Beverly Lewis Niemals werd ich dich vergessen

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Inhaltsangabe zu „Niemals werd ich dich vergessen“ von Beverly Lewis

Seit acht Jahren sucht Kelly Maines bereits verzweifelt nach ihrer Tochter Emily, die als Baby entführt wurde. Nun gibt es eine letzte heiße Spur. Nur wenige Kilometer von Kelly entfernt lebt ein kleines Mädchen, das genau ins Profil passt. Kann es sein, dass Kelly ihre geliebte Tochter endlich gefunden hat? Unter falschem Vorwand nimmt sie Kontakt zu Nattie Livingston und ihrem Adoptivvater Jack auf. Die Begegnung mit den beiden verändert Kellys Leben. Doch darf sie wirklich auf ein Happy End hoffen?

Wir sollen nie aufgeben und mit Hoffnung über das Leben gehen

— marpije
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Berührender Roman mit christlichen Werten

— Yannah36
Yannah36

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  • Anfänglich sehr zäh - doch Durchhalten lohnt sich

    Niemals werd ich dich vergessen
    lesebiene27

    lesebiene27

    21. February 2017 um 12:40

    Inhalt: Vor acht Jahren wurde das Baby Emily von ihrem eigenen Vater entführt und verkauft. Kelly Maines ist seitdem unererbittlich auf der Suche nach ihrer Tochter und geht dabei nicht immer auf legalem Wege vor. Und plötzlich trifft sie auf Nettie, die ihr ähnlich sieht und vielleicht ihr Kind sein könnte. Unter falschem Vorwand nimmt sie Kontakt zu ihrem Adoptivvater Jack auf und bringt deren Leben gehörig durcheinander. Meine Meinung: Anfänglich hatte ich große Startschwierigkeiten mit dem Buch. Die Seiten zogen sich dahin und mit dem Sprachstil wurde ich auch nicht so richtig warm, sodass meine Leselust nach einigen Seiten nur noch sehr gering war. Dabei war die Story gar nicht uninteressant, was mich auch dazu gebracht hat, weiter am Ball zu bleiben. Und ich muss sagen, dass es sich gelohnt hat. Die Geschichte hat irgendwann an Fahrt aufgenommen, sodass nach und nach meine Freude an dem Buch wuchs. Mir hat gut gefallen, dass das Leben der Amischen Laura näher beleuchtet wurde. Es wird davon berichtet, wie sie aus ihrer Ordnung ausgeschlossen wird und wie das Leben ohne Elektrizität oder ähnlichem verläuft. Laura war mir dabei eigentlich überwiegend sympathisch, weil sie - vielleicht von Natur aus, vielleicht durch ihre Religion - schüchtern und zurückhaltend ist, sich aber auch nicht vor der Arbeit scheut. Auch die anderen Charaktere waren mir eigentlich sympathisch - wobei ich nicht jede Handlung immer nachvollziehen konnte. Besonders gut gefallen hat mir aber die kleine achtjährige Nettie, die jeden sofort um den Finger gewickelt hat. Sie ist so lebendig und bringt richtig Schwung in die Geschichte. Gut gefallen hat mir, dass das Buch im Wechsel von Jacks und Kellys Leben erzählt. Dadurch konnte man beide inklusive ihrer Gedanken und Probleme näher kennen lernen, bis sie irgendwann aufeinander getroffen sind. Dabei gelingt es der Autorin Beverly Lewis eindrucksvoll und mit leisen Tönen die Gefühle näher zu bringen. Man erfährt von der Verzweiflung einer Mutter, die ihr Kind verloren hat - und trotzdem nicht aufgeben will. Man liest von einem Kind, dass nach seiner leibliche Mutter fragt. Und man spürt die Vaterliebe eines Mannes, der ein Kind großzieht, welches er adoptiert hat. Der Glaube spielt in diesem Buch immer mal wieder eine Rolle. So beten die Charaktere regelmäßig oder sind im persönlichen Gespräch mit Gott. Auch Gottesdienstbesuche und Psalme werden erwähnt. Dennoch nimmt dieses Thema keinen großen Platz in der Geschichte ein - ist jedoch trotzdem sehr wichtig. Fazit: Das Buch "Niemals werd ich dich vergessen" ist ein Buch, bei dem man als Leser ein wenig Geduld mitbringen sollte. Nachdem die Geschichte nur langsam ins Rollen kommt, bringt sie eine unterhaltsame Zeit mit sich, in der man sich mit den Charakteren wohlfühlen und mit ihnen mitfühlen kann. Von mir bekommt das Buch von Beverly Lewis aus dem Francke-Verlag 4 von 5 Lesesternen.

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  • Suchen, Hoffen, Vertrauen

    Niemals werd ich dich vergessen
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    14. December 2016 um 19:13

    „Ich habe meine Hoffnung in der Erde vergraben, dachte Kelly. Und eines Tages wird daraus ein großer Baum wachsen.“ Bereits seit acht Jahren ist Kelly Maines auf der Suche nach ihrer kleinen Tochter, die als Baby entführt wurde. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als dass sie endlich Erfolg hat und ist bereit, für die Suche weite Reisen auf sich zu nehmen. Nach gründlicher Recherche führen ihre Spuren zu  einem achtjährigen Mädchen, der kleine Nattie Livingston, die bei ihrem Adoptivvater Jack lebt. Kelly knüpft beruflichen Kontakt zu Jack und lernt durch ihn Nattie bald persönlich kennen. Je enger die Beziehung wird, desto mehr schließt sie Nattie und Jack in ihr Herz. Doch kann Kelly beweisen, dass Nattie ihre Tochter ist? Das Buch lässt sich leicht und unkompliziert lesen. Trotzdem habe ich anfangs ein wenig gebraucht, um in den Roman reinzukommen. Grund dafür war der Handlungsverlauf, der sehr langsam in Gang kommt und das Buch ersteinmal den Alltag und die verschiedenen Probleme von den Hauptcharakteren erzählt. Der Buchrücken verrät schon einiges und es dauert über 200 Seiten, bis sich Kelly und Nattie kennenlernen. Dadurch war ich anfangs sehr ungeduldig. Je länger ich gelesen habe, desto mehr habe ich den entspannten Schreibstil genossen und konnte Kelly gut kennenlernen. Hier ist der Weg das Ziel. Da das Buch von Anfang an abwechselnd von Jack und Kelly erzählt, waren mir auch Jack und Nattie vertraut, bevor es zum Kontakt zwischen den beiden kam. Die Haupt- und Nebencharaktere sind interessant gestrickt. Kelly erlebt, unter anderem durch ihren Glauben an Gott, eine authentisch dargestellte Wandlung. Eine große Nebenrolle spielt Laura, das amische Kindermädchen von Nattie. Über die amische Kultur erfährt der Leser, anders als in manch anderem Buch von Beverly Lewis, kaum etwas. Nicht zuletzt hat mich das Buch auch wegen verschiedener überraschender Handlungsverläufe begeistert, mit denen ich wirklich nicht gerechnet hätte. Insgesamt ein schöner Roman über das Suchen, Hoffen, Vertrauen und Kämpfen, den ich sehr gerne gelesen habe.

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  • Der Glaube ist ein Licht, das man am besten in der Dunkelheit sehen kann

    Niemals werd ich dich vergessen
    LEXI

    LEXI

    20. November 2016 um 17:20

    „Also: was muss eine Dame tun, um ein Loch in die Wolken zu fliegen?“Kelly Maines ist zu allem bereit, um ihre Tochter aufzuspüren, die als Baby entführt wurde… sogar zum Fliegen. Aufgrund eines Hinweises des Ermittlers, den sie für die bereits viele Jahre währende Suche engagiert hat, nimmt sie Kontakt zum Besitzer der Flugschule „Higher Ground“ in Wooster, Ohio, auf. Indem sie sich mit Jack Livingston anfreundet, versucht sie, Kontakt zu seiner Adoptivtochter aufzunehmen. Natalie ist acht Jahre alt, hat große, dunkle Augen und kastanienbraunes Haar – und passt perfekt auf das Profilbild von Emily. Das intuitive Kind hat ein besonderes Talent dafür, Situationen zu erfassen und Gefühle wahrzunehmen, und sie erobert Kellys Herz im Sturm. Kelly hat jedoch nicht damit gerechnet, ihrerseits tiefere Gefühle für Jack zu entwickeln und gerät nach und nach in eine Zwickmühle. Um sicher zu stellen, dass es sich bei Nattie tatsächlich um ihre verschwundene Tochter handelt, ist ein genetischer Abgleich erforderlich… ein Umstand, der Kelly einige Probleme bereitet…Es ist nicht leicht, potenziellen Lesern einen kleinen Eindruck dieser berührenden Geschichte von Beverly Lewis zu geben, ohne allzu viel über deren Inhalt zu verraten. Bereits beim Einstieg beweist die Autorin sehr viel Gefühl, als sie von der tiefen Verzweiflung der jahrelangen vergeblichen Suche einer Mutter nach ihrem Baby erzählt. Kelly ist von Menschen umgeben, die es gut mit ihr meinen, die ihr angesichts der hoffnungslos scheinenden Situation immer wieder Zuspruch und Unterstützung geben.In einem zweiten Erzählstrang rollt Beverly Lewis die Geschichte der kleinen Natalie auf und berichtet von deren Leben bei ihrem Adoptivvater Jack Livingston. In der Person des sanften und freundlichen Kindermädchens Laura Mast bringt Beverly Lewis eine Frau aus einer Amisch-Gemeinschaft ins Geschehen ein. Die junge Frau betreute Natalie seit ihrer frühesten Kindheit und gab dem Mädchen liebevollen Halt und mütterliche Zuneigung.Der Glaube spielt eine große Rolle in dieser herzzerreißenden Geschichte einer jungen Mutter, die verzweifelt nach ihrem Kind sucht, und auch nach vielen Jahren nicht aufgeben möchte. Ihr vorrangiges Ziel ist es, wieder mit ihrer Tochter vereint zu sein, ihre kleine Emily wieder in die Arme schließen zu dürfen. Beverly Lewis schreibt mit sehr viel Gefühl über dieses tragische Schicksal. In den Dialogen mit der vorwitzigen und altklugen Nattie kommt zudem auch eine Menge Humor in die Geschichte. Die handelnden Personen wurden sehr überzeugend dargestellt, wobei mich besonders das liebenswerte ältere Ehepaar Chet und Eloise Stilson sowie Jacks Schwester, die temperamentvolle und scharfzüngige San, beeindruckten. Da ich die Autorin aufgrund ihrer Geschichten über die Amisch sehr schätze, war ich vom Kindermädchen Laura Mast ebenfalls sehr angetan. „Niemals werd‘ ich dich vergessen“ ist eine sehr zu Herzen gehende Geschichte, die den Leser fesselt und ihn auch nach Beendigung der Lektüre noch lange nicht los lässt. Ein Drama für jede Mutter, das zur schrecklichen Realität wurde, beschrieben von einer Autorin, die es in einnehmendem Schreibstil und mit viel Feingefühl zu Papier brachte und dem christlichen Glauben dabei großen Raum gab. Erstklassig!

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  • Enttäuschend...

    Niemals werd ich dich vergessen
    Traeumerin109

    Traeumerin109

    24. October 2016 um 22:09

    Kelly Maines ist schon seit acht Jahren auf der Suche nach ihrer Tochter, welche als Baby entführt worden ist. Während fast alle um sie herum die Hoffnung längst aufgegeben haben, glaubt Kelly weiter daran, dass sie sie wiederfinden wird. Wieder erfährt sie von einem Mädchen, das genau in das Profil passt: Sie lernt Nattie und ihren Adoptivvater Jack kennen und auf einmal weiß sie nicht mehr so genau, ob sie die Wahrheit überhaupt wissen will. Ich muss zugeben, dass ich es kaum geschafft habe, dieses Buch bis zum Ende durchzulesen. Den zweiten Teil habe ich wohl viel mehr überflogen als wirklich gelesen. Dabei bin ich mir ziemlich sicher, dass ich nichts Wesentliches verpasst habe. Denn in diesem Buch ergeht die Autorin sich in Kleinigkeiten und Belanglosigkeiten, dass man fast meinen möchte, ihr würde sonst nichts einfallen, um die Seiten zu füllen. Ich möchte als Leser nicht von jeder Person wissen, was genau sie gerade anhat und welche Farbe die einzelnen Kleidungsstücke haben. Genauso wenig interessiert es mich, wer sich wann ein Glas Wasser einschenkt und Ähnliches. Es spricht nichts dagegen, an der einen oder anderen Stelle so ausführlich zu werden, aber doch bitte nicht das ganze Buch hindurch. Das ist sehr schnell sehr nervig und das wiederum ist sehr schade. Für solche Feinheiten ist das Medium Buch einfach ungeeignet. Dagegen hatte ich an den entscheidenden Stellen auf einmal das Gefühl, dass überhaupt nichts gesagt wird, und so wird auf einmal geheiratet. Dazu sind auch an anderen Stellen die Formulierungen hölzern, wirken zwar wohldurchdacht und ausgefeilt, aber bestehen letzten Endes nur aus klischeehaften Komplimenten und hohlen Phrasen. Die Idee für die Story fand ich gelungen, allerdings war ich auch allgemein von der Umsetzung enttäuscht. Die Auflösung des Rätsels wurde am Ende fast ein wenig hineingequetscht und bekam nicht genügend Raum, um seine Auswirkung auf die Protagonistin zu entfalten, die immerhin acht Jahre lang mit der Suche nach ihrer Tochter verbracht hat. Insgesamt kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen, obwohl es mit Sicherheit auch Leser gibt, denen der Stil eher zusagen wird.  

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  • Die Hoffnung stirbt zuletzt

    Niemals werd ich dich vergessen
    Dreamworx

    Dreamworx

    22. August 2016 um 18:55

    Kelly ist seit 8 Jahren verzweifelt auf der Suche nach ihrer entführten Tochter. Ihr Ehemann hat sie für Geld verkauft und sich dann das Leben genommen. Bei der Suche ist ihr jedes Mittel recht, auch zu nicht ganz legalen Methoden greift sie, um jedes auch nur annähernd ihr ähnlich sehendes Kind zu testen und herauszufinden, ob dieses endlich ihr verschwundener Liebling ist. Durch die Unterstützung eines Privatdetektives trifft sie so auf Jack, den Besitzer einer Flugschule, der nach dem Unfalltod seines Bruders und seiner Schwägerin die Vormundschaft für deren Adoptivtochter Nattie übertragen bekommen hat und sich liebevoll und aufopfernd um die Kleine kümmert. Nattie sieht Kelly zum Verwechseln ähnlich, aber auch zwischen Kelly und Jack funkt es gewaltig, was Nattie gut gefällt, denn sie möchte ebenso wie Jacks Schwester San, dass Jack die passende Frau findet und heiratet. Dann hätte Nattie auch endlich eine richtige Familie. Ob das gutgeht? Und ist Kelly diesmal wirklich am Ziel und hat ihre Tochter gefunden?Beverly Lewis hat mit ihrem Buch „Niemals werd ich Dich vergessen“ einen sehr emotionalen und herzergreifenden Liebesroman vorgelegt, bei dem man unbedingt die Taschentücher parat haben sollte. Der Schreibstil ist schön flüssig, der Leser steht mit der ersten Seite neben Kelly und begleitet sie auf der verzweifelten Suche nach ihrem Kind. Die Emotionen sind so gut beschrieben, dass sie einem einen Stich ins Herz geben, weil man das Leid der Mutter in jedem Gedanken und in jeder ihrer Handlungen spürt. Die Geschichte wird zuerst in zwei Handlungssträngen erzählt, um dann später zusammen zu laufen. Die eine Seite erzählt von Kelly, ihrem Leben und ihrer Suche. Der andere Strang berichtet von Jack, seiner Tochter Nattie und dem Leben der beiden mit Freunden und Familienmitgliedern. Durch die verschiedenen Wendungen führt die Autorin den Leser sehr gut in die Irre, und so kann die Auflösung wirklich überraschen.Die Charaktere sind sehr schön ausgearbeitet, wirken mit ihren Ecken und Kanten wie aus dem Leben gegriffen, weshalb man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann. Sie sind authentisch und lebensecht. Kelly ist eine verzweifelte Seele, sie hat schon viel durchgemacht, die unglückliche Ehe und das Verschwinden ihrer Tochter haben ihre Spuren hinterlassen. Sie nimmt Gelegenheitsjobs an, um die Suche zu finanzieren und achtet kaum auf sich selbst. Die Verzweiflung raubt ihr den Schlaf, aber ihr ungebrochener tiefer Glaube an Gott lässt sie immer weiter machen und die Hoffnung nicht aufgeben. Dass sie oftmals nicht gerade legale Mittel wählt, macht ihr selbst ein schlechtes Gewissen, aber sie möchte unbedingt Gewissheit haben und endlich ihr Kind wieder in die Arme schließen. Jack ist ein sehr netter Mann, der wohl selbst überrascht war, dass ihm die Vormundschaft über Nattie zugesprochen wurde, hatte er doch das Elternhaus wegen seiner dominanten und bösartigen Mutter verlassen und der gesamten Familie den Rücken gekehrt. Nun führt er das Leben eines alleinerziehenden Vaters und richtet sein ganzes Leben nach Nattie aus, was ihm sichtlich Spaß macht. Nattie ist ein sehr kluges und liebes kleines Mädchen, die sehr an ihrem Onkel hängt und sich bei ihm wohlfühlt. Allerdings vermisst sie eine Mutter und hofft, dass Jack die amishe Haushaltshilfe Laura heiratet, weil ihr neben Jack Laura der liebste Mensch ist. Doch so einfach ist das nicht und Jack hat seine liebe Not, nicht nur Natties Verkupplungsversuchen auszuweichen, sondern auch seiner Schwester San, die ebenso versucht, ihn an die Frau zu bringen. Doch Jack ist ebenfalls ein sehr gläubiger Mann, der glaubt, dass Gott ihm schon den Weg weisen und die richtige Frau zeigen wird.Der christliche Aspekt in diesem Roman wurde sehr schön herausgearbeitet. Er wirkt nicht aufdringlich, sondern passt wunderbar zu den jeweiligen Gelegenheiten, in denen den Protagonisten nach einem Gebet ist oder sie neue Hoffnung brauchen.„Niemals werd ich Dich vergessen“ ist ein sehr schöner Liebesroman, der die gesamte Klaviatur der Gefühle bedient und in den man von der ersten Seite an eintaucht und sich von der Handlung forttragen lässt. Alle, die ein wenig Herzschmerz lieben und nach einer gut erzählten Geschichte suchen, sind hier sehr gut aufgehoben. Absolute Leseempfehlung!  

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  • Wir sollen nie aufgeben und mit Hoffnung durch das Leben gehen

    Niemals werd ich dich vergessen
    marpije

    marpije

    18. August 2016 um 07:12

    Kelly sucht nach ihre Tochter welche als Baby verschwunden war, sie hat nie ihre Hoffnung aufgegeben , ihre ganze leben ist die Suche untergeordnet , sie fliegt und reist überall wo sie nur entdeckt ein Mädchen welche ihr ähnelt, auf eine solche Reise sie begegnet Jack und Nattie , die Begegnung ändert das Leben von die drei Leuten. Das ist Geschichte von vier Leuten : Kelly, Jack, Nattie und Laura, sehr emotionale Geschichte welche tief berührt . Die Personen sind sehr genau beschrieben, ich kann mir sie gut vorstellen, genauso die innere Welt von die vier , die Gedanken und die Gefühle sind sehr gut spürbar. Für die alle vier das Leben war nicht leicht, jeder hat eigene Schicksal erlebt, aber die haben nie das Lebensmut verloren, sie schauen nach vorne immer mit viel Hoffnung, Glaube und Optimismus. Andere wichtige Thema ist in diesen Buch - das Freundschaft, wir sollen nie unsere Freunde aufgeben, egal wie groß unsere Trauer ist und wie groß das Glück von den Freunden gerade ist , wir müssen unsere Freundschaft pflegen, weil nur unsere beste Kumpels können uns das Trost spenden wenn das Leben hart schlägt. Der Schreibstill ist sehr angenehm zu lesen, flüssig und einfach mit lebhaften Personen und bildhaften Szenen. Die Atmosphäre ist ruhig und melancholisch im Hintergrund ist spürbar die Trauer, aber die beschwert das Inhalt nicht, sie ist nur dabei. Wunderschönes Buch über Liebe und Hoffnung, wir sollen immer glauben und hoffen , dann werden wir stark und mit eine unglaubliche Kraft gepolstert welche kann die Berge versetzen.

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  • Leserunde zu "Niemals werd ich dich vergessen" von Beverly Lewis

    Niemals werd ich dich vergessen
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Francke-Verlag stellt vier Exemplare des Buches "Niemals werd ich dich vergessen" von Beverly Lewis zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag  für die Unterstützung der Leserunde! Zum Inhalt: "Seit acht Jahren sucht Kelly Maines bereits verzweifelt nach ihrer Tochter Emily, die als Baby entführt wurde. Nun gibt es eine letzte heiße Spur. Nur wenige Kilometer von Kelly entfernt lebt ein kleines Mädchen, das genau ins Profil passt. Kann es sein, dass Kelly ihre geliebte Tochter endlich gefunden hat? Unter falschem Vorwand nimmt sie Kontakt zu Nattie Livingston und ihrem Adoptivvater Jack auf. Die Begegnung mit den beiden verändert Kellys Leben. Doch darf sie wirklich auf ein Happy End hoffen?" Bitte bewerbt euch bis zum 6. August hier im Thread und beantwortet die Frage, warum euch das Buch interessiert. Hier ist der Link zur Leseprobe. Wir bitten euch, vor eurer Bewerbung folgende Punkte zu berücksichtigen:  - Der Gewinner verpflichtet sich dazu, sich innerhalb von ca. 4 Wochen mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte auszutauschen und eine Rezension zu schreiben. - Es können nur Bewerber berücksichtigt werden, deren Profil öffentlich ist und die mindestens eine Rezension in ihrem Profil haben. Bitte beachtet, dass in diesem Buch christliche Werte eine wichtige Rolle spielen. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun. Eure Rezensionen könnt ihr sehr gerne auch auf anderen Internetseiten veröffentlichen.

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  • Wer suchet, der findet - nur was ist nicht immer klar

    Niemals werd ich dich vergessen
    SiCollier

    SiCollier

    17. August 2016 um 16:18

    Wenn alles grau und trübselig aussieht, betrachte es als eine Chance. Jeder kann im Licht des Tages glauben, aber nur wenige harren unter dem drückenden Mantel der Dunkelheit aus. Vergiss nie: Der Glaube ist ein Licht, das man am besten in der Dunkelheit sehen kann. (Seite 60)Meine MeinungWenn ich den Autorennamen Beverly Lewis höre, denke ich automatisch an Amish-Romane. Um so verwunderter war ich, als ich die Inhaltsangabe zu diesem ihrem neuen Buch las. Da war von Amish gar keine Rede, sondern von einem Buch in der „ganz normalen Welt“. Sollte die Autorin ihr Genre gewechselt haben? Neugierig habe ich es denn auch gleich gelesen.Ganz konnte sie von ihrem Stammthema aber doch nicht lassen, denn Laura, das Kindermädchen, ist eine Amish. Erstaunt hat mich jedoch, daß die harten Seiten der Amish-Kultur thematisiert werden. Laura wurde wegen einer Sünde gebannt und lebt nun bei einem entfernten Verwandten, der einer recht moderaten Amish-Gemeinde angehört, weswegen sie auch Auto wie Handy besitzt. Einige Stellen im Buch könnte man durchaus als Kritik an den Amish verstehen. Über Laura hätte ich am Ende auch gerne noch etwas mehr erfahren, aber da sie nur eine Nebenfigur ist, war wohl nicht mehr Platz für sie vorhanden.Im Buch gibt es zwei Handlungsstränge, die immer mehr zusammenlaufen. Da ist zum Einen die Geschichte um Kelly Maines und ihr entführtes Baby, das sie seit rund acht Jahren, auch mit mehr oder weniger zweifelhaften, Methoden sucht. Diese Suche bestimmt ihr ganzes Denken und Leben und zieht sie immer weiter hinunter.Zum Anderen gibt es Jack und seine Adoptivtochter Nattie mit dem Kindermädchen Laura. Jack wird von seiner Schwester San gedrängt, endlich eine Frau bzw. Mutter für Nattie zu finden und macht erste zaghafte Versuche in diese Richtung.Die Figuren konnte ich mir gut vorstellen, ich fand sie mehr als ausreichend gezeichnet. Über Laura hätte ich, wie erwähnt, gerne noch etwas mehr erfahren, während San, Jacks Schwester, mir das ganze Buch hindurch etwas fremd blieb. Das liegt aber nicht an einer etwa unzureichenden Beschreibung, sondern an ihrer (zu) direkten, manchmal auch rücksichtslosen, Art. Nattie ist ein sehr aufgewecktes Kind, von der ich bisweilen das Gefühl hatte, daß sie entwicklungsmäßig älter ist als neun Jahre. Kelly macht im Verlauf des Buches eine recht große Entwicklung durch, die ich allerdings glaubwürdig und nachvollziehbar empfand. Bei den Erfahrungen, die sie macht, bleibt eine solche Entwicklung nicht aus.Knapp die Hälfte des Buches laufen beide Geschichten parallel, bis endlich die auf dem Buchrückentext erwähnte Entwicklung einsetzt. Diesen „Vorspann“ fand ich etwas (zu) lang, auch wenn so die Figuren sehr ausführlich eingeführt werden konnten. Recht bald wird dem Leser klar, daß es im Weiteren nicht ohne Probleme vonstatten gehen wird, denn als Kelly auf Jack trifft, läuft es völlig anders, als sie es geplant hatte.Es entwickelt sich eine Beziehung, von der man sich als Leser wohl wünscht, daß sie zum Erfolg führen möge. Das Verhalten der beiden fand ich nachvollziehbar und in sich schlüssig, auch wenn man als Leser natürlich sieht, auf welche Bahn das gerät und sich fragt, wie die Autorin das immer größer werdende Knäuel am Ende auflösen will. Hierin liegt dann meiner Meinung nach auch eine der Stärken des Buches, das mehr ist als nur ein bloßer Unterhaltungsroman. Je weiter die Handlung voran schreitet, um so deutlicher wird, daß manche Dinge nicht mit Gewalt zu zwingen sind. Inneren Frieden kann man nicht kaufen; über Jahre Groll verinnerlichen und pflegen macht das leben auch nicht gerade leichter. Die Vergangenheit loslassen können, Ballast abwerfen, Menschen verzeihen führen zu einer klareren Sicht, innerer Ruhe und Frieden und eröffnen schließlich die Möglichkeit zu einem besseren, wenn nicht gar neuen Leben.Nicht nur die Figuren, auch dem Leser blühen im Verlauf der 428 Seiten einige Überraschungen. Am Ende sind dann alle Geheimnisse gelüftet und die offenen Fäden verknüpft, so daß ich das Buch zufrieden zugeklappt habe; an die Figuren und wie es ihnen wohl weiter ergehen wird jedoch sicherlich noch eine ganze Zeitlang denken werde.Mein FazitEine gut geschriebene und lesenswerte Geschichte, in der die Amish nur am Rande auftauchen und Themen wie Vergebung, Loslassen, Neu beginnen eine Rolle spielen.

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  • Ich konnte nicht auf hören

    Niemals werd ich dich vergessen
    Yannah36

    Yannah36

    16. August 2016 um 22:20

    Das Buch hat mich so begeistert, da ich es innerhalb von wenigen Tagen gelesen habe, dazu trug auf jeden Fall der tolle Sprachstil und die Handlung bei.An Sich gibt es zwei Handlungsstränge die sich im Laufe der Geschichte immer mehr verbinden. Auf der einen Seite ist Kelly die ihre Tochter seit acht Jahren sucht und auf der anderen Onkel Jack der sich rührend um seine Nichte Nattie kümmert. Kellys Tochter Emily wurde als Baby entführt und seit dem sucht sie nach ihr, manchmal mit unlauteren Methoden. Jack hat dagegen nach dem Unfalltot seinen Bruders die Vormundschaft für dessen Adoptivtochter übernommen und kümmert sich wundervoll um das kleine Mädchen.Vom Klappentext her, hatte ich erwartet, das sie die Handlung vorwiegend um Kellys Schicksal dreht aber es herrscht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den zwei Erzählsträngen die sich immer mehr verflechten. Mich persönlich hat dies nicht verstört, da ich Jacks Familie einfach goldig fand und gern mehr über sie gelesen habe.Ich finde die Personen sehr gut dargestellt, sie haben einen eigenen Charakter mit denen ich mich gut identifizieren konnte. Besonder Natties sonniges Gemüt hat mir gut gefallen, sie ist meiner Meinung nach sehr liebenswürdig und relativ reif für ihr Alter, wenn auch Tante San andere Meinung ist. Das Amishe Kindermädchen Laura ist eine besondere Person, sie nimmt eine der wichtigsten Rollen im Leben von Nattie ein und gibt ihr Halt. An sich finde ich gut, das man einiges über die Kultur der Amish erfährt, wenn ich mir auch vorstellen kann, dass so einiges überspitzt dargestellt ist. Hier ist auch der einzige Minuspunkt, den ich an merken muss. Meiner Meinung nach gibt es ein zwei Handlungen von Laura, die so überhaupt nicht zu ihr passen.Christliche Werte werden für mich im Buch sehr schön vermittelt, es gibt so einige Gebete, die meistens auf den Alltag bezogen sind und gut in das Geschehen passen aber dann ist da noch die offensichtliche Wandlung von Kelly. Sie hat nie den Glauben verloren ihre Tochter wieder zu finden, sich dabei meiner Meinung nach verrannt. Doch langsam nimmt ihr Leben wieder geregelte Bahnen an und sie ist bereit für ihre Tochter. es ist einfach toll zu lesen, wie Jesus ihr Leben positiv verändert.

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