Bettina Szrama Das Mirakel von Köln

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Inhaltsangabe zu „Das Mirakel von Köln“ von Bettina Szrama

Köln, 1625: Der erzbischöfliche Generalvikar Bernhard Fresenius rettet die fallsüchtige junge Christina vor dem Tod durch den Pöbel und bringt sie ins Kloster Santa Klara. Doch statt dort Sicherheit zu erfahren, wird Christina hintern den Mauern Zeugin von Teufelsaustreibungen, sittlichem Verfall und unaussprechlichen Verbrechen. Als ihr die Flucht gelingt, gerät sie selbst in das Ränkespiel der Mächtigen, das bereits mehrere Leben gefordert hat. Christina beschließt, sich zu rächen, und schmiedet einen Plan, der die Stadt vor ihr erzittern lässt.

Tolles Buch, dass man aber erstmal verdauen muss.

— ChattysBuecherblog

Das "Mirakel von Köln" erscheint im November 2017 neu bei Dotbooks.

— bettina_szrama

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  • Buchverlosung zu "Der Henker von Lemgo" von Bettina Szrama

    Der Henker von Lemgo

    bettina_szrama

    Vielleicht Interesse an einer Buchverlosung? Für alle Interessierten historischer Literatur. Ich suche dringend  Erst-Leser für meinen im Mai erscheinenden historischen Thriller, "Die Magnatin" mein Leben am Hof der ungarischen Blutgräfin Elisabeth Bathory". Gern für eine Rezension. Die Geschichte ist noch ein Rohdiamant. Sie wird vom Verlag lektoriert. Es geht also nur um die Geschichte. Bei Erscheinen gibt es ein Buch gratis. Gleichzeitig verlose ich vier meiner bekanntesten Bücher. Ich verlose einmal "Der Henker von Lemgo", "Die Giftmischerin" "Die Hure und der Meisterdieb" und "Das Mirakel von Köln". Für alle, die diese Bücher noch nicht gelesen haben, vielleicht ein willkommender Anlass, sich mal mit einer, noch ungeschliffenen Geschichte, zu beschäftigen. Die Frage bezieht sich auf den Inhalt der "Magnatin"   Diese Frage ist sehr leicht und bereits aus der Inhaltsangabe zu entnehmen. Wer ist der Vater von Susannas Tochter Helena Bathory? Dies nun die entscheidende Zusatzfrage: Wer ist der wahre Mörder von Elisabeths Bruder Istvan/Stefan? Für die zweite Frage sollte das MS gelesen werden! Danach entscheidet am 01. März der Lostopf, sollten sich für ein Buch zu viele Leser bewerben. Ich verkürze die Zeit um weitere Missverständnisse zu vermeiden. Ist die Leserunde früher beendet auch in Ordnung. Dann verlose ich eher. Es müssen dann aber alle beendet und eine Rezi geschrieben haben. Viel Spaß! Autor: Bettina Szrama

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    • 50

    bettina_szrama

    29. January 2015 um 11:10
  • rezensiom

    Das Mirakel von Köln

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    das war nix. Flach geschrieben; mir zu langatmig...

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    -Anett-

    26. February 2013 um 20:03

    MeineMeinung Hier wird die Geschichte der Christina Plum erzählt - Tochter eines Gürtelmacherboten. Sie wächst in einer ärmlichen Familie auf und verkauft auf dem Markt Obst und Gemüse aus dem Garten ihrer Mutter. Christina leidet an Fallsucht - was zu der Zeit oft die Anschuldigungen hervorbrachte, dass die Frauen, die daran litten den Dämon in sich trugen und als Hexen verschrien und verbrannt wurden. Christina trifft auf den Generalvikar Bernard Fresenius, der diese vor dem Pöpel rettet und ins Kloster Santa Klara mitnimmt. Doch in diesem Kloster geschehen merkwürdige Dinge. Teufelsaustreibungen, die Äbtissin Benedikta wird ermordet und die neue Äbtissin Ursula führt ein eigenartiges Regime. Christina trift hier im Kloster zum ersten mal auf Verrat und schrecklichen Intrigen. Sie lernt ihre richtige Mutter kennen und damit ist sie weiteren Intrigen ausgesetzt. Manche Leute wollen sie tod sehen und Christina lernt zu überleben. Christina muss in den nächsten jahren mehrere Schicksalsschläge hinnehmen und aus ihr wird doch eine selbstbewusste Frau, die versucht gegen all die Intrigen und Verrate anzugehen. Die Person Christina Plum lebte wirklich um die Zeit in Köln, und die Bürger der Stadt fürchtetebn sich eine zeitlang um ihre Aussagen. Die Autorin hat sich davon inspirieren lassen und einen historischen Kriminalroman der Spitzenklasse geschrieben. Zu keiner zeit wurde es mir langweilig und die Geschehnisse nahmen auch mir teilweise den Atem. Immer wieder gibt es unvorhergesehene Wendungen und die Geschichte spitzt sich immer wieder zu. Wem kann man wirklich vertrauen? Und wer spielt falsch? Sehr schön finde ich auch wieder das Glossar, mit einigen Erklärungen, wichtiger begriffe. Da schlägt man doch gern mal wieder nach. Ebenso ganz am Anfang eine Seite mit den handelnden Personen. Auch da habe ich immer wieder nachgeschlagen - so etwas ist für mich noch das i-Tüpfelchen eines guten Buches! Fazit Die Geschichte der Christina Plum hat auch mich fasziniert und ich fühlte mich von Anfang bis zum Ende sehr gut unterhalten. Auch wenn es nicht mein hauptgenre ist, welches ich lese, hat mir das Buch so gut gefallen, dass ich es jederzeit weiter empfehlen kann! besonders interessant sicherlich für Menschen, die auch Köln kennen, oder mal kennenlernen wollen. beim nächsten Besuch werde ich auf jeden fall mal die Schauplätze näher anschauen und mit anderen Augen betrachten.

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    Nirena

    25. February 2013 um 20:20

    Als ich dieses Rezensionsexemplar gewonnen habe, habe ich mich sehr gefreut. Hat doch die Kirche im Mittelalter, zur Hochzeit der Inquisition und der Hexenverfolgung, schon Stoff für so manchen spannenden Krimi geliefert. Ähnliches hatte ich mir auch hiervon versprochen. Der Einstieg in die Geschichte ist wirklich gelungen. Der Leser findet sich nach einem verwirrend spannenden Prolog direkt in die Handlung hineinversetzt - Bernard Fresenius rettet Christina vor dem Pöbel, der ihren Tod will - einzig, weil sie fallsüchtig ist, wie früher epileptische Anfälle genannt wurden. Er bringt sie ins Kloster Santa Klara und ab dem Moment wendet sich die Geschichte leider zum Schlechteren. Der Einstieg ins Klosterleben ist verwirrend geschildert, bei vielen Dingen wird nicht wirklich deutlich, was gemeint ist und die Handlung fängt an, sich zu ziehen. In der zweiten Hälfte des Buches gewinnt die Story wieder deutlich, weil endlich Bewegung hineinkommt. Dennoch konnte ich mich mit dem Buch nicht so ganz anfreunden, auch wenn mir nicht direkt klar war, woran dies lag. Nach einigem Nachdenken wurde mir bewußt, dass Christina, immerhin die Hauptprotagonistin, ziemlich oberflächlich bleibt, mir fehlt es an Tiefe dieser Figur, eben so ergeht es mir mit Bernard Fresenius und Sophia von Langenberg, zwei weiteren entscheidenden Figuren der Handlung. Gut dargestellt meines Erachtens, hat die Autorin den liederlichen Lebenswandel, der zu der Zeit in einigen kirchlichen Einrichtungen herrscht, ebenso die Tatsache, dass auch in der Kirchenhierarchie so einiges an Intrigen und Mauscheleien lief, was nicht im Sinne Gottes sein kann. Nichts desto trotz bin ich der Meinung, dass man aus der Grundidee viel mehr hätte herausholen können, indem man manche Hintergründe einfach detaillierter ausgeführt hätte, die Motivation bestimmter Handlungen erklärt und den Figuren mehr Tiefer verliehen hätte.

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  • Leserunde zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    Arwen10

    Der Emons Verlag möchte euch heute zusammen mit der Autorin Bettina Szrama zu einer Leserunde einladen mit der Neuerscheinung: Das Mirakel von Köln Die Leserunde findet in Begleitung der Autorin statt. Zum Inhalt: Köln, 1626: Der erzbischöfliche Generalvikar Bernard Fresenius rettet die fallsüchtige junge Christina vor dem Tod durch den Pöbel und bringt sie ins Kloster Santa Klara. Doch statt dort Sicherheit zu erfahren, wird Christina hinter den Mauern Zeugin von Teufelsaustreibungen, sittlichem Verfall und unaussprechlichen Verbrechen. Als ihr die Flucht gelingt, gerät sie selbst in das Ränkespiel der Mächtigen, das bereits mehrere Leben gefordert hat. Christina beschließt, sich zu rächen, und schmiedet einen Plan, der die Stadt vor ihr erzittern lässt. Ein packender Historienkrimi, ein authentischer Fall und die mutige Rache einer außergewöhnlichen Frau Nach Der Henker von Lemgo erscheint nun Bettina Szramas neuer Historienkrimi Das Mirakel von Köln. Eine wahre Begebenheit bildet den Kern dieser packenden Kriminalgeschichte, die im Herzen Kölns des ausgehenden Mittelalters spielt. Den historisch überlieferten Kontext über die Hinrichtung der Christina Plum 1630 in Köln flechtet die Autorin gelungen in einen raffinierten kriminalistischen Plot ein. In Zeiten der Hexenverfolgung gerät die Protagonistin, eine einfache junge Frau, mitten hinein in einen Machtzirkel der Höhergestellten und Kölner Obrigkeiten. In eindrücklichen und stimmungsvollen Bildern schildert die Erfolgsautorin die Geschichte einer außergewöhnlichen und mutigen Frau, die in ihrer Verzweiflung für die Sache dem Tod in die Augen sieht. Eine starke Heldin mit einem erschütternden Plan und eine Geschichte mit Emotion und Leidenschaft bieten facettenreichen und fesselnden Lesestoff bis zur letzten Seite. (Quelle Verlagsinformation emons Verlag) Zur Leseprobe: http://www.emons-verlag.de/programm/das-mirakel-von-koeln Bewerbt euch bis zum15. November, 9 Uhr. Danach erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner. Der Verlag stellt für eine Leserunde ein paar Freiexemplare zur Verfügung. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Verlag für die großzügige Unterstützung der Leserunde ! Vorraussetzung für die Freiexemplare ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezensionen auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und die Autorin sehr dankbar. Meine Frage an euch: Was verbindet euch mit Köln ?

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    ChattysBuecherblog

    18. January 2013 um 13:17

    ÜBER DIE AUTORIN Bettina Szrama, geboren 1952 in Meißen, absolvierte ein Literaturstudium an der Axel Andersson Akademie in Hamburg. Danach war sie als Journalistin für diverse Regionalzeitungen und Tierzeitschriften tätig, seit 1994 veröffentlicht sie auch im belletristischen Bereich. Sie ist Mitglied im "Verband deutscher Schriftsteller" und bei Quo Vadis, dem "Autorenkreis Historischer Roman". STORY Christina leidet an Fallsucht und wird deshalb von der Bevölkerung für eine Hexe gehalten. Sie landet im Kloster St. Klara, entdeckt aber bald schon, dass dort unheimliche Dinge vor sich gehen. Folter und Teufelsaustreibungen sind dort an der Tagesordnung. Die Angst selbst getötet zu werden, lässt sie fliehen. Dabei gerät sie in die Fänge der Obrigkeit und sieht am Ende keine andere Möglichkeit, als sich selbst als Hexe zu denunzieren. FAZIT Die Autorin greift mit diesem Buch das große Thema der Hexenverfolgung auf. Gut recherchiert und mit flüssigem Schreibstil wird uns hier die Geschichte eines jungen Mädchens vermittelt, die selbst als Hexe angeklagt wird. Für historisch Interessierte kann ich dieses Buch empfehlen.

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    mecedora

    17. January 2013 um 19:39

    Köln zu Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs: Christina Plum, junge Obst- und Blumenverkäuferin, leidet an Fallsucht. Als sie eines Tages wieder einen schlimmen Anfall erleidet, wird sie vom Pöbel, die sie für vom Teufel besessen halten, beinah zu Tode geprügelt - hätte sie nicht der erzbischöfliche Generalvikar Bernard Fresenius gerettet. Er bringt die junge Frau ins Kloster Santa Klara, wo sie als Novizin im Kreise anderer Nonnen - viele von ihnen selbst an Anfällen leidend - den Klosteralltag erlebt. Doch nicht nur Arbeit und Gebet prägen diesen Alltag, sondern auch grausame und mysteriöse Ereignisse: Christina wird Zeugin von brutalen, teilweise perversen Teufelsaustreibungen, von Orgien, von Kindstötung und grauenhaften Verbrechen. Sicher ist sie nicht im Kloster, das wird ihr schnell klar und sie versucht die Flucht. Doch dem, was sich im Kloster und in der Kölner Gesellschaft schon seit Jahren abspielt, kann sie nicht entfliehen und sie gerät zwischen die Fronten von Verrat, Denunziation, Hass, Missgunst und Bedrohung. Als es zu mehreren brutalen Morden kommt, beschließt Christina, den Mächtigen die Stirn zu zeigen und Rache zu üben für all die ungesühnten Verbrechen, die sie begangen haben. Sie beginnt ihren eigenen Feldzug, der die ganze Stadt vor Angst erstarren lässt. Bettina Szramas Roman "Das Mirakel von Köln" tituliert unter der Bezeichnung "historischer Kriminalroman". Kein Kriminalroman im üblichen Sinne, gewiss nicht, aber Verbrechen gibt es in diesem Buch wahrhaft zuhauf. Die gesamte erzählte Welt ist von Grausamkeiten, Verbrechen, Abgründen, Teufelswerk und Brutalitäten geprägt, so sehr, dass kaum je etwas Positives zutage tritt. Erzählt wird Christinas Geschichte durchaus flüssig, bezüglich der Atmosphäre jedoch wenig intensiv. Trotzdem so viele Grausamkeiten beschrieben werden, ließ mich das Geschehen an den allermeisten Stellen kalt, ich fühlte mich nicht berührt, nicht involviert. Ich war nicht wirklich gefesselt, konnte mir die erzählten Begebenheiten nur schlecht vorstellen und viele Handlungen kaum nachvollziehen. Der Plot selbst ist mir persönlich an so einigen Stellen zu sprunghaft und nicht immer schlüssig, mir fehlt ein wenig der Spannungsbogen und die Kausalität sowohl auf Handlungs- wie auch vor allem auf der Gefühlsebene der Protagonisten. Die Figuren selbst blieben für mich seltsam blass und wenig plastisch. Schade, hatte ich mir von dem Buch doch sehr viel erwartet, da ich das Genre an sich sehr gerne lese und die gewählte Thematik wirklich großes Potenzial hat. Für mich zogen sich die 280 Seiten des Buchs trotz des flüssigen Stils und der vielen, sich an vielen Stellen sogar überschlagenden und auf Ebene der Fakten durchaus spannenden Ereignisse leider ziemlich in die Länge und das Buch konnte mich nicht fesseln. Sehr zugute halten möchte ich der Autorin aber, dass sie sich mit ihrer Protagonistin und in ihrem Roman einer realen historischen Figur, der echten, 1630 hingerichteten Christina Plum, angenommen und dieser mutigen Frau mit ihrem Roman ein Denkmal gesetzt hat. Diese Tatsache gibt im Zusammenschluss mit der offensichtlich akribischen historischen Recherche einen Pluspunkt von mir. Leider reicht es trotz dieses Pluspunkts nur für ein wenig enttäuschte drei Sterne für Bettina Szramas "Das Mirakel von Köln". Dieses Buch ist sicherlich Geschmackssache - meinen Geschmack hat es nicht getroffen.

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    sternthaler75

    21. December 2012 um 15:49

    Hinter den dicken Mauern des Kloster Santa Klara in Köln gehen Dinge vor sich, an denen Hexenjäger ihre wahre Freude hätten. Als Christina, die an Fallsucht leidet, dort aufgenommen wird, ist ihr bald klar, dass die scheinbare Sicherheit trügt. Folter und Teufelsaustreibungen treiben sie zur Flucht, zu groß ist die Befürchtung, selbst getötet zu werden wie die Laienschwester Maria. Doch Christina steckt bereits tiefer in den Fängen der Mächtigen und so hat sie kaum noch eine Chance, sich dem Ganzen zu entziehen. Meine Meinung Wieder einmal hat Bettina Szrama hier gut und reichlich recherchiert, um diesen historischen Krimi zu Papier zu bringen. Das Geschehen wird sehr bild- und lebhaft beschrieben, sodass ich als Leserin in meinem Kopfkino eine gute Vorstellung des Ganzen hatte. Die einzelnen Personen sind ausgezeichnet ausgearbeitet, auch hier hatte ich bald ein gutes Bild vor Augen. Einige Passagen empfand ich als etwas langatmig, doch trotzdem blieb die Spannung größtenteils erhalten. Lediglich die vielen Namen brachten mich zeitweise etwas aus dem Takt, was evtl. auch an den verschiedenen Titeln lag, die die Personen teilweise mehrfach inne haben. Im Anhang gibt es eine Erklärung zu Begriffen und Wörtern, was mir in jedem Fall sehr hilfreich war. Insgesamt lässt sich dieser Krimi gut und zügig lesen, und es zeigt hier wieder sehr deutlich, mit welcher Arroganz und boshafter Tatkraft Kirche und Reiche hier vorgehen, nur um selbst nicht in's Fadenkreuz der Hexenjäger zu geraten. Unterm Strich Auch wenn die Hexenverfolgung ansich ein erschreckendes Relikt des Mittelalters ist, fasziniert es mich doch immer wieder, wie auch hier in diesem historischen Krimi.

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    Mone80

    17. December 2012 um 06:51

    Köln 1626- Die junge Christina Plum leidet an Fallsucht. Zur damaligen Zeit war dies ein Zeichen der Besessenheit, dass der Teufel im Menschen wohnt. Sie wird vom Generalvikar vor einem prügelndem Mob gerettet und ins Kloster Sankt Klara gebracht. Ein Zufluchtsort sollte man meinen, ein Ort des Vertrauens und der Geborgenheit. Doch Sankt Klara ist alles andere als das. Es finden Teufelsaustreibungen, Orgien, Völlerei und Hurerei statt. Der Teufel wohnt in diesem Kloster. Christina trifft in dem Kloster auf ihre Mutter, die heilige Sophia von Langenberg. Doch wer ihr leiblicher Vater ist, darüber schweigt Sophia. Nach und nach kommen viele grausame Details ans Licht... Meine Meinung Das Buch beschreibt authentisch und ungeschönt die damalige Zeit in Köln. Es ist ein sehr düsteres Buch, die Stimmung erdrückend. Man erlebt die Geschichte als Zuschauer am Rande des Geschehens. Die Autorin hat einen sehr gut recherchierten Roman geschrieben. Konsepuent und ohne Abschweifungen wird Seite für Seite die dunkle und grausame Geschichte Kölns im Jahre 1626 wiedergegeben. Ruhige Momente gleich Fehlanzeige. Die hätte ich mir aber ab und zu gewünscht, um das Gelesene sacken zu lassen und Luft zu holen. Ich weiß, dass es gerade in der Zeit, als die Hexenverfolgung, die hier ein großen Teil einnahm, nicht rosig war, aber da bin ich dann doch eher ein Softie. Doch die Autorin bleibt ihrem Stil der Erzählung treu und das hat mir dann, nachdem ich mich darauf eingelassen habe, sehr gut gefallen. Hut ab! Darüberhinaus verfügt das Buch über ein umfangreiches Glossar und Personenverzeichnis. Ein Muß für einen historischen Roman, will man denn nicht ständig Tante Google fragen. Die Personen kommen dabei leider zu kurz. Man kann sich kein Bild von ihnen machen, sie sind blaß und fern. Über ihre Emotionen wird genauso nüchtern berichtet, wie über die Zeit. Da hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ein überaus genaue Darstellung der damaligen Zeit, sehr gut recherchiert und wiedergegeben. Den Stern Abzug gibt es, wegen der fehlenden Nähe zu den Personen.

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    Queenelyza

    Dieses Buch zu rezensieren, ist für mich gar nicht so einfach. Denn es bedeutet für mich einen ziemlichen Spagat zwischen "war nicht meins" und "gutes Buch". Ich versuche das gleich noch, ein wenig näher zu erklären. Im Jahre 1626 wird die junge Christina, die unter Fallsucht leidet, von einem hohen kirchlichen Würdenträger vor dem Tod durch das Volk gerettet und ins Kloster verbracht. In diesem Kloster ist kurz zuvor ein Mord geschehen, die Äbtissin mußte unter seltsamen Umständen ihr Leben lassen. Und auch sonst ist hinter Klostermauern nicht alles so, wie man sich das vorstellt. Es geschehen Teufelsaustreibungen, ganze Orgien, und Ränke und Intrigen bis hin zum Mord sind fast schon an der Tagesordnung. Wie wird es mit Christina dort weitergehen? Es gibt in diesem Buch überhaupt keinen Lichtblick. Konsequent wird die grausame Welt der damaligen Zeit beschrieben, der Leser kommt kaum zum Atemholen. Und das war im Großen und Ganzen mein eigentliches Problem mit diesem Roman. Mir ist bewußt, dass die damalige Zeit alles andere als ein Zuckerschlecken war, aber ein wenig "softer" mag ich es für mich schon. Das ist der Punkt, an dem ich sagen muss, dass das Buch nicht so ganz meinen Geschmack getroffen hat. Dieses ist allerdings nicht der Autorin anzulasten, die sich zur Aufgabe gemacht hat, diese Zeit so originalgetreu wie möglich abzubilden. Dies ist Bettina Szrama in der Tat auch hervorragend gelungen, das Buch ist brilliant recherchiert, enthält auch ein Personenregister und viele hilfreiche Erklärungen zu unbekannten Begriffen. Das sind für mich eigentlich die wesentlichen Punkte, die einen sehr guten historischen Roman von einem mittelmäßigen Buch unterscheiden. Dass ich insgeheim doch ein wenig stromlinienförmigere Unterhaltung erwartet habe, ist wie schon erwähnt, dann doch eher mein Problem. Es ist mutig, einen anderen, authentischen Weg zu gehen, mit dem das Mainstreampublikum seine Schwierigkeiten haben wird, das kann ich einfach nur honorieren. Ich habe lange überlegt, wie ich das Buch bewerten soll, aber letztendlich sind es vier Sterne geworden für ein ungewöhnlich harte, grausame, aber auch echte Geschichte. Abzug erhält das Buch dafür, dass die Figuren einfach für mich zu blass geblieben sind und man es schwer hatte, Emotionen ihnen gegenüber zu entwickeln. Und - ein Kriminalroman, so wie es beworben ist, ist es streng genommen in meinen Augen eigentlich auch nicht. Als ein Kaleidoskop der damaligen Zeit ist es allerdings wirklich ein Erlebnis, auch wenn ich es wie gesagt etwas anstrengend fand.

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    gusaca

    Christina Plum ist eine Handwerkstochter, die an Fallsucht leidet und deshalb als Hexe beschuldigt wird. Der Generalvikar rettet sie vor dem Pöbel und bringt sie in ein Kloster. Hier wird sie in den dortigen Sittenverfall und in politische Intrigen involviert, die sie schockieren. Das Buch schildert lebendig und anschaulich das Leben zur Zeit der Hexenverfolgung. Die Handlung und die betroffenen Personen werden komplex dargestellt. Die Spannung steigt von Anfang an bis zum Höhepunkt. Es tauchen überraschende Wendungen auf, die das Geschehen lebendig machen. EIn anspruchsvoller historischer Roman, der sich um wirklich passierte historische Ereignisse dreht.

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama befasst sich mit einem wahren Fall zur Zeit der Hexenverfolgug in Köln 1626. Die junge Cristina leidet an Fallsucht und wird vom Generalvikar Bernard Fresenius vor dem Mob gerettet, der sie totprügeln will. Er nimmt sie mit und bringt sie in das Kloster Santa Clara. In Santa Clara geht es alles andere als gottgefällig zu. Teufelsaustreibungen, Orgien, Missgunst und Gewalt sind an der Tagesordnung. Das Buch wird als historischer Kriminalroman angekündigt, dies konnte ich leider nicht feststellen. Es ist ein gut recherchierter historischer Roman. Eine Kriminalgeschichte kommt darin nicht vor, es gibt zwar Todesfälle, allerdings wird in keiner Form von irgendwem ermittelt. Als historischer Roman ist es sicher interessant zu lesen, wie die Zustände damal waren. Leider hat mir der Schreibstil nicht zugesagt und ich konnte keine der Hauptfiguren sympathisch finden, ich habe nicht mitgefiebert und selbst wenn schlimme Dinge passiert sind, konnte ich kein Mitgefühl aufbringen. Vielleicht ist diese Distanz zu den Figuren auch gewollt gewesen. Andere Leser werden das Buch bestimmt sehr gut finden, meinen Geschmack hat es leider aus den oben genannten Gründen nicht gefunden.

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    tigerbea

    Köln, 1626. Christina Plum leidet unter Fallsucht, in der damaligen Zeit ein Zeichen für Besessenheit. Sie wird von Generalvikar Fresenius vor dem Pöbel gerettet. Er bringt sie in das Kloster "St. Klara" in Köln. Doch dieses Kloster ist nicht ein Hort der Geborgenheit, es finden dort Trinkgelage, Hurerei und Teufelsaustreibung statt. Im Kloster trifft Christina auf ihre leibliche Mutter, der Nonne Sopia von Langenberg. Sophia wird der Hexerei bezichtigt und ermordet. Christina flieht, wird jedoch verfolgt, da sie zu viel über die Geschehnisse im Kloster weiß. Sie zeigt sich selbst als Hexe an und beschuldigt vor Gericht auch einige andere machthabenden Männer der Hexerei. Dieser Roman besticht durch seine Authentizität. Sowohl die Handlungsorte, die Geschehnisse als auch die Personen haben in der Realität existiert. Man merkt die genauen Recherchen der Autorin in jeder Hinsicht. Trotz dieser Genauigkeit hat man jedoch nie das Gefühl, in einen "Geschichtsunterricht" geraten zu sein. Nein, es ist ein sehr unterhaltsamer, aber auch lehrreicher Roman, der sehr zu empfehlen ist.

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    Das Mirakel von Köln

    mabuerele

    Im Jahre 1622 wird im Kloster in Köln die Äbtissin ermordet. Kurz danach sieht Schwester Sophia ein blutendes Kreuz. Vier Jahre sind vergangen. Die Aufklärung der Ereignisse stagniert. Deshalb sendet Kürfürst Ferdinand den Generalvikar Bernard Fresenius ins Kloster.Unterwegs trifft die Kutsche auf eine junge Frau, die an Fallsucht leidet und von einer Menschenmenge vor sich hergetrieben wird. Der Generalvikar nimmt Christina mit ins Kloster. Allen fällt ihre Ähnlichkeit mit Schwester Sophia auf. Christina wird genötigt, Novizin zu werden. Doch ihre Neugierde und Menschenkenntnis lassen sie hinter die Geheimnisse des Klosters sehen. Die Autorin hat ein Buch über ein dunkles Kapitel der Stadt Köln geschrieben. An Stelle von Frömmigkeit und Gebet finden im Kloster Gelage und sexuelle Abartigkeiten statt. Teufelsaustreibungen und Kindstötung sind an der Tagesordnung. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Christina. Sie wird in die Ränkespiele des Klosters, aber auch der weltlichen Herrscher hineingezogen. Kaum hat sie erfahren, wer ihre Mutter ist, da hat sie diese schon wieder verloren. Der Entwicklungsweg der jungen Frau wird sehr genau beschrieben. Dadurch werden ihre Handlungen verständlich. Noch einen zweiten Punkt hat die Autorin deutlich veranschaulicht. Hexenprozesse waren ein Mittel, um an die Privilegien und das Geld der Konkurrenten zu kommen, oder unerwünschte Personen auszuschalten. Mit Druck und Erpressung wurden Verleumdungen in die Welt gesetzt. Das Gesetz wurde zurechtgebogen. Eine in meinen Augen tragische Gestalt ist der Generalvikar. Er tötet, um Christina zu beschützen und verliert sie dadurch. Das Buch zeichnet sich durch genaue Recherche aus. Die detailgetreue Beschreibung der Zustände und Örtlichkeiten hat mir zwar gut gefallen, aber sie schwächt den Spannungsbogen teilweise. Die wichtigsten Protagonisten sind gut charakterisiert. Die Handlung ist logisch aufgebaut und nachvollziehbar. Positiv zu erwähnen sind die Auflistung der handelnden Personen, das Glossar und das Nachwort der Autorin. Insgesamt hat mir der Roman sehr gut gefallen. Ich werde ihn gern weiterempfehlen.

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  • Rezension zu "Das Mirakel von Köln" von Bettina Szrama

    Das Mirakel von Köln

    schmoeker-rike

    04. December 2012 um 16:28

    Köln im 17. Jhdt., die finstere und grausame Zeit der Hexenverfolgungen. Christina ist schön, jung und naiv, sie leidet aber an Krampfanfällen. Deshalb wird sie beschuldigt, vom Teufel besessen zu sein. In letzter Minute vor dem Lynchtod gerettet, erhält sie Zuflucht in einem Kloster. Doch die Zustände im Kloster machen dem Mädchen noch mehr Angst: Ein Mord geschieht, es herrschen Unzucht und Intrigen und sie wird Zeugin grauenhafter Vorgänge. Als dann ihr nahestehende Menschen sterben, begreift sie, daß sie niemandem trauen darf, schließlich nimmt sie die Zügel selbst in die Hand. Christina Plum ist eine historische Figur, die wohl sich selbst und andere als Hexe beschuldigt und dadurch Mächtige der Kölner Oberschicht in Hexenprozesse gerissen hat. Mir hat das Setting gefallen, insbesondere die Schilderung der damaligen Zeit, die von Angst und Willkür und einer mächtigen Kirche bestimmt war. Allerdings liegt mir der Schreibstil der Autorin nicht. Ich finde die Worte und Bilder teilweise schwülstig, dann wieder werden in vordergründig sachlicher Form dramatische Vorkommnisse geschildert. Die Heldin ist mir in diesem Roman nie wirklich nahegekommen.

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