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betty

vor 4 Monaten

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Der Roman behandelt das Schicksal eines jüdischen Jungen, der in der Nachkriegszeit am Niederrhein aufwächst.



Autor: Bettina Klusemann
Bücher: Die Unschuld der Kastanienblüten,... und 1 weiteres Buch

Diana182

vor 4 Monaten

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Hallo=)
Da mich sowohl Cover als auch die Beschreibung sehr ansprechen und neugierig machen, möchte ich mich sehr gerne für ein Printexemplar bewerben.

Über einen regen Austausch in der Gruppe würde ich mich sehr freuen.

Eine anschließende Rezension ist natürlich auch selbstverständlich.
Liebe Grüße

camilla1303

vor 4 Monaten

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Gerne würde ich "Die Unschuld der Kastanienblüten" mitlesen und Hanno auf seiner Suche nach Identität begleiten.

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Bellis-Perennis

vor 3 Monaten

Kapitel 17- Ende

betty schreibt:
Sophie habe ich ebenso wie Hanno als Suchende gesehen. Sie sucht die Wahrheit, Hanno seine Identität. Das verbindet die beiden.

Der Gedanke, dass auch Sophie eine Suchende ist, gefällt mir. Doch was passiert mit ihr, wenn sie die ganze Wahrheit über Nazi-Deutschland erfährt? Ob sie die ertragen könnte?

betty

vor 3 Monaten

Kapitel 17- Ende
@Bellis-Perennis

Sie erfährt ja einen erschreckenden Teil der Wahrheit bei der Filmpremiere über die Nürnberger Prozesse und wird noch in der selben Nacht schwer krank.

betty

vor 3 Monaten

Fazit/Rezensionen
@Vampir989

Herzlichen Dank, liebe Vampir989, für die sehr erfreuliche Rezi. Ich freue mich, dass dir der Roman gefallen hat und ich hoffe, dass er noch viele Leser erreichen wird. Mit dem Thema sollten sich,vor allem jüngere Leute befassen, die keine Vorstellung von Krieg und Nationalsozialismus mehr haben.
Freundliche Grüße und ein schönes Wochenende, Betty

betty

vor 3 Monaten

Kapitel 17- Ende
@Forti

Hallo Forti, ich danke dir schon mal für dein Mitlesen und deine interessierten Beiträge. Leider kann ich deine angekündigte Rezension nicht finden, oder steht sie noch gar nicht im Netz?
Herzliche Grüße und schönes Wochenende, Betty

betty

vor 3 Monaten

Fazit/Rezensionen

Die Leserunde scheint beendet zu sein.
Ich bedanke mich bei Forti, Mrs. Dalloway, mabuerele, Bellis-Perennis, Vampir989, camilla1303, und Gartenfee007 für eure Bereitschaft, den Roman zu lesen. Ihr habt euch gründlich mit dem Stoff auseinandergesetzt und mir viele hilfreiche Anregungen gegeben. Über eure Rezensionen bin ich sehr froh. Ich weiß, dass das alles mit viel Arbeit verbunden ist. Umso mehr habe ich mich über euren Einsatz gefreut.
Wenn sich dennoch jemand beteiligen möchte, ist er /sie herzlich willkommen.
Herzliche Grüße, Betty

betty

vor 3 Monaten

Kapitel 17- Ende
@betty

Liebe Forti, herzlichen Dank für deineBeteiligung und für die Rezi,
Viele Grüße, Betty

Linda_Cuir

vor 2 Wochen

Fazit/Rezensionen
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Die Unschuld der Kastanienblüten von Bettina Klusemann.

Klappentext:

Die Kinder Sophie und Hanno finden in der Nachkriegszeit am katholischen Niederrhein zueinander. Hannos Eltern haben Auschwitz überlebt. Noch ist der Geist des Nationalsozialismus überall deutlich spürbar. Die Familien kämpfen gegen Ablehnung und Vorurteile, an denen Hannos Vater zerbricht. Er nimmt sich das Leben. Für Hanno beginnt eine rastlose Zeit des Suchens nach Identität. Als aus der kindlichen Freundschaft Liebe wird, hofft Sophie auf eine gemeinsame glückliche Zeit. Wird Hanno ihr diesen Wunsch erfüllen können? Sophie gibt die Hoffnung nicht auf.

1972:
Sophie, die Assistentin eines Museumsdirektors aus Berlin, fliegt beruflich nach Paris. Doch für Sophie ist die Arbeit dort eher nebensächlich. Sie hofft in Paris Hanno, ihre große Liebe, wieder zu treffen. Bei einem Spaziergang durch die Tuilerien genießt sie den Frühling und setzt sich in ein Café. Dort entdeckt sie Hanno in Begleitung einer anderen Frau. Enttäuscht kehrt Sophie noch am Abend nach Berlin zurück.
Aufgewühlt von den Ereignissen des Tages findet Sophie keine Ruhe und kramt in alten Fotografien.
In der Rückblende wird nun die Geschichte aus der Sicht der dreijährigen Sophie erzählt, die in den letzten Kriegsmonaten 1945 bei Görlitz mit ihrer Mutter und Großmutter lebt. Beeindruckend werden die Kriegswirren und Nachkriegsjahre geschildert. Erst als der Vater aus der Gefangenschaft zurückkehrt, zieht die kleine Sophie 1948 zu ihren Eltern nach Düsseldorf. In der Schule trifft Sophie auf Hanno, den neuen Schüler, den Juden und Kind Überlebender des Holocaust. Die Autorin versteht es großartig, dem Leser die Schuldgefühle der Nazi-Mitläufer und dem verbliebenen Judenhass aufzuzeigen. Letztendlich zerbricht die Hannos Familie an dem noch immer vorhandenen Antisemitismus. Auch die Beziehung und spätere Liebe zwischen der protestantischen Sophie und dem Juden Hanno scheitert daran.
Der Autorin gelingt es, den Leser bis zur letzten Seite zu fesseln. Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben und die Atmosphäre ist allzeit spürbar. Besonders gut gefallen mir der Schreibstil der Autorin und die Authentizität.
Mich hat dieser Roman berührt und begeistert.
Gerade in der heutigen Zeit mit dem erneut aufkommenden Fremdenhass sollte dieses Buch viele Leser finden.

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