Bettina Matthaei Gemüse kann auch anders

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Inhaltsangabe zu „Gemüse kann auch anders“ von Bettina Matthaei

Gemüse hat das Zeug zum Star: Es bereitet einem schier unendlichen Feld kreativer Möglichkeiten die Bühne. Langweilige Aufführungen wie Gurken in Dillsahne locken kaum mehr jemanden hinterm Ofen hervor. Gefragt sind neue Geschmackserlebnisse! Genau dafür hat sich die Gemüse- und Gewürzexpertin Bettina Matthaei etwas Besonderes ausgedacht: raffiniert gewürzte, leicht und schnell nachkochbare Gerichte für die weiter wachsende Zahl der Gemüsefans und Vegetarier. In ihrem GU-Kochbuch Gemüse kann auch anders stellt sie 25 marktfrische Gemüsesorten ausführlich vor, von A wie Artischocke bis Z wie Zwiebel. Und für jede dieser marktfrischen Köstlichkeiten gibt's neuartige Kombinationen - macht insgesamt 200 spannende vegetarische Rezepte, darunter auch vegane. Plötzlich ist alles möglich: Tatar aus Roter Bete, Knuspersnacks aus Grünkohl, Blumenkohl-Curry oder Bohnen mit Ingwer.

Knackig, frisch, abwechslungsreich und alternativ ohne Alternativen. Wirklich gelungen und ideenreich! Toll. 5 Sterne, ganz klar!

— Floh

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  • Gemüse kann auch anders

    Gemüse kann auch anders

    elchi

    23. January 2017 um 00:06

    Inhaltsangabe: (Quelle: Verlagsseite) Die 200 vegetarischen und veganen Rezepte des GU-Kochbuchs Gemüse kann auch anders zeigen, wie moderne Gemüseküche geht: marktfrisch, kreativ und immer besonders gut! Gemüse hat das Zeug zum Star: Es bereitet einem schier unendlichen Feld kreativer Möglichkeiten die Bühne. Langweilige Aufführungen wie Gurken in Dillsahne locken kaum mehr jemanden hinterm Ofen hervor. Gefragt sind neue Geschmackserlebnisse! Genau dafür hat sich die Gemüse- und Gewürzexpertin Bettina Matthaei etwas Besonderes ausgedacht: raffiniert gewürzte, leicht und schnell nachkochbare Gerichte für die weiter wachsende Zahl der Gemüsefans und Vegetarier. In ihrem GU-Kochbuch Gemüse kann auch anders stellt sie 25 marktfrische Gemüsesorten ausführlich vor, von A wie Artischocke bis Z wie Zwiebel. Und für jede dieser marktfrischen Köstlichkeiten gibt's neuartige Kombinationen - macht insgesamt 200 spannende vegetarische Rezepte, darunter auch vegane. Plötzlich ist alles möglich: Tatar aus Roter Bete, Knuspersnacks aus Grünkohl, Blumenkohl-Curry oder Bohnen mit Ingwer. Meine Meinung: „Gemüse kann auch anders“ von Bettina Matthaei ist ein vegetarisches Kochbuch, welches nicht nur optisch überzeugt, sondern auch inhaltlich ordentlich punkten kann. Ausgefallene Gerichte sorgen dabei für die eine oder andere Geschmacksexplosion. Eine gut durchdachte Strukturierung gliedert den Inhalt in folgende Kategorien: - Vorwort - Gemüse und Gewürze - Meine Lieblingszutaten - Artischocken - Blumenkohl und Brokkoli - Bohnen - Erbsen und Zuckerschoten - Fenchel - Gurken - Kartoffeln und Süßkartoffeln - Kohl, Kohlrabi und Rosenkohl - Kürbis - Mangold und Spinat - Möhren - Paprika - Pastinaken und Petersilienwurzeln - Pilze - Rote Beete - Rüben - Schwarzwurzeln - Sellerie - Spargel - Tomaten - Topinambur - Zucchini - Zwiebeln und Lauch - Menüvorschläge - Register - Impressum Diese sinnvoll systematische Gliederung zieht sich nicht nur durch den Aufbau des Inhaltsverzeichnisses, sondern findet sich auch im Aufbau der einzelnen Rezepte wieder. Zuerst wird eine Zutatenliste gestellt, dann folgt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und wird durch ein ansprechendes Bild des fertigen Gerichtes abgerundet. Zudem gibt es eine extra Kennzeichnung bei Gluten freien und veganen Rezepten! Hierfür einen dicken Pluspunkt! Einen weiteren Pluspunkt vergebe ich dafür, dass bei jedem Rezept auch eine Kohlenhydratangabe ersichtlich ist, wodurch sich die Rezepte auch für Low-Carb eignen! Besonders gut gefallen, hat mir aber auch, die kurze Info über die einzelnen Gemüsesorten als kleines Vorwort vor den jeweiligen Rezepten. Auch die Auswahl an Rezeptmöglichkeiten ist grandios. Aufläufe, Suppen, Salate, Kuchen, etc… Da sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein, so mal sich alles ja noch individuell abändern lässt! Ich habe mich mittlerweile an einigen Rezepten ausprobiert und kann daher sagen, dass diese einfach und schnell nach zu machen sind. Und das Ergebnis ist ein leckeres, abwechslungsreiches und gesundes Gericht!

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  • Ein ernstes und kontroverses Thema sehr gut in einem Jugendbuch platziert.

    Wieso? Weshalb? Vegan!

    Floh

    Bevor ich zu meiner Rezension komme, möchte ich kurz etwas festhalten:Nein, ich bin keine Vegetarierin, auch keine Vagnerin und esse auch nach dem Buch noch tierische Produkte und werde sicherlich mit meiner Familie in den Zoo gehen. Aber stets mit anderem Wissen und einen ganz anderen und verantwortungsvolleren Blick auf das Tier- Mensch-Verhältnis. In „Wieso, Weshalb, Vegan! Warum Tiere Rechte haben und Schnitzel schlecht für das Klima sind“ möchte die Autorin und Tierschützerin Hilal Sezgin ein Jugendbuch veröffentlichen und ihre Recherchen und Enthüllungen teilen und mitteilen. Dieses Buch ist sehr faktenreich und sehr sehr kritisch was die Tierhaltung, den Fleischkonsum, Massentierhaltung und Ethik angeht (vor allem auf deutsche Gesetze und Landesebenen bezogen, mit Quellenangaben, Internetlinks und Statistiken).Erschienen bei s. Fischer Verlage (http://www.fischerverlage.de/)Zuerst zum einfachen Teil:Der Schreibstil ist unheimlich gut und ist auf junge und jugendliche Leser zugeschnitten, denn diese möchte die Autorin mit ihrem Buch erreichen. Mir ist es sehr leicht gefallen, das Buch zu lesen - es war eher der Inhalt, der dafür gesorgt hat, dass ich das Buch über mehrere Wochen gelesen habe. Autorin Hilal Sezgin hat viele Referenzen, sie hat viel gesehen, erlebt und erfahren, sie hat sehr gut recherchiert und das merkt man ihrem Werk auch an. Sie möchte ein Signal senden.Und nun zum eher schwierigen Teil:Mir fällt es unheimlich schwer meine Gedanken in Worte zu fassen. Dieses Buch hat mich sehr tief berührt. Ich kann nicht verstehen, wie Menschen Tiere wie eine Sache behandeln können! Ganz egal ob ein Tier gegessen wird oder nicht: Es ist ein fühlendes Wesen, das ein schönes Leben verdient hat! Da fällt mir sofort folgender Aphorismus ein, denn ich seinerzeit mal gelesen habe:„Solange der Mensch denkt,dass Tiere nicht fühlen können,müssen Tiere fühlen,dass Menschen nicht denken können...“Ein Beispiel, das für viele weitere Dinge steht. Schweine sind sehr intelligente und soziale Tiere. Sie haben eine Rangordnung in ihrer Gemeinschaft und, wenn sie genug Platz haben, teilen sie sogar ihre Umgebung in Räume auf. Ein Schwein würde niemals freiwillig an dem Ort schlafen, an dem es sein Geschäft verrichtet - das ist schlicht und ergreifend gegen seine Natur! Ein Schwein hat einen Ort zum Schlafen, einen Ort, wo es herzlich im Dreck suhlen und wühlen kann und es hat einen Ort, wo es sein Geschäft verrichtet.Zudem hat eine Herde Schweine hat starke soziale Struktur - eine Hackordnung so zu sagen. Jeder hat seinen Platz in der Herde und so wird die Harmonie gewährleistet. Auch die Aufzucht der Jungtiere wird sehr führsorglich gehandhabt und es werden kaum bis gar keine Ferkel von der Mutter erdrückt, da sie genügend Platz haben und sich ohne Probleme hinlegen können…In der Massentierhaltung werden diese Eigenschaften einfach ignoriert und die Instinkte der Tiere unterdrückt. Das sind die Gründe, weshalb eine Muttersau ihre Ferkel erdrückt und die Schweine sich gegenseitig attackieren - sie können nicht so handeln, aufgrund der Haltung und des Platzmangels, wie es ihrer Natur entspricht.Die Massentierhaltung nimmt enorme Einschnitte in der Natur der Tiere vor - und sie können sich nicht zur Wehr setzen! Fast 100 % der Tiere kann nur überleben, weil sie mit Medikamenten vollgestopft werden (die Grafiken zeigen dies erschreckend deutlich), da sie sonst in dieser unnatürlichen Umgebung und bei der Haltung nicht überlebensfähig werden.Aber nicht nur Schweine, auch Rinder, Schafe und Geflügel leiden – ebenso wie Zootiere, Haustiere, Versuchstiere für Medizin und Kosmetik. Wobei erstere es noch am Besten von allen haben.Mich persönlich hat, obwohl ich darüber schon Bescheid wusste, sehr beschäftigt, wie die Wirtschaft und Politik, der Faktor Geld und Masse die Tierhaltung beeinflussen, wie lückenhaft das Deutsche Tierrecht und der Tierschutz sind, wie Mitarbeiter der Mastbetriebe und der Schlachthäuser mit den Tieren umgehen. An dieser Stelle möchte ich nicht wiedergeben, was die Autorin Hilal Sezgin in diesem Buch dazu geschrieben hat - es ist sehr ernüchternd, erschütternd, schockierend, enthüllen, unfassbar, dieses kleidet sie aber in sachliche Fakten, die es auch jugendlichen Leser ermöglicht, sich mit der Thematik offen zu befassenIch sympathisiere weder mit Massenfleischkonsum, noch mit Veganismus. Beides sind für mich keine gesunden Ernährungsformen. Auch nach dem Buch werde ich Fleisch essen, aber gewiss mit einem ganz anderen und neuen Blickwinkel. Auch wenn man vielleicht selbst kein Veganer oder Vegetarier ist und man auch nicht vorhat, diesen Weg einzuschlagen, so erreicht die Autorin einen moralischen Kern beim Leser, sie lässt ihn nachdenken und Umdenken. Hier setzt die Autorin ein wichtiges Signal und zeigt durch ihre aufgedeckten Missstände, dass Konsumenten mehr darauf achten sollen, was für Produkte sie kaufen und welche Branchen sie unterstützen. Wenn ein jeder darauf achtet, welche Qualität das Fleisch hat und nicht einfach nur Billigware konsumieren würde, dann könnte ein großer Teil des Tierleides abgeschafft werden. Wenn alle an einem Strang ziehen, ist vielleicht die Tierhaltung, wie sie heute geführt wird, nicht mehr nötig - denn wir produzieren ohnehin ein Vielfaches der Menge, die wir eigentlich benötigen würden. Wenn man bedenkt, wie viel wieder in den Mülleimer wandert... Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist, dass die Autorin auch Stimmen aus diversen Bereichen und Branchen wiedergegeben hat. Sogar die Zoohaltung, die Forschung, der Lebendtransport, die Gesetzeslage, die Schlupflöcher, die Subventionen, die Moral… Immer wieder findet man kurze Kapitel, in denen z.B. eine Tierschützerin, Betroffene oder Mitarbeiterin zu Wort kommt oder auch ein Betreiber eines Mastbetriebes oder Bauernhofes. Damals und Heute, was hat sich verändert? Die Verschiedenen Sichtweisen vor Augen geführt zu bekommen, hat mich persönlich sehr beeindruckt - auch wenn ich nicht überall einer Meinung war.Die ambitionierte Autorin Hilal Sezgin schwankte schon eine ganze Weile zwischen Fleischgenuss und Veganismus , doch als sie sich mehr mit dem Thema Tierhaltung und Tierschutz befasste, stellte sie sich die Frage, warum wir überhaupt Fleisch essen, welche Auswirkungen das auf unsere Gesundheit und Umwelt hat und ob wir genauso weitermachen würden, wenn wir wüssten, wie die Tiere, die auf unserem Teller landen, vor ihrem Tod behandelt werden.Um einer Antwort auf diese Fragen näher zu kommen, begab sie sich auf die Suche nach Experten, die ihr weiterhelfen konnten, sie blickte hinter die Kulissen von Fabriken und Zoos, befragte in Schlachthöfen arbeitende Menschen und setzte sich mit unzähligen Statistiken auseinander. Viele Jahre verbrachte sie mit den Recherchen und dem Schreiben von “Wieso, weshalb, vegan” und anderen Publikationen und Büchern, doch hier will sie nun die jugendlichen Leser und Interessierten erreichen. Und genau diese Mühe und Arbeit, die in dieses Buch gesteckt worden ist, ist beim Lesen spürbar.Die Autorin geht auf viele Themen ein, nicht nur auf die Tierhaltung und die Schlachtung, sondern auch auf die verschiedenen Methoden der Fischerei, auf die Umweltverschmutzung, Klimawandel, Kosten, und deren Folgen, sowie auf das Verfüttern von Antibiotika an Tiere und die Probleme, die diese beim Menschen verursachen. Psychologie, Verhaltensforschung und Urinstinkte. Altersgerecht in Worte gepackt und nicht zu sehr fachspezifisch oder mahnend. Hierbei erläutert sie jeden Standpunkt und lässt verschiedene Menschen mit ganz gegensätzlichen Ansichten zu Wort kommen, sodass sich jeder Leser selbst aussuchen kann, welche Meinung er vertritt.Keineswegs belehrend oder mit erhobenem Zeigefinger weist Hilal Sezgin auf die Missstände hin, gibt einen Einblick in das, wovor die meisten am liebsten die Augen verschließen, gibt aber auch Lösungsansätze. Und lässt es den Lesern offen eigens zu Reflektieren. Die Fakten die sie dem Leser nennt sind zutiefst schockierend, beängstigend und auch beschämend. Beim Lesen habe ich mich immer wieder fragen müssen, wieso noch immer solcher Umgang mit Lebewesen und der Umwelt möglich sein können.Für die Mastbetriebsbesitzer geht es um Geld. Um sehr viel Geld, dass sie selbstverständlich nicht missen möchten. Der Preis von Fleisch wird gesenkt, das Geld muss woanders eingespart werden. Der aktuelle Milchskandal und Milchpreisskandal macht es wieder einmal allzu deutlich… Im Glossar findet man weitere hilfreiche und nützliche Quellenangaben, Literaturverweise, Links und Organisationen, sowie ein leckeres veganes Frühstücksmuffinrezept! Das werde ich bald ausprobieren, es klingt sehr schmackhaft. Mein Beitrag zu mehr Tierwohl und Tierschutz! Die Autorin:„Hilal Sezgin, geboren 1970, studierte Philosophie in Frankfurt am Main und arbeitete danach mehrere Jahre im Feuilleton der »Frankfurter Rundschau«. Seit 2007 lebt sie als freie Schriftstellerin und Journalistin in der Lüneburger Heide. Sie schreibt u.a. für »Die Zeit« und die »Süddeutsche Zeitung« sowie als Kolumnistin für die Meinungsseite der »taz«, das Feuilleton der »Frankfurter Rundschau« und der »Berliner Zeitung«. Ihr Buch ›Artgerecht ist nur die Freiheit‹ stand zehn Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste und erhielt begeisterte Rezensionen.“Mein Fazit zu diesem Buch:Ein Muss für jeden, der sich mit diesem Thema beschäftigt! Und vielleicht auch für diejenigen unter euch, die ein wenig mehr darüber wissen möchten. Auf jeden Fall ein klarer Buchtipp! Zwar heiße ich Veganismus genauso wenig gut und gesund wie Massenfleischverzehr, aber beide Seiten einmal geschildert zu bekommen hat definitiv meine Augen geöffnet. Tierische Produkte werde ich nun viel bewusster und verantwortungsvoller konsumieren.

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    • 9

    Floh

    15. June 2016 um 08:42
    Bosni schreibt Das Buch steht schon seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste. Ich selbst bin überzeugte Vegetarierin mit Hang zum Veganen (was aber nicht bedeutet, das ich dieses furchtbare Industrieessen ...

    das freut mich. Da habe ich gleich noch ein Kochbuch Tipp für dich, wenn du gern ohne künstliche Ersatzprodukte kochst: Gemüse kann auch anders

  • Einfach mal fleisch- und fischlos Kochen! Ohne Ersatzprodukte oder Fake-Schnitzel, Tofu und Co!

    Gemüse kann auch anders

    Floh

    15. June 2016 um 07:20

    Ich habe schon einiges und interessantes von und über die Kochbuchautorin und Foodjournalistin Bettina Matthaei gelesen und gehört. Nun wollte ich mir doch selbst ein eigenes Bild von ihren Ideen und Inspirationen und ihrem hochgelobten Spielereien mit Kräutern und Gewürzen in der Gemüseküche machen. Ich habe mich für ihr umfangreiches Kochbuch "Gemüse kann auch anders" entschieden, da es hier um saisonale, nachhaltige und ländliche Küche und Kost mit viel, viel und noch mehr Gemüse geht. Hier steht nicht die Exklusivität des Menüs im Vordergrund, Fokus sind hier die Wertigkeit, Nachhaltigkeit und Güte der einzelnen Lebensmittel und Produkte, am liebsten frisch vom Feld, Wochenmarkt oder Erzeuger. Alte Gemüsesorten neu inspiriert, wunderbare Kreationen aus Farbe, Geschmack und Nährwert… . Kochen mit dem Kalender und der Natur. Bei diesem Gedanken bekomme ich schon Lust auf die Möglichkeiten, welche mir die entsprechenden Jahreszeiten, Angebote und Gemüsebeete samt Kräutergarten bieten. Ich bin leidenschaftliche Köchin, aber bei mir muss es nicht immer ausgefallen oder komplett innovativ sein. Ich liebe die alten und unkomplizierten und einfachen Gerichte mit neuen Variationen und Ideen. In unserer Familie essen wir gerne gutes Fleisch und stets gern Fisch, aber wir sind nicht enttäuscht, wenn es fleischlose Tage gibt. Diese bauen wir vermehrt in unseren Alltag ein und allen gefällt es bisher ausgesprochen gut. Mit diesem Gemüse-Kochbuch kann ich auch mal neue Impulse setzen, etwas Entdecken, mutig werden und mit Kräutern und Gewürzen experimentieren. Neue Rezepte entstehen und weitere Ideen lassen sich in der (Gemüse-) Küche verwirklichen.Erschienen im GU-Verlag (http://www.gu.de/)Inhalt / Beschreibung:"Die 200 vegetarischen und veganen Rezepte des GU-Kochbuchs Gemüse kann auch anders zeigen, wie moderne Gemüseküche geht: marktfrisch, kreativ und immer besonders gut!Gemüse hat das Zeug zum Star: Es bereitet einem schier unendlichen Feld kreativer Möglichkeiten die Bühne. Langweilige Aufführungen wie Gurken in Dillsahne locken kaum mehr jemanden hinterm Ofen hervor. Gefragt sind neue Geschmackserlebnisse! Genau dafür hat sich die Gemüse- und Gewürzexpertin Bettina Matthaei etwas Besonderes ausgedacht: raffiniert gewürzte, leicht und schnell nachkochbare Gerichte für die weiter wachsende Zahl der Gemüsefans und Vegetarier. In ihrem GU-Kochbuch Gemüse kann auch anders stellt sie 25 marktfrische Gemüsesorten ausführlich vor, von A wie Artischocke bis Z wie Zwiebel. Und für jede dieser marktfrischen Köstlichkeiten gibt's neuartige Kombinationen - macht insgesamt 200 spannende vegetarische Rezepte, darunter auch vegane. Plötzlich ist alles möglich: Tatar aus Roter Bete, Knuspersnacks aus Grünkohl, Blumenkohl-Curry oder Bohnen mit Ingwer."Neben Vitaminen und Vielfalt, erwartet uns das in dem Buch:„Der Pro-Kopf-Verzehr von Gemüse in Deutschland ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, die Zahl der Vegetarier hat sich sogar verdoppelt. Doch wer gelungene Gerichte jenseits der faden Klassiker auf den Tisch bringen will, muss sich trauen kreativ und kräftig zu würzen. Und dann merkt es jeder: Gemüse kann auch anders.Die Gewürzexpertin und Kochbuchautorin Bettina Matthaei zeigt in ihrem neuen Buch von GU immer wieder andere Zubereitungsarten für heimische Gartengewächse. Da verbinden sich Quitte und Steckrübe zu einem winterlichen Ragout und die Aubergine versinkt im Schokokuchen. 25 Gemüsesorten und -gruppen von A wie Artischocke bis Z wie Zwiebel wurde in diesem Buch jeweils ein eigenes Kapitel gewidmet. Am Anfang stehen nützliche Informationen über Herkunft, Saison, Geschmack und Zubereitungsarten. Dann folgen die Rezepte mit vielen Kombinations-Tipps. Diese eröffnen immer neue Geschmackserlebnisse. 200 spannende vegetarische und vegane Gemüsegerichte zeigen, wie moderne Pflanzenküche geht: marktfrisch, ideenreich gewürzt, mal orientalisch, mal mediterran – immer besonders und immer besonders gut. Knuspersnacks aus Grünkohl, Tatar aus Roter Bete oder Spitzkohl in Safran-Senf-Sahne machen Lust sofort loszulegen. Das alles wird noch getoppt durch Gewürzmischungen, die Bettina Matthaei eigens für dieses Buch kreiert hat. Das garantiert Gemüsegenuss mit dem gewissen Etwas.Gemüse kann auch anders zeigt, dass der neue Star in der Küche auch ohne Fleischbeilage wunderbar auskommt. Raffiniert gewürzte, leicht und schnell nachkochbare Gerichte bereichern die Speisezettel der wachsenden Zahl der Gemüsefans und liefern pfiffige Ideen für den besonderen Genuss.“Meinung:Mit einem Vorwort meldet sich die Autorin zu Wort, sie erzählt uns über ihre Arbeit, ihr Ansinnen, ihre Erfahrungen und ihrer Liebe zum Kochen und Ausprobieren. Bettina Matthaei erzählt etwas zur Struktur des Buches und zum Aufbau, zu den Themenschwerpunkten und schnellen Handgriffen. Vegetarisch, Vegan, Glutenfrei und lecker. Mit dem passenden Piktogramm weist sie auf bestimmte Ernährungsformen und Diäten hin, die sie auch hier kurz erläutert. Zudem hat sie sich die Mühe gemacht, wunderbare Menüvorschläge für bestimmte Anlässe zusammen zu stellen. Toll, der Blick ins letzte Kapitel des Buches lohnt nochmals sehr. Bettina Matthaei lässt es sich auch nicht nehmen, ihre Lieblingsgewürze und „Geheimwaffen“ vorzustellen und macht dem Leser gleich richtig Lust, diese selbst zu verwenden und die Geschmackserlebnisse zu erfahren. Wunderbar ansprechend bebildert und illustriert. Wahnsinnig klar und erklärend in Szene gesetzt. Hier gibt sie Einblicke in die Welt der Gemüseküche und Gemüsesorten. Von Artischocke bis Zwiebel und Lauch. Dazwischen begegnen wir Auberginen, Blumenkohl, Bohnen, Erbsen, Gurken, Kartoffeln, Kohl, Mangold, Karotten, Paprika, Pastinaken, Spinat, Pilzen, Beten, Rüben, Wurzeln, Sellerie, Tomaten, Topinambur, Zucchini etc…. Es gibt nichts Wertvolleres als saisonal und regional den Jahreszeiten gerecht zu kochen und zu schlemmen. Fair für die Umwelt, das Klima, dem Portemonnaie und dem Geschmack. Also, ran an die Töpfe und Möglichkeiten, die die Jahreszeiten und Gemüsebeete in der Gemüseküche zu bieten haben. Von Salaten, Fingerfoods, Süppchen und Suppen, Eintöpfe, Gratins, Geschmorten, Gebratenen, Gegrillten, Gebackenen, Gedünsteten und Gerollten… Alles ist möglich, denn Gemüse kann mehr! Neben vielen facettenreichen und abwechslungsreichen Gerichten und Speisen durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter und allen Menüformen aus Vorspeise, Suppen, Hauptspeise mit Beilagen und leckeren Soßentipps gibt es Ideen zu Asiatischen Menüs, zu Veganen Menüs, zu Mediteranen Menüs oder den Jahreszeiten gewidmet. Zur schnellen Orientierung finden wir im hinteren Teil des Buches das Stichwort- und Rezeptregister. Trotz der Vielseitigkeit der verschiedenen Gerichte und Verarbeitung und Zubereitung der Lebensmittel und vielseitigen Gemüsesorten, ist dieses Buch doch ein komplettes Standardwerk in der fleischfreien Küche. Ich wüsste wirklich nicht, was fehlt. Es werden bekannte und beliebte Rezepte vorgestellt und angeleitet, hier gibt es keine großartige Exotik oder Ausflüge rund um den Globus. Dieses Kochbuch ist bodenfest, regional, saisonal und bietet bekanntes für den Gaumen. Eine Gemüse-Kochschule, wie sie sein soll. Handgriffe werden erläutert, Utensilien beschrieben, Tipps gegeben und Schritt für Schritt ein leckeres vitaminreiches Gericht oder ganzes Menü gezaubert. Ein weiterer Pluspunkt, besonders für die jenigen, die darauf achten wollen oder gar achten müssen: Es gibt klare und übersichtliche Nährwertangaben zu den Gerichten. Kalorien, Fette und Eiweiße werden neben der Portionsangabe und der Zubereitungszeit explizit genannt. Loben möchte ich auch die stimmigen Mengen- und Zeitangaben. Hier kann man sich auf die Werte verlassen. Hier gibt es leckere, gesunde und abwechslungsreiche Küche. Ohne große Exotik oder zuuuu seltene und außergewöhnliche Zutaten und vor allem OHNE Fleisch und Fisch und ohne vieler Ersatzprodukte a la Tofu, Seitan, Quarkschnitzel und was es da sonst noch alles gibt… Es darf mit Tofu aufgepeppt werden, hier wird aber kein Fleischersatz geboten, was ich ganz besonders lobenswert finde und es so in dieser Form fast gar nicht mehr gibt in der Gemüseküche. Schön, das lobe ich dem Buch! Die häufigsten Zutaten und Lebensmittel sind bekannt und problemlos im Supermarkt oder frisch auf dem Wochenmarkt zu bekommen. Bei den besonderen Gewürzen und Kräutern, bedarf es etwas mehr Suche und Recherche. Vielleicht können die einen oder anderen Dinge im Internet bestellt werden, oder man ersetzt sie durch vorrätige Gewürze und Noten. Ein rundum gelungenes Kochbuch, welches übersichtlich ist, gut strukturiert und gegliedert und mit appetitlichen Bildern und Fotos, die das Kochen und Anrichten erleichtern und die Vorfreude auf das fertige Gericht schüren. Dieses komplexe Kochbuch ist trotz der Stärke und des Umfangs recht handlich, von idealem Format und lässt sich mühelos beim Kochen aufgeschlagen bereit legen. Für eBook-Fans gibt es dieses Buch sogar digital, so kann es auf dem Reader direkt bereit gelegt werden!eigene Erfahrung:Vom Gucken und Anschauen wird man nicht satt, und kann sich auch keine eigene Meinung bilden. Also habe ich in der vergangenen Woche zur Einstimmung auf den Sommer „Mediterrane Pastinaken mit Röstkartoffeln“ gezaubert. Das Rezept von Seite 136 war in weniger als 1 Stunde fertig und har uns ausgesprochen gut geschmeckt. Leicht, sommerlich, würzig und knackig. Oregano verlieh dem ganzen einen südlichen Hauch. Die Röstkartoffeln können mit oder ohne Schale bereitet werden. Ich habe sie wegen meiner beiden kleinen Kinder zuvor geschält, was uns sehr gut geschmeckt hat. Hier habe ich strikt nach Anleitung gekocht und war sehr überrascht, ein schnelles, buntes und bekömmliches Sommergericht gezaubert und angerichtet zu haben. Auch ohne Schwierigkeiten und großer Kocherfahrung lässt sich aus diesem Kochbuch ein tolles Essen zaubern. Suppen, Soßen, Beilagen, Eintöpfe, Snacks, Überbackenes, Gratiniertes, Geschmortes, Gebratenes, gedünstetes, Herzhaftes, Süßes, Flüssiges oder Festes, Basis oder Grundlage oder schon verfeinert und abgewandelt.....Hier gibt es alles, was der Gaumen liebt und was die Jahreszeit hergibt. Im Sommer eher leicht und frisch, im Winter nahrhaft und wärmend.Illustrationen / Angaben:Zu jedem Gericht finden wir eine detaillierte Schritt-für Schritt-Anleitung und wahnsinnig appetitanregende Fotografien von Fotograf Wolfgang Schardt. Die Zutaten, die benötigt werden, werden in Fettdruck aus dem Text hervorgehoben oder am Rand aus Einkaufsliste geführt. Großer Pluspunkt sind die grandiosen Fotoaufnahmen der Gerichte. Da läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen. Die Aufnahmen sind von guter und anschaulicher Qualität, kräftige Farben und klare Bilder. Die fotografierten Speisen machen Appetit und Lust aufs Kochen. Eine schöne Auswahl, die noch Raum für eigene Phantasie und Vorstellungen lässt.Die Mengenangaben sind klar und treffend. Hier gibt es auch eine kurze Erklärung und auch einige mögliche Varianten oder Tipps. Die Gerichte sind in der Regel für 4 Personen bemessen. Das passte auch. Nährwert- und Kalorienangaben sind für mich eine Angabe, die in keinem Kochbuch fehlen sollte. Viele Menschen achten darauf und fühlen sich in einem Kochbuch mit diesen Werten besser aufgehoben. Das hat das Buch berücksichtigt und erhält einen Zusatzstern von mir. Zwar kann man meinen, dass die Autorin Bettina Mathtaei in "Gemüse kann auch anders!" schon alles, was es zu präsentieren gilt vorgestellt hat, doch man wird überrascht sein, wie viele weitere Titel die Köchin und Autorin noch im Angebot hat. In ihrem Angebot an Kochbüchern und Ratgebern findet man dann noch mehr Informationen, Zubereitungen und Rezeptvielfalt zu verschiedenen Themen oder Lebensmitteln. Ihre Leidenschaft für das Gemüse und den Gewürzen. Fazit:Kochen mit Gemüse ohne Ersatzprodukte und Möchtegern-Fleisch! Ehrlich, grundlegend, fundiert und unschlagbar lecker! Gemüse kann auf jeden Fall anders! Hurra, dieses Buch findet einen Ehrenplatz in meiner neuen Küche! Es sieht toll aus, bietet viel und hat sich bei mir einen hohen Stand bewiesen! Wer braucht da noch täglich Fleisch und Fisch?

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