Bettina Reiter Erben der Schuld

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Inhaltsangabe zu „Erben der Schuld“ von Bettina Reiter

England 1643: Während König Karl I. gegen die Anhänger des Parlaments zu Felde zieht, führt Mary-Ann ihren eigenen Kampf in ihrer unglücklichen Ehe mit James White, einem der reichsten Männer in der Grafschaft Kent. Intrigen, Geheimnisse und der drängende Wunsch nach einem Erben machen Mary-Ann und den anderen Frauen auf White Moral das Leben nicht einfacher. Als Mary-Anns Bruder William zu Besuch kommt, lernt sie dessen besten Freund John van Hoven kennen und verliebt sich in ihn. Doch diese Liebe scheint aussichtslos, ebenso wie der Wunsch, dem Leben mit James zu entfliehen. Aber allmählich begreift Mary-Ann das wahre Ausmaß von James’ Machtgier, die auch vor Verschleppung und Mord nicht Halt macht. Als ihr Mann zum nächsten Schlag ausholt, droht Mary-Ann alles zu verlieren. Doch in James’ Leben gibt es eine verhängnisvolle Schwäche ...

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  • ...ein großartiges Buch - Lesevergnügen pur!

    Erben der Schuld
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. December 2014 um 17:59

    Meine persönlichen Gedanken zu diesem Buch (Rezension): Die Autorin, Bettina Reiter, hat mit dem Buch „Erben der Schuld“ einen fantastischen historischen Roman geschaffen! Dieser Roman, in seiner Schreibweise, seinen Charakteren und seiner Handlung brachten mir von der ersten bis zur letzten Seite Kopfkino pur! `Großartig!!! Die Protagonistin Mary-Ann, verfiel als junge Frau dem falschen Charme von James White und heiratete ihn, entgegen aller Ratschläge ihres Bruders… James White ist ein berechnender, eiskalter und skrupelloser Mann, der nur auf Macht und Ruhm aus ist und das Erbe seiner Frau will, wobei er über Leichen geht, um seine Ziele zu erreichen… Doch dies erkennt Mary-Ann leider erst nach ihrer Hochzeit… Sie wird von ihrem Mann gedemütigt, vergewaltigt und immer wieder auf grausamste Weise behandelt. Stillschweigend erträgt sie ihr Leid, bis sie eines Tages, John van Hoven, einen alten Freund ihrer Bruders begegnet und die beiden sich unsterblich ineinander verlieben… Diese Liebe wird alles verändern… Alle Charaktere werden dem Leser bis ins kleinste Detail nahe gebracht, jede Szene ist wunderbar be- und umschrieben, so dass man sich sehr gut in alles hinein fühlen kann. Man durchlebt und fiebert jede noch so kleine Situation mit, man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen… Die Spannung ist, von der ersten Seite an, unwahrscheinlich hoch, der Schreibstil flüssig, und auch alle Nebencharaktere haben ihre eigene, mitfühlende Geschichte…Einzig James White… Eine Fortsetzung soll es, laut der Autorin, geben! Fazit: absolute Kaufempfehlung!! ganz großes Lesevergnügen gefühlsstark Spannung pur mit einer schönen Liebesgeschichte © Rezension – Manja A.

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  • Rezension zu "Erben der Schuld" von Bettina Reiter

    Erben der Schuld
    Tanja Asmus

    Tanja Asmus

    10. January 2010 um 11:41

    Bettina Reiter hat mit ihrem Debütroman wirklich ein tolles Unterhaltungswerk geschaffen. Der Leser fiebert mit der Protagonistin Mary-Ann mit. Ihr Ehemann James White entpuppt sich nach der Hochzeit als wahres Monster. Vergewaltigungen, Züchtigungen und Intrigen gehören für ihn zur Tagesordnung. Er vergreift sich nicht nur an seiner Ehefrau, sondern auch an seinem Personal, um an seine Ziele zu kommen. Aber auch James ist nur ein Werkzeug von seinen Großvater gewesen. Für den Leser wird es nachvollziehbar warum James so handelt, allerdings wird der Leser sich nie auf seine Seite stellen können. Mary-Ann wird in diesem Roman eine immer stärker werdende Rolle übernehmen und auf den letzten Seiten habe ich mich ertappt, die Seiten zu überspringen um schnell zu erfahren wie die Geschichte ausgeht. Mir hat die bildhafte Sprache der Autorin sehr gut gefallen und ich habe mich in einer unbekannten Zeit wiedergefunden. Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite. Einige Teile des Romans sind historisch wiederzufinden doch die Hauptfiguren sind fiktive Gestalten. Alle Protagonisten sind unterschiedlich und haben eine schöne Tiefe. Doch auch mit nur kurz angeschnittenen Figuren wird man mitleiden, wenn die grausamen Taten von James White beschrieben werden. In einer Lesepause fragte ich mich, warum man eigentlich immer sagt früher war alles besser. Die Szenen, die Bettina Reiter beschreibt, sind alles andere als schön und ich bin froh in einer Zeit zu leben wo Frauen etwas zu sagen haben. Leser, die Missbrauch und Gewalt am eigenen Leib erfahren haben, sollten dieses Buch vielleicht nicht lesen, da ihre Erinnerungen sie sonst überrollen könnten. Auch würde ich dieses Buch erst ab 16 Jahren empfehlen. Allerdings eignet sich dieses Buch hervorragend als Einstieg in das Genre Historischer Roman. Gerade junge Frauen werden sich freuen die Liebesgeschichte von Mary-Ann mitzuerleben, die sich im Laufe des Romans eröffnet. Das Ende ist unerwartet und die Autorin hat sich die Chance gelassen, eventuell einen weiteren Band über Mary-Ann zu schreiben. Fragen bleiben allerdings nicht offen, sodass man das Buch mit einen guten Gefühl zuschlägt. Fazit Ein wundervolles Debüt einer jungen Autorin, die ihre privaten Erfahrungen mit in den Roman einfließen lässt.

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