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_zeilenspringerin_

vor 5 Monaten

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Sarah Lewis ist eine ganz normale Geschichtsstudentin, bis sie nach dem Tod ihrer Mutter plötzlich von seltsamen und gruseligen Wesen angegriffen wird. Zu ihrer großen Verblüffung teleportiert sie sich in dieser heiklen Situation in ihr Wohnheimzimmer. Da sie sich bereits in einer anderen Situation, in der sie Angst hatte, nach Hause teleportiert hatte, beginnt sie über Magie zu recherchieren. Nach und nach findet sie heraus, dass sie ist eine Hexe ist. Doch sie erfährt auch, dass sie bereits mächtige Feinde hat, von denen sie nicht weiß, was sie von ihr wollen. Doch zum Glück hat sie Freunde, die sie unterstützen und die mit ihr gemeinsam die Hintergründe ihrer Familie ergründen.

Der Schreibstil ist eifach gehalten und flüssig zu lesen. Erzählt wird dabei größtenteils aus der Sicht von Sarah, wodurch man mit ihr gemeinsam ihre Familiengeheimnisse ergründet, neue Freundschaften schließt und Feinden entgegen tritt. Es gibt aber auch Szenen, die aus einer anderen Perspektive erzählt werden, was die Geschichte etwas auflockert und interessantes Hintergrundwissen liefert. Die Perspektivwechsel sind gut umgesetzt und man findet sich immer direkt wieder in der jeweiligen Situation zurecht.

In der von Betty Schmidt erschaffenen Welt habe ich mich schnell zurecht gefunden. Es wurden einige bekannnte Wesen wie Vampire, Hexen, Werwölfe, Feen und Dämonen eingebaut und perfekt in unsere normale Welt integriert. Zudem gibt es ein paar Städte wie beispielsweise Lunadar, wo der Großteil der Handlung spielt, in denen es übermäßig viele übernatürliche Wesen gibt.

Die Protagonistin Sarah war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist wissbegierig und loyal ihren Freunden gegenüber. Zudem lässt sie sich nichts gefallen, steht zu ihrer Meinung und steht dabei Schwächeren immer bei. Sie ist außerdem schlagfertig und wenn nötig sehr direkt.
Auch die Nebencharaktere sind super ausgearbeitet mit Ecken und Kanten und ich habe einige in mein Herz geschlossen. Ich hoffe in dem Folgeband noch mehr über Sarahs Freunde herauszufinden, denn hier ist definitiv noch Potential vorhanden.

Die Handlung hält immer wieder Neues bereit und auch die eine oder andere Wendung hat mich mal mehr mal weniger überrascht. Es gibt verschiedene Themenstränge, die super zusammengeführt werden und am Ende wird es richtig spannend. In diesem ersten Band hat man bereits viel über Sarah und ihre Familie erfahren, allerdings bleiben auch noch einige Fragen offen, die hoffentlich im zweiten Teil beantwortet werden.


Fazit:
Betty Schmidt hat mit "Lunadar" eine wundervolle, magische Welt erschaffen, die ich gerne mit Sarah gemeinsam kennen gelernt habe. Ich kann euch diese fanatastische Geschichte mit ihren liebenswerten Charakteren nur ans Herz legen.

Autor: Betty Schmidt
Buch: Lunadar - Das Erbe der Carringtons
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