Bettina Kerwien Mitternachtsnotar

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Inhaltsangabe zu „Mitternachtsnotar“ von Bettina Kerwien

Die Bewohner der idyllischen Reihenhaussiedlung „Am Rabennest“ in Reinickendorf sind auf hundertachtzig. Eine private Immobiliengesellschaft, die fest in der Hand der Familie Trasseur ist, hat ihre denkmalgeschützte Siedlung aufgekauft und will sie luxussanieren. Den Bestandsmietern wird mit horrenden Mieterhöhungen und Kündigung gedroht. Das löst ihren Protest aus. Doch dann hängt plötzlich der Hausmeister tot am Dachbalken. Hat er sich selbst umgebracht? Privatdetektiv Martin Sanders bezweifelt das. Der ehemalige Personenschützer mit dunkler Vergangenheit hat gerade sein eigenes Büro in Moabit eröffnet, als ihn sein Vater um Hilfe bittet. Der ist einer der Investoren der Immobiliengesellschaft und erhält seit einiger Zeit Drohbriefe, in denen er zum Sanierungsstopp aufgefordert wird. Auf einer Investorenparty, bei der die Siedlungsobjekte verkauft werden und der Mitternachtsnotar, das Familienoberhaupt der Trasseurs, die fragwürdigen Kaufverträge beurkundet, trifft Sanders die schräge Liberty Vale wieder. Sanders hat Libby bei seinem letzten Fall kennengelernt. Sie hat ihr Studium geschmissen, verdient sich ihren Lebensunterhalt als Escortlady und hat sich in Sanders verliebt. Als sie von Sanders’ Auftrag erfährt und zufällig in den Besitz eines Beweismittels gelangt, will sie ihn informieren. Aber dann kommt der Mitternachtsnotar ums Leben, und auch Libby gerät in Gefahr … Bettina Kerwien hat in ihrem temporeichen und humorvollen Erzählstil einen atemberaubenden Spannungsroman geschrieben, der Krimi, Actionroman und Liebesgeschichte in einem ist und ein höchst brisantes Thema behandelt: die Gentrifizierung.

Gentrifizierung in Berlin - spannender Krimi zu einem aktuellen Thema

— ech
ech

Dramatischer Krimi mit Privatdetektiv Martin Sanders und Escortdame Liberty Vale zum Thema Luxussanierung und renitente Mieter in Nordberlin

— blaustrumpfine
blaustrumpfine

Spannender Krimi aus Berlin mit interessanten Charakteren

— Diana182
Diana182

spannungsreicher Krimi

— Vampir989
Vampir989

Ein Krimi, der nicht so ganz schnell zu lesen war, aber mich doch angenehm überrascht hat!

— vronika22
vronika22

Ein Krimi zu einem aktuellen Thema, der zusätzlich auch Action und Liebe gut kombiniert.

— StephanieP
StephanieP

Trashig, grell und unverbraucht - willkommen in der Hauptstadt

— Beust
Beust

Nie war Berlin so noir.

— carolawolff
carolawolff

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  • Große Stärken und ein saudummer Showdown

    Mitternachtsnotar
    wampy

    wampy

    26. June 2017 um 13:21

    Buchmeinung zu Bettina Kerwien – Mitternachtsnotar „Mitternachtsnotar“ ist ein Kriminalroman von Bettina Kerwien, der 2017 im Jaron Verlag als Taschenbuch erschienen ist. Zum Autor: Bettina Kerwien, geb. 1967, studierte Amerikanistik und Publizistik an der FU Berlin. Nebenbei schrieb und fotografierte sie für verschiedene Zeitungen. Nach dem Abschluss gründete sie eine Werbeagentur, vermarktete Sportereignisse und gab eine Handball-Fachzeitschrift heraus. Seit 2004 ist sie als Geschäftsführerin in einem Stahlbauunternehmen mit dem Schwerpunkt Theatertechnik tätig und widmet sich in jeder freien Minute dem Schreiben von Spannungsliteratur. Bettina Kerwien lebt und arbeitet im grünen Norden Berlins. Klappentext: Die Bewohner der idyllischen Reihenhaussiedlung „Am Rabennest“ in Reinickendorf sind auf hundertachtzig. Eine private Immobiliengesellschaft, die fest in der Hand der Familie Trasseur ist, hat ihre denkmalgeschützte Siedlung aufgekauft und will sie luxussanieren. Den Bestandsmietern wird mit horrenden Mieterhöhungen und Kündigung gedroht. Das löst ihren Protest aus. Doch dann hängt plötzlich der Hausmeister tot am Dachbalken. Hat er sich selbst umgebracht? Privatdetektiv Martin Sanders bezweifelt das. Der ehemalige Personenschützer mit dunkler Vergangenheit hat gerade sein eigenes Büro in Moabit eröffnet, als ihn sein Vater um Hilfe bittet. Der ist einer der Investoren der Immobiliengesellschaft und erhält seit einiger Zeit Drohbriefe, in denen er zum Sanierungsstopp aufgefordert wird. Auf einer Investorenparty, bei der die Siedlungsobjekte verkauft werden und der Mitternachtsnotar, das Familienoberhaupt der Trasseurs, die fragwürdigen Kaufverträge beurkundet, trifft Sanders die durchgeknallte Liberty Vale wieder. Sanders hat Libby bei seinem letzten Fall kennengelernt. Sie hat ihr Studium geschmissen, verdient sich ihren Lebensunterhalt als Escortlady und hat sich in Sanders verliebt. Als sie von Sanders' Auftrag erfährt und zufällig in den Besitz eines Beweismittels gelangt, will sie ihn informieren. Aber dann kommt der Mitternachtsnotar ums Leben, und auch Libby gerät in Gefahr … Meine Meinung: Das Buch ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, weil die Autorin einen eigenwilligen und anspruchsvollen Schreibstil pflegt. Dazu kommt eine melancholische Grundstimmung und mit Martin Sanders eine Hauptfigur, die auch nicht um Sympathie buhlt. Auch die weibliche Hauptfigur Liberty Vale agiert sehr eigen und eckt gerne mal an. Sie und Martin mögen einander, schrecken aber vor einer echten Bindung zurück. Beide sind problembeladen und wirken doch sympathisch. Beide sind auch recht komplex mit Stärken und Schwächen gezeichnet. Ihren Gegenspieler täten dagegen ein paar mehr Grautöne ganz gut. Während schwedische Autoren gerne mal das Wetter detailliert beschreiben, hat Frau Kerwien sehr akkurat die jeweilige Kleidung im Blick. Auch über die Kleidung kann man Stimmungen beschreiben. Mir hat das Buch vor allem in den ruhigen Passagen gut gefallen. Auch die Hauptfiguren machen Lust auf mehr. Leider gibt es aber auch einen wesentlichen Kritikpunkt. Es gibt einen Showdown, der nicht zu den Figuren passt. Martin Sanders agiert wie ein Supermann und zwar so, dass auch James Bond neidisch werden könnte. Dafür ist das Ende wieder angenehm realitätsnah. Fazit: Das Buch gefällt durch die anspruchsvolle Sprache mit einigen kreativen Wortschöpfungen und den komplexen Hauptfiguren. Es wäre ein richtig guter Krimi geworden, wenn auch die Bösen etwas komplexer gestaltet worden wären und vor allem, wenn es diesen utopischen Showdown nicht gegeben hätte. So reicht es leider nur zu drei von fünf Sternen (60 / 100 Punkte). Trotzdem kann ich das Buch wegen der Sprache und den Hauptfiguren empfehlen.

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  • Gentrifizierung in Berlin - spannender Krimi zu einem aktuellen Thema

    Mitternachtsnotar
    ech

    ech

    30. May 2017 um 17:06

    Martin Sanders hat gerade den Mietvertrag für seine neue Detektei unterschrieben, da erhält er auch schon einen neuen Auftrag. Kleiner Wermutstropfen ist dabei, das es sich bei dem Auftraggeber ausgerechnet um seinen Vater, den Anwalt Rainhard Sanders handelt, zu dem er ein etwas kompliziertes Verhältnis unterhält. Diese Widrigkeuten können ihn aber nicht davon abhalten, sich mit Feuereifer in die Ermittlungen zu stürzen, um Licht ins Dunkel rund um die Vorkommnisse in der Kleinhaussiedlung "Am Rabennest" zu bringen, deren langjährige Bewohner einen eigentlich aussichtslosen Kampf gegen eine zwielichtige Immobiliengesellschaft führen, die hier Luxussanierungen zum Wohle der Investoren, zu denen auch Rainhard Sanders gehört, plant.Als dann aber auch seine Bekannte Liberty "Libby" Vale in die Sache verwickelt wird und in Gefahr gerät, überschlagen sich die Ereignisse plötzlich ...Bettina Kerwien führt hier die Geschichte um das ungleiche Paar Libby Vale und Martin Sanders, die irgendwie zwar nicht miteinander, aber schon gar nicht ohneeinander können, fort und schließt somit an das Buch "Märzwinter" an, in dem sich die beiden zum ersten Mal begegnen. Dabei kann man dieses Buch allerdings auch problemlos ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Buch lesen und verstehen, die erforderlichen Informationen zur Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingefügt, ohne dabei den Lesefluß zu stören.  Geschickt verknüpft sie die Geschichte ihrer beiden Protagonisten und das aktuelle Thema Gentrifizierung zu einem spannenden, gut konstruiertem Kriminalroman im klassischen amerikanischen Hard-Boiled-Style und treibt dabei die Story aus immer wieder wechselnden Erzählperspektiven temporeich voran, bis sie sich schließlich in einem fulminanten Showdown entlädt.  Das Buch erreicht dabei nicht ganz die Klasse des Vorgängers, bietet aber immer noch beste Krimiunterhaltung.

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  • Morden im (Berliner) Norden

    Mitternachtsnotar
    blaustrumpfine

    blaustrumpfine

    24. May 2017 um 18:34

    Bettina Kerwien hat einen temporeichen Krimi um die Escortlady Liberty Vale und den traumatisierten Privatdetektiv Martin Sanders geschrieben. Im Norden Berlins sollen eine Kleinhaussiedlung luxussaniert und die alteingesessenen Mieter hinausgeekelt werden. Doch plötzlich wird der Hausmeister tot am Dachbalken aufgefunden ... Abwechselnd aus Sicht der sehr unterschiedlichen Charaktere Liberty Vale, der energischen Escortlady, die sich jobmäßig zwar den Männern an den Hals wirft, privat aber eher auf Abwehr gebürstet ist, und des vom Leben ziemlich gezeichneten Privatermittlers Martin Sanders werden die Ermittlungen beschrieben, an denen beide auf ihre Weise beteiligt sind. In kurzen Kapiteln mit knackigen Überschriften und zahlreichen Songtiteln geht die Geschichte flott voran und bringt allerlei Verwicklungen mit sich. Während Sanders mich ziemlich an den schön gestörten Kommissar Faber aus dem Dortmunder Tatort erinnert hat – er hat eine fast noch dramatischere Familiengeschichte hinter sich und lebt in einer halben Traumwelt -, hat Libby mit ihrer Leidenschaft für Eierlikör und Erdbeeren bei mir gepunktet. Das Geschehen ist sehr genau in Berlin verortet; neben der Reinickendorfer Siedlung kommen auch ziemlich treffende Schilderungen von Moabit, dem Ku'damm und der Domkuppel vor. Zudem besticht der Text durch einige gelungene berlinerische Einsprengsel! Das Ende mit einem wirklich dramatischen Showdown war für mich absolut nicht vorhersehbar, aber spannend erzählt! Die Atmosphäre ist ziemlich trashig und die erzählten Wahrheiten sind reichlich desillusionierend - einzig der Funke Hoffnung, der zwischen den beiden Hauptcharakteren aufglimmt, lässt einen noch an das Gute im Menschen glauben. Ein melancholischer Berlin-Krimi um ein leider sehr aktuelles Thema mit zwei ungewöhnlichen Hauptdarstellern – empfehlenswert!

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  • Leserunde zu "Mitternachtsnotar" von Bettina Kerwien

    Mitternachtsnotar
    BettinaKerwien

    BettinaKerwien

    Liebe Lesende, ich freue mich sehr, dass in der vergangenen Woche mein neuer Krimi im Berliner Jaron-Verlag erschienen ist. Wollen wir das Buch zusammen lesen? Und darum geht es: Ein Investor quält die Bewohner einer Kleinhaussiedlung mit Modernisierungsankündigungen und Mieterhöhungen. Aber die Mieter wehren sich mit täglichen Demos und Bratwurst vom Solidaritätsgrill. Doch dann hängt plötzlich der Hausmeister tot am Dachbalken. Ist der Wiederstand eskaliert, oder muss Privatdetektiv Sanders den Täter ganz woanders suchen? Klappentext: Die Bewohner der idyllischen Kleinhaussiedlung Am Rabennest in Berlin-Reinickendorf sind auf 180. Eine Immobiliengesellschaft hat ihre Siedlung aufgekauft und will sie luxussanieren. Doch plötzlich hängt der Hausmeister tot am Dachbalken. Privatdetektiv Martin Sanders beginnt zu recherchieren, weil sein Vater, einer der Investoren der Siedlung, ihn um Hilfe gebeten hat. Schnell wird er auf einen zwielichtigen Mitternachtsnotar aufmerksam, der fragwürdige Immobilienverträge beurkundet. Aber dann kommt der auf mysteriöse Weise ums Leben. Und Sander' Bekannte Liberty Vale, an der ihm viel liegt, gerät in Gefahr ... Die durchgeknallte Escortlady Libby Vale und der geheimnisvolle Detektiv Martin Sanders - Bettina Kerwien hat die Krimiwelt mit einem höchst ungleichen Paar bereichert, von dem der Leser nicht genug bekommen kann. Ihr Roman "Mitternachtsnotar" ist ein actionreicher Spannungsroman und eine Liebesgeschichte in einem.Bitte hüpft in meinen Lostopf, 15 Bücher sind zu haben! Die Bewerbungsfrage ist:Was ist Euer absoluter Lieblingskrimi und warum? Das kann ein Klassiker sein oder ein Buch neueren Datum. Und wenn Ihr Euch nicht entscheiden könnt, nehme ich gerne auch längere Listen ...:-) So, Libby, Sanders und ich freuen uns schon sehr auf eine spannende Leserunde mit coolen Leserinnen und Lesern.Es ist ein finsterer Frühling in Berlin, und nicht jeder wird ihn überleben ... Bis bald!P.S.: Ich habe Euch noch ein paar Fotos von Originalschauplätzen aus dem "Mitternachtsnotar" angehängt ... inklusive Originalwetter ;-)

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    blaustrumpfine

    blaustrumpfine

    24. May 2017 um 18:04
    BettinaKerwien schreibt Nein, jedenfalls nicht durch Mord ... Aber die betroffenen Mieter der Siedlung sind alle sehr alt (80+ bis 95) und es wirkt ja nicht gerade entspannend, wenn man immer denken muss, dass man sein ...

    Tja, das stimmt natürlich. Ganz schön tragisch - und fies, das mit den Kündigungen am Geburtstag! :-(

  • Mitternachtsnotar

    Mitternachtsnotar
    Diana182

    Diana182

    24. May 2017 um 13:24

    Das Cover zeigt eine blonde, junge Frau mit einer Pistole in der erhobenen Hand. Dieses Bild passt zwar zu einem Krimi, hätte aber nicht auf Anhieb mein Interesse geweckt. Da ich aber bereits ein Buch der Autorin gelesen hatte, welches mir sehr gefallen hat, hoffte ich auch hier auf einen spannenden Ablauf- und ich sollte nicht enttäuscht werden… Der Einstieg gelingt recht unproblematisch, aber die Figuren sind mir aus ihrem ersten Fall bereits bekannt. Daher freute ich mich hier sehr zu erfahren, was die beiden nun zusammen erleben würden. Allerdings denke ich, dass man das Buch auch sehr gut ohne Vorkenntnisse verfolgen kann. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut, allerdings muss man hier stets bei der Sache bleiben. Mal eben die Gedanken schweifen lassen wird hier schnell mit dem Verlust des roten Fadens bestraft. Also aufgepasst beim Lesen! Die Szenenwechsel sorgten für einen angenehmen Lesefluss. So ändert man oft die Perspektive und möchte doch direkt wissen, was nun folgt. So ist ein aus der Hand legen des Buches eher etwas schwierig. Allerdings musste ich ganz genau aufpassen, durch welche Augen ich nun auf den Schauplatz blicke. Dies war nicht immer direkt auf Anhieb klar. Die Autorin setzt auf Wortwitz, sorgt aber auch für die gewisse Musik im Ohr. Hier hat man  an manchen Stellen wirklich das Gefühl, der passende Soundtrack wird direkt mitgeliefert, was mir sehr gefallen hat. Das Ende ist zwar stellenweise etwas unübersichtlich, löst sich dann aber sehr gut auf.  So dass ich den Showdown als rundum gelungen bezeichnen kann. Allerdings hoffe ich natürlich, dass es weitere Fortsetzungen geben wird. Mein Fazit:Ein sehr gut durchdachter, spannender Kriminalroman mit charakterlich tief gezeichneten Hauptfiguren. Ich kann diesen Roman wirklich nur empfehlen, da ich sehr gut unterhalten wurde, mir an manchen Stellen ein Lächeln nicht verkneifen konnte, aber dennoch eine gewisse Spannung aufkommt, die den Leser fest ans Buch bindet.

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  • spannungsreicher Krimi

    Mitternachtsnotar
    Vampir989

    Vampir989

    23. May 2017 um 07:40

    Klapptext:Die Bewohner der idyllischen Reihenhaussiedlung „Am Rabennest“ in Reinickendorf sind auf hundertachtzig. Eine private Immobiliengesellschaft, die fest in der Hand der Familie Trasseur ist, hat ihre denkmalgeschützte Siedlung aufgekauft und will sie luxussanieren. Den Bestandsmietern wird mit horrenden Mieterhöhungen und Kündigung gedroht. Das löst ihren Protest aus. Doch dann hängt plötzlich der Hausmeister tot am Dachbalken. Hat er sich selbst umgebracht? Privatdetektiv Martin Sanders bezweifelt das. Der ehemalige Personenschützer mit dunkler Vergangenheit hat gerade sein eigenes Büro in Moabit eröffnet, als ihn sein Vater um Hilfe bittet. Der ist einer der Investoren der Immobiliengesellschaft und erhält seit einiger Zeit Drohbriefe, in denen er zum Sanierungsstopp aufgefordert wird. Auf einer Investorenparty, bei der die Siedlungsobjekte verkauft werden und der Mitternachtsnotar, das Familienoberhaupt der Trasseurs, die fragwürdigen Kaufverträge beurkundet, trifft Sanders die schräge Liberty Vale wieder. Sanders hat Libby bei seinem letzten Fall kennengelernt. Sie hat ihr Studium geschmissen, verdient sich ihren Lebensunterhalt als Escortlady und hat sich in Sanders verliebt. Als sie von Sanders’ Auftrag erfährt und zufällig in den Besitz eines Beweismittels gelangt, will sie ihn informieren. Aber dann kommt der Mitternachtsnotar ums Leben, und auch Libby gerät in Gefahr Dies ist der 2.Teil einer Krimireihe.Er kann aber auch ohne Vorkenntnisse des  Vorgänger gelesen werden.Das Buch hat mich gleich von Anfang an fasziniert.Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich.Aber man gewöhnt sich ganz schnell daran und die Seiten fliegen dann nur so dahin.Die Hauptprotoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir bildlich gut vorstellen.Es gab viele verschiedene Charaktere.Das hat mir sehr gut gefallen.Besonders sympatisch fand ich Detektiv Sanders und Escortdame Libby.Gemeinsam führen Sie die Ermittlungen die sich als äußerst schwierig erweisen.Mir hat das Zusammenspiel der beiden sehr imponiert.Die Autorin greift hier aktuelle Themen auf und baut Sie gekonnt in die Geschichte ein.Da geht es um Inmobiliengeschäfte,Lokalpolitik,Baugewerbebetreibende und ihre Machenschaften und Intrigen.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestelllt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Ich habe mitgefiebert,mitgebangt und mitgelitten.Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz.Bei einigen Situationen habe ich mich köstlich amüsiert und geschmunzelt.Viele Schauplätze wurden sehr ansprechend und bildhaft dargestellt.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein.Die Spannung steigt von Anfang bis Ende stetig an und so kommt nie Langeweile auf.Das Cover finde ich auch sehr ansprechend und faszinierend.Es passt genau zum Buchtitel und der Geschichte.Ich hatte viele spannende Lesemomente mit diesem Buch und es hat mir sehr gut gefallen.Für Leseliebhaber von Krimis ist diese Lektüre sehr zu empfehlen.

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  • Guter und anspruchsvoller Krimi aus Berlin!

    Mitternachtsnotar
    vronika22

    vronika22

    20. May 2017 um 08:33

    In der Berliner Siedlung "Rabennest" erhalten die alteingesessenen Mieter eine heftige Mieterhöhung, weil die Gebäude durch eine Immobiliengesellschaft luxussaniert werden sollen. Das treibt die Mieter, egal ob jung oder alt auf die Barrikaden und es gibt heftige Proteste. Kurz danach wird der Hausmeister erhängt aufgefunden. Es sieht zwar nach Selbstmord aus, aber war es das auch wirklich? Es war für mich das erste Buch von Bettina Kerwien und ich muss sagen, ich wurde angenehm überrascht. Das Coverbild hat mich vorab nicht wirklich an einen guten Krimi, sondern eher an leichte Literatur denken lassen. Aber das war es ganz und gar nicht. Es handelt sich hierbei wirklich um einen guten und anspruchsvollen Krimi. Anfangs musste ich mich an den Schreibstil von Bettina Kerwien gewöhnen, da dieser schon etwas eigen. Es ist wirklich kein Buch, welches man auf die Schnelle nebenbei lesen kann. Man sollte richtig konzentriert lesen und auf jedes Wort achten. Die Kapitel sind kurz gehalten und die Perspektive wechselt sehr häufig zwischen den beiden Hauptprotagonisten. Manchmal fand ich es schwierig sofort zu erkennen, aus der Sichtweise von wem gerade berichtet wird. Da hätte ich es schön gefunden, wenn dies aus der Überschrift jeweils hervorgegangen wäre. Hauptprotagonisten sind hauptsächlich der Privatermittler Martin Sanders, sowie die Escortdame Liberty Vale. Sanders ist ein Expolizist und macht sich nun als Ermittler selbständig. Liberty Vale, kennt er wohl schon von einem früheren Fall. Die beiden sind eigentlich total gegensätzlich, und trotzdem funkt es ein wenig,so dass eine zarte Liebesbande in den Krimi mit eingebunden ist. Der Krimi ist sehr humorvoll geschrieben und es gibt ständig Stellen bei denen ich schmunzeln oder lachen musste. Wortwitz und Situationskomik waren hier ein ständiger Begleiter und haben mir sehr gut gefallen. Man kann nicht alles haben, daher ist dieser gelungene Humor ein wenig auf Kosten der Spannung gegangen. Für einen Krimi hätte es meiner Meinung nach noch etwas mehr an Spannung sein dürfen. Erst am Ende beim Showdown kam dann so sehr Spannung auf, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konne. Aber alles in allem wirklich ein guter Krimi, der durch Themen wie Sozialkritik, Macht, Gier, Korruption usw. noch zusätzliche Tiefe erhält. Ich bin gespannt ob es noch eine Fortsetzung um Martin Sanders und Liberty Vale geben wird.

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  • Was ist eigentlich Gentrifizierung ? Hier erfährst Du es....

    Mitternachtsnotar
    abuelita

    abuelita

    14. May 2017 um 17:42

    Die Berliner Siedlung „Rabennest“ ist Dreh-und Angelpunkt. Eine Immobiliengesellschaft hat die Häuser aufgekauft und will alle luxussanieren. Wer kann sich das dann noch leisten? Die Bewohner gehen auf die Barrikaden: selbst die Omas sind bei den Demos dabei. Aber können sie wirklich etwas gegen die skrupellosen Investoren und Spekulanten ausrichten? Dann wird der Hausmeister aufgefunden – er hat sich erhängt. Wirklich?Mittendrin Martin Sanders, Privatdetektiv und eine eher zarte Seele. Er wird von seinem Vater –der hier auch die Finger im Spiel hat und Drohbriefe bekommt– beauftragt, herauszufinden, wer dahinter steckt. Dazu die eher ungewöhnliche Escort-Dame Liberty. Sie und Sanders kennen sich bereits von einem früheren Auftrag, und begegnen sich hier wieder. Sanders ist – aus gutem Grund – eher bindungsscheu _ aber halt, nein, mehr erzähle ich nicht, das lest bitte alles selber!Mich hat vor allem die Sprache der Autorin beeindruckt – frech und wild und mit Beschreibungen, die einen wirklich dabei sein lassen. Dazu diese ungewöhnlichen Protagonisten, die es so nicht auch woanders gibt.Sie beschreibt dazu auch sehr genau, wie solche Sachen eskalieren können und wie Politik und Gier nach – noch mehr – Geld zusammenhängen – und dass hier auch oft, im wahrsten Sinne des Wortes – über Leichen gegangen wird.Es ist kein Buch, das man so „runterliest“, zuklappt und sich zurücklehnt. Nein, hier ist schon beim Lesen Mitdenken erforderlich, denn oft sind in ganz kleinen eher banalen Nebensätzen wichtige Wahrheiten versteckt. Und auch danach bleibt es nicht aus, dass man sich Gedanken zu all dem macht...Mir jedenfalls hat das Buch – bis auf das Ende, das mir ein wenig zu heavy war –sehr gut gefallen und ich hab immer mal wieder noch ein Stück ein zweites Mal gelesen.Ich freue mich auf ein nächstes Abenteuer mit Sanders und Libby !

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  • Mitternachtsnotar

    Mitternachtsnotar
    StephanieP

    StephanieP

    14. May 2017 um 15:03

    Die Bewohner einer Berliner Reihenhaussiedlung erhalten eine massive Mieterhöhung, da eine private Immobiliengesellschaft die Häuser luxussanieren will. Wer nicht bereit ist die Erhöhung zu bezahlen wird gekündigt. Die Mieter lassen sich dieses Vorgehen nicht gefallen und beginnen eine Protestaktion gegen die geplante Sanierung. Kurz darauf wird die Leiche des Hausmeisters auf einem Dachboden gefunden. Als einige Investoren auch noch Drohbriefe erhalten wird Privatdetektiv Martin Sanders beauftragt den Drahtzieher ausfindig zu machen. Durch Zufall trifft er seine alte Freundin Libby, eine Escortdame, wieder, welche an ein wichtiges Beweisstück gelangen konnte. Als ein weiterer Todesfall passiert begeben sich sowohl Libby als auch Martin Sanders in große Gefahr. Der „Mitternachtsnotar“  ist ein Berlin Krimi, welcher zusätzlich zu den Krimielementen auch Action und eine Liebesgeschichte enthält und diese geschickt kombiniert. Der Klappentext ist gut gewählt und verrät dem Leser keine Details, welche dem Buch vorgreifen. Bettina Kerwiens „Mitternachtsnotar“ konnte mich leider nicht komplett überzeugen. Die Handlung war mir persönlich zum Teil etwas zu verwirrend und unlogisch. Dies lag hauptsächlich daran, dass sich beinahe in jedem Kapitel die Perspektive geändert hat. Diese häufigen Wechsel hatten auch zur Folge, dass die Spannung nicht durchgehend gehalten werden konnte und immer wieder abgebrochen ist. Trotz der häufigen Perspektivenwechsel schafft es Bettina Kerwien Wiederholungen und Längen zu vermeiden und klärt spätestens zum Ende des Buches alle offenen Fragen. Die einzelnen Kapitel sind eher kurz und logisch aufgebaut. In den einzelnen Kapiteln wechseln sich immer wieder die Perspektiven. Da zu Beginn des Kapitels nicht deutlich gekennzeichnet ist um wen es gerade geht, kam bei mir oftmals etwas Verwirrung auf, wodurch ich der Handlung teilweise auch nicht hundertprozentig folgen konnte. Besonders gut gefallen hat mir der etwas andere Schreibstil der Autorin. Zunächst war er ziemlich ungewohnt, ich kam aber schnell hinein und konnte ihm dann ohne Probleme folgen. Zudem lässt die Autorin auch immer wieder Songzeilen und Musiktitel sowie einzelne Dialoge im Dialekt einfließen. Dies hat die Handlung aufgelockert und die Protagonisten lebendiger gemacht. Die Charaktere sind war gut beschrieben, dennoch hatte ich große Probleme mich ihnen verbunden zu fühlen oder für sie Sympathie zu entwickeln (ausgenommen Martin Sanders). Dadurch hatte ich große Probleme mit den Protagnisten mitzufiebern. Das behandelte Thema der Gentrifizierung und die daraus resultierenden Folgen für die aktuellen Bewohner ist gut gewählt, da es in vielen Städten aktuell ist. Bettina Kerwien scheint sich wirklich gut mit dem Thema befasst zu haben. Der Leser merkt schnell, dass alles was sie zu diesem Thema schreibt logisch und gut durchdacht ist. FAZIT: Der „Mitternachtsnotar“ konnte mich persönlich leider nicht komplett überzeugen. Durch die häufigen Perspektivenwechsel wurde die Spannung immer wieder unterbrochen und auch mit den  meisten Charakteren konnten ich nichts anfangen. Dennoch denke ich, dass viele andere Leser ihre Freude mit dem Krimi hätten. Ich persönlich kann aber leider nur 3 Sterne vergeben.

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  • Trashig, grell und unverbraucht - willkommen in der Hauptstadt

    Mitternachtsnotar
    Beust

    Beust

    13. May 2017 um 22:07

    Der „Mitternachtsnotar“ von Bettina Kerwien jagt zwei sympathische Ermittler durch das Milieu der anrüchigen Berliner Immobilienhaie: Die Kleinhauskolonie „Am Rabennest“ soll gentrifiziert werden, und eine unheilige Kamarilla aus Lokalpolitikern, Immobilienhaien, Baugewerbetreibenden und dem „Mitternachtsnotar“ legen sich mit den alteingesessenen Mietern an. Dieser Haufen ist so sympathisch wie gut organisiert und schreckt nicht vor aktivem Widerstand zurück. Als es Tote gibt, steckt der Privatermittler Martin „Sanders“ Sanders seine Nase in das Gewühl, trifft die Escortdame Liberty Vale wieder, und beide geraten in den Sog der Handlung. Diese spielt zwischen Tegel und Moabit und steigert sich bis hinauf auf die Kuppel des Berliner Doms zu einem dramatischen Finale. Ist das ein Regionalkrimi? Man ist geneigt, laut „Nein!“ zu rufen, denn häufig verbindet sich mit diesem Label provinzielle Betulichkeit. Dieser Makel haftet der Geschichte von Kerwien in keiner Weise an: Die Sprache strotzt vor unverbrauchten Bildern, einem frechen, hauptstadtgerechten Tonfall und respektlosen Pointen. Der Stil erinnert an Raymond Chandler oder Philip Kerr und macht aus Sanders eine Art Philip Marlowe bei Karstadt an der Turmstraße - das macht Spaß. In jedem Fünf-Worte-Satz kann sich eine schnoddrige Pointe verstecken, viele Absätze enden mit einer Sentenz wie aus einem Schwarz-Weiß-Thriller. Das erhöht den Lesegenuss, geht aber auf Kosten des Leseflusses. Dass die Textbilder auf dem schmalen Grat zwischen Wortwitz und Klischee, schön oder kitschig wandeln, passt zu Story, die in ihrem Klang und mit ihren beiden Sympathieträgern das Trashige auslebt. Der „Mitternachtsnotar“ ist bereits die zweite Kriminalgeschichte, in der Libby Vale und Sanders es mit dem Verbrechen zu tun haben. Man wünscht den beiden noch viele weitere Abenteuer und der Autorin weiterhin so viel Gespür für den Tonfall des „Berlin noir“.

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  • Folter, Mord und Apfelkuchen

    Mitternachtsnotar
    carolawolff

    carolawolff

    08. May 2017 um 22:02

    Der Berliner Immobilienmarkt ist ein heiß begehrter Kuchen. Jeder will ein Stück. Und manche gehen vor lauter Gier sogar über Leichen. In der Berliner Siedlung Am Rabennest gehen deshalb sogar die Omas auf die Barrikaden. Jeden Tag eine Demo und am Wochenende Grillwürstchen und Apfelkuchen. Denn ihre Häuser sind Zielscheibe von Spekulanten und Investoren geworden. Die Bewohner wollen sich nicht aus ihrem Leben, ihrer Heimat vertreiben lassen. Doch gegen die raffinierten Vorgehensweisen der Investoren, die jedes legale (und auch so manches illegale) Schlupfloch im Gesetz nutzen, können sie wenig ausrichten. Dann wird der Hausmeister erhängt aufgefunden. Mittendrin im Schlamassel: Martin Sanders, Privatdetektiv, und Libby Vale, Escort-Lady. Sanders ist zu feinfühlig für diesen Job und manchmal muss er sehr lange duschen, bis ihm der Berliner Straßendreck von der Seele gewaschen ist Libby ist eine Begleitdame mit Prinzipien (nichts Unanständiges, klar?!) und will Jura studieren. Zwischen den beiden hat es schon in Kerwiens Märzwinter mächtig gefunkt. Sanders wird von seinem Vater, der ebenfalls die Finger im Spiel hat und deshalb Drohbriefe bekommt, beauftragt, der Sache auf den Grund zu gehen. Libby will einfach nur leben. Und zwar am liebsten mit Sanders. Doch der ist notorisch bindungsscheu. Die Liebe der beiden ist eine am offenen Herzen, zuckend, pulsierend, roh. Sie trägt diesen Krimi, macht ihn zu etwas ganz Besonderem. Und dann ist da noch Berlin und es war noch nie so noir. Kerwien beschreibt den Filz aus Politik, Gier und Korruption genau und mit einem Humor, der so scharf und unerbittlich die stinkende Eingeweide der Stadt offenlegt wie ein Skalpell in der Gerichtsmedizin. Das ist rasant und spannend zu lesen und manchmal viel zu nahe an der Realität, um gemütlich zu sein. Auch wenn Moabit nicht die Bronx ist, so gibt es sich doch Mühe. Bevölkert von skurrilen Gestalten, die mit (und gerade wegen) all ihren Macken liebens-würdig sind. Jeder boxt sich irgendwie durch und über allem liegt die sanfte Melancholie einer toten Ratte im Regen. Was mich an diesem Krimi so umgehauen hat, ist nicht nur die Liebesgeschichte, die glitzert wie Regentropfen im Mondlicht auf dem Asphalt, sondern Kerwiens Sprache: Dorothy Parker meets Dashiell Hammett. Kerwien fetzt dem Leser ihre Bilder um die Ohren, dass es nur so eine Lust ist, sie zu lesen. Man ist dabei, man kann alles riechen, schmecken, vor allem die reifen, roten Erdbeeren mit Sahne, die Libby und Sanders in einer denkwürdigen Szene genießen. Bis ihnen der nächste Tote vor die Füße fällt. Wenn Sie diesen fabelhaften Krimi bis zum Ende lesen (und das werden Sie, wenn Sie erst einmal angefangen haben), dann wissen Sie nicht nur, was denn nun ein Mitternachtsnotar ist (falls Sie es sich nicht schon gedacht haben: ein unseriöser, nur auf Profit bedachter Notar), sondern Sie sind auch im Kreisverkehr rückwärts gefahren. Sie sind im Berliner Dom gewesen und sahen einen Engel vom Himmel fallen. Sie wissen, was die Chinesische Sandelholzstrafe ist und wie ein menschlicher Tausendfüßler entsteht (glauben Sie mir, das wollten Sie gar nicht wissen). Und Sie haben sich verliebt. In Libby. Oder Sanders. Oder beide. Nun warten Sie, genau wie ich, ungeduldig auf das nächste Abenteuer dieses ganz besonderen Pärchens. Wie ich hörte, schreibt Bettina Kerwien schon wieder. Bleiben Sie dran!

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