Bettina Belitz Panthersommernächte

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Inhaltsangabe zu „Panthersommernächte“ von Bettina Belitz

Manchmal braucht man ein bisschen Magie, um zu sich selbst zu finden und zur ersten großen Liebe. Und niemand erzählt das auf so poetische und humorvolle Weise wie Splitterherz-Autorin Bettina Belitz. Mit Panthersommernächte legt die Bestsellerautorin einen fantastischen Jugendroman vor, der in Ton und Stimmung an ihre beliebte Luzie & Leander-Reihe anknüpft.Unter Ninas Bett liegt ein schwarzer Panther. Eine lebendige, wilde Raubkatze, die urplötzlich in der Kleinstadt aufgetaucht ist und die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Während draußen schon der Schützenverein zur Jagd auf „die Bestie“ bläst, ist es Nina gelungen, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Sie spürt den geheimnisvollen Zauber des Panthers, der sich sogar von ihr berühren lässt. Aber ein Panther ist kein Schmusekätzchen. Er braucht Freiheit und vor allem täglich jede Menge frisches Futter. Hilfe bekommt Nina von ihrem Klassenkameraden Lionel. Ausgerechnet, denn Lionels Vater ist der Anführer der Panther-Jagdgesellschaft.Mehr Infos zu den Büchern von Bettina Belitz unter: www.bettina-belitz.de

Entsprach nicht meinen Erwartungen....leider

— Darkwonderland
Darkwonderland

Konnte mich leider, leider nicht überzeugen

— SchwarzeFee
SchwarzeFee

Der typische und von mit geliebte Belitz-Humor, sorgt erneut für wunderbare und unterhaltsame Lesestunden.

— Splitterherz
Splitterherz

Ich liebe Bettina Belitz' Schreibstil! Hier kamen noch charmanter Humor, skurril-liebenswerte Charaktere & ein anmutiges Raubtier hinzu. :)

— Tini_S
Tini_S

Ich hab lange gebraucht um in die Geschichte reinzufinden. Das Ende hat mir jedoch gut gefallen. 3,5 Sterne daher von mir.

— Brine
Brine

"Ich war überrascht wie normal alltäglich sich die „Panther unterm Bett“ Idee in „Panther Sommer Nächte einfügt, wie flüssig es sich liest."

— Kumosbuchwolke
Kumosbuchwolke

Eine Geschichte, die wunderschöne Lesestunden zaubert

— Fabella
Fabella

Panther in einer Kleinstadt in Deutschland. Teenager versucht ihm näher zu kommen

— Bjjordison
Bjjordison

Mystisch, liebevoll und bezaubernd! <3

— TinaCupcake
TinaCupcake

Ein Meisterwerk unter all Ihren zauberhaften Werken, welches sich in jedem Bücherregal einen Platz verdient hätte. Absolute Leseempfehlung!

— charmingbooks
charmingbooks

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  • Rezensionen
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  • Es hätte mehr sein können defintiv

    Panthersommernächte
    Darkwonderland

    Darkwonderland

    28. December 2016 um 20:40

    In diesem Buch geht es um die junge Schülerin Nina. Sie leitet neben der Schule und ihrer Eislaufkaierre noch die Schülerzeitung...und damit fängt das Problem an. Denn erst schafft sie es mit der Ausgabe ihrer Zeitung die einen Preis gewinnen soll einen Lehrer ins Krankenhaus zu bringen und nun tauscht plötzlich ein schwarzer Panther auf. Wie aus dem nichts.....nun ist ihre natürliche Neugierde geweckt die sie als ehemalige Reporterin und Redakteurin besitzt. Leider kommt sie somit ihrem Image als Streberin gar nicht nach und bricht nach und nach die eine oder andere Regel. Und riskiert auch zum Teil ihr Leben. Langsam aber sicher kommt auch die Liebe mit ins Spiel den Tom ist wohl mehr als ein Freund. Leider bin ich von diesem Buch etwas enttäuscht...es gibt 2 Sterne für das Buch an sich und 1 Stern für das Cover. Es hat zwar einen leichten Schreibstiel und ist leicht verständlich aber mich hat es kein Stück gefesselt...es zog sich in die länge wie Kaugummi. Habe mich mehr als nur durch geschleppt. Habe von dieser Autorin schon eine Reihe gelesen und war von dieser begeistert nur dieses Buch hat mich enttäuscht. Also Leute ich würde es nicht weiter empfehlen aber jeder Geschmack ist anderes =) kann ja sein das es einem von euch trotzdem gefällt.

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  • Lesechallenge im August zu "Elanus" von Ursula Poznanski

    Elanus
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Es ist klein. Es ist leise. Es sieht alles. Die Überwachung im Alltag kann bereits im Kleinen beginnen. Wie klein, das zeigt sich in "Elanus", dem neuesten Jugendbuch-Thriller von Ursula Poznanski.Jona ist hochintelligent und hat sich eine eigene Drohne gebaut, die mithilfe von einer Kamera und einem Mikro in der Lage ist, jede Person zu überwachen, deren Handynummer Jona hat. Was als Zeitvertreib beginnt, wird für Jona zum bitteren Ernst, als plötzlich mehrere Personen hinter ihm her sind. Warum?Das erfahrt ihr in unserer Lesechallenge im August! Lasst euch diesen hochspannenden Thriller auf keinen Fall entgehen! Denn eins kann ich euch versprechen: Nach der Lektüre wird euer Blick immer wieder Richtung Himmel gehen ... Zum InhaltJona ist siebzehn und seinen Altersgenossen ein ganzes Stück voraus, was Intelligenz und Auffassungsgabe betrifft. Allerdings ist er auch sehr talentiert darin, sich bei anderen unbeliebt zu machen und anzuecken. Auf die hervorgerufene Ablehnung reagiert Jonas auf ganz eigene Weise: Er lässt sein privates Forschungsobjekt auf seine Neider los: eine Drohne. Klein, leise, mit einer hervorragenden Kamera ausgestattet und imstande, jede Person aufzuspüren, über deren Handynummer Jona verfügt. Mit dem, was er auf diese Weise zu sehen bekommt, kann er sich zur Wehr setzen gegen Spott und Häme. Doch dann erfährt er etwas, das besser unentdeckt geblieben wäre, und plötzlich schwebt er in tödlicher Gefahr. Drohnen, Überwachung, Manipulation, dunkle Geheimnisse – gekonnt webt Ursula Poznanski hochaktuelle Themen in ihren neuen Thriller.>> Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe>> Entdecke die Welt aus den Augen von ELANUS auf www.elanus-buch.de und hor dir die Loewe GoldCard!Mehr über die AutorinUrsula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller für Erwachsene. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.Gemeinsam mit dem Loewe Verlag vergeben wir 50 Exemplare von "Elanus" von Ursula Poznanski. Verratet uns einfach über den blauen "Jetzt bewerben" - Button*, warum ihr dieses Buch unbedingt lesen möchtet. In unserer Lesechallenge stellen wir euch jede Woche eine neue Aufgabe, die es zu lösen gilt. Wer bis zum Ende der Lesechallenge die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt den Hauptpreis der Lesechallenge im August: Ein Meet & Greet mit Ursula Poznanski auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Loewe Verlags (inklusive zweier Tagestickets für Samstag oder Sonntag)! Obendrauf gibt es noch ein Buchpaket mit fünf Wunschbüchern von Loewe. Auch die Plätze 2-10 erhalten einen Preis und gewinnen jeweils fünf Wunschbücher vom Loewe Verlag.Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Lesechallenge teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen! Ihr könnt jederzeit in die Challenge einsteigen.Die Frist für die Bearbeitung der Aufgaben in der Lesechallenge im August ist der 11.09.2016 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich diesen Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Punktewertung miteinfließen.Bitte beachtet, dass es in dieser Challenge zudem einige Spezialaufgaben geben wird, die jeweils nur an einem einzigen Tag erfüllt werden können. Regelmäßiges Vorbeischauen in der Challenge lohnt sich also!* Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer Rezension. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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    • 2726
  • Gefühlvolles und humorvolles Leseereignis

    Panthersommernächte
    Splitterherz

    Splitterherz

    29. August 2016 um 14:31

    Erstarrt blieb ich sitzen. Was war das gewesen? [...] Ich hatte etwas vernommen, jedoch keine menschliche Stimme, keine Stimme von außen, die in messbaren Schallwellen meine Ohren erreichte. Was ich gehört hatte, war Klang und Duft gewesen, ein Gemisch aus dem Atem des Waldes, der Wärme um mich herum und einem wilden, verwirrenden Geruch, und aus alldem hatte sich eine Botschaft in mir geformt, klar und deutlich: Folge deinem Herzen. Komm zu mir."Panthersommernächte" - Bettina Belitz[S. 81 eBook]Inhalt:Nina Patricia Bouvier ist engagiert, ist gefragt und ist der Star der Kleinstadt Borhausen. Als Klassensprecherin, Vertrauensschülerin, Chefredakteurin der Schülerzeitung und angehende Eisprinzessin, hat sie alle Hände voll zu tun. Ninas Leben verläuft in geordneten, aber auch schnellen und stressigen Bahnen - und so mag es die 14-Jährige. Kein Wunder also, dass ihr Leben schon durch leichte Veränderungen ordentlich ins Schleudern gerät. Durch einen ungünstigen Artikel in der Schülerzeitung, befördert Nina ihren Religionslehrer mit einem Nervenzusammenbruch ins Krankenhaus und sich ins gesellschaftliche Aus. Sie muss ihren Platz als Chefredakteurin aufgeben und soll sich fortan nur noch aufs Eislaufen konzentrieren - aber Nina will mehr. Dass in der Stadt plötzlich Panik ausbricht, weil mehrere Einwohner von einer Panthersichtung berichten, kommt der jungen Schülerin also gerade Recht. Und so schmiedet sie einen Plan: Würde sie das gefährliche Raubtier vor die Linse bekommen und ein begehrtes Foto schießen, hätte die Redaktion keine Wahl, sie müsste Nina wieder als Reporterin einstellen, oder?Soweit so gut, doch wie bekommt man eine gefährliche und höchstwahrscheinlich hungrige Raubkatze vor die Linse?Meinung:Dieses Buch ist pure Poesie. Bettina Belitz hat es erneut geschafft mich mit ihren wärmenden, poetischen und wunderschönen Wortverkettungen zu umhüllen. Begierig habe ich jeden Buchstaben inhaliert. In meinen Augen unterscheidet sich "Panthersommernächte" auf der einen Seite deutlich von anderen Werken der Schreiberin, ist ihnen dann aber auch wieder gleich. Gleich ist beispielsweise der unvergleichliche, verzaubernde und somit sehr überzeugende Schreibstil. Belitz spielt mit Worten auf eine solch lockere Art, dass man es als Leser sehr leicht hat einen Zugang in die Geschichte zu finden. Ihre Worte sind rund und kommen sehr leichtfüßig daher, so dass man schon nach kurzer Zeit seine Umgebung ausblenden und vergessen kann. Gleich ist ebenfalls der für die Autorin typische Belitz-Humor. So erwischt man sich beim verschlingen der Seiten nicht nur einmal dabei, wie die eigenen Mundwinkel sich nach oben ziehen, man zu schmunzeln, man zu kichern beginnt. Für mich überzeugen Schreibstil und Witz in Kombination, denn beide harmonieren perfekt und verleihen diesem Buch die richtige Farbe, die richtige Atmosphäre. Alleine schon wegen dieser zwei Komponenten könnte ich dieses Werk wärmstens empfehlen. Aber die Autorin setzt noch einen drauf, macht das Werk in sich noch stimmiger. Dies vermag ihr dadurch zu gelingen, dass sie einzigartige, in ich besondere und teils sehr flippige Buchcharaktere erschafft. Ob es nun der gutherzige und verrückte Religionslehrer, der überfürsorgliche Vater, die zerstreute Mutter, oder aber der eigensinnige Fleischfabrikbesitzer ist. Jede Figur bringt ihre eigene liebenswerte Note in die Geschichte. Auch Nina und Spirit - der schwarze Panther -, als eigentliche Stars des Werkes wissen, wie sie Leserherzen gewinnen können. Nina scheint zunächst unnahbar. Sie ist bis ins kleinste Detail organisiert, will immer alles richtig machen und hat viel zu viele Verpflichtungen am Hals. Aber auf ihrer Suche nach dem Panther macht sie eine innerliche Veränderung durch, die mich sehr berühren konnte. Ihre clevere Art und ihr weiches und großes Herz, machen sie schließlich zu einer Buchheldin, mit der man für Spirit gegen den Rest der Welt kämpfen würde. Dann wäre da noch Spirit - die gefährliche und unnahbare Raubkatze. Vorweg: Ich bin kein Fan von Katzen - Katzen jeglicher Art - ich bin durch und durch eine Hundeliebhaberin. Trotz dieser Tatsache hat es Frau Belitz geschafft, dass ich Spirit ins Herz schließen und sein Verhalten nachvollziehen konnte. Ich habe mit ihm gefühlt, in jeder Situation. Die Verbindung zwischen Nina und dem Panther baut sich im Laufe der Geschichte immer mehr auf, wird intensiver, wird emotionaler, bleibt dabei aber trotzdem verständlich für die Leser. Das Thema dieses Buches ist außergewöhnlich und faszinierend und gibt dem Jugendbuch an sich den passenden Schliff. Würde man das Pantherelement entfernen, hätte man trotz allem noch eine ergreifende Geschichte über ein Mädchen auf der Suche nach sich selbst - eine Geschichte über das Erwachsenwerden. Fehlen würde dann aber dieses wohlige Bauchkribbeln, nachdem man die letzten Seiten verschlungen hat. Der Panther macht das Werk interessanter, macht es spannender und auf gefühlvoller. Panthersommernächte ist somit ein sehr farbenfroher, intensiver und herzerwärmender, wenn auch sehr kurzweiliger Jugendroman. Fast hätte er mich auf ganzer Linie überzeugen können, aber nur fast. Eine Facette an diesem Schmöker hat mich leider über alle Seiten hinweg störend begleitet. Vielleicht liegt es an meinem Alter, vielleicht auch daran, dass ich Katzen nicht sonderlich zugetan bin. Mich hat die Kommunikationsart zwischen Nina und Spirit aus dem Konzept gebracht. Dieses Element war für mich, angesichts der sonst sehr reellen und greifbaren Handlung, ein Hauch zu fantastisch. Ich verstehe, warum es für die Geschichte an sich sinnvoll ist, dass ein Weg der Kontaktaufnahme zwischen den Beiden geschaffen wird, den Ansatz, den die Autorin dafür gewählt hat, finde ich jedoch nicht passend, weil ich ihn nicht nachvollziehen, nicht nachspüren konnte.Fazit:Auf leisen und leichten Pfoten pirscht sich Panthersommernächte an seine Leser heran. Gnadenlos jagt es sie mit einem malerischen Schreibstil durch die Seiten und weiß auf verspielte Art den Belitz-Humor zu nutzen, um der Geschichte die richtige Wärme und Atmosphäre zu verleihen. Auch wenn die Kommunikation zwischen Protagonistin und Panther durch ein leicht fantastisches Element nicht immer ganz nachvollziehbar ist, ist die Pantheridee an sich nicht zu missen. Spirit gibt der Geschichte die nötige Würze, das gewisse Etwas. Er katapultiert dieses Werk von einem typischen Jugendbuch, zu einer aufregenden Abenteuergeschichte. Ein Abenteuer, an das ich mich nur allzu gerne angeschmiegt und bei dem ich glückselig zu schnurren begonnen habe.

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  • Ein Sommer, ein Panther und Nina und Lionel, mehr braucht eine gute Geschichte nicht.

    Panthersommernächte
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    22. July 2016 um 12:48

    Ich fand den Titel und den Klappentext ansprechend, und da ich unbedingt wissen wollte was hinter beidem bzw. in beidem steckt wollte ich es lesen. Das Cover finde ich soooo unpassend. Sowohl die Farbwahl als auch die Motivwahl gefallen mir gar nicht. Ich hätte mir hier vielleicht mehr Sommer gewünscht, und hellere Farben, dann würde es auch besser zum Inhalt passen. Nina arbeitet an ihrer Schule für verschiedene Projekte, unter anderem leitet sie die Schülerzeitung. Zumindest tut sie das so lange bis die neueste Ausgabe erscheint und sie einen ihrer Lehrer darin so sehr bloß stellt, dass dieser mit einem Krankenwagen abgeholt werden muss. Nina ist entsetzt, ebenso wie die Schüler und der Direktor. Ab sofort ist Nina nicht mehr bei der Schülerzeitung. Doch das hält sie nicht davon ab, die nächste Sensation zu wittern, als es gegenüber einen Angriff in der Metzgerei gibt, ein Panther soll es gewesen sein. Ist das Mumpitz oder doch die reine Wahrheit?Ich muss gestehen, dass das mein erstes Buch von Bettina Belitz ist. Ich fand den Schreibstil der Autorin toll, ich war sofort in der Geschichte drin. Die Autorin bedient sich oft und gerne der Umgangssprache, das fand ich klasse, das macht manche Situationen auch überaus witzig. Die Grundidee war vor allem Süß. Sie war unterhaltsam und recht spannend umgesetzt und am Ende fand ich dann das Gesamtpaket trotzdem einfach nur Süß. Bettina Belitz transportiert, neben den Sätzen und der Geschichte die man offensichtlich sieht, zwischen den Zeilen noch unheimlich viele Gefühle und Gedanken. Das hat mir wirklich unheimlich gut gefallen, das regt gerade jüngere Leser an sich Gedanken zu machen. Zum Beispiel was man mit einem falschen Bild oder Wort so anrichten kann. Die Autorin versteht es wirklich gut, ausgefallene und lebendige Charaktere zu schaffen. Lionel und Nina, aber auch all die anderen Beteiligten waren voller Leben. Ich musste so oft lachen, und war auch an manchen Stellen mit den Protagonisten betrübt. Nina ist ehrgeizig, klug und witzig. Sie ist eigentlich gar nicht der Typ dafür, sich über andere Menschen lustig zu machen. Im Gegenteil, sie ist immer gerecht und im Zweifel für den Schwächeren. Um so mehr schockiert sie ihr eigenes Verhalten. Vielleicht kann man daraus ja etwas lernen?Lionel, ja was soll ich sagen. Er ist mir ans Herz gewachsen, noch mehr als Nina. Er ist so unheimlich mutig, witzig, klug und einfühlsam. Ich habe ihn ebenso wie Nina völlig falsch eingeschätzt und dafür mochte ich ihn noch mehr. Ich bin sicher, dass das nicht mein letztes Buch von Bettina Belitz war, im Gegenteil, es hat mir gut gefallen. Ein absolut lesenswertes Jugendbuch!

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  • Intensive Beziehung zu einer Raubkatze

    Panthersommernächte
    Farbwirbel

    Farbwirbel

    10. July 2016 um 11:33

    Bettina Belitz begleitet mich nun bereits seit einigen Jahren. Bisher habe ich ihre erste Trilogie rund um die Nachtmahre und Eli gelesen. Den letzten Teil „Dornenkuss“ habe ich auch hier auf Lovelybooks rezensiert. Für mich schließt „PantherSommerNächte“ irgendwie an diesen letzten Teil an. In „Dornenkuss“ hatte mich die Intensität der Verbindung von Eli mit den Tieren und der Natur um sie herum begeistert und etwas ähnliches geschieht auch hier. Belitz' teilt das Buch in witzig betitelte Kapitel ein, die eine Länge haben, die es möglich machen, in Etappen zu lesen. Aber nun zum Inhalt: Nina Bouvier ist die vierzehnjährige Protagonistin des Romans. Zu Beginn erschien sie mir etwas unsympathisch, weil sie Little Miss Perfect mimte: Chefredakteurin der Schülerzeitung, Vertrauensschülerin, Klassensprecherin, erfolgreiche Eisläuferin und dann noch ein legeres Elternhaus... Etwas zu viel des Guten? Vielleicht. Doch mit der Zeit hinterfragt sich Nina immer mehr, verliert einen Teil ihrer Posten und wird irgendwie menschlicher. In dem Kaff, in dem sie lebt, taucht eines Tages ein Panther auf, jedenfalls wird dies zu Beginn vermutet. Keiner hat einen Beweis dafür. Nina ist sofort von dieser Idee eingenommen. Zuerst will sie nur einen Fotobeweis von dem Panther haben, doch dann entwickelt sich alles ganz anders. Sie erlebt eine unglaublich intensive Beziehung mit dem Panther, die ebenso schön wie schmerzhaft beschrieben wird. Unsere Berührung dauerte nur eine Millisekunde, eine Sternschnuppe innerhalb von Äonen, doch sie war meine kleine Ewigkeit, die mich von nun an auf immer begleiten würde. - S. 178 Mit dabei ist Lionel, ein Schulkamerad Ninas, der so langsam an Attraktivität gewinnt und zu dem Nina Stück für Stück und mithilfe des Panthers Vertrauen fasst. Er ist der Sohn des örtlichen Großschlachters und Jagdverrückten, womit das mit dem Vertrauen echt eine schwierige Sache wird. Vor allem, wenn Nina ihren Panther vor dem Abschuss schützen will. Der Roman handelt von der Frage nach Balance und Vertrauen, thematisiert aber auch andere Dinge: Massentierhaltung, Andersartigkeit, Mut zur eigenen Stimme und auch Vergebung. Obwohl es sich um einen Jugendroman handelt, ist das Buch auf verschiedenen Ebenen tiefsinnig, wenn auch immer wieder sehr lustig und locker geschrieben. Ihre blondierten Haare standen in dramatischen Wellen von ihrem Kopf ab, als habe sie den Nachmittag zwischen zwei Ventilatoren verbracht. - S. 119 Was mich gestört hat, ist wohl das Alter von Nina. Für mich war es nicht sonderlich glaubhaft, dass sie vierzehn Jahre alt sein soll... Eher siebzehn? Dafür waren aber die Diskussionen mit Lionel, aber auch mit den Erwachsenen sehr glaubhaft. Belitz ist es hier gelungen, die jeweiligen Positionen aufeinanderprallen zu lassen, ohne selbst wirklich Meinung zu zeigen. Das obliegt dem Leser selbst und das ist für einen Jugendroman, finde ich, ziemlich gut. Ja, dort gehörte er hin. Er hatte sie verdient, mehr als jedes andere Lebewesen. Und doch brach mein Herz ein zweites Mal. - S. 362 Zusammenfassend bin ich froh, das Buch über ein Wichtelpaket geschenkt bekommen zu haben und freue mich darüber, wieder von Belitz eingenommen worden zu sein.

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    • 5
  • "Doch am stärksten war die wilde, unbezähmbare Sehnsucht in mir"

    Panthersommernächte
    R_Manthey

    R_Manthey

    08. May 2016 um 16:26

    Nina schläft mit einem schwarzen Panther in ihrem Bett. Die ganze saarländische Kleinstadt, in der Nina lebt, ist in heller Aufruhr. Kaum ein Einwohner traut sich mehr auf die Straße, Jagdgesellschaften bevölkern die Hochstände der umliegenden Wälder. Aber niemand kann zunächst das Tier erwischen. Stattdessen besucht der Panther Nina, die ihn ihr Zimmer lässt und unter oder im Bett versteckt. Was soll der Quatsch, könnte man fragen. Kann man das ernst nehmen? Und dann entwickelt Nina auch noch eine Seelenbeziehung zu diesem Tier und spricht gar mit ihm in einer Art Gedankenübertragung. Ohne den Panther und das ganze Drumherum würde das Buch nicht funktionieren. Erzählt wird in Wirklichkeit die Abnabelungsphase Ninas von ihrer Kindheit, ihre erste Liebe, ihr Seelenkummer. Nicht ganz zufällig gibt sie dem Tier den Namen Spirit. Es ist Sinnbild ihrer Seele, der Wildheit, die fast jeder Mensch irgendwann einmal in sich gespürt hat und sich meistens nicht auszuleben getraute. Man ist gefesselt in Konventionen, Beziehungen, gesellschaftlichen Zwängen. Ein Panther dagegen steht für Freiheit, Stärke, Ungezwungenheit und Unabhängigkeit. In Ninas Welt haben all diese Begriffe gerade keine besonders große Bedeutung. In ihrer Seele wohl schon. Die Autorin benutzt den Panther, um gerade den Widerspruch zwischen Sehnsucht und Wirklichkeit deutlich aufzuzeigen. Allerdings muss man sich dazu recht lange in die Geschichte einlesen, die nur langsam in Schwung kommt. Erst das Auftreten des Panthers führt zu einem deutlich schnelleren Tempo. Ob die Geschichte nun realistisch ist oder nicht, erweist sich nicht als die wirklich interessante Frage, weil sie sich einfach von selbst beantwortet. Eigentlich geht es doch mehr um den Blick in Ninas Seele. Vielleicht hätte die Autorin den erzählerischen Schwerpunkt weniger auf die Aufregungen rund um die Raubkatze legen sollen, die schließlich nur einem scheinbaren Realismus folgt. Vielleicht gäbe es dann weniger Fragen bei so manchem Leser.

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  • Ein Roman der zum träumen einlädt...

    Panthersommernächte
    TinaCupcake

    TinaCupcake

    17. March 2016 um 17:08

    -------- Cover --------Das Cover gefällt mir sehr gut, da es sehr verspielt ist und die Farben sehr schön miteinander harmonieren. Da es ein Buch ab 12 Jahren ist spricht es so auf jeden Fall das jüngere Publikum an. -------- Zusammenfassung --------Die vierzehnjährige Nina ist ein taffes und selbstbewusstes Mädchen, das ihr Leben vollkommen im Griff hat. Sie ist Vertrauensschüler, Chefredakteurin der Schülerzeitung und Eiskunstläuferin. Alles ist perfekt bis ihr ein Fauxpas bei einem ihrer Zeitungsartikeln passiert. Von der einen Sekunde auf die andere steht ihr Leben auf dem Kopf. Ihre Freunde wenden sich gegen sie und plötzlich taucht ein Panther in ihrer Heimatstadt Bornhausen aus dem Nichts auf. Die Bewohner fürchten sich vor diesem majestätischen und geheimnisvollen Tier - nur Nina nicht, sie findet ihn faszinierend und anziehend. Zwischen den beiden entsteht ein sanftes Band, dass man mit Worten nicht beschreiben kann. Nach einem unschönem Vorfall wird eine Hetzjagd gegen das Raubtier organisiert. Mit Hilfe von Lionel, dem Sohn des Jagdführers, versucht Nina ihren Panther vor dem Tod zu bewahren. -------- Meine Meinung --------Dieses Buch habe ich wirklich genossen. Endlich konnte ich wieder etwas neues von der Autorin Bettina Belitz lesen. Es handelt sich hier um einen Jugendroman ab 12 Jahren mit der ersten Liebe - eine besonders zarte Liebe. Ich bin ein riesen Belitz-Fan und wurde wie immer nicht enttäuscht. Der typische Belitz-Humor hat mich einige Lachtränen gekostet und jede Begegnung mit dem Panther war wie ein Tanz auf dünnem Eis (passt doch perfekt!). Es war magisch, berauschend und gefährlich zugleich. Solche Raubtiere sind unberechenbar, aber vor Spirit konnte ich mich einfach nicht fürchten. Das magische Band zwischen den beiden konnte ich regelrecht fühlen und ich habe mir oft gewünscht an Ninas Stelle zu sein. Nina ist ein aufgewecktes Mädchen, dass einen strukturierten Lebensweg eingeschlagen hat. Viele ihrer Gedankengänge konnte ich gut nachvollziehen und einige ganz und gar nicht, aber ich denke das liegt am Altersunterschied. Als Erwachsener denkt man ja doch anders. Lionel ist der Sohn von Schröter, dieser ist der Inhaber von Schröters Würstchenimperium - eine riesige Fleischerei. Er ist eher der Außenseiter und zu Beginn unsympathisch, aber im Laufe der Geschichte wächst er einem ans Herz. Was mir sehr gut gefallen hat, ist dass sich Bettina Belitz selber ins Buch eingebracht hat. Die Mutter von Nina ist für mich 100% Belitz. ;) Für mich als Vegetarierin sind aber einige Stellen mit dem Würstchenimperium zuwider, aber das ist leider die traurige Wahrheit der man sich wohl oder übel stellen muss. Spirit konnte ich mir dank der wundervollen Beschreibungen im Buch perfekt vorstellen. Wie gerne wäre ich so ein wundervolles Tier - frei und wild zu sein ist doch wunderbar. Die Liebesgeschichte bahnt sich ganz langsam zum Ende hin an, also sollte man nicht zu viel erwarten. Mir persönlich hat es gereicht, da mir die Geschichte um Nina und Spirit wichtiger war. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich ohne Schwierigkeiten lesen. -------- Fazit --------Jeder der sich von faszinierenden Raubkatzen, einer zarten ersten Liebe und viel Humor verzaubern lassen möchte ist bei Panthersommernächte richtig. Ihr solltet euch aber auch ein paar Taschentücher bereitstellen, es gab ein paar Szenen bei denen ich wie ein kleines Baby geweint habe ;). Leider kam mir die Spannung etwas zu kurz (deshalb ein halbe Krone Abzug), aber Bücher die mich zum weinen und lachen bringen vergesse ich nie wieder und dieses gehört auf jeden Fall dazu. Von mir gibt es deshalb 4,5 von 5 Kronen. 

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  • [Rezension] Panthersommernächte - Bettina Belitz

    Panthersommernächte
    Jenny_C

    Jenny_C

    16. March 2016 um 18:21

    Ich muss gestehen als ich das Buch auf dem E-Book Reader hatte war ich noch gar nicht so scharf darauf es zu lesen. Die ersten Seiten lasen sich aber schon mal ganz gut und auch wenn es einen Moment gedauert bis mich das Buch richtig mitgerissen hat, war ich schließlich doch positiv überrascht von der Geschichte.  Nina ist Klassensprecherin, Vertrauensschülerin, Chefredakteurin der Schülerzeitung und eine ausgezeichnete Eiskunstläuferin. Da kommt einiges zusammen für die noch 14 Jahre junge Protagonistin, deren Leben bisher jedoch in geordneten Bahnen verlief. Als jedoch ein Artikel von ihr samt bloßstellendem Foto eines Lehrers in der Schülerzeitung erscheint, steht Ninas Welt auf einmal Kopf.  "Panthersommernächte" ist ein Buch, bei welchem mir erst mal nicht ganz so klar war wohin es mich führen soll. Das plötzliche Auftauchen des Panthers, der zu Nina eine sehr außergewöhnliche Verbindung zu haben scheint, gab mir Fragen auf. Wieso ist er dort? Was hat er mit Nina zu schaffen? Nach und nach wird die Bedeutung des Panthers etwas deutlicher, auch wenn sein Erscheinen für mich dadurch nicht erklärbarer wurde.  Das Auftauchen des Panthers sowie die Versuche Ninas diesen zu verstecken, waren Hauptbestandteil des Buchs. Das Buch konnte mich nicht immer mitreißen, aber ich war doch neugierig wie es mit Nina, ihrem Panther und ihrem einzigen Freund Lionel weitergeht. Das Ende war schön gewählt und hat mir gut gefallen.  Auch wenn das Buch nicht hundertprozentig meins war, hat es mir dennoch gut gefallen. Wer Bettina Belitz und ihre Art zu schreiben mag, sollte hier vielleicht mal zugreifen.http://book-dreams.blogspot.de/

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  • Rezension zu Panthersommernächte von Bettina Belitz

    Panthersommernächte
    Kumosbuchwolke

    Kumosbuchwolke

    14. March 2016 um 19:07

    Inhalt„Unter Ninas Bett liegt ein schwarzer Panther. Eine lebendige, wilde Raubkatze, die urplötzlich in der Kleinstadt aufgetaucht ist und die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Während draußen schon der Schützenverein zur Jagd auf „die Bestie“ bläst, ist es Nina gelungen Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Sie spürt den geheimnisvollen Zauber des Panthers, der sich sogar von ihr berühren lässt. Aber ein Panther ist kein Schmusekätzchen. Er braucht Freiheit und vor allem täglich jede Menge frisches Futter. Hilfe bekommt Nina von ihrem Klassenkameraden Lionel. Ausgerechnet, denn Lionels Vater ist der Anführer der Panther-Jagdgesellschaft.“ - Quelle Klappentext Der erste Satz... „'Sind sie das?' Cedric musste nicht antworten, ich konnte schon auf wenige Meter Entfernung riechen, dass sie es waren - fünfhundert frisch gedruckte, jungfräuliche Hallo, wach!-Ausgaben.“ Seite 7 Zeile 1 bis Zeile 4MeinungUm „Panther Sommer Nächte“ bin ich herum geschlichen, habe es misstrauisch beäugt, weil ich die Idee, dass sich ein wilder Panther unter Ninas Bett versteckt, selbst für einen Jugendroman mit fantastischem Einfluss, abwegig fand.„Panther Sommer Nächte“ hat mich beim Lesen entspannt, in keiner Sekunde wurde ich innerlich aufgewühlt oder es wurde an meinen Nerven gezerrt. Mit meiner ersten Bettina Belitz Erfahrung, „Die Splitterherz Trilogie“, hat sie mich verschlungen und als nervliches Wrack wieder ausgespuckt. Elli (Splitterherz Trilogie) ist nämlich keine einfache Protagonistin, dagegen ist Nina Balsam gewesen.Der Fokus liegt in „Panther Sommer Nächte“ auf Nina, Ich-Erzählerin, Klassensprecherin, Nachwuchstalent im Eiskunstlauf, Redakteurin der Schülerzeitung „Hallo, wach!“, deren Leben nicht erst mit dem Panther durcheinander gewirbelt wird. Es benötigt einen kleinen nicht böse gemeinten Ausrutscher in der Schülerzeitung, um Ninas Welt auf den Kopf zu stellen, der Panther läuft da nur nebenher. Auch wenn der Panther alles andere als normal ist, so behält „Panther Sommer Nächte“ einen ruhigen unaufgeregten Ton bei. Außerdem fand ich es angenehm wie Nina mit ihrem Fehler umgegangen ist. Sie hat daraus kein langgezogenes, künstliches Drama veranstaltet sondern so gehandelt wie es Menschen außerhalb von Büchern auch machen würden.Wie der Panther in die Kleinstadt Bornhausen gelangt ist, bleibt ein Rätsel. Anfänglich ist es, Ninas Reporterherz und der Wille sich zu beweisen, der sie jegliche Vorsicht vergessen lässt. Nina merkt, dass sie den Panther auf eine Weise fühlt, die sich nicht mit Worten beschreiben lässt. Eine dezente Fantasy vermischt sich mit der Handlung. Je mehr Zeit Nina mit dem Panther verbringt, umso wichtiger wird ihr das Tier. Eine Raubkatze, die nichts an Wildheit einbüßt, versetzt die Bornhausener in Schrecken, ganz klar, dass sich eine Jagdtruppe gründet. Während sie ihren Panther zu beschützen versucht, entwickelt Nina Ecken und Kanten, mit denen sie ihren liebenswerten, besorgten Eltern graue Haare beschert. Die Ecken und Kanten stehen ihr und machen Nina sympathisch.„Hier geschah gerade so etwas wie ein Wunder, als wäre ich ein Märchen gefallen, dass all die Jahre auf mich gewartet hatte.“ – Nina Seite 215Nina mausert sich nicht nur zur Raubkatzen-Flüsterin, kleinen Rebellin, sie lernt, was es heißt, einen Freund an ihrer Seite zu haben. Dass sie diesen ausgerechnet in Lionel Schöter, dem Sohn des Schöter Wurstimperium Inhaber und leidenschaftlichen Jäger, findet, sorgt zusätzlich für Konfliktpotenzial. Lionel und Nina gelingt es einen Draht zu einander zu finden, auch wenn es hier nicht vordergründig um eine Liebesbeziehung geht, haben die beiden neben tiefgründigen Momenten, auch herzkribelnde Szenen miteinander.FazitIch war überrascht wie normal und alltäglich sich die „Panther unterm Bett“ Idee in „Panther Sommer Nächte einfügt und wie flüssig sich das alles lesen lässt. Nina und der Panther sind besonders und trotzdem bleibt sich jede Figur treu. Nina bleibt ein junges Mädchen mit Idealen und der Panther bleibt trotz allem ein wildes gefährliches Tier. Bettina Belitz hat mit „Panther Sommer Nächte“ einen realitätsnahen Jugendroman mit einem kleinen Hauch Fantasy geschaffen, der sich so angenehm leicht liest, wie sich eine laue Sommernacht anfühlt. „Panther Sommer Nächte“ hat mich entspannt aus meiner Leseflaute gehoben und dafür gibt es 5 Sterne. _____________________________________________________© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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  • Eine Geschichte, die wunderschöne Lesestunden zaubert

    Panthersommernächte
    Fabella

    Fabella

    14. March 2016 um 05:38

    Inhalt:Die Eisprinzessin - diesen Namen hat Nina weg. Doch das liegt nicht nur daran, dass sie einen Hang zum Eiskunstlauf hat. Das Hobby beansprucht sämtliche Zeit, so dass für nicht viel anderes mehr Platz ist - außer ihrer zweiten Leidenschaft, dem Journalismus. Die 14-jährige ist Chefredakteurin der Schulzeitung. Doch an einem Tag scheint alles den Bach runter zu gehen. Denn mit ihrem neusten Artikeln bringt sie nicht nur einen Stein ins Rollen. Sie muss ihren Posten aufgeben, ihre Mitschüler scheinen sie noch  mehr zu ignorieren als sonst und auf einmal ist da dieser riesige Panther, der ihr Dorf scheinbar in Atem hält. Doch ausgerechnet Nina findet eine Verbindung zu ihm, nähert sich ihm und es scheint, als wäre er pure Magie. Doch die Hysterie im Dorf zeigt ihr, dass es sich um ein reales Tier handelt. Das unberechenbar ist, das seine Freiheit braucht und auch seine Nahrung. Nina ist verzweifelt in ihren Bemühungen, den richtigen Weg zu finden. Sie weiß, dass sie das nicht allein schaffen kann. Aber dass sie ausgerechnet in Lionel einen Verbündeten findet, dessen Vater Jagd auf den Panther macht, hätte sie nicht gedacht. Auch nicht, dass Lionel ein noch viel größeres Geheimnis hütet. Plötzlich sieht sie den Jungen mit ganz anderen Augen ...Meine Meinung:Es ist wieder ein typisches Buch der Autorin. Eigentlich ziemlich realistisch, doch da ist immer dieser kleine Funke, dieses winzige Teilchen, das von der Norm abweicht und das einen Hauch Magie in die Geschichte haucht. So geschickt, dass man selbst am Ende nicht weiß, was war nun real, was nicht. Das unterstreicht die Autorin auch mit einzelnen Sätzen, die den Leser dann wieder unsicher werden lassen, wenn er gerade meint, eine Richtung gefunden zu haben. Ich mag das, denn es lässt die Geschichte zu etwas Besonderem werden.Es ist ein wirklicher Jugendroman. Dass Nina erst 14 ist, merkt man in vielen Handlungen und Äußerungen. Daher ist es auch in Bezug auf die erste  Liebe ein sehr zartes Buch, genau passend für die auch vorgegebene Altersempfehlung. Nina ist eine sympathische Protagonistin, jedoch muss ich tatsächlich sagen, dass mir Lionel im Laufe des Buches immer besser gefiel. Nina hat mich fasziniert mit ihrer ... hmmm ... nennen wir es Gabe. Sie ist ein sehr einfühlsamer Mensch, jedoch nur, wenn es um den Panther geht. In zwischenmenschlichen Beziehungen erinnert sie mich eher an einen Elefanten im Porzellanladen. Allerdings macht sie das nicht unsympathisch, sondern es passt sehr gut zu ihrem Alter finde ich.Das ganze andere drumherum im Buch fand ich auch sehr interessant. Die Autorin spricht auch heikle Themen an, wie Massentierhaltung und Fleischverzehr, ohne dass man das Gefühl hat, hier eine Belehrung zu erfahren .. eher so, dass es hier und da doch zum Nachdenken anregt. Ich denke, dass das auch in einem Jugendbuch eine wichtige Rolle spielt, ohne dass man direkt mit erhobenem Finger die Fehler unserer Gesellschaft anprangert. Mir hat dieser Aspekt und auch, was daraus wurde im Verlauf der Geschichte, sehr gut gefallen!Es ist ein Buch, das einen auch nach dem Zuklappen noch beschäftigt. Ich bin sicher, man wird es nicht so schnell wieder aus seinem Kopf löschen können. Denn - zumindest mir geht es so - ich frage mich immer noch vieles, was die "Magie" anging .... nicht, dass etwas unklar geblieben wäre, vielmehr sind ein paar Dinge eher dem Leser überlassen, was er daraus macht ... und das mich noch weiter beschäftigt.Fazit:Wieder ein wundervoller Roman der Autorin, der wirklich passend für die angegebene Altersklasse ist. Der Realität mit einem Hauch Magie überzieht und zeigt, dass nicht immer offene Worte der beste Weg sind. Und der zeigt, dass man manche Menschen zu Unrecht übersieht oder vorschnell verurteilt. Und eine Geschichte, die einfach wunderschöne Lesestunden zaubert.

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  • Nettes Jugendbuch mit kleinen Schwächen

    Panthersommernächte
    Cookie02

    Cookie02

    10. March 2016 um 18:24

    "Panthersommernächte" ist ein Jugendbuch, das mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Es hat mir aber trotzdem durchaus Spaß gemacht, das Buch in einer Leserunde zu lesen, weshalb ich mich an dieser Stelle noch einmal bei Bettina Belitz für die vielen interessanten Hinweise und Gedanken bedanken möchte.Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, sodass sich das Buch sehr schnell lesen lässt. Protagonistin Nina ist 14 und trägt bereits in so jungen Jahren viel Verantwortung, nicht nur in der Schule, wo sie neben ihren Aufgaben als Klassensprecherin und Vertrauensschülerin auch die Chefredakteurin der Schülerzeitung ist, sondern auch im Ort, wo sie als großes Talent im Eiskunstlaufen bekannt ist. Durch einen Artikel, in dem sie einen ihrer Lehrer bloß stellt, löst sie einen kleinen Skandal im Dorf aus. Nina schämt sich sehr für ihr Geschriebenes und leidet unter Schuldgefühlen, doch dieser kleine Skandal ist schnell vergessen, als das Gerücht um einen Panther die Runde macht. Nina ist sofort entschlossen, dieser Sache nachzugehen - einerseits, um ihren Ruf und ihre Stellung als Chefredakteurin wiederherzustellen, andererseits, weil ihr das Tier bald nicht mehr aus dem Kopf geht.Nina ist fast noch ein Kind, und dies merkt man ihrem Verhalten auch an. Sie ist manchmal etwas zickig, will nicht auf die Erwachsenen hören und macht Fehler. Das alles macht ihren Charakter sehr authentisch und passt zu ihrem Alter, sodass ich Nina zu Beginn sehr mochte. Im Laufe der Geschichte hat sie jedoch ein paar Entscheidungen getroffen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Nina konzentrierte sich immer mehr auf den Panther und richtete all ihre Gedanken und Ziele auf ihn aus, was zur Folge hatte, dass es einige Szenen gab, in der sie sich sehr unsensibel und gleichgültig gegenüber den Gefühlen ihrer Mitmenschen verhielt, und das war für mich überhaupt nicht akzeptabel - auch nicht bei einer Jugendlichen.Obwohl Lionel bereits im Klappentext erwähnt wird, nimmt er erst relativ spät mehr Raum in der Handlung ein. Ihn mochte ich sofort und sein Verhalten war für mich auch während der gesamten Geschichte nachvollziehbar. Er hat es in der Schule und auch mit seinen Eltern nicht leicht und schaffte es immer wieder, mich mit neuen Aspekten seines Charakters zu überraschen.Die Geschichte nahm nur sehr langsam an Fahrt auf. Sie war nett zu lesen, hielt aber nur sehr wenige Höhepunkte bereit, sodass bei mir kein richtiger Lesesog entstand. Ninas und Lionels allmähliche Annäherung war sehr süß, wurde für meinen Geschmack aber zu stark von Ninas Verhältnis zum Panther überschattet. Das Verhalten des Panthers wiederum fand ich zu Beginn sehr realistisch dargestellt (soweit ich das beurteilen kann), wurde mir im weiteren Verlauf aber ein wenig zu Schmusekatzen-ähnlich.Das Ende fand ich sehr gelungen, es hat den für mich einzig möglichen Ausgang der Geschichte genommen und ließ mich zufrieden gestellt zurück. Dadurch hat die Geschichte wieder etwas bei mir gut gemacht, sodass ich dem Buch abschließend 3,5 Sterne gebe. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei der Zielgruppe, die ich ab 12 Jahren sehen würde, besser ankommt, weshalb ich es durchaus weiterempfehlen würde.

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  • Interessante Geschichte

    Panthersommernächte
    Bjjordison

    Bjjordison

    05. March 2016 um 17:30

    Hier lernen wir Nina kennen, die ein sehr interessantes Leben führt. Sie ist Schülerin, trainiert auf die Meisterschaft im Eiskunstlauf und ist Chefredakteurin der Schülerzeitung. Als, wenn das nicht genug wäre taucht plötzlich ein Panther in ihrer Stadt auf und erschreckt alle. Allerdings gelingt es Nina Kontakt mit dem Tier aufzunehmen und da sie eine Verbindung mit der Katze fühlt, setzt sie alle Hebel in Bewegung, dass er nicht erschossen wird…. Ich finde, es ist eine schöne Geschichte. Nina ist ein nettes junges Mädchen, das in Teenagerjahren steckt und natürlich, wer würde nicht, das Rätsel um den Panther zu lösen. Sie versucht auch ihm näher zu kommen, weil sie sehr neugierig ist. Ob es jetzt ist, weil sie zuerst versucht als Journalistin zu denken und einen Artikel zu schreiben oder ob es ist, weil sie einfach neugierig ist, schwierig zu sagen. Mir hat es auf alle Fälle sehr gut gefallen, wie Nina das löst. Schön finde ich auch, dass ihr später im Buch, Lionel beginnt zu helfen. Dieser ist der Sohn des Metzgers und wird eigentlich von allen geärgert, aber er hat ein Geheimnis, dass Nina herausfindet und irgendwie verstehen sich die beiden von da an. Schöne, lustige Nebenfigur für mich war die Mutter, mit ihrem Pferdetick. Sehr lustig. Keine Ahnung, ob die Autorin mit Pferden oder Pferdebesitzern zu tun hat, aber super beschrieben. Schön finde ich, wie die Wandlung von Nina beschrieben wird, zuerst macht sie alles, was die Eltern wollen, dann beginnt sie wirklich sich für den Panther einzusetzen. Das Ende war für schön gemacht und man noch einiges nachzugrübeln. Diese Geschichte verbindet etwas eher unwahrscheinliches mit doch vielen Alltagsproblemen, was sehr gut gelungen ist.

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  • Authentische Geschichte - mit einer ganz besonderen Note

    Panthersommernächte
    Damaris

    Damaris

    03. March 2016 um 08:35

    Ein echter schwarzer Panther streift durch eine Kleinstadt und versetzt die Einwohner in Schrecken. Wo kommt er her? Was will er dort? Und warum kann Nina Verbindung zu dem wilden Tier aufnehmen? Diese Fragen bieten genug Spannung für eine Jugendroman. Feinfühlig und sehr echt, aber auch humorvoll hat Bettina Belitz diesem Thema ein Gesicht verliehen. "Panthersommernächte" liest sich authentisch und speziell gleichermaßen. So speziell ist Nina gar nicht. Sie ist ein junges Mädchen mit Eislauftalent, ist geschätzt bei Mitschülern und Lehrern. Als ihr ein Fehler passiert, indem sie einen Lehrer lächerlich macht, muss sie am eigenen Leib erfahren, wie schnell sich das Blatt wenden kann. Als Leser spürt man Ninas Gefühle und ist überrascht wie souverän sie in vielen Situationen reagiert. Erfreulich ist auch, dass sie bereit ist, ihre Fehler einzugestehen und sich zu entschuldigen. Der jugendlicher Humor und das Kleinstadtflair machen Spaß, und Ninas liebevoll in Szene gesetzte Familie, mit chaotischer Mutter und ängstlichem Vater, hat das Herz am rechten Fleck. Doch am stärksten war die wilde, unbezähmbare Sehnsucht in mir. Dieses Tier war das Schönste, was ich jemals in meinem Leben gesehen hatte. Der Panther war mehr als nur eine Gestalt aus Fell und Formen. Er war mir vorgekommen wie ein Bote aus einer längst vergessenen Welt - und gleichzeitig berührend menschlich und nah. - S. 113 Auf der anderen Seite baut Nina eine Mauer aus Geheimnissen um sich, die mit ihrer Beziehung zu dem wilden Panther zu tun haben. Erst als sie alleine nicht mehr weiterkommt, ist sie bereit jemanden einzuweihen. Hilfe bekommt sie ausgerechnet von einer Seite, von der sie diese niemals erwartet hätte. "Panthersommernächte" hat keine vordergründige oder oberflächliche Lovestory. Vielmehr geht es um eine unerwartete Freundschaft zwischen zwei Jugendlichen, die sich richtig kennenlernen müssen, mit allen Schwierigkeiten und Missverständnissen, die ihnen dazwischenkommen. Es ist erstaunlich wie realitätsnah sich das Buch liest. Und das mit einem Thema, das im wahren Leben wohl eher unwahrscheinlich wäre. Eine deutliche Fantasykomponente hat "Panthersommernächte" nicht. Es ist die Beziehung zwischen Nina und dem Panther, die Kommunikation zwischen den beiden - nicht näher erklärbar und eine Art übersinnliche Verbindung. Der Panther ist und bleibt wild. Er verhält sich, außer Nina gegenüber, wie in freier Wildbahn. Woher er kommt und wohin er geht, darüber darf sich der Leser eigene Gedanken machen. Einen Anstoß dazu gibt es dennoch. Das persönliche Fazit "Panthersommernächte" hat mich mit einem Realismus abgeholt, den ich nicht erwartet hätte. Das Buch liest sich so echt wie spannend. Es besitzt eine übernatürliche Verbindung zwischen einem Mädchen und einem wilden Panther, die bedeutungsvoll für die Handlung ist und die man der Autorin vollständig abkauft. Die Geschichte hat eine besondere Note. Sie ist humorvoll, aber die Charaktere sind niemals konfliktscheu und einige Szenen befinden sich außerhalb eines oberflächlichen Wohlfühlschemas, gehen tiefer als gedacht. Lesen und überraschen lassen. 4 Sterne.

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  • Panthersommernächte

    Panthersommernächte
    connychaos

    connychaos

    28. February 2016 um 19:02

    Ein wildes Tier treibt sich in der Stadt herum und versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken. Es ist ein schwarzer Panther. Wo kommt er her? In Deutschland sind diese Tiere nicht beheimatet. Ist er aus dem Zoo oder Zirkus entlaufen? Der Schützenverein macht Jagd auf das wilde Tier, doch wird diese nicht von Erfolg gekrönt. Nina fühlt sich von dem Tier magisch angezogen, hat eine Verbindung zu ihm. Bei ihr ist der Panther ganz zutraulich und zahm, lässt sich sogar streicheln. Doch der Panther hat Hunger, er braucht viel frisches Fleisch. Hier bekommt Nina Unterstützung von Lionel, dem Sohn des Vorsitzenden des Jagdclubs. Das ist mein erstes Buch von Bettina Belitz. Der Schreibstil liest sich sehr gut, leicht, flüssig, geheimnisvoll und spannend. Nina gefiel mir richtig gut, ein sympathischer Teenie mit Ecken und Kanten. Auch Lionel gefiel mir im Laufe der Geschichte immer besser, beide gaben zusammen ein gutes Team ab. Etwas unrealistisch fand ich das Verhältnis zwischen Nina und dem Panther, dafür, dass er ja eigentlich ein wildes Tier ist, war er mir bei Nina zu zahm, eher wie ein Hauskätzchen. Hier wären ein paar wilde Elemente mehr glaubhafter. Wie Nina den Panther über Gerüche wahrnimmt, fand ich aber toll beschrieben. Da konnte man sich das Wilde, Exotische und Mystische gut vorstellen. Mich hat "Panthersommernächte" neugierig auf weitere Werke der Autorin gemacht.

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  • Bettina Belitz - Panthersommernächte

    Panthersommernächte
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. February 2016 um 14:48

    Kurzbeschreibung:  Unter Ninas Bett liegt ein schwarzer Panther. Eine lebendige, wilde Raubkatze, die urplötzlich in der Kleinstadt aufgetaucht ist und die Bürger in Angst und Schrecken versetzt. Während draußen schon der Schützenverein zur Jagd auf „die Bestie“ bläst, ist es Nina gelungen, Kontakt zu dem Tier aufzunehmen. Sie spürt den geheimnisvollen Zauber des Panthers, der sich sogar von ihr berühren lässt. Aber ein Panther ist kein Schmusekätzchen. Er braucht Freiheit und vor allem täglich jede Menge frisches Futter. Hilfe bekommt Nina von ihrem Klassenkameraden Lionel. Ausgerechnet, denn Lionels Vater ist der Anführer der Panther-Jagdgesellschaft. *Quelle* Zur Autorin:  Bettina Belitz, geboren 1973 in Heidelberg, verliebte sich schon früh in die Magie der Buchstaben. Lesen allein genügte ihr bald nicht mehr – nein, es mussten eigene Geschichten aufs Papier fließen. Nach dem Studium arbeitete Bettina Belitz als Journalistin, bis sie ihre Leidenschaft aus Jugendtagen zum Beruf machte. Heute lebt sie umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald und lässt sich von der Natur und dem Wetter zu ihren Romanen inspirieren. Meinung:  Die 14-jährige Nina Bouvier lebt mit ihrer Familie in dem beschaulichen Städtchen Bornhausen. Dort ist sie sehr engagiert, sie betreibt Eiskunstlauf, ist Chefredakteurin der Schülerzeitung, Klassensprecherin und Vertrauensschülerin. Doch dann wendet sich ihr bis daher sehr strukturiertes Leben, denn ein Panther kreuzt in der Stadt auf und plötzlich ist alles anders. Nina fühlt sich sofort zu diesem mächtigen Raubtier hingezogen, sie kommunizieren auf einer Ebene und als der örtliche Schützenverein Jagd auf den Panther machen will, versucht Nina, ihn mit allen Mitteln zu beschützen. Hilfe dabei erfährt sie von Lionel, ihrem Klassenkameraden. Mit Panthersommernächte legt Bettina Belitz ihr neuestes Jugendbuch vor. Ihre Splitterherz-Trilogie hatte mir vor einiger Zeit recht gut gefallen, ich hatte aber seither nichts mehr von ihr gelesen. Daher war ich auf das Buch gespannt, da die Thematik sich vielversprechend las. Gerade die ersten Kapitel lesen sich sehr humorvoll und rasant, denn Nina ist eine äußerst sympathische Protagonistin, die zwar sehr ehrgeizig ist und deren Leben bisher durchgeplant war, aber sie ist auch vor Fettnäpfchen nicht gefeit. So muss sie durch einen Faux-Pas in der letzten Ausgabe der Schülerzeitung, deren Chefredakteurin sie ist, ihren bisher so geliebten Posten vorerst auf Eis legen, was ihr sehr schwer fällt. Als ein Panther Einzug in das beschauliche Örtchen hält, glaubt man erst nicht so richtig an dessen Existenz. Auch Nina nicht, doch dann wird sie eines Besseren belehrt und sie freundet sich sogar mit dem wilden Tier an. Die beiden kommunizieren auf fast magische Art und Weise miteinander, und in Ninas Gegenwart ist der Panther zahm wie ein Kätzchen. Dies mag dem Leser zwar etwas befremdlich erscheinen, aber diese Verbindung ist für die Geschichte wie das Salz in der Suppe. Doch natürlich wird diese einträchtige Idylle zwischen Nina und dem Panther gestört, denn die Einwohner bekommen immer mehr Angst und schließlich will der örtliche Schützenverein unter der Leitung von Herrn Schröter, dem Betreiber einer Tiermast und nebenbei Sponsor für alles im Ort, dem Tier den Garaus machen. Nina wächst aufgrund dieser Bedrohung für das Raubtier über sich hinaus und versucht mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mittel, es zu schützen. Dies macht sie nur noch umso sympathischer. Auch die Nebencharaktere hat Bettina Belitz interessant gewählt. Vor allem Lionel, der Sohn von Schröter, wird Nina zu einer großen Hilfe, obwohl er anfangs ein wenig eigenbrötlerisch daherkommt und von seinen Mitschülern als "Würstchen auf zwei Beinen" gehänselt wird. Das Ende der Geschichte ist stimmig und man schlägt das Buch auf jeden Fall zufrieden zu. Bettina Belitz ist mit ihrem neuesten Werk ein wunderbares Jugendbuch gelungen, das eine besondere Verbindung zwischen Mensch und Tier erzählt (ob dies nun als realistisch ausgelegt werden kann oder nicht), aber auch vom Erwachsenwerden und der ersten Liebe. Fazit:  Panthersommernächte ist ein unterhaltsamer Jugendroman, der anfangs mit viel Witz und Humor aufwartet und später von einer wundersamen Mensch-Tier-Verbindung berichtet, aber auch vom Erwachsenwerden und der ersten Liebe. Eine gelungene Mischung, die vor allem die weibliche jugendliche Zielgruppe ab 12 Jahren durchaus begeistern dürfte.

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