die Mahre völlig abgedeckt, aber mir fehlt ein wenig der Zauber. Schon seit der Mitte des Bandes habe ich geahnt, wie es mit den beiden Liebenden Colin und Elizabeth schlußendlich enden wird. Auch die Charaktere waren vorhersehbar. Ich habe gelesen, dass viele verneinzelte Reaktionen von den Charakteren nicht nachvollziehen konnten, ich hingegen empfand sie als zu vorhersehbar, was das Buch am Ende mehr als langweilig warden ließ. Zudem bin ich endlich auf die Idee gekommen, warum die Bücher beim lessen einen faden Beigeschmack bei mir hinterlassen haben. Es lag am Schreibstil der Autorin. Er war keinesfalls schlecht, sondern eher im Gegenteil sehr gut und gespickt mit jeder Menge tollen Wörtern, aber er war eben auch etwas zu duster für meinen Geschmack. Die gesamte Zeit übertrug sich beim lesen ein melancholisches Gefühl, dass ich auch nachdem ich das Buch weggelegt hatte, nicht richtig abschütteln konnte. Außerdem hat mir ein gewisser Grad an Aktionismus in der Geschichte gefehlt. Nicht nur, dass die Handlung an sich relative lau war, auch die Charaktere selbst waren sich ihrer Untätigkeit bewusst, was das ganze noch verstärkt hatte. Eigentlich sehr schade, weil die Thematik durchaus etwas hermachen konnte. Empfehlen würde ich das Buch nur an Leser, die die ersten beiden Bände verschlungen haben und das Finale kaum abwarten können. Ich bereue es zwar nicht, dass ich die Bücher gelesen habe, weil sie durchaus meinen Horizont erweitert haben, aber ich würde es auch nicht nochmal tun.

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