Bianca Di Palma Die Winterreise der Lydia Vallberg

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Inhaltsangabe zu „Die Winterreise der Lydia Vallberg“ von Bianca Di Palma

"Als die Schriftstellerin Lydia Vallberg am Bahnhof in Rom in Serge Prokenievs Taxi steigt, ist der Genfer Juwelier fasziniert von der geheimnisvollen Frau mit dem spöttischen Blick. In ihrem Hotelzimmer entdeckt er Prozessakten, aus denen hervorgeht, dass sie durch eine Schadensersatzklage finanziell ruiniert ist. Doch warum hat sie einen Kupferstich mit dem Porträt Wilhelm Müllers bei sich? Steuert sie, dem einsamen Wanderer in Schuberts Winterreise gleich, einem konsequenten Rückzug aus Resignation entgegen? Der attraktive Juwelier mit der russischen Seele ist entschlossen, ihr zu helfen. Aber was verbindet Lydia mit dem Kastell der Cantesi in den Bergen Umbriens? Auch der Filmschauspieler Salvatore Cospicco ahnt Düsteres. Lydias Seelenlage weckt in ihm unangenehme Erinnerungen, er appelliert an ihren Lebensmut und den Glauben an die Kunst. Doch Lydia kann die Enttäuschung durch ihren Vater und ihren sizilianischen Ex-Mann schwer abschütteln, sie sitzt genauso tief wie die Schuld ... Der Roman kombiniert Motive aus Schuberts Winterreise mit Zitaten von Klaus Maria Brandauer. Sein Appell an das Wagnis der neuen, eigenen Interpretation wird als produktive Lebensperspektive gegen das resignative Konzept der Romantik ins Feld geführt. Die Charaktere sind schillernd, zweideutig und auch die Unschuldigen sind keineswegs sympathisch. Es ist ein doppelter Boden, auf dem sie ihre Figuren agieren lässt und er bricht ein, wenn man es am wenigsten erwartet." Der Standard

hin- und hergerissen...

— romi89
romi89

Hat mich nicht ganz überzeugt

— Langeweile
Langeweile

Wenn man die ersten 100 Seiten geschafft hat, entwickelt sich die Geschichte.

— Pinoca
Pinoca

Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise der man sich nicht mehr entziehen kann.

— Lilofee
Lilofee

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    Die Winterreise der Lydia Vallberg
    romi89

    romi89

    04. July 2017 um 14:34

    Ein wundervolles Cover...Es schreit nach Tiefsinnigkeit und Unruhe...Für Italien-Begeisterte Menschen, die gern von großen Gefühlen lesen: das perfekte Buch!Ich persönlich habe mich schwer getan mit der Geschichte...Der Schreibstil hat mir nicht so recht gefallen, ich habe mich lang nicht hineingefunden und somit auch nur schwer Zugang zu der Story und den Personen in ihr aufbauen können. Mir fehlte das gewisse Etwas...

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  • Düstere Reise

    Die Winterreise der Lydia Vallberg
    borgi

    borgi

    04. January 2017 um 13:17

    Die Geschichte beginnt mit der Ankunft Lydia Vallenbergs in Rom und der zufälligen Begegnung mit Serge Prokeniev, einem russischstämmigen Juwelier aus Genf. Er reist auch gerade nach Rom, um die Weihnachtstage bei seinem Onkel Viktor zu verbringen. Serge ist fasziniert von Lydia und versucht, ihren Aufenthaltsort auszumachen und im Hotel mit ihr in Kontakt zu kommen. Die ersten hundert Seiten fand ich recht anstrengend, es werden viele Menschen vorgestellt, mit denen Lydia in Deutschland, Rom, Umbrien und Sizilien zu tun hat. Lydia bleibt geheimnisvoll und der Leser erfährt, dass sie vor dem Ende ihrer Existenz steht. Sie wird in Gedanken oft angetrieben von Textpassagen der Winterreise von Franz Schubert. Dieses Werk verbindet sie sehr stark mit dem Selbstmord ihrer Mutter. Ich kenne die Winterreise nicht, es zeichnet sich aber deutlich ab, dass diese Reise auf ein dramatisches Ende zusteuert. Die düstere Zerrissenheit und Verzweiflung Lydias ist auch ohne Bezug auf die Winterreise gut dargestellt. Lydia irrt förmlich durch diese Geschichte, sehr verbittert über das Verhalten ihres Vaters und ihres Exmannes. Gleichzeitig lässt sie sich auch auf die Annäherungsversuche Serges ein. Ebenso dem Schauspieler Salvatore Cospicco, der sich nach der ersten Begegnung sehr bemüht, ihr zu helfen aber auch, ihr nahezukommen. Mich hat überrascht, dass Lydia trotz ihrer Schroffheit und Verschlossenheit so viele Menschen in ihren Bann zieht. Ehrlicherweise muss ich erwähnen, dass Romane nicht mein Lieblingsgenre sind. Ich mag am liebsten Krimis. Dort ist der Lesefluss meist durch die Entwicklung des Falles gegeben und diese manchmal fehlende Spannung lässt mich bei Romanen viel langsamer mit dem Lesen vorankommen. Auch wenn mich die Geschichte nicht so sehr gepackt hat, wie es die Autorin wohl beabsichtigt hat, so will ich ihr doch meinen Respekt zollen, ihr ist ein kompaktes Werk mit großen Szenen und großen Dialogen gelungen.

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  • Poetische Reise

    Die Winterreise der Lydia Vallberg
    Starbucks

    Starbucks

    11. December 2016 um 02:17

    Es ist Musik, die Bianca di Palmas Protagonistin, Lydia Vallberg, in „Die Winterreise der Lydia Vallberg“ nach Rom führen. Vallberg ist eine Schriftstellerin, die durch Schuberts Winterreise zum Aufbruch auf ihre Reise motiviert wird. Sie hat den Tod ihrer Mutter nicht verkraftet, und sie ist suchend, ruhelos, ein Charakter mit vielen Facetten und Eigenschaften, die sie durchaus nicht alle zu einem liebenswerten Charakter machen. Zum Inhalt: Lydia Vallberg treibt es nach Rom, wo sie zufällig auf den russischstämmigen Serge Prokeniev trifft. Beide sind in einer Krise, ihr Treffen Zufall oder Schicksal? Nach und nach entfalten sich die Leben der Protagonisten, immer begleitet von Motiven aus Schuberts Winterreise....Was diesen Roman ausmacht, sind sicher die verwobenen Geschichten der Protagonisten, aber auch der Schriftstellerei der Vallberg, die parallel zu den eigentlichen Geschehnissen läuft. Was ihn für mich nicht ausmacht, sind die „Showdown-Szenen“ am Ende der Geschichte, die mich – wie so oft in Romanen – denken lassen, hier soll sicher auch ein Film gedreht werden. Ist dieser Höhepunkt, auf den die Geschichte zuläuft, wirklich notwendig?Fazit: Wer eine poetische, gut verwobene, aber etwas düstere Geschichte sucht, ist bei „Die Winterreise der Lydia Vallberg“ genau richtig. Der Roman birgt Geheimnisse und Sorgen, Enttäuschungen und Hoffnung. Die Charaktere haben mich nicht so ganz für sich begeistern können, aber die Poesie in der Geschichte trägt viel zum Gelingen des Buches bei. Zuletzt möchte ich noch einmal das wunderschön gestaltete Cover loben, das mich gleich sehr angesprochen hat. Im Laden würde dieses Buch meine Aufmerksamkeit aufgrund des Covers bekommen!

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  • Leserunde zu "Die Winterreise der Lydia Vallberg" von Bianca Di Palma

    Die Winterreise der Lydia Vallberg
    biancapalma

    biancapalma

    Die Winterreise gibt es als Taschenbuch und für 6,99 Euro als e-book.
    Mal was anderes von mir als Commissario Caselli ... 
    Hier geht's zur "offiziellen" Autorenseite.
    https://www.facebook.com/biancapalmaRom/

    • 170
    borgi

    borgi

    28. November 2016 um 22:27
    biancapalma schreibt berechtigte Zweifel, borgi. Berechtigte.

    ohje, du machst mir Mut!

  • Lydia - eine Frau sucht ihren Weg

    Die Winterreise der Lydia Vallberg
    Langeweile

    Langeweile

    23. November 2016 um 13:15

    Inhalt: Die Schriftstellerin Lydia Vallberg befindet sich in einer Lebenskrise. Ihre Ehe ist zerbrochen, ihre Karriere als Schriftstellerin gefährdet, weil sie einen autobiografischen Roman über ihren Vater zurücknehmen musste, hierzu steht ihr noch ein Prozess bevor. In dieser Situation flieht sie nach Rom, um Abstand zu gewinnen. Im Taxi trifft sie den Genfer Juwelier Serge Prokeniev, der von ihrer geheimnisvollen Aura auf Anhieb fasziniert ist . Auch er möchte sein Leben ändern und plant die Gründung einer Familie , dafür erscheint ihm Lydia als die geeignete Person. Auch der Schauspieler Salvatore Cospicco interessiert sich für die schöne Frau und versucht ihr Geheimnis zu ergründen. Gibt es ein Happyend? Meine Meinung: Die Autorin verfügt über einen sehr angenehmen Schreibstil, der mir ,zusammen mit den eingefügten Zitaten ,gut gefiel.Ihre Kenntnisse über Rom und das Umland brachte sie in ausführlichen Beschreibungen zum Ausdruck. Für jemand , der diese Gegend nicht kennt, war das nicht so interessant. Die Geschichte wechselte ständig zwischen den einzelnen Personen, trotzdem konnte ich leider keine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen, was auch meinen Lesefluss etwas gestört hat. Über weite Strecken plätscherte die Geschichte so dahin , um dann mit einem dramatischen, in meinen Augen jedoch leicht unrealistischen Ende aufzuwarten. Ich habe lange über die Sternebewertung nachgedacht . Obwohl mich die Geschichte nicht völlig überzeugt hat, vergebe ich wegen des sehr guten Schreibstils drei Sterne.

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  • hat mich leider nicht ganz überzeugt

    Die Winterreise der Lydia Vallberg
    Siko71

    Siko71

    21. November 2016 um 10:19

    Die Schriftstellerin Lydia Vallberg ist komplett am Boden zerstört. Ihr eigener Vater verklagt sie, ihre Ehe ist zerbrochen und mit dem Schreiben klappt es ebenfalls nicht mehr so richtg. Sie flieht daher nach Sizilien, wo sie Serge Prokeniev im Taxi kennen lernt.Serge ist erfolgreicher Juwelier und ebenfalls in einer Lebenskrise.Wie werden beide ihre Krise meistern? Gibt es für sie ein Zusammenkommen?Der Schreibstil ist etwas schwierig, dadurch kann ich mich bei dem  Buch nicht richtig auf die Geschichte einlassen und habe so auch keinen Bezug zu den Protagonisten aufbaeun können. An mir ist daher die ganze Handlung mehr der weniger vorbei gegangen.Ich gebe aber für die ganze Handlung, welche doch einen sehr emotionalen Gedanken hat 3 Sterne.

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  • Nach den erste 100 Seiten entwickelt sich die Geschichte, bleibt aber blass

    Die Winterreise der Lydia Vallberg
    Pinoca

    Pinoca

    19. November 2016 um 16:46

    Ich hab den Roman in einer Leserunde gewonnen und mich riesig darauf gefreut. Rom. Eine junge Frau ist auf der Flucht, vor sich selbst, vor ihrem Leben, vor ihrer Vergangenheit und vor ihrer Zukunft. Im Auto trifft sie auf einen russischen Gentlemen. Sie geht ihm nicht mehr aus dem Kopf. Während sie mit allem abschließt, versucht er mit Allem zu beginnen und verliebt sich in Lydia. Das Thema, die Umgebung, die Grundzüge, die Strukturen sind wie geschaffen für einen wunderbaren Roman. Doch leider hat mich dieses Buch nicht erreicht. Die ersten 100 Seiten habe ich hin und her geblättert, versucht nachzuvollziehen an welchem Ort auf welchem Platz ich nun bin - leider kenne ich Rom nicht so gut wie die Autorin. Die Personen sind blass und entwickeln keine Persönlichkeit. Wenn ich etwas über sie erfahre, entsteht es mehr durch kurze Dialoge die sie führen und kaum durch ihre Handlungen oder Gedanken. Erst zum Ende hin hat mich die Geschichte etwas mehr gefesselt, leider jedoch nie wirklich mitgerissen. Der Roman scheint hervorragend recherchiert, vielleicht mit sehr viel Erfahrung und Wissen untermauert, welches der Autorin schon lange zu eigen ist, vielleicht zu lange, so dass es nicht ganz gelingt den Leser abzuholen, der nicht täglich in Rom und der Welt der Oper zuhause ist. Den Passagen über die Schliffe und Ausprägungen von Diamanten und anderen Edelsteinen konnte ich leichter folgen, aber nur, weil ich auf diesem Gebiet etwas mehr Vorkenntnisse habe. Für Fans vom Rom und der Oper aber bestimmt ein gelungener Ausflug.

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  • Lydias Winterreise

    Die Winterreise der Lydia Vallberg
    Lilofee

    Lilofee

    17. November 2016 um 15:48

    Die Winterreise von Bianca di Palma erschienen 2011 im Books on Demand Verlag Roman Lydia Vallberg, eine verunsicherte, verzweifelt nach Liebe suchende junge Frau reist von Deutschland nach Rom.Lydia fühlt sich für den Selbsttod der Mutter verantwortlich. Sie ist eine hochbegabte Schriftstellerin ohne großes Selbstvertrauen. Bei ihrem Vater und ihrem Exmann in Ungnade gefallen. Sie hat Schuberts Winterreise in München gehört, kurz vor dem Selbstmord ihrer Mutter. Finanziell am Ende beginnt Lydia ihre Winterreise. In Rom begegnet sie Serge, einen aus Russland stammenden Juwelier. Serge steckt in einer Sinn- und Lebenskrise. Er verliebt sich in Lydia und ahnt nicht was das Leben noch alles für ihn bereit hält. Das Zitat von Klaus Maria Brandauer trifft es auf den Punkt. - man muss seine Wünsche und Sehnsüchte an das Leben anmelden dürfen - Dieser Roman hat etwas Märchenhaftes, dunkles das aber immer wieder durch Lichtblicke und Hoffnungen aufgehellt wird. Die Charaktere haben alle mit ihren Problemen zu kämpfen und jeder von ihnen versucht auf seine Art damit fertig zu werden. Trotz allem fühlt man sich tief mit ihnen verbunden und nimmt an ihren Schicksalen teil. Dieses Buch entwickelt einen ganz besonderen Charme. Der Schreibstil ist wunderschön, poetisch und doch völlig klar. Die Autorin nimmt uns mit auf eine Reise der man sich nicht mehr entziehen kann. Dieses Buch ist traurig und fröhlich, bitter und süß und einfach nur schön. Eine unbedingte Leseempfehlung

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