Bettina Obrecht

 4 Sterne bei 119 Bewertungen
Autor von Opferland, Isoliert und weiteren Büchern.

Neue Bücher

P.F.O.T.E. - Ein Mops wird wild

Neu erschienen am 27.05.2019 als Hardcover bei cbj.

Nuris große Nummer

Erscheint am 20.09.2019 als Hardcover bei dtv Verlagsgesellschaft.

Alle Bücher von Bettina Obrecht

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Opferland

Opferland

 (22)
Erschienen am 20.08.2018
Die kleine Hexe Ida

Die kleine Hexe Ida

 (16)
Erschienen am 11.11.2013
P.F.O.T.E. - Ein (fast) perfekter Hund

P.F.O.T.E. - Ein (fast) perfekter Hund

 (14)
Erschienen am 06.03.2017
Isoliert

Isoliert

 (20)
Erschienen am 31.08.2010
Eltern zu verschenken

Eltern zu verschenken

 (4)
Erschienen am 15.01.2008
P.F.O.T.E. - Ein Ohr für alle Fälle

P.F.O.T.E. - Ein Ohr für alle Fälle

 (3)
Erschienen am 27.08.2018

Neue Rezensionen zu Bettina Obrecht

Neu

Rezension zu "P.F.O.T.E. - Ein Ohr für alle Fälle" von Bettina Obrecht

Konnte mich nicht überzeugen
Buecherglitzer93vor 14 Tagen

Inhalt:
P.F.O.T.E., der fast perfekte Hund, lebt nun schon seit einiger Zeit bei den Kindern Janne und Flip und ihren Eltern – und hier fühlt er sich auch eigentlich pudelwohl. Nur manchmal fehlt ihm die Freiheit schon etwas. Seine Freunde, allen voran der Mops / Wolf Tapf Eins, können nicht verstehen, wie er bei Menschen leben kann. Als P.F.O.T.E. und seine beiden Kinder-Freunde der Nachbarshündin Pipette begegnen und bemerken, dass sie ein Problem mit ihrem Frauchen zu haben scheint, fassen sie einen Plan. Sie laden die Nachbarin zu Kaffee und Kuchen ein und unterhalten sich heimlich mit der Hündin – die ihnen mithilfe des Halsbandes verrät, was sie an ihrer Besitzerin stört. Und Pipette ist nicht die einzige Hündin, der sie helfen können. 


Meine Meinung:
Bei P.F.O.T.E. – Ein Ohr für alle Fälle handelt es sich bereits um den zweiten Band der Reihe rund um den fast perfekten Hund aus dem Labor. Da ich das erste Buch nicht kenne, war ich skeptisch, ob ich in die Geschichte herein finden würde und ob man das Buch auch unabhängig vom ersten Teil lesen kann. An und für sich ist es schon möglich, es werden auch einige Dinge noch einmal erklärt. Vereinzelt haben mir aber dann doch einige Informationen gefehlt, um ganz den Überblick zu haben – da wäre es dann doch ratsamer, erst den ersten Band zu lesen.

Die Idee, einen Laborhund mit einem besonderen Halsband – ein Halsband, das ihn dazu befähigt, mit Menschen zu sprechen – als Protagonisten zu wählen, ist wirklich eine interessante und neue Idee. Wer wünscht es sich nicht, manchmal mit seinem Haustier zu sprechen und dabei auch wirklich eine Antwort zu bekommen, die über ein Wuff oder ein Miau hinausgeht? Und auch, wenn es eine schöne Wunschvorstellung ist, so kann es manchmal auch notwendig sein, um das eigene Haustier zu verstehen. So geht es auch den Kunden, denen P.F.O.T.E. und seine Familie mit ihrem Geschäft helfen wollen – denn alle haben ein Problem mit ihren Vierbeinern – oder vielmehr die Hunde mit ihnen.

Die Geschichte ist eher aus der Perspektive der Tiere – P.F.O.T.E. und seine Freunde – geschrieben. So kann der Leser nicht nur die Gespräche der Menschen, sondern auch der Tiere untereinander mitverfolgen. Hierdurch erhält man nicht nur einen besseren Einblick in die Sichtweisen und Gefühle der jeweiligen Parteien – es ist vereinzelt sogar ganz lustig, wenn Tier und Mensch sich missverstehen.

Insgesamt war die Geschichte eher unaufgeregt – so habe ich es zumindest empfunden. Spannung wurde zwar dadurch erzeugt, dass man wissen wollte, was den jeweiligen Hunden fehlt – insbesondere Vader, dem furchteinflößenden, mal fiesen und mal freundlichem Riesenrüden. Themen, die in diesem Buch aufgegriffen werden, sind Freundschaft zwischen Tieren und Menschen, Hilfsbereitschaft, Vertrauen und vereinzelt auch Umweltschutz. Letzterer Aspekt wird in einer Szene kurz dadurch veranschaulicht, dass die Mutter den Müll, den die Leute im Park liegengelassen haben, aufhebt – und ihre Kinder ihr dabei helfen. Sie fungieren hier als Vorbildfunktionen, denn, wie die Mutter richtig sagt: Irgendwer muss es ja tun.

Außerdem werden unterschiedliche Lebenssituationen von Kindern aufgezeigt. Während Janne und Flip mit ihren Eltern in einem ruhigen Wohngebiet in einem Einfamilienhaus mit Garten wohnen, lebt Anakin, der Besitzer von Vader, in einem heruntergekommenen Wohngebiet mit vielen Hochhäusern und gemeinen Gangs. Hier wird leider nicht so ganz an Clichés gespart, denn natürlich gibt es in dem Wohngebiet eine Gang von Kindern im Alter von Anakin, die andere Kinder abzocken.

Leider fehlt es der Geschichte neben der wirklichen Spannung und dem Witz auch an dem besonderen Etwas. Ich konnte nichts wirklich Besonderes an der Geschichte feststellen, bis auf das Halsband von P.F.O.T.E.. Der Text ist zwar flüssig geschrieben und lässt sich weitestgehend gut lesen. Die Schrift ist eher klein, aber die Zeilenabstände angemessen groß. Zum Selberlesen würde ich das Buch für Kinder ab der dritten Klasse empfehlen. Vereinzelt gibt es auch schwierigere oder unbekannte Begriffe, die kindgerecht erklärt werden.

Die Illustrationen sind farbig und sehen ganz ansprechend aus. Die Farben sind eher dezent und sanft, und können so nicht zu sehr vom Lesen ablenken. Durch die vereinzelt pinke Farbgebung (auch auf dem Cover) und das Thema ‚Tiere‘ werden von dem Buch vermutlich vorwiegend Mädchen angesprochen – auch wenn die Wahl der Protagonisten und die Geschichte an sich auch durchaus für Jungen geeignet wäre.

Leider sehe ich in dem Buch kein sehr hohes motivationales Potenzial. Die Geschichte und die Illustrationen heben sich nicht von anderen Kinderbüchern ab, es fehlt an Spannung und an etwas ‚Neuem‘. Ich denke, dieses Buch kann man lesen – muss man aber nicht! Ich habe mich leider beim Lesen eher gelangweilt, und ich lese wirklich gerne Kinderbücher. Ich würde aber sagen, dass das Buch Geschmackssacke ist und ich es eingeschränkt empfehlen kann. Daher gebe ich ihm noch 3 Sterne.

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Rezension zu "Erst ich ein Stück, dann du - Winnie und die Wunschfee" von Bettina Obrecht

Ein wirklich süßes und liebevoll gestaltetes Kinderbuch
MaikeSoestvor 9 Monaten

                                        Inhalt

Winnie hat so viele, viele Wünsche, dass kein Wunschzettel ausreicht. Vielleicht kann mir eine Wunschfee helfen, denkt sie. Doch wie lockt man eine Wunschfee an? Winnies Freund Luca schlägt vor, sie müsse Feenlieder singen. Und tatsächlich: Die Fee erscheint und verspricht Winnie, sie werde bald »wunschlos« sein. Doch schnell merkt Winnie, dass »wunschlos« nicht »wunschlos glücklich« heißt. Das hat sie sich alles ganz anders vorgestellt ...


(Quelle: Klappentext)


                                    Meine Meinung

Ich fange wie immer mit den Charakteren an: Winnie ist ein kleines Mädchen,das wirklich nie zufrieden ist, kaum wurde ihr ein Wunsch erfüllt, hat sie auch schon 10 weitere. Luca ist etwas vernünftiger unterstützt seine Freundin, aber bei allem was sie tut.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie die große Schrift, aber am besten fand ich die einzelnen Abschnitte, es gibt immer einen für Erwachsene und dann einen kürzeren für die Kinder, so kann man richtig toll gemeinsam lesen.

Die Illustrationen im Buch sind wirklich sehr hübsch geworden und ich habe sie mir gerne während des Lesens angesehen.

Die Geschichte fand ich richtig toll, sie war witzig und sogar ein bisschen spannend und hat mir wirklich gut gefallen.

Nachdem es ja erstmal nicht so gewirkt hat, als könnte diese Geschichte jemals gut enden, war ich mit dem Ende doch sehr zufrieden. Vorallem Kinder können sicher sehr viel aus dieser Geschichte lernen und ich kann sie auf jeden Fall weiterempfehlen.

                                         Fazit

Eine wirklich süße Geschichte, aus der man auch als Erwachsener noch was lernen kann. Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen, weil ich viel Spaß beim Lesen hatte und ich absolut nichts schlechtes an dem Buch finden kann.

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W

Rezension zu "Ein bester Freund mal zwei (2. Klasse)" von Bettina Obrecht

Beste Freunde
Waschbaerinvor einem Jahr

Dieses Kinderbuch "Ein bester Freund mal zwei" von Bettina Obrecht gehört zur Kategorie ERSTES LESEALTER. Vorgeschlagen für Kinder der 2. Klasse. Kinderbücher für Erstleser enthalten viele, vor allem große Bilder und noch recht wenig Text. Kurze und einfache Sätze erleichtern dem Kind, den Text zu verstehen und diesem zu folgen.

Endlich mal ein Buch speziell für Jungs. Es geht um Fußball, Basketball und natürlich um eine Jungenfreundschaft.  Mick und Leo sind Freunde und teilen so ziemlich alles miteinander - auch Geheimnisse,  Doch dann zieht der Junge Marco ins Nachbarhaus. Anstatt Fußball spielt er Basketball. Also lädt er Mick und Leo zum Basketball ein. Doch wie es so ist, bei drei ist einer zuviel. Leo fühlt sich ausgegrenzt.

Interessant sind diese Lesedektivaufgaben.

1. Fall: Wo brüten Spechte? Drei Lösungen werden zur Wahl gestellt.

Für Erstleser sind diese Art Kinderbücher ideal. Das Kind wird nicht durch zu schwierige Texte überfordert. Somit hat es schon mal ein Erfolgserlebnis was es hoffentlich anspornt, nach dem nächsten Buch zu greifen. Lesen ist wie vieles im Leben: Man muss es üben um es zu beherrschen. 

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Gespräche aus der Community

Neu

Jahrelang wurde Cedric gemobbt, mehrere Schulwechsel hat er hinter sich. Doch jetzt besucht er eine entfernte Stadtschule, hier kennt ihn niemand, hier scheint ein Neuanfang möglich. Doch als der Schul-Liebling Lars ihn zum Spaß "Opfer" nennt, brennen bei Cedric die Sicherungen durch und er schlägt Lars nieder. Seine Vergangenheit holt ihn ein - gnadenlos. Gibt es denn keinen Ausweg aus dem Opferland?

Hier findet ihr weitere Informationen zum Buch und eine Leseprobe!

Immer noch ist Mobbing oft ein Tabu-Thema und damit umzugehen ist für alle Beteiligten heikel. Es fällt oft schwer darüber zu sprechen, vor allem die Opfer leiden unter dem Schweigen und geben sich oft selbst die Schuld. Opferland macht betroffen. Aber bietet auch Lösungen an.

Opferland ist für Bettina Obrecht ein persönliches Anliegen. Sie weiß aus eigener Erfahrung "Mobbing erzeugt täglich Leid".

"In diesem Fall reicht es nicht aus, einfach ein Buch zu schreiben. In diesem speziellen Fall möchte ich meinerseits Wissen und Informationen weitergeben, leidvoll erfahrenes und hart erarbeitetes Wissen. Noch viel wichtiger ist mir jedoch, den Betroffenen mitzuteilen, dass sie weder alleine sind, noch die Schuld tragen." (Bettina Obrecht, August 2014)

Umso wunderbarer ist es, dass diese Leserunde von Bettina Obrecht begleitet wird.

Opferland erschien gerade im cbj-Verlag. Ein hochaktuelles und brisantes Thema, sensibel aufgearbeitet. Bis zum 20.10. könnt ihr euch hier auf eines der zehn Bücher bewerben. Damit erklärt ihr euch im Falle des Gewinns einverstanden an dieser Leserunde teilzunehmen und abschließend eine Rezension zu erstellen.

Meine Name ist Isa, ich begleite euch vom Verlag aus durch diese Leserunde und stehe euch jederzeit für Fragen und Kommentare zur Verfügung.

Zu Opferland gibt es auch noch eine brandneue Homepage, gestartet und betreut durch Bettina Obrecht, die im Moment hier zu erreichen ist. Seht euch doch mal um!

Hier findet ihr auch noch weitere Bücher zu Themen, die uns alle angehen.

Zur Bewerbung für diese Leserunde beantwortet bitte folgende Frage: Mit wem und warum würdet ihr gerne über dieses Buch reden?

Zur Leserunde

Community-Statistik

in 171 Bibliotheken

auf 20 Wunschlisten

von 3 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

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