Bettina Belitz Splitterherz

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Inhaltsangabe zu „Splitterherz“ von Bettina Belitz

Es gibt genau einen Grund, warum Elisabeth Sturm nicht mit fliegenden Fahnen vom platten Land zurück nach Köln geht, und dieser Grund heißt Colin. Der arrogante, unnahbare, aber leider auch äußerst faszinierende Colin gibt Ellie ein Rätsel nach dem anderen auf, und obwohl sie sich mit aller Macht dagegen wehrt, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen. Bald muss Ellie einsehen, dass Colin viel mehr mit ihrer Familie verbindet, als sie sich je vorstellen könnte. Ihr Vater Leo verbirgt ein Geheimnis, das ihn und Colin zu erbitterten Gegnern macht – und das Ellie in tödliche Gefahr bringt. Dass sie mit ihren seltsamen nächtlichen Träumen den Schlüssel zu dem Rätsel in der Hand hält, begreift Ellie erst, als ihre Gefühle für Colin alles zu zerstören drohen, was sie liebt. „Splitterherz“ ist der erste Band einer Trilogie. Mehr zu Buch und Autorin auf www.splitterherz.com

Grauenhaft - ohne Spannung. Abgebrochen.

— Gwendolyn22
Gwendolyn22

War leider nicht so meins. Der Schreibstil hat mich nicht in der Geschichte fesseln können.

— FearcharaLair
FearcharaLair

Mal eine ganz andere Fantasy Story. Bis auf ein paar Längen am Anfang, gefiel es mir sehr gut.

— mybookishmind
mybookishmind

Wow! Eines meiner absoluten lieblingsbücher! Einfach einzigartig...

— Lisast00
Lisast00

Langatmig, fehlende Spannung, nicht nachvollziehbare Protagonisten und einfach nicht lesenswert.

— Summersnowdrops
Summersnowdrops

Toller Auftackt, super Schreibstil. Ich habe die Protagonisten ans Herz geschlossen und wurde in den Bann des Buches gezogen.

— Lena-gwenny
Lena-gwenny

Ein lebhafter, mysteriöser Roman mit wundervollen Protagonisten

— buecherwuermchenxlara
buecherwuermchenxlara

2,5-3 Sterne! Hoffe ich kann mich mit den nächsten Teilen etwas mehr anfreunden

— anna1911
anna1911

Leider nicht meins - Schreibstil konnte mich nicht packen

— Kellenbay
Kellenbay

Ich fand das Buch echt gut und freue mich auf den 2. Band.

— bookwoorld
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    Splitterherz
    Gwendolyn22

    Gwendolyn22

    14. July 2017 um 08:40

    Ich war mit hohen Erwartungen und freudig in die Lektüre gestartet... und dann das! Splitterherz ist der Auftaktband der Trilogie rund um Ellie und Colin. Colin ist ein Wesen, das zunächst nicht genauer definiert wird. Man erfährt nur, dass es mit ihm etwas Außergewöhnliches auf sich haben muss. Meine Meinung: Ich habe zunächst wacker durchgehalten, mich dann aber durch die ersten über 300 Seiten dieses Wälzers gequält. Immer wieder habe ich das Buch zur Seite gelegt und ihm dann wieder eine neue Chance gegeben. Aber: Die Charakterzeichnungen sind auf Dauer einfach nervig, Ellie ist naiv und die Schilderungen werden so sehr in die Länge gezogen (Träume, wer macht was wann), dass einfach nicht genug Spannung aufkommt und man sich die ganze Zeit fragt, wann eigentlich mal etwas passiert. Als dann endlich raus ist, wer bzw. was Colin ist, flippt Ellie total aus. Die Dialoge sind hanebüchen und furchtbar. Dies war die Stelle, an der ich das Buch abbrach - und das tue ich höchst selten. Nachvollziehbar ist die Handlung der Personen im gesamten Buch eigentlich nicht und der rote Faden hat mir vollkommen gefehlt. Mein Fazit: Leider war es insgesamt kein schönes Leseerlebnis und Band 2/3 werde ich nicht lesen.

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  • Etwas zu ausführlich für meinen Geschmack..

    Splitterherz
    Julla92

    Julla92

    16. June 2017 um 23:37

    Leider muss ich sagen das es in dem Buch einige Sachen gab die mich etwas gestört haben. Zum einen fand ich die Geschichte etwas langatmig ausformuliert von der Autorin. Das lässt einen auf der einen Seite zwar gut in die Geschichte eintauchen, aber zum andern muss man meiner Meinung nach einen Wald nicht bis ins kleinste Detail beschreiben. Etwas nervig fand ich auch das Ellie einfach dauernd eingeschlafen ist und man dann nie wusste ob sie jetzt träumt oder ob ihr das jetzt wirklich passiert. Das ergibt im ganzen betrachtet zwar alles irgendwo einen Sinn, aber für mich war es einfach zu viel und teilweise auch zu verwirrend. Alles in allem hat mir die Story an sich gut gefallen, da es auch mal um ein anderes Fantasiewesen geht, als in den anderen Büchern die ich bis her gelesen habe. Und ich werde die anderen Teile aufjedenfall auch lesen weil ich natürlich wissen will wie es weiter geht.

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  • Man verpasst nichts, wenn man es nicht liest

    Splitterherz
    Summersnowdrops

    Summersnowdrops

    26. March 2017 um 17:16

    Der Umzug von Köln in ein verschlafenes Dorf im Westerwald ist für Ellie alles andere, als ein freudiges Ereignis. In der Schule findet sie nicht so richtig Anschluss, auf dem Dorf langweilt sie sich und auch ihre Freundinnen aus Köln scheinen sie im Nullkommanichts vergessen zu haben. Alles ändert sich, als Ellie Colin über den Weg läuft, den sie faszinierend findet, vor dem aber jeder Angst zu haben scheint. Obwohl Colin scheinbar nichts mit ihr zu tun haben will, ist sie fest entschlossen, ihn kennenzulernen. Doch dann begegnet ihre Vater Colin und verbietet ihr umgehend den Umgang mit ihm. Da ahnt Ellie, dass irgendetwas nicht stimmen kann und ihre Recherche bringt nicht nur sie und ihre Familie in Gefahr...Ich weiß nicht mehr, weshalb, aber seit Jahren habe ich mein Auge auf dieses Buch geworfen. Als ich es endich in die Hände bekam, musste ich natürlich sofort anfangen zu lesen.Anfangs war noch alles in Ordnung. Der langsame Anfang, der Schreibstil, das Kennenlernen der Protagonistin. Auch ihre Launen und Abneigung gegen das Dorfleben fand ich einigermaßen nachvollziehbar. Nach einem Viertel fing ich mich aber an zu fragen, ob noch was kommt, ob es noch spannend wird. (Achtung, ab jetzt Spoiler)  Klar, Ellie unternimmt Ausflüge in die Natur, wird ständig vom Regen erfasst, ersäuft fast im Bach, schläft einfach mal hier und da spontan ein... das nervt schon ein bisschen und ich habe mir oft gedacht: Du dumme Pute. Wenn du siehst, dass Gewitterwolken aufziehen, dann gehst du nicht tiefer in den Wald rein, kilometerweit weg von zu Hause. Aber gut. Die Protagonistin ist nicht gerade das hellste Licht, das muss man als Leser früh lernen.Leider plätschert die Geschichte sehr langsam und langatmig vor sich hin und im Grund passiert wirklich nichts. Das Vergalten von Ellie, abet teilweise auch ihrer Eltern ist absolut nicht nachvollziehbar. Es gibt Dialoge, bei denen ich mir fot gedacht hae: Wer redet denn so? Warum antwortet die eine Person etwas, was abslut nichts zu tun hat mit dem, was die erste Person gesagt hatte?Es schleichen sich vermehrt kleinere Fehler ein. Mein Lieblingssatz ging etwa so: "...und ich fiel auf den Hoden." Bs und Hs werden noch öfter vertauscht, aber zumindest konnte ich darüber gut lachen.Witzig auch, wie sich durch die Blume über diesen Vampirhype im Buch lustig gemacht wird, dabei fährt die Autorin auf der gleichen Schiene, wenn nicht sogar noch schlimmer. Oh ja, der Unterschied ist ja wahnsinnig groß, wo der Nachmahr sich von Tieren anstatt Menschen ernährt, Gedanken lesen kann und sich ein widerspenstiges, unscheinbares und dazu noch unsympathisches Mädchen, das aber irgendwie etwas total Besnderes ist, verliebt. So viel Heuchelei muss man sich erstmal zutrauen.Als das Grand Finale eintritt - der große Kampf zwischen nicht-ganz-so-bösen Mahr und der -absolut-bösen-aber-dummen Mahrin ist das alles furchtbar GÄHN. E ist wirklich, wirklich langweilig. Es gelingt der Autorin nicht, Spanneung aufzubauen oder diese überhaupt herzustellen. Ich habe mich furchtbar durch das Buch quälen müssen, weil ich Bücher ungerne einfach so abbreche, aber das war für mich schon hart an der Grenze.Fassen wir also nochmal zusammen: Die Protagonistin ist ist eine zickige, unsympathsiche Heulsuse, die ein Nein nicht akzeptieren kann, der Protagonist ist ein superheißer, mysteriöser, distanzierter Typ, der über 100 Jahre alt ist, sich von Tieren ernährt und etwas an diesem nervigen Mädchen findet (Na, kommt uns das bekannt vor...?) und das Buch ist gähnend langweilig. Immer. Jede einzelne Seite davon.Ich empfehle also, es nicht zu lesen. Man verpasst wirklich nichts.

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  • Toller erster Band der Reihe

    Splitterherz
    Lesetaube

    Lesetaube

    01. March 2017 um 11:06

    Es gibt genau einen Grund, warum Elisabeth Sturm nicht mit fliegenden Fahnen vom platten Land zurück nach Köln geht, und dieser Grund heißt Colin. Der arrogante, unnahbare, aber leider auch äußerst faszinierende Colin gibt Ellie ein Rätsel nach dem anderen auf, und obwohl sie sich mit aller Macht dagegen wehrt, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen. Bald muss Ellie einsehen, dass Colin viel mehr mit ihrer Familie verbindet, als sie sich je vorstellen könnte. Ihr Vater Leo verbirgt ein Geheimnis, das ihn und Colin zu erbitterten Gegnern macht – und das Ellie in tödliche Gefahr bringt. Dass sie mit ihren seltsamen nächtlichen Träumen den Schlüssel zu dem Rätsel in der Hand hält, begreift Ellie erst, als ihre Gefühle für Colin alles zu zerstören drohen, was sie liebt. Eigene Meinung: Am Anfang hat sich das Buch ein bisschen gezogen, aber mit jedem weiteren Kapitel ist es immer spannender geworden. Ich habe immer regelrecht darauf gewartet das Colin auftaucht und genauso darauf das die beiden sich endlich küssen.  Alles in allem ein sehr tolles buch mit vielen Wendungen und einer tollen neuen Idee für die Spezies von Colin und Ellis Vater. Ich kann das Buch nur Empfehlen.

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  • Eine mal andere Fantasygeschichte

    Splitterherz
    Skipperbast

    Skipperbast

    22. February 2017 um 19:50

    Ellie zieht mit ihren Eltern aus Köln in ein Dorf. Sie ist nicht sehr begeistert und benimmt sich auch eher wie eine Grossstadtzicke. Durch Zufall lernt sie Colin kennen. Er ist merkwürdig und macht komische Sachen, ist ein Aussenseiter. Doch Colin hat ein Geheimnis. Ich fand den Schreibstil am Anfang gewöhnungsbedürftig und ich fand die ersten 200 Seiten ein bisschen nervig, da Ellie einfach dauernd eingeschlafen ist und man dann nie wusste ob sie jetzt träumt oder ob das jetzt "wirklich" passiert usw. Doch dann kommt eine mega überraschende Wendung und ab  da suchtet man einfach das Buch nur noch weg. Ich fand es super toll dass die Autorin mal Fantasy-Wesen behandelt die einfach untypisch sind, und mit denen ich noch in keinem Fantasybuch je zu tun hatte.  Ich fand die Charaktere im allgemeinem sehr gut, weniger Stereotyp, aber ich fand Ellie manchmal echt störrisch und manchmal dachte ich einfach nur, warum macht sie das denn.  Colin ist ein sehr rätselhafter Charakter und ich finde ihn gut gewählt und mal anders. Was ich schade fand, war dieses hin und her von wegen sie dürfen sich nicht lieben. Das macht zwar durchaus in diesem Buch Sinn, aber ich fands manchmal einfach echt zu viel, zu oft hintereinander und das hat mich durchaus genervt. Alles in allem, fand ich das Buch jedoch gut, und für alle Fantasy-Fans kann ich es empfehlen!

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  • Von Träumen & anderen Grausamkeiten ...

    Splitterherz
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. February 2017 um 18:55

    Worum geht's? Es gibt genau einen Grund, warum Elisabeth Sturm nicht mit fliegenden Fahnen vom platten Land zurück nach Köln geht, und dieser Grund heißt Colin. Der arrogante, unnahbare, aber leider auch äußerst faszinierende Colin gibt Ellie ein Rätsel nach dem anderen auf, und obwohl sie sich mit aller Macht dagegen wehrt, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen. Bald muss Ellie einsehen, dass Colin viel mehr mit ihrer Familie verbindet, als sie sich je vorstellen könnte. Ihr Vater Leo verbirgt ein Geheimnis, das ihn und Colin zu erbitterten Gegnern macht – und das Ellie in tödliche Gefahr bringt. Dass sie mit ihren seltsamen nächtlichen Träumen den Schlüssel zu dem Rätsel in der Hand hält, begreift Ellie erst, als ihre Gefühle für Colin alles zu zerstören drohen, was sie liebt. Meine Meinung Bettina Belitz gehört für mich zu einer der besten, deutschen Autorinnen - bisher konnte mich jedes Buch von ihr auf seine ganz eigene Art und Weise von sich überzeugen, und das hat mit diesem Buch seinen Anfang genommen. "Splitterherz" ist ein ganz besonderes Buch - und hebt sich eindeutig von anderen Büchern des Genres ab. Aufmerksam geworden bin ich über das Cover, das wirklich mal etwas ganz besonderes ist und auch bis heute zu einem der schönsten in meinen Regalen zählt. Das Problem ist nur immer die Frage, ob dann der Inhalt mit dem Erscheinungsbild mithalten kann. Dem Klappentext nach zu urteilen, hab ich erst mal eine doch recht oberflächliche, twilight-ähnliche Kitschstory, wie man sie schon tausendfach aus anderen Büchern kennt. Aber schon nach dem ersten Kapitel war mir klar, dass ich mit meiner Vermutung völlig falsch gelegen habe, denn die Geschichte war ebenso mitreißend, wie spannend und die Thematik mal etwas ganz was anderes, das man so noch nie hatte. Elisabeth - kurz Ellie - ist die Protagonistin und mal eine etwas...ungewöhnliche Persönlichkeit. Erst war ich mir nicht sicher, ob ich sie gern haben sollte. Sie ist recht schwierig, denn sie ist unglaublich stur. Zwar finde ich es gut, wenn sich weibliche Hauptpersonen mal nicht alles gefallen lassen (und das tut Ellie auf jeden Fall nicht), aber trotzdem findet man zu ihr erst mal nur ganz schwierig Zugang. Wenn man denkt, man würde sie kennen, dann kommt es wieder völlig anders. Sie ist einfach eine wahre Kratzbürste - und das hat sich auch nicht geändert, zuerst. Doch nach und nach wird dann klar, dass sie innerlich ganz anders ist. Verletzlich, beinahe schüchtern und mit einem ganz großen Herz. Und wenn man als Leser dann nach einer gefühlten Ewigkeit (endlich) einen Blick hinter ihre schier undurchschaubare Fassade werfen kann, versteht man sie dann doch ein kleines bisschen besser. Im Laufe der Handlung zeigt sie allerdings wirklich, was in ihr steckt und dass sie - alles in allem - ein wirklich kluges Köpfchen ist - und eine wirklich treue Freundin. Zwar war ich zum Schluss immer noch kein wirklicher Ellie-Fan, weil sie oft Sachen gemacht hat, bei denen ich sie am liebsten ordentlich durchgeschüttelt hätte und mir gedacht habe: "Mädchen, jetzt schalt mal dein Gehirn ein!", aber das kann sich ja noch ändern. Erfrischend anders ist sie - und wenn man ihr Zeit lässt, auch eine wirklich herzensgute Person. Wer schwierige Persönlichkeiten mag, der wird sie lieben. Ich hab mich zwar mit ihr arangiert, trotzdem hat sie es geschafft, mich bis zum Schluss immer wieder in den Wahnsinn zu treiben. Aber na ja - so wurde es wenigstens nie langweilig mit ihr ;D Der Protagonist Colin ist da schon anders - aber anders auf eine gute Art und Weise ;D Normalerweise hab ich ein Problem, wenn Jungs in Büchern immer als "unfehlbar" dargestellt werden, die alte Leier ist immer die gleiche: düster, unnahbar, sexy, geheimnisvoll. Auch Colin macht da leider keine Ausnahme - ABER auf seine ganz eigene Art und Weise hat er es trotzdem geschafft, dass ich ihn richtig ins Herz geschlossen habe. Colin ist zwar dunkel und eine gefühlte Ewigkeit tappt man als Leser im Dunkeln, wenn es um seine Wenigkeit geht, trotzdem muss man ihn einfach gernhaben. Denn im Gegensatz zu so vielen anderen seiner "Bad Boy"-Konkurrenten besitzt er etwas, das nur wenige zusätzlich zu ihrem natürlich "übernatürlich guten Aussehen" hinkriegen: Humor. Was soll ich sagen? Ich liebe Jungs mit Humor ;D Und Colins Kommentare und Ansichten haben die Geschichte total aufgelockert, vor allem weil die Story selbst ziemlich düster wird. Noch dazu hat er so etwas, wie zwei...verschiedene Persönlichkeiten. Nicht dass er Schizophren wäre, aber es hängt mit seiner "Natur" zusammen und gerade die Idee, das so zu zeigen, hat mir gut gefallen. So lernt man nämlich noch mehr von ihm kennen und lieben - und daraus ergibt sich genau das, was mir an ihm so gut gefallen hat: er lässt sich nicht in irgendeine Schublade zwängen, sondern ist einfach er selbst. Natürlich gibt es eine Liebesgeschichte zwischen Ellie und ihm. Aber die ist weder klischeebehaftet, noch kitschig oder besitzt das schon-1000x-gelesen-Gefühl. Nein, sie ist wie das Buch selbst: tastend und vorsichtig, zärtlich und stürmisch zugleich, eindringlich und gerade deswegen braucht man weder seitenlange Knutschereien und Sexszenen. Und genau das macht die Beziehung der beiden so besonders. Und Colin ist wirklich ein besonderer, junger Mann, den auch ich bestimmt nicht von der Bettkante schubsen würde ;D Aber er ist noch so viel mehr, als nur sein äußeres Erscheinungsbild (das mich gerade deswegen fasziniert hat, weil die Autorin dieses Thema...ungewöhnlich gelöst hat). Die Nebenpersonen sind einzigartig und weichen von dem typischen Gut-und-Böse-Muster ab - jeder Charakter hat seine dunklen Seiten. Der wohl sympathischste von allen war Tillmann - zuerst hatte ich ehrlich ein kleines bisschen Probleme mit seinem Namen :I Dafür hat mir sein Charakter umso mehr gefallen - zuerst war er wie ein Schoßhündchen, hat sich an Ellie gehängt und hat zugegeben ein kleines bisschen genervt in seinem "Detektivspiel". Teilweise hat er sich wirklich naiv und kindisch angestellt, umso mehr hat mich dann seine Wendung überrascht und dass er Ellie wirklich als ein guter Freund beigestanden hat, dafür hat er meine Höchstachtung. Wenn man ihn braucht, dann ist er einfach da. Und dann hat auch seine wirklich ein bisschen zu überschwängliche Art nicht mehr ganz so genervt (auch wenn er sich dadurch nicht unbedingt weniger tollpatschig angestellt hat) ;) Leo - Ellies Vater - ist der typische Vater, der einfach immer für seine Tochter da ist - und auch wieder nicht. Dass er Psychiater ist, war schon mal ganz interessant, weil er dadurch einfach eine völlig andere Sicht der Dinge hat. Und zusätzlich wird schnell klar, dass er auch noch eine Menge Geheimnisse hat und tiefer in allem drinsteckt, als man zuerst vermutet. Gefallen hat mir, dass er nicht nur sympathische Seiten an sich hat, sondern einfach menschlich wirkt - in vielen Fantasybüchern werden ja gerade die Väter immer als totale Engel dargestellt, die alles für ihre "Prinzesschen" stehen und liegen lassen - das ist hier nicht so. Denn auch Leo hat seine eigenen Probleme. Gerade das zeichnet diesen Mann so aus - und man fiebert mit ihm und Ellie mit, dass daran nicht die Familie zerbricht... Der letzte Nebencharakter, der mir aufgefallen ist, ist eigentlich gar kein Mensch, sondern ein Pferd. Louis ist Colins Pferd - und gerade für mich war er mal etwas ganz besonderes. Manchmal wirkt er fast...menschlich, ist unglaublich sensibel, ein Ruhepol und gerade für Colin ein Anker in der ganzen Finsternis, die sein Schicksal umgibt. Hoffentlich darf man im nächsten Band noch ganz viel von ihm Lesen, denn gerade dieses ungewöhnliche Team macht die Faszination aus ;) Zuletzt gibt es natürlich noch den Bösewicht - oder eher die Böse, denn hier haben wir eine Frau: Tess. Oh Gott, die Frau war so...widerlich, ich fass es nicht. Sie kommt zwar eigentlich kaum vor, aber irgendwann hat allein ihr Name mir Grauen eingejagt. Sie ist Colins "Mutter" und trotzdem kein bisschen, wie er. Man kann gespannt bleiben, was in Zukunft mit ihr passiert, aber ehrlich - sie steht kein bisschen hinter ihren männlichen, bösen "Kollegen" zurück ;) Man darf sich also über ganz viel Spannung und Intrigen freuen. Bettina Belitz' Schreibstil gehört für mich inzwischen zu einem der eindringlichsten, schönsten und vor allem poetischsten, die ich je gelesen habe. Jedes Wort, das sie schreibt, hat eine Magie in sich, das im Leser unglaubliche Gefühle weckt. Es hat einen Grund, wieso ich ihre Bücher bis jetzt immer verschlungen habe. Sie greift bekannte Themen auf und verpackt sie dann komplett neu - aber überzeugend. Das Thema - das Übernatürliche - in diesem Buch hatte ich so vorher noch nie gelesen und gerade deshalb war ich ziemlich überrascht, wie gut alles gelöst wurde. Um es mal mit Colins Worten zu sagen: "Ach, ihr mit euren ewigen Vampiren, als gäbe es nichts anderes." ;D Und recht hat er - das hat sich wohl auch die Autorin so gedacht und ich kann nur sagen - zum Glück *o* Das war bestimmt nicht mein letztes Buch von Bettina Belitz ;D Allerdings muss ich sagen, dass das Buch für das Genre ziemlich heftig ist - nicht auf romantischer Ebene (obwohl das Buch wirklich einige Gefühle durcheinanderwirbelt9, sondern gerade im Finale passieren ziemlich heftige, teilweise wirklich ekelhafte Sachen, die mich dann oft an die berühmt, berüchtigte "ASHES"-Reihe erinnert haben und die ich so nicht erwartet hätte. Daher braucht man gerade auf den letzten hundert Seiten einen...robusteren Magen und man merkt auch, dass das Buch eher für ältere Teenies vorgesehen ist ;) Fazit Der Buchtitel ist hier Programm: das Buch hat mich auf knapp 700 Seiten völlig durch den Mixer gedreht und mich am Schluss dann komplett neu zusammengesetzt. Ob es an den sympathischen Charakteren, der ungewöhnlichen Storyline oder der düsteren Stimmung liegt - egal, denn das Konzept überzeugt auf ganzer Linie. Für Fans von romantischen Fantasygeschichten oder für solche, die einfach mal ein Fantasybuch sucht, das sich aus der breiten Masse heraussticht, ist dieses Buch ein absolutes Muss. Band 2 darf auf jeden Fall bald bei mir einziehen ;) 4/5 Sternchen Zitat “Als ob meine Eltern sich jemals ernsthaft für ihre Nachbarn interessiert hätten oder gar umgekehrt.Da hätte Jesus persönlich nebenan wohnen können und Papa hätte doch nie mehr gemacht, als vielleicht mal über den Gartenzaun zu winken.”

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  • Ein lebhafter, mysteriöser Roman mit wundervollen Protagonisten

    Splitterherz
    buecherwuermchenxlara

    buecherwuermchenxlara

    19. February 2017 um 20:32

    „Eine neue Seele ist da. Sie ist zart und wild zugleich. Sie hat Widerhaken. Sie schmeckt köstlich.“ Meine Meinung: Was als zaghafter Jugendroman mit merkwürdigen Geschehnissen beginnt, wird nach einiger Zeit zu einem fantasievollen und mysteriösen Meisterwerk. Von Anfang an konnte mich die Story vollkommen in den Bann ziehen, weshalb ich zwischendurch ein paar mal Angst hatte, dass es sich letztlich wieder nur um eine typische Vampir-Liebesgeschichte, wie man sie schon zu oft vorfinden kann, handeln würde und alle meine aufgebauten Erwartungen futsch wären. Doch ich würde nicht enttäuscht - Bettina Belitz öffnet eine Tür in eine völlig neue Welt, denn es gibt viel Wichtigeres als Blut. Einige Storyelemente konnte ich voraussehen, andere aber, haben mich vollkommen umgehauen und teilweise auch ein wenig verwirrt, da das Buch sehr intelligent ist und man mitdenken muss. Natürlich nicht zwingend, aber es macht mehr Spaß, denn jedes Detail hat seine eigene wichtigste Rolle in diesem genialen Gesamtbild. Obwohl der Roman gute 600 Seiten umfasst, wurde es mir nie langweilig, was wohl an dem unglaublich lebhaftem Schreibstil der Autorin liegt. Er ist so detailverliebt und präzise, dass man als Leser keine Schwierigkeiten hat, sich die Umgebung bildlich vorzustellen – vom Stand der Sonne bis zum Geruch der Blumen. Da ist sicherlich nicht für jeden was, denn diese lebendigen - und langen - Beschreibungen unterbrechen natürlich auch den eigentlichen Handlungsverlauf bzw. ziehen ihn etwas. Mir hat es allerdings sehr gefallen, gerade weil ich mich so mit Leichtigkeit in der Story verlieren konnte. Das Buch wird übrigens aus der persönlichen Sicht von unserer Hauptprotagonistin Elisabeth, welche lieber Ellie genannt wird, erzählt. Ellie scheint bei vielen Lesern nicht wirklich gut angekommen zu sein, was mich etwas überrascht hat, da ich sie weder nervig noch überheblich fand, wobei ich eigentlich oft Probleme mit weiblichen Hauptprotagonistinnen habe. Sie ist 17, intelligent, eigensinnig und auf ihre Art liebenswert, gerade wegen ihren Phobien, kann aber nicht gut mit Menschen, weshalb sie auch einsam ist. Ich finde ihren Charakter glaubwürdig; er ist vielseitig und gut ausgearbeitet. Und alle, die kritisieren, dass sie ziemlich viel schläft, was wirklich wahr ist, sollten im Hinterkopf behalten, dass eben dies ein sehr wichtiger Bestandteil der Story ist. Ellie ist klasse, aber richtig umgehauen hat mich Colin. Ich kann ehrlich sagen, dass ich lange nicht mehr solche Sympathie für einen Buchcharakter aufbringen konnte, wie für ihn. Unnahbar, mysteriös und vor allem: gefährlich. Aber er läuft nicht herum und erzählt allen, wie gefährlich er doch ist und er möchte auch nicht, dass jemand seine „weiche Seite“ entdeckt, wie es sonst in anderen Romanen oft der Fall ist. Colin ist wirklich gefährlich – und das spürt man beim Lesen einfach. Genauso spürt man das Knistern zwischen ihm und Ellie. Die beiden geben ein wundervolles Team ab; jeder verändert sich in der Gegenwart des Anderen. Wortgefechte, Herumgeflirte und große Gefühle – die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich zwar langsam, wirkt so aber glaubwürdig. Fazit: „Splitterherz“ konnte mich mit seiner verworrenen und mysteriösen Story vollkommen überzeugen. Durch den sehr lebendigen Schreibstil der Autorin, fällt es leicht, sich in der Geschichte zu verlieren und auch die Protagonisten sind wunderbar ausgearbeitet, Colin verdient hierbei ein Extra-Lob. Ebenso fand ich die zarte Liebe zwischen ihm und Ellie glaubwürdig und erfrischend. Ein Meisterwerk mit Lieblingsbuchpotenzial und eine klare Leseempfehlung! Schau doch auch mal auf meinem Blog vorbei! :D http://buecherxwuermchen.blogspot.de/

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  • Außergewöhnliche Idee, Umsetzung hätte allerdings besser sein können!

    Splitterherz
    anna1911

    anna1911

    15. February 2017 um 18:59

    Klappentext: Es gibt genau einen Grund, warum Elisabeth Sturm nicht mit fliegenden Fahnen vom platten Land zurück nach Köln geht, und dieser Grund heißt Colin. Der arrogante, unnahbare, aber leider auch äußerst faszinierende Colin gibt Ellie ein Rätsel nach dem anderen auf, und obwohl sie sich mit aller Macht dagegen wehrt, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen. Bald muss Ellie einsehen, dass Colin viel mehr mit ihrer Familie verbindet, als sie sich je vorstellen könnte. Ihr Vater Leo verbirgt ein Geheimnis, das ihn und Colin zu erbitterten Gegnern macht – und das Ellie in tödliche Gefahr bringt. Dass sie mit ihren seltsamen nächtlichen Träumen den Schlüssel zu dem Rätsel in der Hand hält, begreift Ellie erst, als ihre Gefühle für Colin alles zu zerstören drohen, was sie liebt. Über diese Trilogie gibt es schon hunderte von Meinungen und auch ich wollte  nun endlich mal lesen den ersten Teil lesen. Ich habe versucht möglichst neutral heranzugehen. Ich muss sagen die ersten 230 Seiten waren eine totale Qual und ich hätte das Buch manchmal echt am liebsten an die Wand geschmissen. Die Protagonistin Ellie hat mich dermaßen aufgeregt, so pessimistisch. Nur weil man umzieht geht doch nicht gleich die Welt unter. Ich fand ihre Reaktionen einfach nur übertrieben. Gegen Ende jedoch wurde das etwas besser und ich habe sogar angefangen sie zu mögen. Colin fand ich von Anfang an ziemlich undurchsichtig und er konnte mir auch nicht so ganz ans Herz wachsen. Obwohl ich auch ihn im Verlauf des Buches besser verstehen konnte. Zum Schreibstil muss ich sagen, dass ich ihn ganz okay fand. Was mich allerdings ziemlich gestört hat, war die Tatsache, dass vor allem am Anfang die langweiligsten Situationen total lang gezogen wurden und die spannenden nur schnell abgehandelt. Zum Beispiel die Enthüllung über, dass was Colin ist, hätte ich mir besser vorgestellt. Es kam ziemlich auf einen Schlag, was der Spannung nicht sonderlich gut getan hat. Einige Stellen des Buches habe ich tatsächlich nur oberflächlich gelesen und immer mal wieder einen Absatz übersprungen.  Zum Ende hin wurde es wie gesagt erheblich spannender, auch wenn es meiner Meinung nach noch ausbaufähig gewesen wäre. Ich hoffe, dass das mit der Spannung in den Folgebänden besser wird.  Fazit: Der Anfang war eine echte Qual, doch es wurde besser, und am Ende habe ich auch mit den beiden mitgefiebert. Das ganze wäre auf jeden Fall noch ausbaufähig. Mit den nächsten beiden Teilen werde ich mir definitiv noch Zeit lassen, bin aber doch gespannt wie es weiter geht. Insgesamt bekommt Splitterherz von mir 2,5 - 3 Sterne! 

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  • Leider nicht meins - Schreibstil konnte mich nicht packen

    Splitterherz
    Kellenbay

    Kellenbay

    07. January 2017 um 11:35

    Splitterherz gehört zu den seltenen Büchern, die mich von Anfang am nicht packen konnten.  Ich will nicht sagen, dass es schlecht ist, es ist einfach nur nicht meins. Bettina Belitz hat einen ganz besonderen Schreibstil, der einfach nichts für mich war. Daher von mir keine Leseempfehlung. 

  • Leserunde zu "Wunderschöne Winterzeit" von Max Bolliger

    Wunderschöne Winterzeit
    Vucha

    Vucha

    ~~~~~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen~~~~~~~ ~~~~~~~~Dies ist der Lesemarathon unserer „Zukunft vs Vergangenheits“-Gruppe und unserer Werwolfrunde ~~~~~~~~ Lesemarathon zwischen den Jahren (27.12-30.12.2016)Zu unserer Werwolfrunde hier auf Lovleybooks veranstalten wir immer einen Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben findet auch dieses Mal wieder so ein Marathon statt.Manch einer von uns wird bestimmt zu Weihnachten das ein oder andere Buch unter dem Weihnachtsbaum finden. Hier bekommt ihr die Gelegenheit und Zeit, eure neuen Schätze zu zeigen und sie zu lesen, oder aber auch noch ein bisschen SuB-Abbau zu betreiben.Größtenteils wird es sich thematisch um die Feiertage in den letzten Dezembertagen drehen... lasst euch überraschen! Welche Bücher ihr euch dazu aussucht ist vollkommen egal. Wir wollen das Jahr zusammen ausklingen lassen und gemütliche Stunden zusammen verbringen. ♦ZIELE:♦ Setzt euch welche! Was wollt ihr an diesen vier Tagen schaffen?  ♦EURE BELOHNUNG:♦ 2017 steht vor der Tür! Ihr bekommt deshalb für je 50 gelesene Seiten von uns einen Glücksbringer. 🍀🐞🐷 Zudem wird es einige Aufgaben geben, bei denen ihr zusätzliche Glücksbringer sammeln könnt. ♦DIE THEMEN:♦ Wir werden jeden Tag des Lesemarathons ein anderes Thema vorstellen und die Fragen diesem Thema anpassen. Geplant sind: Familien, Geschenke, Essen und Traditionen rund um Weihnachten und den Jahreswechsel.  ******************************************** WICHTIG: Unsere gestellten Fragen werden so weit wie möglich einen Bezug zu den genannten Themen haben. Dies muss nicht für eure ausgewählten Bücher gelten. Es darf gelesen werden, was Spaß macht. Zudem sind zu diesem Marathon nicht nur Teilnehmer unser "Zukunft vs. Vergangenheitschallenge" und "Werwolfrunde" eingeladen. Jeder Leser ist willkommen.  WANN STARTEN WIR? Der Marathon startet am Dienstag, den 27.12.2016 um 10 Uhr und endet am 30.12.2016 um Mitternacht.  Der Spaß bei unserem Lesemarathon ist natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto "Alles kann, nichts muss" könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wir ihr mögt. Wir streuen in regelmäßigen Abständen Aufgaben und Rätsel ein und setzten uns gerne Ziele, um den Spaßfaktor ein wenig zu erhöhen, beides ist aber nicht verpflichtend. ******************************************************** Habt ihr Fragen, Anregung oder Rätsel, die ihr uns für den Marathon zukommen lassen mögt? Gerne nehmen wir jede Hilfe an. Schreibt einfach eine kurze PN an: Knorke MissSnorkfraeulein SchCh121  oder Vucha ******************************************************* Teilnehmer: Vucha stebec SchCh121 samea MissSnorkfraeulein Mitchel06 melanie1984 pinucchia BUCHimPULSe Tatsu Mysticcat Knorke sternchennagel mabuerele histeriker AnnikaLeu, AberRush, Katha_strophe

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    • 706
  • Paranormal Romance die verzaubert

    Splitterherz
    buchstabentraeumerin

    buchstabentraeumerin

    08. October 2016 um 20:34

    Keine Frage, Mama schien die Natur zu bekommen. Sie blühte sichtlich auf, trotz ihrer dauernden Schlafstörungen. Ich hingegen kam mir ziemlich verwelkt vor und ich sah auch mit Sicherheit so aus. (Seite 163) Eine Paranormal Romance, die in Köln und vor allem im Westerwald spielt? Das hat mich schon sehr neugierig gemacht, immerhin wohne ich in der Gegend. Auch die Autorin Bettina Belitz kennt sich aus, denn sie lebt im Westerwald. Ich versprach mir auf jeden Fall faszinierende Ortsbeschreibungen und vielleicht sogar das eine oder andere Wiedererkennen. Der Westerwald hat mich atmosphärisch nicht enttäuscht – wilde Regenschauer, stürmische Winde, Gewittergrollen und düstere Wälder zogen sich durch die Seiten und gaben der Geschichte ihr dunkles und schwermütiges Gesicht. Dennoch konnte mich „Splitterherz“ nicht von Anfang an begeistern, da ich mich mit einigen Dingen nicht anfreunden konnte. Umso faszinierender, wie sich meine Wahrnehmung bis zum Ende komplett ändern konnte. Mein größtes Problem lag darin, dass die ersten zwei-, dreihundert Seiten zu schleppend und zu langatmig waren. Dadurch kam ich trotz interessanter Thematik einfach nicht so recht rein. Zu lange wird offen gelassen, was eigentlich mit Ellie geschieht und welche Rolle Colin dabei spielt, der Junge, der zurückgezogen und einsam im Wald lebt. Die Andeutungen häufen sich, ebenso zahlreiche seltsame Begebenheiten, doch richtig schlüssig wurde es lange nicht. Zudem verbringt Ellie die gesamte erste Hälfte des Buches damit, an den unmöglichsten Orten und zu jeder Tages- und Nachtzeit einzuschlafen. Vorzugsweise genau dann, wenn es spannend wurde. Man wird als Leser an der langen Leine gehalten und fortwährend in seinen Erwartungen ausgebremst. Irgendwann wurde es nervig und langweilig, da jegliche Erklärungen fehlten und Ellie selbst sich auch nicht im mindesten über ihr Verhalten wunderte. Dennoch blieb ich dran, denn ich wollte wissen, wer Colin ist und was mit Ellie geschieht. Ein Glück, denn auf den letzten Seiten ergab dann alles einen Sinn, die Teile fügten sich zusammen und ich lernte die bedächtige Herangehensweise sehr zu schätzen. „Splitterherz“ ist vollkommen anders als erwartet. Ich rechnete mit einem vorhersehbaren Jugendbuch nach Schema F und fand mich daher nicht unmittelbar in der Geschichte zurecht. Belitz überrascht hingegen mit ernstem Ton, erschreckenden Momenten und düster-geladener Stimmung. Zu Recht sagt sie über ihre Paranormal Romance Trilogie, sie hätten „in der klassischen Jugendbuchabteilung nichts verloren“. Mehr dazu in ihrem Beitrag „Aufklärungsarbeit: Scherbenmond ist kein Jugendbuch!“ auf ihrer Website. CharaktereEs war ein diffuser, völlig süchtig machender Geruch. Manchmal dachte ich, dass schöne Erinnerungen so duften müssten. Ein Parfum aus alldem, was ich bisher an guten Dingen erleben durfte. (Seite 559) Elisabeth Sturm, beziehungsweise Ellie, hat mich auf den ersten 200 Seiten etwa beinahe den letzten Nerv gekostet. Sie ist so naiv, dass es war kaum auszuhalten war. Wie bereits gesagt, wird sie ständig von bleierner Müdigkeit überwältigt und das kommt ihr nicht ansatzweise komisch vor. Sie spricht es nicht einmal ihren Eltern gegenüber an. Darüber hinaus geschehen noch andere sonderbare und unerklärliche Dinge mit ihr, die sie nicht zu verwundern oder zu sorgen scheinen. Aus diesem Grund wirkte sie auf mich sehr nachlässig. Es dauerte, bis sich Ellie zu einem Charakter entwickelte, in den ich mich einfühlen konnte. Doch sie wird aktiver, neugieriger, kämpferischer und katapultierte sich damit direkt in mein Herz. Auch Colin berührte mich nicht von Anfang an. Zu seiner Verteidigung muss ich aber anführen, dass er zu Beginn auch sehr wenig Raum einnimmt. Er spricht kaum und seine Handlungen sind nicht nachvollziehbar. Das hat es mir schwer gemacht. Dennoch konnte ich eine gewisse Neugier da schon nicht leugnen, so dass ich „an ihm dranblieb“, ebenso wie Ellie, die immer wieder unermüdlich den Kontakt zu ihm sucht. Anfangs also waren mir die Charaktere zu leblos und undefiniert, entweder sie schliefen oder sie verhielten sich eigenartig. Doch ich las auf Erklärungen hoffend weiter. Dass mich in diesem Moment die Geschichte schon fest im Griff hatte, bemerkte ich erst viel später. Denn gerade das macht den Reiz der Charaktere und der ganzen Geschichte aus: Sie ist nicht durchschaubar, nicht direkt zugänglich, sie hat ihre Tücken und geheimen Winkel, die man sich als Leser erstmal erobern muss, bevor sich die Schönheit von „Splitterherz“ auftun kann. Schreibstil„Den Trab wirst du noch nicht aussitzen können. Ich wechsle sofort in den Galopp“, informierte er mich sachlich über meinen bevorstehenden Tod. (Seite 481) Der Schreibstil passt zu der trägen Entwicklung der Geschichte. Bettina Belitz lässt Ellie erzählen, langsam und bedächtig, aber auch mit einem warmen Humor an den passenden Stellen. Es gibt wunderbare Zeilen, die mich noch jetzt zum schmunzeln bringen, wenn ich an sie denke. Ganz besonders gelingt es Belitz aber über die Beschreibung von Natur und Naturgewalten eine dichte Atmosphäre aufzubauen – beklemmend und irgendwie losgelöst von der Wirklichkeit. Traumtänzerisch, möchte ich es am liebsten beschreiben. Fazit Es gibt ein Zitat, das sehr treffend beschreibt, wie es mir beim Lesen von „Splitterherz“ erging: „As he read, I fell in love the way you fall asleep: slowly, and then all at once.“ (The Fault in our Stars, John Green) Nur langsam fand ich Zugang zu dieser Paranormal Romance im Westerwald, die Neugier und Faszination wuchs im Zeitlupentempo. Doch kaum hatte ich den Zugang, war es um mich geschehen. Rückwirkend betrachtet ist das Buch von Anfang an hervorragend und mich kribbelt es schon in den Fingern, wann immer ich Band 2 in meinem Regal über den Weg laufe. Wunderbar, magisch-düstere Unterhaltung, die nicht den gewohnten Mustern dieses Genres folgt.

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  • Es macht süchtig

    Splitterherz
    BonnieParker

    BonnieParker

    20. September 2016 um 21:00

    Splitterherz erregte schon durch den Titel und das tolle Cover meine Aufmerksamkeit. Nun weiß ich auch, dass dieses Buch schon eine Weile auf dem Markt ist und sicher bin ich eine der Wenigen, die es noch nicht kennen. Von der Autorin habe ich schon einiges gehört, aber bisher noch keinen von ihren Romanen gelesen. Also der Einstieg fiel mir nicht schwer und der Anfang fesselte mich sofort. Es war mir fast unmöglich meine Augen von diesem Buch zu lösen. Jedes bisschen freie Zeit musste ich nutzen und ein paar Zeilen lesen. Und sonst bin ich eher der Mensch, der von Kapitel zu Kapitel liest und angefangene Kapitel hasse ich. Aber hier war es egal ich war froh über jede Zeile, die ich mal schnell eben lesen konnte. Die Autorin hat einen Schreibstil, der leicht und flüssig ist und wirklich ein angenehmes Lesegefühl verursacht. Warum ich dieses Buch nicht schon vorher entdeckt habe bleibt mir ein Rätsel.Nun aber zu den Charakteren. Elisabeth ist unsere Hauptprotagonistin und die Geschichte wird eigentlich von ihr erzählt. Durch die Ich-Perspektive fühlt man sich noch verbundener mit ihr. Sie steht kurz vor dem Abi und ist 17 Jahre, aber eigentlich wirkt sie sehr erwachsen. Sie hat ihren eigenen Kopf und ist doch gleichzeitig der Inbegriff einer braven Tochter. Sie ist eine gute Schülerin und versucht sich immer ihrer Umgebung anzupassen. Mir war sie sofort sympathisch, denn ich verstand nur zu gut ihren Unwillen gegen diesen Umzug und die neue Umgebung. Ich fühlte in vielen Situationen mit ihr, war aufgeregt und erschrocken und mit ihr dieses Abenteuer zu erleben war einfach wunderbar. Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen. Genau wie der Mann, der sich in ihr Herz geschlichen hat. Collin. Ein wunderbarer Charakter und doch mysteriös. Meine Neugier auf ihn wuchs von Seite zu Seite und genau wie Elisa wollte ich am liebsten alles über ihn erfahren. Er ist ein Mann, der noch Anstand besitzt und seine Art von Humor und seine bissigen Kommentare ließen mich oft schmunzeln. Wunderbar fand ich auch, wie die Autorin hier den Bezug zu den verschiedenen Tierarten eingearbeitet hat. Der Leser begegnet hier Pferden, Katzen, Spinnen und vielen weiteren Tieren. Aber es soll auch für euch noch ein wenig spannend bleiben, daher bleiben euch die beeindruckendsten noch verborgen. Die Familie von Elisa ist zumindest keine gewöhnliche Familie und je besser ich sie kennenlernte, desto mehr Fragen kamen in mir auf. Aber auch diese wurden wunderbar beantwortet. Allgemein habe ich an diesem Buch überhaupt nichts auszusetzen, denn es war spannend, romantisch und mehr als fesselnd. Es war ein perfekter Mix aus Fantasy, Romance und Jugendbuch. Und ich werde mich gleich auf den zweiten Teil der Trilogie stürzen. Auf zum Scherbenmond, denn das Abenteuer geht weiter. Zum Glück !

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  • Fabelwesen

    Splitterherz
    Babaco

    Babaco

    06. September 2016 um 11:14

    Ein Buch das mich immer wieder zum Denken angeregt hat. Elisabeth zieht mit ihren Eltern auf Land da ihr Vater eine neue Stelle in einer Nervenklinik erhalten hat. Durch das Landleben gehen ihr viele Sachen kaputt oder verschwinden und Sie fängt an eine Liste zu erstellen, am Ende des Buches streicht Sie diese durch und ergänzt diese durch: Angst. Das Buch verliert nie Spannung und man fiebert regelrecht mit. Als Sie Colin "kennen lernt" wird ihr leben immer komplizierter. Warum kann Colin vieles so gut? Warum gibt es Bilder von ihm und Pferden die älter sind als er es sein kann? Warum schläft Elli immer ein sobald sie den Vogel am Waldrand hört, oder in Colins nähe? Colin ist ein Nachtmahr denn sich von den Träumen der Tiere ernährt. Er versucht Elli sich vom leibe zu halten, denn er darf keine Freunde haben oder sogar sich verlieben. Doch Ellis Sturheit bringt beide in Gefahr und Colins "Mutter" macht sich auf den Weg zu Colin.Das Ende fand ich sehr traurig und musste sogar eine Träne vergießen. Ich kann das Buch jedem empfehlen. 

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  • Tolles Buch!

    Splitterherz
    YouDecide

    YouDecide

    27. August 2016 um 15:35

    Bettina Belitz hat einen besonderen Schreibstil, sehr detailiert. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich fand es spannend!

  • Außergewöhnliche Idee, außergewöhnliche Umsetzung!

    Splitterherz
    Buechergarten

    Buechergarten

    22. August 2016 um 17:14

    INHALT: Weder freudig noch freiwillig zieht die 17jährige Elisabeth Sturm mit ihren Eltern im Frühjahr von Köln in ein beschauliches Dorf im Westerwald. Entwurzelt und trotzig lässt sie ihren Alltag über sich ergehen bis sie eines Tages auf den arroganten, unnahbaren und leider äußerst faszinierenden Colin stößt. Sein Verhalten gibt ihr mehr als ein Rätsel auf und egal wie sehr sie sich zu wehren versucht, kann sie sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen. Wirre Träume und Erschöpfungszustände suchen sie heim. Und plötzlich scheint nicht nur Colin ein wohlgehütetes Geheimnis zu haben, sondern auch ihre Familie verbirgt etwas vor ihr. Ellie gerät immer tiefen in eine ihr fremde Welt und zwischen die Fronten: Fronten zwischen ihrem Vater und Colin, die mehr zu verbinden scheint als gedacht! Und schließlich rückt eine tödliche Gefahr näher, die alles zu zerstören droht…   EIGENE MEINUNG: Vielleicht ist dies kein Buchcover das einen auf den ersten Blick vom Hocker haut. Dafür aber auf den zweiten, den dritten und noch viele nachfolgende!! Es fühlt sich einfach nur wunderschön an, enthält so viele Einzelheiten, dass man immer wieder etwas Neues entdeckt und birgt viele Hinweise zur Geschichte. Auch ohne Schutzumschlag ist das Buch einfach wunderschön und wird im Gesamteindruck durch ein dunkles Lesebändchen abgerundet! Es ist ein wahrer Schinken und beim Lesen musste ich tatsächlich etwas unterlegen um das Buch aufstützen zu können :) Begeistern konnte mich die Geschichte eigentlich schon vom Prolog an. Ich liebe es, wenn dieser zu Beginn noch mystisch und geheimnisvoll erscheint, man nichts so rechtes damit anfangen kann. Je weiter man liest, desto klarer wird das Bild wer dort gesprochen/gedacht hat und zum Ende des Buches öffnet es einem die Augen, wenn man ihn noch einmal liest. Auch die Geschichte an sich konnte mich von ihrem Schreibstil her begeistern. Ich mag Beschreibungen und das muss man hier auch wirklich mögen. Es ist weder eine Geschichte mit Erotik, unglaublicher Action, Spannung oder einer unglaublichen Liebesgeschichte. Alles geschieht eher ruhig, langsam und an manchen Stellen zugegebener Maßen leicht schleppend. Ich möchte nicht sagen, dass es langweilig war, weil ich nicht wirklich aufhören konnte zu lesen, aber es war nicht das intensive Drängen danach zu Wissen wie eine Geschichte aus- oder weitergeht, sondern eher ein stetes Interesse. Teilweise war ich schon verlitten etwas über die Zeilen zu lesen, obwohl die Erzählung immer schön war. Gegen Ende wird es dann jedoch spannender und auch rasanter worüber ich mich wirklich gefreut habe! Ellie selbst ist keine von diesen überhübschen, hochintelligenten und unheimlich humorvollen Personen die man in anderen Büchern momentan so viel trifft. Sie ist hübsch, fleißig und besitzt durchaus Humor, kann aber auch nervig, unecht und zickig sein. Einfach ein ganz normales Mädchen. Es geht auch nicht um die erste Liebe, das erste Mal oder den einfach perfekten Typen. Und Gott sei Dank schon gar nicht um eine Dreiecksbeziehung! Auch Colin ist nicht der typische Bad Boy oder Schönling oder dominante Mann den man im Moment überall vorgesetzt bekommt. Ich habe mich am Anfang sogar oft gefragt ob ich ihn mag, ob er mir gefällt und bin zu keinem rechten Schluss gekommen. Aber jetzt muss ich sagen, dass genau das den Reiz dieser Geschichte ausmacht: Sie ist eben nicht wie so viele andere und man muss seinen Kopf und sein Gefühl noch befragen und nicht nur dumm vor sich hinschmachten! Die Charaktere rund um Ellie haben mir gut gefallen und waren für ihre Rollen genau richtig ausgestaltet – vor allem Tessa konnte mich vom Hocker hauen! Aber es war nichts so richtig vorhersehbar und das hat mir gefallen! Die Autorin hatte auch keine Angst etwas zu beenden oder einen anderen Weg weiter gehen zu lassen! Die Geschichte wird aus Ellies Sicht erzählt und das hat mir wirklich gut gefallen! Die Schauplätze sind ganz unterschiedlich und lassen die Gegend nach und nach vor dem inneren Auge zusammen wachsen. Ich mochte auch besonders gerne, dass Ellie sich von nichts auf ihrer Spurensuche abhalten lässt und auch nicht davor zurück schreckt immer wieder Antworten zu verlangen! Um keine Sekunde der Spannung vorweg zu nehmen möchte ich nicht verraten um welche Wesen es sich in diesem Buch dreht, aber mir hat diese Idee – die ich vorher noch nie gelesen hatte – zu erleben! Mir gefällt Ellies Entwicklung im Buch und auch die Personen um sie herum machen spürbar eine solche durch! Am Ende ist die Geschichte definitiv bereit für einen weiteren Teil, aber es gibt keinen solchen Cliffhanger, dass man es nicht aushält. Wie das ganze Buch kommt auch das Ende ruhig daher. Und noch ein Wort zur Liebesgeschichte: Es ist definitiv keine Liebe auf den ersten Blick, sondern sie darf sich doch tatsächlich entwickeln! ;)   FAZIT: Ein Reihenauftakt zu einer außergewöhnlichen Buchidee für die man sich aber Zeit lassen sollte! Weder die Charaktere, noch die Wesen in diesem Buch sind ausgeluscht und auch wer die übliche Erotik, himmelhochjauchzende Liebe, Dreiecksbeziehungen, unglaubliche Action und Spannung erwartet ist hier falsch! Eine ruhige, tiefsinnige und tiefgehende Geschichte die breit angelegt erzählt wird.

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