Bettina Steinbauer Zwei im Sinn

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Inhaltsangabe zu „Zwei im Sinn“ von Bettina Steinbauer

SEHNEN IST NICHT MANGEL. DAS ENDE DES SEHNENS IST MANGEL.

Dies ist die Geschichte von Klara und Arthur. Auf einem Kongress lernen sie sich kennen, und schnell zeigt sich, was sie gefunden haben – die große Liebe. Doch von Anfang an steht fest, eine Zweisamkeit im Sinne einer Lebensgemeinschaft ist nicht gewollt. Es soll das große Ausnahmeerlebnis werden.

Doch schon bald muss sich Klara fragen: Was können Liebende einander geben? Wie bedingungslos kann Liebe sein? Wo sind ihre Grenzen? Und ist man bereit, diese Grenzen einzuhalten und vor allem – sie auszuhalten?

Das Ringen um die einzigartige Liebe gleicht keiner üblichen Romanze – Klara kämpft und hofft und hadert mit tiefem Ernst jenseits aller Seichtheit und Verklärung.

Bettina Steinbauer formuliert mit beeindruckender Sprachkraft die Nuancen im Liebeswerben, die feinen Bedeutungsunterschiede im Verhalten, in den Blicken, beim Warten und gibt damit einer Tiefe Raum, die beglückend, schmerzvoll und anrührend zugleich ist.

In Zeiten, da Beziehungen sich auf Kompromisse reduzieren und Partner zu wegklickbaren Objekten werden, beschwört dieser Roman noch einmal eindringlich das Geheimnis und die Verheißung idealer Liebe.

Ein ganz außergewöhnliches, sprachlich verzauberndes Buch!

— Maggi

ich bin auch bisschen verliebt in dieses buch - irgendwie tuts weh aber man will trotzdem auch --

— muddi

ich find die Inhaltsangabe absolut daneben - sagt einen Scheißdreck übe das Buch aus - denn das geht ganz woanders hin und tiefer... mir zumindest sehr nah - "beschwört dieser Roman eindringlich das Geheimnis und die Verheißung idealer Liebe" - so ein Schwachsinn... wie das die Autorin über sich hat ergehen lassen erklär mir Gott.

— alma

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    Angela2011

    22. June 2011 um 13:22

    Inhalt Klara Marxen, von Beruf Journalisitin, ist geschieden und hat drei Kinder. Auf einem Kongress lernt sie den Professor der Pysik, Arthur Eisenberg kennen, verheiratet und Vater von vier Kindern aus 2 verschiedenen Ehen. Von seiner Wortgewandheit und Schlagfertigkeit ist sie beeindruckt, auch wenn er durch seine Art und Weise mit Menschen zu reden und umzugehen, sehr arrogant scheint. Jedoch verspürt Klara den Wunsch, auch wenn er verheiratet ist, mit ihm eine leidenschaftliche Nacht zu verbringen. Obwohl es nur bei dieser einen Nacht bleiben sollte, bekommt sie plötzlich SMS-Nachrichten von Arthur, während sie mit ihren Kindern im Urlaub ist. Es ist eine Liebe der ungewöhnlichen Art an - mit einem Ende wie es wohl kommen musste... Meine Meinung Der Einband des Buches finde ich sehr gut gewählt, denn er verrät meiner Meinung nach schon, dass es sich um kein Happy-End handeln muss. Es zeigt eine Frau, die einsam eine Straße entlang geht. Das Buch enthält auch auch rosa Lesebändchen, was ein schöner Kontrast zum grau-weißen Einband ist. Beim Lesen der ersten Seiten bemerkt man sofort, dass dies ein ungewöhnlicher Schreibtstil ist, wenn man so etwas noch nicht gelesen hat. An manchen Stellen etwas schwer verständlich, und ich fragte mich wieso man in der heutigen Zeit solche SMS verschickt. Sie sind so geschrieben, dass es manchmal unrealisitisch wirkt, wie sie kommunizieren in der heutigen Zeit. Wenn man sich aber reingelesen hat, versteht man den Schreibstil der Autorin Bettina Steinbauer aber gut, da das Buch in der Gegenwart spielt. Es ist aus der Ich-Perspektive von Klara geschrieben, und somit kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen, als würde man daneben stehen und es miterleben. Denn es stellen sich Fragen in einem selber auf, wie man reagiert, oder ab wann man die Affäre beendet hätte. Trotzalledem muss ich sagen, dass es eine schwere Lektüre für mich war, denn da habe ich doch bemerkt, dass die Gegenwartsliteratur wohl nichts für mich ist, in diesem Zusammenhang meiner einer solchen Geschichte. Fazit Ich würde es trotzdem empfehlen, wenn man auch mal eine ungewöhnliche Art der Liebe erleben möchte.

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    jennifer0509

    28. March 2011 um 15:11

    Inhalt Klara lebt getrennt von ihrem Mann, sie haben drei gemeinsame Kinder und sie ist berufstätig. Auf einem der vielen Kongresse, an denen sie über die Firma mitarbeitet, lernt sie den Physik Professor Arthur kennen. Arthur ist verheiratet und hat vier Kinder. Bei einem weiteren geschäftlichen Termin sehen sie sich wieder. Klara ist beeindruckt von seiner Schlagfertigkeit und Wordgewandheit. Sie gehen gemeinsam aus und es kommt zum ersten Kuss. In unregelmäßigen Abständen treffen sich die beiden wieder. Aber am Ende kommt es doch so, wie es wahrscheinlich kommen musste... Bewertung In letzter Zeit habe ich viele Jugendbüch gelesen und dort dominiert doch eher eine einfach Sprache. Gleich in den ersten Sätzen habe ich gemerkt, "ja dies ist ein Buch für Erwachsene" es gibt viele kleine versteckte Anspielung, manchmal auch Große, die zumindest ich nicht sofort verstanden habe. Dennoch ist der Schreibtsil der Autorin strukturiert und verständlich. Manchmal muss man halt etwas mehr überlegen. "Zwei in Sinn" spielt in der Gegenwart, Klara lebt im heutigen Berlin. Die ganze Geschichte wird auch aus der Ich-Perspektive von Klara geschrieben, wir kennen somit ihre Gedanken und Gefühle. Könnten Spoiler enthalten sein. Anfang ... Klara ist eine starke Frau, die auch ohne ihren Mann die Kinder großziehen kann und ein gutes Leben führt. Irgendwann tritt Arthur hinzu. Anfangs erhellt er nun zwischendurch ihren Alltag, doch nach und nach ändert sich dies bei Klara. Arthur bekommt für sie eine immer wichtigere Bedeutung. Doch dann fangen auch langsam die Schwierigkeiten an, mit seiner schlagfertigen und provokativen Art bringt er sie in Verlegenheit. Sie kann ihn nicht immer verstehen, weiß nicht was er fühlt. Sie entwickelt sich zum verliebten Teenager, der nur noch auf eine Nachricht von ihrem Liebsten träumt. Dadurch fällt sie auch oft sehr tief. Denn eine Lebensbeziehung wird es zwischen ihnen nie geben. Nach der Erkenntnis, nicht immer warten zu wollen, macht sie Urlaub mit ihren Kindern und ist am Ende wieder am Anfang. Sie liebt ihn. Es gibt insgesamt viele auf und ab's für Klara, die meist aus unbefriedigten Erwartungen resultieren. Ich als Frau konnte gut mit ihr mitfühlen. Wie sie auf das nächste Treffen hofft und dann muss er es ausfallen lassen. Wie sie sich nach Nähe sehnt und er seine Gefühle nicht zweigen kann. Am Ende muss sie doch erkennen um sich selbst zu schützen, darf sie ihn zwar lieben, aber nichts erwarten. Und so ist es besser sich nicht mehr zu sehen. .... Ende Ich konnte aus der Geschichte nicht erkennen wie lange genau sich die beiden getroffen haben. Die einzelnen Kapitel folgten keiner genauen Zeitangabe. Mal war sie hier und im nächsten Kapitel mindestens ein paar Tage später woanderers. Diese Gedanke nervte mich im Kopf manchmal, wie lange sind sie nun zusammen? etc. Arthur bleibt für mich und ich denke auch für Klara oft undurchsichtig, wieso, weshalb, warum tut er das, was er eben macht. Letzter Satz: Des Menschen Engel ist die Zeit. Fazit Ein Gegenwartsroman mit einer Liebe, die nicht versucht die anderen zu verbiegen um ein Zusammenleben zu erzwingen. Aber auch einer Liebe, die kein Happy End finden kann. Es gibt in diesem Buch keine Spannungsbogen, wie man sie aus Abenteuerromanen und ähnlichen kennt. Denn dies ist das Leben. Ein auf und ab der Gefühle. Eine Bewertung fällt mir schwer. Weil ich auch nicht weiß womit ich dieses Buch vergleichen soll. Ich habe es gerne gelesen, aber wieder gemerkt, dass ich doch nicht der Leser für Gegenwartsliteratur bin.

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    Jetztkochtsie

    23. January 2009 um 20:09

    Ich bin wahrlich kein Fan von Liebesromanen und mit Kuschelschmusebüchern kann man mich nicht hinter dem Ofen hervor locken, doch dieser Roman, war so ganz anders, als das Erwartete. Kein HappyEnd, kein "Oh wie wir uns alle lieben!", oh nein. Zarte warme Worte, bittere Enttäuschung und eine Liebe, wie es sie nur in der Phantasie geben kann, dazu tolle Örtlichkeiten, Texel, Griechenland, Frankreich. Kulinarische Erlebnisse und ein zarter Feingeist.... Ich bin wirklich hingerissen und in meiner Begeisterung verzeihe ich auch die teilweise für meinen Geschmack dann doch etwas zu abgehobenen Träumereien oder die hier und dort auftauchende Unbeholfenheit der Protagonistin. Das Sprachgefühl in diesem Buch ist einfach unheimlich angenehm und auch wenn das Happy End eben kein wirkliches ist, verbuche ich das Buch unter den Büchern, die einem ein gutes Gefühl geben und sich warm und wohlig anfühlen und in die man sich einwickeln will, wie in eine warme Decke. Alle Daumen hoch für diesen wirklich wirklich schönen, intelligenten und lieblichen Roman.

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    wintertraum07

    28. September 2008 um 20:06

    Ich bin schon drei Tage mit dem Buch durch und wollte es aber erst einmal auf mich wirken lassen, bevor ich hier etwas reinschreibe. Es war eines jener Bücher, bei denen ich mich zwischendurch dazu durchringen musste weiterzulesen und am Ende hat es mir doch gut gefallen. Ich dachte erst, es geht immer so weiter mit Klara und Arthur und die Handlung fehlt. Aber jetzt, wo ich durch bin, war ich wirklich traurig darüber, dass das Buch schon zu Ende ist. Den zweiten Teil habe ich in einem Rutsch durchgelesen - ich wollte endlich wissen, wie es ausgeht. Das Buch hat meiner Meinung nach erst so richtig Spannung kurz vor und während des Griechenlandurlaubs von Klara bekommen. Ich war gespannt, wie sie wohl mit der Trennung umgeht und was Arthur macht. Die zeitlichen Sprünge konnte ich oft nicht so gut nachvollziehen, da hätte mir ein Datum oder so als Kapitelüberschrift ganz gut gefallen. Zudem hatte ich mich während dem Lesen so sehr auf ein Happy End gehofft. Das hätte meiner Meinung nach gut gepasst. Aber nun, nachdem ich das ganze Buch gelesen habe, gefällt mir das Ende so viel bessr. Es hat das Buch für mich zu etwas besonderem gemacht. Es war nicht mehr eintönig, vorausschaubar, langweilig. Insgesamt also ein Buch, dass ich weitergeben und auch verschenken würde. Da es selbst mich als Krimifan überzeugt hat. Ein großes Lob an die Autorin: ich habe noch nie ein Buch gelesen, was derart schön geschrieben war. Die ganzen Bilder, die in meinem Kopf erzeugt wurden, waren toll. z.B. die Beschreibung für Arthur als Pflaumenbaum. Das hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich wünschte mehr Autoren könnte in solch einer wunderbaren Weise ein Buch schreiben.

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    alma

    23. September 2008 um 15:07

    "Die Sinne satt, der Körper matt. Das ist ausgleichende Gerechtigkeit." Der Preis rauschhafter Liebesnächte ist nur eines von einem guten Dutzend lebensnaher Erklärmodelle, mit denen diese Erstlingin aufwartet - und meines Erachtens treffen sie alle. Aber ob ich das einschätzen kann - ich mein - ich war ja noch nie "die andere Frau" und schon gar nicht der "Mann mit der anderen Frau" - aber so ähnlich würde ich mir das vorstellen.

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    BeautyBooks

    21. September 2008 um 21:48

    Als Klara, eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern, Arthur auf einem Kongress kennen lernt, erscheint dieser sehr arrogant durch seine Art und Weise, mit Menschen zu reden und umzugehen. Doch tief in ihrem Innern spürt Klara den Wunsch, ihm näher zu kommen. So kann sie auch die Tatsache, dass er eigentlich verheiratet ist, nicht davon abhalten, eine leidenschaftliche Nacht mit ihm zu verbringen. Ihr ist klar, dass es bei dieser einen Nacht bleiben soll. Umso erstaunter und verwirrter ist sie, als sie im Urlaub mit ihren Kindern plötzlich SMS-Nachrichten von Arthur bekommt, deren Worte mehr an Gefühl ausdrücken, als sie es zuvor je geahnt hätte. Arthur vermisst sie und zeigt ihr das sehr deutlich, verpackt in wunderschöne Worte. Sehr schnell fühlt sie, dass mehr in ihr tobt als ein heißer Vulkan einer vergangenen Nacht. Sie verliebt sich in Artur und das auf eine ganz ungewöhnliche Art und Weise. Ihre Liebe bedarf nicht vieler Worte. Vielmehr lebt sie durch ihr Sein". Nur ein einziges Mal bekommt der Leser die berühmten drei Worte zu lesen und dennoch spürt man die Liebe, die längst einen gemütlichen Platz in Klaras Herzen eingenommen hat in jedem Wort. Die Art, wie sie sich SMS-Nachrichten schicken, erinnert fast an die poetische Zeit der Romeos und Julias aus der Vergangenheit. Auch reden Arthur und Klara nicht viel. Die Autorin hält den Leser also nicht durch endlose Dialoge gefangen, sondern vielmehr durch die Gedankenkunst, die Klara an den Tag legt.. Kann dem Buch leider nur 3 Sterne geben. Schlecht hab ich es jetzt nicht gefunden, aber ich konnte mich mit der Schreibweise nicht anfreunden, und mich nervte dann schon langsam das hin und her zwischen Klara und Arthur. Am besten jedoch haben mir die Textzeilen gefallen wo es nicht um Arthur ging ;)

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    sternenfee

    14. September 2008 um 18:48

    Im Prinzip wurde alles schon gesagt. Ein für mich sehr aufregender Liebesroman, da in einer nicht sehr verbreiteten Sprache geschrieben. Ich kann mir persönlich nicht vorstellen, dass jemand so mit seinem Partner spricht. Aber es wird einem schon klar, was die Schriftstellerin damit ausdrücken möchte. Grade die etwas überzogenen Protagonisten geben dem ganzen eine sehr ausergewöhnliche Note. Alles in allem ein sehr sehr empfehlenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    Dita

    12. September 2008 um 12:26

    Toll toll toll, endlich mal ein lesbarer unkitschiger tiefgründiger Liebesroman. Ich bin ganz und gar begeistert von der Sprachgewalt der Autorin, den tiefen Empfindungen des
    Buches und dem schicken Nadelstreifeneinband mit Schutzumschlag.
    Sehr empfehlenswert!!!

  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    literat

    10. September 2008 um 19:36

    Ich bin inzwischen auch durch... Alles in Allem fand ich das Buch lesenswert, es ist in einer sehr poetischen Sprache geschrieben. Wobei es aber ab und an auch anstrengend ist, den Wortgefechten der beiden zu folgen oder auch Klaras Gedanken und Träumen. Klara ist sympathisch, sie liebt Arthur und will einfach nur wider geliebt werden. Arthur will das aber nicht, er scheut sich vor allzu tiefen Gefühlen. Als Klara ihm eine Liebeserklärung machen will, da lehnt er die ab. Klara findet aber wieder eine plausible Erklärung für sein Verhalten, sie hätte ihn lieber gleich abschießen sollen!! Diesen arroganten, selbstverliebten Kerl, der seine Frau betrügt. Klara macht sich über seine Frau erstaunlich wenig Gedanken. Ist das so, wenn man Geliebte ist? Verdrängt man dann, daß es ja noch jemanden gibt, der gerade, und das zu Recht mit ihrem Geliebten die Tage und Nächte verbringt? Klara liebt eine Phantasiefigur, sie liebt ein Bild von Arthur, das sie sich in Frankreich zusammengezimmert hat und das Arthur spätestens beim Engel in Wien zum Einsturz gebracht hat. Und dann hat sie einen Schlussstrich gezogen und ihn hat das, oh Wunder, gar nciht weiter gestört. Aber gerade den Trennungsschmerz beschriebt die Autorin in einer sehr poetischen Sprache. Manchmal ist es mir etwas zu viel des Guten.

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    Leela

    08. September 2008 um 14:12

    Die doch etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen Klara und Arthur, die sich auf einem Kongress kennen und lieben lernen... Bettina Steinbauers Roman "Zwei im Sinn" hat mich etwas zwiespältig zurückgelassen: einmal wegen des sehr guten Anfangs, aber vor allem aufgrund absteigenden Tendenz zum Ende hin... Die erste Hälfte des Buches gefällt mir bis auf Ausnahmen sehr gut, zum Ende hin konnte mich das Buch aber nicht mehr so sehr überzeugen, da ich vor allem von Klara genervt war, die es mal wieder nicht verkraften konnte, nicht mir Arthur zusammen sein zu können. So ging es ja jedes Mal: Sie zieht sich in sich selbst zurück, denkt nur noch in Metaphern und überlegt, wie ihre Beziehung ihrer Meinung nach sein könnte, versinkt regelrecht in Selbstmitleid. Nehmen wir einmal an, ich wäre ein Mann: Solch eine Frau könnte und wollte ich nicht auf Dauer ertragen. In Verbindung mit den im Buch üblichen Metaphern lassen sich Klaras Monologe nur stockend lesen und echte Spannung kommt hier leider auch nicht auf. Im Gegensatz dazu finde ich die anfänglichen Gespräche zwischen den Protagonisten klasse - darin finden sich einige Sprüche, die wirklich mehr als gelungen sind. Es ist nur schade, dass sich diese lockere Atmosphäre nicht bis zum Ende hin zog. Auch die leicht poetische Sprache ist hier passend und manche Bemerkungen haben durchaus zitierwürdigen Charakter. Damit kann die zweite Hälfte des Romans leider nicht mithalten - schade. Sehr lobenswert finde ich übrigens die Gestaltung des Buches, den schönen gestreiften Einband mit rosa Lesebändchen. So etwas macht richtig Lust aufs Lesen.

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    anette1809

    07. September 2008 um 13:16

    Leider konnte mich dieser Debütroman von Bettina Steinbauer nicht überzeugen.
    Die Figuren waren mir zu flach, die Handlung stellenweise zu sprunghaft.
    Der Titel des Romans ist allerdings sehr gut gewählt, da es um eine Liebe zwischen zwei Menschen geht, die sich zum größten Teil nur in der Phantasie der Hauptfigur Klara abspielt.

  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    radieschen

    05. September 2008 um 20:19

    Zwei im Sinn Der Debütroman von Bettina Steinbauer glänzt durch seine bildhafte und gewählte Sprache. Klara (geschieden,3 Kinder) begegnet Arthur (verheiratet, 4 Kinder) auf einem Kongress und es entwickelt sich eine etwas ungewöhnliche Liebe. Klara schwebt in Gedanken auf Wolke sieben, in der Realität nagen jedoch Zweifel und unerfüllte Erwartungen an ihr. Arthur schwankt zwischen gewollter Nähe und gezielter Distanz. Tja, wie entwickelt man daraus eine befriedigende Beziehung? Kann das überhaupt gelingen? Antworten darauf findet man in dem Buch mit dem ansprechenden Einband und dem sehr gut gewählten Titel. Diese untypische Liebesgeschichte regt zum Nachdenken an und es fehlt nicht an wertvollen Sätzen, die zitiert werden wollen. Schwierigkeiten bereiteten mir die Protagonisten.Einerseits war Klaras Gedankenkreisen nachvollziehbar, anderseits widerstrebten mir ihre Zweifel und ihre Aktionslosigkeit. Arthur war da durch seine provokante, aber auch charmante, Art schon eher interessant, jedoch lernte man seine Gedankenwelt kaum kennen. Insgesamt fehlte mir die Spannung und einige Hintergründe.Mit den Handlungssprüngen kam ich weniger zurecht, ich hätte mir streckenweise mehr Information erhofft.Der Klappentext hält in meinen Augen nicht was er verspricht. Auf feden Fall ein lesenswertes Buch, das uns in dem Lesekreis polarisiert hat und mich leider mit einem unbefriedigtem Gefühl zurückläßt.

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    Binea_Literatwo

    05. September 2008 um 19:49

    Zwei im Sinn, ein Roman der mich hin und her gerissen hat. Klara und Arthur lernen sich bei einem Kongress kennen und werden sehr intim miteinander. Bei dem einem Mal bleibt es nicht und es folgen lang ersehnte Treffen. Arthur ist verheiratet und hat, genau wie Klara, Kinder (Familie). Trotzdem sind beide bereit eine etwas andere Beziehung zu führen, ein Ausnahmeerlebnis. Die Liebe zueinander gleicht eigentlich eher eine großen Schwärmerei die vorwiegend am stärksten von Klara ausgeht. In einem besonderen Schreibstil werden SMS Nachrichten dargestellt in denen Gefühle und Gedanken, in unüblicher Sprachweise im eher älteren Stil, ausgetauscht werden. Klara steigert sich in die große Liebe -Arthur- hinein. Diese wird jedoch nur bedingt und oberflächlich erwidert. Von Arthur gibt die Autorin Bettina Steinbauer eher wenig preis. Er ist der eher berechnende Typ von Mann, der sich nicht fallen lassen kann, sich eher der Physik statt wahre Liebe hingeben würde. Ein bedeutendes Erlebniss in der gemeinsamen Zeit, lässt Klara etwas zur Besinnung kommen und sie merkt, dass Ihr der Arthur Ihrer Träume nicht gegenüber steht....... Sehr schöne poetische Zeilen und der etwas andere Schreibstil passend zur Geschichte lassen den Leser bis zu einer bestimmten Grenze dahin treiben, dann wiederum ernüchtern zurück geholt. Zwei im Sinn - auch etwas körperlich - jedoch nie wirklich nahe und fast ohne Worte. Das Cover des Buches könnte treffender nicht gewählt sein, auch der Einband und das Lesebändchen sind den Charakteren angepasst. Sätze wie "Des Menschen Engel ist die Zeit" oder "Liebster, ich brauche keine Ohren, um Dich zu hören, keine Augen, um Dich zu sehen, meinen Mund lasse ich ohne Worte sprechen und mein Herz braucht keine Antwort, um bei Dir zu sein" sind sehr besonders und bleiben im Gedächtnis.

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    roseF

    05. September 2008 um 17:41

    Dieser Debütroman von Bettina Steinbauer konnte mich leider so ganz und garnicht umhauen. Das Erscheinungsbild dieses Buches ist sehr schön, mit oder ohne Schutzumschlag. Auch die Sprache in diesem Buch ist absolut toll, sehr bildreich und lässt viel Spielraum für Interpretationen. Allerdings war mir die Handlung etwas zuwider. Die Personen waren mir teilweise sehr unsympathisch, ich konnte mich absolut nicht in die Hauptfigur Klara hinfühlen. Dieses ständige Hin und Her, vor allem in ihrem Kopf, war mir irgendwann zu viel. Für Leute, die gerne Büchern mit vielen Dialogen lesen, sei dieses Werk nicht zu empfehlen. Aber allen, die Freude an Literatur und Poesie haben, ist mit diesem Buch gut getan!

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  • Rezension zu "Zwei im Sinn" von Bettina Steinbauer

    Zwei im Sinn

    Schmettaling

    05. September 2008 um 14:41

    Zum Inhalt: Klara, alleinerziehende Mutter von drei Kindern und Arthur, verheiratet und Vater von vier Kindern lernen sich auf einem Kongress kennen und fühlen sich vom ersten Augenblick an zueinander hingezogen. Schnell wird deutlich, dass eine feste Bindung nicht in Frage kommt, da Arthurs familiäre Situation es unmöglich macht. Die Zuneigung der Liebenden ist dennoch so stark, dass beide trotz alledem einen steilen und ungewissen Weg beschreiten, bei dem die Sehnsucht, der Wusch und die bittere Realität eng beieinander liegen. Mein Fazit: Dieses Buch präsentiert keine typisch-kitschige Liebesgeschichte, die man von einem Frauenroman erwarten würde. Die Gefühlswelt der Protagonistin wird mit Hilfe von Metaphorik umschreiben. Der Handlungsort wird ebenfalls sehr detailliert erfasst, so dass der Leser schon von Beginn an eine visuelle Vorstellung hat und die Möglichkeit bekommt in die Geschichte „einzutauchen“. Zwischenzeitlich fehlte mir jedoch die Spannung, da es nicht viele Handlungsabläufe gibt. Die Geschichte an sich empfand ich leider als etwas langatmig, es war mir deshalb nicht wirklich möglich, das Buch in einem Zug durchzulesen. Ich musste mich erst einmal in die Geschichte "reinlesen". Die Verwendung der lyrischen Sprache ist eher ungewöhnlich. Somit wirkt es zum Teil unrealistisch, dass zur heutigen Zeit, zwei Verliebte auf diese Art und Weise kommunizieren. Der wortgewandte Schreibstil der Autorin, der eindeutig ihre Stärke ist, trägt dennoch dazu bei, den Leser zu eigenem Denken zu verleiten. So fragt man sich selbst: Wie würde ich in Klaras Situation reagieren? Wäre ich in der Lage die “Zweitfrau“ zu spielen, um den Menschen, den ich liebe nicht zu verlieren oder würde ich die Affäre beenden, um nicht nur ihn, sondern auch mich vor dem unumgänglichen Schmerz zu schützen?

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