Bettina Petrik Mission: Levity - Rettung ist Verhandlungssache - Levity Band 1

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Inhaltsangabe zu „Mission: Levity - Rettung ist Verhandlungssache - Levity Band 1“ von Bettina Petrik

Das Buch: Captain Chebros Fantas, als widerspenstiger Kritiker der Planeten-Vereinigung bekannt, ist nicht gerade der Liebling des intergalaktischen Militärs. Kurzerhand inszenieren seine Vorgesetzten eine Kneipenschlägerei und entziehen Cheb sein Kommando, um ihn anschließend unauffällig aus dem Weg zu räumen. Doch Cheb gelingt die Flucht. Dabei kommt ihm die geheimnisvolle Irsil zu Hilfe, die eine Söldner-Crew zusammenstellen und ihm die Leitung übertragen möchte. Die Rekrutierung weiterer Teammitglieder wird zur Hetzjagd, denn das Militär ist nicht Chebs einziges Problem - auch seine Ex-Freundin hat es auf ihn abgesehen. Der Frachter Levity bietet der Gruppe von Verstoßenen und Heimatlosen vorläufig Unterschlupf, aber haben sie überhaupt eine Chance gegen die Übermacht von Sicherheitsbehörden und Geheimorganisationen? Und was will Irsil wirklich von Cheb? Im Kreuzfeuer aus Intrigen und Racheplänen zählt am Ende nur eine Frage: Wer hat denn hier nun die Hand am Abzug? Die Serie: Galaxien verändern sich. Das Geschäft nicht. Die Superwaffe des Terraformings hat die Menschen zur vorherrschenden Spezies im bekannten Teil des Universums erhoben. Eine Macht, die sie sich nicht wieder nehmen lassen wollen. Die Levity ist ein Raumschiff wie jedes andere. Ihre Crew arbeitet gegen Bezahlung wie Millionen anderer Söldner. Nur eines unterscheidet sie. Ihre Mission.

Hervorragender Auftakt mit Kurs auf die Freiheit und aufs Leben.

— AnnikaLeu
AnnikaLeu

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Meine Gedanken muss ich erstmal in eine Rezension bringen.

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    Mission: Levity - Rettung ist Verhandlungssache - Levity Band 1
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    10. September 2015 um 10:43

    „Darf ich jetzt mitspielen?“ Aye, es gibt solche und solche Werke. Werke die von Anfang an vom Auge über’s Hirn ins Herz und die Zehen schießen. Dann weiß man als Leser einfach, das is gut. Dann is die Entscheidung einfach. Und dann gibt es ‚Levity‘. *lacht mies Da hat man am Anfang erst mal nen Stirnrunzeln und wiegt den Kopf hin und her, fragt sich was das wird. Und am Ende? Ha! Am Ende lehnt man sich zurück und weiß die Entscheidung fällt doch einfach aus: Es überzeugt. Es ist noch nicht al dente, aber wenn die Bolognese drübber kommt, passt das wieder. Darf ich euch zur Rezi ein etwas ungewöhnliches Stück Musik reichen? „Kurs aufs Leben“ von Vroudenspil. Warum? Das kam so spontan über mich, nachdem ich das Ebook durch hatte. Dieser Auftakt hat die doppelte Länge, wie es sich für den Pilot gehört. Ich kann schon mal verraten, dass im nächsten Teil (Gute Leute, schlechte Zeiten) jedoch eine andere Autorin das Steuer übernehmen wird, nämlich Anna Holub. Soweit auf der Verlagsseite bekannt gegeben, bleibt iFuB Redakteurin Bettina Petrik jedoch der 'Boss'-Sessel einer Kooperation aus 10Autoren. Übrigens unter der Aufschrift: "Werden Sie Crew-Mitglied" möchte ich dann mal dezent die Hand heben und mich freiwillig zum Harakiri melden. Der Klappentext, nur mal am Rande erwähnt, ist mir persönlich viel zu lang. Bei "Cheb gelingt die Flucht." hab' ich nicht weiter gelesen. Aber dafür ist das Cover-Art sehr sympathisch! „Was macht er?“ -„Dasselbe wie immer: Ärger!“ Unsere Crew besteht, eher untypisch aus einem hohen Frauenanteil. Irsil mit den Tentakeln, Scratch, die Herumtreiberin, Balady superintelligentes Gör und Atrona, die Exfreundin. Dann finden wir ein ausrangiertes USE-Modell namens HD, ein Echsenwesen mit Schluckaufnamen: Hika und natürlich unseren Protagonisten-Dreh und Angel-Punkt: Cheb. Keine Sorge, das sind noch nicht alle Chars in diesem Auftakt zur Space-Opera. Wir haben noch so wohlklingende ‚II‘- Agenten wie ’Nullzwo’ oder knurrende Wachhund-Staubdrachen und Admiral Danvy UND Rindpferde samt Tsac-Fliegen. Entscheidend ist aber wohl, wie es sich gehört, das Raumschiff, welches auch SerienTitel gebend ist: Levity. Und mal alles außen vor gelassen, mach’ ich es mir ja immer kompliziert und dachte an ‚Leviticus‘ und wollte meine Rezi damit aufhängen, dem Buch mal ordentlich eben jene zu lesen. Tja dumm, dass das eine englische Vokabel ist und schlicht: Leichtfertigkeit bedeutet. Und ich sag’s mal so: Ich kann hier doch nicht einfach leichtfertig die Levitten lesen *auf Oberschenkel hau*. Was der Titel jetzt vermuten lässt, ist vielleicht Humor und Witz, vielleicht ein wenig Parodie. Immerhin wird die Gruppe zusammengestellt wegen eines Glases Bier und weil Cheb sich endlich mal einen Bart wachsen lassen sollte (diesen Antrag untertütze ich). Deswegen verwundert es vielleicht auch nicht, dass das rot-weiß angestrichene Raumschiff ziemlich ordinär daher kommt (und von der Vorbesitzerin noch eine fragwürdige Ladung an Bord hat, derer man sich aber leichtfertig zwischen Asteroiden Ping-Pong entledigen kann) und von marsianischer Baukunst mit elegantem Stil nichts wissen will. Aber zu so einer gewürfelten Crew gehört natürlich (wir kennen ja alle Firefly *zwinker*) einfach nur mal jemand der neu dekoriert. Und zu heimeliger Technomukke wird dann mal die halbe Krankenstation Schwarz gestrichen und weil es so schön is, außenrum gleich mit. Aber der Aufenthaltsraum erstrahlt dann doch im gemütlichen Orange. So ist das eben, du kannst das Universum vielleicht nicht ändern, aber dein Raumschiff schon. „Wir wollen keine Rebellion, wir möchten nur einen Unterschied machen.“ Über verschiedene Planeten und Bars startet Irsil im Auftrag ihres Bosses dann mal die Rekrutierung. Einige der Akteuere will sie, andere will sie zwar nicht, die hängen sich aber einfach mit dran an die goldene Gans. Da hätte die Blaue wohl einfach mal all ihre Lektionen ihres Meisters lernen sollen, statt nur Nr. 1.11, um das nervlich durchzustehen. Ist ja auch nicht schön, wenn man unter Wasser hören kann, wie es zwei nebenan in der Dusche treiben. Die hätten ja wenigstens mal fragen können, ob sie nicht auch mitmachen wollen würde! Ich kann verraten, sie hätte eh abgelehnt. Doch nicht nur Planeten werden angesteuert, wie zB ‚Ahaga‘, sondern auch so hübsche Stationen wie ‚Lighthouse 7‘, egal wo jedoch, immer und immer wieder spürt die USE (das Militär) die Gruppe auf und sie haben es auf Cheb abgesehen bis zum bitteren Ende. Und während die Crew bei der wilden Verfolgungsjagd Tonträger von der Erde aus dem letzten Jahrhundert konsumiert und der freundliche Roboter von Nebenan die Rotzblagen beaufsichtigen muss, frage ich mich: Wer ist denn nun der Pilot? Also mit Cheb fängt es an, der kann Kamele durchs Nadelöhr manövrieren … aber wir müssen jetzt erst mal auf den Wüstenplaneten, um dort den Piloten zu holen. Kaum, dass dieser Cheb und Irsil (die kann übrigens hervorragend selber steuern) seine MCB-1138C zeigt, trappelt einem die nächste Pilotin entgegen. Mädelz, Jungs, ich bin mir ziemlich sicher, dass selbst Batida de Coco a.k.a Balady fliegen kann, also … könnt ihr euch mal entscheiden, wer hier das Ruder übernehmen will? Etwas gestelzt einigt man sich darauf, dass Cheb dann doch ‚Chef‘ ist. Und weil das alles untereinander noch nicht kompliziert genug ist, ist ein Crewmitglied der Verräter und einer ein Zauberer. Jawohl! Zauberer, ihr habt das richtig gelesen. Was die jedoch für Kräfte haben bleibt erst einmal ebenso geheim wie die Identität von ‚Boss‘. Fazit: Leichtfertig geht die Autorin nicht mit den Charakteren um. Da hat schon jeder seine Rolle und seinen Antrieb, den eigenen persönlichen Schweinhundstaubdrachen und seine persönliche Nemesis. Punktabzug gibt es vor allem deshalb nicht im Charakterbereich, auch wenn hier noch einiges an Nachholbedarf ist. Dafür haben wir aber auch, es ist ja eine Serie, noch viel Zeit und Platz! Denn die Gruppe muss nachdem sie sich nun zusammengefunden hat auf den Weg machen eine Widerstandsgruppe zusammenzutrommeln. Wahrscheinlich aus dem gesamten Universum und ob es dann zu einer Rebellion, gar einem Kampf kommt, das steht wahrlich in den Sternen. Nein der Punktabzug resultiert aus kleineren Haftnotizen wie die Entscheidung das minderjährige nervende Mädchen trotz mehrmaligen Aufforderns zu Verschwinden, dennoch mitzunehmen, die Verantwortung zu übernehmen und gewisse Schulden lieber gleich zu begleichen. Oder der Tatsache, dass Chebs Jugendfreundin in zwei Nebensätzen umgebracht wird, ein hohes Maß an Verwirrung herrscht, wie und warum das passieren konnte und der Täter schlichtweg ungestraft davon kommt und der Tod dieser Langzeitbekannten einfach über die Schulter weggeworfen wird - völlig unsentimental behandelt. Muss eine sehr gute Freundin gewesen sein, wenn man dann einfach dem geschenkten Raumschiff nicht unter die Motorhaube schaut. Nett, nicht wahr? Ich komm' so auch immer an meine Autos, dafür müssen nur kollateral alte Freunde den Laser abgeben. Solche Momente waren einfach nicht schön und wirkten zum Teil auch hilflos geschustert in Ermangelung geschickterer Manöver. Das Urteil besteht aus Wasser, weil Wasser ist Leben - auch im Weltall!

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