Bettina Wündrich

 3.8 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Hochglanz, Einsame Spitze? und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Bettina Wündrich

Bettina WündrichHochglanz
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Hochglanz
Hochglanz
 (5)
Erschienen am 24.10.2014
Bettina WündrichEinsame Spitze?
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Einsame Spitze?
Einsame Spitze?
 (1)
Erschienen am 15.07.2011
Bettina WündrichEinsame Spitze?: Warum berufstätige Frauen glücklicher sind
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Einsame Spitze?: Warum berufstätige Frauen glücklicher sind

Neue Rezensionen zu Bettina Wündrich

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Tanzmauss avatar

Rezension zu "Hochglanz" von Bettina Wündrich

"Extravaganz ist so von gestern!"
Tanzmausvor 4 Jahren

Josefine „Joe“ Stern ist eine Karrierefrau um die vierzig ohne Ehemann und ohne Kinder, dafür mit einem aufreibenden Beruf als Chefredakteurin eines Frauenmagazins.

Gerade ist ihr Chef mit 93 Jahren gestorben, seine dreißig Jahre jüngere Frau Alexa übernimmt das Ruder im Verlag und kündigt „Big Change“ an. Jeder bangt daher um seinen Arbeitsplatz und es wird nicht besser als Alexa eine Neue ins Team holt. Melissa Mayer-Richter soll das Change Management im Verlag übernehmen.

Während Joe also von einem Termin zum anderen hetzt, um den Frauen des Landes die wichtigsten Themen und neusten Modetrends in einer ansprechenden Zeitschrift zu präsentieren, stellt Melissa das ganze verlagsleben auf den Kopf. Wird die Zusammenarbeit mit Joe funktionieren und wird Joe den Big Change überhaupt überleben?

Joe ist keine knallharte Karrierefrau. Sie hat Ecken und Macken, ist ein wenig verpeilt, leicht schusselig und dabei so liebenswert, dass der Leser sie schnell ins Herz geschlossen hat. Dabei versucht sie immer den Spagat zu bewerkstelligen, es allen ihren Mitarbeitern irgendwie Recht zu machen und dabei ein umwerfendes Magazin zu schaffen. Natürlich müssen dabei auch immer die Kosten im Auge behalten werden und nicht selten merkt der Leser, wie Joe an dieser Aufgabe am Verzweifeln ist.

Als wäre dies nicht schon alles schlimm genug, muss sich Joe auch noch mit de „Big Change“ befassen und dabei um ihren Arbeitsplatz fiebern und bangen.

Die Geschichte ist teilweise sehr witzig und unterhaltsam geschrieben. Aber auch ein wenig nachdenklich und kritisch. Man begleitet Joe durch ihren Arbeitstag und stellt dabei fest, dass nicht alles war nach außen hin glänzend erscheint, im Inneren auch wirklich so ist. Die Spannung ebbt an manchen Stellen ein wenig ab, was aber dem Lesefluss keinen Abbruch bringt, ist die Geschichte an sich und der Blick hinter die Kulissen schon sehr interessant.

Joe ist sehr plastisch beschrieben, die anderen Protagonisten waren mir dagegen ein wenig zu blass und eindimensional. Trotzdem hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und Joe zu begleiten.

Fazit:

Ein interessanter Blick hinter die Kulissen eines Frauenmagazins, der deutlich zeigt, dass nicht alles glänzt, was mit einem Hochglanzmagazin verbunden ist.

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rumble-bees avatar

Rezension zu "Einsame Spitze?" von Bettina Wündrich

Rezension zu "Einsame Spitze?" von Bettina Wündrich
rumble-beevor 7 Jahren

Ich gebe gerne zu, dass ich das Buch zu Anfang noch gelesen, dann im weiteren Verlauf aber nur noch überflogen und schließlich abgebrochen habe. Für mich passen einfach Titel, Klappentext und Schreibstil hinten und vorne nicht zusammen - oder ich bin schlicht die falsche Adressatin für dieses Buch gewesen.

Soweit ich erlesen konnte, geht es eben bei weitem nicht (!) darum, dass berufstätige Frauen glücklicher wären. Nein, was wir als Leser hier bekommen, ist ein recht unentschlossenes Gemisch. Einesteils Erinnerungen der Autorin, z.B. an Klassentreffen, oder Job-Entscheidungen. Dann wieder, immer wieder, scheinbare Schuldgefühle, weil sie selber keine Kinder hat. Andererseits bemüht sie sich, Kapitel und Themen zu erstellen, die alle mit der deutschen Job-Landschaft oder gesellschaftlichen Ansichten zu tun haben. Doch immer wieder gleitet sie ab, kommt vom berühmten Hölzchen aufs Stöckchen, wiederholt sich auch mal. Da war für mich keinerlei roter Faden erkennbar.

Außerdem hat mich persönlich sehr geärgert, dass "Berufstätigkeit" und "Erfüllung" für die Frau permanent mit Spitzen-Jobs, Spitzen-Gehalt und Karriereleiter zu tun haben soll! Was ist mit Berufen, die man aus ideellen Gründen ergreift? In der Pflege, oder in der Kunst und Musik zum Beispiel? Das wird überhaupt nicht erwähnt. Immerzu geht es nur darum, dass die Frau doch bitteschön - wie angeblich die Männer - auch ohne Schuldgefühle in den Chefetagen zu sitzen habe. Das ist für mich genauso ein Klischee wie alle anderen! Und von daher für mich am Thema vorbei!

Ich glaube, die wahren Hürden für ein vorurteilsloses Nebeneinander von Mann und Frau sitzen immer noch in unseren Köpfen. Doch dazu brauchte ich dieses Buch nicht. Es ist für mich höchst entbehrlich, und auch vom Stil her nicht gelungen. Daher nur zwei Sterne.

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