Bettina Szrama Die Giftmischerin

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Inhaltsangabe zu „Die Giftmischerin“ von Bettina Szrama

Die Hansestadt Bremen im frühen 19. Jahrhundert. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, intelligent und schön, sehnt sich die junge Gesche Margarethe Timm nach Glanz und Reichtum. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel recht. Frühzeitig bestiehlt sie ihre Eltern und beginnt, skrupellos und heimtückisch alle zu töten, die ihrem Erfolg im Weg stehen. Manche ihrer Opfer pflegt sie dabei bis zum Gifttod aufopferungsvoll - als „Engel von Bremen“. Der erste historische Kriminalroman über Gesche Gottfried, Deutschlands berühmteste Serienmörderin.

Der fesselnde Schreibstil und die packende Story , machen es dem Leser leicht , dieses Buch regelrecht zu verschlingen .Ein gelungenes Buch!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Fazit: Sehr gelungene Umsetzung des Lebens der Serienmörderin Gesche Gottfried, der 15 Morde nachgewiesen werden konnten und die am 18. April 1831 in Bremen hingerichtet wurde.

— Bellexr
Bellexr

Auch wenn "Die Giftmischerin" hier sehr unterschiedliche, zum Teil auch negative Meinungen bekommen hat, bedanke ich mich dennoch sehr für die sehr aussagekräftigen Rezensionen. Ich wollte gern wissen ob die Meinungen der Leser mit der meinen übereinstimmen - zu recht. Denn als ich diese wahre Geschichte nach den Aufzeichnungen der Bremer Giftmörderin aufschrieb, war ich im Schreiben historischer Krimis noch nicht so bewandert und habe wohl den Fehler gemacht es eher als einen Wahrheitsbericht wiederzugeben. Da ich mich nun nach dem Mirakel von Köln einem sehr brisanten, großen Thema widme, der größten Serienmörderin der Geschichte, sind diese Rezensionen für mich sehr wertvoll. Denn im Ablauf dieses historischen Kriminalromans sollten sich derartige Fehler, wie sie hier angeführt werden, nicht wiederholen. Vielen Dank

— bettina_szrama
bettina_szrama

Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Zwar ist der Schreibstil ein bisschen anstrengend, aber er paßt zur Geschichte!

— Sternenstaubfee
Sternenstaubfee

Ich weiß nicht wer für dieses Geschichte nur einen Stern vergeben hat ohne sich dann auch dazu zu äußern. Diese Geschichte hat eine dritte Auflage erreicht und ist aufgebaut auf einer wahren geschichtlichen Grundlage. Es ist für mich ein Erfolgsroman. BS

— NieOhneBuch
NieOhneBuch

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  • Buchverlosung zu "Der Henker von Lemgo" von Bettina Szrama

    Der Henker von Lemgo
    bettina_szrama

    bettina_szrama

    Vielleicht Interesse an einer Buchverlosung? Für alle Interessierten historischer Literatur. Ich suche dringend  Erst-Leser für meinen im Mai erscheinenden historischen Thriller, "Die Magnatin" mein Leben am Hof der ungarischen Blutgräfin Elisabeth Bathory". Gern für eine Rezension. Die Geschichte ist noch ein Rohdiamant. Sie wird vom Verlag lektoriert. Es geht also nur um die Geschichte. Bei Erscheinen gibt es ein Buch gratis. Gleichzeitig verlose ich vier meiner bekanntesten Bücher. Ich verlose einmal "Der Henker von Lemgo", "Die Giftmischerin" "Die Hure und der Meisterdieb" und "Das Mirakel von Köln". Für alle, die diese Bücher noch nicht gelesen haben, vielleicht ein willkommender Anlass, sich mal mit einer, noch ungeschliffenen Geschichte, zu beschäftigen. Die Frage bezieht sich auf den Inhalt der "Magnatin"   Diese Frage ist sehr leicht und bereits aus der Inhaltsangabe zu entnehmen. Wer ist der Vater von Susannas Tochter Helena Bathory? Dies nun die entscheidende Zusatzfrage: Wer ist der wahre Mörder von Elisabeths Bruder Istvan/Stefan? Für die zweite Frage sollte das MS gelesen werden! Danach entscheidet am 01. März der Lostopf, sollten sich für ein Buch zu viele Leser bewerben. Ich verkürze die Zeit um weitere Missverständnisse zu vermeiden. Ist die Leserunde früher beendet auch in Ordnung. Dann verlose ich eher. Es müssen dann aber alle beendet und eine Rezi geschrieben haben. Viel Spaß! Autor: Bettina Szrama

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    • 50
    bettina_szrama

    bettina_szrama

    29. January 2015 um 11:09
  • Der Engel von Bremen

    Die Giftmischerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch beginnt mit einer Geburt in einem kleinen Fachwerkhaus . Es sollte keine leichte Geburt werden , die die Familie überstehen musste !Zur Welt kommt die kleine Gesche Margarethe Timm und ihr Zwillingsbruder Johann Christoph .Der Leser befindet sich hier im Jahre 1785 , dem Jahre in dem die größte Giftmischerin des Landes zur Welt kam . Gesche Margarethe Timm ! In armen Verhältnissen wächst sie als Tochter des Schneidermeisters Johann Timm und der Wollnäherin Gesche Margarethe Timm in Bremen auf . Schon früh hat sie die Schule beendet um sich der Arbeit in der Werkstatt zu widmen . Als Liebling ihres Vaters , kann sie sich so einige Missetaten erlauben , doch man erahnt nicht , dass noch so viel mehr dahinter steckt . Denn schon bald wird dem Leser klar , Gesche ist eine Meisterin des Manipulierens . Bereits mit 21 Jahren bekommt sie einen Heiratsantrag eines reichen , wohlhabenden Mannes . Und obwohl sie keinerlei Liebe verspürt , ist sie vom Reichtum angezogen und nimmt diesen schließlich an .Doch schon bald , läuft alles anders als es Gesche erträumt hat und Gesche nimmt Abschied von der Vorstellung , der Liebe zwischen Mann und Frau ! Ist dies der Beginn der Giftmischerin Gesche? Und wie wird es mit ihr weitergehen ? Dies muss der Leser letztendlich selbst herausfinden ! Meinung : Der Autorin Bettina Szrama , ist es sehr gut gelungen , die reale Person Gesche Margarethe Timm , überzeugend in eine Romanfigur zu verwandeln . Dennoch kommt die wahre Geschichte der Protagonistin niemals zu kurz .Außerdem nimmt der Leser Gesches Charakterentwicklung hautnah wahr .Natürlich empfindet der Leser am Anfang keinerlei Sympathie für Gesche , doch schon bald schüttelte ich den Kopf , über den grausamen , fast verrückten und doch interessanten Charakter . Der Autorin gelingt es sehr gut die Person Gesche überzeugend darzustellen . Denn im Laufe des Buches , kommt die innere Zerrissenheit Gesches immer mehr zum Ausdruck !!Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr gelungen. Denn obwohl der Schreibstil sehr zeitgemäß ist , lässt sich dieser Historische Roman , flüssig und schnell lesen !Gerade wegen dieses Schreibstils , kommt die Atmosphäre dieser Zeit wunderbar zur Geltung ! Dieses Buch , basiert auf den wahren Begebenheiten der Gesche Margarethe Timm und ist trotzdem auf keiner der 315 Seiten ansatzweise langweilig . Auch die geschichtliche Zeit um Gesche , kommt dabei nicht zu kurz . Der einzige kleine Kritikpunkt ist , dass die Zeitsprünge zwischen den Anfangskapiteln nicht gekennzeichnet sind , und ich am Anfang etwas brauchte um das Geschehene zeitlich einzuordnen!Da sich dies aber bereits nach den ersten 2 Kapitel legte und die Geschichte wahnsinnig packend und fesselnd war . Und es nur wenige Autoren gibt , die eine wahre geschichtliche Person , so fesselnd in einen Roman verpacken können . Gebe ich trotzdem 5 volle Sterne ! Ein Buch was mich voll und ganz überzeugen konnte und das mich so neugierig auf die Person Gesche machen konnte ( eine Person , für die ich mich nie interessiert habe ) , dass ich mir sogar vorstellen könnte , nochmal ein Buch über diese zu lesen . Der fesselnde Schreibstil und die packende Story , machen es dem Leser leicht , dieses Buch regelrecht zu verschlingen . Denn die Geschichte rund um Gesche Margarethe Timm , entwickelt einen Sog ,dem sich der Leser nicht entziehen kann !! Eine absolute Leseempfehlung , auch für Menschen die sich noch nie für die Giftmischerin von Bremen interessiert haben . Ein außergewöhnlich gelungener Historischer Roman !!

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    • 5
    joleta

    joleta

    23. March 2014 um 21:07
  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    -Anett-

    -Anett-

    01. February 2013 um 14:50

    Bremen 1785. Die Gesche Timm wird in Hamburg als Tochter eines Schneidermeisters geboren. Zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Christoph. Schon in jungen Jahren bestiehlt sie die eigenen Eltern und weiss geschickt und manipulativ ihren Bruder als Sündenbock und Dieb darzustellen. Gesche arbeitet früh zeitig in der Schneiderei mit und träumt vom großen Reichtum. Dieser sollte sich einstellen, als sie mit 21 Jahren den heiratsantrag des Nachbarn Miltenberg bekommt. Auch wenn sie diesen nicht liebt, so nimmt sie doch den Antrag an. Im Laufe ihrer Ehe ist sie immer unglücklicher, sie stürzt sich in Affären mit zwei verschiedenen Männern. Den einen lernt sie zu lieben, vom anderen bekommt sie recht viel Geld. In ihr reift der Gedanke, Gottfried zu heiraten, denn sie liebt ihn sehr. Gleichzeitig überlegt sie, wie sie ihren kranken Ehemann loswerden könnte. Das Buch beruht auf wahren Tatsachen und schreibt vom Leben der Giftmörderin Gesche Gottfried. Gesche ist eine intelligente Frau, aber innerlich wird sie immer böser. Immer von dem Gedanken getrieben, Reichtum anzuhäufen, immer neue Kleider zu kaufen, im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens zu stehen, wird sie immer mehr zur Mörderin. Sie schreckt nicht zurück, ihre eigenen Eltern und Kinder zu vergiften. Das Buch liest sich wirklich gut und es hat mir auch sehr gut gefallen. Einzig ein Kritikpunkt habe ich: Zum Ende hin fehlte mir ein paar Emotionen, alles wurde nur durch Fakten beschrieben, und irgendwie hatte ich das Gefühl, als würde auf den letzten Seiten ganz viel zusammengefasst, was man ruhig hätte länger und ausführlicher beschreiben könnte. Und trotzdem fand ich das Buch äusserst lesenswert und besonders das Schlusswort der Autorin, sowie die Liste der einzelnen Morde fand ich gut, so konnte man sich ein viel besseres Bild machen. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen!

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  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    Bellexr

    Bellexr

    Das Leben einer Serienmörderin . In Bremen erblickt Gesche Timm im Jahr 1785 das Licht der Welt. Schon als Kind versteht es Gesche hervorragend, Menschen in ihrer Umgebung zu manipulieren, kleine Diebstähle auf andere zu schieben und hierbei immer das sittsame brave Mädchen zu spielen. Früh ist Gesche, die in eher ärmlichen Verhältnissen aufwächst, Geld äußerst wichtig und so kommt ihr mit 21 Jahren auch die Heirat mit dem wohlhabenden Sattlermeister Johann Miltenberg genau richtig. Ihr Leben ist fortan ausschweifend und verschwenderisch, doch auch ihr Mann steht ihr in dieser Hinsicht in Nichts nach, obwohl er bereits schwer krank ist. Er soll auch das erste Mordopfer der wunderschönen Gesche werden, aber bei weitem nicht das Letzte. Kurz darauf folgen ihre Mutter, ihre Kinder, ihr Vater und noch viele mehr. Grund für die Morde ist ihre Liebe zu Michael Christoph Gottfried, der ihr zweiter Ehemann werden soll. Aber auch für Geld mordet Gesche schon bald, denn ihr ausschweifender Lebensstil führt sie immer wieder an den Rand des Ruins. . Über Jahre tötet die Giftmischerin von Bremen Menschen mithilfe von Arsenik, bald schon ist ihr Haus verrufen und doch gelingt es ihr mit ihrem guten Aussehen, ihrem Charme und ihrer Intelligenz Gerüchte im Keim zu ersticken und jeden Verdacht von sich zu weisen. Zumal sie ihre Opfer nach der Vergiftung bis zum Tod aufopferungsvoll pflegt, was der Nachbarschaft nicht verborgen bleibt. Fast schon schizophren ist hier ihr Verhalten zu beschreiben: Erst plant sie kaltblütig ihren Tod, kredenzt ihren Opfern voller Heimtücke das vergiftete Essen und als die ersten Symptome aufkommen, ereilt sie das schlechte Gewissen und sie pflegt ihre Opfer voller Hingabe bis zu deren qualvollen Tod. . Der Schreibstil von Bettina Szrama ist dem frühen 19. Jahrhundert angepasst und entsprechend gediegen, durchsetzt mit vielen altmodischen Begriffen. Aber gerade dieser Erzählstil sorgt dafür, dass man sich sofort in die damalige Zeit zurückversetzen kann. Zudem schildert die Autorin gut das Leben der besetzten Stadt durch Napoleon I. aus Sicht der wohlhabenden Bürger, aber auch ein wenig Einblick in die ärmlichen Verhältnissen der in der Hansestadt lebenden Menschen erhält man. Zudem merkt man schnell, dass Bettina Szrama das Leben der Gesche Gottfried akribisch recherchiert hat und oft lässt die Autorin auch authentische Wort- oder Briefwechsel mit in ihren historischen Kriminalroman einfließen. So wirkt die ganze Geschichte von Anfang bis Ende absolut rund. . Gesche Timm ist ein sehr undurchsichtiger Charakter. Auf der einen Seite liebreizend, charmant, intelligent, voller Wohltätigkeit und wunderschön. Ihre Vorteile versteht sie geschickt gerade gegenüber der Männerwelt einzusetzen und für sich auszunutzen, nur selten zeigt sie Reue und ihre Gottesfrömmigkeit tritt auch nur gelegentlich zutage. Auf der anderen Seite die böse Gesche: heimtückisch, kaltherzig, ohne jegliches Mitgefühl, voller Selbstmitleid, sich nie einer Schuld an den Morden bewusst. Hier gibt Gesche zumeist den Opfern selbst die Schuld, da sie ihrer Meinung nur ihr Glück verhindern wollen. . Diesen vielschichtigen Charakter beschreibt die Autorin wirklich sehr gut und obwohl einem Gesche im Verlauf der Geschichte eigentlich immer unsympathischer wird und man zudem genau weiß, wie die Geschichte ausgeht, gelingt es Bettina Szrama fast durchgehend problemlos, einen an ihren historischen Roman zu binden. Sehr dicht, flüssig und die aktuellen geschichtlichen Geschehnisse in Bremen immer mit einbindend, erzählt Bettina Szrama so sehr unterhaltsam und interessant das Leben der Giftmischerin von Bremen. . Fazit: Sehr gelungene Umsetzung des Lebens der Serienmörderin Gesche Gottfried, der 15 Morde nachgewiesen werden konnten und die am 18. April 1831 in Bremen hingerichtet wurde.

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    • 3
  • Leserunde zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    Arwen10

    Arwen10

    Zusammen mit der Autorin Bettina Szrama möchte ich euch heute zu folgender Leserunde einladen: Die Giftmischerin Zum Inhalt: Die Hansestadt Bremen im frühen 19. Jahrhundert. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, intelligent und schön, sehnt sich die junge Gesche nach Glanz und Reichtum. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel recht. Skrupellos und heimtückisch tötet sie alle, die ihrem Erfolg im Weg stehen. Zur Leseprobe: http://www.amazon.de/Die-Giftmischerin-Bettina-Szrama/dp/3899777913/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1345800055&sr=8-1 Der Gmeiner Verlag stellt uns für diese Leserunde 15 Exemplare zur Verfügung. Ein großes Dankeschön an den Gmeiner Verlag für die großartige Unterstützung der Leserunde. Bewerbt euch bitte bis zum 31. August, 12 Uhr. Danach erfolgt die Auslosung der Gewinner. Vorrausetzung sind wie immer eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Diese soll wenn möglich auch bei amazon und anderen Verkaufsplattformen verbreitet werden. Beginn der Leserunde: Wenn alle Teilnehmer ihr Buch haben

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    • 294
  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    samea

    samea

    22. October 2012 um 21:30

    Der Roman handelt von Gesche Margarethe Timm, die 1785 in Bremen geboren wurde. Sie ging als eine der bekanntesten Giftmischerinnen in die deutsche Geschichte ein. Die Autorin hat für ihren Roman die Originalaufzeichnungen eines Zeitzeugen verwendet und mir gefällt sehr gut, dass sie sich weitgehenst auf das dort Geschilderte beschränkt. In dem Roman wird auf das Hinzufügen von nicht historischen Personen sowie das stilisieren der historischen Personen verzichtet, was ihn für manchen Leser sicherlich etwas undramatisch macht. Besonders gut hat mir die Entwicklung von Gesche gefallen. Hat sie bei der Ermordung ihres kranken, ersten Ehemannes noch Skrupel und sind ihre Motive wie Ekel vor seiner Geschlechtskrankheit (ich vermute Syphilis) sowie Abscheu vor seinem Lebenswandel und Sehnsucht nach der Liebe eines anderen Mannes noch nachvollziehbar; wendet sich das Blatt in Verlauf des Buches. Gesche wird immer skrupelloser und die Autorin zeichnet das Bild eines narzisstischen am Ende seines Lebens sicherlich auch psychisch kranken Menschen. Das Vergiften von Menschen wird für sie zu einer wirkungsvollen Methode ihre Schulden zu begleichen oder auch um ihre Langeweile zu bekämpfen. Bettina Szrama hebt dieses hervor in dem die Ermordung einer Person nur noch einen belanglosen Satz erwähnt wird und mehr steht nicht drüber. In meinen Augen handelt es sich um ein sehr gelungenes, nicht anspruchloses Buch, das sich von der masse der historischen Romane abhebt.

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  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    08. October 2012 um 06:35

    Inhalt Bremen 1785. Gesche Timm, Tochter eines Schneiders, wird geboren. Schon ganz früh entwickelt sie sich zu einem geldgierigen, herrschsüchtigen Mädchen, das nur Macht im Kopf hat. Durch ihre Schönheit manipuliert sie schon in frühen Jahren sämtliche Leute und zieht diese in ihren Bann. Mit 21 Jahren heiratet sie das erste Mal, darauf folgen einige Affären und eine nochmalige Hochzeit. Sie bekommt einfach nie genug und entwickelt sich als totales Biest, das vor nichts zurückschreckt..... Meinung Die auf eine wahre Begebenheit erzählende Geschichte hat mir sofort gefallen und mich in ihren Bann gezogen. Ich wurde sehr schnell warm und teilweise hatte ich sogar Gänsehaut und fieberte erwartungsvoll mit, was wohl als Nächstes passieren würde. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht, die Seiten flogen nur so dahin. Manche altertümlichen Dialoge sind enthalten, was für mich aber keine Schwierigkeit beim Lesen darstellte. Da ich historische Romane sowieso gerne lese, war dieses Buch ein reines Lesevergnügen für mich. Es spielte ein wahres Kopfkino bei mir ab und innerlich verfluchte ich Gesche für ihre Taten und hoffte sehnlichst, sie werde endlich geschnappt. Für mich unverständlich, das das Umfeld von Gesche einfach nicht daraufgekommen ist, das sie die Mörderin ist. Darin sieht man, das Frau Szrama einfach klasse diese Geschichte erzählt und geschrieben hat. Ganz gut gefallen mir auch die historischen Anmerkungen am Ende des Buches. Charakteren Gesche wird als eigensinnige, rachsüchtige, geldsüchtige und machtgierige Frau beschrieben, die alle aus dem Weg räumt, welche nicht in ihre Welt passen. Der Charakter ist so toll beschrieben, das man sich alles genau bildlich vorstellen kann, vorallem wie sie ganz akribisch ihre Morde plant. Auch die Nebencharakteren werden gekonnt dargestellt, und man fühlt und denkt mit ihnen. Mir taten sie teilweise richtig leid, vorallem bei den Morden an den Kindern mußte ich schon einige Male schlucken. Cover Das Cover hat mich von Anfang an angesprochen, es passt perfekt zum Titel und gefällt mir sehr gut. Vorallem die Bleistiftzeichnungen im Hintergrund haben mich irgendwie fasziniert. Fazit Für mich ein gelungener historischer Roman, der absolut empfehlenswert ist. Spannend erzählt und sehr mitreissend. Er erhält von mir 5 von 5 Sternen. Vielen Dank an den Gmeiner Verlag und Lovelybooks, das ich in der Leserunde mitlesen durfte.

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  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    misslittledarkangel

    misslittledarkangel

    05. October 2012 um 23:30

    INHALT: Der Engel von Bremen - Die Hansestadt Bremen im frühen 19. Jahrhundert. In ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen, intelligent und schön, sehnt sich die junge Gesche nach Glanz und Reichtum. Um dieses Ziel zu erreichen, ist ihr jedes Mittel recht. Skrupellos und heimtückisch tötet sie alle, die ihrem Erfolg im Weg stehen. ÜBER DEN AUTOR: Bettina Szrama, geboren 1952 in Meißen, absolvierte ein Literaturstudium an der Axel Andersson Akademie in Hamburg. Danach war sie als Journalistin für diverse Regionalzeitungen und Tierzeitschriften tätig, seit 1994 veröffentlicht sie auch im belletristischen Bereich. Sie ist Mitglied im "Verband deutscher Schriftsteller" und bei Quo Vadis, dem "Autorenkreis Historischer Roman". MEINE MEINUNG: In dem historischen Roman "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama geht es um Gesche Timm auch bekannt als "Der Engel von Bremen". Sie wurde zusammen mit ihrem Zwillingsbruder im März 1785 geboren. Sie hat schon früh angefangen ihren Zwillingsbruder gegen die Eltern bzw. die Eltern gegenseitig auszuspielen. Bereits in ihrer Kindheit hat sie immer mehr Intrigen gesponnen... Als sie ihren ersten Ehemann, Johann Gerhard Miltenberg heiratete dachte sie, alles wird gut. Leider fing damit erst ihr Leiden an... Nachdem die Qual der Ehe immer größer wurde, empfand sie immer mehr den Wunsch danach, ihn umzubringen... Dies geschah dann auch am 01. Oktober 1813. Nachdem ersten Mord fand sie immer gefallen daran, die Menschen in ihrem engsten Umfeld zu vergiften... - Ihre Mutter, Gesche Margarethe Timm, gestorben am 02. Mai 1815 - Ihre Tochter, Johanna Miltenberg, gestorben am 10. Mai 1815 - Ihre Tochter, Adeline Miltenberg, gestorben am 18. Mai 1815 - Ihr Vater, Johann Timm, gestorben am 22. September 1815 - Ihr Zwillingsbruder, Christoph Timm, gestorben am 01. Juni 1816 - Ihr zweiter Ehemann, Michael Christoph Gottfried, gestorben am 05. Juli 1817 - Ihr Verlobter, Paul Thomas Zimmermann, gestorben am 01. Juni 1823 - Ihre Freundin, die unverehelichte Anna Lucia Meyerholz, gestorben am 21. März 1825 - Ihr Freund, Johann Moses, gestorben am 05. Dezember 1825 - Die Ehefrau des Johann Christoph Rumpf, gestorben am 22. Dezember 1826 - Ihr früheres Dienstmädchen Beta, Ehefrau von Friedrich Schmidt, gestorben am 15. Mai 1827 - Herr Friedrich Kleine zu Hannover, gestorben am 24 Juli 1827 - Elisabeth, das Kind der Beta Schmidt, gestorben am 13. Mai 1827 ... und noch ungefähr 15 weitere Personen, deren Gesundheit durch das Gift geschädigt wurde, die aber überlebten. Diese Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. FAZIT: Die Idee an sich, die Geschichte von Gesche Timm in einem historischen Roman zu verpacken ist gut. Nachdem ich mehrere historische Romane in der Vergangenheit gelesen habe, habe ich mich auch auf diesen gefreut. Leider musste ich mich Seite für Seite durch kämpfen. Es lag u. a. an den merkwürdigen Zeitsprüngen, nach denen man nicht mehr wusste, wie viel Zeit gerade vergangen ist (eine Stunde, ein Tag, eine Woche, ein Monat, ein Jahr...?). Leider kann ich diesem Buch nur 3 Sterne geben...

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  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. October 2012 um 18:07

    "Die Giftmischerin" hatte mich von Anfang an in ihrem Bann.. Ich bin erstaunt, wie ein so grausames Verbrechen über sooo viele Jahre (14) unentdeckt bleiben kann.. =/ ..aber das passiert halt, wenn die Leute nur hinter dem Rücken reden oder lieber direkt wegschauen.. =/ Wahrscheinlich hat man in der damaligen Zeit auch noch nicht so viele unangenehme Fragen gestellt wie heute.. Ich finde es krass, wie gefühlskalt Gesche doch sein muss(te).. Schade, dass man früher noch nicht so präzise untersuchen konnte wie heute - sonst wäre sie viel früher überführt wurden.. =/ Ich war teilweise beim Lesen echt stink sauer! ! ! Dass das keiner bemerkte?! Bzw dass da keiner weiter forschte.. =/ Manch einer bemängelt "das fehlende Lebendige" an diesem Buch, aber gerade hier brauch ich es zum Beispiel gar nicht. Ich bin einfach sooo erschrocken über diese Geschichte, dass alles andere für mich nebensächlich bzw nicht wichtig ist. Das Schlusswort der Verfasserin fand ich gut - so hat man nochmals ein paar mehr Informationen bekommen. :)

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  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    KatharinaJ

    KatharinaJ

    29. September 2012 um 16:17

    Die Giftmischerin von Bettina Szarma erzählt die Geschichte der Gesche Timm, auch bekannt als der Engel von Bremen. Geboren im März 1785 in Bremen, wächst die junge Gesche gemeinsam mit ihrem Zwillingsbruder in ärmlichen Verhältnissen auf. Bestrebt nach Reichtum, Schönheit und Aufmerksamkeit fängt Gesche an alle Menschen die ihr im Weg stehen könnten zu vergiften. Ihre Opfer pflegt die Giftmörderin aufopferungsvoll bis zum Tod und bekommt daher den Beinamen "Engel von Bremen". Im Altervon 46 Jahren könnnen all ihre Intriegen nicht mehr helfen - Gesche wird entlarvt, verurteilt und durch einen Schwertstreich enthauptet. Mehr als 14 Menschen soll Sie vergiftet haben. Auch wenn "die Giftmischerin" auf Tatsachen und Aufzeichnungen beruht habe ich mir doch irgendwie wesentlich mehr von dem Roman erhofft. Meiner Meinung nach war Gesche Timm einfach nur schizophren. Ich konnte ihr handeln weder nachvollziehen noch Mitleid oder Verständnis für diese kranke Frau aufbringen. Ich habe mich während des lesens ziemlich gelangweilt und auf das Ende des Buches gefreut. Trotz der Recherchemühen der Autorin leider nur 2 enttäuschte Sterne von mir.

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  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    anell

    anell

    25. September 2012 um 11:04

    Die Giftmischerin. Ich habe dieses Buch, im Zuge einer Verlosung hier gewonnen. Vom Thema her klang es sehr interessant. Ich wollte etwas über eine Frau lesen, die so ganz aus dem gängingen Klischee der historischen Romane herausfällt. Denn die Rollen sind dort eher auf Heilerin/Hebamme/Kriegerin ausgelegt. Ich wollte eine Antiheldin, deren Handeln zwar an sich verwerflich ist, aber deren Gründe ich irgendwo nachvollziehen und mit ihr mitfiebern kann. Ich bekam Gesche. Das sagt schon alles. Schon von Beginn an (es fing bei mir an, als Gesche schon "älter" ist und von ihrer Mutter des Diebstahls bezichtigt wird) hatte ich Probleme in die Handlung hinein zu kommen. Das lag zum einen ander Sprache, die wie in anderen Rezis auch schon erwähnt, sehr antiquiert ist. Und das durchgehend! Zwar mag das den historischen Charakter des Buches unterstützen. Aber mir als Leser fehlte der Bezug, zu den Figuren. Die Dialoge, sind über weiter Strecken, sehr ... ich will nicht sagen hölzern, weil die Sprache ja antiquiert ist, nur ich hatte beim Lesen immer das Bedürfnis mit den Augen zu rollen, einfach weil die wörtliche Rede immer so ... überkandidelt klingt. Es klingt für mich, einfach nach nichts, was ein Mensch wirklich SO sagen würde. Zum Anderen reagierten die Figuren oft sehr überzogen. Der Streit zwischen Gesches späterem Ehemann und dessen Vater z.B. Was mich auch gestört hat, war, dass (wie andere es auch erwähnt haben) die Geschichte eher ein Bericht ist. Man bekommt Dinge mitgeteilt, aber mitfiebern, mitbangen (das was für mich ein gutes Buch ausmacht) das konnte ich nicht. Gesches Charakter ist mir zu sprunghaft gewesen. Ich wusste (vorallem zu Beginn) nie, ob die wirklich so sprunghaft ist, oder ob es ihre Art ist, die Leute zu täuschen. Ich gebe zu, ich weiß es bis jetzt immer noch nicht so recht! Die Morde. Die Quintessenz sozusagen. Ich schließe mich auch hier den anderen an. Zwar war es eine andere Zeit, aber ist es nicht verdächtig, dass SO viele Menschen in ihrem Umfeld sterben, nur sie nicht? Scheinbar schon, denn das Buch bassiert ja auf realen Fakten. Allerdings, ich weiß nicht, mir hat da die Spannung gefehlt. Ein innerer Konflikt z.B. Aber Gesche hat so etwas nicht. Mir blieb sie zu eindimensional. Die Figuren waren alle nur Staffage. Mich hat der Tod von keinem berührt, schlimmer noch es war mir egal. Der Bericht, oder die Handlung hat es nicht geschaft, mich hineinzuziehen in die Welt von Bremen Anfang des 19. Jahrhunderts. Hätten die nicht die Kleider von damals getraten und wäre nicht ab und an der Name Napoleon gefallen, das hätte irgendwann spielen können :/ Der Anfang war hart, ich hätte das Buch am liebsten schon nach dem ersten undenlich langen Kapitel zur Seite gelegt. Aber ich hatte mich verpflichtet eine Rezi zu schreiben, ansonsten hätte ich das Buch nicht beendet. Ich finde es bedauerlich. Denn das Thema hat durchaus Potential. Ich wünschte mir mehr Giftmischerinnen in historischer LIteratur. Charaktere mit dunklem Ansinnen. Nur hat die Autorin hier leider viel Potential verschenkt, was Schade ist.

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  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    nirak03

    nirak03

    24. September 2012 um 19:56

    Inhalt: Gesche ist eine junge, hübsche Frau die in ärmlichen Verhältnissen Anfang des 19 Jahrhunderts in Bremen aufgewachsen ist und nun mit ihrer Schönheit versucht die Männer an sich zu binden. Dazu ist ihr jedes Mittel recht und so endet jede ihrer Beziehungen tödlich. Meine Meinung: Der Erzählstil von Bettina Szrama ist doch etwas schwierig zu lesen. Sie hat ihn der Geschichte angepasst so dass man schon als Leser das Gefühl bekommt ein Zeitgenössisches Werk zu lesen. Für einen historischen Roman mit realem Hintergrund gefällt mir so was auch sehr gut. Leider hat Fr. Szrama es nicht geschafft mich durchweg zu fesseln, obwohl mich die Geschichte von Gesche sehr interessiert hat und ich mit hohen Erwartungen an das Buch herangegangen bin. Die Protagonistin Gesche ist mir dann aber doch nicht nahe gekommen. Ich fand einfach ihren Charakter nicht ausgeprägt genug. Auch fehlte mir hier die Beziehungen zu ihrem Mann oder anderen Personen zu denen sie Kontakt hatte. Diese Protagonisten werden zwar erwähnt, bleiben aber blass und unscheinbar und für mich nicht greifbar. Die meiste Zeit konnte ich über ihr Handeln einfach nur ungläubig mit dem Kopf schütteln. Auch war mir die Schilderung ihrer Umgebung ein bisschen zu wenig. Nur selten wird von ihren Nachbarn erzählt und wie diese auf Gesche reagierten oder wie sie zu ihr standen. Sie konnte über Jahre ungehindert morden und niemanden scheint das wirklich interessiert zu haben, ich fand das schon etwas seltsam und habe mich gefragt ob das wirklich so war. Ich hätte mir einfach ein paar mehr Informationen über ihr Umfeld gewünscht. In einem Nachwort erklärt die Autorin noch einmal was Fiktion und Wahrheit ist. Ich fand es sehr interessant, da das Leben der Gesche Gottfried auf Tatsachen beruht und sie wirklich gelebt und gemordet hat. Es befindet sich dann auch am Ende eine Zeittafel der Todesfälle. Mein Fazit: „Die Giftmischerin“ ist ein historischer Roman über eine Mörderin mit realem Hintergrund. Leider konnte er mich nicht durchweg fesseln und ich musste lange überlegen wie meine Bewertung hier aussehen sollte. Ich habe mich dann für drei Sterne entschieden, da ich die Idee und die Geschichte um Gesche gut und anspruchsvoll finde. Ich hätte mir einfach nur ein bisschen mehr Einblick auch in die anderen Charaktere gewünscht.

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  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    CarmenM

    CarmenM

    24. September 2012 um 14:00

    Dies ist die Geschichte der Giftmörderin Gesche Gottfried. Sie lebte Anfang des 19.Jahrhunderts mit ihren Eltern und ihrem Zwillingsbruder in Bremen. Schon als Kind beginnt sie ihre Eltern zu belügen und zu bestehlen. Sie möchte zu Reichtum und Ansehen kommen, und um dies zu erreichen, bringt sie jeden um, der ihr, ihrer Meinung nach, dabei im Wege steht. Ich sehe das Buch eher als die Biographie einer Mörderin, als einen Kriminalroman. Das erste Kapitel trägt die Überschrift „ Eine Mörderin wird geboren“. Da konnte ich für die Protagonistin schon keine Sympathie mehr aufbringen. Ihre Kindheit und Jugend verläuft ziemlich normal, obwohl sie schon früh schlechte Charaktereigenschaften zeigt. Nach ihrer ersten Heirat nimmt das Unheil seinen Lauf. Aus Geldgier und Eitelkeit vergiftet sie ihren ersten Ehemann, dann ihre gesamte Familie einschließlich ihrer eigenen Kinder. Ab hier ist es nur noch eine Aufzählung und Beschreibung der einzelnen Giftmorde. Gesche wird in dem Roman sehr vielseitig beschrieben. Ihre schlechten Seiten genauso wie ihre nach außen hin getragenen „guten“ Seiten. Durch ihre Schönheit und Mildtätigkeit schafft sie es immer wieder ihre Mitmenschen einzuwickeln. Daher war sie auch als „Engel von Bremen“ bei den Bürgern bekannt und wurde für ihre Verluste noch bedauert. Da es sich um eine wahre Begebenheit handelt, übt die Geschichte eine gewisse Faszination auf den Leser aus. Das Unglaubliche was dieser Frau anhängt, lässt mir eine Gänsehaut über den Rücken laufen.

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  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    SharonBaker

    SharonBaker

    23. September 2012 um 17:35

    Wir schreiben das Jahr 1785 in Bremen. Zu dieser Zeit wird Gesche Timm geboren, die Tochter eines Schneiders. Wie üblich zu der Zeit müssen die Kinder schon früh im Geschäft mithelfen und so träumt Gesche schon schnell von Reichtum und nichts tun. Sie lernt schon früh ihre Schönheit für sich einzusetzen und wie man am besten Menschen manipuliert. Mit 21 Jahren bekommt sie dann einen Heiratsantrag vom reichen Nachbarn gegenüber und sie nimmt ihn sofort an, denn Lieben kann man lernen. Aber sie ist nicht glücklich und stürzt sich gleich in zwei Affären. Aber wie bekommt man den kranken Mann los und hier reift der böse Gedanke, Gift. Dieses klappt so gut das ihre Umwelt schnell zusammen schrumpft und sie viel zu beklagen hat. Das besten an der Geschichte finde ich wirklich, ist die Tatsache das es auf wahren Begebenheiten spielt. Den einleitenden Absatz fand ich so gelungen und man bekam eine Gänsehaut. Aber dann fing die Geschichte an und ich empfand sie sehr berichtsmäßig erzählt und die Personen bleiben in meinen Augen leider sehr flach und nicht greifbar. Gesche wurde als Geldsüchtig und Eitel beschreiben und ihre Schönheit war ihr wichtiger als alles andere. Dieses musste erhalten werden und so steigerte sich Gesche in einen Giftrausch. Dadurch wird auch nicht wirklich viel neues erzählt und zum Ende hin reihen sich die Morde nur so aneinander. Die Spannung blieb so leider auf der Strecke, auch war es für mich als Leser nicht wirklich nachvollziehbar wie lange sie damit durch kam, lag es wirklich an der Zeit? Und warum wurde von Bremen sogar nichts erzählt und dieser Zeit. Wenn der Bruder nicht im Krieg gewesen wäre, hätte man es gar nicht wirklich einordnen können. Ein Buch wo ich mir mehr versprochen von hatte, ich wurde zwar unterhalten aber gereicht hat mir das nicht.

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  • Rezension zu "Die Giftmischerin" von Bettina Szrama

    Die Giftmischerin
    PMelittaM

    PMelittaM

    22. September 2012 um 13:46

    Gesche Timm wird 1785 als Tochter eines Schneidermeisters in Bremen geboren. Schon früh entwickelt sie einen selbstsüchtigen verlogenen Charakter, allerdings ist sie auch sehr gut in der Lage, ihre Umwelt um den Finger zu wickeln. Sie heiratet zweimal, hat einige Affären und bekommt mehrere Kinder und wird schließlich als die vielfache Giftmörderin Gesche Gottfried berühmt-berüchtigt. Eine interessante Geschichte, ein fesselnder Plot, vielschichtige Charaktere – all dies ist der Autorin mit diesem Roman leider nicht gelungen. Die Sprache wirkt sehr altertümlich und das könnte durchaus seinen Reiz haben, da es der Zeit angepasst wirkt, allerdings ist auch die Erzählweise sehr altertümlich, stellenweise sehr ausschweifend, z. B. werden Dialoge in die Länge gezogen. Andererseits wird das Geschehen oft wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen beschrieben, was einem Roman nicht gerecht wird und was mich als Leserin auch nicht zufrieden stellt. Teilweise verliert man komplett den zeitlichen Überblick, da es öfter größere Zeitsprünge gibt, die aber in keinster Weise gekennzeichnet werden, noch nicht einmal durch Absätze. Nur ganz selten erfährt man Zeitangaben. Eine zeitliche Einordnung ist kaum möglich, außer man informiert sich vorab über die Morde, dies würde allerdings einen Teil der Spannung (die sowieso kaum vorhanden ist) nehmen. Die Charaktere bleiben alle sehr blass, keinen lernt man wirklich kennen, auch Gesche nicht, die zu einseitig beschrieben wird. Für mich wirkte sie von Anfang an einfach nur schlecht und böse, ich glaube, da hat die Autorin die Möglichkeit verschenkt, sie auch als mehrdimensionalen Menschen darzustellen. Sicher, die Autorin hat eine historische Gestalt und eine wahre Geschichte als Basis ihres Romans genommen. Aber immerhin sollte es ein Roman werden. Ich denke, sie hat sich zu sehr an die von ihr benutzten Quellen, vorallem die von Gesches Strafverteidiger Voget, orientiert und dabei ihre eigene dichterische Freiheit vergessen. Gesches Leben erscheint mir in diesem Roman wie aus Raum und Zeit herausgelöst. Der geschichtliche Hintergrund und das Bremer Umfeld kommt so gut wie gar nicht zum Tragen. Nur durch den Zwillingsbruder, der für den französischen Kaiser Napoleon in den Krieg zieht, erhalten wir eine kleine Ahnung davon. Für mich war dies leider eines der Bücher, die ich nicht zu Ende gelesen hätte, hätte ich mich nicht durch die Teilnahme an einer Leserunde dazu verpflichtet. Was hätte man aus der Geschichte machen können …

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