Bettina Wulff

 1.7 Sterne bei 14 Bewertungen

Lebenslauf von Bettina Wulff

Bettina Wulff erblickt im Oktober 1973 in Hannover das Licht der Welt. Wulff wuchs in Großburgwedel auf und machte 1993 das Abitur. In den Jahren 1993 bis 2000 studierte sie ohne Abschluss Medienmanagement und angewandte Medienwissenschaften. Im Jahr 2003 brachte Wulff ihr erstes Kind, ihres damaligen Lebensgefährten zur Welt. Im Jahr 2006 lernte sie Christian Wulff kennen. Im April 2008 wurde geheiratet und im Sommer kam das gemeinsame Kind zur Welt. Bettina Wulff ist somit die zweite Ehefrau, des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff. Bettina Wulff veröffentlich 2012 das biografische Buch "Jenseits des Protokolls". Die Veröffentlichung wurde von November auf September vorgezogen.

Alle Bücher von Bettina Wulff

Jenseits des Protokolls

Jenseits des Protokolls

 (14)
Erschienen am 06.09.2012
Jenseits des Protokolls, 5 Audio-CDs

Jenseits des Protokolls, 5 Audio-CDs

 (0)
Erschienen am 10.09.2012

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Rezension zu "Jenseits des Protokolls" von Bettina Wulff

Rezension zu "Jenseits des Protokolls" von Bettina Wulff
Fanti2412vor 6 Jahren

Zum Inhalt:
Bettina Wulff schreibt in diesem Buch (mit Unterstützung von Nicole Maibaum) ihre Geschichte auf. Sie beginnt mit früheren Beziehungen, dem Vater ihres älteren Sohnes, ihrem Beruf und dem Leben als alleinerziehende Mutter.
Dann folgt die Zeit des Kennenlernens von Christian Wulff, die Hochzeit, die Geburt des gemeinsamen Sohnes und natürlich die Entscheidung ihres Mannes für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren. Der Umzug nach Berlin, das Leben dort als Ehefrau des Bundespräsidenten, der Rücktritt und die Zeit danach bilden den weiteren Teil des Buches.

Meine Meinung:
Ich gebe zu, ich hätte mir das Buch nicht gekauft. Ich hatte aber die Möglichkeit es auszuleihen und habe es daher gelesen.
Das Buch ist aus der Sicht von Bettina Wulff in der Ich-Form geschrieben.
Frau Wulff und Frau Maibaum erzählen die Geschichte in einem sehr lockeren und offenen Schreibstil, der das Lesen leicht macht.
Ich fand es interessant zu erfahren, aus welcher Sicht Frau Wulff die Dinge beschreibt und wie sie sie erlebt hat.
Die Beschreibung ihrer Erlebnisse liest sich auf jeden Fall authentisch und glaubwürdig.
Das Kapitel über die Medien hat mich nachdenklich gemacht. Egal was jemand macht, ob es richtig oder falsch, gut oder schlecht ist, haben Journalisten das Recht zu urteilen? Nachbarn, Freunde, Bekannte, Geschäftsleute wurden von den Journalisten massiv belästigt, nur um vielleicht noch ein weiteres kleines Detail zu erfahren. Diese Menschen haben mit der eigentlichen Sache nichts zu tun, mussten aber darunter leiden.
Ich maße mir hier nicht an, über das Ehepaar Wulff und die Dinge die passiert sind, zu urteilen. Das haben andere schon zur Genüge getan.
Ob es Frau Wulff mehr genützt oder geschadet hat, dieses Buch zu veröffentlichen lasse ich auch mal dahin gestellt.
Ich fand es interessant zu lesen und es mag sich bitte jeder eine eigene Meinung bilden.

Fazit: 3 von 5 Sternen

© fanti2412.blogspot.de

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Rezension zu "Jenseits des Protokolls" von Bettina Wulff

Rezension zu "Jenseits des Protokolls" von Bettina Wulff
sabrinacremervor 6 Jahren

Hach Frau Wulff, Sie haben und hatten es schon nicht leicht. Ich seufze mal für Sie mit: seufz. Das muss man sich mal vorstellen: der Panikraum, den das LKA Ihnen in Großburgwedel in Ihr Haus eingebaut hat, hat keinen Handyempfang. Nein!
Und tatsächlich mussten Sie die Putzfrau, die in Berlin Ihre Privaträume geputzt hat, selber bezahlen. Oh mein Gott - wir können wir Steuerzahler so etwas nur zulassen???
Und als Ihr Christian schon in Berlin war, lebten Sie noch eine zeitlang mit den Kindern in Großburgwedel. Und was war? Sie mussten alles alleine machen: Kinder zur Kita bringen, zur Arbeit gehen, Kinder wieder abholen, dann auch noch den Haushalt schmeißen. NEIN! Das war schon ein hartes Los für Sie! Dass es Millionen anderen Frauen in Deutschland auch so geht, verschweigen wir mal... Dass Millionen andere nicht mindestens 3500 Euro netto im Monat zur Verfügung hatten, auch das klammern wir aus... Dass Millionen andere Frauen sich nicht auf einen Kaffee mit Michelle Obama treffen, auf Alberts & Charlines Hochzeit tanzen, oder mit türkischen Ministern befreundet sind, auch darüber verlieren wir kein Wort. Nein, wir leiden mit Ihnen! Wie schwer Sie es doch hatten, da Sie ja "all die Jahre" immer nur zurückstecken mussten; damit Ihr Mann Karriere machen konnte; dass Sie angeblich nicht mehr als "die Frau von" waren.
Natürlich glauben wir Ihnen, dass all die Privilegien, das Geld, der Ruhm, usw Sie nicht im Mindestens interessiert haben - nein, auf keinen Fall!
Sie sind wirklich zu bemitleiden - und leider muss ich sagen, dass Sie Ihren Job als PR-Beraterin wohl auch verfehlt haben. Das ist zumindest der Eindruck, den ich nach Lesen Ihres Buches habe.
Obwohl... es hat mich köstlich unterhalten! Ich musste tatsächlich ein paar Mal lachen. Dafür sollte ich Ihnen 5 Sterne geben!
Ach, es ist gar keine Kömodie? Hmpf... mein Fehler. Reicht daher wohl nur für 1 Stern.

bookwives.wordpress.com

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H

Rezension zu "Jenseits des Protokolls" von Bettina Wulff

Rezension zu "Jenseits des Protokolls" von Bettina Wulff
halbkreisvor 6 Jahren

Schlicht und ergreifend ein völlig belangloses, überflüssiges Buch. "Warum" war die Frage, die mir beim Lesen ständig im Kopf herumgeisterte - "Warum gibt es dieses Buch?"

Ich will hier überhaupt keine grundsätzliche Debatte um "die ganze Wulff"-Sache anfangen. Ich bin jeglicher Form vom stammtischhafter Sozialneiddebatte total überdrüssig, deswegen ist es mir auch total egal, wieviel die Wulffs denn nun genau verdient haben, künftig verdienen sollen, und ob das irgendwie gerecht/ungerecht oder sonstwas ist. Darum geht es nicht. Es geht hier um ein Buch, dessen Aussage... das keine Aussage hat. Warum?

Frau Wulff will sich rechtfertigen. Oder nicht? Ganz sicher will sie sich nicht entschuldigen, denn Fehler haben sie oder ihr Mann ja nicht gemacht. Und wenn doch, dann waren es halt irgendwie widrigen Umstände, die sie in diese Notlage gezwungen haben. Einsicht? Fehlanzeige. Warum auch?

Schuld sind sowieso die anderen. Immer und überall. Frau Wulff wirft zwar nicht mit Dreck, überhaupt ist der Schreibstil an sich nicht so unangenehm wie erwartet. Einfach, aber nicht unterirdisch (bis auf die seltsam anmutenden drei Punkte am Ende eines jeden Kapitels). Bisschen geschrieben wie ein Jugendbuch. Jedenfalls hat Frau Wulff es einfach immer schwer gehabt. Das wird immer, immer, immer wieder betont. Alle waren gemein. Sicher haben Sie und ihr Mann einiges durchgestanden, Momente, die man selbst nicht erleben will. Aber diese ständige Wiederholung von fast schon jammervollen Klageliedern über sehr, sehr viele Nichtigkeiten ist einfach anstrengend und hat sehr, sehr hohes Fremdschämpotenzial. Dieses Selbstmitleid weil... ja, weil was? Frau Wulff hatte es einfach nur schwer, musste von Termin zu Termin hetzen, hier PR-Termin mit Michelle Obama, dort Wein, Käse und Cracker mit der Kanzlerin, ach ne, Angela halt. Das Leben ist hart. Nun denn. Man kann es nicht verstehen oder nachvollziehen, und Frau Wulff schafft es auch nicht, das Ganze nachvollziehbar zu beschreiben.

Mein größtes Problem mit dem Buch: Frau Wulff zeichnet ein absolut unsympathisches Bild von sich selbst. Warum? Mehrere Beispiele. Seien es diverse Angestellte (Kindermädchen, Assistentin im Bundespräsidialamt), denen sie kurz nach Amtsantritt kündigt, weil es nicht passt - kann das wirklich immer an den Angestellten liegen oder an dem (in einem sehr seltenen Moment der scheinbar ehrlichen Selbstreflexion) leicht herrischen Ton, den sie selbst oft zu Hause an den Tag legt? Nächstes Beispiel: Die Art, wie sich selbst beschreibt, z.B. als Freundin. Sie weiß wohl, es klingt etwas komisch, so über sich zu reden - sie tut es aber trotzdem (Warum?) - sie findet, sie ist eine echt tolle Freundin. Das Ganze natürlich mehrfach erwähnen. Aha. Glückwunsch. Fremdschäm. Oder ihr Verhältnis zu ihrem Mann - hier stößt mein Verständnis an seine Grenzen. Warum? Sie erzählt viel davon, wie sie als Team aufgetreten sind. Wie sie als Team funktionieren. Doch als die Vorwürfe gegen Christian Wulff immer lauter werden, fällt ihr plötzlich ein, dass sie viel lieber als separate Persönlichkeit wahrgenommen werden will. Das sei auch der Grund, warum sie bei seiner Rücktrittserklärung absichtlich auf Distanz zu ihm gegangen ist. Warum? Weil sie in diesem Moment der Welt zeigen wollte, dass sie ein selbstständiges Individuum ist. W.T.F.??? Sorry, aber wäre das nicht gerade DER Moment, in dem ich meinen Partner den Rücken stärke? Für mich klingt das alles eher nach einem langsam vorbereiteten Abgang. Und damit meine ich nicht den Abgang von der politischen Bühne. Ziemlich unverständlich, unlogisch und unsympathisch.

Hinzu kommt, dass ich Frau Wulff vieles schlicht und ergreifend nicht abnehme. Sie kann nicht so naiv sein, wie sie tut. Warum? Sie ist kein Landmädel, das bis fünf Minuten, bevor sie Herrn Wulff begegnet ist, in einem geschlossenen Raum fernab jedweder medialen Realität aufgewachsen ist. Nein. Diese Frau ist studierte Medienwissenschaftlerin. Sie war Pressesprecherin eines weltweit operierenden Unternehmens. Sie hat ihr Leben in Hannover und Umgebung verbracht, weiß also, wie der Hase läuft, weshalb ich ihr Naivität in Hinsicht auf gewisse mediale Resonanzen vor Ort nicht abnehmen kann. Denn der niedersächsische Ministerpräsident ist nun mal in Niedersachsen, speziell in der Landeshauptstadt, der wichtigste Mann. Und wenn dieser - besonders medienaffine (BundesvisionSongcontest etc.) - MP mit Schiegermutterimage nur wenige Tage nach der offiziellen Trennung von seiner Ehefrau mit seiner Neuen in die Öffentlichkeit geht - beim Public Viewing WM 2006, no less (!!!) - dann wundert sich Frau Wulff, damals Körner, Fachfrau in Sachen Medien und PR, dass die Journalisten in Hannover ihr nachstellen?

Oh please. Never. Sorry. Kann ich nicht nachvollziehen, diese "Naivität". Und das ist der Punkt, an dem das Buch angefangen hat, von einer Belanglosigkeit zu einem Ärgernis zu werden. Genauso, wie es mich jetzt gerade ärgert, dass ich überhaupt so viel zu diesem belanglosen, überflüssigen Blablabla schreibe. Ich meine: Ein ganzes Kapitel über ein halbfertiges Tattoo. Noch Fragen? Außer "Warum???"

P.S.: Okay, bisschen Erbsenzählerei, aber das Zitat "Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte" entspringt übrigens nicht dem "Volksmund", sondern wird dem Künstler Max Liebermann zugeschrieben, der es anlässlich der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 gesagt hat. Kann man vielleicht wissen als Ex-First Lady - Deutsche Geschichte 101 ;)

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Bettina Wulff wurde am 24. Oktober 1973 in Hannover (Deutschland) geboren.

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