Bettina Eikemeier SOS aus der Vergangenheit

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Inhaltsangabe zu „SOS aus der Vergangenheit“ von Bettina Eikemeier

Die 13-jährige Hannah versteht die Welt nicht mehr. Wohin sind nur all die Leute verschwunden, mit denen sie gerade noch die Bibliothek einer Burg besichtigt hat? Und warum redet dieses Mädchen an ihrer Seite nichts als gequirlten Quark? Allmählich dämmert es Hannah: Irgendwie ist sie in das Jahr 1476 geraten. Und: Sie hat eine Mission zu erfüllen. Zusammen mit dem unbekannten Mädchen, das Helene von Hohenzollern heißt, muss sie einen gemeinen Verbrecher zur Strecke bringen. Schon scheint alles in Butter zu sein, da begeht Hannah aus Neugier einen fatalen Fehler, der sie in größte Gefahr bringt … Eine Geschichte über das Leben im Mittelalter, die Burg Hohenzollern und ein Mädchen, das sich nicht so schnell einschüchtern lässt.

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  • Kaiser Maximilian von Habsburg ist in Gefahr

    SOS aus der Vergangenheit

    Kerry

    13. April 2014 um 23:25

    Hannah ist ein frischgebackener Teenager. Ihre Eltern, eine Krankenschwester und ein Arzt, haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen und immer wenn sie am Wochenende arbeiten müssen, verbringt Hannah die Zeit und auch ihre Ferien bei ihren Großeltern in der Nähe von Burg Hohenzollern. Die 13-jährige selbst lebt bei ihrer Mutter in Tübingen. Auch ihr Vater lebt noch in der Stadt, halt nur nicht mehr bei ihnen. Hannah ist gerne bei ihren Großeltern, denn sie unternehmen immer etwas mit ihrer Enkeltochter und zusammen wird ihnen nie langweilig. Auch dieses Mal verbringt Hannah die Ferien bei ihnen und ein Besuch auf der Burg Hohenzollern inkl. Kinderführung für Hannah ist geplant. Doch während der Führung geschieht etwas Seltsames. Hannah sieht ein Mädchen, das anscheinend wirklich nur sie sehen kann und ehe sie es sich versieht, hat sich die Burg verändert, das Mädchen ist aber noch da. Das Mädchen stellt sich als die 12-jährige Helene von Hohenzollern vor, deren Gebete anscheinend erhört wurden, denn Hannah wurde zu ihr gesandt. Hannah selbst versteht die Welt nicht mehr, geht aber davon aus, dass besagte Helene etwas durcheinander ist, zumal sie angibt, im Jahr 1476 zu leben. Schnell muss Hannah jedoch feststellen, dass sie tatsächlich im Jahr 1476 gelandet ist. Wie sie nach Hause kommt, weiß sie nicht und auch Helene weiß hier keinen Rat, geht jedoch davon aus, dass Gott Hannah zu ihr gesandt hat, um ihr bei einem schwerwiegenden Problem zu helfen und sobald sie dies getan hat, sich für Hannah ein Weg zurück in ihre Zeit zeigen wird. Keine leichte Aufgabe für eine 13-jährige, zumal Helene ein großes Geheimnis um das eigentliche Problem macht, denn sollte dieses publik werden, steht die Zukunft auf dem Spiel ... Kaiser Maximilian von Habsburg ist in Gefahr! Der Plot wurde gut recherchiert und leicht verständlich erarbeitet. Besonders gut hat mir hier gefallen, dass Hannah auf ihrer Reise in die Vergangenheit auf Persönlichkeiten trifft, die es wirklich zu dieser Zeit gegeben hat und auch die Umstände, in der die Menschen damals lebten, deutlich und dennoch verständlich dargestellt wurden. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Sicherlich ist es alles andere als einfach, realen, aber nicht mehr lebenden Figuren, Leben einzuhauchen, doch der Autorin ist dies ganz wunderbar gelungen, sodass eine jede Figur mit einer einzigartigen Persönlichkeit erarbeitet wurde, die auch innerhalb des Buches über einen hohen Wiedererkennungswert verfügt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Bei diesem Buch handelt es sich um eine wundervolle Gelegenheit, Kindern und Jugendlichen das Leben der damaligen Zeit näher zu bringen.

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  • Eine Reise in die Vergangenheit

    SOS aus der Vergangenheit

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    09. April 2014 um 09:03

    Die 13-jährige Hannah ist gern bei ihren Großeltern, die in der Nähe der Burg Hohenzollern leben. Immer unternehmen sie etwas mit ihr oder fordern sie schulisch. Als sie wieder einmal bei ihnen ist, wollen sie die Burg Hohenzollern besuchen und Hannah soll an einer Führung für Kinder teilnehmen. Gerade amüsiert sie sich noch über die Namen, die damals Eltern ihren Kindern gegeben haben, da steht ein Mädchen vor ihr, das merkwürdig gekleidet ist und um Hilfe bittet. Hannah geht mit ihr und plötzlich sieht die Burg völlig anders aus. Das Mädchen stellt sich als Helene von Hohenzollern vor und spricht eigenartig, so dass Hannah das Gefühl hat, dass sie etwas wirr im Kopf ist. Aber bald schon müssen beide Mädchen erkennen, dass Hannah aus dem Jahr 2014 in die Vergangenheit ins Jahr 1476 gereist ist. Warum wurde sie "ausgewählt" und was soll ihre Mission sein, die sie zu erfüllen hat?  Das Buch zeigt, wie man auf einfache und angenehme Art Kindern ein wenig Geschichte vermitteln kann - indem man sie in eine Erzählung packt. Sehr gut wird das Leben auf der mittelalterlichen Burg Hohenzollern, der 2. von insgesamt 3 Burgen im Laufe der Geschichte der Hohenzollern, übermittelt. Tägliche Verrichtungen, wie man sie heute kennt und schätzt, wie beispielsweise Wasser aus Wasserhahn oder die Toilette gab es nicht, man musste sich anders behelfen. Hannah, die aus dem Jahr 2014 ins Jahr 1476 katapultiert wird, kann gar nicht glauben, was sie alles hört. Zu dieser Zeit ist vieles "normal", wo Kinder und Jugendliche heute, zumindest in unserer Kultur,  nur müde mit dem Kopf schütteln würden. Verheiratung durch die Eltern und ohne Mitspracherecht, Ausgang aus der Burg nur in Begleitung und vieles mehr.  Für uns heute unvorstellbar, aber interessant zu lesen, dass es nicht immer so war. Die Protagonisten aus der Vergangenheit sind zum Großteil Persönlichkeiten aus der Geschichte, sei es Helene von Hohenzollern, ihr Bruder Eitelfriedrich der Zweite oder der spätere Kaiser Maximilian von Habsburg.  Eitelfriedrich und Maximilian sind Freunde und genau die beiden sind der Grund von Hannah Reise in die Vergangenheit. Aber kann sie, ebenfalls nur ein Kind von 13 Jahren, überhaupt helfen? Das Buch hat mir gut gefallen, vermisst habe ich jedoch die Reaktionen der Großeltern, als Hannah so plötzlich verschwand. Dass darauf so gar nicht eingegangen wurde, hat mich schon gestört. Die geschichtlichen Ereignisse um die Burg Hohenzollern und der dort lebenden Personen sind sehr gut recherchiert und in die Erzählung eingebracht worden. Mit dem Buch hält man eine schöne Erzählung in Händen, die vergangene Zeiten aufleben lässt, bei der Spürsinn gefragt ist und die gute Unterhaltung verspricht.

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