Bettine Reichelt Tendenz steigend

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Inhaltsangabe zu „Tendenz steigend“ von Bettine Reichelt

In Chemnitz gießt es wie aus Kannen, der Regen hört scheinbar nie mehr auf, und die Flusspegel steigen von Stunde zu Stunde. Schon sind die ersten Straßen überspült. Für Fleischer Moritz ist es der schlechteste Umsatztag seit Wochen, genau vier Leute sieht er an diesem Tag an seinem Marktwagen. Er erinnert sich aber nur an Katja, die schönste Frau, die er seit langem getroffen hat und von der er gern mehr wüsste – vor allem, als er ihr Bild in der Zeitung sieht: Noch im Tod sieht sie unglaublich anziehend aus. Als Moritz tatsächlich den Fotografen des Bildes aufsucht, ahnt er noch nicht, dass er gerade dabei ist, einen großen Fehler zu begehen … Vor dem Hintergrund des Hochwassers von 2013 entwirft Bettine Reichelt eine spannende, motivisch dichte und raffiniert komponierte Geschichte von Liebe, Eifersucht und Hass. Wer glaubt, in Chemnitz gäbe es nur den Roten Turm und das berühmte Glockenspiel, wird in diesem fulminanten Krimidebüt eines besseren belehrt. Ein Glücksfall!

Ein toller Krimi, den ich gar nicht aus der Hand legen konnte!

— TrixiSonnenschein
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  • Erster Krimi aus der Feder von Bettine Reichelt

    Tendenz steigend
    TrixiSonnenschein

    TrixiSonnenschein

    02. November 2015 um 23:22

    Die Story um Moritz, einen marktschreienden Wurstverkäufer mit einer Vorliebe für Straßenbahnen, entwickelt sich anfangs ruhig. Besonnen treibt der Erzähler die Geschichte voran, führt nach und nach die weiteren Figuren ein. Katja, die Schöne aus der Chemnitzer Stadtverwaltung, die nur wenige Stunden nach ihrem kurzen Gespräch mit Moritz tot aufgefunden wurde. Hans, ein Fotograf, der immer auf der Suche nach einem guten Bild ist, von seiner Arbeit jedoch kaum leben kann. Die selbstbewusste, hübsche Polina, die mit Hans in einer Wohnung lebt und in einer Arztpraxis arbeitet. Martin, ein übereifriger Fahrkarten-Kontrolleur mit eigenartigen Fingern. Die Autorin schickt ihre Figuren und auch den Leser auf der Suche nach dem Mörder durch Chemnitz, legt Fährten, führt in die Irre, lässt die Spannung unentwegt steigen, erzeugt Angst und auch Grauen und zeigt gleichzeitig Chemnitz – von der WirtschaftsWoche als „Rentnerhauptstadt und hässliche Industriestadt“ betitelt, von der taz gar als „Hauptstadt des Grauens“ - als sehenswerte, historisch und architektonisch interessante Stadt. Ganz nebenbei macht sie damit Lust auf einen Ausflug in diese Stadt, die ich zwar schon einige Male bereist, aber nie kennengelernt habe. Ich habe diesen Kriminalroman in einem Zuge gelesen, konnte ihn gar nicht aus den Händen legen. „Tendenz steigend“ hat mich begeistert und lässt mich auf einen weiteren Krimi aus der Feder von Bettine Reichelt hoffen. Vielleicht erscheint ja demnächst eine Fortsetzung!

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