Bettina Brömme

 3.9 Sterne bei 245 Bewertungen
Autorin von Rachekuss, Todesflirt und weiteren Büchern.
Bettina Brömme

Lebenslauf von Bettina Brömme

Von Fernsehdrehbüchern zu romantischen Romanen: Die 1965 geborene deutsche Autorin hat ein Diplomstudium der Germanistik, Journalistik und Kunstgeschichte in Bamberg absolviert, nachdem sie das Abitur und ein Zeitschriftenvolontariat erfolgreich hinter sich gebracht hatte. Neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin, ist sie für das Fernsehen tätig, gibt Schreibseminare und lektoriert. Ihr Debüt unter ihrem bürgerlichen Namen Bettina Brömme gab die gebürtige Karlsruherin, die unter anderem Drehbücher für SOKO 5113 schreibt, 1998 mit der Veröffentlichung des Romans „So toll kann doch kein Mann sein“. Seit 2018 schreibt die Autorin, die die Münchner Schreibakademie, die Schreibseminare für angehende Autoren gibt, führt, des Weiteren unter dem Pseudonym Lilly Adams. So veröffentlichte sie den Liebesroman „Nebenan funkeln die Sterne“, der von Instagram-Erfolg und sozialer Vereinsamung handelt. Lilly Adams alias Bettina Brömme lebt mit ihrer Familie in München.

Neue Bücher

Keep calm and travel

Erscheint am 18.03.2019 als Taschenbuch bei Arena.

Alle Bücher von Bettina Brömme

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Rachekuss

Rachekuss

 (53)
Erschienen am 01.08.2011
Todesflirt

Todesflirt

 (46)
Erschienen am 01.07.2012
Frostherz

Frostherz

 (40)
Erschienen am 23.01.2013
Die dunkle Seite des Spiels

Die dunkle Seite des Spiels

 (36)
Erschienen am 01.06.2012
Engelmord

Engelmord

 (17)
Erschienen am 01.06.2014
Maybe You? Entscheide sich, wer kann!

Maybe You? Entscheide sich, wer kann!

 (13)
Erschienen am 02.04.2015
Weißwurst für Elfen

Weißwurst für Elfen

 (9)
Erschienen am 07.02.2011

Interview mit Bettina Brömme

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Na, ich schreibe natürlich schon seit ich sechs bin ;-) Okay, die ersten Schulaufsätze waren vielleicht noch nicht so interessant. Los ging's dann im Teenageralter mit dem klassischen Tagebuchschreiben, Gedichte, erste Kurzgeschichten, die immer länger wurden usw. Dann habe ich ein Germanistik- und Journalistikstudium in Bamberg eingeschoben, weil ich dachte, dass hat ja immerhin auch was mit Schreiben zu tun. 1996 habe ich mein erstes Buch angefangen: „So toll kann doch kein Mann sein“, ein witziger Frauenroman um die Nöte einer 30-jährigen Singlefrau. Die Veröffentlichung lief in etwa so ab, wie es sich jeder Neuling erträumt und wie es leider in den seltensten Fällen eintritt. Ich habe das Manuskript an den Verlag geschickt (in diesem Fall war es Reclam Leipzig) und nach einer Woche lag ein Vertragsangebot im Faxgerät. Da war ich natürlich ziemlich platt und schwebte auf Wolke 7. Zugegebenermaßen lag das Buch auch noch bei einigen anderen Verlagen und es war schon sehr lustig, dass noch Absagen kamen, als das Buch dann 1998 tatsächlich veröffentlicht wurde. Es hat sich dann ungefähr 35.000 Mal verkauft.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich liebe viele Bücher von John Irving und Ian McEwan, gerade habe ich endlich Jonathan Frantzen entdeckt. Ich lese so ziemlich quer durch den Gemüsegarten, finde von den nordischen Krimileuten Arne Dahl und Hakan Nesser klasse, fiebre oft den Auflösungen in Barbara Vines Büchern entgegen, habe Daniel Glattauers Email- Romane „Gut gegen Nordwind“ und „Alle sieben Wellen“ aufgefressen, kann sehr über Kerstin Gier lachen. Richtig langfristig beeindruckend finde ich – mal was Klassisches - „Candide“ von Voltaire oder „Große Erwartungen“ von Charles Dickens. Ach, es gibt so viele: Siri Hustvedt, Sheruya Zalev, und jetzt hätte ich fast einen meiner Lieblingsautoren vergessen: Haruki Murakami – ganz groß!!

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Ich lasse mich gerne von Geschichten inspirieren, die Menschen mir erzählen (also Obacht, was ihr so von euch gebt ;-), manchmal sind es auch Zeitungsausschnitte. Oft sind das Geschichten, in denen Menschen aus ihrer Normalität gerissen werden, durch Zufall oder Schicksal oder wie man es nennen will. Familiengeschichten finde ich extrem spannend, dieses Verhaftetsein an- und miteinander, woraus immer wieder großes Unglück entstehen kann. Ich liebe die Extreme, auch beim Schreiben: Lustiges, Witziges, Groteskes und Komisches – aber auch Dramatik, Abgründe, Verderben. Mein neuestes Buch ist ein witziger Frauenroman übers Dick- und Dünnsein, im Oktober kommt dann bei Arena ein Jugend-Thriller, in dem meiner Heldin ziemlich übel mitgespielt wird.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Da ich eine Schreibpause hatte (Weltreise, Kind, Hausstand gründen), möchte ich gerne wieder in Kontakt kommen. Ich mache sehr gerne Lesungen, freue mich aber auch auf und über Emails oder andere Arten von Austausch im Netz.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese jeden Abend vorm Schlafen gehen. Ohne Lesen könnte ich, glaub ich, gar nicht einschlafen, und wenn es nachts um zwei ist. Im Urlaub natürlich auch mal tagsüber. Was ich lese? Siehe oben, im munteren Wechsel. Ich freue mich jetzt auf einen Historienroman: „Die Hexengabe“ von Beatrix Mannel. Der Anfang ist schon sehr viel versprechend.

Neue Rezensionen zu Bettina Brömme

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Yoyomauss avatar

Rezension zu "Die dunkle Seite des Spiels" von Bettina Brömme

Interessant zu lesen
Yoyomausvor 10 Monaten

Zum Inhalt (Amazon):
Was für ein Abenteuer! Zwei Wochen lang wollen Elena und ihre Klasse auf einer einsamen Berghütte verbringen und dort leben wie im Mittelalter - ganz echt, ohne Strom, Heizung und fließendes Wasser. Doch was als Rollenspiel rund um einen Hexenprozess geplant ist, wird zum Kampf auf Leben und Tod …


Eigener Eindruck:
Elena kann es nicht glauben. Was als Spaß begann wird plötzlich bitterer Ernst. Dabei hatte doch alles so gut angefangen! Gemeinsam mit ihrer Klasse und dem Geschichts- sowie der Kunstlehrerin wollte sie ein Experiment wagen. Ein LARP in den Bergen. Das Leben im Mittelalter nachempfinden mit Rollen für jeden Schüler sowie richtigen Kostümen, fernab der Zivilisation. Selbst die Nahrung sollte selbst hergestellt werden. Nachgespielt werden soll der Hexenprozess der damaligen Zeit. Doch was als Spaß beginnt wird bald bitterer Ernst. Denn alle scheinen so sehr in ihre Rolle zu verfallen, dass sie Spiel und Realität nicht mehr auseinander halten können. Und Elena bedauert bald zutiefst, dass sie unbedingt hatte die Hexe sein wollen. Als dann auch noch unbekannte Männer im Lager in den Bergen auftauchen und ein Schüler verletzt wird sowie das Wetter umschlägt, scheinen sich die Dinge für Elena plötzlich zu überschlagen...

Mit dem Shortthriller aus der Arena-Reihe ist der Autorin Bettina Brömme eine wirklich ganz interessante Geschichte gelungen. Mit einfachen Worten entführt sie in die Geschichte und schnell kann man sich mit Elena und der aktuellen Situation anfreunden, alles klingt wie ein großes Abenteuer und man kann die Abenteuerlust der Klasse regelrecht spüren. In die Geschichte ein LARP einzubauen finde ich richtig gut, denn das ist einfach mal etwas Neues. Durch die detaillierten, aber einfachen Beschreibungen kann man das „Leben im Mittelalter“ und die aktuellen Strapazen für die Klasse richtig gut nachempfinden. Auch, die Sorgen, die sie sich machen, als sie einen der Schüler und die Lehrerin verletzt vorfinden ist sehr gut beschrieben. Dass die Situation ab da kippt und schließlich eskaliert, das kann man erahnen, aber man kann sich noch nicht vorstellen, in welche Richtung der Thriller weiter geht. Dass es was mit Elena zu tun hat, das kann man sich denken, aber welche Rolle ihr schließlich zukommt, das bleibt fast bis zum Ende hin geheim.
Die Autorin hat in meinen Augen wirklich gute Arbeit geleistet und von mir aus hätte die Geschichte auch gern noch detaillierter beschrieben werden und länger sein können. Leider überschlagen sich die Dinge zum Ende der Geschichte dann aber etwas und man bleibt als Leser mit vielen Fragen zurück. Ein paar mehr Auflösungen hinsichtlich der eskalierten Situation und was auf die Klasse und einige Mitglieder noch zukommen hätte können wäre wirklich sehr interessant gewesen und hätte die Geschichte für mich abgerundet.

Trotz des doch etwas unbefriedigenden Endes möchte ich das Buch an alle jugendlichen Leser weiter empfehlen. Es zeigt sehr gut, wie aus Spaß sehr schnell bitterer Ernst werden kann und welche Abgründe sich in einem Menschen befinden können, besonders dann, wenn falsche Vermutungen noch mit ins Spiel kommen.


Idee: 5/5
Charaktere: 4/5
Details: 4/5
Emotionen: 3/5
Lesespaß: 4/5
Spannung: 4/5


Gesamt: 4/5

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Hermine96s avatar

Rezension zu "Rachekuss" von Bettina Brömme

Klasse Arena-Thriller!
Hermine96vor einem Jahr


Inhalt:
In dem Thriller "Rachekuss" von der Autorin Bettina Brömme geht es um Flora, die aus Brasilien nach Deutschland kommt, doch es dort nicht leicht hat, denn sie wird als Voodoo-Hexe dargestellt und ihr wird ein Mord unterstellt.
Flora zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder Lucas nach Deutschland zu ihrem Vater. Mit ihren langen lockigen Haaren erregt sie natürlich die Aufmerksamkeit aller Jungs. In ihrer neuen Klasse hat sie nur eine einzige Freundin: Carina. Die Zwei werden sofort dicke Freunde und machen alles zusammen. Doch als ihr ein Sack mit Blut und Innereien unter die Bank gelegt wird, sie komische SMS bekommt und ihre Garage beschmutzt wird, bekommt sie Angst. Dann lernt sie Yannik kennen. Am Anfang ist es für sie nur ein Spaß, denn in Brasilien ist es üblich, dass man mal mit jedem Jungen etwas knutscht und dann mit dem nächsten. Aber für Yannik ist die Angelegenheit ernster und er verfolgt sie.
Dann wacht Flora nach einem Kaffee mit Carina in der Stadt plötzlich im Wald auf, ohne Unterhose, mit abgeschnittenen Haaren und mit einem Kratzer auf der Wange.
Und dann passiert Yannik etwas Schreckliches und Flora soll schuld sein, obwohl sie ihre Unschuld beweisen kann.


Meine Meinung:
"Rachekuss" ist sehr schnell und flüssig zu lesen. Der Schreibstil der Autorin lässt manchmal ein paar Fragen übrig, doch das ist auch gut so, denn so wird Spannung in dem Buch aufgebaut. Die Autorin beschreibt zum Beispiel Floras Zimmer sehr gut, so kann man sich detailliert zu allem Beschriebenen Bilder vorstellen. Das ist ein Grund, warum das Lesen so viel Spaß gemacht hat.

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linesandrhymesuniverses avatar

Rezension zu "18, pleite und planlos, aber immerhin sehen wir gut dabei aus" von Bettina Brömme

Auf den Punkt gebracht!
linesandrhymesuniversevor einem Jahr

Da ich selber 18 und planlos bin, war ich ewig auf der Suche nach einem Buch, bei dem ich eine bestimmte Assoziation verspüre. Ein Buch, das mich verstehet und meine Zukunftspläne und Träume nicht urteilt. Bis ich vor einem Monat auf die Instagram-Seite vom Verlag stieß, als der liebe Benni als "Blogger des Monats Juli" den Account übernahm. Und da sah ich es vor meinen Augen: "18, pleite und planlos, aber immerhin sehen wir gut dabei aus", ein Jugendroman von Bettina Brömme. Das Cover strahlt sommerlich in Orangetönen und da wusste ich, dass dieses Buch auf mich wartet und eines Tages beglückt in meinen Armen endet.


Mein erster Eindruck zum Buch war, dass es ein Nullachtfünfzehn Jugendroman ist: Ärger mit der Schule, Liebesdramen, zwischendurch Erotik, und Konflikte mit der Familie. Ich lag daneben, der Gedanke spielte mir einen späteren Aprilscherz: Obwohl die einen oder anderen Punkte vorkommen, ist es alles Andere als das. Die Autorin vollbrachte es, sich in der Lage eines frischen, jungen Erwachsenen hineinzuversetzen und den Humor mit der Ehrlichkeit zu kombinieren. Obwohl Franzi uns Geschichten aus ihrer Sicht erzählt, kommen ihre Freunde und ihr Umfeld ins Spiel. Bei der Sprache und dem Schreibstil ging für mich blitzschnell eine Laterne auf. Es sind keine langen, verschachtelten Sätze präsent und ich musste keinen Satz mehrere Male lesen, bis der "Aha-Moment" zum Vorschein kam. Die Figuren wirkten sympathisch und seelenverwandt auf mich. Beispielsweise stach sich Franzis Leidenschaft für das Filmen und Youtube heraus, während ich durch die Straßen streife, fotografiere und meine Geschichten in Texten erzähle. Oder wie ich und jella die Liebe für das Bachen. Und: Von Eros war keine Spur aufzuspüren!


Fazit: "18, pleite und planlos, aber immerhin sehen wir gut dabei aus" ist und bleibt das humorvollste, ehrlichste Buch mit einer Menge Ironie. Die letzten Kapitel berührten mein Herz, Tränen liefern mir über die Visage und Emotionen gerieten außer Kontrolle. Szene für Szene stelle ich mir vor, wenn es verfilmt wäre, ob mit ähnlichen oder identen Inhalten. Obwohl ich einen traumatischen Start in meinem 19. Lebensjahr und im Jahr 2017 hatte, lohnt es sich, dieses Buch gelesen zu haben. Schade, dass wir Bücher wie dieses geringschätzen; demzufolge, dass es ein empfehlenswertes Werk mit fünf Sternen ist! Großes Lob an dich, liebe Bettina!


"Ich will geschichten in Bildern erzählen, will den Menschen, die zufälligerweise meine Lebenszeit mit mir teilen, auf diese Weise nahekommen." -Franzi

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