Betty MacDonald

 4.2 Sterne bei 10 Bewertungen
Autor von Hand in Hand der Sonne nach, Das Ei und ich und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Betty MacDonald

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Das Ei und ich

Das Ei und ich

 (3)
Erschienen am 01.03.2007
Die Insel und ich

Die Insel und ich

 (1)
Erschienen am 01.05.1986
Betty kann alles

Betty kann alles

 (1)
Erschienen am 01.05.1987
Hello Mrs. Piggle-wiggle

Hello Mrs. Piggle-wiggle

 (0)
Erschienen am 01.10.1976
The Egg and I

The Egg and I

 (0)
Erschienen am 18.06.1992
Mrs. Piggle-Wiggle's Bad Table-Manners Cure

Mrs. Piggle-Wiggle's Bad Table-Manners Cure

 (0)
Erschienen am 01.02.2004

Neue Rezensionen zu Betty MacDonald

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Faidits avatar

Rezension zu "Das Ei und ich" von Betty MacDonald

Arbeit als Lebenssinn...
Faiditvor 9 Monaten

Ach du heilige Hühnerkacke! Was für ein Leben – vor allen Dingen trauriges Leben einer Frau, die folgsam den Selbstverwirklichungstrip ihres Ehegatten mitmacht. Dabei kann die Autorin noch froh sein, ein so nettes Exemplar Mann abbekommen zu haben, der sich ordentlich wäscht, fleißig ist und sich weder sinnlos besäuft noch seine Frau brutal verprügelt, wie dies im Gegensatz die meisten anderen Farmer in ihrer aufgezeichneten Lebensgeschichte tun. Dabei schreibt die Autorin mit einem hintersinnigen Augenzwinkern und spätestens bei der „Männergrippe“ muss frau laut auflachen.
Allerdings ist es ein Humor der Verzweiflung. Da mag die Natur noch so schön und wild sein. Die Nahrungsmittel noch so reichlich und gesund, das Wasser rein und sauber. Eines wird einem als Frau nach dem Lesen des Romans klar: Wie gut, dass wir heute mit Elektrizität und fließend Wasser leben und uns im Haushalt von vielerlei Geräten helfen lassen können!

Mir hätte gefallen, neben all den Überlebenskampfbeschreibungen von der Arbeit auf einer Hühnerfarm auch etwas von den zwischenmenschlichen Abläufen des jungen Ehepaares zu erfahren. Oder bestand deren Leben tatsächlich nur noch aus Arbeit – was sicher möglich ist, wenn man in Betracht zieht, dass viele nichts anderes in ihrem Leben als wichtig erachten. Einen Einblick in die seelische Verfassung der Frauen im Buch erhält man, wenn die Autorin von ihren Nachbarn erzählt und zwischen all dem Schmutz das freundliche Herz einer Bäuerin durchblitzt.

Der Roman ist in einer sehr schönen Sprache geschrieben, die sich gut lesen lässt. Der schwarze Humor zwinkert der Leserin aus jedem Kapitel zu. Von einem humoristischen Buch erwarte ich jedoch, dass es mich zum Lachen bringt ohne mich zu deprimieren.

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Kati2502s avatar

Rezension zu "Hand in Hand der Sonne nach" von Betty MacDonald

Voller Humor
Kati2502vor 3 Jahren

Ich liebe alle Bücher von Betty MacDonald und besitze sie sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch. Ihr Witz und Humor sind einfach unschlagbar. Ohne den hätte sie ihre schwere TBC Erkrankung wohl auch nicht überstanden. Interessant auch zu lesen, wie diese tückische Krankheit damals behandelt wurde und was für epidemische Ausmaße sie hatte - ein Zeitdokument! Betty MacDonalds geschärfter Blick für ihre Mitpatienten und Ärzte, insbesondere ihre Freundschaft mit der Japanerin Kimi machen dieses Buch so lesenswert

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Litiss avatar

Rezension zu "Das Ei und ich" von Betty MacDonald

Hinter Ironie steckt Verbitterung
Litisvor 4 Jahren

Das Cover:
Auf dem Cover befinden sich Huhn, Gans, Schwein, Küken und Schaf - ganz so, wie man es sich auf einem Bauernhof vorstellen würde. Im Hintergrund links erkennt man sogar eben jenen. Am Himmel lacht die Sonne, als könne nichts das beschauliche Farm-Leben stören. Ein niedliches Cover und für die Leser des Buches mit einem gewissen Augenzwinkern.

Die Story:
Frau MacDonald erzählt autobiografisch ausführlichst davon, wie ihr das Leben auf einer Hühnerfarm schmeckt.
Kurz eingeleitet wird das Buch durch Erzählungen aus ihrer Kindheit. Als sie aber ihren zukünftigen Mann Bob kennen lernt, beginnt die eigentliche Geschichte, mit der Betty den Leser erheitern möchte.
Sie schildert umschweifend die Erlebnisse, die sie mit ihrem neuen Haus und Hof hat und lässt auch manchmal, teilweise zur enervierenden Beanspruchung des Lesers, keine Einzelheit aus.

Die Charaktere:
Die wichtigste Person ist natürlich Betty. Wohlbehütet zwischen einer schrulligen Oma und vielen Geschwistern aufgewachsen, landet sie nach der Heirat auf einer Farm. Ihre Mutter hat ihr zur Genüge eingebläut, dass eine Frau ihrem Manne folgen müsse, egal, wohin die Reise geht. Gesagt, getan. Da ist Betty nun mit ihrem neuen Heim und muss sich als Putzfrau, Tierpflegerin, Ehefrau und Mutter behaupten. Gar nicht so leicht neben dem perfektionistischen und ehrgeizigen Bob, ihrem Ehemann. Bob macht Betty oftmals das Leben schwer und sehr häufig tat sie mir einfach nur Leid. Auch, wenn sie ihre Erlebnisse mit ihm mit einem gewissen Witz beschreibt, fragte ich mich stellenweise, ob sie sich wirklich liebten und was Betty dazu bewegte, auf dem Hof und bei diesem Mann zu bleiben. Herumgeschubst und bevormundet; nur harte Arbeit Tag für Tag, ohne jeglichen Dank oder etwas Anerkennung. Auf den vielen Seiten wurde mir einfach nicht klar, warum Betty so lange durchgehalten hat. Vielleicht fühlte sie sich ja doch ganz wohl zwischen Hühnern, Küken, Schweinen und ihrem Herd und wollte es einfach nicht zugeben. ;-)

Der Schreibstil:
Die Autorin erzählt sehr umschweifend und ausführlich, mit langen, verschachtelten Sätzen. Stellenweise musste ich den ein oder anderen Satz nochmals lesen. Man muss hier als Leser konzentriert am Ball bleiben. Wenn die Gedanken nur ein wenig abschweifen, hat man den Salat und muss den Absatz von vorn beginnen. So zogen sich natürlich die Wörter, Sätze, Seiten und Kapitel etwas in die Länge und wegen der zusätzlich sehr kleinen Schrift brauchte ich mitunter etwas länger mit dem Lesen.
Meiner Meinung nach hätte Frau MacDonald gern etwas an Inhalt streichen können, denn so einiges war überaus langatmig und zu detailliert - aber, das muss man dazu sagen: es ist natürlich autobiografisch.
Zwischen verschachtelten Sätzen, ausführlichen Erklärungen über Hof und Leute konnte mich die Autorin aber mit gut platziertem Witz nett unterhalten und mir einige Schmunzler entlocken.

Das Ende:
Dieses Buch endet damit, dass Bob eine neue Hühnerfarm bei Seattle findet und sie planen, dorthin umzusiedeln . Für Betty gibt es große Aussichten auf eine bessere Zukunft, da der Hof viel moderner eingerichtet ist. Aber es ist zu vermuten, dass sich insgesamt nicht viel ändern wird. Arme Betty. ;-)

Fazit:
Mit Witz und Ironie versucht die Autorin hier ihr Hühnerfarm-Leben zu beschreiben. Dies gelingt ihr nur bedingt, denn als Leser spürt man, dass hinter der Fassade der Ironie leise Verbitterung sitzt. Auch die umschweifenden Erklärungen von Frau MacDonald verbessern die Situation nicht. Dennoch: nette Unterhaltung, arme Autorin.

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