Splitterherz – Dornenkuss

von Bettina Belitz 
3,9 Sterne bei475 Bewertungen
Splitterherz – Dornenkuss
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Positiv (315):
cecilyherondale9s avatar

Super Abschluss!

Kritisch (57):

Ich musste mich durchquälen - langweilig, verwirrend & das bei über 800 Seiten, puh...

Alle 475 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Splitterherz – Dornenkuss"

Elisabeth Sturm hat am eigenen Leib erfahren, welche Gier, welche zerstörerische Kraft und welches Grauen in der Welt der Mahre lauern – und doch hält sie an ihrer Liebe zu Colin fest. Erschöpft und bis ins Mark verletzt, fürchtet und ersehnt sie den Tag, an dem er zurückkehrt und sie sich auf die Jagd nach Tessa machen, der uralten Mahrin, die ihr Glück bedroht.
In Italien hoffen sie, Tessa auf die Spur zu kommen und Hinweise auf Ellies verschollenen Vater zu erhalten. Fast gegen ihren Willen findet Ellie in der Hitze, dem Meer und der Kargheit des Landes die Ruhe, nach der sie sich seit Monaten sehnt, und dankbar gibt sie sich diesem neuen, freien Leben hin.
Als von unerwarteter Seite ein Verbündeter auftaucht, scheinen die Antworten auf Ellies Fragen plötzlich greifbar. Aber je tiefer sie in das Geheimnis der Mahre eindringt, desto größer werden Ellies Zweifel: Ist selbst ihre Liebe nicht stark genug, um gegen Colins Hunger zu bestehen? Mit der romantischen Liebesgeschichte von Elli und ihrem träumeverzehrenden Nachtmahr Colin gelang Bettina Belitz ein grandioses Debüt. Die Splitterherz-Trilogie ist All-Age Lesefutter vom Feinsten. Für alle, die gerne Paranormal Romances lesen, ein Muss. „Dornenkuss“ ist der dritte Band einer Trilogie. Die beiden Vorgängertitel lauten „Splitterherz“ und „Scherbenmond“. Mehr Infos rund um Buch und Autorin unter: www.bettina-belitz.de

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783839001615
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:816 Seiten
Verlag:script5
Erscheinungsdatum:21.10.2013

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Rezensionen und Bewertungen

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    cecilyherondale9s avatar
    cecilyherondale9vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Super Abschluss!
    Nachtmahre

    Ich rezensiere das Buch "Dornenkuss" von Bettina Belitz, welches der dritte Band einer Trilogie ist.

    Inhalt:
    Elisabeth Sturm hat am eigenen Leib erfahren, welche Gier, welche zerstörerische Kraft und welches Grauen in der Welt der Mahre lauern – und doch hält sie an ihrer Liebe zu Colin fest. Erschöpft und bis ins Mark verletzt, fürchtet und ersehnt sie den Tag, an dem er zurückkehrt und sie sich auf die Jagd nach Tessa machen, der uralten Mahrin, die ihr Glück bedroht.
    In Italien hoffen sie, Tessa auf die Spur zu kommen und Hinweise auf Ellies verschollenen Vater zu erhalten. Fast gegen ihren Willen findet Ellie in der Hitze, dem Meer und der Kargheit des Landes die Ruhe, nach der sie sich seit Monaten sehnt, und dankbar gibt sie sich diesem neuen, freien Leben hin.
    Als von unerwarteter Seite ein Verbündeter auftaucht, scheinen die Antworten auf Ellies Fragen plötzlich greifbar. Aber je tiefer sie in das Geheimnis der Mahre eindringt, desto größer werden Ellies Zweifel: Ist selbst ihre Liebe nicht stark genug, um gegen Colins Hunger zu bestehen?


    Das Buch ist genauso spannend und fesselnd geschrieben wie die ersten Bände und man kann bis zum Ende nur spekuliern wie es ausgeht. Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Elisabeths sicht geschrieben. Ich empfehle den Roman weiter und gebe 4 1/2 Sterne.

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    Boleynhistorics avatar
    Boleynhistoricvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein paar Längen aber sonst sehr gut
    Etliche Wendungen

    Ich fand ja bereits die ersten Teile sehr spannend, mit einer ganz besonderen irgendwie sehr düsteren Stimmung. Doch der dritte und letzte Teil der Trilogie hat die Vorgänger mit ihrer ``Dunkelheit`` ja um weiters überragt. Ich war von Anfang an wieder voll in der Geschichte und habe mit Ellie mitgefiebert und gedacht jetzt kanns nur noch so oder so kommen, doch ich wurde mit einigen unerwarteten Wendungen überrascht. Ellie wurde meiner Meinung nach eine total andere Person und ich denke, dass das auch wenn einge das nicht so gerne mochten, einfach zu ihrer Entwicklung gehörte. Mich hat der Teil mit Angelo total verunsichert und ich dachte nur, das kann sie doch nicht machen. Es ist wirklich wichtig das Buch bis zum Schluss zu lesen, ansonsten könnte man wirklich böse auf Ellie sein.

     Sie macht im Laufe ihrer Zeit in Italien so viele eigenartige Sachen, welche man erst am Schluss versteht, dass mich die gewissen Längen im Buch dieses Mal doch etwas gestört haben. Manche Begegnungen sind zum bersten beschrieben worden und haben mir dann doh etwas den Nerv geraubt, obwohl ich den Schreibstil wirklich sehr gerne mag. Belitz hat eine eigene Art und Weise die Umgebung und alles darin enthaltene zu beschreiben, dass man das Gefühl hat es selbst zu erleben, doch es kann nun mal auch zu viel des guten sein.

    Ich finde jeden Teil auf seine eigene Art sehr spannend und ereignisreich. Es dind stimmungsgeladene Bücher und die düstere Dunkelheit wird bei jedem Band weiter aufgebaut um im Finale alles rauszuholen was möglich ist. Das Ende hat mich berührt und doch sehr verwundert. Ich konnte es wirklich nicht voraussehen und finde die Trilogie deshalb sehr empfehlenswert!

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    leben.lachen.lesens avatar
    leben.lachen.lesenvor einem Jahr
    Bester Teil der Trilogie

    Ich muss sagen nachdem ich Teil eins und zwei eher etwas schleppend fand hat mich der dritte Teil dafür umso mehr überrascht. Ich fand es diesmal vom Schreibstil her nicht zu ausgeschmückt sondern ansprechender und auch von den Handlungen her war es spannender. Besonders gut gefallen haben mir die letzten 100 Seiten, weil es ab da zu klärenden Gesprächen kommt und man endlich versteht was mit Ellie überhaupt los ist.

    Alles in allem würde ich sagen hat das Ende meinen Gesamteindruck vom Buch gerettet.


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    buchstabentraeumerins avatar
    buchstabentraeumerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: „Dornenkuss“ ist düsterer und nervenaufreibender als die Vorgänger. Kann man sich darauf einlassen, ist es enorm gut! Ich konnte es.
    Ein düsteres, nervenaufreibendes und kluges Finale

    „Ich setzte mich auf die Terrasse, vor mir ein Glas Rotwein, die nackten Beine auf die Brüstung gelegt, und fühlte, wie ich langsam losließ. Es war alles möglich.“ (Seite 511)

    Was für eine Reise! In Band 1 (Rezension zu „Splitterherz“), lernte ich den Westerwald in seiner wilden und abgeschiedenen Schönheit kennen. In Band 2 (Rezension zu „Scherbenmond“) reiste ich in eine meiner Lieblingsstädte, Hamburg. Und nun, im finalen Band, ging es nach Italien. Und als wäre ich tatsächlich dort gewesen und hätte alles hautnah miterlebt, fühle ich mich nach diesen über 800 Seiten etwas erschöpft. Sowohl geistig, als auch emotional, denn in „Dornenkuss“ führt die Autorin Bettina Belitz alle Fäden zusammen und treibt ihre Charaktere ein letztes Mal an ihre Grenzen. Puh.

    Am meisten hat mich dabei überrascht, dass die Geschichte eine komplett neue Wendung nimmt. Ich dachte, ich wüsste, was Ellie, Tillmann, Colin und Co. erwartet und worauf alles hinausläuft – doch Pustekuchen. Das vermeintliche Ziel war nur ein Zwischenstopp, bevor es so richtig losging. Inhaltlich entwickelt sich „Dornenkuss“ enorm weiter, greift dabei jedoch auch immer wieder auf Elemente aus den ersten beiden Bänden zurück, so dass sich ein schlüssiges Ganzes daraus ergibt. Mir wurde beim Lesen von Band 3 erst so richtig bewusst, wie komplex und originell diese Trilogie tatsächlich ist. Alles ergibt plötzlich einen Sinn.

    Darüber hinaus ist es diese spezielle Stimmung, die mich sehr gefangen nahm. Wie bereits angesprochen, fühlte ich mich hin- und hergerissen. Wie die Protagonistin Ellie genoss ich die Hitze in Italien, das Meer und das Essen. Doch über allem schwebte stets etwas Unheilvolles, es war wie der Moment, bevor ein Gewitter hereinbricht: atmosphärisch, energiegeladen, beklemmend, schwül, erdrückend. Teilweise jagten mir regelrecht Schauer über den Rücken.

    Ich kann mir vorstellen, dass man der Typ für diese Art Story sein muss. Nicht jedem gefällt die Protagonistin, nicht jedem gefällt die Stimmung. Auch die beachtliche Länge von Band 3 kann zu schaffen machen. Mich aber konnte Bettina Belitz vollkommen überzeugen, vor allem auch das Ende war für meinen Geschmack genau richtig.

    Charaktere„Oh, wie oft schon hatte mich das zum Weinen gebracht – dieses lähmende, erdrückende Gefühl, nicht zu genügen, den anderen nicht fröhlich und witzig und stark und oberflächlich genug zu sein. Sondern stets zu kompliziert und sensibel und schwierig.“ (Seite 155)

    Da die Protagonistin Ellie ein hochsensibler Mensch ist, und nicht nur ihre eigenen Gefühle und die anderer Menschen, sondern auch Sinneseindrücke wie Geräusche und Gerüche, intensiv wahrnimmt, kann das für den Leser anstrengend sein. Auch ich fand ihre Reaktionen bisweilen übertrieben und geradezu verstörend. Sie dramatisiert und ist, um es kurz zu sagen, ein nervliches Wrack. Das bleibt über weite Teile des Buches so, klare und ruhige Momente gibt es wenige. Nichtsdestotrotz mochte ich Ellie und ich konnte sie auch gut verstehen und ihre Handlungen nachvollziehen. Sie leidet selbst unter ihrer Wahrnehmungsfähigkeit, versucht sich im Griff zu haben und sehnt sich danach, sich freier und sorgloser zu fühlen. Bettina Belitz hat das meiner Meinung nach feinfühlig zum Ausdruck gebracht und hervorragend in den Plot der Geschichte eingebaut.

    Colin tritt ein wenig in den Hintergrund in diesem Teil. Leider! Ich muss sagen, ich habe ihn vermisst. Er taucht zwar immer wieder auf, spielt aber keine wirklich gewichtige Rolle. Der Fokus liegt auf Ellie und dem neuen Verbündeten. Daher sehe ich bei Colin auch keine Entwicklung, seine Wünsche und Forderungen bleiben die gleichen.

    Tillmann hingegen nimmt mehr Raum ein. Ihn fand ich von Anfang an spannend und ich war froh, dass er weiterhin dabei ist und auch ein wichtiger Part im Leben von Ellie ist. Darüber hinaus entwickelt er sich als eigenständiger Charakter weiter und erlebt seine persönlichen Dramen, die ihn zeichnen. Überhaupt versteht es Belitz gut, ihre Charaktere voneinander abzugrenzen und ihnen ein eigenes Gesicht zu geben. Ich habe ein klares Bild von allen, auch von Gianna und Paul, vor Augen.

    Schreibstil„Mit klebrigen Fingern wirbelte ich Klamotten aus dem Schrank, restlos überfordert damit zu entscheiden, was ich für einen Mordurlaub in Italien brauchen würde.“ (Seite 119)

    Was soll ich sagen – der Schreibstil ist einzigartig, finde ich. Bettina Belitz  verliert sich in Beschreibungen der Natur, der Atmosphäre, der Charaktere und ihrer Verfassung ohne zu langweilen. Sie übertritt außerdem nicht wahrnehmbar die Grenzen zwischen Realität und Einbildung. Da die Geschichte aus Sicht von Ellie erzählt wird, ist diese Herangehensweise plausibel, denn der Leser ist gefangen in ihrer Wahrnehmung und erlebt ihre Verwirrung unmittelbar mit. Trotz allem verzichtet Bettina Belitz aber nicht auf den wunderbar ironischen und schlagfertigen Humor, der sich bereits in den Vorgängern gezeigt hat.

    Fazit

    Über Band 2 hatte ich gesagt, dass er Band 1 übertroffen hat. Das kann ich hier nur wiederholen, Bettina Belitz ist für mich eine der stärksten Erzählerinnen in Deutschland. „Dornenkuss“ bietet eine enorme Palette an Unterhaltung, von Mystery und Horror bis hin zu Freundschaft und Liebe. Allerdings ist Band 3 noch düsterer und nervenaufreibender, und so nicht jedermanns Sache.

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    Buechergartens avatar
    Buechergartenvor 2 Jahren
    Das war schon ein harter Trip...

    INHALT:

    Elisabeth Sturm ist mittlerweile tiefer in die Welt der Mahre eingetaucht als sie es je für möglich gehalten hätte und hat dabei grauenerregendes erlebt. An ihrer Liebe zu Colin, ihrem Plan Tessa zu vernichten und ihren Vater zu finden will sie dennoch um jeden Preis festhalten. So sehnt sie jenen Tag herbei an dem Colin zu ihr zurückkehren wird. In Italien soll Vorhaben Gestalt annehmen und fast gegen ihren Willen erfährt Ellie dort zum ersten Mal seit langer Zeit etwas Ähnliches wie Frieden und ein freies Leben. Doch kaum ist ein Problem aus der Welt geschafft stellen sich ihr und ihren Verbündeten ganz neue Probleme und diese scheinen ihr Ende zu besiegeln…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Die Cover dieser Trilogie wurden von Buch zu Buch farblich immer dunkler und bedrohlicher um hier beim Abschlussband in einem tiefen Schwarz zu enden. Wie bei den vorangegangenen Teilen ist die Gestaltung wieder sehr fein und mit vielen Details ausgestattet.

    Die Geschichte wird erneut aus Ellies Sicht erzählt und ist in vier Abschnitte (Philia, Mania, Eros und Agape) unterteilt. Handlungsort ist neben Kaulenfeld diesmal auch das sonnige Italien und sogar ein Stück Griechenland. Die Handlung setzt einige Woche nach dem Ende des letzten Bandes an.

    Ich muss nach wie vor sagen, dass ich hin- und hergerissen bin in wie weit ich diese Bücher als Jugendbuchreihe sehen kann (Die Angabe ab 16 – 17 Jahren schadet jedenfalls sicher nicht…). Auf eine bestimmte Art und Weise spielt Sexualität schon eine Rolle und irgendwie auf eine ungesunde Art… Ebenso Drogen… Überhaupt sind die Gefühle düster, dunkel, hart und teilweise mehr als bedrückend. Ganz klar: Diese Reihe ist etwas Besonderes, aber ob ich sie wirklich mag weiß ich selbst nach dem letzten Band noch nicht. Lesen würde ich sie jedenfalls nicht noch ein weiteres Mal. Aber die Geschichte geht tief und treibt einen als Leser teilweise selbst an den Rande der Belastbarkeit – sowohl mit der Handlung selbst als auch mit den vielen lang gezogenen Passagen in denen es nicht recht vorwärts zu gehen scheint. Auch Ellie ist oft wieder alles andere als erträglich – wer nach den ersten beiden Bänden denkt dies würde sich hier ändern liegt vollkommen falsch… Der besondere Schreibstil von Bettina Belitz bleibt hingegen erhalten und kann durchaus auch wieder bezaubern. Irgendwie war es für mich manchmal wie eine Hassliebe – und wenn das nicht zum Geschehen passt dann weiß ich auch nicht mehr! ;) Und das ist es für mich auch zum Thema Liebe: Keine Romanze, keine Schnulze, für mich auch keine große Liebe und kein Kampf darum, wenn ich ehrlich sein soll…

    Was mir an diesem Teil grundsätzlich gut gefallen hat war, dass Ellie theoretisch keine Einzelkämpferin mehr sein musste, sondern ihren Bruder Paul, dessen Freundin Giannaund natürlich Tillmann an der Seite hat. Allerdings haben die Ereignisse nicht durchgehend für große Nähe zwischen den Charakteren gesorgt und teilweise geschehen da – meiner Meinung nach – schon verstörende Dinge… Von Colin, muss ich sagen, sieht man bei weitem nicht so viel wie ich gedacht hätte. Wieder das ewige: Er ist da, er ist weg. Das hat mir das Ende vielleicht auch schwerer gemacht als nötig gewesen wäre. Diese Buchreihe lässt einen einerseits nicht aufhören zu lesen und andererseits macht einen das Lesen dann doch nicht glücklich. Ich verbinde damit wirklich komische Gefühle…

    Allerdings muss man sagen, dass die Charaktere sich treu bleiben und die Autorin sehr ungewöhnliche Wege geht! Auch kommen noch ganz andere Dinge ins Spiel als man nach dem letzten Band oder dem Klappentext glauben mag! Darauf muss man sich ganz klar einlassen – die Intensität dieser Geschichte kann man auch durchaus unter Umständen nicht in jeder Lebenssituation ertragen.

    Die Charaktere konnte ich nur in einzelnen Situationen mögen, wer allerdings Protagonisten wie in einfachen, mitreisenden, netten Jugendbüchern erwartet wird hier mehr als erschrocken sein. Moral kann man in der Geschichte sicher finden, aber auch sie ist anders verpackt als in netten kleinen Märchen. Wenn das Lesen des zweiten Bandes schon etwas her ist machen es einem kleine Rückblicke sicher einfacher und dann freut man sich vielleicht auch über alte Bekannte aus den Büchern davor. Was mich teilweise total verwirrt hat war das Verhalten oder Nicht-Erscheinen von Ellies Mutter. Überhaupt lief für mich mal wieder nichts wie erwartet – der Kampf gegen Tessa war dabei der erste Streich. Allerdings hatte ich auch gedacht das wäre der Höhepunkt dieser Reihe – falsch gedacht!

    Ich muss sagen, dass ich für die Länge der Bücher noch erstaunlich viel weiß, also hat es mich sicher auf eine Art und Weise berührt, aber mit einer anderen Reihe vergleichen kann ich es absolut nicht. Aber ich empfinde die Lesezeit nach wie vor als extrem anstrengend, aber vielleicht muss man Abstand davon nehmen die Personen in einem Buch mögen zu müssen. Auf jeden Fall kann man sagen, dass die losen Fäden (und einige neue oder welche von denen man gar nicht ahnte) im letzten Band gut verknüpft wurden und es für mich auch ein würdiges Ende war. Ein Teil der Geschichte zuvor war für mich allerdings wenig durchschaubar, teils verwirrend und wirkte wie ein Rausch.

     

    FAZIT:

    Absolut keine leichte Kost! Melancholisch, extrem, anders…mit sehr anstrengenden Protagonisten, bei denen es mir schwer viel etwas rein Gutes für sie zu empfinden.

    (3,5 Sterne)

    Kommentare: 4
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    Babacos avatar
    Babacovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein super Abschluss der Triologie
    Spannend

    Auch der letze Teil mit Elisabeth und Collin hat mich fasziniert. Es gab viele Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hätte. Auch das Geheimnis um Grischa wurde endlich gelöst.

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    Darkwonderlands avatar
    Darkwonderlandvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dritter Teil und letzer dieses tollen Reihe
    Das Ende einer tollen Buchreihe =)

    Der letze Teil, das Ende......ich bin sehr begeistert von dieser Reihe obwohl es sich teilweise und das, das erste mal sich etwas gezogen hat. Aber nur teilweise. Ich bin trozdem begeistert.

    Es lohnt sich =)

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    Farbwirbels avatar
    Farbwirbelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Überraschend wenige Klischees und eine überraschend gute Sprache.
    Gekonntes Ende der Trilogie

    Den ersten Teil der Trilogie durfte ich - von Bettina Belitz selbst vorgetragen – auf der Leipziger Buchmesse entdecken. Nun mehr habe ich es nach fünf Jahren geschafft, den letzten Band zu lesen. Aus diesem Grund sind die Erinnerungen an die ersten Teile etwas verschwommen. Im dritten Band der Geschichte um Ellie und den Cambion Colin geht es darum, die vielen bestehenden Probleme zu lösen, die es Ellie und Colin verwehren, in Harmonie zusammen zu leben. Überrascht hat mich dabei, dass dieses nach meiner Auffassung nicht für Teenager zwischen 13 und 17 Jahren zu empfehlen ist. Es geht häufiger um Sex und die Entwicklung der Hauptfigur bedarf einiger Reife, um sich nicht darüber lustig zu machen. Ansonsten hat mich dann doch die Stilistik des Werkes überrascht, hatte ich Belitz doch als einfach gestrickte Autorin abgespeichert, so wurde ich immer wieder durch wunderbare und wundersame Formulierungen eines besseren belehrt.

    „Immer weiter säbelte die Musik meine Haut vom Körper und mit Entsetzen sah ich, dass keine Knochen darunter hervortraten, sondern Schuppen, eine schillernde graue Schuppenschicht, die mich von Kopf bis Fuß bedeckte und mein Blut gefror. Meine Zunge durchtrennte sich von selbst in der Mitte. Sie war gespalten. Ich würde nicht mehr sprechen, nicht um Hilfe rufen können. Denn obwohl ich böse und schlecht war, giftig sogar, wollte ich leben, ich wollte für immer und ewig leben...“ - S. 333

    Innerhalb der vorangegangenen Teile hat sich eine Gruppe gebildet, dich sich dem Kampf gegen die Probleme mit Mahren entgegen stellt. Dazu gehört die Protagonistin Elisabeth Sturm, Tillman Schütz, ein Freun Ellies, ihr Bruder Paul Sturm, der zuvor von einem Mahren angefallen wurde und Gianna Vespucci, die mit Paul zusammen ist und Ellie eine gute Freundin. Colin ist natürlich auch der Gruppe zugehörig.

    Der Vater von Ellie und Paul ist verschwunden, Colin fordert für sich die ersehnte Endlichkeit, Ellie ist von den vorherigen Abenteuern total erschöpft, Tessa, die 'Mutter' Colins muss um die Ecke gebracht werden und später dann kommt noch Angelo, der alles durcheinander bringt. Belitz hat sich in diesem Buch also ziemlich viel vorgenommen und meistert dies auch. Überraschender Weise schafft sie es dabei, nicht in den Friede-Freude-Eierkuchen-Modus zu fallen, den so viele Fantasybücher, die für Mädchen konzipiert sind, inne haben. Es bleibt stets kompliziert, die Charaktere bleiben sich treu und die Lösungen sind nicht leicht. Vor allem aber bleibt die Protagonistin von ihrer eigenen Denk- und Handlungsweise bestimmt und passt sich nicht nach anti-emanzipatorischem Maßstab an ihren Kerl an. Das gefiel mir tatsächlich sehr gut, denn das hat man nicht oft. Schön ist, wie gesagt, auch Belitz' Spiel mit den Worten. Als Ellie abzudriften droht, findet sie ganz wunderbare Worte, dies zu beschreiben und verrät dem Leser – der Innenperspektive gedankt – nicht, ob Ellie missverstanden wird oder sich selbst verliert. Mich hat das überrascht, weil ich mich an dieses Formulierungsgeschick nicht mehr erinnern konnte, ich glaube aber auch, dass Belitz sich einfach weiterentwickelt hat. Mir hat das sehr gut gefallen, denn ihr Schreibstil ist somit mit Ellies Reifeprozess mit gewachsen. Ich glaube aber auch, dass nicht jeder Leser so empfindet – man muss sich schon drauf einlassen.

    „Ich kann deine Augen nicht lesen... sie sind so schön, aber auch so entrückt.“ - S. 538

    Das Buch fordert dazu auf – und das obwohl es genuin eine Liebesgeschichte ist – das Paar als zwei Individuen wahrzunehmen, mit all ihren persönlichen Wünschen und Trieben und das ist eine Perspektive, die man in diesem Genre nach meinem Kenntnisstand eher selten hat.

    „Als die Welt ihre Farben vergaß,[...]“ - S. 672

    Generell muss man sich wohl auf die Geschichte mit den Mahren usw. einlassen und sich von vornherein klar darüber sein, dass es zwar eine Fantasy-Liebesgeschichte ist und würde man sie herunterbrechen, keine großen Unterschiede im Plot wahrnehmen, besähe man sich anderer Umsetzungen dieses Formats, doch ist eben die Stilistik, die Intensität und vor allem die Moral eine ganz andere.

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    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 3 Jahren
    Etwas langamtiger Abschluss der Trilogie

    Inhalt:

    Ellies Vater ist nach wie vor verschwunden. Nachdem sie sich von dem kräftezehrenden Kampf gegen Francois verholt hat, schmiedet sie Pläne um ihren Vater zu finden. Sie vermutet ihn in Italien und daher macht sie sich zusammen mit ihrem Bruder Paul, dessen Freundin Gianna und ihrem besten Tillmann auf den Weg dorthin. Giannas Vater besitzt ein Ferienhäuschen ganz im Süden von Italien und dort wollen sich die 4 einquartieren. Aber nicht nur die Suche nach Ellies und Pauls Vater beschäftigt das Quartett, sondern auch die Frage wie die Mahrin Tessa getötet werden kann. Denn solange Tessa lebt, werden Ellie und Colin nie glücklich zusammen leben können. Auch Tillmann wünscht ihren Tod, denn die Begegnung der beiden vor ein paar Monaten hat ihn sehr verändert. Doch nur mit Colins Hilfe kann Tessa besiegt werden und dieser sträubt sich zunächst dagegen sein Wissen preiszugeben.

    Meinung:

    Der letzte Teil der Trilogie geht so ziemlich da weiter, wo der Vorgänger geendet hat. Ellie kommt mit der Untätigkeit nicht zurecht und möchte unbedingt die Suche nach ihrem Vater vorantreiben. Sie ist unermüdlich und gibt nicht schnell auf. Doch manchmal möchte man sie am liebsten schütteln und ihr sagen dass es nicht okay ist, welches Verhalten sie an den Tag legt. Sie kann sich sehr gut in Selbstmitleid suhlen und ist oft sehr Ich-bezogen. Das hat mich ziemlich genervt.

    Die Geschichte hat sich ab der Mitte ziemlich gezogen. Es ist nichts nennenswertes passiert, was ein wenig Langeweile aufkommen ließ. Erst gegen Ende hin wurde es wieder interessanter, auch wenn mir da ein paar Szenen zu dramatisch dargestellt wurden.

    Im gesamten hat mir die Trilogie richtig gut gefallen. Sie ist spannend und es hat mir wirklich Spaß gemacht sie zu lesen. Von dem dritten Teil hatte ich mir ein wenig mehr erhofft. Aber das Ende lässt mich doch zufrieden zurück.

    Eine schöne Trilogie, für Fans von Jugendbüchern und Fantasy.

    ©_Sahara_

    Kommentare: 3
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Überraschendes Finale einer wirklich empfehlenswerten Trilogie!
    Überraschendes Finale einer wirklich empfehlenswerten Trilogie!

    Zugegeben, der Einstieg in den dritten Band war mir zu langatmig, zu detailreich. Es dauerte mir zu lange bis die Autorin endlich da weiter schrieb, wo die Handlung in Band zwei gestoppt hatte. 
    Dann aber hat sie mit einigen unerwarteten Wendungen bis zum Schluss die Spannung aufrecht erhalten. 
    Was ich genial  fand war, dass die Story nicht so ausging, wie der Leser es eigentlich erwartet oder sich sogar gewünscht hätte. Das habe ich noch nicht erlebt. Es gibt zwar gewissermaßen ein Happyend aber eben nur gewissermaßen. Und obwohl ich das von der schriftstellerischen Leistung her genauso mutig wie super finde, hat es mich als Leser doch ein wenig enttäuscht.

    Fazit: Wegen der sehr lang gehaltenen, wiederholenden Einstiegs hier nur 4 Punkte. Insgesamt aber eine unbedingte Leseempfehlung!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Hallo ihr Lieben ;-) Ich habe gelesen, dass man auf der Buchmesse bei Signierstunden auch Samstags Bücher kaufen kann. Wisst ihr ob, es auch schon "Dornenkuss" gibt, obwohl es ja erst im November erhältlich ist?
    Büchereules avatar
    Letzter Beitrag von  Büchereulevor 7 Jahren
    BItteschön, gerne! :-) Ich wünsche viel Spaß in Frankfurt!
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