Das Buch von Bettina Kettschau "Der Schatz der Ming" aus dem CSV Verlag, lag bei uns unter dem Weihnachtsbaum. Meine Tochter, eine 12Jährige, die wirklich sehr viel liest, hat zuerst gemeckert, wie der Schatz der Ming nach Australien kommt, das könne doch gar nicht sein und China und Australien passen doch überhaupt nicht zusammen. Leider habe ich übersehen, dass das der 2. Band ist und sie wollte es so zuerst gar nicht lesen. Trotzdem hat sie in ein paar Seiten reingelesen und plötzlich wurde das Buch wirklich überallhin mitgenommen. Sie hat es am selben Abend in einem Rutsch gelesen und in den nächsten Tagen bestimmt noch viermal. Man kann das Buch also auch gut lesen, ohne den ersten Band zu kennen, die Geschichte ist in sich abgeschlossen.
In der Geschichte geht es darum, dass Familie Voss über die Weihnachtsferien nach Sydney reist, dabei wollen die Geschwister Chrissie, Ben, Paul und Naomi die Ming-Dynastie weiterentdecken (Die vorherige Geschichte dazu kann man im ersten Band lesen!). Dabei lernen sie Gabe kennen, der seinen Vater sucht. Weiter sehen sie Jin, einen alten Bekannten in Australien und erleben einige spannende Abenteuer. Die Familie Voss ist eine gläubige Familie und Gabe hat vom Glauben noch kaum was gehört und bekommt einige Fragen beantwortet, die uns sicher auch interessieren. Dabei wird der Glaube aber absolut nicht aufdringlich beschrieben.
Wie bereits geschrieben, ist unsere Tochter absolut begeistert von diesem Buch, denn ihr Interesse zu "Geschichte" wurde hier absolut erfüllt, denn plötzlich hat das Thema "China- Australien" doch mehr Sinn gemacht, und dabei war das Buch sehr kurzweilig und spannend geschrieben. Auch ich als Mutter bin über die Bücher von Bettina Kettschau sehr dankbar, denn hier wird Tiefe und Interesse sehr schön miteinander verbunden. Wir empfehlen das Buch absolut weiter.






