Bettina Szrama Horrormüll: Und andere tierisch gruslig skurrile Geschichten

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Inhaltsangabe zu „Horrormüll: Und andere tierisch gruslig skurrile Geschichten“ von Bettina Szrama

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  • Wie wird denn unsere Erde mal aussehen bei dem Müll?

    Horrormüll: Und andere tierisch gruslig skurrile Geschichten
    trollchen

    trollchen

    11. February 2014 um 16:59

    Horrormüll Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und ich danke dem Verlag für dieses Geschenk. Cover: Das Cover zeigt einen Ast von einem Baum und der Rest ist dem Betrachter überlassen und seiner Fantasie. Denn mir zeigt es die heutige Umwelt, die verraucht und verzerrt aussieht durch den ganzen Müll, den wir jeden Tag produzieren. Herausgeber ist CreateSpace Independent Publishing Platform (4. Dezember 2013) und es hat 206 Seiten. Kurzinhalt: 10 Geschichten von Bettina Szrama weisen in heiterer, sarkastischer und leicht grusliger Weise auf die Missstände unserer heutigen Zivilisation hin. In "Horrormüll" entsorgt ein naturliebender Bauer über viele Jahre den Müll der Wochenend-Camper aus der Stadt. Als die Camper beschließen, für immer in der Natur zu leben, erwerben sie von dem Bauern ein Stück Land und errichten auf ihm ihr Haus. Sie ahnen nicht, dass sie auf ihren eigenen, über Jahre angehäuften Müll bauen, der sich für ihre Missetaten rächt. Und in "Eine durch Gottes Hand tierische Vergeltung“ ist Gott stinksauer auf seine lärmende, stinkende und alles zerstörende Schöpfung. Sein Freund Petratsius zeigt ihm, dass sich nicht alle Menschen gleichermaßen über die Vorschriften des Lebens hinwegsetzten und überredet ihn, einigen Auserwählten eine Lehre zu erteilen. Gott begibt sich auf die Erde, wo das Schicksal eines Kindes, eines Hundes, und ein leidvoller Tiertransport zum Handeln zwingen ... Meine Meinung: Am Anfang wusste ich nicht, was mich erwartet, aber ich wurde eines besseren belehrt. Denn dieses Buch zeigt auf seine Weise, wieviel Müll wir jeden Tag produzieren und was wir damit unserer Erde antun. Mich hat dieses Buch sehr nachdenklich gemacht. Dieses Buch schreibt in schnell lesender, großer Schrift über die Mitmenschen, Tiere und die göttlichen oder teuflischen Wesen, die da vorkommen. Manche Kurzgeschichten kann ich sehr gut nachvollziehen, mache sind nicht so gut, finde ich. Leider waren die meisten Geschichten zu vorhersehbar und irgendwie zu allgemein gefasst. Mein Fazit: Mit dem Buch sollte jeder Mensch mal in sich gehen und nachdenken, was er den ganzen Tag macht, wieviel Müll er wirklich wegschmeißt und welchen er erst gar nicht benutzen sollte. Wie die Plastiktüten in Kaufhäusern, braucht man das wirklich oder sollte man nicht lieber wieder wie früher einen Stoffbeutel benutzen für den Einkauf? Was müssen wir, jeder einzelne, verändern, um das unsere Welt in 10 Jahren nicht so aussieht??? Dazu diese Kurzgeschichten und jeden Leser schaudert es bei dem „ Horrormüll“ 4 Sterne vergebe ich mit gutem Gewissen, da es ein schwieriges Thema ist!

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  • Horror oder Müll?

    Horrormüll: Und andere tierisch gruslig skurrile Geschichten
    nicigirl85

    nicigirl85

    06. January 2014 um 13:13

    Ich habe das Buch von der Autorin zugesandt bekommen, um es als Testleser zu lesen. Zuerst sticht schon einmal das merkwürdige Format des Buches ins Auge (etwas größer als A5) und die extrem riesige Schrift im Inneren. Bei normaler Schriftgröße wären die Geschichten sicher auch auf 100 Seiten erzählt gewesen. Bei dem Buch hatte ich Kurzgeschichten erwartet, über die ich mich amüsieren könnte und die zudem aufmerksam machen würden auf Missstände oder ähnliches, eben genau das, was der Klappentext verspricht, nur bekommt der Leser eben genau dies nicht. Die Geschichten strotzen nur so vor Stereotypen, die gekennzeichnet sind von Klischees. Nahezu jede Geschichte war mehr als nur vorhersehbar, die Charaktere sprachen mich zum Großteil nicht an und oft dachte ich beim Lesen: "Wie albern ist das denn?" Teilweise beinhalten die Geschichten auch Logikfehler, wo man als Leser denkt: "Ähm wie kam es denn jetzt dazu?" Zudem wird in den Storys einfach viel zu viel erklärt, als wenn der Leser nicht selber denken könnte. Als Beispiel möchte ich hier anführen: "...eine Wasserstoffblondine mit gefärbten Haaren...". Hm wasserstoffblonde Haare sind doch gefärbt, da muss man nicht noch explizit erwähnen, dass diese gefärbt sind. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Das Buch beendet habe ich dann nur, weil ich ja eine Bewertung dazu schreiben wollte/sollte und bekam dann zum Glück noch zwei Geschichten geliefert, die mir dann doch noch zusagten ("Der unheimliche Fahrgast" und "Er war nur ein Hund"). Den Vogel hat die Autorin mit der Geschichte "Der letzte Reiter" abgeschossen, denn das war so albern und an den Haaren herbeigezogen, dass ich nur mit dem Kopf schütteln konnte. Die Grundidee der Kurzgeschichten über Umweltsünder und Ungerechtigkeiten in der Welt zu schreiben ist durchaus sehr gelungen, die Umsetzung dafür leider nicht. Man sollte den Kurzgeschichtenband in meinen Augen komplett anders bewerben, denn es sind nahezu alles fantasy- oder horrorlastige Geschichten, die jedoch keine Spur von Heiterkeit oder Sarkasmus aufweisen. Der Klappentext ist in meinen Augen also irreführend. Fazit: Dieser Kurzgeschichtenband konnte mich nicht überzeugen, weshalb ich ihn nicht weiterempfehle. Das muss man nicht gelesen haben!

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  • Der Tag der Rache ist gekommen

    Horrormüll: Und andere tierisch gruslig skurrile Geschichten
    Gurke

    Gurke

    02. January 2014 um 21:08

    Tier- und Umweltschutz geht uns alle an In einer Sammlung von Kurzgeschichten hat sich Bettina Szrama mit diesen wichtigen Themen auseinandergesetzt und präsentiert uns in „Horrormüll“ auf zehn ganz unterschiedliche Arten ihre Sichtweise auf die Welt, die immer von einem Unterton von Ungerechtigkeit an den schwachen Lebewesen, Zynismus oder Platz zum Staunen durchzogen sind. Meine Erwartungen konnte die Autorin damit allerdings nicht ganz erfüllen, was aber nicht an der lobenswerten Idee lag, die im mysteria Verlag erschienen ist, sondern vielmehr an der Umsetzung. Eine Schwäche zieht sich nämlich durch das ganze Werk wodurch der Spannungsaufbau insgesamt litt und was bei der eigentlich guten Story „Der letzte Reiter“ des Verlegers Heinrich Wolf am stärksten ausgeprägt war. Durch zu viele Erklärungen des Offensichtlichen statt raffinierter Andeutungen verliert die Geschichte an Tempo plus Dramatik und wird schnell durchschaubar. Dadurch driftete ich beim Lesen der moralisch geladenen Passagen ein wenig mit den Gedanken ab, weil die Botschaft auf dem Silbertablett präsentiert wird und das eigene Kombinieren nicht mehr gebraucht und gefördert wurde. Wäre die Zielgruppe ein andere gewesen, hätte sich diese Kritik vielleicht in ein positives Merkmal umwandeln können und „Horrormüll“ sich wunderbar als Schullektüre für den Ethikunterricht angeboten, der den Kindern auf mysteriöse bzw. göttliche, aber gleichzeitig deutliche Weise den mahnenden Zeigefinger vorgehalten hätte. Die große Schrift und der wenig anspruchsvolle Schreibstil runden diesen Eindruck ab, da er für ein Buch der erwachsenen Zielgruppe doch zu leicht und geradlinig war. Aufgelockert mit ein paar bunten Bilder, beispielsweise des roten Trabants „Angi“ wäre es ein schönes Vorlesebuch geworden für Kinder gemeinsam mit ihren Eltern, die das Leid der Tiere verursacht durch Menschen hinterfragen wollen oder sich dem Wunder der Nächstenliebe hingeben möchten, obwohl die Kurzgeschichte des Lastfahrers beinahe schon wieder zu brutal anmutet. Der moralische Aspekt der Sammlung verdient die volle Punktzahl, doch leider hat mich Bettina Szramas Erzählstil nicht so ganz auf der kleinen Reise durch die Abgründe der Bevölkerung abholen können, sodass mir nur kleine Szenen im Gedächtnis bleiben, aber nicht wie erhofft alle Details.

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