Ein Baum wächst in Brooklyn

von Betty Smith 
4,6 Sterne bei47 Bewertungen
Ein Baum wächst in Brooklyn
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Eins meiner ersten und liebsten Erwachsenenbücher - es liest sich noch immer soooo gut!"Eines jener...Bücher, in denen wir uns wiederfinden"

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Liest sich wie ein historischer Roman. Allerdings hat Betty Smith (1886 – 1972) diese Zeit selbst erlebt

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Inhaltsangabe zu "Ein Baum wächst in Brooklyn"

Es ist ein Erfolg, der mit der Nominierung zum Pulitzerpreis 1944 beginnt und bis heute anhält: Seit über siebzig Jahren findet und verzaubert Ein Baum wächst in Brooklyn weltweit neue Leserinnen und Leser. Dieser Roman über ein Mädchen, das gegen alle Hindernisse anliest, ist nun endlich wieder auf Deutsch erhältlich – eine Geschichte, erfüllt von Lebenslust und Kraft, beseelt von der Euphorie über das Sein.
Die elfjährige Francie Nolan ist eine unbändige Leserin, eine Süßigkeiten-Connaisseuse, eine genaue Beobachterin der menschlichen Natur – und sie hat einen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden. Ein Traum, der in dem bunten, ruppigen Williamsburg von 1912 kaum zu erfüllen ist. Hier brummen die Mietshäuser vor all den Zugewanderten, jeden Tag wird von dem hart verdienten Geld das Essen zusammengeklaubt, Kinder strömen samstags durch die Straßen, um für ihren gesammelten Trödel einige Pennies für Süßes zu ergattern. Doch wenn Francie auf der Feuertreppe in der Sonne sitzt und liest, kann sie sich keinen schöneren Ort vorstellen. Und wenn sie auch gegen so manche Widrigkeit anschreiben muss, trägt sie doch eines in sich: dass es sich immer lohnt, nach dem puren Leben zu streben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783458177203
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:621 Seiten
Verlag:Insel Verlag
Erscheinungsdatum:23.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    dominonas avatar
    dominonavor einem Monat
    Man will nicht, dass dieser Roman endet!

    Ich mag Familiengeschichten und das hier ist fast eine Millieustudie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie hat alles, was man braucht, Tragik, Komik und Tiefsinnigkeit, die aber nicht aufgesetzt wirkt. Ich habe mich in alle Charaktere verliebt und die junge Protagonistin erfasst in ihrer Einfachheit die kompliziertesten menschlichen Verstrickungen. Ich habe gelitten und ich war mit stolz, wo es angebracht war und ich könnte ewig weiterlesen, also unbedingt zugreifen!

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    gsts avatar
    gstvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Liest sich wie ein historischer Roman. Allerdings hat Betty Smith (1886 – 1972) diese Zeit selbst erlebt
    Eine Kindheit in Brooklyn

    „An dem Tag, an dem sie merkte, dass sie lesen konnte, schwor sie sich, täglich ein Buch zu lesen, solange sie lebte.“ (Seite 211)

    Betty Smith lebte von 1896 bis 1972. Ihre Großeltern waren aus Deutschland eingewandert; sie selbst wurde in Brooklyn geboren. Wer diese Hintergründe beim Lesen im Kopf hat, kommt nicht umhin, dieses Buch als autobiografisch anzusehen.

    Betty Smith erzählt von Francie, einem ebenfalls in Brooklyn geborenen und dort lebenden Mädchen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Sie durchlebt eine armselige, aber glückliche Kindheit, von der viele Einzelheiten erzählt werden. Als Leser tauchte ich ein die lang zurückliegende Zeit vor über hundert Jahren, als Lehrerinnen noch nicht heiraten durften und als unzufriedene Jungfern den Kindern das Leben schwer machten. Doch Francie hatte einen ungebrochenen Lerneifer und eignete sich mit ihrer aus der Bibliothek ausgeliehenen Lektüre alles an, was sie benötigte. Nach dem viel zu frühen Tod des Vaters begann sie zu arbeiten und stieg schon mit 15 die Karriereleiter hoch.

    Ebenso wie Betty Smith (die mit diesem 1943 erschienen Debütroman schnell die amerikanische Bestsellerliste anführte und für den Pulitzerpreis nominiert war) zog Francie am Ende des Buches nach Michigan, wo sie hoffte, sich an der Universität einschreiben zu können. 

    Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Er hat mich in ein längst zurückliegendes Zeitalter entführt und mich in das Familienleben von Francie mitgenommen. All ihre Wünsche und Träume wurden lebensnah erzählt, ebenso wie die Faktoren, die ihr das Leben schwer machten. Für mich ist das einer der Klassiker, den ich nicht so schnell vergessen werde. Schön, dass der Insel-Verlag ihn neu herausbrachte!

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    MrsFrasers avatar
    MrsFraservor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Stimmungsvolles Zeit- und Gesellschaftsportait von Brooklyn zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Schlicht menschlich, dafür im Stillen bewegend.
    Liebevolle Milieustudie Brooklyns

    Betty Smith verarbeitet in ‚Ein Baum wächst in Brooklyn‘ ihre Kindheits- und jungen Erwachsenenerlebnisse im New Yorker Stadtteil Brooklyn zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Sie zeigt hier auf, dass die schwierigsten Verhältnisse oft die besten Menschen hervorbringen.

    Die junge Heldin des Romans, Francie, und ihr Bruder Neely sind es seit Kindesbeinen an gewohnt, in armen bis ärmsten Verhältnissen zu leben. Ihr Leben richtet sich grundsätzlich nach den Vorstellungen ihrer patenten Mutter Katie, die mit den Kindern jeden Tag Shakespeare und in der Bibel liest, selbst Klavierunterricht nimmt (günstiger), um es anschließend ihren Kindern weiterzulehren, und die die Familie mit mehreren Putzstellen über Wasser hält. Vater Johnny trägt als singender Kellner kaum etwas nicht-musikalisches zum Familienleben bei und verliert sich leider viel zu früh an den Alkohol.

    Smith’s für den Pulitzerpreis nominierter Roman zeigt leise und indirekt, dass, wo Liebe wohnt, das Leben, egal in welchen wirtschaftlichen Umständen, schön ist. Katie hält Johnny, trotz aller seiner Verfehlungen die Treue und steht zu ihm, weil sie ihn liebt. Sie ist in der Lage, immer noch den umwerfenden jungen Mann in ihm zu sehen, in den sie sich als Mädchen verliebt hat, und akzeptiert ihn, wie er ist. Was er nicht leisten kann, nimmt sie in die Hand. Ein wertvolles Beispiel für alle Verheirateten. Die Familie ist eine Einheit.

    In jungen Jahren sammeln Francie und Neely Schrott, um ein paar Münzen zu verdienen, gewinnen als Team den Tannenbaum, den sie kaum tragen können und arbeiten neben der Schule bzw. statt der Highschool. Insbesondere Francie als die älteste ist sich hier ihrer verantwortungsvollen Rolle immer bewusst. Sie ist Leseratte und extrem schlau, analysiert sich selbst, ihre Lebenssituation und die Menschen um sich herum treffend und liebevoll. Als sie eine Grundschule sieht, die ihr besser und weniger überlaufen scheint, als ihre eigene, organisiert sie es, dass sie dorthin wechseln kann. Dort landet sie in einem Milieu, in dem sie gefördert wird und ihre Leidenschaft fürs Schreiben entwickeln kann.

    Der große Knackpunkt geschieht dann, als Francie ‚erwachsener‘ wird und beim Schreiben zu sich selbst findet und statt einer gefälligen, poetischen Idealversion ihre Wirklichkeit zu Hause schildert. Ihre Lehrerin sagt ihr dann zwar ‚Schönheit ist Wahrheit, Wahrheit Schönheit.‘, bewertet Francies wahre Geschichte aber sehr viel schlechter, als alle ihre Aufsätze zuvor. Doch für Betty Smith ist dieser Grundsatz, den die Lehrerin (vielleicht tatsächlich) gegeben hat, offensichtlich zum Erfolgskredo geworden: ‚Ein Baum wächst in Brooklyn‘ fesselt nicht mit einer spannenden Story, sondern hält einen durch die sympathischen, ehrlichen Charaktere, von denen keiner perfekt ist, die aber vor allem durch ihre Loyalität füreinander überzeugen, interessiert beim Lesen und so begleitet man die kleine Familie gerne durch 1,5 Jahrzehnte.

    Lehrreich und wertvoll, zu lesen, wie man auch mit wenig materiellem ein extrem erfülltes Leben führen kann.

    Das einzige, was mir fehlt, war, da man ja weiß, dass der Roman autobiographisch inspiriert ist, dass nicht berichtet wurde, wie Francie schließlich zum professionellen Schreiben kommt. Es scheint im Buch fast, als würde ihr dieser Weg verwehrt bleiben. Vielleicht hat Betty Smith aber auch gedacht, ihr Buch zeigt mehr als überdeutlich, dass sie es doch noch geschafft hat, dann muss das nicht noch extra (evtl. mit einem zu großen Zeitsprung für die Geschwindigkeit des Romans) erzählt werden. Umwege gehören auch zum Leben, und so wie Francie trotz Rückschlägen ihr Ziel nie wirklich aus den Augen verloren hat, ist auch ihre symbolische Entsprechung, der Baum im Hof, der weder Sonne noch Gießen wirklich erleben durfte, gefällt und verkokelt wurde, trotzdem weiter gewachsen. Die Widrigkeiten des Lebens in Brooklyn haben ihn stark gemacht, und so sind auch die Kinder, die aus diesem Stadtteil kommen, wenn sie denn die richtigen Entscheidungen treffen, die stärksten ihrer Art.

    Ein schönes Buch. Zu Recht ein Klassiker. 

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    katzenminzes avatar
    katzenminzevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Authentischer Blick ins Brooklyn der 1900er Jahre.
    Aus dem Leben gegriffen

    Francie Nolan ist 11 Jahre alt und lebt mit ihrem kleineren Bruder und ihren Eltern in Brooklny. Die Familie ist nicht reich. Vater Johnny verdient gelegentlich etwas als singender Kellner, spricht aber mehr und mehr dem Alkohol zu. Die resoluten Mutter Katie geht putzen und spart jeden Cent, damit ihren Kinder zur Schule gehen können und es einmal besser haben als sie. Francie selbst ist ein ruhiges Mädchen mit einer ausgesprochen guten Beobachtungsgabe. Sie ist empathischer als es ihr guttut, was das Leben für sie manchmal härter macht als es ohnehin schon ist.

    Die präzisen Beschreibungen der Charaktere haben mir gefallen. Aber vor allem das sehr lebendig geschilderte Brooklyn war unheimlich lesenswert. Die Mietshäuser, die Nachbarschaft, die Läden, die Schule, die Stimmung: all das sorgte für ein authentisches Gefühl für diesen berühmten New Yorker Stadtteil und die Zeit um 1900.

    Das Buch lebt von Francies Blick auf ihr Leben und auf ihre Familie. Allerdings blieb mir Francie dabei etwas fern. Einerseits ist sie zwar kindlich naiv, andererseits hat sie etwas sehr abgeklärtes, was es mir schwer machte ihr allzu nahe zu kommen. Am besten gefiel mir eine Szene in Francies Schule, in der die Lehrerin ihr sagen will, wie man „wahr“ schreibt und dass das, was sie über ihr echtes Leben geschrieben hat, niemals gute Literatur sein kann. Das hat mich sehr berührt und für sie eingenommen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass „Ein Baum wächst in Brooklyn“ zu großen Teilen autobiografisch ist, macht es diese Szene noch bedeutsamer. Nur schade, dass das in Buch selbst nirgendwo erwähnt ist! Ein Vorwort oder Nachwort hätte gutgetan. So musste ich mir dieses – wie ich finde – wichtige Detail selbst ergoogeln.

    Neben dem lebendigen Alltag Brooklyns war sehr schön beschrieben, wie dem Träumer Johnny alles zu viel wird: Familie, Verpflichtungen, das Leben. Er flüchtet sich in den Alkohol, ist der kleinen Francie aber ein wunderbarer Vater, weil er sie versteht. Auch Katie und ihre Familie sind klasse: Die Rommely Frauen sind stark, zäh und durchsetzungsfähig. Dass in Rückblicken über Francies Eltern erzählt wurde hat mir gefallen. Und die diversen Geschichten über die Ehemänner der Rommely Schwestern sind erstaunlich lustig und sorgen auch im tristesten Alltag für ein paar Lacher. Smith hat zudem ein echtes Talent dafür, dass einem das Lachen manchmal im Halse steckenbleibt. Die Episode um eine Bootsfahrt zum Beispiel oder eine andere um einen Triebtäter: Es war teilweise so grotesk, dass es Witz hatte aber ich wusste nicht, ob Smith das auch so gemeint hat. Die Mischung aus traurig, ernst und lustig war nicht immer klar zu entschlüsseln.

    Ein Baum wächst in Brooklny ist eine wunderbar geschriebene authentische und berührende Geschichte. Auch wenn Armut, Leid und Trauer eine große Rolle spielen, lässt Smith es nie zu düster werden. Hoffnung und eine positive Sicht auf das Leben finden sich auch in den dreckigsten Winkeln Brooklyns. Auch wenn mich das eine oder andere Detail nicht überzeugt hat, war es eine durchweg lesenswerte Geschichte mit großartigem Personal. Betty Smith hat es auf jeden Fall verdient noch einmal aufgelegt und von möglichst vielen Lesern neu entdeckt zu werden!

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    buchstabensammlerins avatar
    buchstabensammlerinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Mein Highlight des Jahres!
    Mein Highlight des Jahres!

    Rund ums Buch:
    Titel: Ein Baum wächst in Brooklyn
    Autor: Betty Smith
    Verlag: Insel
    Buch: Hardcover
    Seiten: 622
    ISBN: 978-3-458-17720-3
    Preis: 25,00 €

    Cover:
    Einfach nur schön.... !

    Inhalt:
    Francie ist eine elfjährige Amerikanerin, die nach Leben giert, lernen will, Bücher zu ihrem Lebensinhalt werden, sie auf der Feuerleiter der kleinen Wohnung sitzt, liest und die Nachbarschaft beobachtet und sie sich aus den Wirren des neuen Jahrhunderts mit Worten retten will, denn so sehr sie ihre Familie liebt und sich geborgen fühlt, sie möchte schreiben.... und wir erleben sie erwachsen werden... 


    Meine Meinung:
    Dieses Buch steht für mich ganz allein, es muss auf einen Sockel gehoben werden. Es ist so unglaublich gut. Veröffentlicht 1943, ein Jahr darauf - berechtigt - für den Pulitzer Preis nominiert und nun neu übersetzt. Danke an den Insel Verlag für dieses wahnsinnig mitreissende Buch.
    Es muss gar nicht gesagt werden, dass dieses Buch seit Erscheinen die Leser wirklich verzaubert. Es muss gar nicht gesagt werden, dass man beseelt ist, von diesem Mädchen, das nur einfach glücklich sein möchte und vor allem ihre Familie um sich haben möchte und diese glücklich sehen möchte. 

    Francie, ihre Beobachtungsgabe, das Schauen, Denken, Träumen, wird so tiefgründig beschrieben; Betty Smith nimmt den Leser an die Hand und lässt die Gefühle des jungen Mädchens einen so stark empfinden, dass man auf jeder Seite meint, man ist Francie. So habe ich mich zumindest gefühlt. Selten ein Buch so extrem mitgelebt. 

    Ihre unglaubliche Liebe zum Vater, der Künstler, eigentlich ein Versager, der immer versucht, den Schein zu wahren, Francie liebt und verehrt ihn.... obwohl er trinkt und sich aufgibt.
    Das Buch lebt von einzelnen, in sich abgeschlossenen Geschichten über das Leben, die Familie und Menschen. Man möchte nach den einzelnen Kapiteln immer weiter lesen, denn die Autorin schafft am Ende der Kapitel immer mal wieder einen quasi Kliffhänger, der den Leser durch das Buch trägt, zu schreiben.
    Ein weiteres immanentes Thema ist die Musik, bzw. Lieder, die die Familie durchs Leben begleitet und vor allem, die, die der Vater immer singt, wenn er nach der Arbeit, und das meist betrunken, heim kommt. Und trotzdem ist er sympathisch, weil verloren in der großen New Yorker Künstlerwelt.... ein liebender Vater, der nicht aus seiner Rolle kann.
    Francie gibt ihren Traum vom Lernen auf, um für die Familie da zu sein, und lässt die Schule an sich vorbei ziehen, denn sie muss Geld verdienen, damit ihre Mutter und ihr Bruder durchkommen, in Zeiten des androhenden Krieges.
    Ich liebe die Passagen, in denen die Autorin das junge Mädchen träumen lässt, in Erinnerungen schwelgt und trotzdem nie den Mut verliert.
    Ich verneige mich von diesem Buch, denn diese positive Geschichte, mit all den Irrungen und Wirrungen der armen Familie, des Krieges, der verlorenen Lieben und der Existenzängste ist trotz und alledem auf (fast) jeder Seite eine Liebeserklärung an das Leben. 

    Fazit:
    Mein neues Jahreshighlight 2018 und sicherlich auch eines der besten Bücher für mich ever! Ich kann gar nicht glauben, muss es mir immer wieder vor Augen halten, dass diese Geschichte über 70 Jahre alt ist! 

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    MarySophies avatar
    MarySophievor 4 Monaten
    Ein Baum wächst in Brooklyn

    Handlung:

    Francie Nolan ist 11 Jahre und lebt mit ihren Eltern Johnny und Katie, sowie ihrem Bruder Neeley in Brooklyn. Wenn sie nicht gerade in der Schule ist, hat sich das junge Mädchen vorgenommen, an jedem Tag des Jahres ein Buch zu lesen, um ständig ihren Horizont zu erweitern. Es liegt daher auch nahe, dass sie später einmal eine berühmte Schriftstellerin werden will.

    Wenn Francie also gerade mal nicht in ein Buch eintaucht, beobachtet sie die Welt um sich: das Leben in Williamsburg. Die Familie lebt in einem Viertel, wo viele arme Menschen leben und jeden Tag um das Überleben kämpfen.

    Gerade deshalb sind Bücher für Francie eine willkommene Abwechslung, um sich nicht nur ihren großen Traum zu erfüllen, sondern auch um aus dem Viertel rauszukommen und in ihrer Zukunft nicht ständig Angst um die Existenz zu haben. Denn Francie weiß, dass es sich immer lohnt, nach Höherem zu streben und alles im Leben mitzunehmen.


    Meinung:

    Nachdem ich letztes Jahr das erste Mal von dem Roman gehört habe, spukte er mir seitdem immer wieder im Kopf herum. Es war für mich ein Buch, welches mich nicht nur von der Inhaltsangabe begeistert hat, sondern auch von der Leseprobe. Deshalb konnte ich es kaum erwarten, das Buch endlich selbst zu lesen und mich in die von Betty Smith erschaffene Welt hineinzuversetzen.

    Aus diesem Grund waren auch meine Erwartungen an den Roman sehr hoch, ich hatte unglaublich große Hoffnungen, dass mich das Buch komplett vom Hocker reißt und für mich ein Herzensbuch wird. Und ich muss sagen: meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Auch nachdem ich das Buch schon ein paar Tage beiseite gelegt habe, lässt es mich noch nicht los und ich hätte mit Vergnügen noch mehr von Francie Nolan und ihrer Familie gelesen.


    Im Verlauf des Romans vergehen einige Jahre, in diesen Jahren kann man beobachten, wie Francie und ihr Bruder aufwachsen underwachsen werden. Diese Entwicklung der Kinder war stark zu spüren, sie sind deutlich reifer geworden und haben einen guten Wandel vollzogen. Das hat mir gut gefallen, da sie dadurch für mich greifbarer und realer wurden, besonders toll fand ich es, dass sie in ihrer Entwicklung auch Ecken und Kanten gezeigt haben.

    Dazu kommt noch ein kleiner Rückblick zu dem Kennenlernen der Elter von Francie, sowie eine kurze Geschichte der jeweiligen Familien von Katie und Johnny. Dieser Rückblick wurde wunderbar in den eigentlichen Roman eingeflochten und hat auch geholfen, die Personen Katie und Johnny besser zu verstehen.


    Eindrucksvoll wurde das Leben in Williamsburg in den 1910er Jahren dargestellt, es gab unglaublich viele kleine Details, die das Setting so spannend gemacht haben. Angefangen von den tollen Beschreibungen des Wohnviertels von Francie, bis hin zu der Wohnung und den typischen Samstagen der Kinder. Häufig stören mich in letzter Zeit zu ausführliche Beschreibungen der Gegend, hier hat es alles stimmig gewirkt und auch diese Stellen habe ich verschlungen.

    Besonders interessant war außerdem der Fakt, dass die Familie Nolan in einem Armenviertel wohnte und jeden Cent mehrmals umdrehen musste. Dadurch tat sich mir nicht nur eine neue Welt auf, sondern es zeigte auch die knallharte Realität


    Der Schreibstil war von der ersten Seite toll. Der Roman ließ sich durchweg sehr flüssig lesen und bestoch für mich durch eine klare Sprache, weshalb es mir richtig großen Spaß gemacht hat, den Roman zu lesen.


    Im Grunde wurde in dem Roman ein Stück der Lebensgeschichte von Francie Nolan erzählt. Und auch wenn es viele Kapitel gibt, in denen nicht sonderlich viel passiert und die Handlung langsam seinen Lauf nimmt, bin ich doch sehr begeistert. Gerade dieses ruhige erzählen, ohne ein unnötiges Einbeziehen von dramatischen Szenen und Begegnungen fand ich sehr angenehm und wahrscheinlich gefällt mir der Roman auch gerade deshalb so gut. Ich würde mir viel mehr Bücher wünschen, die solch einen ruhigen Erzählstil haben und in dem die Charaktere nicht von einem zum nächsten Abenteuer hechten.


    Die Protagonisten waren sehr unterschiedlich angelegt und jeder war sehr besonders dargestellt, mit kleinen Details, die nicht sofort ins Auge fallen. Gerade dadurch wurde der Roman sehr lebendig und authentisch.

    Es war spannend zu lesen, wie die Lebenseinstellungen der verschiedenen Charaktere war und wie sie die Dinge in ihrem Leben angehen. Dadurch entstand auch eine große Varianz, die es auch erleichtert hat, mit den Protagonisten eine Bindung aufzubauen.


    Fazit:

    Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt und ich verbleibe mit großer Begeisterung für den Roman. Der Roman gehört für mich jetzt schon zu den Besten, die ich dieses Jahr gelesen habe und ich werde ihn in den nächsten Jahren definitiv noch mehrmals in die Hand nehmen und wieder lesen. Ein richtiges Wohlfühlbuch, dass teilweise sehr berührend geschrieben ist und besonders durch die Authentizität.



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    LeenChavettevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Zauberhaft!
    Im Herzen wie ein Kind


    Der Debutroman von Betty Smith ist die wunderbare (und traurige) Geschichte von Frances Nolan.
    Das Mädchen wird ins arme Brooklyn am Anfang des 20. Jh. hineingeboren und sein Umfeld bietet ihr eigentlich die schlechtesten Voraussetzungen um zu einem gesunden jungen Mädchen heranzuwachsen.
    Doch allen Schicksalen zum Trotz entwickelt sie eine positive Einstellung zum Leben und hegt eine große Liebe für Bücher.

    Was das Buch so einzigartig macht, ist unter anderem die liebevolle Zeichnung der einzelnen Charaktere und ihre Beziehungen bzw. Verbindungen zu Francies Leben. Das habe ich bei keinem anderen Buch je so empfunden.

    1943 geschrieben, ist es so aktuell wie eh und je. Themen die die Welt zu jener Zeit bewegen, sind nach wie vor zeitgemäß. Sei es der Stand oder das Ansehen der Frau in der Gesellschaft oder Ängste vor Krieg und (Familien-)Schicksalsschlägen.

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    Mira20vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Was für ein unglaublich kraftvolle Sprache!
    Eine Entdeckung der besonderen Art!

    Immer wieder begegnen uns Bücher, die uns einen Moment im Alltag innehalten lassen.
    Ungewöhnlich lange hat die Lektüre gedauert und die Pausen dazwischen gaben mir Zeit über das Gelesene nachzudenken. Ich werde das Schicksal der Familie Nolan so schnell nicht vergessen.

    Brooklyn, 1910: Die Menschen träumen von einem besseren Leben und doch kämpfen sie ums Überleben. Täglich musste das Geld für Essen und Miete aufgebracht werden. Gut bezahlte Arbeit war schwierig zu finden und wer nur über eine mangelnde Schulbildung verfügte, würde auch nie mehr haben. 

    Wie nun die Kinder in ein besseres Leben führen? Diese Frage beschäftigt die junge Mutter Katie Nolan fast täglich. Bildung, Bildung, Bildung! Dies ist die einzige Antwort, die Katie findet. Nur wer mehr weiss, als die Eltern, kann auch auf ein besseres Leben hoffen.
    Rigoros beschreitet Katie und ihre Familie diesen Weg in ein besseres Leben für ihre Kinder. Dabei begleitet der Leser vor allem die junge Francie. Er wird Zeuge, wie auch sie schon sehr früh den Wille entwickelt um jeden Preis zu einer guten Schulbildung zu kommen. Ungewöhnlich dabei auch ihren Berufswunsch. Sie will unbedingt Schriftstellerin werden.

    Das Bild, das Betty Smith zeichnet ist realistisch und nicht verklärt. Auch sie wuchs in armen Verhältnissen in Brooklyn auf und weiss wovon sie schreibt. Die Worte sind poetisch und philosophisch und dabei durchdrungen von einer imposanten Kraft.

    Pickelhart und erbarmungslos beschreibt sie das Leben in einer Zeit der Entbehrungen. Nie aber verliert das Buch den Ton der Hoffnung. Die grosse Zugehörigkeit der Familie hat mich beeindruckt. Mit zwölf Jahren ein Abschlusszeugnis in den Händen zu halten, war damals, wo jedes Einkommen zum Überleben beitrug, schon ein grosses Ziel. 

    Dieses Buch verdient es seit über 70 Jahren gelesen zu werden. Dieser Roman hat meinen Literaturschatz erweitert und erhält eine unbedingte Leseempfehlung. 

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    TanyBees avatar
    TanyBeevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: 621 Seiten lang und doch viel zu kurz! Ein wunderbares Buch über eine Kindheit in Brooklyn Anfang des 20. Jahrhunderts.
    621 Seiten und doch viel zu kurz

    Francie wächst Anfang des 20. Jahrhunderts in Brooklyn auf. Im Hinterhof vor ihrem Fenster wächst ein Baum, obwohl die Bedingungen mehr als widrig sind. Und so wächst auch Francie heran, trotz widrigster Bedingungen. Oft hat die Familie nicht genug Essen, für andere Dinge ist sowieso kein Geld da, die anderen Kinder sind gemein und in der Schule herrscht eine Zwei-Klassengesellschaft.

    Ich habe mich beim Lesen in so viele Personen verliebt: In Francie, die die Bibliothek von A-Z durchlesen will und zwischendurch das Gefühl hat, sie würde seit Monaten nur „Browns“ lesen. In Johnny, Francies Vater, der als singender Kellner arbeitet. In Katie, ihre Mutter, die nur das Beste für Ihre Kinder will und die erkannt hat, dass Bildung der Schlüssel zu einem besseren Leben ist. Und in meine heimliche Heldin des Buches: Sissy. Sie ist eine Tante von Francie und hat nie Lesen und Schreiben gelernt. Und doch ist sie die emanzipierteste von allen. Wenn ein Mann ihr nicht mehr passt verlässt sie ihn. Eine Scheidung hält sie vor der nächsten Heirat nicht für nötig.

    All diese Personen sind nicht perfekt und sie machen Fehler. Doch ist die Geschichte so geschildert, dass man sie versteht und nicht verurteilend auf sie herabblickt. Denn jeder Mensch hat seine eigene Geschichte und muss damit zu Recht kommen.

    Während des Lesen wäre ich zu gerne ins Buch gesprungen um Francie beizustehen: mit etwas Geld, einem Buch, etwas zu Essen oder einfach nur mit einer tröstenden Umarmung. Aber, ohne zu viel zu verraten, kann ich sagen, dass der Baum in Brooklyn auch ohne mich weitergewachsen ist.

    Das Buch hat 621 Seiten und das sind viel zu wenige. Ich war unendlich traurig, als ich mich dem Ende genähert habe und ich mich von allen verabschieden musste. Kann man Personen vermissen, die man nur aus Büchern kennt? Jeder ernsthafte Leser weiß: und ob! Uns so wird dieses Buch einen Ehrenplatz in meinem Regal bekommen, damit ich sie jederzeit wieder besuchen kann.

    Wer es bis jetzt noch nicht rausgehört hat: Ich gebe eine sehr große Leseempfehlung für dieses Buch ab.

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    Wuestentraums avatar
    Wuestentraumvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Kind wächst in Armut auf und gibt nie die Hoffnung auf
    Ein Baum wächst in Brooklyn

    Francie wächst mit ihren Eltern und ihrem Bruder Neeley in Brooklyn auf. Es ist das Jahr 1912 und es sind schwere und harte Zeiten. Ihre Eltern müssen jeden Penny zweimal umdrehen, ihr Vater ist ein singender Kellner, der nicht immer Arbeit hat. Ihre Mutter Katie arbeitet härter, um die Familie zu ernähren. Die Kinder sammeln Trödel, den sie am Samstag für einige wenige Pennys verkaufen. Francie hat sich vorgenommen, seit sie lesen kann, jeden Tag ein Buch zu lesen. So sitzt sie auf ihrer Feuertreppe und genießt die Sonnenstrahlen bei einem neuen Buch aus der Bibliothek. Dann ist sie glücklich. Ihr großer Traum ist es, Schriftstellerin zu werden.


    Als Francie endlich in die Schule kommt, hat sie große Hoffnungen, viel lernen zu können, da sie durch Bildung versuchen möchte, den ärmlichen Verhältnissen zu entfliehen. Sie hört oft, ob beim Arzt der sie impfen soll oder in der Schule abfällige Bemerkungen über sie und die anderen armen Kinder. Die wohlhabenderen Kinder der Ladenbesitzer werden bevorzugt behandelt, während sie und ihresgleichen nicht einmal auf die Toilette gehen dürfen und sich einnässen müssen. Durch Zufall bei einem Spaziergang in einem anderen Viertel entdeckt sie plötzlich eine andere Schule. In die will sie gehen, entscheidet sie spontan. Ihr Vater macht es möglich und sie fühlt sich in der neuen Schule richtig wohl.


    Es gibt viele traurige und negative aber auch positive Erlebnisse in Francie’s Leben. Es geht um ein Leben in Armut und Härte, entsprechend der damaligen Zeit. Man kann sich als Leser völlig hineinversetzen in die Beschreibung der Örtlichkeiten und der Armut. Und in das Leben von Francie und ihrer Familie.


    Der Schreibstil ist wunderschön, klar und fließend, man taucht schnell ein in das Leben der Nolan’s. Die Charaktere sind gut dargestellt, manchmal erschienen sie zu krass oder hart in ihrer Art, aber das war sicher der damaligen Zeit geschuldet und entsprechend. Die Armut, die harten und schweren Jahre haben mich als Leser sehr bedrückt. Man konnte sich schwer vorstellen, wie ein Kind die vielen schlimmen Dinge ertragen konnte. Umso mehr freute man sich, wenn es glückliche und positive Erlebnisse gab.


    Die Magie dieses Klassikers hat sich bei mir nicht gleich von Anfang an, sondern erst später eingestellt. Dafür war es dann ein wahrer Lesegenuss, über das Leben von Francie zu lesen.


    Fazit:

    Ein wundervoller Klassiker, dessen Magie sich mir erst etwas später offenbarte. Ein toller Lesegenuss über das Erwachsenwerden eines Mädchens, das aus armen Verhältnissen stammt, und die nie die Hoffnung aufgab, etwas Besseres aus ihrem Leben zu machen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    »Das Buch, das mich am tiefsten berührt hat, als ich aufgewachsen bin, war Ein Baum wächst in Brooklyn.« Oprah Winfrey


    1944 wurde Betty Smith mit ihrem Debütroman Ein Baum wächst in Brooklyn für den Pulitzerpreis nominiert. Auch über siebzig Jahre später verzaubert der Roman weltweit immer wieder neue Leserinnen und Leser. Jetzt ist er endlich auch auf Deutsch wieder erhältlich – und wir verlosen 20 Exemplare.

    Worum geht’s?
    Die elfjährige Francie Nolan ist eine unbändige Leserin, eine Süßigkeiten-Connaisseuse, eine genaue Beobachterin der menschlichen Natur – und sie hat einen Traum: Sie möchte Schriftstellerin werden. Ein Traum, der in dem bunten, ruppigen Williamsburg von 1912 kaum zu erfüllen ist. Hier brummen die Mietshäuser vor all den Zugewanderten, jeden Tag wird von dem hart verdienten Geld das Essen zusammengeklaubt, Kinder strömen samstags durch die Straßen, um für ihren gesammelten Trödel einige Pennies für Süßes zu ergattern. Doch wenn Francie auf der Feuertreppe in der Sonne sitzt und liest, kann sie sich keinen schöneren Ort vorstellen. Und wenn sie auch gegen so manche Widrigkeit anschreiben muss, trägt sie doch eines in sich: dass es sich immer lohnt, nach dem puren Leben zu streben.

    »Ein zutiefst bewegendes, aufrichtiges und überzeugendes Buch. Es trifft mitten ins Herz des Lebens.« The New York Times

    Das klingt gut? Dann schaut mal in unsere Leseprobe »

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    Wart Ihr als Kinder auch solche Leseratten wie Francie? Welche Bücher haben Euch in Eurer Kindheit am meisten geprägt?


    PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...

    Über die Autorin: Betty Smith wurde 1896 als Tochter deutscher Immigranten geboren und wuchs in armen Verhältnissen in Brooklyn auf. In Michigan, wo sie mit ihrem ersten Ehemann lebte, durfte sie sich zwar nicht in die Universität einschreiben, aber doch an den dortigen Kursen teilnehmen. Ein Baum wächst in Brooklyn war ihr erster Roman und wurde 1943 sofort zum Erfolg. Auch viele weitere ihrer Romane und Dramen sind hochprämiert. Betty Smith verstarb 1972 in Shelton, Connecticut.
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    OnlyHope1990s avatar
    OnlyHope1990vor 3 Monaten
    Weil schon Marina (nordbreze) davon geschwärmt hat und es seit dem auf meiner Liste steht:)
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