Bettina Haskamp Azorenhoch

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Inhaltsangabe zu „Azorenhoch“ von Bettina Haskamp

»Für dich kommt auch noch der Richtige!« Da mag Lenas Mutter recht haben, aber wer würde zwischen Grabsteinen mit ihm rechnen? Trauerrednerin Lena jedenfalls nicht. Marco Müller ist eine Naturgewalt mit stiefmütterchenblauen Augen, die sie schier überrollt. Und er ist ein Mann mit einem Plan. Auf der Azoreninsel Sao Miguel will er ein altes Dorf restaurieren. Ausgerechnet mit Lena, die so reiselustig ist wie Hausstaub. Gegen alle Widerstände, vor allem die eigenen, lässt sie sich auf den charismatischen Marco ein und fliegt zu ihm auf die Insel. Eine Entscheidung mit ungeahnten Folgen ... (3 CDs, Laufzeit: 3h 57)

Ein kleines Dorf auf den Azoren bringt Ärger.

— PettiP
PettiP

Flache Story, blasse Charaktere, dafür aber von einem guten Schreibstil verpackt und super vorgelesen von Caroline Peters.

— LettersFromJuliet
LettersFromJuliet

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    Azorenhoch
    PettiP

    PettiP

    28. July 2017 um 19:02

    Lena Jansen, von Beruf Trauerrednerin lernt ausgerechnet auf einer Trauerfeier Marco kennen. Sie ist fasziniert von seinen blauen Augen. Auch er hat sich sofort in sie verguckt. Schnell werden die Beiden ein Paar. Leider ist Marco oft geschäftlich für Wochen auf den Azoren. Dort hat er ein Dorf gekauft und möchte es zu einer Ferienanlage umbauen. Schließlich folgt Lena ihm nach Sao Miquel. Unter Anleitung von Marco und dem Einheimischen Paulo beginnen sie das Dorf zu restaurieren. Doch nach und nach tauchen immer mehr Probleme auf. Caroline Peters hat dieses Hörbuch mit ihrer einfühlsamen Stimme gut gelesen. Nur in einzelnen Passagen war mir die Stimme etwas zu emotionslos.Die Geschichte um Marco und Lena hat mir gut gefallen. Wie sie immer wieder mit Rückschlägen und Intrigen umgehen mussten, hat Bettina Haskamp spannend beschrieben. Auch das Dorfleben hat sie realistisch dargestellt. Sie hat heraus gehoben, wie schwer es doch jemand Fremdes hat, in einem Dorf akzeptiert zu werden. Alles in allem eine recht spannende, aber doch vorhersehbare Geschichte.Fazit: Eine weiterempfehlen kann ich nur bedingt aussprechen, da der Ausgang der Geschichte doch teilweise schon erahnt werden kann.

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  • Es hätte ein Hoch werden können

    Azorenhoch
    Bavaria123

    Bavaria123

    05. June 2017 um 18:15

    Die Autorin ========== . Bettina Haskamp wurde im Jahr 1960 geboren. Sie ist gelernte Journalistin, entschied sich aber schließlich für das Leben als Autorin. Seit 2007 widmet sie sich dem Schreiben von Romanen Sie lebt mit ihrem Mann, Hunden und Katzen in Portugal und Hamburg. . . . Die Geschichte ============ . Helena Janssen, von Familie und Freunden Lena genannt, lebt als Rednerin für Lebens- und Trauerfeiern in Hannover. Bei einer Beerdigung lernt sie Marco Müller kennen. Der Mann mit den stiefmütterchenblauen Augen gefällt ihr auf den ersten Blick. Marco ist ein Weltenbummler und derzeit mit einem Projekt auf den Azoren beschäftigt. Dort will er auf der Insel Sao Miguel mit seinem Bekannten Paulo Cabral ein verlassenes Dorf restaurieren. Nach einiger Überlegung fliegt Lena zu Marco und die Dinge nehmen ihren Lauf. . . Meine Meinung ============= . Das Cover des Buches ist im Prinzip sehr schlicht, passt allerdings gut in den Frühling. Denn es ist frisch in Grün gehalten. Die zwei Personen, die man dann auf der Bank sitzen sieht, erinnern an die anderen Buchumschläge, die für die Bücher von Bettina Haskamp genutzt worden sind. Das ist dann wohl so eine Art Wiedererkennungsfaktor. Ich hatte ein Buch von der Autorin mal ausgeliehen bekommen. „Alles wegen Werner“ war der Titel. Mir fehlte allerdings die Zeit, es wirklich zu lesen und so war das „Azorenhoch“ mein Debüt mit Bettina Haskamp. Die ersten Seiten, die ich noch online gelesen hatte, ließen mich vermuten, dass mich hier ein unterhaltsamer, wenn auch nicht außerordentlich tiefgründiger Roman erwarten würde. Das kam mir gerade recht, denn ich hatte vorher zwei Bücher gelesen, die große Aufmerksamkeit erforderten und ein wenig leichtere Kost käme da zwischendurch gerade recht. Weitere Faktoren mir das Buch interessant erscheinen zu lassen, war der Name Lena. So heißt meine Tochter auch. Und diese Lena lebt in Hannover. Meine Tochter Lena ebenfalls. So gab es eben ferner einen persönlichen Grund, mit dem Lesen dieses Buches zu beginnen. Zudem sind die Azoren mit ihrer Flora (es kommen circa 70 Pflanzen nur auf den Azoren vor) und Fauna (sehr viele Fische, sowie Wale und Delphine) auch für mich schon als Reiseziel attraktiv gewesen, allerdings zu den Zeiten, als ich dort hätte Urlaub machen können ein wenig jenseits meines Kontingentes. Das Buch spielt auf der Insel Sao Miguel. Sie ist mit einer Breite von 16 Kilometern und einer Länge von 65 Kilometern die größte der Azorengruppe. Die ersten Seiten sind flüssig zu lesen. Man ist sehr schnell in der Erzählung drin. Diese Geschichte verflacht dann aber schnell. Hatte ich doch eher eine Erotikerzählung in der Hand? Sehr oft wurde der Sex angesprochen. Ich bin alles andere als prüde, aber wenn dann beim Entstehen von Inseln der Sex der Götter oder bei Betonburgen der Sex der Ingenieure herangezogen wird und ansonsten die Beziehung der beiden Protagonisten vor allem in der Horizontalen spielt, ist mir das für einen Roman ein wenig viel oder auch ein wenig zu wenig von anderen Dingen. Immer wieder versucht die Autorin mit ihrem Humor zu punkten. Der kommt bei mir allerdings nicht so ganz an. Ich finde die Reiselustigkeit von Hausstaub ebenso nichtssagend wie zusammengezogene Nasenflügel um der portugiesischen Sprache mächtig zu sein. Das wirkt für mich befremdlich und aufgesetzt. Die Hauptfiguren, zu denen sich dann noch einige Personen auf den Azoren gesellen, bleiben leider sehr oberflächlich und uninteressant. Selbst mit Lena kann man kaum mitfühlen. Die Geschichte an sich birgt einen Kern, der sicher ausbaufähig ist, aber das findet bei diesem Werk nicht statt. Da tatsächlich auf den Azoren manche verlassenen Dörfer wieder liebevoll urban und als Ferienanlagen umstrukturiert worden sind, biete eine solide Grundlage für einen tiefergehenden Roman. Auch einige der Gedankenspiele von Frau Haskamp könnten dann umgesetzt werden, ohne albern oder oberflächlich zu sein. Punkte gewinnt für mich das Buch durch die Beschreibung der Landschaft der Azoren. Ich habe die Farben von Meer und Pflanzen förmlich vor mir gesehen und hatte auch den würzigen Duft in der Nase. Aber das allein reicht nicht für einen durchschnittlichen oder gar guten Roman. Da würde ich dann doch eher zu einem soliden Reiseführer greifen. Alles in allem kann ich dem Buch zwei Sterne geben. Empfehlen kann ich ihn leider höchstens, wenn man auf einer einsamen Insel nichts anders zu lesen findet, oder wenn das Wetter monatelang kein Azorenhoch aufweisen kann. Auch auf anderen Seiten unter Bavaria123 von mir eingestellt

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  • Leider nur mittelmäßig

    Azorenhoch
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    08. October 2014 um 15:47

    Meine Meinung Die Autorin konnte mich schon mit 2 Hörbüchern überzeugen, aber ihr neuestes Buch/Hörbuch war jetzt nicht toll – leider. Man lernt die verschiedenen Charaktere gar nicht kennen und erfährt viel zu wenig von ihnen, obwohl die Geschichte aus verschiedenen Sichtweisen erzählt wird, wodurch man gerade die Personen besser kennenlernen sollte. Hauptsächlich wird die Geschichte aus Lenas Sicht erzählt, aber es gibt auch Passagen von Paulo und Mariana (die ich übrigens ganz furchtbar fand). Ich finde es etwas seltsam jemanden bei einer Trauerfeier kennenzulernen, allerdings dachte ich, dass vielleicht genau das interessant werden könnte. Schließlich ist Lena Trauerrednerin und so einen Job hatte bislang noch keine in meinen gelesenen Büchern. Trotzdem war die Geschichte recht vorhersehbar, ohne größere Überraschungen und von Spannung kann überhaupt nicht die Rede sein. Sie plätscherte so vor sich hin, mehr leider auch nicht. Zumindest der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen (wobei ich den Humor vermisst habe) und Caroline Peters hat wie immer sehr überzeugend gelesen. Nur deswegen vergebe ich noch 3 gut gemeinte Herzen/Sterne. Fazit Flache Story, blasse Charaktere, dafür aber von einem guten Schreibstil verpackt und super vorgelesen von Caroline Peters.

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