Bettina Horster

 4,1 Sterne bei 17 Bewertungen

Lebenslauf

Die Unternehmerin Dr. Bettina Horster hat in Deutschland und den USA Informatik studiert. Nach Stationen bei internationalen Unternehmensberatungen und in der Telekommunikation gründete sie 1996 ihr eigenes Unternehmen, die VIVAI AG. Als Pionierin für Digitale Assistenzsysteme für Menschen mit Einschränkungen arbeitet sie seit 2016 daran, die Lebensqualität von Seniorinnen und Senioren zu verbessern. Mit ihrem Produkt VIVAIcare hat Dr. Horster bereits viele Preise und Auszeichnungen gewonnen, u.a. durch die EU-Kommission, UNNGOs Diplomatic Council und die deutsche Standortinitiative »Ort im Land der Ideen«. Für den Preis der Vereinten Nationen war sie in der Endrunde. Die Hongkonger Sozialbehörde hat VIVAICare mehrfach als eines der weltbesten Assistenzsysteme für Seniorinnen und Senioren benannt.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Bettina Horster

Cover des Buches Das Altersheim kann warten (ISBN: 9783466348237)

Das Altersheim kann warten

(17)
Erschienen am 02.10.2024

Neue Rezensionen zu Bettina Horster

Cover des Buches Das Altersheim kann warten (ISBN: 9783466348237)
AnjaKoenigs avatar

Rezension zu "Das Altersheim kann warten" von Bettina Horster

AnjaKoenig
interessant und informativ

ein buch das über technische möglichkeiten berichtet, die im alter das leben allein zuhause unterstützen kann. es gibt einige geräte und hilfsmittel die gute arbeit leisten, manches ist noch im entstehen und einiges noch kaum umsetzbar und auch nicht bezahlbar. hier werden informationen gegeben und anhand von fallbeispielen anschaulich beschrieben, ein interessantes buch mit guten tips

Cover des Buches Das Altersheim kann warten (ISBN: 9783466348237)
Buecherkopfkinos avatar

Rezension zu "Das Altersheim kann warten" von Bettina Horster

Buecherkopfkino
Viel Zukunftsmusik, bereits erhältliche digitale Lösungen etwas zu wenig beschrieben

Ich hatte das Buch für die Leserunde gewonnen und bin mit großen Erwartungen ran gegangen. Mein Beruf bringt die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen mit und ich wollte erfahren welche Möglichkeiten der digitalen Unterstützung es bereits gibt.

Während dem Lesen kam es mir eher wie ein Werbebuch für Sprachassistentsysteme vor. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass es Innovation bei uns in Deutschland sehr schwer hat (darauf wird am Ende des Buches ebenfalls eingegangen) und eine Werbung für zukünftige digitale Lösungen durchaus hilfreich sein kann. Leider wurden dadurch aber meiner Meinung nach die bereits vorhandenen digitalen Lösungen nicht ausreichend behandelt. Das Ende hat mich zwar ein bisschen versöhnt, denn es werden wenigstens bereits vorhandene Systeme erwähnt und es werden Quellen angegeben. Insgesamt wurde zum Beispiel nur sehr wenig über bereits erhältliche DiGa (Digitale Gesundheitsanwendungen) und DiPa (Digitale Pflegeanwendungen) beschrieben. Es wird quasi eine Definition gegeben, Anwendungsgebiet und Unterschiede beschrieben, aber die Möglichkeit mal ein Beispielprogramm genauer zu erklären blieb leider ungeachtet. Ich habe mich damit grundlegend schon ein bisschen beschäftigt, aber auch mir fehlen Informationen wie so ein Programm / eine App funktioniert. Das war im Grunde meine Erwartung, dass ich hierüber etwas mehr durch das Buch erfahre, aber leider ist das gar nicht der Fall gewesen.

Natürlich ist es interessant wie man durch digitale Lösungen z. B. Sprachassistenten, Roboter und Virtuelle Realität den gesundheitlichen Zustand verbessern kann und Pflege vereinfachen kann. Vor allem für Angehörige, die unter Umständen auch noch weit weg wohnen, können solche digitalen Lösungen bei der Pflege helfen und auch beruhigende Wirkungen haben. Wenn es z. B. Sturzsensoren im Haus gibt, dann ist man als Angehöriger etwas beruhigter, dass im Notfall wenigstens Hilfe vom System gerufen wird. Das Gleiche gilt für Sprachassistenten, die beobachten und bei verdächtigen Situationen nachfragen, ob Hilfe gerufen werden soll und das gegebenenfalls dann auch tun. Auch hinsichtlich der anstrengenden Situation mit Demenzpatienten kann ein Sprachassistent hilfreich sein, dem es egal ist, ob es 50x am Tag gefragt wird, ob noch Termine anstehen oder welcher Tag ist. Auch Geschichten, die man als Angehörige irgendwann nicht mehr hören kann, hört sich ein Sprachassistent gerne mehrfach an. Biografiearbeit ist hier das Stichwort.

Es war mir dennoch insgesamt etwas zu viel Zukunftsmusik und zu wenig bereits erhältliche digitale Unterstützung.

Fazit: Wenn man das Buch als Orientierung sieht, die sensibilisieren möchte und Ängste nehmen, kann man das Buch durchaus gut lesen. Für mich mit Vorkenntnissen und in der digitalen Welt aufgewachsen war nicht so viel Neues und Begeisterndes dabei. 3,5/5

Ich wollte nochmal kurz auf das Cover eingehen. Ich finde das absolut grauenhaft. Dieses digital erstellte komische Bild der Dame finde ich ganz schrecklich und kann mir das Cover fast nicht anschauen. Bei dem Buch hat mich auf jeden Fall eher der Titel interessiert, als dass das ein Coverkauf hätte werden können.

Cover des Buches Das Altersheim kann warten (ISBN: 9783466348237)
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Rezension zu "Das Altersheim kann warten" von Bettina Horster

Lesezeichenfee
Zukunftsausblicke

Zukunftsausblicke


 Dieses Buch wurde geschrieben, damit man nicht so schnell ins Altersheim muss und selbstbestimmt zu Hause leben kann. Vieles ist noch Zukunftsmusik, aber es gibt einige wunderbare Ansätze, die man heute schon von der Pflegekasse bezahlt bekommt, von denen die meisten Menschen aber leider nichts wissen. Ein Programm ist von einer der Autorinnen. 


 Mir gefiel vor allem die Roboterkatze (oder  -robbe), die es jetzt schon gibt. Leider ist sie sehr teuer und kostet um die 200 Euro. Aber für alte, einsame Menschen, die kein Haustier versorgen können und natürlich für Demenzkranke finde ich das eine gute Idee. Das einzige, was in dem Buch vielleicht fehlt, sind die Tiere, die wiederholen, was man spricht. Ich habe bei meiner Mama festgestellt, wenn sie ein paar Tage mit niemanden sprechen kann, ist ihre Stimme so gebrochen und leblos. Nach einem Telefongespräch ist ihre Stimme wieder lebendiger. 


 Gut fände ich, wenn man die Produkte, wie die Tiere, die zu teuer sind, der Caritas spenden würde oder bei Kleinanzeigen verkaufen würde. Denn die Preise dort sind für einige ältere Mitmenschen bezahlbar und man könnte sie einfacher beziehen, als mit Anträgen über die Pflegekasse. 


 Es gibt in dem Buch viele gute Ideen. So zum Beispiel die Seniorenuhr, mit dem Knopf, um Hilfe zu rufen habe ich nun als weniger gut empfunden und letztes Jahr dachte ich, es wäre die Errungenschaft. Inzwischen gibt es aber viel bessere und aufwändigere Sachen, die helfen könnten. Geräte mit Sensoren, die feststellen, wenn jemand fällt. Senioren fallen langsam, junge Leute schnell. Und das kann so eine Uhr nicht unterscheiden. Nur dazu muss man sich quasi überwachen lassen und wer ist dazu schon bereit? Man muss dann schon „Vertrauen“ in das Unternehmen haben, wenn man sich quasi eine „Alexa“ ins Haus holen möchte. 


Es gibt viele Quellenangaben, vieles zu recherchieren und ich habe sehr viel gelernt. Schade fand ich auch die Hinweise, dass viele junge Unternehmen Produkte entwickeln, wobei es dann am Geld scheitert mit der Umsetzung und weil die hilfreichen Produkte zu teuer sind. Zudem wird genau erklärt, dass sich Leute, die sich das leisten können, auf den Geldbeutel schauen. Dabei könnte das Leben erleichtert werden. Und schlichtweg können sich die meisten Menschen sich das nicht leisten. 


 Mein – Lesezeichenfees – Fazit: 


Ein sehr informatives Buch, das zumindest meiner Generation und für meine Mama einige gute Tipps gibt, die man schon umsetzen kann. Man ist dann beruhigter, vor allem wenn man hunderte Kilometer entfernt wohnt und nicht „mal eben“ nach der Mama schauen kann. 10 Feensternchen für das Buch!

Gespräche aus der Community

Möglichst lange selbstbestimmt Zuhause leben, das wünschen sich viele ältere Menschen. Welche technologischen Unterstützungsmöglichkeiten es schon gibt und was in Zukunft möglich sein wird, darüber berichtet dieses Buch kurzweilig und gut verständlich. Es zeigt die Chancen und Grenzen der Technik auf und verrät, wie der Alltag mit digitalen Assistenten, e-Health und Robotik aussehen kann.

191 BeiträgeVerlosung beendet
AnjaKoenigs avatar
Letzter Beitrag von  AnjaKoenig

es hat meinen blick auf jeden fall auf sich gezogen und nach dem lesen kann ich sagen dass es passend ist zum inhalt

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